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Neue Basis in Liverpool: Jet2 stationiert vier Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Jet2 errichtet in Liverpool eine weiterer Basis. Diese soll zunächst aus vier Flugzeugen, die vor Ort stationiert werden sollen, bestehen. Schrittweise will man 20 zusätzliche Destinationen ab der britischen Stadt anbieten. Das geplante Streckennetz ab Liverpool ist stark touristisch ausgerichtet. Fast alle geplanten Strecken führen in klassische Urlaubsregionen. So geht ab Ende März 2024 beispielsweise fünfmal wöchentlich nach Teneriffa-Süd. Im genannten Kalendermonat des kommenden Jahres sollen weiters Lanzarote, Palma de Mallorca, Antalya, Dalaman, Alicante, Fuerteventura, Gran Canaria und Faro aufgenommen werden. Im April 2024 folgen Nonstopverbindungen nach Funchal und Paphos. Ab Mai 2024 will Jet2 ab Liverpool auch nach Zakynthos, Bodrum, Burgas, Rhodos, Korfu, Heraklion, Kos, Ibiza und Menorca fliegen. Im Bereich des Vertriebs setzt man auch stark auf den konzerneigenen Tour Operator Jet2 Holidays.

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Ägypten: Smartwings steuert den Capital International Airport an

Vor einigen Jahren hat die ägyptische Regierung beschlossen, dass eine neue Hauptstadt gebaut werden soll. Die Bagger rollen seit etwa 2015, einen Flughafen hat man bereits, aber noch ist das Projekt – zumindest offiziell – ohne Namen. Nun nimmt Smartwings Kurs auf die junge Stadt. Rund 50 Kilometer von Kairo entfernt stampft Ägypten die zukünftige Hauptstadt aus dem Boden. An einen Airport hat man von Anfang an gedacht, denn dieser ist zumindest seit dem Jahr 2019 im Teilbetrieb. Sonderlich viele Flugverbindungen, insbesondere von/nach Europa, gibt es bislang aber nicht. Derzeit trägt der Flughafen den Namen „Capital International Airport“ und ist auch unter dem IATA-Code CCE bekannt. Angedacht ist, dass der junge Flughafen gemeinsam mit dem Sphinx Airport den momentanen Hauptstadtflughafen Kairo entlasten soll. Noch gibt es nur wenige Flugverbindungen ab der offiziell namenlosen Stadt. Reiseveranstalter und Airlines haben im Europa-Verkehr diesen Airport noch nicht entdeckt. Es dauerte auch beim Sphinx-Flughafen einige Jahre bis beispielsweise Condor und Wizz Air ihre Dienstleistungen aufgenommen haben. Der Capital International Airport wird ab 12. Juni 2023 jeweils an Montagen mit der tschechischen Hauptstadt Prag verbunden. Im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok wird Smartwings einmal wöchentlich Kurs auf die künftige Hauptstadt Ägyptens nehmen. Bislang ist man der einzige Tour Operator, der Tschechien regelmäßig mit diesem Flughafen verbinden lässt. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets der Typen Boeing 737-800 und B737-Max-8 zum Einsatz.

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Quartalszahlen: Flughafen Wien AG nähert sich dem Vorkrisenniveau an

Im ersten Quartal 2023 hatten die Airports der Flughafen-Wien-AG-Gruppe rund 6,7 Millionen Passagiere. Man lag damit um 9,3 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Vergleichszeitraum des Jahres 2019 hatte. Der Umsatz ist auf 180,4 Millionen Euro gestiegen. „Die Zunahme der Reisetätigkeit beflügelt auch die wirtschaftliche Performance des Flughafen Wien. Im Q1/23 stieg der Umsatz um 63% auf € 180,4 Mio.  das Nettoergebnis verbesserte sich auf € 25,0 Mio. Die steigenden Investitionsaktivitäten, wie etwa die großzügige Süderweiterung des Terminals und der weitere Ausbau der eigenen Stromerzeugung mittels Photovoltaik können ohne Fremdmittel aus dem Cash-Flow finanziert werden. Das steigert auch den Unternehmenswert, die Flughafen Wien-Aktie erreichte am 10. Mai 2023 mit € 42,45 je Aktie ein neues Allzeithoch, mit einer Marktkapitalisierung von rund € 3,66 Milliarden. Bis Jahresende 2023 verdoppelt der Flughafen Wien seine PV-Kapazitäten und wird künftig rund 50% seines Strombedarfs mit Sonnenenergie selbst produzieren. Seit Jänner führt der Airport seinen Betrieb bereits CO2-neutral. Unser nächstes Ziel: Net Zero bis 2033“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Gegenüber dem, durch die COVID-19-Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten, ersten Quartal 2022 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien im ersten Quartal 2023 deutlich zu: Von Jänner bis März 2023 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 6.661.802 Passagiere (+82,0%). Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere auf 5.325.201 (+81,5%). Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis März 2023 auf 43.471 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) erhöhte sich

