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Amsterdam: Selbsternannte Klimaschützer haben Privatjets blockiert

Am Samstag haben sich so genannte Klimaschützer, die den Organisationen Greenpeace und Extinction Rebellion angehören sollen, unberechtigten Zutritt auf das Vorfeld des Flughafens Amsterdam-Schiphol verschafft. Dort wurden mehrere Privatjets, darunter auch Ambulanzflugzeuge, blockiert. Der Umstand, dass die Aktivisten sich auf Fahrrädern Zugang zum Vorfeld verschaffen konnten, spricht nicht gerade für eine gute Absicherung des größten Airports der Niederlande. Über die genaue Anzahl der Teilnehmer gibt es unterschiedliche Angaben. Etwa 500 Personen sollen einen Zaun an einem Parkplatz durchbrochen haben und anschließend zunächst unbehelligt zu Fuß und auf Fahrrädern zu Businessjets und Ambulanzflugzeugen gelangt sein. Einige haben sich auch an den Flugzeugen festgekettet bzw. festgeklebt. Die Polizei verhielt sich zunächst zurückhaltend, griff jedoch dann durch. Offiziellen Angaben nach wurden etwa 100 Personen vorläufig festgenommen. Parallel fand auch im Terminalgebäude eine Demonstration statt. Diese richtete sich primär gegen den Fluglärm und soll auch von Anrainern unterstützt worden sein. Jene selbsternannte Klimaschützer, die Privatjets auf dem Vorfeld blockiert haben, sollen zum Teil erheblichen Widerstand gegen die Exekutive an den Tag gelegt haben. Die Polizei erklärte unter anderem, dass man Spezialkräfte habe einsetzen müssen, um diese regelrecht „wegschleifen“ zu können. In diesem Zusammenhang soll es zu den erwähnten Verhaftungen gekommen sein. Seitens der Organisation Greenpeace ist die Rede davon, dass etwa zwei Dutzend Aktivisten am Vorfeld einen geparkten Privatjet blockiert haben soll. Man fordere weniger Flüge und insbesondere das Verbot von Kurzstreckenflügen und Privatjets. Gleichzeitig will Greenpeace den Ausbau von Bahnverkehren erreichen. Über den Umstand, dass man sich illegal Zutritt zum Vorfeld verschafft hat,

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Wien: Qatar Cargo hat neue Frachtlinie aufgenommen

Am Freitagabend landete Qatar Airways Cargo erstmals im Rahmen einer Fracht-Linienverbindung auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Der Carrier wird ab sofort einmal pro Woche den österreichischen Airport mit reinen Vollfrachtern ansteuern. Bereits seit dem Jahr 2003 bietet Qatar Airways Passagierflüge zwischen Wien und Doha an. Neu ist, dass man ab sofort auch einmal wöchentlich eine reine Cargoverbindung anbietet. Der Premierenflug fand am Freitagabend statt. Die Flotte der Frachtsparte von Qatar Airways umfasst neben einem A310-Frachter noch zwei Boeing 747-8-Frachter, 21 Boeing 777-Frachter und fünf Airbus A330-Frachter. „Luftfracht ist ein wichtiges Marktfeld für den Flughafen Wien und wir investieren laufend in eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Der Flughafen Wien bietet neben qualitativen Cargo-Services auch großes Know-How in diesem Bereich. Wir freuen uns sehr, dass Airlines unsere Kompetenz erkennen und über die Entscheidung von Qatar Airways Cargo, nun eine regelmäßige Frachtverbindung nach Wien zu betreiben“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Tata will Air India Express und Air Asia India fusionieren

Die indische Billigfluggesellschaft Air Asia India befindet sich nun vollständig im Eigentum von Tata Sons. Derzeit wird eine Fusion des Carriers mit Air India Express vorbereitet. Diese soll in Zukunft unter der Marke Tata auftreten. Formell hat die Tochtergesellschaft Air India die Anteile von Air Asia India komplett erworben. Tata Sons will die Anzahl der Marken reduzieren und einzelne Flugbetriebe miteinander fusionieren. Seitens der indischen Wettbewerbsbehörde wurde bereits grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Ursprünglich wurde Air Asia India als Joint-Venture von Tata und Air Asia ins Leben gerufen. Während der Corona-Pandemie stand der Fortbestand dieser Airline auf dem Spiel, jedoch bekannte sich der indische Mehrheitseigentümer, der auch Air India übernommen hat, zum Carrier. Man hat zwischenzeitlich dem Minderheitsgesellschafter aus Malaysia die Beteiligung abgekauft. Im nächsten Schritt sollen Air India Express und Air Asia India fusioniert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass das gemeinsame Unternehmen als Lowcoster positioniert wird und unter der Marke Tata fliegen soll. Die finale Entscheidung über das Brand hat man aber noch nicht getroffen, so dass sich noch Änderungen ergeben können.

