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Norwegen: Spatenstich für neuen Flughafen Bodø

Im norwegischen Bodø wurde dieser Tage der symbolische Spatenstich für die Errichtung eines neuen Flughafens vorgenommen. Gleichzeitig soll ein neuer Stadtteil gebaut werden. Zuvor wurden im Rathaus der Stadt die entsprechenden Verträge unterschrieben. „Dies ist ein großer Tag für die Stadt Bodø und für uns bei Avinor. Obwohl der Bau des neuen Flughafens von allen Parteien genehmigt wurde, haben wir dies nun mit der Unterzeichnung der Verträge und dem ersten Spatenstich offiziell markiert“, so Abraham Foss, CEO von Avinor. „Wir bei Avinor sind hochmotiviert, mit unseren Partnern in der Gemeinde Bodø und bei den norwegischen Streitkräften zusammenzuarbeiten, um einen Flughafen zu bauen, der zu einem Drehkreuz für den Verkehr in und aus der Region wird. Wir haben in der Stadt und bei unseren Mitarbeitern große Begeisterung festgestellt“. Der neue Flughafen Bodø wird etwa 900 Meter südlich des jetzigen Flughafens liegen. Der derzeitige Flughafen wird bis zu dem Tag, an dem der neue Flughafen seinen Betrieb aufnimmt, in Betrieb bleiben. Der Ausbau muss von der Europäischen Aufsichtsbehörde (ESA) aufgrund der EWR-Vorschriften über staatliche Beihilfen für Projekte dieser Art genehmigt werden. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass diese nicht erteilt wird. Die Kapazität soll bei rund 2,3 Millionen Passagiere pro Jahr liegen.

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Osttimor: Aero Dili feiert Ankunft des ersten Airbus A320

Erstmals in der noch jungen Geschichte von Osttimor wurde ein Passagierjet im lokalen Luftfahrtregister eingetragen. Es handelt sich um einen Airbus A320, der von Aero Dili betrieben wird. Die Maschine trägt die Registrierung 4W-AAL. Zwar flogen auch schon in der Vergangenheit Jets für den genannten Carrier, jedoch nur im Rahmen von Wetlease-Verträgen. Im Eigenbetrieb hatte man bislang keinen. Auch andere Fluggesellschaften dieses Landes haben allenfalls Turboprops im lokalen Register eingetragen. Das hat sich nun geändert, denn von DAE Capital least man einen knapp über 14 Jahre alten Airbus A320, der vormals für Bangkok Airways im Einsatz war. Vor wenigen Tagen wurde der Mittelstreckenjet zu seiner neuen Homebase nach Dili überführt. Zuvor musste der Betreiber so einiges an „Hausaufgaben“ erledigen, um die behördliche Zulassung für diesen Airbus A320 zu erhalten. Die Maschine wurde im Rahmen der jüngsten Wartungen auf eine Kapazität von 165 Sitzplätzen bestuhlt. In Osttimor wurde die Ankunft des ersten Jets, der im lokalen Register eingetragen ist, ausgiebig gefeiert. Die Rede ist von einem historischen Ereignis für das junge Land. Aero Dili wurde erst im Jahr 2018 gegründet und war bislang mit Cessna-Maschinen im Regionalverkehr aktiv. Narrowbodies hatte man nur im Rahmen von Wetlease-Verträgen in der Flotte.

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Etihad startet Interline-Partnerschaft mit Austrian Airlines

Etihad konnte letztlich neue Partnerschaften mit anderen Fluglinien verkünden, darunter auch die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines. Diese Partnerschaften sollen den Kunden einige Vorteile und Erleichterungen bieten können, wie Etihad erläutert. Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate Etihad hat letztlich die Aufnahme neuer Partnerschaften ins Visier genommen. Die Fluglinie hat drei neue Interline-Partnerschaften mit Austrian Airlines, Philippine Airlines und Airlink aufgenommen. Außerdem konnte die Airline ebenso eine Interline-Partnerschaft mit Biman Bangladesh, sowie Codeshares mit ITA Airways und Air Seychelles verkünden können. Die Kunden sollen durch diese Partnerschaft einige Vorteile und Erleichterungen hinsichtlich des Reisen geboten bekommen: Die Kunden profitieren von besseren Verbindungen aufgrund der Kollaboration. Außerdem müsse man lediglich ein Ticket kaufen und einmal einchecken, während das Gepäck bis zum Zielort aufgegeben werde, wie die Fluggesellschaft erklärt.

