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Deutschland: Airlines lassen Sharm el Sheikh fallen, fast keine Direktflüge im Angebot

Das Ferienziel Sharm el Sheikh auf dem Sinai läuft Gefahr, im Winter auf das touristische Abstellgleis zu geraten. Parallel zum Ausfall des russischen und des ukrainischen Marktes dürfte ab Mitte Dezember auch noch der deutsche Markt wegfallen: Ab dann gibt es nach aktuellem Stand kaum noch Direktflüge ab Deutschland nach Sharm el Sheikh. Dabei sah es bis September noch so aus, als würden mit Corendon und Freebird zumindest zwei Airlines direkt von Deutschland auf den Sinai fliegen. Nach der Absage von Corendon blieb dann zunächst Freebird alleiniger Anbieter, doch zuletzt stornierte auch die Tochter-Airline der türkischen Gözen Holding einen Flug nach dem anderen. Aktuell seien noch einige Freitags-Flüge ab Köln buchbar, wie touristik-aktuell.de berichtet. Aktuell seien Reiseveranstalter auf der Suche nach adäquaten Airline-Partnern, welche die Verbindung aufrechterhalten sollen. Ohne Direktflüge kann Sharm el Sheikh nur per Linie angeflogen werden, etwa mit Egypt Air über Kairo oder mit Turkish Airlines über Istanbul. Ab Österreich existiert genau eine Direkt-Verbindung, der ungarische Low-Coster Wizz Air fliegt zweimal wöchentlich vom Flughafen Wien aus die ägyptische Urlaubsdestination an.

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Flughafen Basel: Morgen wird gestreikt

Morgen könnte es zu Verspätungen beim Flugbetrieb am Airport Basel-Mulhouse kommen. Der Grund: Fluglotsen und Wartungsarbeiter wollen streiken. Scheinbar gehen morgen sowohl die Fluglotsen als auch das Wartunsgpersonal am Flughafen Basel-Mulhouse in den Streik. Die Fluglotsen und Elektrotechniker fürchten eine geplante Umstrukturierung des technischen Wartungsdienstes im Flugkontrollzentrum, der Wartungsdienst soll künftig dem technischen Dienst in Strassburg unterstellt sein, heißt es auf blick.ch. Das Problem: Die Gewerkschaften befürchten, dass unter dem Regime von Strassburg Wartungsarbeiten in Mulhouse nicht mehr mit gleicher Priorität ausgeführt werden könnten und es deshalb zu Verzögerungen im Flugbetrieb kommen könnte. Nicht nur das, ebenfalls sehe sich der Standort mit einem Personalproblem konfrontiert. Dies würde die Streikaufrufe zusätzlich befeuern. „Vor allem im Sommer sind Fluglotsen gezwungen, Kontrollpositionen zusammenzulegen, sodass ein einziger Mitarbeiter die Arbeit von mehreren erledigt“, klagen die Gewerkschaften. Weiterhin müssten Abflug- und Landezeiten von Flugzeugen verzögert werden, damit die Arbeitsbelastung auf einem erträglichen Niveau bleibt. Noch ist unklar, wie stark sich der Streik am 8. November auf den Flugbetrieb auswirken wird. Immerhin: Die französische Flugsicherung hat einen Mindestbestand an Mitarbeitern garantiert. Demnach werde es grundsätzlich nicht zu Flugannulierungen kommen. Wer am kommenden Dienstag plant, von Basel abzufliegen, sollte sich dennoch frühzeitig nach Änderungen im Flugplan erkundigen und vielleicht etwas früher am Flughafen sein. Mit neun Millionen Passagieren pro Jahr ist Mulhouse ein bedeutender Flughafen im Nordosten Frankreichs. Zudem ist der Euro-Airport auch bei vielen Schweizer Passagieren beliebt, nicht nur in der Region Basel.

