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United Airlines verklagt Cyber-Versicherer Homesite wegen CrowdStrike-Schäden

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines und das Versicherungsunternehmen Homesite Insurance befinden sich in einem juristischen Konflikt vor dem Bundesgericht in Illinois. Gegenstand der Auseinandersetzung sind Versicherungsleistungen in Höhe von fünf Millionen US-Dollar für finanzielle Verluste, die der Fluggesellschaft durch den weltweiten IT-Ausfall des Cybersicherheitsanbieters CrowdStrike am 19. Juli 2024 entstanden sind. Während United Airlines dem Versicherer Vertragsbruch und Treuwidrigkeit vorwirft, fordert Homesite in einer Feststellungsklage die Feststellung, keinerlei Zahlungen an die Fluggesellschaft leisten zu müssen. Während sieben weitere an einem mehrstufigen Versicherungsprogramm beteiligte Konsortialpartner den Schaden reguliert haben, verweigert Homesite als einziger Risikoträger die Leistungsauszahlung. Ausmaß der Betriebsunterbrechung und Schadenshöhe bei United Airlines Der weltweite Ausfall von Computersystemen mit dem Betriebssystem Microsoft Windows am 19. Juli 2024, der durch ein fehlerhaftes Software-Update der Sicherheitsfirma CrowdStrike ausgelöst wurde, traf die zivile Luftfahrt intensiv. Bei United Airlines führte die Beeinträchtigung der IT-Infrastruktur zur Absage von mehr als 1.600 Flügen, was etwa zwölf Prozent des gesamten Flugplans des Unternehmens an diesem Tag entsprach. Mehr als 200.000 Passagiere waren an einem der ausgelasteten Sommerreise-Wochenenden von Flugstreichungen und Verspätungen betroffen. Die Gesamtsumme der durch den Ausfall verursachten und als abgedeckt geltenden Verluste beziffert die Fluggesellschaft in ihrer am 21. Juli 2026 beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Illinois eingereichten Klageschrift auf über 113,6 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind 20,4 Millionen US-Dollar für Versorgungsleistungen, Hotelunterkünfte, Verpflegungsgutscheine und Fluggastgutschriften. United Airlines verweist darauf, dass diese Ausgaben auf Grundlage rechtlicher Vorgaben des US-Verkehrsministeriums erfolgt sind. Bei einer Nichtbeachtung dieser Regularien hätten dem Unternehmen zivilrechtliche Strafen von bis

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Koala Airlines plant Ausrichtung auf Zubringerdienste für internationale Fluggesellschaften

Die australische Neugründung Koala Airlines verfolgt beim geplanten Start ihres Flugbetriebs ein Geschäftsmodell, das auf die Umgehung des direkten Wettbewerbs mit den marktbeherrschenden Anbietern Qantas und Virgin Australia abzielt. Wie der Vorstandsvorsitzende Bill Astling in einem Interview mit dem Finanzdienst Bloomberg mitteilte, konzentriert sich das in Melbourne ansässige Unternehmen auf Charterflüge, die den Passagierstrom internationaler Fluggesellschaften von und nach Australien bedienen sollen. Die inländischen Streckenabschnitte sollen dabei vorrangig in die Reisepläne ausländischer Partnergesellschaften eingebunden werden. Koala Airlines befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen mit mehr als zehn internationalen Fluggesellschaften und strebt die Aufnahme des Flugbetriebs bis Ende 2026 mit zunächst drei Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max an. Das Vorhaben steht jedoch unter Vorbehalt behördlicher Prüfungen, da die Aufsichtsbehörde den bestehenden Betriebsschein der Gesellschaft noch für die Nutzung von Großstrahlflugzeugen freigeben muss. Ausrichtung des Geschäftsmodells und Abgrenzung zum Wettbewerb Das geplante Betriebskonzept unterscheidet sich grundlegend von klassischen Inlandsfluggesellschaften im australischen Luftfahrtsektor. Der Großteil des Flugfahrgastaufkommens soll aus Kooperationen mit internationalen Fluggesellschaften generiert werden, anstatt über den direkten Einzelkartenverkauf an Endkunden. Um Preiskämpfe bei Flugtarifen mit den etablierten Anbietern zu vermeiden, verzichtet Koala Airlines nach Auskunft der Unternehmensleitung auf den Ticketvertrieb über eine eigene Internetplattform. Diese Ausrichtung stellt eine Anpassung der ursprünglichen Vorstellungen dar. Im vorherigen Jahr hatte die Unternehmensführung noch angedeutet, den Schwerpunkt auf die Beförderung von Freizeit- und Geschäftsreisenden auf den verkehrsreichen Hauptstrecken zwischen den Flughäfen Sydney Kingsford Smith, Melbourne und Brisbane zu legen. Nach den aktuellen Planungen prüft die Fluggesellschaft nun Streckennetzoptionen, die unter anderem Verbindungen nach

