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Zürich: Ehemaliger Kapers-Funktionär wegen Untreueverdacht vor Gericht

Ein ehemaliger Kapers-Gewerkschaft, der Vertretung des Swiss-Kabinenpersonals, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Zürich verhaftet. Der Funktionär, dessen Identität nicht publik gemacht wurde, wird der Veruntreuung beschuldigt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen scheinen äußerst aufwendig gewesen zu sein, denn Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft ermittelten über mehre Monate hinweg ehe ausreichend Beweise erlangt wurden, um einen Haftbefehl erwirken zu können. Im Feber 2023 klickten für den einstigen Gewerkschafter die Handschellen und am 11. April 2023 wurde dieser vor Gericht gestellt. Gegenüber dem auf Crew-Themen spezialisierten Portal „Paddle Your Own Kanoo“ sagte Kapers-Präsidentin Sandrine Nikolic-Fuss, dass dem Vorstand die mutmaßlichen „finanziellen Unregelmäßigkeiten“ aufgefallen sind nachdem der ehemalige Gewerkschafter im Sommer 2022 sein Amt niedergelegt hatte. Nach Beratung mit den Vorstandskollegen habe man eine Rechtsanwaltskanzlei mit der internen Untersuchung beauftragt und da diese fündig geworden sein soll wurde in weiterer Folge eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft Zürich erstattet. Die genaue Summe, die veruntreut wurde, wurde seitens der Ermittlungsbehörden nicht kommuniziert. Kapers geht davon aus, dass es sich um eine 500.000 Schweizer Franken handeln dürfte. Die Identität des mutmaßlichen Täters wird seitens der Behörden möglichst anonym gehalten. Das Portal „Paddle Your Own Kanoo“ behauptet ohne nähere Nennung von Quellen, dass es sich um einen ehemaligen „Cabin Crew Union Chief“ handeln soll. Damit ist jedoch nicht ein ehemaliger Präsident gemeint.

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Islamabad: Qatar Airways beschädigt A350-900 bei Tailstrike

Am 16. April 2023 erlitt der Airbus A350-900 mit der Registrierung A7-ALN, betrieben von Qatar Airways, auf dem Flughafen Islamabad einen Tailstrike. Dabei erlitt das Langstreckenflugzeug, das als QR614 unterwegs war, einen erheblichen Sachschaden. Über einen längeren Zeitraum hinweg stritten sich Airbus und der Golfcarrier über Qualitätsmängel bei diesem Maschinentyp. Die Meinungsverschiedenheiten sind in Form von Gerichtsprozessen eskaliert und der europäische Flugzeugbauer stornierte dann einige Großbestellungen der in Doha ansässigen Airline. Zwischenzeitlich hat man sich gütlich geeinigt, jedoch wurde über die Details Stillschweigen vereinbart. Auch hat Airbus die Bestellungen von Qatar Airways wieder ins Backlog aufgenommen. Am 16. April 2023 befand sich die A7-ALN auf dem Weg von Doha nach Islamabad. Gegen 7 Uhr 47 Lokalzeit wurde der erste Landeversuch unternommen, wobei dieser nicht erfolgreich war. Die Maschine erlitt einen Tailstrike. Die Cockpitcrew leitete umgehend ein Go-Around-Manöver ein und konnte im zweiten Anlauf sicher in Islamabad landen. Allerdings musste der Rückflug gestrichen werden, da der Airbus A350-900 Beschädigungen im Rumpfbereich aufweist. Dies hat zur Folge, dass am 16. und 17. April 2023 zwei geplante Flüge von Islamabad nach Doha gestrichen werden mussten. Am 16. April 2023 sollte der Rückflug mit dem in den Vorfall verwickelten Flugzeug durchgeführt werden, während er am 17. April 2023 mit einer Boeing 787-8 der Fluggesellschaft stattfinden sollte. Der andere Flug von Qatar Airways nach Doha, Flug QR633, startete am 17. April 2023 mit einer Boeing 777-300, registriert als A7-BAZ, von Islamabad.