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Russische Airlines schulden Lessor ALC pro Quartal 18 Millionen U.S.-Dollar

Die Air Lease Corporation kommt derzeit nicht an die Leasingraten jener Flugzeuge, die russische Carrier entgegen wiederholter Aufforderungen nicht zurückgeben. Laut aktueller Finanzzahlen des Lessors verliert man dadurch rund 18 Millionen U.S.-Dollar pro Quartal. In der Theorie bezahlen die russischen Fluggesellschaften auch weiterhin ihre Leasingraten. Die Regierung der Russischen Föderation hat festgelegt, dass diese in Rubel auf so genannte C-Konten einzubezahlen sind. Das Geld könne jederzeit von den Leasinggebern abgerufen werden. Das ist aber aufgrund der Sanktionen nicht möglich und in dieser Form auch nicht in den aufgekündigten Verträgen vereinbart. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Flugzeugeigentümer zunehmend an ihre Versicherungen wenden und von diesen Entschädigungen sehen wollen. Öffentlich bekannt wurde, dass ein U.S.-amerikanischer und ein irischer Leasinggeber bereits Klagen gegen ihre Assekuranzen eingebracht haben, weil diese nicht bezahlen wollten. Es ist damit zu rechnen, dass ein regelrechter Tsunami an Klagen auf die Versicherungsbranche zukommen wird. Es geht um einen dreistelligen U.S.-Dollar-Milliardenbetrag. ALC hat momentan 20 Maschinen in Russland „festsitzen“. Formell wurden diese zum 31. März 2022 aus der Konzernflotte entfernt. In diesem Zusammenhang wurde eine Sonderabschreibung in der Höhe von rund 802,4 Millionen U.S.-Dollar vorgenommen. Vor wenigen Wochen konnte man erreichen, dass eine Boeing 737-Max-8 zurückgegeben wurde. Man rechnet aber nicht damit, dass weitere Flugzeuge folgen werden. Derzeit kommt die ALC an 20 eigene Maschinen sowie an sechs im Auftrag von Kunden verwaltete Flugzeuge nicht heran. Diese befinden sich in der Russischen Föderation und werden von den Leasingnehmern nicht zurückgegeben. Da die Raten nicht mehr an die

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Flightright kritisiert mangelnde Erreichbarkeit von Airlines

Bereits seit einigen Jahren wird die Erreichbarkeit von Fluggesellschaften, besonders bei Unregelmäßigkeiten und Entschädigungsansprüchen, schleichend immer komplizierter. Enorm lange Wartezeiten in Hotlines sind keine Seltenheit. Schriftliche Anfragen werden manchmal überhaupt nicht beantwortet. Manche Anbieter neben es auch mit deutschen Gesetzen nicht sonderlich genau, denn Deutschland schreibt vor, dass im Impressum eine E-Mail-Adresse enthalten sein muss, unter der das Unternehmen erreichbar ist. Daran halten sich aber nicht alle Fluggesellschaften, weshalb die Verbraucherzentralen gegen mehrere Anbieter vorgehen. Auch wenn eine Mail-Adresse genannt ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch eine rasche Antwort auf die Anfrage bekommt. Der Fluggastrechtedienstleister Flightright hat die Homepages einiger Anbieter genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurde festgestellt, dass einige Carrier per E-Mail überhaupt nicht erreichbar sind. Gerne werden auch so genannte Chat-Bots vorgespannt, die Passagiere eher verärgern als zur Lösung beizutragen. „Dass viele Airlines im digitalen Zeitalter immer noch schwer auf dem elektronischen Weg zu erreichen sind, ist für Flugreisende inakzeptabel. Die Angabe einer E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme ist für alle Airlines laut Telemediengesetz verpflichtend. Wenn dann weder an Flughäfen noch auch auf anderen Kommunikationswegen Personal zu erreichen ist, ist der Frust der Flugreisenden mehr als berechtigt. Davon waren in diesem Chaos-Sommer besonders Flugreisende der Lufthansa-Group betroffen. Wir fordern daher schon länger, dass viele Airlines Flugreisenden einen einfacheren, elektronischen Kommunikationszugang gewährleisten müssen“, so Claudia Brosche, Fluggastrechtsexpertin bei Flightright. Erreichbarkeit von Airlines auf einen Blick: Airline E-Mail Telefon Kontaktformular Chat Lufthansa nur im Impressum nur im Impressum Ja Ja Eurowings (Discover) nur im Impressum Ja Ja Nein

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Ryanair rechnet mit bis zu 1,2 Milliarden Euro Gewinn

