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Teneriffa: Vueling-A320 musste 1,5 Stunden lang mit Druckproblem kreisen

Am Samstag musste Vueling-Flug VY1814, durchgeführt mit dem Airbus A320 mit der Registrierung EC-MAI, eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Teneriffa Süd einlegen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg nach Kopenhagen und hatte kurz nach dem Start ein Problem mit dem Kabinendruck. Der Kapitän entschied sich zur Rücklandung auf Teneriffa. Allerdings musste die Maschine rund 1,5 Stunden lang in niedriger Höhe kreisen. Hintergrund ist, dass überschüssiger Treibstoff verbrannt wurde, um eine sichere Rückkehr ermöglichen zu können. Die EC-MAI konnte anschließend sicher auf dem Flughafen Teneriffa-Süd landen. Die betroffenen Passagiere wurden auf andere Verbindungen umgebucht. Die spanische Flugsicherung erklärte, dass dieser Airbus A320 ein Problem mit dem Kabinendruck hatte. Da der Mittelstreckenjet für eine sofortige Landung zu schwer war, musste zunächst Treibstoff verbrannt werden. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten das Vueling-Flugzeug unverletzt verlassen.

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Airbus: Beluga XL in Frankreich von der Piste abgekommen

Am 18. November 2022 ist der „Beluga XL“ mit der Registrierung F-GXLN nach einem Frachtflug von Saint Nazaire nach Albert Picardie von der Piste abgekommen. Die Piloten des Airbus A330-743L haben den Wendepunkt verpasst und sind in die Wiese geraten. Laut Airbus soll sich der Vorfall mit sehr geringer Geschwindigkeit ereignet haben. Weder das Fluggerät noch die Besatzung sollen Schaden genommen haben. Allerdings kommt es aufgrund der Just-in-Time-Logistik zu Verzögerungen im Bereich der Produktion. Der Flugzeugbauer erklärte dazu, dass man bemüht ist die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. An Bord des Belgua XL sollen sich Werkzeuge und Transporthilfen befunden haben. Das Wegschleppen dies großen Transportflugzeuges gestaltete sich entsprechend schwierig, konnte aber mit Hilfe der Feuerwehr bewerkstelligt werden.

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Für United bestimmte B737-Max-10 führte Testflug durch

Am 18. November 2022 führte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing den ersten Testflug mit einer B737-Max-10, die die Farben von United Airlines trägt, durch. Es ist aber völlig unklar wann diese Maschine ausgeliefert werden kann, denn die Zertifizierung der Max-10 hängt in der Luft. Für Boeing ist die Angelegenheit durchaus problematisch, denn Ende Dezember 2022 treten neue Sicherheitsvorschriften in Kraft. Sollte man vom Kongress keine Ausnahme bekommen oder aber die Max-7 und die Max-10 zuvor bewilligt bekommen, würde die Kontinuität unter den einzelnen Modellen verloren gehen. Die FAA geht derzeit davon aus, dass die Zertifizierung nicht mehr vor Ende 2022 gelingen wird. Der Flugzeubauer drohte gar mit der Einstellung des Programms. Der Testflug mit der für United Airlines bestimmten B737-Max-10 hob am Freitag in Renton, flog zum Grant County International Airport und landete anschließend auf dem Boeing Field nahe Seattle. Das eingesetzte Flugzeug trägt die Registrierung N27753. United Airlines hat weit über 200 Boeing 737 Max in verschiedenen Ausführungen bestellt.

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Schwerer Unfall in Lima: A320neo stößt mit Feuerwehrfahrzeug zusammen

