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LOT bekommt sechs weitere Boeing 737 MAX

LOT Polish Airlines übernimmt kurzfristig sechs Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX 8 und verstärkt damit die Flotte für Kurz- und Mittelstreckenflüge. Die Indienststellung erfolgt schon in diesem Monat, wobei ein Flugzeug direkt von der Fabrik in Seattle ausgeliefert wird. Die kurzfristige Übernahme wurde möglich, weil die rumänische Airline Blue Air den Flugbetrieb eingestellt hat, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. LOT Polish Airlines erhält die Maschinen als operatives Leasing von der in den USA beheimateten Air Lease Corporation (ALC). Zwischen den beiden Partnern bestehen bereits Leasingverträge über fünf Boeing 737 MAX 8 und einen Dreamliner.  Erste zusätzliche 737 MAX 8 geht bereits Mitte des Monats in den Linienbetrieb Die polnische Fluggesellschaft wird die zusätzlichen Boeing 737 MAX 8 vornehmlich ab Warschau auf stark nachgefragten Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas einsetzen. Die erste Maschine wird bereits Mitte des Monats in den Linienbetrieb integriert. Mit der Indienststellung der sechs zusätzlichen Flugzeuge wächst bei LOT Polish Airlines die Flotte der B737 MAX 8 auf insgesamt elf Jets. Das Flugzeug ist mit zwei CFM LEAP-1B Triebwerken der neuesten Generation ausgestattet und besitzt eine Reichweite von bis zu 5.750 Kilometern – 2.250 Kilometer mehr als die B737-400. Ihr Treibstoffverbrauch ist um 15 Prozent geringer als bei der B737-800 NG. Jede der sechs B737 MAX 8 verfügt über 189 Sitze, die alle mit USB-Anschlüssen ausgestattet sind. Die Kabine wurde nach dem Vorbild der Dreamliner mit dem Boeing Sky Interior gestaltet. So stehen den Fluggästen neue, ergonomisch geformte Fächer für die Gepäckablage zur Verfügung, während

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Easyjet testet Onboard-Wifi-Angebot

Die Billigfluggesellschaft Easyjet testet derzeit eine Onboard-WLAN-Lösung, die es Passagieren ermöglichen soll unter anderem den Verkaufskatalog durchzusehen, Informationen über den Flug zu erhalten, Spiele zu spielen und ausgewählte Filme anzusehen. Seit 4. Oktober 2022 hat man auf einigen Maschinen die so genannte AirFi-Box im Probebetrieb. Es handelt sich dabei um eine Art Bord-Intranet, denn einen Zugang zum Internet gibt es nicht. Man will sämtliche Dienste, die über diese Lösung angeboten werden, als unentgeltliche Services zur Verfügung stellen. Noch hat man aber noch nicht endgültig darüber entschieden, ob AirFi flottenweit ausgerollt wird. Immer mehr Fluggesellschaften bieten ihren Passagieren an Bord diverse Services über WLAN an. Oftmals haben diese keinen Zugang zum Internet, jedoch sind beispielsweise Zeitungen und einige Streaming-Videos darauf gespeichert. Die Dienstleistungen können beispielsweise über Smartphones, Tablets und Laptops genutzt werden. Es zeigt sich auch, dass viele Carrier anschließend die gedruckten Versionen von Verkaufskatalogen, Zeitungen und Bordmagazinen abschaffen. Dies spart Gewicht und somit Treibstoff, sprich Geld, ein. Easyjet hofft, dass man mit der neuen Bord-WLAN-Lösung zusätzliche Kunden anziehen kann. Nach dem Probebetrieb wird man dann entscheiden, ob die Boxen in alle Flugzeuge eingebaut werden. Derzeit sind diese nur auf ausgewählten Maschinen verfügbar.

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Rumänien: Air Connect verschiebt Linienflüge um ein halbes Jahr

Die junge rumänische Fluggesellschaft Air Connect wollte eigentlich ab Mitte Oktober 2022 auf die Linie gehen. Allerdings verschiebt man den Erstflug um rund sechs Monate und will erst ab 26. März 2023 auf eigene Rechnung fliegen. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass es Verzögerungen bei der Übernahme des zweiten Flugzeuges geben wird. Gleichzeitig kündigte man an, dass man im Sommerflugplan 2023 auch in die Türkei, nach Kroatien und Griechenland fliegen will. Auch will man innerhalb Rumäniens mit mehr Frequenzen als ursprünglich angekündigt in der Luft sein. Von der Verschiebung betroffene Passagiere sollen wahlweise ihr Geld zurückbekommen oder aber auf Verbindungen ab Ende März 2023 umbuchen können. Momentan besteht die Flotte von Air Connect aus einer einzigen ATR72-600. Diese trägt die Registrierung YR-ACA und ist bei Aeroitalia im Wetlease-Einsatz.