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Graz mit 195.564 Fluggästen im Q3/2022

In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 haben insgesamt 195.564 Passagiere den Grazer Flughafen genutzt. In diesem Zeitraum wurden 2.813 kommerzielle Flugbewegungen durchgeführt. Während der ersten neun Monate des laufenden Jahres hatte der steiermärkische Airport 423.053 Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Aufkommen des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Allerdings konnte man nicht an die Zahlen, die man vor der Pandemie hatte, anknüpfen. Durchgeführt wurden in den ersten drei Quartalen 2022 6.418 Flüge. Die Fluggesellschaft Eurowings hat erst kürzlich die Stuttgart-Strecke neuerlich reaktiviert. Allerdings wird man diese in Kürze erneut temporär einstellen. Eine weitere Hiobsbotschaft für den Winter 2022/23 ist, dass Corendon Europe die Präsenz reduziert. Davon sind auch Linz und Salzburg betroffen. Aufstockungen gibt es bei KLM, denn die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird häufiger bedient. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 963 53 % 67.711 60 % August 924 59 % 62.908 64 % Juli 926 53 % 64.945 88 % Juni    945 141 %   68 206 419 % Mai    888 257 %   61 625 1.137 % April    657 186 %   42 344 1.074 % März    513 328 %   26 295 845 % Februar    268 168 %   14 866 587 % Jänner    334 190 %   14 153 421 % Gesamt: 6.418   423.053   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Innsbruck: 125.172 Reisende im Q3/2022

Der Flughafen Innsbruck hatte im dritten Quartal 2022 insgesamt 125.172 Passagiere. Durchgeführt wurden 1.477 kommerzielle Flugbewegungen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man die Anzahl der Reisenden mehr als verdoppeln. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wurde der Tiroler Airport von 588.709 Fluggästen genutzt. Es gab in diesem Zeitraum 5.827 kommerzielle Flüge. Ähnlich wie in Salzburg ist in Innsbruck nicht der Sommer, sondern der Winter jene Jahreszeit, in der das Hauptgeschäft stattfindet. Das hängt damit zusammen, dass viele Schifahrer diesen Airport als Landeplatz für ihre Urlaube nutzen. Das erste Quartal 2022 war zwar wesentlich besser als der Winter 2021, jedoch lag Innsbruck erheblich unter dem Aufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Für den Winter 2022/23 zeichnet sich eine deutliche Erholung ab, denn viele Wintercharter sind bereits angemeldet. Auch gibt es neue Linienflüge. Innsbruck-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 489 153 % 40.103 145 % August 471 53 % 42.850 76 % Juli 517 88 % 42.219 121 % Juni    513 227 %   40 142 404 % Mai    387 505 %   27 117 1.224 % April    461 754 %   50 843 4.238 % März   1 087 2.213 %   141 010 11.901 % Februar    998 2.070 %   122 539 12.799 % Jänner    904 1.074 %   81 886 6.209 % Gesamt: 5.827   588.709   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Swan Hellenic schickt zwei Schiffe in die Antarktis

Im Winter 2022/23 setzt die Reederei Swan Hellenic die Expeditionsschiffe SH Vega und SH Minervia in der Antarktis ein. Man bietet insgesamt sechs verschiede Touren, die eine Dauer zwischen zehn und 19 Tagen haben, an. Die SH Minerva steuert Neuseeland an und macht auf dem Weg dorthin Zwischenstopps in der Antarktis. Das baugleiche Schwesterschiff fährt ab Ushuaia über die Antarktis nach Kapstadt. Angeboten werden umfangreiche Ausflüge ins ewige Eis. Beide Schiffe werden von der Reederei als Fünf-Sterne-Expeditionsschiffe vermarktet. Im kommenden Jahr wird mit der SH Diana ein dritter Neubau zur Flotte stoßen. Dieser wird 152 Passagieren Platz bieten und soll ebenfalls im Expedionsverkehr eingesetzt werden. Swan Hellnic erklärt, dass die drei Schiffe die Zulassung für die Eisklassen PC-5 und PC-6 verfügen und damit in polaren Gewässern eingesetzt werden können.

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OE-LZO „Seewinkel“ erstmals in Wien gelandet

