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Lockheed C-130 feiert 20er beim Bundesheer

Beim österreichischen Bundesheer feiert die Lockheed C-130 „Hercules“ das zwanzigjährige Einsatzjubiläum, denn am 20. März 2003 wurde die erste von drei Einheiten übernommen. Es handelt sich um Gebrauchtflugzeuge, die man von der Royal Air Force gekauft hatte. Nach einer Generalüberholung wurden sie in den Jahren 2003 und 2004 in Österreich in Betrieb genommen. Seit Einführung der C-130 in Österreich wurden ca. 17.000 Flugstunden erfolgreich absolviert. Besonderes mediales Interesse erlangte die C-130 während der Covid-Pandemie. Sie flog in Rahmen von Auslands-Evakuierungen 13 Einsätze und brachte insgesamt 15 Patienten zurück nach Österreich. „Auf sie ist in jeder Situation Verlass und wir sind durch unser eigenes Lufttransportsystem selbstständig in der Lage, österreichische Bürger oder Soldaten aus Krisengebieten sicher Heim zu holen. Die C-130 ‚Hercules‘ ist aber auch in der Versorgung unserer Auslandskontingente unverzichtbar. Ohne diese Lufttransportkapazität wäre die Versorgung entfernter Einsatzräume, wie in Mali oder im Libanon, nicht eigenständig möglich“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Das Transportsystem C-130 „Hercules“ nähert sich nun dem Ende seiner Nutzungsphase und wird nach einer Gesamtbetriebszeit von über 55 Jahren in den nächsten Jahren außer Dienst gestellt. Verteidigungsministerin Tanner kündigte bereits an, alle Maßnahmen zu einer reibungslosen Übernahme durch ein Nachfolgesystem in die Wege zu leiten und rasch eine Entscheidung über die Nachfolge zu treffen. Die Lockheed C-130 „Hercules“ des US-amerikanischen Herstellers Lockheed Corporation ist ein militärisches Transportflugzeug mit vier Turboprop-Triebwerken und ist ein Flugzeug für vorwiegend militärische Transporte. Die Beladung erfolgt über eine Hecktür. Die „Hercules“ dient in erster Linie zum Transport von Personal und Versorgungsgütern, vor

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Koralmbahnhof am Flughafen Graz: Günther Ofner kritisiert Gewesslers „Nein“

Wiens Flughafenchef Günther Ofner übt in seiner Funktion als WKO-Fachgruppenobmann Luftfahrt erhebliche Kritik am Umstand, dass sich das von Leonore Gewessler (Grüne) geführte Verkehrsministerium weigert einen Koralmbahn-Fernbahnhof am Flughafen Graz zu errichten. Dies würde der „Logik des Klimaschutzministeriums widersprechen“, so der Manager. Die sich in Bau befindliche Koralmbahn soll die Fahrzeit zwischen den Landeshauptstädten Klagenfurt und Graz auf 45 Minuten verkürzen. Die Trasse führt dabei unterirdisch nahe am steiermärkischen Airport vorbei, jedoch ist die Errichtung einer Haltestelle nicht vorgesehen. Dies geht auf einen uralten Kompromiss, der noch mit dem ehemaligen Landeshauptmann Jörg Haider geschlossen wurde, zurück. Dieser befürchtete, dass durch die neue Bahnstrecke der Flughafen Klagenfurt überflüssig werden könnte. Viele Jahre sind seither vergangen und mittlerweile gibt es eine grüne Verkehrsministerin, die sich selbst als Klimaschutzministerin bezeichnet. Allerdings will auch diese keine Koralmbahn-Haltestelle am Grazer Flughafen errichten. Der steierische Landeshauptmann ist aber der Ansicht, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und will sich dafür einsetzen, dass diese doch noch kommt. Eine ausführliche Analyse zum Thema Koralmbahn hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. „Seamless Travelling, Multimodalität, Konnektivität. Diese drei Stichworte hört man ständig, wenn es um moderne Verkehrsstrategien geht, und das nicht zuletzt vom zuständigen Klimaministerium. Die Ankündigung von Bundesministerin Gewessler, dass es keine Haltestelle der Koralmbahn am Flughafen Graz geben wird, widerspricht dem aber komplett“, kritisiert Günther Ofner, Obmann der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer Österreich. Ofner zufolge wird damit „eine einmalige Chance die Stärken von Luftfahrt und Bahn in der Steiermark zu kombinieren, durch ein einfaches „Nein“

