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Gericht bewertet Stopover-Programm als Pauschalreise und verpflichtet Fluggesellschaft zu Kostenerstattung

Eine Fluggesellschaft, die zusätzlich zur Flugbeförderung einen mehrtägigen Hotelaufenthalt über ihre eigene Buchungsplattform anbietet, kann rechtlich als Reiseveranstalter eingestuft werden. Das Amtsgericht München entschied in einem aktuellen Urteil, dass ein von der Fluggesellschaft Etihad Airways angebotenes Stopover-Programm mit einer vierstündigen beziehungsweise vier-tägigen Zwischenlandung und Hotelübernachtung als Pauschalreisevertrag im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches zu qualifizieren ist. Da die Fluggesellschaft das von der Kundin ausgewählte und gebuchte Hotel vor Ort nicht bereitstellte, wurde sie dazu verurteilt, der Klägerin die Kosten für eine in Eigenregie gebuchte Ersatzunterkunft in Höhe von 2.387 Euro vollumfänglich zu erstatten. Das Gericht stellte klar, dass bei einem mehrtägigen Aufenthalt die Beherbergungsleistung eine eigenständige Hauptleistung darstellt und nicht lediglich als unbedeutende Nebenleistung der Flugbeförderung anzusehen ist. Sachverhalt und Buchungsablauf über das Portal der Fluggesellschaft Der Entscheidung lag ein Fall zugrunde, bei dem eine Passagierin über die Internetseite von Etihad Airways eine Flugverbindung von München über das Drehkreuz Abu Dhabi nach Malé auf den Malediven und zurück gebucht hatte. Im Zuge des Buchungsprozesses nutzte die Kundin ein auf der Website integriertes Premium-Stopover-Angebot. Sie wählte für den Hinweg einen viertägigen Zwischenstopp in Abu Dhabi aus und entschied sich für eine Unterbringung im Hotel Bab Al Qasr. Für das Stopover-Arrangement sowie eine Buchungsgebühr entrichtete sie einen Betrag von knapp 348 Euro. Im Anschluss stellte die Fluggesellschaft die Flugbuchung und die Hotelleistung zusammen als einheitliches Paket mit einem Gesamtbetrag von 1.042,20 Euro dar. Trotz der Zahlungsabwicklung und einer automatisierten Systembenachrichtigung, dass die Buchungsdetails in Kürze per E-Mail übermittelt würden, blieb eine finale Detailbestätigung

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Southwest Airlines: Frühere Dienstzeiten für Flugbegleiter aufgrund veränderter Handgepäckbestimmungen

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat eine operative Anpassung bei den Vorbereitungszeiten ihres Kabinenpersonals beschlossen. Seit dem 1. August 2026 müssen Flugbegleiter vor dem Start der meisten Inlandsflüge fünf Minuten früher am Flugsteig erscheinen. Die Dienstzeit vor dem Abflug erhöht sich damit von bisher 30 Minuten auf 35 Minuten. Betroffen von dieser Regelung sind Verbindungen, die mit den größervolumigen Flugzeugtypen Boeing 737-800 und Boeing 737 Max 8 durchgeführt werden. Als Hintergrund für diese Maßnahme gelten veränderte Verhaltensweisen der Passagiere, die vermehrt Handgepäck mit in die Kabine nehmen und dadurch zusätzliche Zeit beim Verstauen in den Überkopfgepäckfächern benötigen. Die Änderung erfolgt im Nachgang zu grundlegenden Anpassungen der Tarif- und Gepäckstruktur bei der Fluggesellschaft, die unter anderem die Einführung von Gebühren für aufgegebenes Gepäck umfasste. Differenzierte Regelungen je nach Flugzeugtyp und Flugstrecke Die neue Vorgabe betrifft den überwiegenden Teil der Flotte von Southwest Airlines. Die Fluggesellschaft betreibt eine reine Boeing-737-Flotte, die nach aktuellen Flottendaten knapp 800 Maschinen umfasst. Davon entfallen mehr als 500 Flugzeuge auf die Baumuster 737-800 und 737 Max 8. Damit findet die verlängerte Vorbereitungszeit Anwendung auf rund 63 Prozent des gesamten Flugzeugparks. Für Flüge mit den kleineren Maschinen des Typs Boeing 737-700 bleibt das bisherige Zeitfenster von 30 Minuten vor dem Abflug bestehen. Ebenfalls unverändert bleiben die Abläufe auf internationalen Routen sowie auf Flügen von und nach Hawaii, für die bereits zuvor eine Vorlaufzeit von 45 Minuten festgelegt war. Die Gewerkschaft TWU Local 556, welche die Interessen des Kabinenpersonals vertritt, hat die Beschäftigten vor dem Stichtag am 1. August