Auf dem Flughafen Lima ist es am 18. November 2022 zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Airbus A320neo von Latam Chile kollidierte auf der Runway mit einem Feuerwehrfahrtzeug. An Bord der CC-BHB gab es mehrere verletzte Personen und bei der Feuerwehr sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Lokale Medien berichten, dass die Feuerwehr verabsäumt habe eine Querungserlaubnis für die Start- und Landebahn einzuholen. Dies wurde noch nicht offiziell bestätigt, jedoch dürfte die Tragödie mit hoher Wahrscheinlichkeit an mangelhafter Kommunikation gelegen haben. Es ist nicht gerade alltäglich, dass ein Flugzeug während dem Beschleunigen für den Start in einen Löschzug krachen. Piloten, die eine Freigabe erhalten, müssen nicht damit rechnen auf ein derartiges Hindernis zu stoßen. Die Möglichkeiten zum Ausweichen sind für Verkehrsflugzeuge faktisch nicht vorhanden. Zufällig von Standkameras und Augenzeugen aufgenommene Videos zeigen, dass der Airbus A320neo während dem Beschleunigungsvorgang mit hoher Geschwindigkeit in das Feuerwehrfahrzeug gekracht ist. Dabei geriet das Löschfahrzeug in Brand und mindestens zwei Feuerwehrmitarbeiter haben ihr Leben verloren. Der Den Piloten der CC-BHB ist es gelungen, dass diese den Airbus A320neo, der schwer beschädigt ist, zum Stillstand bringen konnten. Die 102 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet lebendig verlassen, jedoch erlitten eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Personen zum Teil schwere Verletzungen. In nachstehend eingebettetem Video ist der Unfall ersichtlich:

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Sommer 2023: Swiss stockt Graz-Zürich auf

Im Sommerflugplan 2023 wird die Fluggesellschaft Swiss den Grazer Flughafen häufiger an ihr Drehkreuz Zürich-Kloten anbinden. Die Route, die derzeit an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Embraer 190-E2 bzw. Airbus A220 bedient wird, soll aufgestockt werden. Mit Wechsel auf die Sommerperiode 2023 bietet der Carrier diese Route an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag an. Während die Verbindungen an Montagen und Freitagen im Regelfall mit Airbus A220-300 von Swiss bzw. Air Baltic durchgeführt werden sollen, kommen mittwochs Embraer 190-E2 von Helvetic Airways zum Einsatz. Die schweizerische Fluggesellschaft stockt damit die Anzahl der wöchentlichen Verbindungen zwischen Graz und Zürich um 50 Prozent auf. Das soll es Umsteigern ermöglichen das Drehkreuz von Swiss besser nutzen zu können. Swiss bestätigte die bevorstehende Aufstockung dieser Route und schließt nicht aus, dass mittelfristig weitere Kurspaare dazu kommen könnten. Einen „Zeitplan“ gibt es dafür aber noch nicht.

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Finnair-Flugbegleiter im Streik

Ein Flugbegleiter-Streik sorgt derzeit bei Finnair für den Ausfall zahlreicher Flüge von/nach Helsinki. Die Transportarbeitergewerkschaft AKT hat das Kabinenpersonal für den 20. und 21. November 2022 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergrund ist, dass das Finnair-Management prüft die Kosten durch den Einsatz von Subunternehmern in der Kabine zu reduzieren. Die Gewerkschaft ist strikt dagegen und fordert mehr Lohn für die Flugbegleiter. Aus geografischen Gründen leidet der finnische Carrier besonders stark darunter, dass der Luftraum der Russischen Föderation tabu ist. Der Streik betrifft weder Flüge, die von Norra durchgeführt werden, noch Flüge, deren Kabinenservice von Finnairs Partnern erbracht wird, wie Flüge nach Singapur und Indien, oder Flüge, die mit Flugzeugen und Personal anderer Fluggesellschaften durchgeführt werden, zum Beispiel nach Barcelona und Madrid.   „Wir bedauern die Sorgen und Unannehmlichkeiten, die dieser Streik für unsere Kunden mit sich bringt, und tun unser Bestes, um unsere Kunden so schnell wie möglich umzuleiten“, so Jaakko Schildt, Chief Operating Officer von Finnair. „Es ist traurig, dass die Gewerkschaft den Weg eines illegalen Streiks anstelle von Verhandlungen gewählt hat. Den ganzen Herbst über haben wir mit den Gewerkschaften über Einsparmöglichkeiten diskutiert, aber leider konnten wir mit dem Kabinenpersonal kein Ergebnis erzielen. Wir hoffen immer noch, dass wir gemeinsam Lösungen finden“. Finnair hat mit allen Arbeitnehmergruppen über Einsparungen verhandelt. Der Carrier verschuldete sich während der Corona-Pandemie enorm und kann sich aufgrund der Sperrung des russischen Luftraums nur schwer erholen. Während man sich mit einigen Gewerkschaften einigen konnte, steht eine solche beim Kabinenpersonal noch aus. Bislang wurden die Vorschläge von den

