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Deutschlands Luftfahrterholung hinkt anderen EU-Staaten hinterher

Mit klaren Forderungen wenden sich die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen in Richtung Politik, denn die im Vergleich mit anderen EU-Staaten langsame Erholung der Branche gibt nicht ganz unberechtigt Sorge, dass sich Deutschland zunehmend „abhängen“ könnte.  Sowohl in Österreich als auch in der Bundesrepublik reagierten die jeweils amtierenden Regierungen auf das Auftreten von Greta Thunberg und ihrer Anhänger. Unter dem Motto „Fliegen muss fürs Klima teurer werden“ wurden die Ticketsteuern erhöht und das mitten in einer schwierigen Phase der Corona-Pandemie. Allerdings wurden nicht alle Vorhaben tatsächlich umgesetzt, denn die Ankündigung von Österreichs Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne), dass ab September 2020 Mindestpreise von rund 40 Euro für Flugscheine eingeführt werden, hat man bis heute nicht umgesetzt und generell wurde es um das Vorhaben, das sich laut ihrem „Klimaschutzministerium“ seit vielen Monaten in der „finalen Phase“ befinden soll, sehr ruhig.   Selbst der damalige Staatssekretär und heutige Finanzminister, Magnus Brunner (ÖVP), äußerte von Anfang an Bedenken, dass Gewesslers Traum mit dem EU-Recht und internationalen Luftfahrtverträgen in Einklang gebracht werden kann. Die Ministerin, die Privatjets in Österreich verbieten will, jedoch selbst häufig mit Businessjets, die laut einem ihrer Sprecher gar keine sind, da es sich um Bedarfsfluggesellschaften handeln würde, unterwegs ist, hat sich seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr zu den von ihr avisierten Mindestpreisen für Flugtickets geäußert.  In der Bundesrepublik Deutschland ist das „politische Klima“, das der Luftfahrt gegenüber an den Tag gelegt wird, weniger von populistischen Ankündigungen geprägt, jedoch auch nicht sonderlich freundlich. Im Gegensatz zu anderen EU-Staaten hat man nur wenige

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Waldbrände: FAA schränkt Flugbetrieb in New York ein

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrbehörde hat am 7. Juni 2023 den Flugverkehr ab den Flughäfen im Großraum New York reduziert und verlangsamt. Hintergrund ist, dass die Sicht aufgrund der Waldbrände stark beeinträchtigt war. Hauptsächlich betroffen waren La Guardia und Newark, wo es zahlreiche Verspätungen und Ausfälle gab. Auch der John-F.-Kennedy-Airport war betroffen, jedoch war an diesem Flughafen das Ausmaß wesentlich geringer. Selbiges galt auch für den Stewart International Airport. Seit dem 6. Juni 2023 wird die Ostküste der Vereinigten Staaten von Rauch geplagt, der durch Waldbrände in Zentralkanada verursacht wurde. Der Rauch führte zu Schulschließungen, beeinträchtigte Unternehmen, verspätete Flüge und verursachte Rauchvergiftungen bei den Anwohnern. In einer Erklärung der FAA ist unter anderem zu lesen, dass man sich voll darauf vorbereitet habe, dass der Betrieb von Airports und Airlines bei Bedarf angepasst werden muss. Dazu zählt auch, dass unter Umständen aus Sicherheitsgründen auch temporäre Einstellungen bzw. Sperren verfügt werden können.

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World2Fly hat dritten A350-900 in die Luft gebracht