Die Ryanair Group rechnet damit, dass man im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2022 begonnen hat, einen Gewinn von zumindest einer Milliarde Euro schreiben wird. Firmenchef Michael O’Leary rechnet nicht damit, dass sich die jüngsten Teuerungen nachteilig auswirken werden, da die Passagiere verstärkt zu Discountern tendieren würden. Das Unternehmen prognostiziert für das laufende Geschäftsjahr rund 168 Millionen Passagiere. Damit korrigiert man die bisherige Prognose von 166,5 Millionen Fluggästen nach oben. Im ersten Halbjahr konnte man einen bereinigten Gewinn in der Höhe von 1,37 Milliarden Euro einfliegen. Im Vorjahreszeitraum hatte man einen Verlust von 48 Millionen Euro. Das Finanzergebnis von Ryanair, das am Montag verkündet wurde, liegt über dem Niveau, das man vor der Pandemie hatte. Michael O’Leary erklärte in sehr langen Statements, dass er der Ansicht ist, dass die potentiellen Passagiere aufgrund der allgemeinen Teuerungen verstärkt auf Billigflieger zurückgreifen würden. Er nannte als Beispiel, dass im Alltag viele Menschen häufiger bei Lidl, Aldi und Ikea einkaufen würden und das Verhalten in der Luftfahrt vergleichbar wäre. Man würde daher in der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 ein gegenüber der Vor-Coronazeit um zehn Prozent erhöhtes Angebot haben. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres beförderte die Ryanair Group rund 95,1 Millionen Passagiere. Damit konnte man gegenüber dem Vorjahreszeitraum das Aufkommen verdoppeln. Die Auslastung habe sich von 79 Prozent auf 94 Prozent verbessert. Der Umsatz wurde mit 6,6 Milliarden Euro kommuniziert. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Gewinn zwischen einer und 1,2 Milliarden Euro.

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Bulgarien bestellt acht weitere Lockheed Martin F-16

Die bulgarische Regierung hat den Ankauf von weiteren Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-16 beschlossen. Das Parlament erteilte am Freitag, den 4. November 2022, die für die Transaktion notwendige Zustimmung. Damit stockt man eine bestehende Order auf, denn bereits vor drei Jahren hat man acht Maschinen dieses Typs bestellt. Diese sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach ab etwa 2025 an das bulgarische Militär ausgeliefert werden. Für den Ankauf von acht weiteren F-16 haben 162 Abgeordnete gestimmt. 49 Parlamentsmitglieder haben ihre Zustimmung verweigert. Bulgarien will den zusätzlichen Kampfjets die noch aus Sowjetzeiten stammenden MiG-29 ersetzen und gleichzeitig die Luftraumüberwachung verbessern. Derzeit ist man auch auf die Unterstützung von anderen Nato-Mitgliedern angewiesen. Die Aufstockung der F-16-Order steht auch unter dem Eindruck des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine.

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700 Teile: Deutsche Regierung lässt A350-900-Kabinenausrüstung versteigern

Die deutsche Regierung lässt von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft Vebeg GmbH rund 700 Teile von zwei Airbus A350-900 versteigern. Interessierte können unter der Losnummer 2245480.001 bis zum 10. November 2022 13 Uhr 00 mitbieten. Vor einiger Zeit hat Deutschland zwei Langstreckenflugzeuge dieses Typs angeschafft. Diese werden von der Luftwaffe betrieben und als Regierungsjets eingesetzt. Vor dem Ersteinsatz wurden die Kabinen von Lufthansa Technik umgebaut. Während diesem Vorgang wurde die Standard-Kabinenausrüstung entfernt und durch eine VIP-Version nach den Wünschen der deutschen Regierung ersetzt. Nun veräußert die bundeseigene Vebeg GmbH die nicht mehr benötigten, aber noch neuen, Teile der Kabinenausrüstung gegen Höchstgebot. Insgesamt geht es um 350 Gegenstände pro Flugzeug, also insgesamt 700 Teile. Zu diesen zählen beispielsweise die Galleys, Kabinentrennwände, SIdewalls und vieles mehr. Eine genaue Auflistung der Auktionsware ist unter diesem Link im PDF-Format zur Einsicht bereitgestellt. Interessierte können sich für etwaige Besichtigungen an Lufthansa Technik Hamburg wenden. Dort ist laut Auktionator die Ware eingelagert. Nähere Details und Kontaktdaten finden sich direkt bei der Vebeg GmbH unter diesem Link. Die Vorgehensweise der deutschen Regierung wirft auch zahlreiche Fragen auf, denn die Umrüstung der beiden Airbus A350-900 war nicht gerade billig. Zahlreiche Komponenten, darunter beispielsweise die Galley, hätte man durchaus auch in der Konfiguration als Regierungsflugzeug verwenden können. Offensichtlich war diese aber nicht luxuriös genug, weshalb so ziemlich alles, das ab dem Airbus-Werk verbaut war, durch VIP-Gegenstände ersetzt wurde. Die Kosten hierfür hatte der Steuerzahler zu tragen. Wie viel die Auktion der über 700 nicht mehr benötigten, aber brandneuen Teile einspielen wird,