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Emirates sucht in Graz, Salzburg und Wien nach Flugbegleitern

Golfcarrier Emirates Airline sucht in drei österreichischen Städten nach neuen Flugbegleitern. Die Bewerbertage finden im März und April 2023 in Wien, Graz und Salzburg statt. Man ist besonders an Personen, die verschiedene Sprachen sprechen, interessiert. In der Bundeshauptstadt finden die Castings am 25. März und 17. April 2023 jeweils ab 9 Uhr 00 im Mercure Hotel nahe dem Westbahnhof statt. In Salzburg sucht Emirates am 27. März und 19. April 2023 ab 9 Uhr 00 im Wyndham-Hotel nach neuen Kabinenmitarbeitern. Im Austria Trend Hotel Graz können sich am 21. April 2023 Interessierte informieren und bewerben. Eigenen Angaben nach beschäftigt der Golfcarrier Mitarbeiter, die aus 130 Ländern stammen und zusammen mehr als 70 Sprachen sprechen. Mehrsprachigkeit zählt für Emirates Airline zur Servicequalität, da die Kommunikation mit den Passagieren in ihrer Muttersprache ein wesentlicher Bestandteil der für Emirates typischen Gastfreundschaft ist. Und für alle, die ihre Sprachkenntnisse auf dem Weg zum Ziel auffrischen möchten, bietet Emirates uTalk Language Learning, ein Modul auf ice, das Passagieren hilft, wichtigste Sätze während des Fluges zu lernen. Verfügbar ist das Modul in Arabisch, Spanisch, Russisch, Japanisch, Deutsch und Französisch.

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Personalmangel: Delta kürzt den Sommerflugplan 2023

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines hat kurz vor dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 das Angebot um rund 6.000 Flüge reduziert. Hintergrund der Maßnahme ist auch, dass man befürchtet, dass es aufgrund von Personalmangel andernfalls zu kurzfristigen Streichungen und erheblichen Verspätungen kommen könnte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum bietet man zwar um rund 7.000 Verbindungen mehr an, jedoch treffen die nun kommunizierten Reduktionen die Hauptreisezeit im Sommer 2023. Aufgrund der für das Unternehmen zufriedenstellenden Buchungslage ist davon auszugehen, dass durchaus viele Fluggäste betroffen sein könnten. Beispielsweise fallen allein im Juli 2023 etwa 259.836 Sitze weg. Dies entspricht rund zwei Prozent der monatlichen Gesamtkapazität. Bemerkenswert ist auch, dass Delta Air Lines erst am vergangenen Freitag erklärt hat, dass man im Winterflugplan 2023/24 so viele Flüge in Richtung Lateinamerika wie noch nie anbieten wird. Das Angebot soll um etwa 20 Prozent über jenem, das man in der aktuellen Periode hat, liegen. Zielgruppe sind U.S.-Amerikaner, die ihre Urlaube in dieser Region verbringen wollen.