Der Reisekonzern Iberostar hat die Airbus-A350-Flotte der Tochter World2Fly um eine dritte Maschine ergänzt. Der Erstflug mit dem Neuzugang wurde bereits am vergangenen Freitag auf der Strecke Madrid-Havanna durchgeführt. Iberostar verfügt mit World2Fly und World2Fly Portugal über zwei eigene Fluggesellschaften. Auf dem spanischen AOC sind derzeit drei Airbus A350-900 eingetragen. Diese tragen die Registrierungen EC-NOI, EC-NTB und EC-NZF. Die portugiesische Konzernschwester betreibt den Airbus A330-300 mit dem Luftfahrtkennzeichen CS-WFP. Eine weiteres Flugzeug dieses Typs soll in Kürze in Betrieb genommen werden. Der Neuzugang ist auf dem Flughafen Madrid stationiert und kommt von dort aus zu verschiedenen Zielen in der Karibik zum Einsatz. Bestuhlt ist der Airbus A350-900 mit 432 Sitzplätzen. Die Maschine verfügt über die so genannte Airspace-Kabine. „Wir freuen uns über dieses neue Flugzeug, mit dem wir einen weiteren Schritt in unserem Wachstumsplan und in unserem Ziel machen, die modernste und nachhaltigste Flotte auf dem Markt zu haben. Mit dieser dritten A350 können wir unseren Flugbetrieb in der Karibik weiter ausbauen und den Passagieren den bestmöglichen Service und maximalen Komfort bieten“, so Bruno Claeys, CEO von World2Fly. Ab November 2023 wird World2Fly am Amsterdam-Schiphol Langstreckenflüge durchführen. Man wird im Auftrag von Corendon Dutch Airlines einen Wetlease-Auftrag mit dem Maschinentyp Airbus A350-900 erfüllen. Hierzu wird man die Flotte um eine vierte Einheit aufstocken. Der genaue Zeitpunkt der Übernahme des weiteren A350-900 ist noch hoffen.

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American-Football-Team hilft im Luton-Zug als Kofferträger aus

Der Flughafen London-Luton hat sich mit dem American-Football-Team London-Blitz zusammengetan, um den Passagieren der Bahnverbindung zwischen London-Central und dem Airport ein wenig den Stress zu nehmen. Ein dringend benötigter Urlaub sollte eine Zeit der Entspannung und des Vergnügens sein, aber neue Untersuchungen des Airports Luton zeigen, dass für drei von fünf (59 %) Urlaubern die Fahrt zum Flughafen eine große Stressquelle darstellen kann Reise. Laut der Studie des London Luton Airports gehören unerwartete Reiseverzögerungen (48 %) und das Mitführen von schwerem Gepäck (26 %) zu den Hauptursachen für Stress. Tatsächlich stellte jeder Vierte (25 %) sogar die Buchung eines Urlaubs in Frage, als er darüber nachdachte, wie viel Gepäck er benötigen würde. Und das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass britische Urlauber diesen Sommer satte 921.795 Tonnen Gepäck ins Ausland mitnehmen werden. Am 10. Juni 2023 bietet der Flughafen einen kostenlosen Gepäcktransportservice für Passagiere an, die in den neuen Luton Airport Express-Zug von London St. Pancras aus einsteigen. Der neue 32-minütige Zugservice, der den neuen vierminütigen Dart-Shuttleservice zwischen der Luton Parkway-Station und dem Flughafenterminal umfasst, macht den Airport zugänglicher. Da zwei Fünftel (41 %) der Briten sagen, dass sie sich weniger gestresst fühlen würden, wenn jemand ihr Gepäck zum Flughafen tragen würde, wird das American-Football-Team zur Stelle sein, um sich zusammenzudrängen und die schwere Arbeit zu erledigen, sodass die Passagiere ihren Urlaub noch früher beginnen können . Für sechs von zehn (62 %) Urlaubern, die zugeben, dass sie sich mit ihren Lieben über zu viel Gepäck gestritten haben, könnte

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Nach VKI-Intervention: Wesbahn verzichtet auf drei strittige Klauseln