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Japan Airlines ersetzt Boeing 737-800 durch Max-8

Das Oneworld-Mitglied Japan Airlines wird mit Hilfe von Neuzugängen des Typs Boeing 737-Max-8 die teilweise in die Jahre gekommene B737-800-Flotte ersetzen. Die Maschinen sollen voraussichtlich ab 2026 in die Flotte aufgenommen werden. Vorerst hat der japanische Carrier 21 Boeing 737-Max-8 bestellt. Dazu erklärt Yuji Akasaka, Präsident der Firmengruppe, unter anderem: „Wir freuen uns, dass wir uns für die Boeing 737-Max-8, ein Mitglied der neuesten 737-Max-Familie, entschieden haben, um unsere Boeing 737-800 zu ersetzen. Wir freuen uns darauf, unsere Passagiere mit einem Höchstmaß an Sicherheit und Komfort zu befördern und dank einer Kombination aus diesen supereffizienten Flugzeugen, betrieblichen Innovationen und neuen kraftstoffsparenden Technologien unserem Ziel der Klimaneutralität bis 2050 näher zu kommen“. Japan Airlines will auch vom Umstand, dass die Max-8 gegenüber der B737-800 eine höhere Reichweite hat, profitieren. Man geht davon aus, dass dieser Maschinentyp die Möglichkeiten auf der Kurz- und Mittelstrecke verbessern wird. Auch seitens Boeing ist man erfreut, dass man den langjährigen Kunden halten konnte. Firmenchef Stan Deal sagte unter anderem: „Die Integration der neuen 737-Max wird JAL eine größere Effizienz in ihrem Kurzstreckennetz ermöglichen, während die Fluggesellschaft ihre Weltklasse-Flotte weiter aufrüstet. Die Partnerschaft mit JAL bei der Einführung der 737-8 ist der jüngste Meilenstein in unserer langjährigen Zusammenarbeit“.

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Jetblue erhält Amsterdam-Slots nur für den Sommer 2023

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue hat die nun offiziell Start- und Landerechte am Flughafen Amsterdam-Schiphol zugeteilt bekommen. Man beabsichtigt Nonstopverbindungen ab New York-JFK und Boston aufzunehmen. Der Carrier fühlte sich zuvor durch den niederländischen Slot-Koordinator ACNL diskriminiert und bat die U.S.-amerikanischen Behörden um Hilfe. Mittlerweile haben die Vereinigten Staaten von Amerika, vertreten durch das Verkehrsministerium, sogar eine offizielle Klage gegen die Niederlande eingebracht. Die Vorwürfe lauten: Wettbewerbswidriges und diskriminierendes Verhalten. Dies führte zu einem Angebot seitens der ACNL. Diese hat Jetblue nun Zeitnischen für den Sommerflugplan 2023 angeboten. Es gibt allerdings einen Haken: Die Zuteilung der Slots erfolgt vorerst eben nur für die bevorstehende Sommerperiode 2023 und nicht darüberhinaus. Es ist noch völlig offen, ob der Billigflieger in den nachfolgenden Zeiträumen die benötigten Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol erhalten wird oder nicht. Dazu kommt, dass die niederländische Regierung unter dem Deckmantel Umweltschutz die Kapazität am größten Airport des Landes reduzieren will. Jetblue ist naturgemäß wenig darüber erfreut, dass man die Slots nur vorläufig erhalten hat. Der Carrier ist auch der Ansicht, dass es dem eigenen Ruf schaden würde, wenn man die Neuaufnahmen nach wenigen Monaten mangels Start- und Landerechten wieder aufgeben muss. Die Routen ab Boston und New York-JFK sollen mit Airbus A321LR bedient werden. Vorsorglich hält man die mit Hilfe der U.S.-Regierung eingeleiteten Rechtsmittel aufrecht.

