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Deutschland: Fußball-WM lässt Katar-Buchungen um 900 Prozent steigen

Das Interesse der Deutschen an Flugreisen zur Fußballweltmeisterschaft in Katar steigt. Die Zahl der Flugreisen von Deutschland nach Katar lag im September um rund 900 Prozent über den Werten vom Januar. Damit liegt das Interesse der deutschen Fans zwar hinter anderen Quellmärkten, Deutschland belegt jedoch mit 2,6 Prozent Anteil am Gesamtaufkommen von WM-Touristen Platz 12. Das ergeben Daten des Touristikmarketings-Unternehmens Sojern, das das Buchungsverhalten von Reisenden weltweit erfasst. Nach Sojerns Analysen kommen die meisten WM-Touristen aus den Nachbarländern der Arabischen Emirate (17 Prozent), gefolgt von den USA (7 Prozent), Indien (7 Prozent), Großbritannien (6 Prozent). Die meisten deutschen WM-Fans gelangen via Frankfurt (51 Prozent) nach Katar. München (19 Prozent), Berlin (14 Prozent) und Düsseldorf (8 Prozent) folgen. Starkes Wachstum zeigen zuletzt auch die Städte Hannover und Stuttgart. Mathias Gerber, Sales Director Sojern DACH: „Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf dem 12. Platz der Zubringermärkte nach Katar. Die weltweite Nachfrage nach Reisen in den Nahen Osten ist insgesamt hoch und liegt über den Zahlen für 2019. Interessant wird sein, ob die Reiseabsichten nach Katar und in die umliegenden GCC-Länder aus Deutschland über das Turnier hinaus bis ins Jahr 2023 anhalten werden.“

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Zürich: Air Baltic ist für Swiss in der Luft

Der Winterflugplan 2022/23 ist frisch gestartet und Air Baltic fliegt seither mit sechs Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss International Airlines. Die Wetlease-Maschinen kommen im europäischen Streckennetz, überwiegend ab Zürich-Kloten, zum Einsatz. Vor einigen Wochen hat die schweizerische Lufthansa-Tochter kommuniziert, dass man vorerst im Winter 2022/23 sechs Airbus A220-300 samt Besatzungen von Air Baltic einmieten wird. Dies wurde seitens lokaler Gewerkschaften zum Teil heftig kritisiert. Mittlerweile hat sich Swiss dazu entschlossen, dass man auch im Sommer 2023 auf die Dienstleistungen des lettischen Carriers setzen wird. Offiziell will man mit den Einsatz der A220-300 von Air Baltic den eigenen Flugbetrieb stabilisieren. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Swiss unter akutem Personalmangel leidet. Dieser hat verschiedene Gründe, jedoch hat man sich aufgrund der firmeninternen Impfpflicht von zahlreichen Flugbegleitern und Piloten getrennt. In der Kabine ist die Anzahl der Kündigungen höher. Für den Sommerflugplan 2023 will man bis zu 1.8000 neue Flugbegleiter einstellen. Neben Air Baltic ist weiterhin auch Helvetic Airways im Auftrag von Swiss unterwegs. Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen wurde auch für den Sommer 2023 bestätigt, so dass diese langfristig angelegt ist. Der lettische Carrier setzt derzeit die Maschinen mit den Registrierungen YL-ABC, YL-ABF, YL-AAU, YL-ABG, YL-ABJ und YL-CSD für die schweizerische Lufthansa-Tochter ein. Swiss ist selbst auch ein A220-Operator. Im Eigenbetrieb hat man neun Airbus A220-100 und 21 A220-300.