Der Verein für Konsumenteninformation hat im Auftrag des Sozialministeriums den privaten Eisenbahnbetreiber Westbahn abgemahnt. Hintergrund ist, dass die VKI-Juristen der Ansicht sind, dass drei Klauseln in den Beförderungsbedingungen unzulässig sind. Das Beförderungsunternehmen hat eine Unterlassungserklärung abgegeben, so dass die Angelegenheit nicht vor Gericht gelandet ist. Konkret ging es um drei Klauseln, die aus der Sicht der Konsumentenschützer die Erstattungsansprüche von Fahrgästen einschränken sollen. Davon umfasst ist eine Klausel, die einen Höchstbetrag von 80 Euro für das Hotel im Fall einer Übernachtung wegen Ausfall, Verspätung oder Versäumnis des letzten Anschlusses am selben Tag vorsieht. In den Entschädigungsbedingungen der Westbahn befand sich folgende Bestimmung: „Ist die Fortsetzung der Reise wegen Ausfall, Verspätung oder Versäumnis des letzten Anschlusses am selben Tag für den Fahrgast nicht möglich oder zumutbar, so erstattet die WESTbahn sofern sie nicht selbst für den Kunden eine Hotelübernachtung organisiert und direkt bezahlt, die Kosten bis zum Höchstbetrag von EUR 80,00 (inkl. USt) für das Hotel.“ Nach Rechtsansicht des VKI verstößt ein solcher Höchstbetrag gegen die Fahrgastrechte-Verordnung. Diese sieht den Ersatz der „entstandenen angemessenen Kosten“ vor. Einen Höchstbetrag nennt die Verordnung nicht und auch eine für den Vorort- und Regionalverkehr vorgesehene Ausnahme liegt nicht vor. Der VKI hat diese und zwei weitere Klauseln daher abgemahnt. Die Westbahn reagierte umgehend und gab eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab. Die anderen beiden Klauseln beinhalteten ein zu weitreichendes Änderungsrecht der Entschädigungsbedingungen sowie intransparente Angaben zu den Folgen von unwirksam gewordenen Vertragsklauseln. „Wenn Fahrgäste eine Reise, z. B. wegen eines Zugausfalles, spätnachts nicht fortsetzen können und die

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Tipps für das perfekte Camping auf Festivals

Vom Zelt bis zu den Gummistiefeln – mit der ÖAMTC Reise-Checkliste nichts vergessen. Die Festivalsaison hat wieder begonnen und um die Festivals zu genießen, hat der Mobilitätsclub einige Tipps für Musikfans zusammengestellt. „Am besten macht man sich vorab Gedanken zu Anreise und Gepäck. So sind eine Taschenlampe für nächtliches Suchen, eine Powerbank und Ohrenstöpsel für die Nacht wichtige Utensilien, die oft vergessen werden“, weiß ÖAMTC-Reiseexpertin Magdalena Draxler. Zelten am Festival – Must-haves und Tipps Anreise und Aufbau: Bei der Planung der Anfahrt sollte auf die Distanz von Bahn-/Busstation bzw. Parkplatz zum Campingplatz geachtet werden. Eine umfangreiche Ausrüstung kann sonst schnell zur Last werden. „Bei der Wahl des Zeltplatzes sollte man genügend Abstand zu anderen lassen, sodass man im Finsteren nicht über Abspannseile stolpert. Zudem Randplätze bei Zäunen meiden – diese Stellen werden oft als Toilette verwendet“, so Draxler. Zelt: Kleine Iglu-Zelte eignen sich gut für Gelegenheitscamper, da sie auch im Dunkeln schnell aufgebaut sind. Wer jedoch auch bei Schlechtwetter mit Freunden zusammensitzen möchte, greift lieber zum Gemeinschaftszelt – allerdings dauert der Aufbau dann deutlich länger. Welches Zelt am besten geeignet ist, erfährt man beim Österreichischen Camping Club unter: www.campingclub.at/zeltkauf-ratgeber. Schlafsack und Isomatte: Für die Erholungsphasen sind eine gute Isomatte und ein Schlafsack ein Muss. Eine bequeme Alternative für Isomatten sind aufblasbare Matratzen. Kleidung und Hygiene: Regenponcho, Gummistiefel und eine günstige Sonnenbrille zählen zur Standardausrüstung für Festivals. Für die Schlafenszeit sollten auch immer ein dicker Pullover, Socken und eventuell eine warme Kopfbedeckung eingepackt werden. Hygieneartikel wie Desinfektionsmittel, Sonnencreme oder Mückenspray sind

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Westerland: Klimakleber beschädigen österreichischen Businessjet

