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Schon wieder: Ehemaliger Air-India-Jet unter Brücke steckengeblieben

In Indien ist mal wieder ein ehemaliges Air-India-Flugzeug unter einer Brücke stecken geblieben. Der Airbus A320 mit der ehemaligen Registrierung VT-ESB sollte auf dem Landweg nach Hyderabad transportiert werden. Unter der Medarametla-Überführung im Bezirk Bapatla war aber vorläufig Schluss. Und das wurde auch noch filmisch festgehalten. Ein ehemaliges Verkehrsflugzeug auf dem Landweg zu transportieren ist wahrlich eine Herausforderung für Firmen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Die Route muss so geplant werden, dass es keine Hindernisse gibt. Weiters müssen Genehmigungen sowie temporäre Straßensperren beantragt werden. Doch bei der Planung ist etwas schief gelaufen, denn man hat die Höhe einer Brücke nicht berücksichtigt. Und so kam es wie es kommen musste: Die einstige VT-ESB blieb unter dieser stecken. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art in Indien. Bereits vor einiger Zeit ist mit einer anderen ausgemusterten Air-India-Maschine ebenso ein „Hoppla“ passiert. Auch diese Maschine blieb unter einer Brücke stecken und musste mühsam entfernt werden, um möglichst keine Schäden am Flugzeug sowie an der Überführung anzurichten. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass einige indische Medien ein wenig sarkastisch von einem „Déjà-vu“ berichten bzw. auch mutmaßen, dass die Transportfirmen und Behörden niemals lernen werden wie hoch oder niedrig die Brücken eigentlich sind. Bereits im Vorfeld hätte auffallen müssen, dass der Airbus A320 samt Schwertransporter niemals durchpassen hätten können. Dies setzt aber voraus, dass der Firma und der Behörde korrekte Daten über die Höhe des Bauwerks vorgelegen hätten… Nachstehendes Video, das in YouTube veröffentlicht wurde, zeigt den Ablauf des „Brückenvorfalls“:

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Australien: Jetstar wirft Elfjährigen aus dem Flugzeug

Die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways sorgte aufgrund des Umstands, dass man einem elfjährigen Kind den Mitflug verweigert hat, jedoch gleichzeitig seine 13-jährige Schwester an Bord bleiben durfte, für Aufsehen. Die beiden waren unbegleitet unterwegs. Laut lokalen Medienberichten hat sich der Vorfall bereits im Oktober 2022 ereignet. Die beiden wollten von Sydney nach Gold Coast fliegen. Eigentlich hätte der Vater die beiden Kinder begleiten sollen, jedoch konnte dieser kurzfristig nicht. Die Mutter hatte sich mit Qantas, die das Ticket verkauft hatte, in Verbindung gesetzt und sich von der Airline bestätigen lassen, dass die beiden unbegleitet reisen können. Ihr wäre von der Jetstar-Konzernmutter klar und deutlich erklärt worden, dass es keine Probleme geben wird. Das Boarding verlief noch ganz normal und die beiden Kinder nahmen ihre Sitze ein. Doch dann wurde der Elfjährige von Jetstar-Mitarbeitern aufgefordert das Flugzeug unverzüglich zu verlassen. Seine Schwester hingegen musste an Bord bleiben. Der Grund: Das Mindestalter, um unbegleitet fliegen zu dürfen, wäre unterschritten und die Schwester ist zu jung, um als Begleitperson fungieren zu dürfen. Allerdings hat die junge Dame selbst das Mindestalter erfüllt, um alleine fliegen zu dürfen. Der Vorfall sorgt insofern für Aufsehen, weil die beiden Kinder getrennt wurden und im Vorfeld die Eltern alles unternommen haben, um die Situation mit der Fluggesellschaft abzuklären. Offensichtlich wurde diesen eine Fehlauskunft erteilt, denn Qantas und Jetstar haben abweichende Bestimmungen was die Beförderung von unbegleiteten Minderjährigen anbelangt. In einem offiziellen Statement erklärt die Billigfluggesellschaft: „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei Frau G. und ihrer Familie für die äußerst peinliche

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Sexuelle Belästigung: 66-Jähriger griff Jet2-Flugbegleiterin unter den Rock

