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USA: CDC will Abwasser von China-Flügen analysieren

Die U.S.-amerikanische Seuchenbehörde CDC beabsichtigt künftig das Abwasser von Verkehrsflugzeugen auf neue Corona-Varianten zu untersuchen. Hintergrund der Maßnahme ist, dass man sich aufgrund der Welle in der Volksrepublik China besorgt zeigt. Derzeit gehen sowohl die politischen Meinungen als auch jene von Virologen durchaus weit auseinander. Einige fordern, dass Einreisebeschränkungen für Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben eingeführt werden und andere sind der Ansicht, dass dies nicht notwendig ist. Die Vereinigten Staaten verlangen ab Anfang Jänner 2023 von solchen Reisenden wieder die Vorlage eines negativen Coronatests. Auch ist mittlerweile angedacht, dass zwei Tage nach der Ankunft in den USA ein weiterer Test vorgenommen werden muss. Das Abwasser der Verkehrsflugzeuge ist mittlerweile in den Fokus der CDC geraten, da diese sich von der Untersuchung erwartet, dass man eventuelle neue Corona-Varianten frühzeitig identifizieren kann. Man argumentiert auch damit, dass im Juli 2022 eine Analyse des Abwassers von zwei Flügen von Äthiopien nach Frankreich Erkenntnisse gebracht hätten und das obwohl alle Reisenden zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Forderung steht die CDC nicht alleine da, denn auch in Europa halten einige Virologen die Untersuchung des Abwassers von Verkehrsflugzeugen, die aus China kommen, für sinnvoller als von allen Passagieren negative Coronatests zu verlangen. Deren Aussagekraft wäre nur zeitlich beschränkt, so dass es zielführender sein soll im Falle positiver Funde explizit Testungen der Reisenden behördlich anzuordnen. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass das Abwassermonitoring, das in vielen Staaten über die Kanalisation gemacht wird, bislang dazu beigetragen habe, dass man den Ausbruch von

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Moskau: Ural-Airlines-A321 musste wegen brennender Powerbank evakuiert werden

Am Donnerstagabend geriet an Bord von Ural-Airlines-Flug U6167 bereits auf dem Weg zur Runway eine Powerbank eines Passagiers in Brand. Dieser soll den brennenden Gegenstand panisch auf den Boden geworfen haben. Die Kabine soll sich rasch mit Rauch gefüllt haben, so dass eine sofortige Evakuierung notwendig wurde. Die Besatzung entschied sich den Airbus A321 mit der Registrierung RA73842 sofort zu stoppen und leitete die Evakuierung über die Notrutschen ein. Die Reisenden wurden anschließend ins Terminal gebracht und konnten ihre Reise nach Kaliningrad mit einem Ersatzflugzeug antreten. Allerdings mussten die Passagiere rund sieben Stunden auf die Bereitstellung warten. Ural Airlines machte keine genauen Angaben dazu wie viele Personen sich tatsächlich an Bord von U6167 befunden haben. Die Maschine verfügt über 220 Sitzplätze in einer All-Economy-Bestuhlung und ist etwa 16 Jahre alt. Für den russischen Carrier ist dieser Airbus A321ceo seit Mai 2016 im Einsatz. Zuvor flog der Mittelstreckenjet für Avianca El Salvador. Der Powerbank-Vorfall ereignete sich auf dem Flughafen Moskau Domodedowo.

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Corendon mit neuen Strecken ab Hannover und Düsseldorf

Die Ferienfluggesellschaften der Corendon Group haben in den letzten Wochen zahlreiche Routen aus dem Sommerflugplan 2023 entfernt. Gleichzeitig plant man ab Hannover und Düsseldorf auch neue Strecken aufzunehmen. Die überwiegende Mehrheit führt in Richtung Türkei. Ab 3. Mai 2023 plant Corendon Europe zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800 zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und der griechischen Insel Kos zu fliegen. Die Neuaufnahme ist vorerst für die Sommerperiode 2023 befristet. Eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 gilt als unwahrscheinlich. Corendon und Corendon Europe haben zahlreiche Routen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den Planungen genommen. Vier neue Türkei-Ziele will Corendon ab 7. Juni 2023 ab Hannover anbieten. Zunächst soll es bis zum 1. September 2023 einmal wöchentlich nach Samsun gehen. Ab 22. Juni 2023 plant man in selbiger Frequenz Bodrum anzusteuern. Adana will man zwischen 6. Juli und 31. August 2023 mit Hannover verbinden. Diyarbakir ist zwischen 9. Juli und 10. September 2023 im Sommerflugplan 2023 zu finden. Die vier Türkei-Strecken sind befristet und werden je nach Destination bis maximal 10. September 2023 angeboten. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter sucht einen „Plan B“