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Österreich ins Leitungsorgan der ICAO gewählt

Nach rund 15 Jahren „Abwesenheit“ ist Österreich wieder im Leitungsgremium der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO vertreten. Die Generalversammlung wählte Christian Schleifer mit deutlicher Mehrheit in den Rat. Schleifer ist österreichischer Vertreter bei der ICAO und verfügt über langjährige Erfahrung im Luftfahrtbereich und wurde als Kandidat der Abis Gruppe (Belgien, Irland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Schweiz) nominiert. Als Spezialorganisation der Vereinten Nationen (UN) ist die ICAO für die Grundlagen und Weiterentwicklung der Internationalen Zivilluftfahrt zuständig.  Österreich hatte zuletzt vor 15 Jahren einen Sitz im Leitungsgremium der ICAO. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Generalversammlung den Vertreter der Russischen Föderation aus dem Verwaltungsrat „abgewählt“ hat. Russland konnte nicht ausreichend Stimmen für die Wiederwahl in den ICAO-Rat bekommen. Die ICAO, der 193 Staaten angehören, gilt als einer der wichtigsten Akteure der globalen Luftfahrt. Bei der Wahl am ersten Oktober wurde Österreich nach 15 Jahren wieder in den Rat der Organisation gewählt und stellt bis 2025 eines der insgesamt 36 Mitglieder. Damit hat Österreich direkten Einfluss darauf, dass Sicherheit, Umwelt und neue Technologien ganz oben auf der Tagesordnung bleiben. Insbesondere Umweltthemen werden in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt darstellen.

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Rumänien: Hello Jets übernimmt ehemalige Blue-Air-Flugzeuge

In den letzten Tagen war mit der YR-AMA mehrfach eine Boeing 737-500 in den Farben von Blue Air für Aeroitalia im Einsatz. Die Maschine ist aber nur auf den ersten Blick von der schwer angeschlagenen rumänischen Billigfluggesellschaft, denn offizieller Betreiber ist die Neugründung Hello Jets. Dieser hat bereits im Juli des Vorjahres das AOC und die Betriebsgenehmigung seitens der Zivilluftfahrt Rumäniens erhalten. Das erste Flugzeug, das „umgemeldet“ wurde, ist die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-BAG. Der Mittelstreckenjet ist 32,6 Jahre alt und war unmittelbar zuvor bei Blue Air im Einsatz. Allerdings war dieses Exemplar schon länger geparkt. Zwischenzeitlich wurden auch weitere Flugzeuge aus Blue-Air-Beständen zu Hello Jets umgemeldet. Dabei handelt es sich um die Boeing 737-800 mit der Registrierung YR-BMQ und die B737-700 YR-BMR. Auch diese tragen weiterhin die Livery des einstmaligen Betreibers. Zeitgleich ist die Flotte von Blue Air auf nur noch drei Maschinen geschrumpft. Es handelt sich dabei um die Boeing 737-800 mit den Registrierungen YR-BMM und YR-BMN sowie die B737-500 mit dem Luftfahrtkennzeichen YR-AME. Es ist davon auszugehen, dass auch diese in Kürze auf das AOC von Hello Jets wechseln werden. Eine Maschine könnte jedoch zu Transavia wechseln. Beide Unternehmen wollten zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgeben. Während Blue Air sich seit einiger Zeit in einem Insolvenzverfahren nach rumänischem Recht befindet und Anfang September 2022 den Flugbetrieb einstellen musste, ist Hello Jets eine Neugründung. Allerdings sind die beiden Unternehmern auf Eigentümerseite eng miteinander verbunden, denn Cristian Rada gehören sowohl Hello Jets als auch 99,99 Prozent der

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Prag: CSA will mit vier A220-300 und zwei A320 wieder wachsen

