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Korean Air legt einzelne Prag-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Korean Air wird nach langer Abwesenheit wieder auf den tschechischen Flughafen Prag zurückkehren. Das Comeback ist vorläufig nur von kurzer Dauer, denn man legt vorerst nur vier Umläufe auf. Unter der Flugnummer KE8969 will man am 16. Dezember 2022 und am 7. Januar 2023 mit Boeing 777-300ER von Seoul nach Prag fliegen. Die Rückflüge sollen jeweils am 17. Dezember 2022 und am 8. Januar 2023 als KE8970 durchgeführt werden. In der Vergangenheit unterhielt Korean Air in Kooperation mit dem Skyteam-Partner CSA, an dem man einst beteiligt war, eine regelmäßige Langstreckenverbindung zwischen den beiden Hauptstädten. Mittlerweile ist CSA auf nur noch einen geleasten Airbus A320 zusammengeschrumpft und bedient lediglich die Strecke Prag-Paris. Auch ist Korean Air nicht mehr am tschechischen Luftfahrtunternehmen beteiligt. Man verkaufte die Anteile schon vor längerer Zeit an Smartwings. Bedingt durch das Insolvenzverfahren befindet es sich nun mehrheitlich im Eigentum der Smartwings-Gesellschafter.

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Amsterdam: Ruud Sondag zum Interimschef bestellt

Die Royal Schiphol Group, der unter anderem der Flughafen Amsterdam angehört, bekommt mit Wirksamkeit zum 1. November 2022 einen neuen Geschäftsführer. Ruud Sondag wurde vom Aufsichtsrat zum vorläufigen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hintergrund ist, dass Dick Benschop aufgrund der chaotischen Zustände am größten Airport der Niederlande zurückgetreten ist. Er übt sein Amt bis zur Bestellung eines Nachfolgers weiterhin aus. Die Ablöse erfolgt am 1. November 2022. Sondag ist allerdings nur provisorisch bestellt worden, da man sich momentan im Auswahlverfahren für die dauerhafte Nachfolge befindet. Die Royal Schiphol Group soll nun übergangsweise von ihm geleitet werden. Als Finanzchef fungiert Robert Carsouw. Als Chief Operating Manager ist Hanne Buis bestellt. Der Aufsichtsrat will so rasch wie möglich über die endgültige Neubesetzung des Führungsteams entscheiden. Hierfür benötige man aber noch etwas Zeit.

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Verdi und Aerologic einigen sich auf Tarifvertrag

Die Frachtfluggesellschaft Aerologic und Verdi haben für die rund 600 Piloten eine Einigung auf einen Tarifvertrag erzielt. Allerdings gehören nicht alle Flugzeugführer dieser Gewerkschaft an, da viele in der Vereinigung Cockpit organisiert sind. Vereinbart wurde, dass die Piloten von Aerologic bis Ende 2023 Lohnerhöhungen zwischen 8,5 und 24,6 Prozent erhalten sollen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 15 Monate, so Verdi in einer Medienerklärung. Die Gehälter sollen sich künftig zwischen 64.000 und 208.000 Euro pro Jahr bewegen. Inkludiert sind dabei Schichtzulagen. Weiters sind zusätzliche Urlaubstage und betriebliche Altersvorsorge im Manteltarifvertrag enthalten. Aufgrund einer Gesetzesänderung müssen Arbeitgeber in Deutschland nicht mehr verschiedene Tarifverträge mit unterschiedlichen Gewerkschaften abschließen. Es gilt das Prinzip, dass jene Arbeitnehmervertreter, die die meisten Mitglieder haben, zum Zug kommen. Eigenen Angaben nach hält man Tarifverträge bei Easyjet und European Air Transport. Bei Eurowings konkurriert man mit der Vereinigung Cockpit um einen Abschluss.