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Flughafen Innsbruck kann erfolgreichen Winter bestätigen

Die Wintersaison 2022/23 für den Flughafen Innsbruck konnte sich als erfolgreich bewähren. Auch wenn sich diese noch nicht an das Vor-Corona-Niveau anknüpfen konnte, ist die positive Entwicklung im Winter ersichtlich. Der Flughafen konnte mit dem Passagieraufkommen des ersten Quartals 2023 eine solide Basis für ein erfolgreiches 2023 schaffen: im ersten Quartal 2023 konnte der Flughafen 480 000 Passagiere transportieren. Der Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta resümiert: „Wir sind zufrieden und dankbar, dass sich der Aufschwung des letzten Jahres in der vergangenen Wintersaison fortgesetzt hat und sich die Passagierzahlen wieder deutlich erholen. Ein großer Dank gilt unserer gesamten Belegschaft und unseren Partnern, die angesichts schwieriger Rahmenbedingungen einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Wintersaison geleistet haben.“ Außerdem konnte der Innsbrucker Flughafen angesichts der Osterfeiertage die Marke der 500 000 Passagiere erreichen, welche dem Flughafen den Blick auf den Sommer herbeisehnt. „Wir bieten im Sommer 2023 wieder ein umfangreiches Charter-Flugprogramm für die Tirolerinnen und Tiroler ab dem Flughafen Innsbruck an“, hofft Pernetta auch auf eine positive Sommersaison. Zu den beliebtesten Sommerzielen vom Ausgangsflughafen Innsbruck klassifizieren sich die Destinationen Griechenland, Italien und Spanien. Darüber hinaus wird der Zielort Korsika im neuen Programm angeboten, künftig können Touristen von der Basis Innsbruck aus Korsika bereisen.

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Polar Air: Zehn ehemalige Beschäftigte landen vor Gericht

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat bekanntgegeben, dass im Zusammenhang mit einem Betrugsversuch gegen Polar Air zehn Personen angeklagt werden. Dem Carrier soll ein finanzieller Schaden von zumindest 52 Millionen U.S.-Dollar entstanden sein. US-Staatsanwalt Damian Williams erklärte, dass die 10 Angeklagten „einen weit verbreiteten Betrug betrieben haben, der nahezu jeden Aspekt des Geschäftsbetriebs von Polar Air Cargo Worldwide beeinträchtigte und dem Unternehmen einen geschätzten Verlust von 52 Millionen US-Dollar einbrachte“. Williams stellte fest, dass die Angeklagten entweder bei Polar Air arbeiteten oder bei „Anbietern beschäftigt waren, die von Geschäftsvereinbarungen mit Polar abhängig waren“. Den Beschuldigten drohen bei Verurteilung langjährige Haftstrafen. In der Anklageschrift des US-Justizministeriums wird den zehn Angeklagten vorgeworfen, dass die bei Polar Air beschäftigten Führungskräfte „Schmiergelder in Millionenhöhe von den beklagten Verkäufern annahmen und darüber hinaus erhebliche finanzielle Vorteile aus ihren geheimen Beteiligungen an bestimmten Polar-Verkäufern zogen, um im Gegenzug sicherzustellen, dass diese Verkäufer vorteilhafte Geschäftsvereinbarungen mit Polar erhielten“. Die Machenschaften „führten zu einer weitreichenden Korruption der Geschäfte von Polar, die über ein Jahrzehnt lang nahezu jeden Aspekt der Geschäftstätigkeit des Unternehmens betraf“, heißt es in dem Dokument weiter. Nach Angaben des Ministeriums stützte sich Polar Air beim Verkauf von Fracht in seinen Flugzeugen auf Generalvertriebsagenten (GSA), die „verfügbaren Frachtraum häufig an Speditionsunternehmen verkauften, die von nachgelagerten Kunden mit der Koordinierung der Transportlogistik für große Warenmengen beauftragt worden waren“. Darüber hinaus arbeitete die Fluggesellschaft mit Bodenabfertigungsunternehmen zusammen, um die Fracht zu be- und entladen, sowie mit Transportunternehmen, um die Fracht mit Lastwagen zu den Flughäfen zu bringen. Polar Air bediente