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Partnerschaft: Saudia und Garuda Indonesia unterzeichnen Absichtserklärung

Die staatlichen Fluggesellschaften Saudia aus Saudi-Arabien und Garuda Indonesia aus Indonesien haben am 30. Juli 2026 eine Vereinbarung zur Ausweitung ihrer bestehenden Zusammenarbeit unterzeichnet. Die beiden Mitgliedsunternehmen der weltweiten Luftfahrtallianz Skyteam beabsichtigen, ihre Abstimmung in den Bereichen Netzplanung, Flugplangestaltung, Vertrieb und Marketing zu intensivieren. Ein Schwerpunkt der erweiterten Kooperation liegt auf der Optimierung der Beförderung von Passagieren auf den Routen zwischen dem Nahen Osten und Südostasien, wobei insbesondere die Logistik für Pilgerreisen im Rahmen von Hajj und Umrah eine zentrale Rolle einnimmt. Die Partnerschaft baut auf bestehenden Codeshare-Abkommen auf und sieht künftig auch eine engere Verknüpfung von Vielfliegerprogrammen, Buchungssystemen sowie Flughafen-Services vor. Strukturelle Rahmenbedingungen und Zielsetzungen der Übereinkunft Die Vereinbarung zwischen Saudia mit Hauptdrehkreuz am King Abdulaziz International Airport in Dschidda und Garuda Indonesia mit Sitz am Soekarno-Hatta International Airport in Jakarta erstreckt sich auf mehrere betriebliche und kommerzielle Handlungsfelder. Künftig wollen die beiden Fluggesellschaften die Abstimmung ihrer Flugpläne verbessern, um Umsteigezeiten an ihren jeweiligen Heimatdrehkreuzen zu verkürzen. Teil des Vorhabens ist zudem die Ermöglichung von Reisen mit einem durchgehenden Flugschein über die Netzwerke beider Unternehmen hinweg. Neben den rein flugbetrieblichen Maßnahmen umfasst die Zusammenarbeit auch den Austausch von Technologieinfrastruktur sowie die gegenseitige Anerkennung von Statusvorteilen in den jeweiligen Vielfliegerprogrammen AlFursan und GarudaMiles. Über die genaue finanzielle Ausgestaltung oder mögliche Gewinn- und Verlustbeteiligungen machten die Führungsebenen beider Unternehmen zum Zeitpunkt der Unterzeichnung keine detaillierten Angaben. Die Vereinbarung stellt jedoch eine Vertiefung der bilateralen Kontakte dar, die über die bloße Nutzung von Allianznetzwerken im Rahmen von Skyteam hinausgeht. Bedeutung des Pilger-

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Mikroklima und Sommerressourcen: Optionen zur Temperaturregulierung und Erholung in der Schweiz