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Flixbus drängt in deutsches 49-Euro-Ticket

In Deutschland haben sich Bund und Länder auf die Eckpunkte des Nachfolgers des so genannten Neun-Euro-Tickets geeinigt. Dieses soll künftig 49 Euro pro Monat kosten und voraussichtlich per 1. Jänner 2023 eingeführt werden. Flixbus macht nun Druck, dass man entsprechend integriert wird. Ganz so einfach wie im Juni, Juli und August 2022 wird es nicht mehr, denn der 49-Euro-Fahrschein, der ebenfalls nur im Regionalverkehr gelten wird, soll als Abo verkauft werden. Zwar wurde bereits festgelegt, dass eine monatliche Kündigung möglich sein wird, jedoch ist die Nutzung dann nicht mehr so einfach und flexibel. Das Neun-Euro-Ticket konnte online, über Apps, an Automaten, Schaltern oder bei Busfahrern unkompliziert gekauft werden. Man ging keine weiteren Verpflichtungen ein, denn mit Monatsende war es automatisch ungültig. Die Grundsatzeinigung von Bund und Ländern sieht vor, dass man das 49-Euro-Ticket künftig als Abo erwerben muss. Konkret bedeutet das, dass wenn man auf die Kündigung vergisst, dass das Zahlungsmittel automatisch belastet wird und sich der Fahrschein um ein weiteres Monat verlängert. Für Verkehrsverbünde mag dies praktisch sein, aber Fahrgästen wird die Flexibilität genommen. Im Gegensatz zum österreichischen Klimaticket wird der deutsche 49-Euro-Fahrschein nicht im Fernverkehr gültig sein. In der Bundesrepublik nimmt man seit vielen Jahren bei Netzfahrkarten die wenig nachvollziehbare Trennung zwischen Nah- und Fernverkehr vor. Genau dieser Punkt scheint auch den Fernbusanbieter Flixbus zu stören, denn bislang bleibt man – genau wie beim Neun-Euro-Ticket –außen vor. Die Geschäftsleitung argumentiert, dass in vielen Regionen kein nennenswerter Bahnverkehr vorhanden ist und Flixbus momentan die schnellste Anbindung an größere Städte

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Unbekannter drohte Lufthansa auf Tik Tok mit Bombe

Am 23. Oktober 2022 musste Lufthansa-Flug LH411, durchgeführt mit dem Airbus A340-600 mit der Registrierung D-AIHP eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle einlegen. Hintergrund ist, dass man über die Social-Media-Plattform Tik Tok eine Bombendrohung erhalten hat. Das Langstreckenflugzeug befand sich auf dem Weg von New York JFK nach München. An Bord befanden sich 267 Passagiere und 14 Crew-Mitglieder. Zunächst wurde den Reisenden der wahre Grund für die außerplanmäßige Landung in Paris-Charles de Gaulle nicht gesagt. Die Rede war von technischen Problemen. Auf dem französischen Airport hieß es dann zügig aussteigen. Erst danach wurden die Passagiere vom Lufthansa-Personal darüber informiert, dass eine unbekannte Person über Tik Tok eine Bombendrohung gegen diesen Flug ausgesprochen hat. Die Polizei und deren Sprengstoffexperten haben den Airbus A340-600 umfangreich überprüft und konnten zum Glück Entwarnung geben. Einen Tag später wurde das Langstreckenflugzeug nach München überstellt und befindet sich wieder im planmäßigen Liniendienst. Ein Medienreferent der Lufthansa erklärte unter anderem: „Der Grund für das vorsorgliche Ausweichen nach Paris war eine mögliche Sicherheitslage“. Die Exekutive forscht nun jene unbekannte Person, die die Drohung über Tik Tok getätigt hat, aus. Nebst strafrechtlichen Konsequenzen erwartet diese auch eine hohe Schadenersatzforderung der Lufthansa. „Eine Ausweichlandung – speziell auf einem Langstreckenflug – kann generell leicht Kosten bis zu einer sechsstelligen Höhe auslösen“. so der Sprecher.