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Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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Zürich: Chair Airlines tauscht Airbus A319 gegen A320

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines wird den Airbus A319 mit der Registrierung HB-JOG ausflotten. Das Leasingflugzeug befindet sich im Eigentum der deutschen „Air Finkenwerder“ Flugzeugfonds GmbH & Co. KG, die einen Vermittler mit der Suche nach einem neuen Leasingnehmer oder einem Käufer beauftragt hat. Im Gegenzug wird man einen weiteren Airbus A320 leasen. Der betroffene Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 3818 und ist seit 2009 im kommerziellen Flugdienst. Ursprünglich flog dieser Airbus A319 als D-AHIM für Hamburg International, anschließend für Germania ehe er im Jahr 2015 zur schweizerischen Germania Flug, dem Vorgänger von Chair Airlines, wechselte. Seither fliegt diese Maschine als HB-JOG. Im Nachgang des Konkurses des Germania-Konzerns wurde der Schweiz-Ableger verkauft und bekam den heutigen Namen Chair Airlines. Eigentümer dieses A319 ist die deutsche Firma „Air Finkenwerder“ Flugzeugfonds GmbH & Co. KG. Diese hat nun die AMS Aircraft Services Limited mit der Wiedervermarktung der HB-JOG beauftragt. Gesucht wird ein neuer Leasingnehmer. Alternativ kann der Mittelstreckenjet auch käuflich erworben werden. AMS gibt an, dass die heutige HB-JOG ab März 2023 verfügbar ist. Das bedeutet konkret, dass Chair Airlines die Maschine bis dahin nutzen wird und anschließend an den Eigentümer zurückgeben wird. Im Gegenzug wird der schweizerische Carrier einen weiteren Airbus A320 leasen. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 4391. Diese hat bereits die Livery von Chair Airlines erhalten. Das Flugzeug war vormals als HZ-AS35 für Saudia unterwegs. Dieser Mittelstreckenjet wurde im Jahr 2010 erstmals in den Liniendienst gestellt und befindet sich im Eigentum des Leasinggebers Merx Aviation.

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Defekte Toiletten: Jet2 musste außerplanmäßige „Pinkelpause“ in Bilbao einlegen

Aus einem durchaus ungewöhnlichen Grund musste Jet2-Flug LS782, durchgeführt mit dem Airbus A321 mit der Registrierung G-HLYB, am 3. November 2022 eine Zwischenlandung in Bilbao einlegen. Die Toiletten waren defekt und viele Passagiere mussten dringend aufs stille Örtchen. Es kommt nicht sonderlich häufig vor, dass ein Verkehrsflugzeug eine außerplanmäßige Zwischenlandung einlegen muss damit die Fluggäste ihre Notdurft verrichten können. Genau das ist am 3. November 2022 aber auf Jet2-Flug LS782, der sich auf dem Weg von Gran Canaria nach Manchester befand, passiert. Die Kernursache liegt darin, dass die WC-Anlagen aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen sind. Es ist durchaus menschlich, dass Passagiere bei einer planmäßigen Flugdauer von etwa 4,5 Stunden früher oder später mal ihre Notdurft verrichten müssen. Sehr ungeschickt ist es aber, wenn das wegen defekter Toiletten nicht möglich ist. Da immer mehr Reisende ihr dringendes Bedürfnis bei der Kabinenbesetzung angemeldet haben, entschied sich der Kapitän im Sinne der Passagiere zu handeln. Die Lösung: Eine sprichwörtliche „Pinkelpause“ auf dem spanischen Flughafen Bilbao. Interessant ist aber, dass die Piloten den wahren Grund für die Zwischenlandung gar nicht angemeldet hatten. Es wurde auch keine Luftnotlage erklärt, sondern eine ganz normale Landung angefordert. Erst danach erklärte der Kapitän wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass man zwischenlanden musste. Während die Passagiere im Terminal ihre Notdurft verrichtet haben, bemühten sich Techniker um die Wiederinbetriebnahme der Flugzeugtoiletten. Deren Tanks dürften voll gewesen sein und nach dem Ablassen konnte grünes Licht gegeben werden. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt in Bilbao war jeder, der musste, am WC

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