Am Samstag, den 12. November 2022, wurde auf Jet2-Flug LS271 eine Flugbegleiterin von einem betrunkenen Passagier massiv sexuell belästigt. Der Kapitän entschied aufgrund des für die Dame erniedrigenden Vorfalls eine außerplanmäßige Landung im französischen Nantes einzulegen. Die Boeing 737-300 mit der Registrierung G-GDFG befand sich auf dem Weg von Leeds Bradford nach Alicante. Eigentlich ein Routineflug, wenn da nicht ein männlicher Passagier gewesen wäre, der im Suff eine Flugbegleiterin belästigt hat. Er soll der Kabinenmitarbeiterin unter den Rock gegriffen haben und sie gegen ihren Willen entsprechend berührt haben. Der Kapitän wurde verständigt und dieser entschied, dass der männliche Fluggast, der die Flugbegleiterin sexuell belästigt hatte, unverzüglich von Bord geschaffen wird. Daher wurde in Nantes eine Zwischenlandung eingelegt und die französische Polizei führte den betrunkenen Mann ab. Laut französischer Exekutive wurde festgestellt, dass der „unruly Pax“ einen Blutalkoholgehalt von 2,2 Gramm hatte. Ein Untersuchungsgericht hat entscheiden, dass er vorläufig auf freien Fuß kommt, jedoch am 13. Dezember 2022 eine Strafe wegen sexueller Nötigung anzutreten hat. Der 66-Jährige Brite soll sich umfassend geständig gezeigt haben.

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Keine Flugaufträge: White Airways kündigt viele Mitarbeiter

Da die portugiesische Regionalfluggesellschaft White Airways den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal verloren hat, stehen nun 50 Piloten- und 60 Flugbegleiterstellen akut auf der Kippe. Weiters sollen zehn Verwaltungsmitarbeiter abgebaut werden. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurden die Beschäftigten darüber informiert, dass man derzeit keine Flugaufträge hat und somit in naher Zukunft auch keine Flüge durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wird man den Personalstand auf 40 Mitarbeiter verkleinern. Das AOC und die Betriebsgenehmigung will man halten, um im Sommerflugplan 2023 wieder fliegen zu können. Die Pilotengewerkschaft SPAC erklärte, dass ihrem Kenntnisstand nach je 12 Piloten, 12 Flugbegleiter und eine nicht näher genannte Anzahl an Wartungs- und Verwaltungsmitarbeitern im Unternehmen bleiben sollen. Die Vorgehensweise von White Airways wird scharf kritisiert. Der Carrier hatte den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal per Ende Oktober 2022 verloren. Man war mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 für die größte Airline Portugals unterwegs.

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Lufthansa Cargo transportiert Fisch und Meeresfrüchte nach Frankfurt

Seit Anfang November fliegt Lufthansa Cargo wöchentlich mit A321-Frachtern zwischen Frankfurt und Evenes im Norden Norwegens. Wie die Frachtairline in einer Aussendung mitteilt, werden auf der Verbindung Fisch und Meeresfrüchte in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Nordlaks und der Spedition Salmosped transportiert. Der Evenes Airport liegt nahe der Stadt Harstad/Narvik und gehört zur Provinz Troms og Finnmark in Norwegen. Im Umkreis des Flughafens Evenes seien mitunter zahlreiche Lachsproduzenten ansässig. Sowohl der Fang von Wildlachs, als auch die Erträge aus der Lachszucht würden stetig wachsen. Allein im Jahr 2021 wurden mehr als eine Million Tonnen Lachs aus Norwegen exportiert. „Über dieses innovative Produktangebot freue ich mich ganz besonders. Es zeigt, wie wir dank der Flexibilität des A321-Frachters für unsere Kunden individuell zugeschnittene Transportlösungen ermöglichen können. Wir tragen nicht nur dazu bei, dass künftig Fisch und Meeresfrüchte aus Norwegen noch schneller weltweit ans Ziel kommen, sondern das in bester und frischester Qualität. Transportwege zu einigen Märkten können über die direkte Anbindung an den Hub Frankfurt nun von sechs oder vier Tagen auf weniger als 24 Stunden verkürzt werden“, hebt Ashwin Bhat, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Cargo hervor.