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Leipzig/Halle: Spatenstich für Deutsche-Aircraft-Werk

Auf dem Areal des Flughafens Leipzig/Halle will Deutsche Aircraft künftig eine modernisierte Variante des Turbopropflugzeuges Dornier 328 montieren. Mitte dieser Woche wurde der symbolische Spatenstich für das künftige Werk vorgenommen. „Wir bei der Deutschen Aircraft sind sehr stolz auf unsere hochmoderne, papierlose und klimafreundliche neue Endmontagelinie“, so Nico Neumann (COO, DeutscheAircraft). Die Linie wird nach den besten Praktiken der Branche und den Grundsätzen der Nachhaltigkeit konstruiert, gebaut und betrieben, verspricht das Unternehmen. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in unserem D328eco-Programm, und wir freuen uns, dass wir mit diesem Schritt unsere Programmziele einhalten“, fügt Dave Jackson (CEO, Deutsche Aircraft) hinzu. Die Dornier 328 ist das letzte Verkehrsflugzeug, das rein in Deutschland entwickelt wurde. Es wurde sowohl als Jet als auch als Turboprop verkauft. Seinerzeits galt es als „Mercedes der Lüfte“, was auch am Umstand lag, dass die DASA einst Eigentümer von Dornier war. Unter anderem aufgrund hoher Anschaffungskosten und ineffizientem Treibstoffverbrauch war die Do 328 eher ein Ladenhüter, der sich jedoch in Nischensegmenten etablieren konnte. Die nunmehrige Weiterentwicklung D328eco steht nicht in der historischen Tradition von Dornier, denn als Fairchild-Dornier ist man pleitegegangen. Die Neugründung will das Muster so auf den Markt bringen, dass es auch mit 100 Prozent SAF betrieben werden kann. „Mit der neuen Produktionslinie von Deutsche Aircraft am Flughafen Leipzig/Halle wird unser Airport zu einem der Leuchttürme des nachhaltigen Luftverkehrs. Die D328eco setzt Maßstäbe in puncto klimafreundliche Produktion und umweltfreundlichem Fliegen“, so MDF-AG-Chef Götz Ahmelmann.

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Flughafen Wien baut jetzt Weintrauben an

Der Flughafen Wien-Schwechat ist nun um ein weiteres Kuriosum reicher, denn im Bereich der Einfahrtsstraße, nahe dem Office Park 4, wurde ein Weingarten angelegt. Dieser besteht aus 144 Reben und ist freizugänglich. Airport-Chef Günther Ofner nahm gemeinsam mit dem Winzer Robert Payr den symbolischen Spartenstich vor. An der Zeremonie, der eine Weinverkostung angeschlossen war, nahem rund 250 Gäste teil. „Der AirportCity Weingarten bündelt Kräfte der Region. Der Flughafen Wien ist ein leistungsstarkes internationales Drehkreuz und topmoderner Veranstaltungsort. Gleichzeitig finden in der AirportCity auch über 23.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Diese erfreuliche Kooperation lässt die Region nun noch näher zusammenwachsen“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. Der Flughafen Wien und die Rubin Carnuntum Weingüter bündeln im ersten Airport-Weingarten die Stärken in der Region an einem Knotenpunkt: Der Flughafen Wien bietet auf einer Fläche von 400m² direkt vor dem Office Park 4 und an der Einfahrtsstraße gelegen Platz für den ersten Airport-Weingarten. Die erfahrenen und ausgezeichneten Winzerinnen und Winzer der Region Carnuntum bepflanzen den Weingarten mit 144 Weinreben, darunter die vier Sorten Isi kernlos, Lidi, Muskat Bleu und Palatina. Bewirtschaftet wird der Weingarten vom „AirportCity Rubin Carnuntum Team“ unter der Leitung der Winzerin Stefanie Böheim. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien. Der internationale Ort, an dem so viele Menschen täglich abfliegen, ankommen, netzwerken und arbeiten, bietet die perfekte Visitenkarte für die Rubin Carnuntum Weingüter“, ergänzt Robert Payr, Winzer und Präsident der Rubin Carnuntum Weingüter.