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Generalstreik in Belgien für 9. November 2022 angekündigt

In Belgien stehen die Zeichen auf Streik: Mehrere Gewerkschaften haben für den 9. November zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Demnach wird es in weiten Teilen des öffentlichen Lebens in Belgien zu Arbeitsniederlegungen und Einschränkungen kommen. Wie die Eisenbahngesellschaft SNCB auf ihrer Website verkündet, kann es ab dem 8. November um 22 Uhr bis zum 9. November um 22 Uhr Beeinträchtigungen im Zugverkehr geben. Auch an den Flughäfen, insbesondere Brüssel-Zaventem und Brüssel-Charleroi, ist mit Einschränkungen zu rechnen. Darüber hinaus müssen sich Autofahrende auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund für den Aufruf der Gewerkschaften zum Streik seien steigende Energiekosten, wie Check24 berichtet. Flugpassagieren wird empfohlen, sich vor Antritt der Reise den Flug bestätigen zu lassen. Auch Bahnreisende sollten sich am Vortag des Streikes rechtzeitig darüber informieren, ob die gewählte Verbindung am Streiktag verkehrt und welche Alternativen im Zuge eines Ausfalls angeboten werden.

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Sommer 2023: Condor stockt auf und reaktiviert Antalya

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird im Sommerflugplan 2023 wieder nach Antalya fliegen. Ab Frankfurt und Düsseldorf wird man die türkische Destination mit Airbus A320 ansteuern. „Wir freuen uns sehr darauf unsere Gäste nächsten Sommer ab zwei deutschen Flughäfen wieder in die Türkei zu fliegen. Mit den täglichen Verbindungen in das beliebte Urlaubsziel erweitern wir unser Portfolio an Sonnendestinationen rund um das Mittelmeer“, so Geschäftsführer Ralf Teckentrup. Zuletzt hatte Condor die Destination Antalya im September 2020 im Portfolio. Aufstockungen auf zahlreichen Ferienstrecken ab Deutschland Im Sommerflugplan 2023 wird Condor auf einigen Strecken die Frequenzen aufstocken. Beispielsweise wird man ab Hamburg und München ab 12. Mai 2023 bis zu 21 Mal pro Woche nach Palma de Mallorca fliegen. Von der Hansestadt aus will man schrittweise bis 11. Mai 2023 auf vier wöchentliche Malaga-Umläufe aufstocken. Von Frankfurt am Main aus soll das spanische Ziel fünfmal pro Woche angesteuert werden und von München aus viermal. Ab Düsseldorf soll per Ende Mai 2023 auf sieben Umläufe aufgestockt werden. Ab 12. Mai 2023 will Condor ab Leipzig/Halle deutlich häufiger nach Palma de Mallorca fliegen. Diese Strecke soll künftig mit 14 wöchentlichen Umläufen bedient werden. In Düsseldorf stockt man mit Wirksamkeit zum 11. Juni 2023 die Rijeka-Strecke auf. Diese wird dann mit zwei Umläufen pro Woche bedient.

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Wizz Air trotz starkem Sommer 2022 in den roten Zahlen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte im dritten Quartal 2022 einen operativen Gewinn in der Höhe von 374 Millionen Euro einfliegen. Der Carrier profitierte stark von der hohen Nachfrage, jedoch litt man massiv unter den hohen Treibstoffpreisen, da man diese nicht abgesichert hat. Dies führte auch dazu, dass der Billigflieger für das Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 384 Millionen Euro ausweisen muss. Dieser liegt um mehr als 300 Prozent über dem Fehlbetrag, den man im Vorjahrjahreszeitraum bei deutlich weniger Passagieren eingeflogen hat. Dennoch rechnet der Lowcoster damit, dass die Nachfrage auch im Winterflugplan 2022/23 anhaltend hoch bleiben wird. Im Vorgleich mit der Vorjahresperiode will man das Angebot um 35 Prozent erhöhen. In Österreich hatte man zuletzt eigenen Angaben nach einen Marktanteil von sechs Prozent.