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Fortschritt im Zertifizierungsprozess für den Boeing 737 Max 10: Abschluss der Erprobungsflüge bringt Hersteller der Zulassung näher

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern Boeing hat einen wesentlichen Schritt im Zulassungsverfahren für sein größtes Schmalrumpfflugzeug der Baureihe 737 Max absolviert. Die geplante Serie von Zertifizierungsflügen für die Variante 737 Max 10 wurde von der Testflotte erfolgreich abgeschlossen. Der finale Testflug startete und landete auf dem Werksflugplatz Boeing Field in Seattle, wo unter anderem die akustische Wahrnehmbarkeit der Toiletten-Rauchmelder sowie das Passagierinformationssystem im Passagierraum überprüft wurden. Mit der Beendigung des Erprobungsprogramms richtet das Unternehmen seinen Fokus auf die Erstellung und Übermittlung der verbleibenden Sicherheits- und Entwicklungsberichte an die US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA). Boeing strebt weiterhin die behördliche Musterzulassung für die Max 10 im weiteren Verlauf des Jahres 2026 an, um die ersten Kundenauslieferungen ab dem Jahr 2027 zu ermöglichen. Parallel dazu steht auch die kleinere Variante Max 7 kurz vor dem Abschluss der administrativen Dokumentationsphase. Umfangreiche Flug- und Boden-Testreihen der Erprobungsflotte Das Testprogramm für die Boeing 737 Max 10 umfasste insgesamt 976 Erprobungsflüge, bei denen mehr als 2.060 Flugstunden absolviert wurden. Ergänzend dazu absolvierte der Flugzeugtyp rund 1.040 Stunden an intensiven Tests am Boden. Die Erprobungsflotte bestand aus den drei Testmaschinen mit den Kennungen 1G001, 1G002 und 1G003. Nach Angaben des Herstellers werden diese Flugzeuge nach Abschluss der Datenanalyse von den verbauten Messeinrichtungen befreit und vor der späteren Übergabe an Kunden in reguläre Kabinenkonfigurationen umgebaut. Im Verlauf der Flugerprobung unterzogen die Ingenieure und Testpiloten das Flugzeug einer Reihe von Funktions- und Belastungstests. Schwerpunkte bildeten dabei das Hauptfahrwerk sowie das Bremsverhalten der Maschine auf nassen Start- und Landebahnen und bei Vollbremsungen mit

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Brasilien: CADE gibt Grünes Licht für Einstieg von American Airlines bei der Fluggesellschaft Azul