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Austrian Airlines: Airbus A320neo ist wieder im Liniendienst

Der erste Airbus A320neo der Austrian Airlines konnte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erfolgreich repariert werden. Der Technikbetrieb hat das benötigte Ersatzteil rechtzeitig erhalten, so dass die OE-LZN wieder bereit für den Wiedereinsatz war. Kommerziell wurde die Maschine am Vormittag des österreichischen Nationalfeiertags als OS451 nach London-Heathrow eingesetzt. Weitere geplante Ziele sind: Berlin und nochmals London-Heathrow. Zwei Tage nach dem Erstflug der OE-LZN traten technische Probleme auf. Diese wurden zunächst durch den Technikbetrieb behoben ehe diese nach einem Kurspaar erneut aufgetreten sind. Die Maschine benötigte dann ein Ersatzteil, das erst am Dienstagabend in Wien eingetroffen ist. Der Technikbetrieb verbaute dieses in der Nacht, so dass der erste Airbus A320neo seit Mittwoch wieder im Liniendienst steht. Die OE-LZN wurde erst in der vergangenen Woche der Öffentlichkeit präsentiert. Der Erstflug führte nach London-Heathrow.

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Vistara verschiebt Frequenzerhöhungen in Frankfurt und Paris

Die indische Fluggesellschaft Vistara verschiebt die ursprünglich zum 30. Oktober 2022 angekündigten Frequenzaufstockungen auf den Routen von Delhi nach Frankfurt am Main und Paris um rund eine Woche. Der Carrier will im Winterflugplan 2022/23 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe zwischen Delhi und Frankfurt von drei auf sechs verdoppeln. Eigentlich wollte man diesen Schritt mit Wirksamkeit zum 30. Oktober 2022 vollziehen. Aus nicht näher begründeten Umständen hat man sich dazu entschlossen, dass die Frequenzerhöhung erst per 7. November 2022 vollzogen werden soll. Man will dann täglich, außer am Verkehrstag Mittwoch, mit Boeing 787-9 fliegen. Ebenfalls von einer Verzögerung betroffen ist die Strecke nach Paris-Charles de Gaulle. Diese sollte per 30. Oktober 2022 von derzeit zwei wöchentlichen Umläufen auf fünf Rotationen erhöht werden. Auch hier verschiebt Vistara aus nicht näher bezeichneten Gründen auf den 7. November 2022. Diese Route soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag mit Boeing 787-9 bedient werden.

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Spanien: Drei Tage Eisenbahner-Streik stehen bevor

Die spanische Gewerkschaft U-G-T und der Betriebsrat rufen am 28. Oktober 2022 sowie am 7. und 11. November 2022 die Bediensteten der staatlichen Eisenbahngesellschaft Renfe zum Streik auf. Sollte man keine weitere Reaktion erhalten, werde man die Arbeitsniederlegungen fortsetzen. Zunächst soll am 28. Oktober 2022 in der Zeit von Mitternacht bis 23 Uhr 00 gestreikt werden. Am 7. November 2022 will man die Arbeit zwischen 6 Uhr 00 und 9 Uhr 00 sowie von 18 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 neiderlegen. Selbiges gilt auch für den 11. November 2022. Die Gewerkschaft bedauert, dass es während der Arbeitskampfmaßen zu massiven Einschränkungen für die Fahrgäste kommen wird. Gleichzeitig betont man, dass die Geschäftsleitung und die Regierung „auf den offensichtlichen Personalmangel in allen Bereichen und Gruppen zu reagieren müssen“. Man fordert bessere Arbeitsbedingungen und mehr unbefristete Verträge. Bei Renfe sind viele Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen eingestellt. Auch fordert man mehr Lohn für die Bediensteten. Derzeit kann der öffentliche Personennahverkehr kostenfrei genutzt werden. Die spanische Regierung hat dies als Maßnahme gegen die Teuerungen eingeführt. Vorerst ist dies bis Ende 2022 befristet. Über eine allfällige Verlängerung hat man noch nicht entschieden. Gleichzeitig wurden für diesen Zeitraum zusätzliche Mitarbeiter befristet eingestellt. Die Gewerkschaft fordert, dass diese in unbefristete Arbeitsverhältnisse überführt werden.