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Palermo: Ryanair-B737-Max-200 nach Bombendrohung evakuiert

Ein mit 190 Passagieren besetzter Ryanair-Flug von Mailand-Malpensa nach Palermo musste am 17. März 2023 auf Sizilien evakuiert werden. Hintergrund ist, dass eine Bombendrohung gegen die Boeing 737-Max-200 eingegangen ist. Einige Zeit nach dem Start in Malpensa soll eine entsprechende Drohung eingegangen sein. In Palermo eilten Sprengstoffexperten sowie Einsatzkräfte zur Maschine. Der Luftraum rund um diesen Airport wurde umgehend gesperrt. Zahlreiche Flüge mussten auf andere Airports auf der italienischen Insel umgeleitet werden. Diese landeten dann zumeist in Catania. Nach umfangreicher Untersuchung der Boeing 737-Max-200 konnte die Polizei Entwarnung geben. Gefunden wurde nichts. Lokale Medien berichten unter anderem, dass sich ein verdächtiges Gepäckstück im Laderaum befunden haben soll, jedoch habe sich dieses dann als völlig harmlos herausgestellt. Vorsorglich wurden die Passagiere und Crewmitglieder evakuiert, um bei einer etwaigen Gefahr in Sicherheit zu sein. Es handelt sich um die zweite Bombendrohung binnen weniger Tage, denn kürzlich wurde ein United-Airlines-Flug mit Hilfe eines Zettels, der sich auf einer Toilette befand, bedroht. Auch der Vorfall in den USA stellte sich dann als harmlos heraus.

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Schon wieder: Nächster Beinahe-Zusammenstoß in den USA

Am vergangenen Samstag ist es in den Vereinigten Staaten von Amerika zum siebenten Mal in diesem Jahr zu einem Beinahe-Zusammenstoß zweier Fluggeräte gekommen. Der Vorfall ist insofern brisant, weil er sich nur wenige Tage nach dem Sicherheitsgipfel der FAA, der wegen sechs vorangegangener Ereignisse über die Bühne gegangen ist. Am 18. März 2023 kamen sich auf dem Hollywood Burbank Airport eine Boeing 737 von Southwest Airlines, die sich im Landeanflug befand, und ein Bell-500-Helikopter gefährlich nahe. Die Flugsicherung bemerkte den Hubschrauber sehr spät, jedoch noch rechtzeitig. Die Piloten der Billigfluggesellschaft wurden angewiesen sofort durchzustarten. Möglicherweise konnte dadurch eine Katastrophe verhindert werden. Der Vorfall wird nun durch FAA und NTSB untersucht. Seit Anfang dieses Jahres haben sich somit bereits sieben Beinahe-Unfälle in den USA ereignet. Offiziell untersucht werden folgende Ereignisse: Am 18. Jänner 2023 streiften sich zwei Maschinen auf dem Flughafen New York-JFK. Am 23. Jänner 2023 kreuzte ein Flugzeug der United Airlines auf dem Flughafen Honolulu die Landebahn vor einem Privatjet. Am 3. Feber 2023 berührten zwei Maschinen auf dem Newark-Airport die Tragflächen. Drei Tage später musste ein Frachtflugzeug von FedEx in Austin durchstarten, denn einem anderen Flugzeug wurde auf der selben Piste die Freigabe zum Start erteilt. Am 22. Feber 2023 starteten zwei Flugzeuge in Burbank auf der gleichen Runway. Am 27. Feber 2023 kamen sich eine Jetblue-Maschine und ein Learjet auf dem Boston Logan Airport gefährlich nahe.

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Seattle: Zwei verdächtige Taschen führen zu Airport-Sperre

Zwei unbeaufsichtigte Taschen an einem Ticketschalter brachten die Sperrung des Seattle-Tacoma International Airport einher. Der anfängliche Verdacht konnte sich nicht bewähren: in den Taschen wurde nur der Bestand von Angel- und Taucherausrüstung festgestellt. Nach der Feststellung von zwei unbeaufsichtigten Taschen wurde der Verdacht geschöpft, die Taschen könnten ein Risiko für den Flughafen darstellen. Die Polizei untersuchte mithilfe zahlreicher Bombentechniker dieses Gepäck, dafür mussten drei Stellen der Sicherheitskontrolle geschlossen werden. Dies führte für Passagiere zu einer Wartezeit von bis zu 75 Minuten. Die FAA verkündete die Sperre des Flughafens bis 19:45 Uhr, die Aufhebung der Sperre des Seattle-Tacoma International Airport konnte schlussendlich wenige Minuten vor 20 Uhr mit einer Entwarnung genehmigt werden, wie das Portal Simple Flying erläutert. In den unbeaufsichtigten Taschen seien nur Angel- und Taucherausrüstungen gefunden worden, von denen keine Bedrohung ausging, wie der Sprecher des Hafens Seattle Peter McGraw bestätigt.