Die brasilianische Wettbewerbsbehörde Conselho Administrativo de Defesa Econômica (CADE) hat die geplante Investition der US-amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines in die brasilianische Airline Azul ohne Auflagen genehmigt. Wie das Regulierungsorgan mitteilte, sieht die Vereinbarung eine Beteiligung von 100 Millionen US-Dollar vor, im Gegenzug erhält American Airlines einen Eigenkapitalanteil von 8,66 Prozent an der südamerikanischen Fluggesellschaft. Die Kapitalspritze erfolgt im Rahmen eines umfassenden finanziellen Restrukturierungsverfahrens nach dem US-amerikanischen Insolvenzrecht (Chapter 11), in dem sich Azul zur Neuordnung ihrer Verbindlichkeiten befindet. Mit dem Einstieg sichert sich die US-Fluggesellschaft zudem einen Sitz im Verwaltungsrat von Azul sowie eine Vertretung in einem strategischen Gremium. Die Kartellwächter kamen nach eingehender Prüfung zu dem Schluss, dass der Zusammenschluss weder den Wettbewerb auf den betroffenen Strecken gefährdet noch Nachteile für Verbraucher mit sich bringt. Finanzielle Restrukturierung und Bedingungen der Beteiligung Die Kapitalmaßnahme bildet einen Baustein bei der Konsolidierung der Finanzen von Azul. Die brasilianische Fluggesellschaft leidet wie viele Wettbewerber in Lateinamerika unter den Nachwirkungen hoher Verschuldung, Währungsschwankungen und gestiegenen Betriebskosten. Die Einleitung des Chapter-11-Verfahrens an einem US-Gericht ermöglicht es dem Unternehmen, den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten, während Verträge mit Leasinggebern und Gläubigern neu verhandelt werden. Die Investition von American Airlines in Höhe von 100 Millionen US-Dollar dient der Bereitstellung frischer Liquidität. Als Gegenleistung sichert sich der US-Konzern mit 8,66 Prozent der Anteile eine Minderheitsposition bei der Fluggesellschaft. Über die reine Kapitalbeteiligung hinaus sieht die Vereinbarung organisatorische Mitspracherechte vor. American Airlines erhält das Recht, ein Mitglied in den Aufsichtsrat von Azul zu entsenden. Überdies wird ein Vertreter der US-Airline in einem

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Flusskreuzfahrt-Anbieter reagieren mit Routenänderungen und Schiffswechseln auf sinkende Pegelstände

Die anhaltend trockene Witterung und das Ausbleiben ergiebiger Niederschläge führen auf den wichtigsten europäischen Wasserstraßen zu kontinuierlich sinkenden Pegelständen. Die daraus resultierenden Einschränkungen im Schiffsverkehr stellen die Betreiber von Flusskreuzfahrten im Sommer 2026 vor zunehmende betriebliche und logistische Herausforderungen. Auf Abschnitte von Rhein, Mosel und Donau hat sich die Situation so weit verschärft, dass Fahrpläne angepasst, Anlaufhäfen verlegt und in einzelnen Abschnitten Schiffswechsel oder Bustransfers organisiert werden müssen. Erste Reedereien wie Phoenix Reisen bieten betroffenen Passagieren bereits kostenfreie Umbuchungsmöglichkeiten an, während Fahrten auf bestimmten Teilstrecken oder zu entfernten Zielgebieten wie dem Schwarzen Meer stellenweise vollständig abgesagt werden mussten. Kritische Wasserstände an Engpässen auf Rhein und Donau Die hydrographische Lage an den zentralen Kontrollpunkten der europäischen Flüsse hat sich bis Ende Juli 2026 spürbar verdichtet. Am Nadelöhr der Rheinschifffahrt, dem Pegel Kaub am oberen Mittelrhein, wurde am Morgen des 30. Juli 2026 ein Wasserstand von lediglich 29 Zentimetern gemessen. Dieser Messwert gibt nicht die absolute Wassertiefe in der Fahrrinne an, signalisiert jedoch eine extreme Einschränkung der nutzbaren Tauchtiefe für Binnenschiffe. Infolgedessen können Fahrgastschiffe mit größerem Tiefgang die Passage nicht mehr sicher durchfahren oder müssen mit stark reduzierter Zuladung operieren. Einige Großkabinenschiffe sind nicht mehr in der Lage, Häfen wie Köln anzulaufen. Auch auf der Donau führt der Wassermangel zu Beeinträchtigungen im Schiffsbetrieb. Auf diesem Strom kam es am 28. Juli 2026 zu einer Havarie, als das Kreuzfahrtschiff Viking Ullur aufgrund der geringen Wassertiefe auf Grund lief und in der Folge evakuiert werden musste. Der Vorfall unterstreicht die nautischen Risiken, denen die

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Anpassungen im russischen Zivilluftfahrtsektor: Moskau erhöht Mittel für die Flugzeugmuster MC-21 und Il-114-300