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Einige Neuerungen im Zürcher Winterflugplan 2022/23

In wenigen Tagen beginnt auch am größten Airport der Schweiz, Zürich-Kloten, der Winterflugplan 2022/23. Neuerungen gibt es insbesondere auf den Strecken in Richtung Afrika und Asien. Beispielsweise reaktiviert Cathay Pacific die Hong-Kong-Route. Am 31. Oktober 2022 wird Ethiopian Airlines eine Direktverbindung zwischen Zürich und ihrem Drehkreuz Addis Abeba aufnehmen. Zunächst werden drei wöchentliche Umläufe angeboten, wobei es – wie bei Direktflügen üblich – einen Zwischenstopp gibt. Dieser findet in Mailand-Malpensa statt. Jeweils montags, mittwochs und freitags hebt die Boeing 787-9 um 20.30 Uhr Richtung Flughafen Bole International Airport in Addis Abeba ab. Ab der äthiopischen Hauptstadt bestehen beste Anschlüsse an Destinationen auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Auch die Verbindungen auf den asiatischen Kontinent werden mit Cathay Pacific und Swiss ausgedehnt. Nach mehr als zwei Jahren pandemiebedingter Pause, fliegt der asiatische Carrier ab Dezember zweimal wöchentlich mit dem Airbus A350 von Zürich nach Hongkong. Auch Swiss nimmt die Strecke nach Hongkong mit fünf Flügen pro Woche wieder in ihren Flugplan auf. Mit Bristol steuert Swiss neu die Stadt im Südwesten Englands an. Edelweiss fliegt mit einem wöchentlichen Flug nach Boa Vista eine zweite Kapverdische Insel an. Zusätzlich plant Edelweiss ab Februar 2023 zwei Rotationen nach Akaba (Jordanien) mit einer Zwischenlandung in Amman.  Swiss baut außerdem ihr Langstreckenangebot aus und erhöht im Winterflugplan die Frequenzen nach Delhi, Mumbai und Bangkok auf tägliche Flüge. Das Angebot nach Singapur wird von fünf auf sechs Flüge pro Woche aufgestockt. Die von Swiss in der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 angebotenen Ziele Bologna, Nantes, Sofia und Vilnius werden

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SBB und Swiss bauen Air-Rail-Kooperation weiter aus

In Zusammenarbeit mit der SBB baut die Fluggesellschaft Swiss das so genannte Air-Rail-Streckennetz weiter aus. Man bindet Interlaken und Luzern an das Flugangebot ab Zürich-Kloten an. Durchgehende Tickets können bereits für Reisen ab dem 11. Dezember 2022 gebucht werden. Seit einiger Zeit arbeiten Swiss und die Schweizerischen Bundesbahnen im Bereich der Zubringerverkehre eng zusammen. Beispielsweise hat man die einstige Flugstrecke Lugano-Zürich auf die Schiene verlagert. Im Sommer 2022 hat man mit München erstmals ein internationales Ziel in das Air-Rail-Netz aufgenommen. Mittlerweile bietet man elf Ein- und Ausstiege an. „Im Rahmen unserer strategischen Partnerschaft mit der SBB bauen wir unsere Netzanbindungen sukzessive aus, nun auch mit der Integration attraktiver Tourismusdestinationen. So können unsere Fluggäste aus Europa und der ganzen Welt schnell und unkompliziert zu einigen der schönsten Orte der Schweiz reisen. Das ist nahtlose Intermodalität im Sinne unserer Gäste“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour. Mit Wirksamkeit zum europaweiten Fahrplanwechsel im Schienenverkehr am 11. Dezember 2022 können Swiss-Passagiere auch ab Luzern und Interlaken auswählte SBB-Züge als Zubringer zu ihren Flugreisen ab Zürich nutzen. Auch der umgekehrte Weg ist möglich. Im Flugpreis ist dabei das Bahnticket bereits inkludiert. „Durch die Ausweitung des Streckennetzes wird es für Fluggäste noch attraktiver, die Weiterreise in der Schweiz staufrei und komfortabel mit dem Zug zu unternehmen. Dank umsteigefreien Direktverbindungen mit dem Zug sind Interlaken und Luzern mit nur einem Umstieg aus Tokyo, New York oder São Paulo erreichbar“, so Véronique Stephan, Leiterin Markt Personenverkehr der SBB.

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