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Flyr will in den USA ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen

Die Billigfluggesellschaft Flyr beabsichtigt ab November 2023 Charter und ACMI-Flüge in den Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Den entsprechenden Antrag hat man Unternehmensangaben nach bereits gestellt. Ausländische Fluggesellschaften, die Charterflüge und/oder ACMI-Dienstleistungen in den USA durchführen wollen, benötigen eine Genehmigung durch das U.S.-Verkehrsministerium. Gelegentlich kann es vorkommen, dass diese abgelehnt wird. Flyr schreibt in einer adhoc-Mitteilung unter anderem, dass man zunehmend Anfragen aus den USA erhalten würde. Man will mit dem Einstieg ins ACMI- und Chartergeschäft die Flotte außerhalb der Hauptsaison besser auslasten. Momentan ist der Flugbetrieb des Lowcosters stark eingeschränkt, denn aus finanziellen Gründen hat man erhebliche Teile des Streckennetzes temporär stillgelegt. Der Carrier stand auch kurz vor dem Aus, jedoch hat man eigenen Angaben nach frische Finanzmittel an Land ziehen können. Zum Einstieg in das Charter- und Wetlease-Geschäft in den USA erklärt Firmenchef Brede Huser wie folgt: „Da Flyr vielen Kunden, die sich in den letzten Monaten an uns gewandt haben, ein attraktives Produkt aus neuen, treibstoffeffizienten Flugzeugen und professionellen Crews anbieten kann, werden wir heute eine Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen in den USA beantragen, so dass wir ab November 2023 Charterflüge und Wet-Lease-Flüge im Nichtlinienverkehr anbieten können. Flyr ist eine moderne, kleine und flexible Fluggesellschaft, die in der Lage ist, sich schnell an Marktveränderungen und Nachfrage anzupassen“.

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Für Rhomberg Reisen: Avanti Air fliegt ab Graz, Innsbruck und Memmingen nach Calvi

Im Auftrag von Rhomberg Reisen wird Avanti Air im Sommer 2023 ab Graz, Memmingen und Innsbruck die Charterflüge nach Calvi durchführen. Damit wird der deutsche Carrier erstmals seit dem Jahr 2020 wieder regelmäßig ab dem Tiroler Flughafen tätig sein. Die Charterkette wird ab Graz nach folgendem Muster durchgeführt werden: Graz-Calvi-Memmingen-Calvi-Innsbruck-Calvi-Graz. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Ebenso wird Avanti Air im Sommerflugplan 2023 auch ab dem Flughafen Linz-Hörsching im Auftrag von Rhomberg Reisen fliegen. Die genannte Charterkette soll ab Ende April bis Mitte Oktober 2023 jeweils am Verkehrstag Sonntag durchgeführt werden. Tickets können über Rhomberg Reisen sowie Agenturen gebucht werden. Die Destination Calvi bietet der Tour Operator im Sommer 2023 auch ab Wien, Salzburg und Altenrhein an. Dem aktuellen Stand der Dinge kommen ab den genannten Airports andere Operators zum Einsatz.

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Zweitgrößtes Hotel Österreichs wird am Flughafen Wien gebaut