Die Regierung der Russischen Föderation hat am 30. Juli 2026 eine Aufstockung der staatlichen Finanzmittel für die Serienfertigung heimischer Verkehrsflugzeuge bekannt gegeben. Wie Ministerpräsident Michail Mischustin mitteilte, stellt der Staat zusätzliche Gelder bereit, um den Bau des Mittelstreckenflugzeugs MC-21-310 abzusichern sowie die Fertigstellung der ersten drei Serienmaschinen des Turboprop-Typs Il-114-300 zu finanzieren. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Abhängigkeit von westlichen Herstellern und Bauteilen im zivilen Luftverkehr schrittweise abzubauen und den heimischen Fluggesellschaften Ersatz für alternde Flottenbestände bereitzustellen. Im Werk des Herstellers Jakowlew in Irkutsk befinden sich derzeit 18 Maschinen des Typs MC-21 in unterschiedlichen Montagestadien. Hauptabnehmer der Neu- und Nachbauten ist die staatlich geprägte Fluggesellschaft Aeroflot. Allerdings verzögern technische Umstellungen bei Triebwerken und Systemkomponenten sowie behördliche Zertifizierungsprozesse den Zeitplan für die Serienauslieferungen. Erhöhung der Haushaltsmittel für das Programm MC-21-310 Die Zusage neuer Finanzmittel durch die russische Bundesregierung soll die Kontinuität der Fertigungsstraßen im Flugzeugwerk Irkutsk sichern. Ministerpräsident Michail Mischustin betonte, dass die finanzielle Ausstattung darauf ausgelegt sei, den Produktionsbetrieb ohne Unterbrechungen aufrechtzuerhalten und den bis zum Jahr 2035 geplanten Auftragsbestand abzuarbeiten. Kurz zuvor, im Verlauf des Monats Juli 2026, hatte sich auch der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch des Werks in Irkutsk über den Montagefortschritt der Passagierflugzeuge informiert. Das Modell MC-21-310 stellt die importsubstituierte Variante der ursprünglich mit westlicher Avionik und Pratt-Whitney-Triebwerken konzipierten MC-21 dar. Nach dem Erlass umfassender Wirtschaftssanktionen durch westliche Staaten als Reaktion auf den Konflikt in der Ukraine wurden die Lieferketten für ausländische Komponenten unterbrochen. Die aktuelle Ausführung setzt auf russische Baugruppen sowie das

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Bilanzielle Anpassungen bei Air France-KLM: Konzern verlängert die kalkulatorische Nutzungsdauer moderner Passagierflugzeuge

Der europäische Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat im ersten Halbjahr 2026 eine maßgebliche Änderung seiner Buchhaltungspraxis bei der Bewertung des eigenen Fluggeräts vorgenommen. Für mehrere moderne Teilflotten – darunter die Langstreckenmuster Airbus A350 und Boeing 787 sowie die Schmalrumpfflugzeuge der Airbus-A320neo-Familie – wird die betriebliche Abschreibungsdauer von bislang 20 auf nunmehr 25 Jahre angehoben. Nach Angaben der Unternehmensführung spiegelt diese Maßnahme die realistisch erwartbare Nutzungsdauer der technologisch fortschrittlichen Flugzeugtypen wider. Die bilanzielle Umstellung entlastet das operative Ergebnis der Holding bereits im ersten Halbjahr 2026 um 24 Millionen Euro durch geringere jährliche Abschreibungssätze. Gleichzeitig verdeutlicht der Schritt die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im internationalen Luftverkehr, in dem die langfristige Ausnutzung kapitalintensiver Flugzeuganschaffungen vor dem Hintergrund weltweiter Lieferkettenengpässe an Bedeutung gewinnt. Bilanzielle Effekte und betriebswirtschaftliche Hintergründe der Entscheidung Die Entscheidung, die Abschreibungszyklen ausgewählter Flottenteile von zwei Jahrzehnten auf ein Vierteljahrhundert zu verlängern, hat unmittelbare Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns. Durch die Verteilung der Anschaffungskosten über einen Zeitraum von 25 Jahren sinken die jährlichen Abschreibungsbeträge pro Flugzeug nominell ab. Für den Sechsmonatszeitraum bis zum 30. Juni 2026 führte diese bilanzielle Anpassung zu einer Verringerung des Abschreibungsaufwands um insgesamt 24 Millionen Euro, was sich entsprechend positiv auf das operative Ausweisdokument der Gruppe auswirkt. Finanzanalysten bewerten solche bilanziellen Maßnahmen als gängiges, aber aufmerksam zu beobachtendes Instrument im Luftfahrtsektor. Fluggesellschaften passen die kalkulatorische Nutzungsdauer in regelmäßigen Abständen an, um die buchhalterische Entwertung des Anlagevermögens mit der tatsächlichen physischen und wirtschaftlichen Einsatzdauer der Maschinen in Übereinstimmung zu bringen. Durch verbesserte Verbundwerkstoffe, korrosionsbeständigere Materialien und optimierte Wartungsintervalle