Mit den steigenden Sommer- und Höchsttemperaturen im Zuge veränderter Wetterlagen rückt das Angebot an kühlen Rückzugsorten in den Blickpunkt des Tourismus- und Erholungssektors. Die Schweiz verfügt aufgrund ihrer Topografie, Geologie und Wasserinfrastruktur über Voraussetzungen zur Temperaturregulierung im Freiraum- und Freizeitbereich. Das Spektrum reicht von unterirdischen Hohlräumen und historischen Schachtanlagen über Städtische Fluss- und Seebäder bis hin zu tief eingeschnittenen Schluchtsystemen. Diese Räume werden unter dem Fachbegriff der klimatechnischen Ausweichziele summiert und gewinnen im Sommertourismus der mitteleuropäischen Regionen an Bedeutung. Geologische Formationen und unterirdische Bauwerke als Temperaturpuffer Unterirdische Räume bieten aufgrund ihrer geologischen Überdeckung ein weitgehend konstantes Mikroklima. In vielen Schweizer Höhlensystemen und ehemaligen Bergwerken liegen die Innentemperaturen unabhängig von den äußeren Witterungsbedingungen das gesamte Jahr über bei etwa 8 Grad Celsius. Diese Eigenschaft macht sie zu Zielpunkten für Besucher, die Abkühlung abseits klimatisierter Innenräume suchen. Ein historisches Beispiel für die technische Nutzung unterirdischer Strukturen bieten die Höhlenmühlen am Col-des-Roches nahe Le Locle im Kanton Neuenburg. Vor rund 400 Jahren begannen die Bewohner des Tals, die unterirdischen Wasserläufe in den natürlichen Kalksteinhöhlen für den Antrieb von Mühlen, Sägewerken und Dreschmaschinen zu nutzen. Die mehrstöckige Anlage ist heute als Museum zugänglich und zeigt die Verbindung von Geologie und früher Gewerbegeschichte. Im Val-de-Travers befindet sich bei La Presta eine weitere großflächige Untertageanlage. Zwischen 1873 und 1986 wurde an diesem Standort im industriellen Maßstab Asphalt abgebaut. Durch den untertägigen Abbau entstand ein Geflecht aus Felsstollen auf mehreren Ebenen mit einer Gesamtlänge von rund 100 Kilometern. Ein etwa ein Kilometer langer Abschnitt ist für Führungen

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Übernahmeverfahren für TAP Air Portugal geht in Entscheidungsetappe: Lufthansa und Air France-KLM legen verbindliche Gebote vor

Die Privatisierung der portugiesischen Staatsfluggesellschaft TAP Air Portugal hat eine entscheidende Ausrichtungsphase erreicht. Die beiden europäischen Luftfahrtkonzerne Lufthansa Group und Air France-KLM haben am 29. Juli 2026 jeweils verbindliche Angebote zur Übernahme einer Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,9 Prozent an der Fluggesellschaft bei der staatlichen portugiesischen Holding Parpública eingereicht. Gemäß den Vorgaben der portugiesischen Regierung unter Premierminister Luís Montenegro beabsichtigt der Staat, vorerst die Mehrheit von mindestens 50,1 Prozent der Unternehmensanteile zu behalten. Aus dem zur Veräußerung stehenden Anteil sollen zudem bis zu 5,0 Prozent für eine Belegschaftsbeteiligung reserviert werden, sodass auf den künftigen Partner ein Anteil von maximal 44,9 Prozent entfällt. Die Entscheidung der Regierung in Lissabon über den Zuschlag wird nach einer dreißigtägigen Prüfungsphase im Herbst 2026 erwartet. Zweikampf der europäischen Luftfahrtkonzerne um Marktanteile Mit dem Ablauf der Frist für die Abgabe verbindlicher Gebote hat sich der Bieterwettbewerb auf ein Duell zwischen zwei der großen europäischen Airline-Gruppen verengt. Die Konzernmutter von British Airways und Iberia, International Airlines Group (IAG), die in einem frühen Stadium als möglicher Interessent galt, zog sich aus dem Verfahren zurück und gab kein Angebot ab. Damit konkurriert die deutsche Lufthansa direkt mit dem französisch-niederländischen Konzern Air France-KLM um die Einbindung von TAP in das jeweilige Unternehmensnetzwerk. Der Wert der zur Disposition stehenden Beteiligung wird in Finanzkreisen auf bis zu 700 Millionen Euro taxiert. Für beide Interessenten steht dabei vor allem die geografische Lage des Drehkreuzes Lissabon sowie das Streckennetz nach Südamerika, insbesondere nach Brasilien, sowie nach Nordamerika und in das deutsch- und portugiesischsprachige Afrika