Derzeit gibt es am Flughafen Wien-Schwechat zwei Hotels. Ab Herbst 2023 soll ein dritter Beherbergungsbetrieb errichtet werden. Das künftige „Vienna House Easy“ der Wyndham Hotels & Resorts soll voraussichtlich im Frühjahr 2025 eröffnet werden. Das „Vienna House Easy“ wird das größte Hotel auf dem Flughafen Wien und eines der fünf größten Hotels in Österreich sein. Das Konzept kombiniert Budget mit Lifestyle und bietet ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Errichtet wird das Hotel an der B9 in Richtung Schwechat, direkt neben dem VIP & General Aviation Terminal des Flughafen Wien. Der Bau beginnt im Herbst 2023, die Eröffnung ist für Frühjahr 2025 geplant. Das neue Flughafenhotel wird von der Wiener MAMMA Group errichtet. Diese investiert in Geschäftsflächen, Wohnanlagen und in den letzten Jahren verstärkt in Hotels. Aktuell realisiert MAMMA Group sieben Hotelprojekte in Österreich und Deutschland. Sämtliche Vienna House Hotels werden von der Berliner HR Group, einer der führenden Multi-Brand Hotelbetreibergesellschaften in Zentraleuropa, im Rahmen einer Franchise-Vereinbarung betrieben. Das Berliner Unternehmen erwirbt und betreibt seit mehr als zehn Jahren erfolgreich Hotels. Mit mehr als 145 Hotels an über 100 Standorten in zehn Ländern, darunter zahlreiche unterzeichnete und im Bau befindliche Projekte, und insgesamt 15.000 Zimmern, strebt die HR Group weiterhin nach Expansion. Beide Partner planen, dieses Netz von Vienna House innerhalb der kommenden zwei Jahre gemeinsam auf mehr als 100 Standorte zu erweitern. „Diese Investition mit erfahrenen Partnern ist ein wichtiger Vertrauensbeweis für die dynamisch wachsende AirportCity. Die Reiselust steigt wieder und damit auch der Bedarf an Hotelbetten am Flughafen.  Mit dem neuen

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Flyone Romania hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Die Flyone Group hat nun auch einen EU-Ableger, denn die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat der Neugründung mit Sitz in Rumänien, AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Zunächst wurde der Airbus A320 mit der Registrierung YR-FIA eingetragen. Es handelt sich um eine Maschine, die zwischen Mai 2019 und Anfang Dezember 2022 auf dem AOC in der Republik Moldau als ER-00004 unterwegs war. Es handelt sich bereits um den zweiten Ableger, den man an den Start bringt, denn vor nicht all zu langer Zeit hat man am Flughafen Eriwan mit Flyone Armenia eine lokale Tochter in die Luft gebracht. Das EU-AOC, das man nun im Rumänien erlangt hat, ermöglicht der Firmengruppe, dass man einen verbesserten Marktzugang in der Europäischen Union hat. Beispielsweise kann auch innerhalb von EU-Staaten fliegen bzw. sich im EU-Gebiet ein Streckennetz aufbauen. Das war mit den bisherigen Drittstaaten-AOCs (Moldau und Armenien) nur sehr eingeschränkt möglich. Derzeit ist aber noch offen welche Strecken Flyone Romania bedienen wird. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass man sich auch aufgrund möglicher Bedrohung durch Russland entsprechend absichert und beispielsweise Flüge von Chişinău nach Iasi verlagern könnte. Jedenfalls will man in Kürze weitere Details kommunizieren.

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Slowenien will neue Flugstrecken gezielt fördern

Im kommenden Jahr will die slowenische Regierung das bestehende Subventionsprogramm, mit dem Airlines unterstützt werden überarbeiten. Man will künftig gezielt die Aufnahme neuer Strecken fördern. Besonders im Fokus hat dabei Minister Matjaž Han die Reaktivierung der Skopje-Flüge. Diese Route liegt seit dem Zusammenbruch von Adria Airways brach. Man versuchte Billigflieger wie Ryanair, Wizz Air und Easyjet für diese Strecke zu gewinnen, jedoch waren die Verhandlungen nicht erfolgreich. Dies gilt sowohl für Ljubljana als auch für Maribor. Das neue Förderprogramm, das im nächsten Jahr in Kraft treten soll, sieht vor, dass es höhere Subventionen für die Aufnahme neuer Routen, die in die Planungen des Verkehrsministeriums passen, geben soll. Damit öffnet man quasi durch die Hintertür den Geldhahn für Billigfluggesellschaften. Noch sind keine genauen Details zum neuen Förderprogramm bekannt, da die Regierung bislang nur die Eckpunkte vorgestellt hat. Allerdings deutet einiges darauf hin, dass man für die Ziele Bukarest, Kopenhagen, Skopje, Helsinki, Berlin, Prag, Stockholm, Barcelona, Hamburg, Tirana und Sofia neue Betreiber finden will.