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Wiederaufnahme von Flugverbindungen nach Syrien: Leav Aviation fliegt nach Damaskus und Aleppo

Die in Köln ansässige Fluggesellschaft Leav Aviation erweitert ihr Angebot an Direktflügen zwischen Deutschland und Syrien. Nach der Aufnahme einer Verbindung von Düsseldorf in die syrische Hauptstadt Damaskus am 29. Juli 2026 nimmt das Unternehmen ab dem 1. August 2026 auch Nonstop-Flüge nach Aleppo in seinen Flugplan auf. Damit bedient erstmals seit knapp 15 Jahren wieder eine deutsche Fluggesellschaft direkte Strecken in die zwei Zielorte des Landes. Grundlagenschaffend für diese Entwicklung war ein Mitte Juli 2026 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Syrien abgeschlossenes Luftverkehrsabkommen, das den rechtlichen Rahmen für den kommerziellen Flugbetrieb neu abgesteckt hat. Das Angebot richtet sich vornehmlich an die in Deutschland lebende syrische Bevölkerung sowie an Geschäftsreisende, steht jedoch vor dem Hintergrund fortbestehender Sicherheitsrisiken und behördlicher Reisewarnungen. Ausbau des Flugangebots nach Aleppo und Damaskus Das Streckennetz von Leav Aviation erhält mit der Stadt Aleppo seinen zweiten Zielort auf syrischem Territorium. Der Erstflug von Düsseldorf nach Aleppo ist für den 1. August 2026 terminiert, gefolgt von einer weiteren Verbindung am 3. August 2026. Nach Angaben der Fluggesellschaft sind die Tickets für diese Flüge bereits über die bestehenden Vertriebskanäle buchbar. Die Verbindung nach Aleppo schließt unmittelbar an die Eröffnung der Route von Düsseldorf nach Damaskus an, die am 29. Juli 2026 ihren Betrieb aufnahm. Auf der Verbindung nach Damaskus setzt Leav Aviation ein Flugzeug vom Typ Airbus A320-200 mit einer Kapazität von 180 Sitzplätzen ein. Vorgesehen sind zunächst zwei wöchentliche Umläufe, jeweils mittwochs und freitags. Die reine Flugzeit zwischen Nordrhein-Westfalen und der syrischen Hauptstadt beträgt rund vierieinhalb Stunden. Durch

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Sanktionen der USA gegen ein internationales Netzwerk zur Unterstützung der iranischen Fluggesellschaft Mahan Air