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Mönchengladbach will Reallabor für elektrisches Fliegen werden

Der kleine Flughafen Mönchengladbach will sich als Kompetenzzentrum für Luftfahrt mit elektrischem Antrieb etablieren. Am Freitag drehte erstmals ein E-Flugzeug am MGL seine Platzrunden. Bereits seit 2019 forscht der Flughafen Mönchengladbach im Rahmen des vom BMVI geförderten Projekts SkyCab unter der Leitung der FH Aachen zu den Chancen und notwendigen Innovationen für Lufttaxis in der Region Euregio Rhein Maas. Der Nutzen solcher wendigen elektrischen Fluggeräte steht außer Frage. Sie bringen Menschen klimaneutral zum Geschäftstermin, liefern lebensnotwendige Medikamente oder evakuieren Menschen aus schwer zugänglichen Gebieten. Jetzt haben die FH Aachen und der Flughafen Mönchengladbach ihre Zusammenarbeit beim Themenfeld elektrisches Fliegen verstärkt und den ersten Testflug mit einem manntragenden Elektroflugzeug von Aachen nach Mönchengladbach erfolgreich realisiert. Die Strecke eignet sich aufgrund von Distanz und Batterie-Reichweite gut und liefert in einem dichten Ballungsraum zudem aussagekräftige Ergebnisse für spätere Einsatzgebiete elektrischer Fluggeräte wie SkyCab. Unterstützt wird das Vorhaben vom Land NRW, das das eingesetzte Elektroflugzeug der Westflug Flight Training GmbH & Co.KG (Velis Electro des slowenischen Herstellers Pipistrel) fördert. Velis Electro ist das erste Elektroflugzeug der Welt mit einer Zulassung von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die zweisitzige Maschine entspricht mit 10,50 Metern Spannweite der Dimension des künftigen SkyCabs. Elektrische Mobilität braucht die entsprechende Ladeinfrastruktur. Daher hat die Bezirksregierung auch ein Batterieladegerät gefördert, das Anfang November am Flughafen Mönchengladbach installiert wurde. Ziel ist es, NRW zu einem Hub für grüne Mobilität und elektrisches Fliegen auszubauen. Der Flughafen Mönchengladbach geht hier als Teil des landesweiten Ladenetzes mit großen Schritten voran und speist das Elektroladegerät

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Comeback: Holiday Europe hat die Betriebsgenehmigung zurück

Die bulgarische Charterfluggesellschaft Holiday Europe sollte für die türkische Onur Air der Türöffner für den EU-Markt werden. Groß wollte man den Ableger ausbauen, jedoch kam alles gänzlich anders, denn der Anbieter aus der Türkei ist pleite. Dies hatte auch Auswirkungen auf den bulgarischen Ableger. Die Zivilluftfahrtbehörde hatte Holiday Europe die Betriebsgenehmigung entzogen. Dies hatte zur Folge, dass man keine kommerziellen Flüge mehr durchführen durfte. Da es enge Verknüpfungen mit Onur Air gab, musste das bulgarische Unternehmen auch so einiges unternehmen, um sich loslösen zu können. Dies schließt die Flotte ein. Die Maßnahmen, die der bulgarische Mehrheitseigentümer gesetzt hat, waren offensichtlich erfolgreich, denn Holiday Europe hat die begehrte Operating Licence, die neben dem AOC erforderlich ist, um kommerzielle Flüge durchführen zu dürfen, zurückbekommen. Das Unternehmen will sich weiterhin auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Noch ist nichts zu möglichen Kunden bekannt, jedoch will man besonders im Sommerflugplan 2023 wieder aktiv sein und es ist davon auszugehen, dass das Management versuchen wird Kontakte zu Reiseveranstaltern, für die man in der Vergangenheit geflogen ist, „aufzuwärmen“.