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Passagierzahlen: Play kann stark zulegen

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hatte im März 2023 insgesamt 86.661 Passagiere bei einer Auslastung von 80,6 Prozent an Bord. Zum Vergleich: Im Vorjahresmonat waren es 23.700 Reisende bei einem Ladefaktor von 67 Prozent. Von den Passagieren im März 2023 kamen 26% aus Island, 39% reisten nach Island und 35% waren Umsteigepassagiere (VIA). Im März stieg die Zahl der Passagiere, die nach Island reisten, im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Play ist bestrebt, seinen Marktanteil in dem wichtigen Marktsegment der Touristen, die nach Island kommen, zu erhöhen, und dieser Anstieg zeigt eine Stärkung der Marktposition auf den internationalen Märkten. Der März war ein weiterer Rekordmonat in Bezug auf den Ticketverkauf. Darüber hinaus sieht das Unternehmen einen anhaltenden Wachstumstrend bei den Durchschnittserträgen und den Nebeneinkünften. Dieses Umsatzwachstum ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Kapazitätserweiterung der Fluggesellschaft in diesem Jahr gut auf die Marktnachfrage abgestimmt ist. Im März kamen 87,4 % der Flüge von Play planmäßig an, was wiederum eine sehr beeindruckende Leistung für die operativen Teams und Crews des Unternehmens während des anspruchsvollen Winterbetriebs in Island darstellt. Im ersten Quartal 2023 beförderte Play 212.408 Passagiere mit einer Auslastung von 78,4 %. Die isländische Fluggesellschaft erreichte eine beeindruckende Pünktlichkeitsrate von 85,5 %, was eine deutlich bessere Leistung als bei den wichtigsten Konkurrenten der Fluggesellschaft ist und Play zu einer der zuverlässigsten Fluggesellschaften in ihren Kernmärkten macht. „Wir treten jetzt in die aufregendste und unterhaltsamste Zeit des Jahres für Play ein, in der wir rund 200 neue Kollegen im Team begrüßen, vier brandneue

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Flughafen Luqa mit stärkstem ersten Quartal aller Zeiten

Für den einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta war das erste Quartal des laufenden Jahres besonders erfolgreich. Die Tochtergesellschaft der Flughafen Wien AG hatte 1.245.525 Fluggäste und damit so viele wie noch nie zu Jahresbeginn. Im März 2023 wurde der Malta International Airport von 487.117 Passagieren genutzt. Damit lag man um zwei Prozent über dem Vorkrisenaufkommen. Das Management führt diese Entwicklung auf einen hohen Nachholbedarf an Flugreisen zurück. Auch die Auslastung der Flüge ist gestiegen: Mit einem Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber 2019 lag der SLF im März bei 83,5 Prozent. Italien, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich und Polen waren die beliebtesten Märkte, auf die 63 Prozent des Märzverkehrs entfielen. Von diesen fünf wichtigsten Märkten blieben das Vereinigte Königreich und Deutschland weiterhin unter dem Niveau von 2019, während die anderen drei Märkte unterschiedliche Wachstumsraten verzeichneten. Ein genauerer Blick auf die Leistung Deutschlands zeigt, dass die Passagierzahlen von und nach diesem Markt zwar unter dem Niveau vor der Pandemie blieben, aber ein verbesserter SLF von 90 Prozent dazu beitrug, Frankreich auf den dritten Platz zu verdrängen. Die Verbindungen zwischen Malta und Deutschland werden in diesem Sommer durch drei weitere Strecken gestärkt, die zusätzlich zu den im letzten Winter angebotenen Strecken angeboten werden und die Leistung dieses Marktes weiter steigern dürften.