Der Flughafen Frankfurt-Hahn scheint Probleme rund um Käufer regelrecht magisch anzuziehen, denn bislang wurde der Kaufpreis von Swift Conjoy GmbH noch immer nicht bezahlt. Die Frist wurde bereits wiederholt verlängert. Nun prüft Insolvenzverwalter Jan-Markus Plathner intensiv einen „Plan B“. Der Hunsrück-Airport ist seit vielen Jahren defizitär. Der Fraport AG war der „Ausflug“ an den Hahn irgendwann zu bunt, so dass man die Beteiligung aufgelöst hat. Die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen haben die Anteile zurückgenommen, so dass die öffentliche Hand wieder Alleineigentümer wurde. Trotz hoher Subventionen und einem durchaus umfangreichen Flugangebot ist es nicht gelungen den Airport dauerhaft in die schwarzen Zahlen zu führen. Ein Privatisierungsversuch endete in einer Blamage, denn ein vermeintlicher Investor aus China stellte sich als kleiner chinesischer Reifenhändler heraus. Die politischen Entscheidungsträger sind erst dann auf den Bluff aufmerksam geworden als der Kaufpreis nicht bezahlt wurde. Mit der HNA Group sollte dann alles besser werden. Diese kaufte sich rund um den Globus bei diversen Unternehmen der Luftfahrtbrache ein. Viele, aber nicht alle, erwarteten sich vom Investor aus China insbesondere frisches Geld. Die „Hunter-Strategie“ war aber vollständig mit Krediten, also auf Pump, finanziert. Irgendwann kollabierte der chinesische Konzern darunter und wurde mittlerweile zerschlagen. Der Flughafen Frankfurt-Hahn wurde mit in den Strudel gezogen und musste selbst Insolvenz anmelden. Bislang ist es dem Insolvenzverwalter gelungen, dass der Flugbetrieb aufrecht erhalten werden kann. Sogar zusätzliche Mitarbeiter konnte der Jurist einstellen, aber in Sachen Verkauf an jenes Unternehmen, mit dem ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde, happert es. Die Swift Conjoy GmbH hat bislang

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BGH: Fluggesellschaften müssen kein Risiko eingehen, um Verspätungen zu vermeiden

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften kein Sicherheitsrisiko einzugehen haben, nur um Verspätungen und/oder Ausfälle vermeiden zu können. Hintergrund ist eine Klage, die Flightright gegen Swiss aufgrund außerplanmäßiger A220-Triebwerksinspektionen geführt hatte. Vor Gericht wurde ein Fall gebracht, in dem ein Reisender von Zürich nach Stuttgart fliegen wollte. An diesem Tag hatte Swiss vorsorglich sämtliche Airbus A220 aus dem Verkehr gezogen, um die Triebwerke zu überprüfen. Die Folge daraus: Auch dieser Flug wurde gestrichen. Der Passagier wandte sich an das Fluggastrechteportal Flightright, das aufgrund der Zahlungsverweigerung der schweizerischen Fluggesellschaft vor Gericht gezogen ist. In erster Instanz entschied das Amtsgericht Nürtingen, dass dem Reisende eine Entschädigung in der Höhe von 1.200 Euro zusteht. Dabei wurden nicht nur die Ausgleichsleistung im Sinne der Fluggastrechteverordnung zuerkannt, sondern auch weitere Kosten, die dem Kläger entstanden sind. Swiss ging und Berufung und das Landgericht Stuttgart entschied zu Gunsten der Fluggesellschaft. Der Fall landete vor dem Bundesgerichtshof, der sich der Rechtsmeinung des LG Stuttgart angeschlossen hat. In der Urteilsbegründung argumentieren die Höchstrichter unter anderem damit, dass es für Fluggesellschaften und Passagiere unzumutbar ist, dass ein Sicherheitsrisiko eingegangen werden muss, um Verspätungen und/oder Ausfälle zu vermeiden. Im konkreten Fall gab es gar eine behördliche Anweisung die Inspektionen vorzunehmen. Der BGH wies daher die Klage ab, so dass der Passagier komplett leer ausgeht und Flightright auf den Anwalts- und Gerichtskosten sitzen bleibt.