Der im österreichischen Luftfahrtregister als OE-FMD eingetragener Businessjet des Typs Cessna 525 CitationJet CJ1 Plus wurde auf dem deutschen Flughafen Westerland das jüngste Opfer der Klimakleber der letzten Generation. Die Maschine wurde von diesen mit oranger Farbe beschädigt. Auch klebten sich vier Personen dieser Gruppierung, die sich illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft haben, auf den Tragflächen fest.  Der betroffene Businessjet ist auf eine Privatperson mit Wohnsitz im deutschen Grevenbroich zugelassen. Die Klimakleber der „letzten Generation“ hatten sich unrechtmäßig Zutritt zum Vorfeld, das Teil des Sicherheitsbereichs ist, verschafft und anschließend das Flugzeug mit einer großen Menge orangener Farbe beschmutzt. Dabei schreckten diese auch nicht davor zurück die Abdeckungen der Triebwerke zu entfernen, um auch diese kräftig zu verunstalten. Anschließend klebten sich zumindest vier Personen mit je einer Hand auf den Tragflächen fest und hielten ein für diese Gruppierung typisches Transparent in die Höhe. Auf diesen war wie folgt zu lesen: „Euer Luxus = Unsere Dürre“ und „Euer Luxus Unsere Ernteausfälle“.  Polizeiangaben nach sollen sich insgesamt fünf Personen illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft haben. Davon klebten nach der Verschandelung des Privatjets vier an den Tragflächen. Die fünfte dürfte wohl das Foto, das anschließend regelrecht stolz über die Social-Media-Kanäle der Gruppierung verbreitet wurde, aufgenommen haben.  Die Exekutive bestätigte, dass man nach Rücksprache mit der lokal zuständigen Luftfahrt-Aufsichtsbehörde, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen verschiedener mutmaßlicher Delikte gegen die fünf Personen eingeleitet hat. Die Höhe des Sachschadens, der sowohl am Zaun des Flughafens Westerland als auch an der OE-FMD entstanden

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Prag: CSA least vier Airbus A220-300 von ALC

Die tschechische Fluggesellschaft CSA ist seit einiger Zeit nur noch ein Schatten vergangener Zeiten, denn die Flotte ist auf nur noch eine Maschine zusammengeschrumpft und das Streckennetz besteht nur noch aus einer Route. Das soll sich schon nächstes Jahr ändern, denn man hat Leasingverträge für vier Airbus A220-300 unterschrieben.  Einst war CSA die nationale Fluggesellschaft der Tschechoslowakei, später der Tschechischen Republik. Nach jahrelangen Verlusten wurde das Unternehmen von der Smartwings Group übernommen und in schrumpfender Form fortgeführt. Die Corona-Pandemie versetzte der mittlerweile sehr kleinen Airline aber den Rest, denn es gab schlichtweg keine staatlichen Hilfen. Smartwings polterte dagegen sogar in ganzseitigen Zeitungsinseraten. CSA musste Konkurs anmelden und konnte sich so auch einigen Flugzeugbestellungen entledigen.  Als Unternehmen hat CSA Czech Airlines das Insolvenzverfahren und die Corona-Pandemie zwar überlebt, jedoch hat man nur noch ein geleastes Flugzeug, das auf nur noch einer Linienstrecke (Prag-Paris CDG) eingesetzt wird. Ansonsten ist man hauptsächlich im Wetlease für die nunmehrige Konzernschwester Smartwings unterwegs, denn im Zuge des Konkurses änderte sich die Eigentümerschaft, so dass die einstige Tochter zu einer Schwester wurde.  Dass man CSA wieder aufleben lassen möchte, ist keine Neuigkeit. Auch der Umstand, dass die neue Flotte aus AIrbus A220 bestehen wird, ist allseits bekannt. Allerdings war bislang völlig unklar ob und wann die besagten Maschinen kommen werden und woher diese stammen. Die Air Lease Corporation gab bekannt, dass man Leasingverträge über vier werksneue Airbus A220-300 mit CSA abgeschlossen hat.  „Wir freuen uns, diesen Leasingvertrag über vier neue Airbus A220-Flugzeuge mit Czech Airlines bekannt geben

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Toter flog nach Athen zurück: Swissport hat Sarg in Dublin nicht ausgeladen