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Rauchentwicklung im Passagierraum: Ursache für Ausweichlandung eines Swiss-Flugzeugs in den Vereinigten Staaten geklärt

Ein Transatlantikflug der Schweizer Fluggesellschaft Swiss von Zürich nach New York musste am 27. Juli 2026 wegen einer Rauchentwicklung im Passagierraum vorzeitig abgebrochen werden. Der eingesetzte Airbus A330-300 landete nach einem Notruf der Besatzung auf dem Regionalflughafen Bangor im US-Bundesstaat Maine. Wie Untersuchungen von Technikern des Unternehmens vor Ort ergaben, wurde der Zwischenfall durch ein eingeklemmtes Ladeetui für kabellose Kopfhörer ausgelöst. Das Gerät, das mit einem integrierten Lithium-Ionen-Akku ausgestattet war, rutschte in die Verstellmechanik eines Sitzes der Business Class und wurde bei einer Sitzbewegung zerquetscht. Die Beschädigung führte zu einer Überhitzung der Batteriezelle und in der Folge zu einer sichtbaren Rauchfreisetzung. Der Vorfall rückt die Risiken durch mitgeführte elektronische Kleingeräte und externe Energiespeicher an Bord von Verkehrsflugzeugen erneut in den Fokus der Luftfahrtbranche. Verlauf des Fluges LX16 und Notlandung in Bangor Der Flug LX16 startete am Nachmittag des 27. Juli 2026 regulär vom Flughafen Zürich mit dem Ziel New York John F. Kennedy International Airport. Während des Sinkflugs über der US-amerikanischen Ostküste bemerkte die Kabinenbesatzung im vorderen Teil des Passagierraums eine Rauchentwicklung. Aus Sicherheitsgründen entschieden die Piloten, die ursprüngliche Flugroute zu unterbrechen und den nächstgelegenen geeigneten Flughafen anzusteuern. Die Maschine landete ohne weitere Zwischenfälle auf dem Bangor International Airport in Maine. Die Passagiere sowie die Besatzungsmitglieder konnten das Flugzeug auf dem normalen Weg über die Treppen verlassen. Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Fluggesellschaft entsandte umgehend ein Fachteam nach Bangor, um die Ursache der Fehlfunktion am Fluggerät und der Inneneinrichtung zu untersuchen und die Lufttüchtigkeit der Maschine zu überprüfen. Befunde der

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London Heathrow wälzt erste Planungskosten für den Flughafenausbau auf Passagiergebühren um

Die britische Zivilluftfahrtbehörde Civil Aviation Authority hat dem Flughafenbetreiber des Londoner Drehkreuzes Heathrow gestattet, Vorbereitungskosten für den geplanten Großausbau auf die Flughafenentgelte umzulegen. Die Regulierungsbehörde gab grünes Licht für eine Projektrefinanzierung von bis zu 320 Millionen Pfund über die Gebührenstruktur. Die Entscheidung führt dazu, dass die Entgelte für Fluggäste ab dem Jahr 2028 um voraussichtlich 15 Pence pro Passagier steigen werden. In den darauffolgenden Phasen könnte sich dieser Aufschlag nach Angaben der Aufsichtsbehörde verdoppeln. Das Ausbauprojekt umfasst den Bau einer dritten Start- und Landebahn sowie umfangreiche Investitionen in die Terminalinfrastruktur. Während der Flughafenbetreiber die Kapazitätserweiterung zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit als notwendig erachtet, äußern wichtige Fluggesellschaften wie British Airways Bedenken hinsichtlich der steigenden Kosten für den Betrieb an dem Drehkreuz. Kostenstruktur des Großprojekts im Detail Das im Jahr 2025 genehmigte Erweiterungsvorhaben des Flughafens Heathrow zählt zu den umfangreichsten privaten Infrastrukturprojekten in Europa. Der Betreiber kalkuliert die Gesamtkosten für das gesamte Vorhaben auf umgerechnet bis zu 57 Milliarden Euro. Einen zentralen Block bildet der Neubau einer 3.500 Meter langen Start- und Landebahn im Nordwesten des bestehenden Arealverlaufs. Für diese Bahnanlage schätzt das Unternehmen die Kosten auf rund 21 Milliarden Pfund. Zusätzlich sieht die Gesamplanung den Neubau eines Terminalkomplexes mit der Bezeichnung T5X vor, für den ein Finanzeinsatz von 12 Milliarden Pfund veranschlagt wird. Weitere 15 Milliarden Pfund sollen in die Modernisierung bestehender Abfertigungsgebäude fließen, worunter auch der Ausbau des Terminals 2 fällt. Der offizielle Baubeginn für die dritte Start- und Landebahn ist derzeit für das Jahr 2029 vorgesehen, da im Vorfeld