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Unruly PAX: Auf Vueling-Flug flogen die Fäuste

Ein so genannter „unruly PAX“ attackierte auf dem von Vueling durchgeführten Inlandsflug VY3523 von Ibiza nach Barcelona einen anderen Passagier. Nach der Landung wurde der 64-jährige Mann von der spanischen Polizei verhaftet. Zunächst forderte eine Dame den Mann dazu auf, dass er seine Stimme senken solle. Daraus entwickelte sich ein verbaler Streit, in der auch der Lebensgefährte der Reisenden involviert war. Kurz darauf flogen die Fäuste und das Kabinenpersonal musste einschreiten. Den Flugbegleitern gelang es, die beiden Passagiere zu trennen, und der Angreifer kehrte zu seinem Sitz in der ersten Reihe zurück. Der Flugkapitän wandte sich an die Passagiere und teilte ihnen mit, dass der 64-jährige Passagier nach der Landung des Flugzeugs in Gewahrsam genommen werden würde. Unmittelbar nach der Landung drehte sich der Mann um und ging erneut auf den anderen Passagier los, beleidigte ihn und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Glücklicherweise kamen zwei Beamte der Guardia Civil hinzu und trennten die beiden. Der Mann war in Begleitung einer Frau unterwegs, die beim Verlassen des Flugzeugs ebenfalls von anderen Passagieren beschimpft wurde. Der Mann wurde verhaftet.

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Cityjet hat ersten Bombardier CRJ-1000 in München stationiert

Die irische Fluggesellschaft Cityjet hat den ersten von vorerst fünf Bombardier CRJ-1000 eingeflottet. Dieser trägt die Registrierung EI-HIC und wurde vor wenigen Tagen nach München überstellt. Von diesem Airport aus fliegt man im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für Lufthansa Cityline. Das von Regional One geleaste Flugzeug ist 11,5 Jahre alt und war vormals bei Air France Hop im Einsatz. Zuletzt befand es sich im slowenischen Ljubljana im so genannten Long-Time-Storage. In Kürze wird Cityjet zwei weitere CRJ-1000 übernehmen. Es handelt sich um die Maschinen mit den Seriennummern 19024 und 19006, die momentan die temporären Registrierungen OE-LIL und OE-LIZ tragen. Im niederländischen Maastricht werden die beiden Regionaljets auf ihren Einsatz beim auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Unternehmen vorbereitet. Cityjet setzt erstmals Bombardier CRJ-1000 ein. Lufthansa Cityline ist für diesen Maschinentyp der erste ACMI-Kunde. Bislang war man hauptsächlich mit den kleineren CRJ-900 unterwegs. In der Vergangenheit hatte man auch Maschinen wie BAe 146 und Sukhoi Superjet in Betrieb. Mit den Maschinen aus russischer Produktion war man aufgrund der komplizierten Ersatzteilversorgung nicht zufrieden und gab diese an den Leasinggeber zurück. Zuvor hatte Brussels Airlines mit der Auflösung der Wetlease-Vereinbarung gedroht, denn die Superjets hatten oftmals lange AOG-Zeiten. Cityjet reagierte darauf und flog anschließend für die belgische Lufthansa-Tochter mit CRJ-900. Bereits vor einigen Jahren wollten Air Nostrum und Cityjet miteinander fusionieren. Aus verschiedenen Gründen wurde es um das Projekt länger ruhig. Anfang dieses Jahres teilten die beiden Luftfahrtunternehmen mit, dass man den Zusammenschluss schon bald durchziehen will. Seitens der EU-Kommission gibt es bereits grünes Licht