Während eines Urlaubsaufenthalts in Griechenland ist ein Ire verstorben. In einem Sarg wurde er dann im Frachtraum eines Aegean-Fluges nach Dublin überstellt, jedoch vergaß das Ground-Handling-Personal des beauftragten Dienstleisters Swissport diesen auszuladen, so dass der Tote wieder zurück nach Athen geflogen wurde. Die Heimreise vom Urlaub hat sich der Verstorbene bestimmt anders vorgestellt, denn eigentlich wollte er als normaler Passagier wieder nach Hause fliegen. Leider kam es anders, denn in Griechenland ist er aus nicht näher bezeichneter Ursache verstorben. Die Angehörigen haben dann veranlasst, dass er in einem Sarg in die Heimat überstellt werden soll. Dies erfolgte im Frachtraum eines Aegean-Linienfluges. Bis zur Landung in der irischen Hauptstadt war es eine normale Reise, wenn auch aus sehr traurigem Anlass. Laut einem Bericht der Irish Sunday Independent ist dann nach der Landung in Dublin so ziemlich alles schiefgegangen, das in einer solch schwierigen Situation nur schiefgehen kann. Das beauftragte Handlingunternehmen Swissport hat nämlich schlichtweg vergessen den Sarg auszuladen und an das bereits außerhalb des Sicherheitsbereichs wartende Bestattungsunternehmen zu übergeben. Auch einige Angehörige sollen beim Leichenwagen auf ihr verstorbenes Familienmitglied gewartet haben. Der Tote trat somit abermals eine Reise nach Griechenland an, denn Aegean flog ihn in seinem Sarg einfach wieder zurück nach Athen. Das hatte erhebliche Folgen, denn das bereits organisierte Begräbnis musste verschoben werden, denn der Tote war schlichtweg nicht da. Er befand sich nämlich noch bzw. schon wieder in Athen. Bemerkenswerterweise sollen die Vorfeldmitarbeiter in Dublin den Sarg schlichtweg „übersehen“ haben. Da solche „Beförderungen“ nicht jeden Tag durchgeführt werden

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Legend Airlines fliegt mit zwei Airbus A340-300 für Spicejet

Vor wenigen Tagen wurden zwei Airbus A340-300 der rumänischen Legend Airlines nach Indien überstellt. Der Carrier konnte einen Wetlease-Auftrag, der seitens der Billigfluggesellschaft Spicejet erteilt wurde, an Land ziehen. Das ausländische Fluggesellschaften eine Sondergenehmigung seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde benötigen, um ACMI-Aufträge für indische Carrier erfüllen zu dürfen, jedoch Legend Airlines diese bislang nicht hatte, wurden zwei Airbus A340 am 29. Mai 2023 nach Delhi überstellt. Zwei Tage später kehrten diese wieder zu ihren Stationierungsorten zurück, um dann am 5. bzw. 6. Juni 2023 erneut nach Indien zu fliegen. Laut Spicejet beginnt der Widebody-Wetlease-Auftrag am 7. Juni 2023. Aus welchem Grund die Maschinen die wenigen Tage nicht auf dem Subkontinent verblieben sind, konnten weder Auftragnehmer noch -geber schlüssig beantworten. Auch zur voraussichtlichen Dauer der Zusammenarbeit macht man keine näheren Angaben. Indische Fluggesellschaften können sich einer sehr hohen Nachfrage erfreuen. Da es momentan an Flugzeugen und Crews mangelt, hat die Zivilluftfahrtbehörde die ACMI-Regeln für ausländische Carrier gelockert. Genehmigungen werden nun auf ein Jahr befristet ausgestellt und können auf Antrag und bei Bedarf verlängert werden. Beispielsweise Corendon und Turkish Airlines führen Wetlease-Aufträge in Indien durch. Allerdings ist die hohe Nachfrage kein Garant dafür, dass man auch Rekordeinnahmen hat. Die Billigfluggesellschaft Go First musste vor einigen Wochen Insolvenz anmelden. Im Gerichtsdokument erhebt man schwere Vorwürfe gegen Pratt & Whitney. Der Triebwerkshersteller kontert aber und wirft vor, dass diese Fluggesellschaft eine langjährige Vorgeschichte in Sachen zähfließender Zahlungen haben soll. Mittlerweile macht auch die Zivilluftfahrtbehörde Druck und hat einen umfangreichen Aufgabenkatalog samt Frist an Go First

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