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Volotea kündigt neue Operationsbasis am Flughafen Ancona an

Die spanische Regionalfluggesellschaft Volotea hat am 28. Juli 2026 die Eröffnung einer neuen operativen Basis am Flughafen Raffaello Sanzio Marche in Ancona angekündigt. Ab Dezember 2026 soll die Einrichtung an der italienischen Adriaküste den Flugbetrieb aufnehmen. Damit entsteht die 22. Operationsbasis des Anbieters im europäischen Streckennetz. Der Schritt beinhaltet die dauerhafte Stationierung eines Passagierflugzeugs vom Typ Airbus A320 am Standort Ancona sowie die Schaffung von voraussichtlich 30 direkten Arbeitsplätzen vor Ort. Die Entscheidung folgt unmittelbar auf die Veröffentlichung der Finanzzahlen des Unternehmens für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025, in dem die Fluggesellschaft eine Steigerung des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Steuern verzeichnete. Die Entwicklung des Standorts Ancona im Streckennetz von Volotea Volotea bedient den Flughafen Ancona bereits seit dem Jahr 2012, wickelte die Flüge jedoch bisher ausschließlich über Maschinen ab, die an anderen Standorten stationiert waren. Mit der Umwandlung des Standorts in eine feste Basis verändert sich die logistische Struktur der Verbindungen. Durch die dauerhafte Stationierung einer Maschine des Typs Airbus A320 vor Ort werden direkte Abflüge am frühen Morgen sowie spätere Ankünfte am Abend ermöglicht, was die Flexibilität der Flugpläne erhöht. Das bisherige Zielnetz von Ancona umfasst Verbindungen zu drei inneritalienischen Zielen auf den Inseln Sizilien und Sardinien: Catania, Palermo und Olbia. Hinzu kommen drei internationale Strecken zu den Flughäfen Paris-Orly, Barcelona und Madrid. Nach Angaben des Unternehmens bleiben diese bestehenden Routen auch nach der Eröffnung der Basis im Dezember 2026 im Flugplan enthalten. Das Management kündigte an, dass die stationierte Maschine eine schrittweise Anpassung der Frequenzen auf den bestehenden

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Verhandlungen über Wachstumspaket bei Condor von gegenseitigen Gewerkschaftsvorwürfen überschattet