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Doncaster-Schließung: Wizz Air wird letzten Flug durchführen

Am britischen Flughafen Doncaster Sheffield wird am 4. November 2022 der letzte ankommende Flug landen. Dieser wird von der Billigfluggesellschaft Wizz Air mit Airbus A321neo durchgeführt werden. Die letzten kommerziellen Abflüge wurden bereits von Tui Airways und dem pinkfarbenen Lowcoster vollzogen. Nach vielen Jahren Verlusten haben sich die Eigentümer des Flughafens Doncaster Sheffield dazu entschlossen, dass dieser endgültig geschlossen wird. Im Sommer 2022 befand man sich auf der Suche nach einem Käufer, jedoch fand sich niemand, der diesen Airport übernehmen wird. Nun gehen die Lichter endgültig aus, denn das Areal soll in ein Logistikzentrum – ohne Flugbetrieb – umgewandelt werden. Sonderlich erfolgreich war man ohnehin nie. Private Investoren haben eine ehemalige RAF-Basis übernommen und diese in einen Zivilflugplatz umgewandelt. Vom ersten Tag an war man in den roten Zahlen und hat nie Geld verdient. Die Eigentümer sind nicht mehr gewillt die „Geldverbrennung“ weiter zu finanzieren. Daher hat man nach erfolgloser Käufersuche die Schließung kommuniziert. Wizz Air unterhielt in Doncaster Sheffield kurzzeitig eine Basis, jedoch wurde diese nach sehr kurzer Zeit wieder dicht gemacht. Unter anderem diese Entscheidung dürfte bei den Besitzern des Airports das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht haben. In der gesamten Geschichte von Doncaster Sheffield haben sich die Carrier regelrecht die Türklinke gegeben. Lediglich Tui Airways war mit einem Ferienprogramm konstant präsent. Nach der Landung des aus Kattowitz kommenden Wizz-Air-Fluges wird die Maschine nach Leeds überstellt. Anschließend endet die Flughafengeschichte von Doncaster Sheffield. Die Lichter werden für immer abgestellt.

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Konkurrenz für Air Baltic: Norwegian kündigt Basis in Riga an

Die Billigfluggesellschaft Norwegian will dem lokalen Platzhirsch Air Baltic Konkurrenz machen, denn man wird eine Basis in Riga eröffnen. Vor Ort sollen vorerst zwei Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 oder Boeing 737-800 stationiert werden. Noch macht der Carrier keine Angaben zu den Destinationen, die ab der lettischen Hauptstadt angeboten werden sollen. Allerdings deutete Geir Karlsen, Geschäftsführer von Norwegian, im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen an, dass man „die Basis in Riga auch nutzen können, um in die nordischen Länder zu fliegen“. Gleichzeitig verweist der Manager darauf, dass man bereits heute eine größere Verwaltungsniederlassung in der lettischen Hauptstadt unterhält und daher die Eröffnung einer Basis der logische nächste Schritt wäre. Die Base soll spätestens ab Sommerflugplan 2023 aktiv werden. Derzeit ist noch nicht final entschieden, ob in Riga Boeing 737-Max-8 oder 737-800 stationiert werden. Dies will man zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Man habe sich jedenfalls elf weitere B737-Max-8 gesichert, die bis Sommer 2024 eingeflottet werden sollen. Dies versteht sich zusätzlich zu jenen 15 Exemplaren, die man von AerCap least und 2023 ausgeliefert werden. Weiters hat man 50 Einheiten direkt bei Boeing bestellt. Diese sollen zwischen 2025 und 2028 übernommen werden. Derzeit ist geplant, dass man im kommenden Jahr mit 82 Maschinen in der Luft sein wird. Bis 2024 soll die Norwegian-Flotte auf 87 Einheiten anwachsen. Man wird in Kürze mit der Ausflottung älterer Boeing 737-800 beginnen. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, die an die Lessoren zurückgegeben werden.

