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Qatar Airways reaktiviert Doha-Auckland

Golfcarrier Qatar Airways wird ab 1. September 2023 wieder täglich zwischen Doha und Auckland fliegen. Diese Langstreckenverbindung war unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum ausgesetzt. Eingesetzt werden künftig Maschinen des Typs Airbus A350-1000, die über 281 Sitze in der Economy- und 46 Plätze in der Business-Class verfügen. Auch sind diese Langstreckenflugzeuge mit den so genannten QSuites ausgerüstet. Die Strecke wird siebenmal wöchentlich bedient und täglich um 01:50 Uhr Ortszeit abgeflogen. Die Ankunft in Auckland ist jeweils um 2 Uhr 45 (+1) Lokalzeit. Der Flug QR921 von Auckland (AKL) nach Doha (DOH) startet um 15:00 Uhr und kommt um 23:15 Uhr Ortszeit an. Ab dem 24. September 2023 werden QR920 und QR921 aufgrund der Sommerzeitumstellung in Auckland jeweils eine Stunde später ankommen und abfliegen. „Die Direktverbindung von Doha nach Auckland ergänzt eine Reihe von neuen Strecken, die in den letzten Wochen angekündigt wurden, und ermöglicht es Passagieren in wichtigen europäischen Märkten, einschließlich Großbritannien und Irland, mit dieser Direktverbindung Zeit zu sparen. Business Class-Passagiere an Bord unserer Auckland-Flüge können außerdem die verbesserte Privatsphäre der Qsuite genießen, die als bester Business Class-Sitz der Welt ausgezeichnet wurde“, so Konzernchef Akbar Al Baker.

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FAA ordnet Überprüfung von Boeing-737-Max-Triebwerken an

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung bezüglich des von der Boeing-737-Max-Reihe verwendeten Triebwerks CFM LEAP 1-B herausgegeben. Damit reagiert man auf mehrere Startabbrüche und Rücklandungen. Nach einer Untersuchung durch CFM International, einem Gemeinschaftsunternehmen von General Electric Aviation und Safran Aircraft Engines, kam der Hersteller des LEAP-1B-Triebwerks zu dem Schluss, dass „Verschleiß am Gehäuse des Federfingers des Lagers Nr. 3 zu einem hohen Maß an NSV führen kann“. Die Folge daraus ist, dass es zu einem Strömungsabriss des Hochdruckverdichters kommen kann. Um der FAA-Anordnung nachzukommen, müssen Fluggesellschaften, die ihre Boeing 737 MAX mit bestimmten Versionen des LEAP-1B-Triebwerks ausgestattet haben „wiederholte Berechnungen der Ölfilter-Deltadruckdaten (OFDP) durchführen und, je nach Ergebnis der Berechnung, das Gehäuse des Federfingers von Lager Nr. 3 austauschen“. Die Lufttüchtigkeitsanweisung verbietet es den Betreibern außerdem, Motoren mit einem betroffenen Federfingergehäuse des Lagers Nr. 3 in Flugzeuge einzubauen, die bereits ein defektes Gehäuse haben. In der Direktive der FAA, die am 13. Juni 2023 in Kraft tritt, ist weiters zu lesen: „Der unsichere Zustand könnte, wenn er nicht behoben wird, zu einem Leistungsverlust des Triebwerks in einer kritischen Flugphase wie dem Start oder dem Steigflug führen, zu einem Verlust der Schubkontrolle, zu einer verminderten Steuerbarkeit des Flugzeugs und zum Verlust des Flugzeugs“. Die Betreiber müssen die so genannten OFDP-Daten noch bevor ein Antrieb 125 Flugzyklen absolviert hat neu berechnen. Allerdings darf dies nicht vor dem Erreichen von 125 Cycles erfolgen. Spätestens jedoch muss es nach 50 Flugbewegungen ab Inkrafttreten der Anordnung, sofern das Triebwerk bereits in Betrieb ist, erledigen.