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Etihad kassiert Greenwashing-Klatsche im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich hat sich Golfcarrier Etihad Airways mit einer Werbekampagne Ärger mit der Advertising Standards Agency eingehandelt. Diese wirft der Fluggesellschaft Irreführung und Greenwashing vor. Die Behörde erkannte zwar an, dass Etihad verschiedene Schritte unternommen hat, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, stellte jedoch fest, dass die Werbung nicht genügend Informationen enthielt, um die Verbraucher in die Lage zu versetzen, die Nachhaltigkeitsbehauptungen vollständig zu beurteilen. Das Ergebnis, so die Aufsichtsbehörde, ist, dass die vermittelte Botschaft die Auswirkungen dieser Maßnahmen überhöht und einen falschen Eindruck von absoluter „Umweltfreundlichkeit“ vermittelt, was nicht der Wahrheit entspricht. „Etihad Airways ist enttäuscht über die Entscheidung der ASA in Bezug auf ihre Werbung auf Facebook im Oktober 2022. Etihad betreibt ein umfassendes Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs und arbeitet daran, die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt zu verringern, indem sie Milliarden in ihre Flotte moderner, treibstoffeffizienter Flugzeuge, in die Erforschung nachhaltiger Flugkraftstoffe sowie in den Kohlenstoffausgleich und die Wiederaufforstung durch die Etihad Mangroves investiert. Die Fluggesellschaft wird auch weiterhin mutige und innovative Schritte unternehmen und Partnerschaften mit Flugzeug- und Triebwerksherstellern, Anbietern nachhaltiger Kraftstoffe, Wissenschaftlern und Innovatoren eingehen, um das Fliegen nachhaltiger zu machen, als es ohne solche Schritte der Fall wäre“, so Etihad Airways in einer Stellungnahme. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Advertising Standards Agency mit Fluggesellschaften auseinandersetzt, die mit ihrer Umweltfreundlichkeit werben. Im März 2023 verwarnte die Werbeaufsichtsbehörde bereits die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa in einem ähnlichen Fall, da sie feststellte, dass eine der Werbekampagnen der Lufthansa die

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Jetblue über Schiphol-Urteil hocherfreut

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft hat nun offiziell die Aufnahme von Nonstopflügen ab New York-JFK und Boston nach Amsterdam angekündigt. Diese folgen auf die bereits mit Airbus A321LR bedienten London-Routen sowie Paris-Charles de Gaulle. Zunächst wird man New York mit der niederländischen Hauptstadt verbinden. Die Route soll im Spätsommer dieses Jahres erstmals bedient werden. Etwas später folgt auch Boston-Amsterdam. Angekündigt sind tägliche Flüge, die mit dem Maschinentyp Airbus A321LR bedient werden sollen. „Diese Strecke ist längst überfällig für etwas Wettbewerb“, so Robin Hayes, Chief Executive Officer von JetBlue. „Zu lange haben die alten US-Fluggesellschaften, unterstützt durch ihre Joint Ventures mit anderen globalen Fluggesellschaften, die Immunität vor Kartellgesetzen genießen, die Kunden mit sehr teuren Tarifen und mittelmäßigem Service an sich gebunden. So wie wir es in London und Paris tun, werden wir die Preise senken und das Flugerlebnis für die Kunden zwischen den USA und Amsterdam verbessern.“ In der Medienmitteilung konnte sich der U.S.-amerikanische Billigflieger einen Seitenhieb darauf, dass ein niederländisches Gericht die von der Regierung beabsichtigte Reduktion der Kapazität des Flughafens Amsterdam-Schiphol für rechtswidrig erklärt hat, nicht verkneifen. Man ist anlässlich des Urteils zuversichtlich, dass dieses Jetblue Raum für den Markteintritt in den Niederlanden gibt. „Unsere Formel, die ein kundenorientiertes Erlebnis und täglich niedrige Tarife kombiniert, ist in Europa nicht zu finden“, sagte Hayes. „Wir sind zuversichtlich, dass die Kunden, die Verantwortlichen des Amsterdamer Flughafens und die niederländische Regierung von JetBlue begeistert sein werden, wenn sie aus erster Hand sehen, welchen positiven Einfluss wir ausüben können, und wir freuen uns darauf, mit

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