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Republik Moldau legt AOC von Air Moldova still

Bereits seit einigen Monaten ist die Fluggesellschaft Air Moldova nicht mehr in der Luft. Nun hat die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Moldau AOC und Betriebsgenehmigung bis zumindest Ende Oktober 2023 ausgesetzt. Damit ist man derzeit nicht zur Durchführung kommerzieller Flüge berechtigt. Die Finanzen der Air Moldova waren bereits seit längerer Zeit desolat. Im April 2023 musste der Flugbetrieb zunächst für einige Tage eingestellt werden, ehe dann Anfang Mai 2023 Insolvenz bzw. Gläubigerschutz beantragt werden musste. Seither wurden keine kommerziellen Flüge mehr durchgeführt, jedoch waren AOC und Betriebsgenehmigung weiterhin gültig. Das lokale Recht sieht aber vor, dass man zumindest ein Flugzeug mit gültigem Lufttüchtigkeitszeugnis haben muss. Das ist bei Air Moldova nicht mehr der Fall, denn die letzte Maschine befindet sich seit Ende April 2023 in der Wartung. Aus finanziellen Gründen ruhen die Arbeiten. Mittlerweile ist auch das Lufttüchtigkeitszeugnis abgelaufen, denn dieses hatte den 21. August 2023 als Stichtag. Für Air Moldova hat dies nun weitere Konsequenzen, denn das Recht der Republik Moldau sieht vor, dass man zumindest ein Flugzeug mit gültigem Zeugnis haben muss, um im Besitz von AOC und Betriebsgenehmigung sein zu können. Um der Annullierung der Dokumente zuvorkommen zu können, hat das Management bei der Zivilluftfahrtbehörde beantragt, dass zunächst für einige Zeit ruhend gestellt wird. Dieser Antrag wurde bewilligt. Die Folge daraus ist: Bis inklusive 31. Oktober 2023 ist Air Moldova formell keine Fluggesellschaft mehr und darf somit keine kommerziellen Flüge durchführen. Die Dokumente können, sofern alle Voraussetzungen erfüllt werden, wieder reaktiviert werden bzw. die Ruhendstellung könnte verlängert werden.

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SWISS feiert 75 Jahre Flughafen Zürich

Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS feiert nächste Woche das 75-jährige Jubiläum des Flughafens Zürich. Im Rahmen dieses Gedenktags soll ein dreitägiges Programm für begeisterte Fans der Luftfahrt organisiert werden. Der Flughafen Zürich besteht ab nächster Woche bereits seit 75 Jahren, das 75-jährige Jubiläum soll mittels einem dreitägigen Programm tatkräftig zelebriert werden. Dieses Programm soll durch die Schweizer Fluglinie SWISS arrangiert und in die Wege geleitet werden. Die Gedenktage werden vom 1. bis zum 3. September stattfinden und diese verfolgen das Ziel, den Festgästen tiefere Einblicke hinter den Kulissen des Flugverkehrs zu gewähren. Beispielsweise werden der nähere Anblick eines Langstreckenfliegers und eines Airbus A320 ermöglicht, welche aus nächster Nähe besichtigt werden können. Für Fragen vor Ort steht das Expertenteam stets zur Hilfe. Außerdem sollen Piloten und Kabinenmitarbeiter hinreichende Einblicke in das Berufsleben gewähren, vor allem für diejenigen, die den Einstieg in der Luftbranche bezwecken wollen, bietet dies einen umfassenden Mehrwert.

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Helvetic Airways zahlt „Herbstprämie“ an alle Mitarbeiter