Der Ferienflieger Condor befindet sich im Spannungsfeld zwischen anvisierten Kapazitätserweiterungen und anhaltenden wirtschaftlichen Marktbelastungen. Bei einem gemeinsamen Spitzentreffen berieten die Geschäftsführung der Fluggesellschaft, sämtliche Tarif- und Betriebsparteien sowie Vertreter der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) über die operative und finanzielle Lage des Unternehmens. Während Einigkeit darüber besteht, dass das Marktumfeld von erheblichen externen Faktoren erschwert wird, treten parallel tiefgreifende Auffassungsunterschiede zwischen den beiden Arbeitnehmervertretungen zutage. Im Zentrum des Disputs stehen gegenseitige Schuldzuweisungen bezüglich der Verzögerung bei den Verhandlungen über neue Manteltarifverträge für das Kabinenpersonal. Externe Marktfaktoren und Verhandlungen über Flottenzuwachs Das Treffen aller Beteiligten stand im Zeichen anspruchsvoller Rahmenbedingungen für die Luftfahrtbranche. Nach Angaben von Verdi spüren die Marktteilnehmer die Auswirkungen des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran, der zu spürbaren Schwankungen und Anstiegen bei den Beschaffungskosten für Flugkraftstoff führt. Hinzukommen ein intensiver Wettbewerbsdruck im deutschen Luftverkehrssektor sowie anhaltende Lieferverzögerungen seitens des Herstellers Airbus bei der Auslieferung georderter Flugzeuge. Ufo und Verdi hoben hervor, dass das Personal für diese externen Einflussgrößen keine Verantwortung trage. Trotz der herausfordernden Wirtschaftslage laufen Gespräche über eine Ausweitung des Flugbetriebs. Am Rande der gemeinsamen Sondierungsrunde führte Ufo ein bilaterales Gespräch mit der Unternehmensführung zu einem geplanten Wachstumspaket. Dieses sieht vor, zusätzliches Kabinen- und Cockpitpersonal aufzunehmen sowie weiteres Fluggerät in die Flotte einzingliedern. Die Gespräche sollen ab der ersten Augustwoche im erweiterten Kreis fortgeführt werden, wobei Verdi für den 31. Juli 2026 ein nächstes gemeinsames Treffen in Frankfurt angekündigt hat. Belastbare Vereinbarungen streben beide Gewerkschaften bis Ende August 2026 an.

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Konflikt zwischen Bundesregierung und Provinz Ontario über Strahlflugzeuge am Billy Bishop Airport

Die kanadische Bundesregierung und die Provinzregierung von Ontario sind in eine politische Kontroverse über die künftige Ausrichtung des Flughafens Toronto Billy Bishop City Centre geraten. Der kanadische Verkehrsminister Steven MacKinnon erklärte öffentlich, dass die Regierung in Ottawa Pläne zur Öffnung des stadtnahen Flughafens für den regulären Betrieb mit Strahlflugzeugen ablehnt. Dieser Stellungnahme ging eine breite Bürgerbefragung voraus, an der sich mehr als 87.000 Personen beteiligten. Trotz der ablehnenden Haltung der Bundesbehörden hält die Provinzregierung in Toronto an den Plänen fest. Der Verkehrsminister von Ontario, Prabmeet Sarkaria, betonte, dass die Provinz die Ausbauabsichten weiter verfolgen werde. Unabhängig von dieser Debatte finden derzeit bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit an den Start- und Landebahnen statt, die jedoch nicht für den Betrieb von großen Strahlflugzeugen ausgelegt sind. Unterschiedliche Positionen zwischen Bundes- und Provinzebene Die Kontroverse um den Insel-Flughafen im Lake Ontario spiegelt grundlegende Meinungsverschiedenheiten über die Infrastrukturpolitik in der Metropolregion Toronto wider. Während die Provinzregierung von Ontario unter der Führung von Verkehrsminister Prabmeet Sarkaria eine Erweiterung des Flugbetriebs anstrebt, verweist die kanadische Bundesregierung auf bestehende Vereinbarungen und gesetzliche Zuständigkeiten. Der Flughafen Billy Bishop befindet sich auf Land, das Bundesbestimmungen unterliegt, weshalb wesentliche Änderungen der Betriebserlaubnis eine Zustimmung der Behörden in Ottawa erfordern. Die Differenzen betreffen insbesondere die Zulassung von Strahlflugzeugen, den sogenannten Jets, die im Vergleich zu den derzeit eingesetzten Turboprop-Maschinen eine höhere Passagierkapazität und eine größere Reichweite aufweisen. Der kanadische Verkehrsminister Steven MacKinnon betonte, dass die Bundesregierung keinen Anlass sieht, das Verbot für den regulären Jet-Betrieb aufzuheben. Die Provinzregierung argumentiert dagegen mit

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