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Philippine Airlines liebäugelt mit Manila-Brüssel

Vor der Corona-Pandemie plante Philippine Airlines den Flugverkehr zwischen Manila und Zielen in Europa stark auszubauen. Zahlreiche Destinationen hatte man in Planung, aber derzeit steuert man auf dem hiesigen Kontinent überhaupt keinen Airport an. Das soll sich ändern, denn man will künftig nach Brüssel fliegen. Zuletzt hatte der Carrier das Ziel London-Heathrow im Portfolio. Im Zuge der Corona-Pandemie musste diese Route eingestellt werden und geplante Ziele wie Paris, Rom und Frankfurt wurden auf die lange Bank verschoben. Derzeit ist auch völlig offen, ob man in die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs zurückkehren wird. Philippine Airlines hat mit Brüssel ein neues Ziel, von dem vor der Corona-Pandemie überhaupt keine Rede war, ins Auge gefasst. Entsprechende Gespräche gab es sowohl auf der Ebene Airline/Flughafen als auch diplomatisch. Der Flughafen Brüssel erklärt zu den Plänen wie folgt: „Wir arbeiten an der Möglichkeit, einen Direktflug zwischen Manila und Brüssel einzurichten. Und wir denken, dass es im Grunde eine Win-Win-Situation für beide Länder ist, direkt verbunden zu sein“. Die vergleichsweise restriktiven Coronamaßnahmen der Regierung der Philippinen haben die nationale Fluggesellschaft schwer getroffen. Bislang konnte man das einstige Streckennetz noch nicht vollständig reaktivieren. Besonders die Europa-Pläne sind massiv ins Stocken geraten. Einen konkreten Zeitpunkt für die Aufnahme der Brüssel-Flüge gibt es noch nicht.

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Liliair wird Erstkunde von Mesa-Ableger Flite

Im Sommerflugplan 2023 wird Liliair ab Klagenfurt die Ziele Hamburg, München und Frankfurt am Main anbieten. Dazu hat man zwei Bombardier CRJ-900, die von der maltesischen Fluggesellschaft Flite betrieben werden sollen, organisiert. Hinter dem Luftfahrtunternehmen steckt eine U.S.-amerikanische Branchengröße, die über viel Erfahrung mit diesem Muster verfügt. Es handelt sich um die große Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines, die auch im Auftrag von American Airlines und United Airlines unterwegs ist. Diese hat sich zur Gründung eines Europa-Ablegers entschieden. Die maltesische Flite Aviation Ltd. befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für Anfang 2023 gerechnet. Liliair ist der erste offizielle Kunde es neuen Anbieters. Daraus folgt auch, dass die für Liliair bestimmte Flotte einen „operated by Flite“-Sticker bekommen wird und die beiden CRJ-900 ins maltesische Luftfahrtregister eingetragen werden.

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Boliviana verliert Kater auf Inlandsflug

Immer wieder sorgen Katzen in der Luftfahrt für Verwunderung. Diesmal ist auf einem von Boliviana de Aviación durchgeführten Inlandsflug zwischen Tarija und Flughafen Santa Cruz abhanden gekommen. Das Tier wurde in einer Transportbox befördert, jedoch wurde der Besitzerin dann eine leere Box übergeben. Der Vorfall ereignete sich bereits am 8. Dezember 2022 auf Flug OB1555. Kater Tito sollte gemeinsam mit der Besitzerin von Tarija nach Santa Cruz fliegen. Allerdings gestattete die Airline die Beförderung in der Kabine nicht, so dass der Vierbeiner im Frachtraum mitreisen musste. Er befand sich in einer üblichen Transportbox, die eigentlich für Katzen nicht zu „knacken“ ist. In Boston bewies eine andere Katze das Gegenteil und flüchte nach der Landung eines Lufthansa-Fluges und narrte tagelang das Flughafenpersonal, denn das Tier ließ sich nicht einfangen. Während man in den USA zumindest wusste, dass die Katze auf dem Flughafengelände streunt, ist das in Bolivien völlig unklar. Man weiß gar nicht wo das Tier ist. Der Flug war jedenfalls zwei Stunden verspätet. Nach der Landung in Santa Cruz wurde der Reisenden die Transportbox übergeben, jedoch war ihr Kater nicht an Bord. Später erfuhr die Passagierin von der Airline, dass der Vierbeiner aus ungeklärter Ursache vor dem Start „verloren“ gegangen ist. Wo das Tier genau ist, wusste man nicht. Auch ist nicht komplett geklärt, ob der Kater nicht doch eventuell nach der Landung entwischt sein könnte. Jedenfalls wurde eine Suchaktion eingeleitet. Diese brachte bislang keinen Erfolg und das obwohl in Tarija sogar speziell ausgebildete Suchhunde eingesetzt wurden. Mittlerweile kann nicht