Das US-Finanzministerium hat am 31. Juli 2026 neue Sanktionen gegen ein internationales Netzwerk verhängt, das nach Erkenntnissen der Behörden in Washington die iranische Fluggesellschaft Mahan Air unterstützt. Die Strafmaßnahmen richten sich gegen insgesamt sechs Unternehmen und Einzelpersonen in China, Indien, Russland und dem Iran. Nach US-amerikanischen Angaben nutzt das iranische Regime die Fluggesellschaft für den Transport von Personal der Iranischen Revolutionsgarden sowie für die Beförderung von Waffen und unbemannten Flugkörpern. Unter den sankionierten Einheiten befinden sich Vertretungen und Vertriebsagenten der Fluggesellschaft sowie eine den Revolutionsgarden nahestehende Tarnfirma, die an Zielerfassungssystemen beteiligt gewesen sein soll. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund gewachsener militärischer Spannungen im Nahen Osten, die sich zuletzt auch auf die Schifffahrtswege im östlichen Mittelmeer ausgeweitet haben. Struktur und Akteure des sankionierten Logistiknetzwerks Die aktuellen Beschlüsse der US-Finanzbehörde Office of Foreign Assets Control zielen auf die Unterbrechung von Dienstleistungen und Finanzströmen ab, die den Weiterbetrieb von Mahan Air trotz bestehender internationaler Restriktionen ermöglichen. Bei den sankionierten Stellen handelt es sich um Unternehmen und Personen, die in China, Indien, Russland und dem Iran ansässig sind und als General Sales Agents oder Logistikdienstleister für die Fluggesellschaft fungieren. Diese Firmen wickeln unter anderem den Ticketvertrieb, die Frachtbuchung und die örtliche Abwicklung an ausländischen Flughäfen ab. Mahan Air steht bereits seit mehreren Jahren auf den Sanktionslisten der USA sowie der Europäischen Union. Dennoch gelang es der Fluggesellschaft bisher über ein Geflecht von Zwischenhändlern und Auslandsvertretungen, betriebliche Abläufe im internationalen Luftverkehr aufrechtzuerhalten. Neben den zivilen Vertriebsstrukturen erfasste das US-Finanzministerium eine Scheinfirma aus dem Umfeld

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Sun Express startet digitales Endkundenportal für kombinierte Urlaubs- und Familienreisen

Der deutsch-türkische Ferienflieger Sun Express hat eine eigene Buchungsplattform für Pauschalreisen unter dem Namen Sun Express Holidays für den Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Betrieb genommen. Über das digitale Portal werden Flüge der Gesellschaft sowie Partnerangebote mit Unterkünften und Zusatzleistungen zu Komplettpaketen gebündelt. Ein wesentlicher Bestandteil des Modells ist die Möglichkeit, Aufenthalte bei Verwandten und Bekannten mit klassischen Hotelübernachtungen zeitlich zu kombinieren. Während das Unternehmen mit dieser Struktur neue Vertriebswege im direkten Verbrauchergeschäft sucht, stößt das Konzept im stationären Reisevertrieb auf Kritik. Da die Angebote ausschließlich über die eigene Internetseite buchbar sind, bleiben traditionelle Reisebüros von der Vermittlung ausgeschlossen. Für die rechtliche Absicherung und Paketierung zeichnet der Reiseveranstalter Bentour Reisen verantwortlich, während die technische Abwicklung über eine Tochtergesellschaft der Schmetterling-Gruppe erfolgt. Zielsetzung und Funktionsweise von Sun Express Holidays Mit dem Start des Portals führt der Fluganbieter eine Struktur ein, die sich gezielt an Reisende im Marktsegment zwischen Mitteleuropa, der Türkei und Ägypten richtet. Neben klassischen Pauschalarrangements für Seebäder an der türkischen Riviera und der Ägäis wie Antalya, Bodrum, Dalaman und Izmir umfasst das Portfolio auch ägyptische Zielgebiete wie Hurghada und Marsa Alam. Die Flüge nach Ägypten werden dabei in Kooperation mit der Partnerfluggesellschaft Air Cairo durchgeführt. Ein zentraler Aspekt der Plattform liegt in der zeitlichen Flexibilität der Bausteine. Bei herkömmlichen Pauschalreisen deckt die Hotelbuchung in der Regel den gesamten Zeitraum zwischen Hin- und Rückflug ab. Das neue Angebot gestattet es Passagieren hingegen, nur für einen Teil der Reisezeit eine Hotelunterkunft zu buchen. Die verbleibenden Tage können

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