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways rechnet damit, dass auch im Herbst 2023 eine hohe Nachfrage bestehen wird und man mit der gesamten Flotte im Einsatz sein wird. Alle Beschäftigten sollen mit dem August-Lohn eine Prämie in der Höhe von 500 Schweizer Franken on-top ausbezahlt bekommen. Gegenüber der Zeitung „Blick“ erklärte Firmenchef Tobias Pogorevc, dass Alleineigentümer Martin Ebner dieser Maßnahme „sofort“ zugestimmt habe. Man betont, dass es sich nicht um einen Bonus, sondern um eine außerordentliche Belohnung, die alle Mitarbeiter, unabhängig von ihrer Position, erhalten sollen. Am vergangenen Mittwoch hat Helvetic Airways das Flugzeug Nummer 18 der Flotte übernommen. Die Anzahl der Flugzeuge ist bei diesem Anbieter nun so umfangreich wie nie zuvor. Nebst Flügen unter eigener Marke ab Zürich und Bern ist man auch für Reiseveranstalter im Charter und für Swiss im Wetlease unterwegs. Beim zusätzlichen Flugzeug handelt es sich um einen gebrauchten Embraer 190, den man in Polen übernommen hat. Im Winterflugplan 2023/24 soll es bei Helvetic Airways ein bisschen ruhiger werden. Gegenüber „Blick“ bestätigte Pogorevc, dass wegen anstehender Wartungsarbeiten nicht die gesamte Flotte zur Verfügung steht. Man wird hauptsächlich für Swiss und für Tour Operators fliegen. Linienflüge auf eigene Rechnung legt man im Winter 2023/24 nicht auf. Den Sommerflugplan 2024 will man dem aktuellen Stand der Dinge nach mit 16 Embraer-Jets bestreiten. Auch wird man dann wieder die eine oder andere Route auf eigene Rechnung anbieten. Die „Reduktion“ ergibt sich dadurch, dass man sich von zwei älteren Maschinen wieder trennen wird.

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Spirit Aerosystems gesteht weitere B737-Max-Qualitätsmängel ein

Die Boeing 737-Max-Reihne sowie die militärische Variante der B737NG, die P-8 „Poseidon“ ist von einem neuen Qualitätsproblem betroffen. Der Zulieferer Spirit Aerosystems bestätigte, dass gelieferte Rümpfe aus dem Werk Wichita betroffen sind. Unternehmensangaben nach sind „verlängerte Befestigungslöcher am hinteren Druckschott“ betroffen. Die Problematik liegt auch darin, dass die Teile, die an Boeing geliefert werden, nicht vollständig von Spirit selbst hergestellt werden. Auf der anderen Seite behauptet man, dass genau dies nun ein Vorteil sein soll, denn nicht alle, sondern nur „einige wenige“ Einheiten wären betroffen. Spirit erklärte weiters, dass man bereits Maßnahmen getroffen habe. Diese sollen dazu führen, dass die Qualitätsmängel nicht mehr auftreten. In einer Mitteilung ist unter anderem zu lesen: „Wir arbeiten eng mit unserem Kunden zusammen, um alle betroffenen Einheiten innerhalb des Produktionssystems zu korrigieren und alle erforderlichen Nacharbeiten durchzuführen“. Der betroffene Flugzeugbauer Boeing ist der Ansicht, dass man keine Sicherheitsbedenken hat. Die festgestellten Qualitätsmängel hätten keine „unmittelbaren Auswirkungen hinsichtlich der Flugsicherheit der B737-Max“. Die Flotten könnten weiterhin ohne Probleme weiterbetrieben werden.

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Korean Air bittet Passagiere auf die Waage

Die Fluggesellschaft Korean Air bittet ab 28. August 2023 auf ausgewählten Flügen die Passagiere auf die Waage. Zunächst wiegt man nach der Landung auf dem Flughafen Gimpo die Reisenden stichprobenartig. Alle anderen werden gebeten ihr Körpergewicht anzugeben. Bis zum 6. September 2023 wird diese Maßnahme auf Inlandsflügen durchgeführt. Zwischen 8. und 19. September 2023 wird man dann auf dem Flughafen Seoul-Incheon selbige Maßnahme bei internationalen Fluggästen durchführen. Es handelt sich um keine Schikane von Korean Air, sondern man erfüllt eine entsprechende Anordnung des Verkehrsministeriums. Hintergrund ist, dass das koreanische Recht vorsieht, dass alle fünf Jahre evaluiert werden muss, ob die für die Berechnungen verwendeten Durchschnittsgewichte noch aktuell sind. Auf Basis des neuen Zahlenmaterials sollen dann gegebenenfalls neue Werte, die künftig verwendet werden, berechnet werden. Korean Air betont, dass Gewichtsangaben der Passagiere bzw. die Messwerte völlig anonym aufgezeichnet werden und eine spätere Zuordnung zu einem Fluggast unmöglich ist. Übrigens werden auch die Handgepäckstücke auf den betroffenen Flügen auf die Waage gestellt. Je nach Airport erfolgt diese Maßnahme vor dem Abflug in Südkorea bzw. bei der Ankunft in diesem Land. Dieses Luftfahrtunternehmen ist nicht der einzige Carrier, der im Jahr 2023 die Durchschnittswerte über Messungen überprüft. Erst im Mai 2023 bat Air New Zealand ihre Passagiere auf freiwilliger Basis auf die Waage. Offiziellen Angaben nach sollen etwa 10.000 Reisende teilgenommen haben.