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Ita Airways: Lufthansa lässt nicht locker

Im ersten Anlauf ist Lufthansa, damals noch in Bietergemeinschaft mit MSC, in Sachen avisiertem Einstieg bei Ita Airways unterlegen. Man lässt nicht locker und verhandelt mit der italienischen Regierung über den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung – diesmal im Alleingang. Der italienischen Staatsführung schwebte zunächst vor, dass auch die Ferrovie dello Stato beteiligt werden sollte. Laut lokalen Medienberichten will das der Kranich-Konzern aber nicht, sondern man will zumindest die Mehrheit übernehmen, um Ita Airways kontrollieren zu können. Im ersten Anlauf begnügte man sich noch mit einem vergleichsweise kleinen Minderheitsanteil. Die Übergangsregierung hatte den Zuschlag zunächst an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben. Die exklusiven Verhandlungen wurden zwischenzeitlich aufgehoben, so dass wieder alle ursprünglichen Bieter im Rennen sind. Es gilt als offenes Geheimnis, dass Lufthansa von verschiedenen italienischen Kreisen favorisiert wird. Während sich der Kranich-Konzern überhaupt nicht zu den Verhandlungen rund um Ita Airways äußern will, berichten lokale Medien, dass eine Einigung in Sichtweite ist. Diese soll beinhalten, dass Lufthansa die Mehrheit übernimmt. Die Staatsbahn FS soll nicht involviert sein. Spekuliert wird, dass Ita Airways nach dem Vorbild von Brussels Airlines in mehreren Stufen übernommen werden könnte. Zunächst soll der Staat mit einem Minderheitsanteil an Bord bleiben. In Phase Zwei könnte Lufthansa dann den Rest kaufen, um 100 Prozent halten zu können. Laut Tageszeitung „La Republlica“ hofft man in Regierungskreisen, dass Ende Dezember 2022 oder Anfang 2023 eine verbindliche Absichtserklärung unterschrieben werden kann.

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Rumänien: Ryanair zieht sich von vier Airports zurück

Die Billigfluggesellschaft Ryanair fährt – ungeachtet der Lücken, die Blue Air hinterlassen hat – das Angebot von/nach Rumänien zurück. Man wird die Airports Oradea, Timisoara, Sibiu und Suceava auf unbestimmte Zeit nicht mehr ansteuern. Auch in Bukarest, Cluj und Iasi fährt man das Angebot zurück. Der Konkurrent Wizz Air hat in den letzten Wochen die Präsenz in Rumänien weiter ausgebaut und einige Routen, die brachlagen aufgenommen bzw. reaktiviert. Hinter der Entscheidung von Ryanair steckt – wieder einmal – die Frage ums Geld. Beispielsweise schriebt Ebihoreanul.ro, dass der Billigflieger im Herbst 2020 in Oradea einen Zuschuss in der Höhe von 800.000 Euro erhalten habe. Die Hälfte soll sofort und der andere Teil mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs ausbezahlt worden sein. Der Subventionsvertrag ist seit drei Monaten abgelaufen und nun kündigt man den Rückzug an. Auch aus Sibiu ist zu hören, dass der Carrier höhere Subventionen haben wollte, jedoch man nicht bereit gewesen ist diese zu bezahlen. Ryanair selbst begründet den Rückzug von den vier genannten rumänischen Flughäfen, dass man wegen „fehlender langfristiger Anreize“ zum Ausstieg gezwungen wäre. Die Einstellungen wirken sich auch auf Wien aus, denn Sibiu und Suceava werden nicht fortgeführt.

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