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Go-First-Pleite: Leasinggeber wollen 42 Flugzeuge einziehen

Die sich in einem Gläubigerschutzverfahren nach indischem Recht befindliche Billigfluggesellschaft Go First ist dem Umstand ausgesetzt, dass zwei Leasinggeber die Deregistrierung von insgesamt neun Airbus A320neo bei der Zivilluftfahrtbehörde beantragt haben. Dubai Aerospace Enterprise hat den Antrag gestellt, dass eine Maschine dieses Typs abgemeldet werden sollen. Auf Jackson Square Aviation entfallen neun Exemplare. Es sind keinesfalls die ersten Lessoren, die ein solches Vorgehen gewählt haben. Zwei andere Leasinggeber haben die Deregistrierung von 20 bzw. 13 Airbus A320 beantragt. Go First musste vor einigen Tagen den Flugbetrieb einstellen und beantragte ein Gläubigerschutzverfahren nach indischem Recht. Im Insolvenzantrag führte man unter anderem an, dass Lieferverzögerungen seitens Pratt & Whitney dazu geführt hätten, dass man mittlerweile rund 50 Prozent der Flotte nicht mehr nutzen kann. Diese Behauptung wollten die U.S.-Amerikaner nicht auf sich sitzen lassen und konterten öffentlich, dass Go First eine langjährige Historie bezüglich Zahlungsverzug haben soll. Laut Insolvenzantrag soll sich der Schuldenberg von Go First auf rund 114,63 Milliarden Euro belaufen. Dabei sind Rückstände bei Lessoren, Flughäfen und Triebwerkshersteller Pratt & Whitney bereits eingerechnet. Die Flotte besteht aus 54 Maschinen, jedoch haben Leasinggeber mittlerweile die Deregistrierung von 42 Einheiten beantragt. Go First verlängerte jüngst die Einstellung des Flugbetriebs bis mindestens 19 Mai 2023. Es ist aber äußerst ungewiss, ob dieser Termin halten wird. „Wie Sie wissen, hat das Unternehmen einen Antrag auf sofortige Auflösung und Wiederaufnahme des Betriebs gestellt. Wir werden in Kürze die Buchungen wiederaufnehmen können. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld“, teilt Go First auf dem Social-Media-Portal Twitter mit.

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Drei Leasingeber wollen Spicejet-Boeing -737-Max deregistrieren lassen

Drei Leasinggeber haben bei der indischen Zivilluftfahrtbehörde DGCA die Abmeldung von drei Boeing 737-Max-8, die momentan von Spicejet eingesetzt werden, beantragt. Hintergrund ist, dass laut den Lessoren die Leasingraten seit einiger Zeit ausständig sein sollen. Die Anträge wurden von Wilmington Trust SP Services, Sabarmati Aviation Leasing und Falgu Aviation Leasing am 8. Mai 2023 bei der indischen Generaldirektion für Zivilluftfahrt eingebracht. Diese muss nun darüber entscheiden, ob sie den Anträgen der Flugzeugeigentümer stattgibt und die Registrierungen der drei Boeing 737-Max-8 aufhebt. Dies hat zur Folge, dass die Flugzeuge dann sofort am Boden bleiben müssen. Seitens der Billigfluggesellschaft heißt es dazu: „Zwei der drei Flugzeuge sind für einen längeren Zeitraum gegroundet, aber das beeinträchtigt unseren Betrieb nicht. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zum Leasinggeber und sind im Gespräch, um die Angelegenheit zu klären. Wir arbeiten daran, unsere am Boden liegende Flotte auf der Grundlage des im Rahmen des ECLGS-Programms bewilligten Darlehens wieder flott zu machen“. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Leasingeber Aircastle wegen offener Raten einen Insolvenzantrag gegen Spicejet eingebracht hat. Gegen diesen setzt sich der indische Billigflieger mit juristischen Mitteln zur Wehr.