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Europäisches Verbraucherzentrum: Offene Ticket-Erstattungen aus dem Jahr 2020 sollten rasch eingeklagt werden

Noch immer wurden seitens einiger Fluggesellschaften nicht alle Tickets, deren zugehörige Flüge im Jahr 2020 annulliert wurden, erstattet. Besonders ärgerlich: Entgegen der gesetzlichen Bestimmungen haben manche Airlines „Zwangsgutscheine“ ausgestellt. Auf deren Auszahlung gibt es einen Rechtsanspruch, jedoch muss dieser gegebenenfalls eingeklagt werden, denn die Verjährung droht. In den meisten EU-Ländern beträgt die Verjährungsfrist für derartige Forderungen drei Jahre. Laut Europäischem Verbraucherzentrum führt dies dazu, dass Ansprüche, die im Jahr 2020 aufgrund stornierter Flüge entstanden sind, spätestens mit 31. Dezember 2023 verjähren. Danach kann sich die Airline völlig legal auf die Verjährung berufen und die Auszahlung verweigern. Im Jahr 2020 haben viele Airlines mit purer Absicht die gesetzliche Regelung, dass im Falle von Stornierungen binnen sieben Tagen erstattet werden muss, missachtet. Einige Carrier haben darauf spekuliert, dass auf EU-Ebene eine Gutscheinlösung erlaubt wird. Diese kam aber nicht, jedoch hinderte dies einige Anbieter nicht daran einfach trotzdem Vouchers auszustellen und diese obendrein auch noch rechtswidrig auf beispielsweise ein Jahr zu befristen. Passagiere sind nicht verpflichtet derartige Zwangsgutscheine anzunehmen und haben einen gesetzlichen Anspruch auf Auszahlung. Besonders, wenn bei Buchungen so genannte Online-Travel-Agents involviert sind, wurden betroffene Kunden auf einen regelrechten Spießroutenlauf geschickt. In diesen Konstellationen gibt es eine Vielzahl von Fällen, in denen bis heute kein Geld geflossen ist. Der Europäische Gerichtshof hat bereits vor längerer Zeit festgestellt, dass die Passagiere das Recht auf eine Erstattung direkt von der Airline haben und sich somit keinesfalls mit Aussagen, dass man nur an oder über den OTA zurückbezahlen könnte, abspeisen lassen. Das Europäische Verbraucherzentrum

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Embraer E195-E2 erhält Musterzulassung in China

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat für den Maschinentyp E195-E2 die Musterzulassung seitens der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde erhalten. Dies folgt auf die Zertifizierung des E190-E2, die bereits vor etwa einem Jahr erfolgt ist. Die Brasilianer sind der Ansicht, dass der Markt der Volksrepublik China ein großes Absatzpotential hat. Daher hat man sich darum bemüht, die Zulassung der E2-Modelle so rasch wie möglich zu bekommen. Diese Zertifizierung steht im Einklang mit den Wachstumsprognosen für den asiatisch-pazifischen Raum, einschließlich China, für den in den nächsten zwei Jahrzehnten ein jährlicher Anstieg des Flugverkehrs um 4,4 % erwartet wird. Das Engagement von Embraer in China wird sowohl von der chinesischen als auch von der brasilianischen Regierung unterstützt, und das Unternehmen bleibt optimistisch, was seine Aussichten in der Region angeht.

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Amsterdam: Corendon führt teure Adults-Only-Sitze ein