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Nachtzüge: European Sleeper will im Mai 2023 in Berlin starten

Der private Anbieter von Nachtzugverbindungen, European Sleeper, will ab 25. Mai 2023 ab Berlin nach Amsterdam und Brüssel verkehren. Im Jahr 2024 will man auch Prag ansteuern, wobei in Dresden ein Zwischenstopp eingelegt werden soll. European Sleeper ist ein Startup, das sich im Bereich von Nachtzugverbindungen etablieren will. Bislang hat man keine eigene Lizenz als Eisenbahnverkehrsunternehmen, weshalb es Spekulationen gibt, dass man mit dem tschechischen Anbieter Regiojet kooperieren wird. Dieser ist bereits auf eigene Rechnung in diesem Segment tätig. Ab 25. Mai 2023 will European Sleeper ab Berlin nach Brüssel und Amsterdam verkehren. Zwischenstopps sind Deventer, Rotterdam und Antwerpen geplant. Ab dem Jahr 2024 sollen die Züge nicht mehr in Berlin starten, sondern in Prag. Dadurch wird in Deutschland der neue Zwischenhalt Dresden geschaffen werden. Der Verkauf von Fahrkarten soll im Laufe vom Februar 2023 gestartet werden. Eine Billig-Alternative zu Flugverbindungen werden die neuen Nachtzüge aber nicht sein. Im günstigsten Fall muss man 49 Euro für eine Mitfahrt in einem Sechserabteil berappen. Wer eine Schlafkabine zur Einzelnutzung haben möchte, muss mindestens 159 Euro auf den Tisch legen. Mitunter ist man somit deutlich teurer unterwegs als mit dem Flugzeug.

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Covid-positive China-Passagiere besorgen Regierungen

Mittlerweile hat China die einst streng praktizierte Null-Covid-Strategie fallen gelassen und will ab Anfang Jänner 2023 auch die Einreisebestimmungen abermals deutlich lockern. Bereits jetzt kommt es zu einem regelrechten Ansturm auf Reisen von/nach China. Dies bereitet auch einigen europäischen Regierungen zunehmend Kopfzerbrechen. In der Volksrepublik gibt es momentan eine durchaus umfangreiche Corona-Welle, wobei dies in gewisser Weise vorprogrammiert war, denn auf Dauer konnte auch das dortige Regime die Null-Covid-Politik, die von zahlreichen (regionalen) Lockdowns geprägt war, nicht mehr aufrecht erhalten. Der Unmut in der Bevölkerung wurde immer stärker und letztlich will die Diktatur auch keinen großflächigen Aufstand, der mitunter sogar zu einem Regimewechsel führen könnte, riskieren. Also verabschiedete man sich von der Null-Covid-Politik und nahm damit auch in Kauf, dass das Virus nun durch die Bevölkerung fegt. Die verworfene Strategie war definitiv nicht erfolgreich, denn nun liegen Chinas Schwächen schonungslos offen. Vielen Regierungen bereitet der Umstand, dass die Volksrepublik kaum noch Zahlen meldet, Kopfzerbrechen. Zwar versucht das Regime stets zu beschwichtigen, jedoch ist kaum Glaubwürdigkeit vorhanden. Dies führt nun dazu, dass einige Regierungen nur noch ungerne Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik aufgehalten haben, einreisen lassen wollen. Beispielsweise haben die Vereinigten Staaten von Amerika angekündigt, dass ab 5. Jänner 2023 Personen, die sich zuvor in China oder ihren Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macau aufgehalten haben, vor dem Abflug ein negatives Testergebnis vorlegen müssen. In Europa hat bereits Italien reagiert und verpflichtet aus China kommende Reisende zu Tests, die nach der Ankunft durchgeführt werden. Für Aufsehen sorgte im südeuropäischen Land, dass

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Corendon kürzt Sommerflugplan 2023 ab der D-A-CH-Region erneut

Die Fluggesellschaft Corendon wird im Sommerflugplan 2023 kürzer treten und weniger offensiv im deutschsprachigen Raum aktiv sein. Bereits in diesem Jahr hat man zahlreiche Strecken mitunter sehr kurzfristig eingestellt oder erst gar nicht aufgenommen. Kürzlich wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass man es im Sommer 2023 langsamer angehen wird. Corendon und ihr Malta-Ableger Corendon Europe haben im Sommer 2022 versucht eine starke Expansion durchzuführen. Diese wurde insbesondere mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen bewerkstelligt, jedoch handelt es sich dabei um ein sehr teures Unterfangen, denn der Subunternehmer muss bezahlt werden – egal wie viele Passagiere sich an Bord befinden. Offen zugeben will man es seitens Corendon nicht, aber man hat sich offensichtlich verschätzt und verhoben. Möglicherweise hat das Management rechtzeitig die Reißleine gezogen. Von Langstreckenflügen mit Airbus A330 von Airhub Airlines ist übrigens schon länger keine Rede mehr. Das betroffene Flugzeug ist nicht mehr für Corendon im Einsatz. Beide Unternehmen wollen diesen Umstand nicht kommentieren. Vor wenigen Wochen wurde durch ein internes Rundschreiben bekannt, dass sich die türkische Firmengruppe, die über Flugbetriebe in der Türkei, in den Niederlanden und auf Malta verfügt, im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird. Auch wurde den Mitarbeitern angekündigt, dass man weniger Wetlease-Flugzeuge einsetzen wird und zahlreiche Routen nicht mehr reaktivieren wird. Was noch nicht dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, steht auf dem Prüfstand. Für Corendon zählt nun der Profit, denn weitere teure Expansionsmanöver will oder kann man sich nicht mehr leisten. Viele Streichungen ab Basel und deutschen Airports Im Sommerflugplan 2023 wird Corendon ab