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Detroit: TSA supendiert Beamten nach ruppigem Verhalten gegenüber Diensthund

Weil er seinen Diensthund nicht gerade tierfreundlich behandelt hat, wurde am Flughafen Detroit-Metropolitan ein Beamter der Transportsicherheitsbehörde TSA vom Dienst suspendiert. Zuvor machte im Internet ein Video die Runde, das den Mann beim durchaus ruppigen Umgang mit dem Vierbeiner zeigt. Offiziellen Angaben nach gehörte der Beamte einer Einheit, die auf das Aufspüren von Sprengstoff spezialisiert ist, an. Dementsprechend ist es üblich, dass auch Hunde eingesetzt werden, denn speziell ausgebildete Vierbeiner können das gefährliche Material aufgrund ihres guten Geruchssinnes rasch und einfach finden. Allerdings scheinen nicht alle TSA-Mitarbeiter glücklich darüber zu sein, dass ihnen ein Diensthund zur Seite gestellt wird. Das Video, das besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika hohe Wellen geschlagen hat, zeigt den Beamten beim einer Patrouille im Terminal. Dabei geht er immer wieder hin und her und zieht dabei kräftig und aggressiv an der Leine des Hundes. Er wendet so viel Kraft auf, dass man in einer Sequenz der Aufnahme sogar sieht wie der durchaus große Vierbeiner sogar vom Boden abhebt. Entsprechend entrüstet sind die Kommentare in Sozialen Medien ausgefallen. Dazu kommt erschwerend, dass es sich um eine Rasse handelt, die stark an ihren Besitzer gebunden ist und somit der Hund erheblich unter dem Verhalten des TSA-Beamten leidet. Die Behörde reagierte mittlerweile auf den Sturm der Entrüstung und gab bekannt, dass der Mann „bis zum Abschluss der Ermittlungen“ vorläufig vom Dienst suspendiert wurde. Aufgrund der heftigen Reaktionen postete man dies unter anderem auf dem Social-Media-Portal Twitter. Zu lesen ist auch unter anderem: „Das von diesem Mitarbeiter gezeigte

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Bukarest: Dan Air sagt Berlin- und München-Flüge ab

Die rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat rund einen Monat vor dem geplanten Einstieg ins Liniengeschäft Anpassungen im ab Bukarest und Brasov geplanten Streckennetz vorgenommen. Einige Routen wird man mangels Nachfrage nicht aufnehmen und andere hingegen aufstocken. Betroffen sind auch Verbindungen nach Deutschland. Dan Air, vormals unter dem Namen Just Us Air bekannt, war bislang auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Nach dem Zusammenbruch der Billigfluggesellschaft Blue Air gibt es in Rumänien noch immer einige Lücken, die nicht von anderen Airlines gefüllt wurden. Dazu kommt, dass die stark in diesem Land vertretenen Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air jeweils im Streit um Flughafengebühren und Subventionen die eine oder andere Strecke eingestellt haben. Bei Dan Air hat man die „Lunte gerochen“ und wagt den Einstieg ins Liniengeschäft auf eigene Rechnung. Mit dem Maschinentyps Airbus A320 will man ab Brasov und Bukarest ein Liniennetz aufbauen. Über dieses hat Aviation.Direct wiederholt berichtet. Kürzlich wurde bekanntgegeben, dass man ab der zuerst genannten Stadt Tickets im Wert von 700.000 Euro absetzen konnte. Nun muss Dan Air aber einräumen, dass nicht alle Routen, die noch dazu äußerst niederfrequent bedient werden sollen, vom Markt euphorisch aufgenommen wurden. Wegen schlechter Buchungszahlen hat man sich dazu entschlossen, dass ab Bukarest die Ziele Berlin, München, Rom-Fiumicino, Mailand-Linate und Budapest nicht aufgenommen werden. Die Gesamtanzahl der ab der rumänischen Hauptstadt angebotenen Destinationen sinkt damit auf neun Routen (Brüssel, Nürnberg, Stuttgart, Tel Aviv, Beirut, London-Gatwick, Barcelona, Madrid und Malaga), zu den kumuliert 12 Umläufe pro Woche durchgeführt werden sollen. Ab Brasov kommt