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Saudi-Arabien bringt dritten Staatscarrier an den Start

Saudi-Arabien zeigt durch die Gründung der zweiten nationalen Fluggesellschaft Riyadh Air, ihr Bestreben einer immensen Entwicklung des Luftraumverkehrs wie auch des Tourismus. Das Land kündigt für Ende 2024 eine dritte nationale Fluglinie an: „Neom Airlines“ soll Menschen aus der ganzen Welt in die künftige Weltmetropole und jetzige Planstadt Neom transportieren. Saudi-Arabien setzt die Ziele hinsichtlich des Flugverkehrs klar und genau: das Land soll bis 2030 330 Millionen Fluggäste jährlich verbringen und durch die drei Fluggesellschaften sollen 250 weltweite Ziele angeboten werden können. Momentan können saudische Fluggesellschaften 99 Destinationen befliegen. Die neue Fluggesellschaft Neom Airline, die Ende 2024 bis Anfang 2025 den Markteinstieg verkünden soll, wird unter dem Chef Klaus Goersch ins Leben gerufen. Die Fluglinie verfolgt künftig das Ziel Menschen aus der gesamten Welt in die künftige saudische Metropole Neom zu befördern. Neom ist eine saudische Planstadt, die von Mohammed bin Salman iniitiert wurde. Eine erste Region der Großstadt soll Anfang 2024 zu sehen sein, die Basis der Neom Airlines der Flughafen Neom Bay Airport steht bereits seit 2019. Informationen zu der Flotte dieser neuen Fluglinie sind jedoch noch nicht verkündet worden. Mit der Gründung einer dritten Fluggesellschaft diversifizieren sich auch die Aufgaben der etwaigen Fluglinien. Während sich die Saudia auf Flüge nach Mekka und Medina und das Rote Meer spezialisiert hat, soll die Riyadh Air Flüge in 100 Destinationen der Welt in ihr Angebot aufnehmen. Die dritte Fluggesellschaft Neom Airlines verfolgt andererseits das Ziel, Menschen aus der ganzen Welt in die Planstadt und künftige Metropole Neom zu bringen.

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Iraqi Airways fiebert erstem Dreamliner entgegen

Mit der YI-ATC übernimmt Iraqi Airways die erste von insgesamt zehn Bestellten Boeing 787 Dreamliner. Die erste Einheit wurde am Standort Charleston montiert und wird in Kürze in den Irak überstellt. Der Carrier feierte das Ereignis auch auf Social Media, denn man verteilte Fotos, die das Langstreckenflugzeug in den Farben von Iraqi Airways zeigen. In den nächsten Tagen will man den genauen Termin für den Auslieferungsflug kommunizieren. Insgesamt hat die Fluggesellschaft zehn Dreamliner bestellt: neun 787-8 und ein Flugzeug der größeren 787-Variante, der -9. Alle zehn Flugzeuge werden von General Electric GEnx-1B-Triebwerken angetrieben. Der Carrier mit Sitz in Bagdad verfügt momentan über eine Flotte, die aus 36 Maschinen besteht. Allerdings sind von diesen 18 Stück nicht im Einsatz. Teilweise sind die Flugzeuge in die Jahre gekommen. Auch aus diesem Grund hat man kürzlich die ersten vier Airbus A220 in den Liniendienst gestellt. Ein weiteres Exemplar soll demnächst ausgeliefert werden. Weiters hat Iraqi Airways 15 Boeing 737-Max bestellt.

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