So genannte Schrei-Babys oder Kinder, die aus Langeweile besonders häufig am Vordersitz rütteln, sind gerade auf Langstreckenflügen für viele Reisende ein Ärgernis. Oftmals sind die Eltern überfordert oder das Verhalten ihrer Kinder ist ihnen schlichtweg egal. Corendon Dutch Airlines will nun auf den geplanten Langstreckenflügen eine „Adults Only“-Zone einführen. Der Carrier beabsichtigt ab 3. November 2023 eine Flugverbindung zwischen Amsterdam und Curaçao anzubieten. Da mal selbst über kein geeignetes Langstreckengerät verfügt, nimmt man Airbus A350-900, die von World2Fly ins Wetlease. An Bord dieser Flugzeuge will man eine spezielle Zone, in der nur Erwachsene sitzen dürfen, anbieten. Der niederländische Ableger des türkischen Reisekonzerns erwartet sich davon, dass es zu weniger Konflikten über den Wolken kommt. Die Zone befindet sich Unternehmensangaben nach im vorderen Bereich des Airbus A350-900 und besteht auch aus neun so genannten XL-Seats, die durch Wände und Vorhänge vom Rest der Kabine abgetrennt werden sollen. Das Mindestalter für die Nutzung soll bei 16 Jahren liegen. Allerdings macht Corendon Dutch Airlines dies nicht nur, um für mehr Komfort sorgen zu können, sondern in erster Linie will man Geld verdienen. Für die normalen Sitze in der Adults-Only-Zone werden pro Strecke 45 Euro fällig und für die XL-Seats verlangt man oneway gar 100 Euro. „Auf unseren Flügen bemühen wir uns stets, auf die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Wir sind stolz darauf, die erste niederländische Fluggesellschaft zu sein, die eine Zone nur für Erwachsene einführt, da sie sich an Reisende richtet, die auf ihrer Reise etwas mehr Ruhe suchen. Wir glauben auch,

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British-Airways-B777 musste wegen Riss in der Windschutzscheibe umkehren

Ein von British Airways durchgeführter Langstreckenflug musste am Montag, den 21. August 2023 auf dem Weg von London-Gatwick nach Orlando umkehren, da die Piloten Risse in der Windschutzscheibe des Cockpits entdeckt haben. Die Boeing 777-200ER mit der Registrierung G-VIIP befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls über dem Atlantik. Die Flugzeugführer entschieden sich, dass Flug BA2037 abgebrochen wird. Etwa 4,5 Stunden nach dem Start setzte die Langstreckenmaschine sicher in Gatwick auf. Von Technikern wurden anschließend Überprüfungen vorgenommen. Vorsorglich wurde die Windschutzscheibe ausgetauscht. Die G-VIIP konnte am 22. August 2023 wieder in den Liniendienst gestellt werden und absolvierte unter anderem Flug BA2159 von London-Gatwick nach Vieux Fort und weiter nach Scarborough. British Airways bestätigte den Vorfall und erklärte auf Anfrage unter anderem: „Unsere Piloten kehrten aufgrund eines kleinen technischen Problems vorsichtshalber nach London Gatwick zurück, und das Flugzeug landete normal. Wir haben uns bei unseren Kunden für die Unterbrechung ihrer Reise entschuldigt und unsere Teams arbeiten hart daran, sie so schnell wie möglich wieder auf den Weg zu bringen“.

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Ersatz für A380: Qantas ordert je 12 B787 und A350-1000

Das australische Oneworld-Mitglied Qantas plant die Langstreckenflotte zu erneuern. Unter anderem je zwölf Airbus A350 und Boeing 787 sollen mittelfristig Maschinen der Typen Airbus A330 und A380 ersetzen. Dies gab der Carrier im Zuge der Präsentation der Zahlen des Geschäftsjahres 2022/23 bekannt. Derzeit ist vorgesehen, dass die zusätzlichen Boeing 787 schrittweise den Maschinentyp Airbus A330 ersetzen sollen. Die zehn Airbus A380 sollen voraussichtlich ab dem Geschäftsjahr 2023 ausgeflottet werden. Als Nachfolger soll das Muster A350 diesen. Weiters betont Qantas, dass man sich bei beiden Herstellern weitere Optionen gesichert habe. Diese sollen bei Bedarf gezogen werden. „Unser finanzieller Rahmen wird auch weiterhin unsere Entscheidungsfindung leiten, und die Staffelung dieser Aufträge in Verbindung mit der Flexibilität, Auslieferungen zu verschieben, gibt uns die Zuversicht, dass wir dies innerhalb unseres Verschuldungsrahmens und durch Erträge finanzieren können, während wir weiterhin Geld an unsere Aktionäre zurückgeben“, erklärt Konzernchef sagte Alan Joyce. Die jüngste Order setzt sich wie folgt zusammen. Bei Boeing hat man acht B787-10 und vier B787-9 bestellt. Bei Airbus hat man sich für 12 A350-1000 entschieden. Die Übernahme der Bestellungen soll ab dem Geschäftsjahr 2027 erfolgen. Gleichzeitig hat man mit beiden Herstellern eine Partnerschaft, die den Zugriff ab etwa 500 Millionen Liter SAF ermöglichen soll, abgeschlossen. Eigenen Angaben nach soll dies etwa 90 Prozent des Bedarfs bis etwa 2030 sein.

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