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Avion Express gründet Ableger in Brasilien

Das litauische Luftfahrtunternehmen Avion Express hat eine Tochtergesellschaft in Brasilien gegründet. Diese soll unter eigenem AOC im vierten Quartal 2023, aber spätestens Anfang 2024 an den Start gehen und wird ebenfalls auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert sein. Momentan verfügt Avion Epxress über Flugbetriebe in Litauen und auf Malta. Diese verfügen jeweils über eigene Zulassungen und sind somit – zumindest formell – eigenständige Fluggesellschaften. Der Malta-Ableger ist in diesem Jahr unter anderem erneut im Auftrag von Eurowings auf diversen Strecken ab Deutschland im Einsatz. In Europa ist man auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert, denn man bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Punktuell ist man auch im Bereich Luftfracht tätig. Genauso will man es auch in Brasilien machen, denn Avion Express Brasil soll für andere Airlines und für Reiseveranstalter abheben. Man hat auch sehr viel vor, denn Firmenchef Darius Kajokas kann sich auch vorstellen, dass auf dem brasilianischen AOC Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321F betrieben werden können. Momentan spielt Cargo eine eher untergeordnete Rolle, aber das soll sich generell ändern. Weiters kündigt der Manager an, dass in Brasilien eine „zweistellige Anzahl von Narrowbodies“ betrieben werden soll. Eine genaue Stückzahl wurde nicht genannt, jedoch ist das bei ACMI- und Charteranbietern nicht gerade unüblich, denn gelegentlich organisiert man sich auf dem Gebrauchtmarkt zusätzliche Maschinen, um Aufträge, die man zusätzlich an Land ziehen konnte, bedienen zu können. Derzeit besteht die Konzernflotte von Avion Express aus 44 Flugzeugen. Davon werden 34 Stück von der maltesischen Tochtergesellschaft betrieben und zehn durch das in Litauen ansässige Stammhaus.

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Nach Wiedereröffnung: Aeroitalia nimmt erste Linienflüge ab Bukarest-Băneasa auf

Seit April 2012 gibt es ab Bukarest-Băneasa keine kommerziellen Linienflüge mehr, denn damals wurde beschlossen, dass dieser Airport nur noch für die General- und Business Aviation genutzt werden soll. Das wird sich Ende Juni 2023 ändern, denn Aeroitalia wird der erste Carrier sein, der wieder Linienflüge ab dem kleineren der beiden Flughäfen der rumänischen Hauptstadt anbietet. Unter anderem Blue Air, Wizz Air und Germanwings hatten vor der vorläufigen Einstellung der Passagierflüge den Flughafen Băneasa genutzt. Nicht ganz freiwillig musste das Angebot dann zum größeren Otopeni-Airport verlegt. Mittlerweile wurde die damalige Entscheidung insofern revidiert, dass das Terminal wieder in Betrieb genommen wird und kommerzielle Linienflüge wieder ab Băneasa durchgeführt werden dürfen. Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia gab als bislang erster Carrier bekannt, dass man ab Anfang Juni 2023 zwischen Bukarest (Băneasa) und Rom (Fiumicino) fliegen wird. Damit ist man der erste Anbieter, der zum reaktivierten „Zweitflughafen“ der rumänischen Hauptstadt umziehen wird. Ob weitere Carrier folgen werden ist noch völlig offen. Aus lokalen Luftfahrtkreisen ist zu hören, dass der Betreiber mit Ryanair und Wizz Air in Gesprächen sein soll. Die Wiederinbetriebnahme des im Jahr 1909 eröffneten Airports soll auch den Zweck verfolgen, dass Lowcoster nach Möglichkeit ab diesem Flughafen fliegen sollen, um Otopeni zu entlasten. Allerdings sind die Kapazitäten in Băneasa auch aufgrund des Umstands, dass das historische Terminal denkmalgeschützt und somit nicht grundlegend modernisiert werden kann, eingeschränkt. Daher bleibt es abzuwarten wie Billigflieger und/oder andere Anbieter reagieren werden. Mit Aeroitalia hat man den ersten Linienkunden an Land gezogen. Bereits im August 2022