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Air Cairo will Embraer 190 einflotten

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo befindet sich derzeit auf der Suche nach Flugzeugführern für den Maschinentyp Embraer 190. Der Carrier beabsichtigt mit der Einführung von Regionaljets die Flotte zu erweitern. Derzeit ist noch völlig offen wie viele Flugzeuge des brasilianischen Herstellers in die Flotte aufgenommen werden. Das Unternehmen gab auch keine Auskunft darüber an welchem Airport diese stationiert werden sollen und wann der Erstflug mit diesem Muster durchgeführt wird. Seit Juli 2022 verfügt Air Cairo auch über drei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600. Diese werden überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt. Der Billigflieger, an dem auch die staatliche Egyptair beteiligt ist, führt sowohl Charter- als auch Linienflüge durch. Man hat sich auf eigene Rechnung als Billigfluggesellschaft positioniert, wobei man offensichtlich auch auf Nischenstrecken expandieren will. Die Embraer-Regionaljets sollen eingesetzt werden, um auch im Inland zusätzliche Strecken erschließen zu können. Weiters will man im Charterbereich mehr Möglichkeiten anbieten können. Derzeit besteht die Flotte aus drei ATR72-600, sechs Airbus A320neo und neun A320. Das ägyptische Luftfahrtunternehmen soll in den nächsten Wochen zwei weitere A320neo einflotten. In der Vergangenheit hatte man auch Airbus A321 in der Flotte. Auch hatte man mit der SU-GCU kurzzeitig einem Embraer 170 im Wetlease. Betrieben wurde dieser von EgyptAir Express.

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Unruly PAX: Verletzte nach United-Flug in Krankenhaus eingeliefert

Am Montag sorgte ein so genannter „unruly PAX“ auf United-Airlines-Flug 476, der mit einer Boeing 777-200 bedient wurde, für Verletzte. Eine Frau, die ein Kleinkind am Arm hatte, rastete komplett aus und attackierte Flugbegleiter und andere Passagiere. Laut Augenzeugen störte sich die Dame daran, dass sie aufgrund der Vorbereitungen für die Landung in Chicago-O’Hare von der Crew gebeten wurde ihren Sitzplatz einzunehmen. Sie brüllte anschließend das Kabinenpersonal an und forderte, dass sich die Flugbegleiterin „verpissen“ solle. Weiters beschwerte sie sich darüber, dass der Sitznachbar nach Alkohol riechen würde. Das Desaster nahm nun seinen Lauf, denn der „unruly PAX“ drohte nun der Flugbegleiterin mit Tötung. Eine Kollegin versuchte – mit wenig Erfolg – die Situation zu deeskalieren. Anschließend wurde es handgreiflich. Dadurch wurden sowohl Kabinenmitarbeiter als auch Passagiere verletzt und mussten unmittelbar nach der Landung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Unruhestifterin wurde von der Polizei verhaftet.

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Wegfall der Maskenpflicht soll Eurowings-Buchungszahlen beflügeln

Die Lufthansa-Tochter Eurowings sieht im Bereich der Geschäftsreisen, dass sich eine Trendumkehr abzeichnet. Dieser Bereich schwächelt bei vielen Fluggesellschaften weiterhin, da zahlreiche Unternehmen seit dem Beginn der Coronapandemie die Anzahl der Dienstreisen deutlich reduziert haben. Laut Eurowings sollen die Buchungszahlen seitens Geschäftsreisender im November 2022 um 60 Prozent über dem Aufkommen des Vorjahresmoants liegen. In Relation zu den Sommermonaten liegen die aktuellen Buchungseingänge sogar doppelt so hoch. Zu den derzeitigen Top-Strecken bei Eurowings zählen beispielweise die europäischen Verbindungen von Düsseldorf nach Mailand und Wien, von Hamburg nach London und von Stuttgart nach Budapest. Bei den innerdeutschen Routen liegen Verbindungen von Berlin nach Köln, von Düsseldorf nach Berlin, von Stuttgart nach Berlin und von Hamburg nach Stuttgart weit vorne. Damit wird eine Trendwende deutlich: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet Eurowings zum Winterhalbjahr hin keinen Nachfragerückgang mehr, sondern im Gegenteil eine Belebung der Buchungszahlen im Geschäftsreise-Segment. „Wir sehen branchenübergreifend eine zunehmende Dynamik bei Business-Reisen. In nahezu allen Industriezweigen verstärkt sich aktuell die Reisetätigkeit – auch weil der Nachholbedarf an persönlichen Treffen sehr hoch ist,“ sagt Eurowings CEO Jens Bischof. Auch schreibt das Unternehmen, dass der Wegfall der Maskenpflicht, auf die Deutschland noch bis Ende September 2022 gepocht hatte, die Anzahl der Neubuchungen positiv beeinflusst habe. An den großen deutschen Messestandorten Düsseldorf, Köln, Hamburg und Stuttgart, die gleichzeitig auch die größten Standorte von Eurowings sind, ist der Aufwind besonders zu spüren: Das Bedürfnis nach persönlichem Austausch füllt die Messeplätze, treibt damit Geschäftsreisen und zieht Besucher aus dem gesamten europäischen Raum an. So