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Klimakleber haben Autobahn-Zufahrt zum BER blockiert

Die selbsternannten „Klimaretter“ haben am Freitagvormittag die Zufahrt zum Flughafen Beerlin-Brandenburg blockiert. Dabei klebten sich einige Personen auf der Autobahn, kurz vor der Abfahrt zum Airport, fest. Es kam zu einem längeren Stau und dem Vernehmen nach sollen deswegen zahlreiche Personen ihre Flüge ab dem BER verpasst haben. Immer wieder sorgen die „Klimakleber“ für Aufsehen, denn ihre Aktionen sind im Regelfall nicht angemeldet und sorgen für Verkehrschaos. Erst kürzlich ist eine Person verstorben, weil Einsatzkräfte wegen der Kleberei nicht rechtzeitig eintreffen konnten. Ein Vertreter der Gruppe „Letzte Generation“ äußerte sich auf Social Media regelrecht herablassend über den Todesfall. Die Aktionen der „Klimakleber“ sind äußerst umstritten, da diese laut zahlreichen Medien aus dubiosen Quellen finanziert werden. Teilweise soll es sogar Anstellungen samt Sozialversicherung als „Berufsaktivist“ geben. Die Aktionen sorgen in vielen Städten Deutschlands und Österreich für Verärgerung und werden immer aggressiver. Auch Sachbeschädigungen, beispielsweise in Museen, soll vorkommen. Anfang dieser Woche kündigten die selbsternannten „Klimaretter“ an, dass sie Flughäfen lahmlegen wollen. Den Auftakt dürfte man am BER gemacht haben, wobei lediglich die Zufahrt über die Autobahn massiv erschwert wurde. Fluggäste konnten den Airport – beispielsweise mit der Bahn oder über andere Straßen – weiterhin erreichen. Jedenfalls dürfte die jüngste Aktion dafür gesorgt haben, dass die Flughafenbetreiber ein erhöhtes Augenmerk auf die Sicherheit legen werden, denn die „Letzte Generation“ tritt so gut wie immer völlig unangemeldet an.

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Boeing 737-Max-7: FAA rechnet nicht mit Zulassung vor Jahresende 2022

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA geht nicht davon aus, dass dem Maschinentyp Boeing 737 Max 7 noch vor Ende dieses Jahres die Zertifizierung erteilt werden kann. Welche Auswirkungen das haben wird, ist noch offen. Der Hersteller drohte vor einigen Wochen mit der Einstellung des Programms. Boeing hat es aus gutem Grund besonders eilig, denn mit 1. Jänner 2023 treten neue Vorschriften in Kraft. Dies würde dazu führen, dass zusätzliche Komponenten verbaut werden müssen und Piloten für die einzelnen Max-Typen unterschiedliche Schulungen benötigen würden. Damit würde dem Flugzeugbauer ein wichtiges Verkaufsargument verloren gehen. Für Airlines dürfte es wenig attraktiv sein, wenn man B737-Max-Piloten nicht nach Belieben auf Max-7, -8, -9 und 10 einsetzen kann. Der Hersteller rechnet mit vielen Stornierungen. Boeing hat mittlerweile den Kongress um eine Ausnahmegenehmigung gebeten. Bislang hat dieser aber noch nicht entschieden, ob für die neue Sicherheitsnorm bei der Max-7 und der Max-10 eine Ausnahme gemacht wird. Der amtierende FAA-Leiter, Billy Nolen, sagte, dass er nicht damit rechnet, dass es noch vor Jahresende zu einer Zertifizierung kommen wird. Auch sagte er laut Reuters, dass er den Eindruck hat, dass die Arbeiten nach Ablauf der Frist nicht fortgesetzt werden könnten. Die jüngste Aussage des FAA-Chefs kann, wenn man es so will, auch als Druck in Richtung Kongress interpretiert werden. Dieser muss rasch darüber entscheiden, ob für die beiden Max-Modelle eine Ausnahme gemacht wird oder nicht. Ab 27. Dezember 2022 müssen alle Maschinen, die neu zertifiziert werden, über das modernisierte Sicherheitssystem verfügen. Wird die Zustimmung nicht gewährt, so müsste der

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