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Helvetic least zwei weitere Embraer 190

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways stockt ihre Flotte um zwei geleaste Embraer 190 auf. Diese werden Ende Mai bzw. Anfang Juni 2023 aufgenommen. Somit wird der Carrier über 18 Flugzeuge verfügen. Die beiden Embraer 190 werden die Registrierungen HB-JVX und HB-JVY tragen. Laut Helvetic sind diese rund zehn Jahre alt. Leasinggeber ist True Noord. Bestuhlt werden die zwei Regionaljets mit 112 Sitzplätzen und damit ident wie die bestehenden vier Exemplare dieses Typs. Auch optisch fügen sich die beiden Neuzugänge im bekannten Helvetic-Kleid mit dem Schweizer Kreuz auf dem markanten roten Heck und dem silbergrauen Schriftzug nahtlos in die Flotte ein. Die beiden Flugzeuge werden auf dem bestehenden Flugnetz von Helvetic Airways eingesetzt, entsprechend werden für die beiden Maschinen keine zusätzlichen Crews rekrutiert. „Diese zusätzlichen Verfügbarkeiten erlauben es Helvetic Airways, den Flugplan auch unter den aktuell herausfordernden Bedingungen stabil zu halten und den Kunden eine hohe Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Planungssicherheit zu garantieren“, so Geschäftsführer Tobias Pogorevc. Die Flotte besteht somit künftig aus vier Embraer E195-E2, acht E190-E2 und sechs E190. „Helvetic Airways ist eine hervorragende Schweizer Regionalfluggesellschaft mit einer hohen Reputation hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit. Die langjährige Partnerschaft mit ihrem ACMI-Kunden ist ein Beweis für ihr Wertversprechen, und wir sind stolz darauf, ein Leasingpartner von Helvetic Airways zu sein“, so Anne-Bart Tieleman, CEO von TrueNoord.

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Erkranktes Besatzungsmitglied: Vueling-A320 musste außerplanmäßig in Barcelona landen

Am 15. Mai 2023 musste Vueling-Flug VY1332 auf dem Weg von Alicante nach Brüssel eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Barcelona eingelegen. Hintergrund ist, dass ein Besatzungsmitglied aus medizinischen Gründen einsatzunfähig geworden ist. Das Unternehmen machte auch im Hinblick auf den Persönlichkeitsschutz des Mitarbeiters keine näheren Angaben dazu um welches Crewmitglied es sich gehandelt hat. Die Cockpitbesatzung hat jedenfalls entschieden, dass eine Zwischenlandung in Barcelona eingelegt wird. Dort wurde der Vueling-Mitarbeiter vom örtlichen Sanitätsdienst des Airports entsprechend medizinisch versorgt. Dass die außerplanmäßige Landung an diesem Airport eingelegt wurde, ist kein Zufall. Vueling unterhält hier eine große Basis. So war es möglich, dass das ausgefallene Besatzungsmitglied durch einen Standby-Kollegen ersetzt werden konnte. Der Airbus A320 mit der Registrierung EC-KDX landete sicher in Barcelona und setzte nach Komplettierung der Crew den Flug nach Brüssel fort. Der Ausfall des Besatzungsmitglieds bzw. die für ihn notwendige medizinische Versorgung hat dazu geführt, dass sich die EC-KDX eine Verspätung eingefangen hat. Planmäßig hätte der Airbus A320 unter der Flugnummer VY1332 gegen 13 Uhr 10 in Brüssel landen sollen. Tatsächlich angekommen ist die Maschine kurz nach 15 Uhr 30.

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Drei Millionen Dollar Gewinn oder 525 Millionen Dollar Verlust? – Unstimmigkeiten über SriLankan-Zahlen

Die Fluggesellschaft SriLankan Airlines hatte in den letzten Tagen damit zu kämpfen, dass viele Medien berichtet haben, dass der Carrier im Geschäftsjahr 2022 einen Verlust in der Höhe von rund 525 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen habe. Man habe keinen Fehlbetrag, sondern ein Plus von drei Millionen U.S.-Dollar erwirtschaftet, so der Carrier. Die in lokalen Medien genannten Finanzzahlen und jene, die SriLankan Airlines dann selbst als Klarstellung kommuniziert hat, weichen stark voneinander ab. Auch dafür hat der Carrier eine Erklärung, denn einige Zeitungen, Radio- und TV-Sender sowie Internetseiten hätten schlichtweg über die finanzielle Situation zum Stichtag 3. März 2022 berichtet. Es handle sich um Nachwirkungen der Corona-Pandemie sowie um „Netto-Fremdwährungsverbindlichkeiten aufgrund der Abwertung des Rupienkurses im März 2022“. Man habe jedoch vor Wechselkursverlusten einen Betriebsgewinn erzielt und dies bezeichnet man in einem Statement als „bedeutende Leistung“. „Während des kürzlich abgeschlossenen Geschäftsjahres erwirtschaftete die Fluggesellschaft Passagier- und Frachteinnahmen in Höhe von 994 Millionen US-Dollar und einen Betriebsgewinn von 53 Millionen US-Dollar. Der Betriebsgewinn auf Gruppenebene betrug 104 Millionen Dollar. Der Gruppe entstanden jedoch Finanzkosten in Höhe von 104 Millionen Dollar, was zu einem Gewinn von 3 Millionen Dollar führte“, ist unter anderem im Statement zu lesen. „Die Fluggesellschaft erzielt Betriebsmargen, die den besten Branchenstandards entsprechen. Wir sind optimistisch, dass diese im kommenden Jahr noch höher ausfallen werden, wenn das Land die Herausforderungen des Jahres 2022 hinter sich gelassen hat. Wie bereits erwähnt, stellen die Situation des Landes und die extrem hohen Finanzierungskosten die größte Herausforderung dar“. SriLankan Airlines könnte es auch aus einem