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Verschleppte Erstattungen: USA verhängen 1,4 Millionen Dollar Geldstrafe gegen Air India

Die Fluggesellschaft Air India hat in den Vereinigten Staaten von Amerika Ärger am Hals. Die Verkehrsbehörde hat den Carrier aufgefordert etwa 120 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigungen für Verspätungen und Streichungen, die während der Pandemie entstanden sind, zu bezahlen. Weiters muss Air India Flugscheine im Gesamtwert von 121,5 Millionen U.S.-Dollar erstatten. Es handelt sich um Flüge, die während der Coronapandemie gestrichen wurden Bislang warten noch immer viele Reisende auf ihre Rückzahlungen. Aus diesem Grund hat das DOT eine Geldstrafe in der Höhe von 1,4 Millionen U.S.-Dollar gegen den Carrier aus Indien verhängt. Ein von der Behörde geführtes Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass Air India auch ganz ohne Coronapandemie enorm lang für die Erstattung von Flugscheinen benötigt. Das Luftfahrtunternehmen soll sich bei Flugplanänderungen bzw. Streichungen weit mehr als 100 Tage Zeit lassen und dann gerademal die Hälfte der Berechtigten ausbezahlt haben. Besonders sauer stößt der DOT auf, dass Air India nicht automatisch erstattet, sondern nur dann, wenn die Passagiere explizit danach fragen. Diese Praxis soll weder mit den U.S.-amerikanischen Gesetzen noch mit dem so genannten Serviceversprechen von Air India in Einklang stehen.

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Cathay Pacific hat letzte ausländische Crewbasis geschlossen

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat ihre letzte ausländische Crewbasis geschlossen. Künftig sollen alle Besatzungen ab der Homebase Hongkong eingesetzt werden. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie trennt sich der Carrier von Mitarbeitern, die außerhalb der chinesischen Sonderverwaltungszone stationiert sind. Zuletzt unterhielt man nur noch in den Vereinigten Staaten von Amerika Stützpunkte mit stationierten Piloten und Flugbegleitern. Damit ist auch bald Schluss und das unabhängig davon, dass man für das kommende Jahr die Ausweitung des Flugbetriebs angekündigt hat. Laut Bloomberg News soll es für einige Flugzeugführer die Möglichkeit geben nach Hongkong zu wechseln. Dennoch kommt es zu zahlreichen Kündigungen. Der Carrier will mit der geänderten Strategie die Kosten senken. Einst hatte Cathay Pacific in vielen Ländern der Welt Personal beschäftigt. In den USA war dies beispielsweise in Anchorage, San Francisco, New York und Los Angeles der Fall. Man hatte in etwa 100 Piloten in diesem Land. Weiters waren in Neuseeland, Australien, Kanada, Deutschland und im Vereinigten Königreich fliegende Mitarbeiter stationiert. Diese Bases wurden bereits früh nach dem Beginn der Corona-Pandemie geschlossen. Auf Anfrage erklärte Cathay Pacific bezüglich der Schließung der Stützpunkte in den USA: „Nach einer Überprüfung unserer Pilotenbasen in den USA und in Absprache mit den relevanten Stakeholdern wurden die US-Basen zum 31. Oktober 2022 geschlossen, und eine Reihe von Piloten ist umgezogen, um sich dem Team in Hongkong anzuschließen“.

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