Am Freitag, den 4. November 2022, ist um die Mittagszeit mit der OE-LZO der zweite Airbus A320neo der Austrian Airlines erstmals auf dem Flughafen Wien gelandet. Der Mittelstreckenjet wird den Taufnamen „Seewinkel“ tragen. Kommerziell soll diese Maschine ab Dezember 2022 eingesetzt werden. Auch diesen Airbus A320neo hat Austrian Airlines „nackt“ übernommen. Die Kabinenausstattung wird genau wie bei der OE-LZN durch den firmeneigenen Technikbetrieb eingebaut. Die Lackierarbeiten werden im slowakischen Bratislava vorgenommen. Nach Abschluss der Tätigkeiten soll die OE-LZO ab Dezember 2022 in den kommerziellen Flugbetrieb gestellt werden. Der Neuzugang wurde am Freitag von einem Überstellungsteam vom Airbus-Werk Toulouse nach Wien-Schwechat geflogen. Der Taufname dieses A320neo wird „Seewinkel“ sein. Vorerst wird man dann die OE-LZO hauptsächlich in Richtung London-Heathrow, Berlin, Frankfurt und Amsterdam einsetzen. Im Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines zwei weitere Maschinen dieses Typs übernehmen. Im Unterschied zu den beiden ersten Exemplaren wird man diese bereits mit Livery und Kabinenausstattung ab Werk übernehmen. Ankunft der OE-LZO in Wien als Slideshow:

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Klagenfurt hatte 27.941 Passagiere im dritten Quartal 2022

Im dritten Quartal 2022 haben 27.941 Reisende den Klagenfurter Flughafen genutzt. Im Juli, August und September 2022 wurden ab diesem Airport insgesamt 438 kommerzielle Flüge durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um über 60 Prozent zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gab es am Kärntner Flughafen 927 kommerzielle Flugbewegungen. An Bord der Flugzeuge befanden sich 56.990 Reisende. Damit war Klagenfurt in diesem Zeitraum jener österreichische Airport, der die wenigsten Passagiere hatte. Das ist auch auf wiederholte Aussetzungen zumindest einer der beiden Linienstrecken zurückzuführen. Für den Winterflugplan 2022/23 rechnet man mit erheblich mehr Passagieren. Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet seit dieser Woche die Destinationen London-Stansted, Charerloi und Dublin, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, an. Im Dezember 2022 wird Manchester, das einmal wöchentlich angesteuert wird, dazu kommen. Der Lowcoster prognostiziert für die kalte Jahreszeit 2022/23 etwa 54.000 Fluggäste. Transavia wird während der Hauptsaison wieder Rotterdam-Flüge anbieten. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 147 73 % 9.104 65 % August 146 59 % 9.132 42 % Juli 145 69 % 9.705 68 % Juni    155 454 %   10 311 875 % Mai    126 6.200 %   7 671 8.617 % April    92  –   4 840  – März    68  –   3 368  – Februar    20 900 %   1 345 2.762 % Jänner    28 600 %   1 514 3.054 % Gesamt: 927   56.990   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Heston bringt Malta-Tochter als Valletta Air an den Start

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Heston Airlines einen Malta-Ableger an den Start bringen wird. Dieser soll den Namen Valletta Air tragen. Der Außenauftritt soll sich deutlich von der bestehenden Fluggesellschaft aus Vilnius abheben. Der Firmengruppe ist damit bereits im Vorfeld ein PR-Coup gelungen, denn es gab Gerüchte, dass die maltesische Regierung unter den Namen Valletta Air einen Nachfolger für Air Malta gründen könnte. Diesen ungeprüften Gerüchten sind zahlreiche Medien kreuz und quer durch Europa aufgesessen. Eine offizielle Bestätigung seitens der maltesischen Regierung bzw. von Air Malta gab es zu keinem Zeitpunkt. Das hat auch seinen guten Grund, denn hinter Valletta Air steckt der litauische ACMI- und Charteranbieter Heston Airlines. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass dieser einen Malta-Ableger ins Leben gerufen hat. Mit Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Die Anzahl der Flugzeuge, die Valletta Air im Sommer 2023 betreiben wird, steht noch nicht final fest. Über den Umstand, dass die maltesische Heston-Neugründung den Namen Valletta Air tragen wird, berichtete zunächst Mavio News.

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Israir will Smartwings für 44 Millionen Euro kaufen

Die Fluggesellschaft Israir beabsichtigt die tschechische Smartwings zum Preis von 44 Millionen Euro zu übernehmen. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung, die an der Börse Tel Aviv veröffentlicht wurde, hervor. Smartwings will dies derzeit nicht kommentieren. Bereits seit einigen Jahren erbringt das tschechische Luftfahrtunternehmen immer wieder ACMI-Dienstleistungen für Israir. Nun hat man ein Angebot auf Übernahme von Smartwings abgegeben. Derzeit befindet sich der tschechische Carrier im Mehrheitseigentum von Jiří Šimáň und Roman Vik. Weiters ist ein Unternehmen aus China als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Die einstige Tochtergesellschaft CSA wurde bereits aus dem Konzern herausgelöst und ist mittlerweile eine Schwestergesellschaft. Derzeit ist noch unklar, ob Israir mit dem Angebot zum Zug kommen wird. Wenn ist davon auszugehen, dass eine Konstruktion geschaffen werden muss, die formell die EU-Mehrheitseigentümerschaft gewährleistet. Smartwings will sich zur möglichen Übernahme durch den Carrier aus Israel nicht äußern.

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