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Spanische Pilotengewerkschaft droht mit Mega-Streik im Sommer 2023

Die spanische Pilotengewerkschaft Sepla droht mit Streiks bei zahlreichen Fluggesellschaften, die Personal in diesem Staat stationiert haben. Betroffen sind die Airlines Swift Air, Plus Ultra, Eurowings Europe, Vueling, Iberia, Ryanair, Lauda Europe, Easyjet Europe, Norwegian, Jet2, Air Europa und Air Nostrum. Im Rahmen einer Pressekonferenz brachten die Arbeitnehmervertreter auch ihren Unmut darüber zum Ausdruck, dass die jüngsten Streiks, die bei Air Europa und Air Nostrum über die Bühne gegangen sind, durch eine Anordnung des spanischen Verkehrsministeriums beeinträchtigt worden wären. Dieses hat auferlegt, dass ein gewisses Mindestangebot aufrecht erhalten werden muss. Das will man nicht auf sich sitzen lassen und kündigt an, dass die Streiks mitten im traditionell reisestarken Sommer auf andere Fluggesellschaften ausgedehnt werden sollen. Man appeliert in Richtung der Regierung, dass diese sich aus dem Arbeitskampf „raushalten“ soll, denn die bisherigen Maßnahmen hätten nicht zu einer Annäherung von Arbeitnehmern und gebern geführt, sondern eher die Eskalation beschleunigt. Auch sagte ein Sepla-Sekretär, dass man sich mit anderen Gewerkschaften, beispielsweise jener der Fluglotsen und des Kabinenpersonals, in enger Abstimmung befinde. Er deutete damit an, dass ein gemeinsamer, größerer Streik über die Bühne gehen könnte. Noch ist nicht endgültig entschieden worden, ob man die Piloten zur Arbeitsniederlegung aufrufen wird oder nicht. Man betont aber, dass die Pläne schon „fix und fertig auf dem Tisch liegen“. Betreffend Air Europa hat man bereits neue Streiktage festgelegt: 22., 23., 25., 26., 29. und 30. Mai sowie 1. und 2. Juni 2023. Es ist völlig offen wie viele Flugzeugführer der spanischen Airline sich tatsächlich am Streik

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Corendon Dutch Airlines will mit Wetlease-A350 auf die Langstrecke gehen

Die Fluggesellschaft Corendon Dutch Airlines beabsichtigt ab November 2023 ein Langstreckenflugzeug es Typs Airbus A350 ins Wetlease zu nehmen. Mit diesem sollen Flüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Curaçao bedient werden. Bislang kaufte die Tour-Operator-Sparte die für Pauschalreisen benötigten Kapazitäten beim Mitbewerber KLM zu. Das soll sich nun ändern, denn laut dem niederländischen Corendon-Reiseveranstalter habe man seitens Hotels eine besonders hohe Nachfrage. Allein mit den bei KLM zugekauften Kapazitäten komme man nicht mehr durch. Aus diesem Grund will man über die Konzernschwester Corendon Dutch Airlines eigene Flüge auf die Beine stellen. Die genannte Fluggesellschaft hat aber keine Widebodies. Dies führt dazu, dass eine weitere Airline ins Spiel kommt. Diese soll den A350 ins Wetlease nehmen. Momentan besteht die Flotte von Corendon Dutch Airlines ausschließlich aus Maschinen der Boeing-737-Reihe. Diese eigenen sich nicht für Nonstopflüge nach Curaçao, denn der Tour Operator ist der Ansicht, dass die Durchführung mit Tankstopps dazu führen würde, dass man nicht rentabel operieren könne. Momenten waren Nonstopflüge zwischen Amsterdam-Schiphol und Curaçao von KLM und Tuifly angeboten. Neben Corendon Dutch Airlines soll sich Surinam Airways für die Aufnahme der Strecke Paramaribo-Willemstad-Amsterdam interessieren. Endgültige Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen. Seitens Corendon Dutch Airlines will man zu den A350-Plänen noch nicht viel sagen, außer dass man auf eine Pressekonferenz am 22. Mai 2023 verweist, auf der es möglicherweise eine Ankündigung geben könnte. Insofern wurde die Identität des ACMI-Operators noch nicht bekanntgegeben. Allerdings kommen, sofern es sich um einen EU-Carrier handeln sollte, ohnehin nur wenige Möglichkeiten in Betracht.

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