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Cathay Pacific nutzt wieder russischen Luftraum

Die größte Fluggesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, Cathay Pacific, nutzt wieder den Luftraum der Russischen Föderation. Im März 2022 hatte man sich dazu entschlossen, dass man freiwillig Umwege fliegt. Carrier aus Hongkong und China sind seitens Russlands nicht gebannt. Laut einem Bericht der Agentur „Bloomberg“ will Cathay Pacific im Winterflugplan zunächst auf der Strecke Hongkong-New York wieder über Russland fliegen. Dadurch sollen sich sowohl die Flugzeit als auch die Kosten reduzieren. Die Fluggesellschaft verzichtete im Nachgang des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation gegen die Ukraine freiwillig auf die Nutzung des russischen Luftraums. Da sowohl Hongkong als auch China nicht als „unfreundlicher Staat“ betrachtet werden, gibt es keinen Bann seitens des Kremls. Cathay Pacific will künftig wieder kürzere Routen, also über Russland, fliegen. Zunächst ist die New-York-Strecke betroffen. Über mögliche weitere Flugstrecken gibt es noch keine gesicherten Informationen.

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Air Asia baut Fünfte-Freiheit-Netzwerk in Kasachstan auf

Künftig will Air Asia die Präsenz in Kasachstan deutlich erhöhen. Dies soll durch so genannte Fünfte-Freiheit-Flüge ermöglicht werden. Das entsprechende Projekt wurde gemeinsam mit Kairbek Uskenbayev, Infrastrukturminister von Kasachstan, vorgestellt. In der ersten Phase sollen von Air Asia X durchgeführte Flüge nach Kuala Lumpur aufgenommen werden. Kurz darauf soll Thai Air Asia X mit Bangkok folgen. Beide Routen werden nach Almaty führen und sollen vorläufig viermal wöchentlich bedient werden. Die Phase Zwei sieht vor, dass auch Astana (vormals Nur-Sultan) angesteuert werden soll. In die Hauptstadt sind je drei Umläufe pro Woche geplant. Im Rahmen der Fünften Freiheit soll es Flüge nach Istanbul, Paris, Frankfurt und London geben. In den beiden kasachischen Städten soll eine Art „virtuelles Drehkreuz“ entstehen, denn man will auch Umstiege ermöglichen. Kasachstan erwartet sich von den Air-Asia-Aktivitäten, dass man mehr Touristen ins Land locken kann.

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Kids-Studie 2022: Tourismus vergisst oft auf die Burschen

Im Juni 2022 war das Institut für Jugendkulturforschung gemeinsam mit der tfactory Trendagentur und Kids & Fun Consulting für die Kids-Studie 2022 im Feld. 400 Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren wurden zu diversen Themen direkt interviewt. Den touristischen Teil deckte Ursula Weixlbaumer-Norz ab, die Eigentümerin von Kids & Fun Consulting. Hier die Zusammenfassung der Expertin aus touristischer Sicht: „Die aktuell vorliegende Kids-Studie 2022 beschäftigt sich mit den Lebenswelten der zehn- bis 14-jährigen Kinder. Wenn man sie noch Kinder nennen darf. Sie selbst würden es jedenfalls radikal ablehnen, noch als Kinder bezeichnet zu werden. Sie haben zu 92 % ein Handy in der Hand. Zu ihren Freizeitaktivitäten gehört es im Internet zu surfen, Musik zu hören oder die sozialen Medien zu nutzen. Mehr als Sport zu betreiben oder sich mit Freunden zu treffen. Tageszeitung und Magazine lesen sie fast keine mehr. Fernsehen war gestern. Die liebste App ist „WhatsApp“ gefolgt von „TikTok“ und „Instagram“, die besonders bei Mädchen sehr beliebt sind. Ein nicht unbedeutender Teil der Studie beschäftigt sich mit Fragen, die konkret mit Urlaub und Tourismus zu tun haben. Etwa: Wer entscheidet den Urlaubsinhalt und -ort? Was erwarten sich die Kids vom Urlaub, welche Animationen hätten sie gerne? Denn: Die Kids beeinflussen zu einem hohen Prozentsatz die Urlaubsentscheidung (über 52 %). Die Antworten waren, das sei verraten, durchaus überraschend und unterschieden sich teilweise massiv zu Studien, die vor der Coronazeit durchgeführt wurden. Die Generation „Ich liebe meine Familie“ Erstaunlich ist immer wieder, wie diese Altersgruppe (noch) an ihre Eltern

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