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Mannheim: Rhein-Neckar-Air reaktiviert Hamburg und nimmt Heringsdorf auf

Die Corona-Pandemie hat der Hausmarke des deutschen Regionalflughafens Mannheim schwer zu schaffen gemacht. Abgesehen von Sylt-Flügen konnte man die vormaligen City-Strecken nach Berlin (Tegel) und Mannheim bislang nicht dauerhaft reaktivieren. Man hat es immer wieder versucht, aber die Pandemie machte dann erneut einen Strich durch die Rechnung. Rhein-Neckar Air konnte sich vor der Krise einer durchaus guten Auslastung auf den Strecken nach Hamburg und Berlin-Tegel erfreuen. Man bediente diese bis zu zweimal täglich und dachte bereits über Aufstockungen nach. Dann kam Corona und die Nachfrage brach vom einen auf den anderen Tag auf Null ein. Davon konnte sich die Hausmarke des Mannheimer Flughafens bis heute nicht vollständig erholen. Zuletzt hatte man lediglich Flüge nach Sylt, die im W-Pattern auch ab Kassel-Calden für einen Veranstalter durchgeführt wurden, im Angebot. Operating Carrier MHS Aviation, der an Rhein-Neckar-Air auch beteiligt ist, setzt ab dem kleinen deutschen Airport das Turbopropmuster Dornier 328 ein. Mit diesem soll es ab 17. April 2023 wieder sechsmal pro Woche nach Hamburg gehen. Neu wird man ab 30. April 2023 auch nach Heringsdorf fliegen. Mit der zuletzt genannten Destination erschließt Rhein-Neckar-Air nebst Sylt eine weitere innerdeutsche Destination. Heringsdorf will man ab 30. April 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag ansteuern. Derzeit ist diese Route saisonal für den Sommer 2023 geplant. Eine Fortführung im Winter 2023/24 ist zwar nicht ausgeschlossen, ist jedoch aufgrund des Umstands, dass Usedom eben eine beliebte Sommerdestination ist, eher unwahrscheinlich. Sechsmal wöchentlich soll MHS Aviation ab 17. April 2023 wieder zwischen Mannheim und Hamburg fliegen. Für Rhein-Neckar

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Lawinenabgang: Bundesheer mit acht Hubschraubern in Lech/Zürs im Einsatz

Das österreichische Bundesheer war ab Sonntag gegen 15 Uhr 00 aufgrund eines Lawinenabgangs mit acht Helikoptern im Schigebiet Lech/Zürs (Arlberg) im Assistenzeinsatz. Rund 200 Einsatzkräfte haben mitgeholfen verschüttete Personen zu finden und zu versorgen. Am Sonntagabend erfolgte eine Assistenzanforderung durch das Land Vorarlberg an das Militärkommando Vorarlberg, da noch neun verschüttete Personen vermutet wurden. Glücklicherweise teilte die Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag mit, dass es vier verletzte Personen gegeben hat, die übrigen sechs Personen jedoch nicht von der Lawine erfasst wurden. Der Lawineneinsatzzug des Jägerbataillons 23 aus Bludesch und Landeck verlegte am Montag mit 90 Soldaten zur Unterstützung der Sicherheitssuche in den Einsatzraum Lech/Zürs. Am Nachmittag wurde der Sucheinsatz beendet. „Über die Wintermonate halten sich in ganz Österreich speziell ausgebildete Alpinsoldatinnen und -soldaten bereit. Der aktuelle Lawinenabgang in Vorarlberg zeigt, wie notwendig diese Bereitschaft und der Einsatz unseres Bundesheeres ist, um in der Not rasch helfen zu können. Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten, insbesondere bei jenen des Jägerbataillons 23, welche vor Ort unterstützt haben, und die bei diesen herausfordernden Einsätzen Seite an Seite mit zivilen Einsatzkräfte stehen, um Schlimmstes zu verhindern – für die Sicherheit und Hilfe der Bevölkerung“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Das Österreichische Bundesheer hält bis zu 400 Alpinsoldatinnen und -soldaten, Gebirgsexperten und vier Hubschrauber des Bundesheeres für Lawineneinsätze bereit. Diese speziell für das Hochgebirge ausgerüsteten und ausgebildeten Kräfte stehen für Lawineneinsätze bis mindestens Ende April zur Verfügung – wenn sie zu einem Assistenzeinsatz angefordert werden. Mit insgesamt 15 Lawineneinsatzzügen und -gruppen

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