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Winter 2023/24: Icelandair erhöht die Kapazität um 25 Prozent

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair will im Winter 2023/24 den bisher umfangreichsten Flugplan anbieten. Die Kapazität soll um rund ein Viertel erhöht werden. Damit reagiert man auch auf die Expansion des Konkurrenten Icelandair. Die bislang saisonal bedienten Destinationen Rom-Fiumicino, Baltimore und Vancouver sollen künftig ganzjährig angeboten werden. Selbiges gilt auch für Barcelona und Raleigh-Durham. Die genannten Ziele sollen je nach Destination zumindest täglich angesteuert werden. Davon ausgenommen sind Vancouver und Raleigh-Durham, die viermal wöchentlich angeflogen werden sollen. Die Destinationen München, Boston, New York-JFK, Minneapolis und Chicago sollen ebenfalls aufgestockt werden. Man will zumindest einmal täglich ab Keflavik die genannten Destinationen ansteuern. Saisonal soll New York bis zu dreimal täglich angeflogen werden. Boston fliegt man zu nachfragestarken Zeiten elfmal pro Woche an. Nach Teneriffa-Süd wird es bis zu fünfmal wöchentlich gehen. „Aufgrund der starken Kundennachfrage stellen wir jetzt unseren bisher umfangreichsten Winterflugplan vor. Wir konnten bisher saisonale Strecken zu Ganzjahresdiensten ausbauen und die Frequenzen auf anderen Strecken im gesamten Streckennetz für die Wintersaison 23/24 erhöhen. Ich freue mich, dass wir die Kapazität von Icelandair im Vergleich zum Winter 2022/2023 um 20-25% erhöhen konnten“, so Tomas Ingason, Icelandairs Chief Revenue Officer.

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Kolumbien bewilligt Viva/Avianca-Fusion unter Auflagen

Nach langem Hin und Her sowie einem Insolvenzantrag von Viva Colombia hat die kolumbianische Zivilluftfahrtbehörde doch noch grünes Licht für die Fusion mit dem Mitbewerber Avianca gegeben. Allerdings macht man auch sechs Auflagen, die erfüllt werden müssen. Aus finanziellen Gründen musste Viva Colombia zunächst den Flugbetrieb reduzieren und dann vollständig aussetzen. Zwischenzeitlich hat man sich in ein Gläubigerschutzverfahren nach lokalem Recht begeben. Hintergrund ist hauptsächlich, dass man finanziell stark angeschlagen ist und die Freigabe der Übernahme durch den Konkurrenten Avianca die letzten Reserven aufgezehrt hat. Die Transaktion darf nun vollzogen werden, jedoch machen die Behörden sechs Auflagen, die von Avianca und Viva Colombia zu erfüllen sind. Diese lauten wie folgt:

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EVG und Verdi wollen Deutschland am Montag lahmlegen

Die Gewerkschaften EVG und Verdi planen am Montag, den 27. März 2023 den öffentlichen Personenverkehr inklusive Luftfahrt in Deutschland weitgehend lahmzulegen. An zahlreichen Airports, bei Bahn- und Busgesellschaften sowie kommunalen Verkehrsbetrieben ruft man zum Warnstreik auf. Dazu kommt, dass am Flughafen München bereits am Sonntag gestreikt wird. Der größte Airport Bayerns geht davon aus, dass es an beiden Tagen keinen regulären Flugbetrieb geben wird. Frankfurt und Hamburg weisen ebenfalls darauf hin, dass am Montag kein normaler Betrieb stattfinden kann. Aufgrund des Umstands, dass an einer Vielzahl von Flughäfen sowie im ÖPNV, im Bahn-Fernverkehr und bei weiteren Verkehrsbetrieben zum Warnstreik aufgerufen wird, ist mit erheblichen Einschränkungen im Reiseverkehr innerhalb sowie von und nach Deutschland zu rechnen. Betroffene sollten sich daher regelmäßig über etwaige Alternativen informieren. Das Vorgehen der Arbeitnehmervertreter wird von Branchenverbanden sowie der Deutschen Bahn AG scharf kritisiert. Zuletzt habe es vor 30 Jahren einen vergleichbaren Streik gegeben, jedoch war es damals ein regulärer Arbeitskampf und nicht lediglich ein „Warnstreik“.