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Qatar Airways fliegt ab 15. Mai 2023 mit Boeing 737-Max-8

In wenigen Tagen wird Golfcarrier Qatar Airways die erste Boeing 737-Max-8 in den regulären Liniendienst stellen. Der Mittelstreckenjet wird ab Doha zunächst nach Abu Dhabi und Dammam eingesetzt werden. Die Maschine trägt die Registrierung A7-BSC. Kürzlich sorgte der in Katar ansässige Carrier für eine Überraschung, denn in einem Boeing-Werk wurden zunächst auf B737-Max-8 Leitwerke in Qatar-Airways-Design gesichtet. Zu diesem Zeitpunkt schien aber keine Order dieser Fluggesellschaft in der Pipeline von Boeing auf – zumindest was die Max-8 anbelangt. Man sicherte sich jene neun Exemplare, die ursprünglich von S7 Airlines bestellt wurden und aufgrund der Sanktionen nicht mehr ausgeliefert werden dürfen. Vor einigen Jahren hat Qatar Airways bereits drei Boeing 737-Max-8 geleast gehabt. Diese wurden an die damalige Beteiligung Air Italy dry weitervermietet. Im Eigenbetrieb hatte man dieses Muster bislang nicht. Künftig sollen es wesentlich mehr Exemplare werden, denn rund um den mittlerweile beigelegten Streit mit Airbus hat der Golfcarrier 25 Boeing 737-Max-10 bestellt.

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Per Jahresende 2023: Air Macau verliert das Flughafen-Monopol

Die Stadt Macau ist in vielerlei Hinsicht eine luftfahrttechnische Besonderheit. Nur wenige Fluggesellschaften steuern die chinesische Sonderverwaltungszone an, jedoch soll sich das in Kürze ändern. Hinter dem Umstand, dass das Flugangebot vergleichsweise gering ist und noch dazu von Air Macau und ausgewählten chinesischen Airlines dominiert wird steckt nicht etwa mangelnde Nachfrage, sondern der Umstand, dass die Leitung der Sonderverwaltungszone die Start- und Landerechte bislang nur sehr zögerlich vergibt, denn bislang legte man viel Wert darauf Air Macau vor intensivem Wettbewerb zu schützen. Das schließt auch ein, dass der Carrier das Zugriffsrecht auf die besten Slots hat und Sondertarife am Airport bekommen hat. Mit anderen Worten: Andere Fluggesellschaften kamen an Air Macau nicht wirklich vorbei und müssen noch dazu höhere Entgelte bezahlen. Die Vereinbarung, die nun gekippt werden soll, geht auf das Jahr 1995 zurück. Nur unter portugiesischer Hoheit konnte sich Air Macau äußerst exklusive, fast schon monopolartige Rechte sichern. Zeitweise durfte kein anderer Carrier auf diesem Airport starten oder landen bzw. es war die Zustimmung der genannten Fluggesellschaft notwendig. Diese hat sich das grüne Licht mitunter fürstlich bezahlen lassen. Die Administration der chinesischen Sonderverwaltungszone ist nun zum Schluss gekommen, dass der Exklusivvertrag, der ursprünglich auf 25 Jahre abgeschlossen wurde, den Wettbewerb und damit auch die Entwicklung des Tourismus massiv behindert. Aus diesem Grund will man den Flughafen Macau breit für den Wettbewerb erlassen. Die langjährige Vereinbarung soll durch ein neues Gesetz, das eben solche Exklusivverträge untersagt, beendet werden. Ironischerweise hat Air Macau davon profitiert, dass aufgrund der Corona-Pandemie der Flugverkehr

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