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USA: Flugbegleiter fordern eigene Sitzplätze für Kleinkinder

Bei Flügen der US-amerikanischen Fluggesellschaften besteht keine Vorschreibung einer gewöhnlichen Sicherung von Kleinkindern und Babys. Das soll nun jedoch geändert werden: die Flugbegleitergewerkschaft sieht zukünftig für jeden Passagier einen persönlichen Sitz vor. Die soll auch die Sicherheit von Kleinkindern und Babys bei Notlandungen gewähren. Kleinkinder und Babys in den Vereinigten Staaten dürfen kostenfrei fliegen, diese sitzen lediglich auf dem Schoß der Eltern. Bei US-amerikanischen Flügen ist keine besondere Bestimmung über die Sicherung von Kleinkindern und Babys vorgesehen. Kleinkinder unter 2 Jahren müssen, wenn sie während des Flugs auf dem Schoß der Eltern sitzen, nicht gesichert werden. Die Flugbegleitergewerkschaft sieht jedoch für die Zukunft die Pflicht vor, für jeden Fluggast einen eigenen Sitz reservieren zu müssen. Die nicht vorhandenen Sicherheitsbestimmungen hinsichtlich der Kindersicherung bei Flügen können große Schäden seitens der Kinder verursachen. Demnach sollen künftig auch Kinder und Babys einen eigenen Platz einnehmen müssen und die Sicherheit durch ein geeignetes Kinderrückhaltesystem bewähren.

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TAP Air Portugal zurück in den schwarzen Zahlen

Die Entwicklung der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal gleicht einem Höhenflug. Zahlen, die einst unscheinbar wirken, konnten realisiert werden. TAP Air Portugal konnte im Jahr 2022 13,8 Millionen Passagiere verbuchen, dies entspricht einer Erhöhung von 136 Prozent im Vergleich zum alten Jahr. Darüber hinaus konnte die portugiesische Fluglinie einen Nettogewinn von 65,6 Millionen Euro und einen Ebit von 268,2 Millionen Euro einstreichen. Einem großen Wendepunkt widerfuhr die Airline im Hinblick der Einnahmen: die Erträge betragen im Jahr 2022 3,5 Milliarden Euro, dies gleicht einem Anstieg von 151 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr.

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Schon wieder: Flughafen Vigo wegen Riss in Runway gesperrt

Schon zum dritten Mal in nur zwei Jahren macht die Runway dem spanischen Flughafen Vigo Probleme. Bei einer Inspektion wurden erneut Risse in der Start- und Landebahn festgestellt. Dies führte dazu, dass der Airport neuerlich gesperrt werden musste. Von der vollständigen Schließung des Flughafens waren mindestens fünf Flüge betroffen, drei Ankünfte und zwei Abflüge, die von drei verschiedenen Fluggesellschaften (Vueling, Iberia und Air Europa) durchgeführt wurden und den galicischen Flughafen mit Barcelona und Madrid verbanden. Die ankommenden Flüge wurden nach Santiago de Compostela umgeleitet, das 100 Kilometer nördlich von Vigo liegt, und die Passagiere wurden mit Autobussen weiterbefördert. Die Reparaturarbeiten konnten über Nacht nicht abgeschlossen werden. Erst im Laufe des 21. März 2023 konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Zuvor mussten noch weitere Flüge zu anderen Airports umgeleitet werden. Dies ist das dritte Mal in den letzten Jahren, dass der Flughafen Vigo mit solchen Problemen zu kämpfen hat. In der Silvesternacht 2021 musste der Flughafen für zwei Tage geschlossen werden, weil ein massiver, sieben Meter langer und zwei Meter breiter Riss quer über die Start- und Landebahn entdeckt worden war. Im Juli 2022 traten erneut Risse auf, die eine erneute Schließung des Flughafens erzwangen, dieses Mal für zwölf Stunden.

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