Die tschechische Fluggesellschaft CSA will im kommenden Jahr zwei Airbus A320-200 und vier A220-300 einflotten. Dabei handelt es sich im Leasingflugzeuge. Gleichzeitig fasst man ins Auge, dass der A319 mit der Registrierung OK-REQ verkauft wird. Die betroffene Maschine befindet sich im Eigentum von CSA. Eine Firmensprecherin erklärte unter anderem, dass man für den Verkauf offen ist, wenn man ein gutes Angebot erhält. Laut CH-Aviation.com ist die OK-REQ rund 11,4 Jahre alt und wird fast ausschließlich im Auftrag der Konzernschwester Smartwings eingesetzt. Gelegentlich fliegt der Mittelstreckenjet auf eigene Rechnung zwischen Prag und Paris-Charles de Gaulle. Woher die zwei A320 und vier A220-300, die man im kommenden Jahr einflotten will, stammen werden, beantwortete CSA nicht. Man bestätigte lediglich, dass es sich um Leasingflugzeuge handeln wird, jedoch gab eine Sprecherin keine Auskunft darüber mit welchen Lessoren man Verträge abgeschlossen hat. Unterschrieben habe man bereits. CSA Czech Airlines musste rund um die Corona-Pandemie Insolvenz anmelden. Man war einst im Mehrheitseigentum von Smartwings. Im Zuge der Rettungsaktion wurde man von Prague City Air übernommen. Dabei handelt es sich um eine Gesellschaft, die den Smartwings-Eigentümern gehört. Dadurch wurde man zu einer Konzernschwester der größten Fluggesellschaft der Tschechischen Republik. Dennoch fliegt CSA weiterhin auf Sparflamme. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man lediglich auf der Strecke Paris-Charles de Gaulle Flüge auf eigene Rechnung an. Im Zuge des Insolvenzverfahrens entledigte man sich vormaliger Bestellungen für die Maschinentypen Airbus A321neo und A220-300. Allerdings wird man vier A220-300 über Leasinggeber beziehen. Im kommenden Jahr soll mindestens ein Flugzeug dieses Typs eingeflottet werden.

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Easyjet stellt Berlin-Innsbruck ein

Der Billigflieger Easyjet wird entgegen vormaliger Ankündigungen die Nonstop-Strecke zwischen Berlin und Innsbruck nicht reaktivieren. Der Verkauf von Flugscheinen für den Sommerflugplan 2023 wurde bereits eingestellt. Damit wird man im Sommer 2023 nicht von Berlin aus in Tirol präsent sein. Der Lowcoster reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg deutlich. Im Sommer 2023 wird man dem aktuellen Stand der Dinge nach nebst Innsbruck auch die Ziele Athen, Bastia, Cagliari, Kefalonia, Köln/Bonn, Göteborg, Helsinki, Mykonos, Santorin, Mailand-Malpensa, Marseille, La Palma, Lamezia Terme und Marrakesch nicht mehr anbieten. Man wird ab dem BER mit elf stationierten Flugzeugen tätig sein. Weiters werden zahlreiche Umläufe „out of Base“ bedient. Die österreichischen Ziele Wien und Innsbruck werden gestrichen. Derzeit gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Wiederaufnahme der beiden Routen in absehbarer Zukunft erfolgen könnte. Easyjet wird im Sommerflugplan 2023 dem heutigen Informationsstand nach von Berlin aus weder in Wien noch in Innsbruck präsent sein. Während der Winterflugplanperiode 2022/23 wird Austrian Airlines einzelne Umläufe zwischen Berlin und Innsbruck durchführen.

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Frachttöchter von Emirates und United Airlines intensivieren Zusammenarbeit

Die Frachttöchter der beiden Fluggesellschaften haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Das Ziel ist eine enge Zusammenarbeit, unter anderem bei der Ausweitung von Fracht-Interline-Optionen und Vereinbarungen über gesperrten Frachtraum. Sie wird auf den bestehenden Fracht-Interline-Vereinbarungen aufbauen und werde den Frachtkunden Zugang zu mehr Kapazität in einem größeren gemeinsamen globalen Netzwerk bieten, so United Cargo und Emirates Skycargo in einer Aussendung. United Cargo wird durch die Koperation Zugang zum hochfrequenten Vertriebsnetz von Emirates Skycargo haben, indem sie Passagierflüge zu über 100 weltweiten Zielen und elf Frachtflugzeuge vermarkten kann, während Emirates SkyCargo über United Cargo Zugang zu über 200 Städten in den USA und 300 Städten auf fünf Kontinenten bekommt.

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London-Heathrow lässt wohl Kapazitätsdeckel fallen

Der Flughafen London-Heathrow beabsichtig Medienberichten zufolge, noch in diesem Monat die Begrenzung des Passagieraufkommens aufzuheben. Über den Sommer verkraftete der Airport maximal 100.000 abfliegende Passagiere am Tag. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ hat der Flughafenbetreiber Airlines jetzt eine Aufhebung des Tageslimits mit Ablauf des 29. Oktober 2022 in Aussicht gestellt. Die Maßnahme, die zunächst bereits am 11. September enden sollte, entschärfte ein Sommerchaos am Londoner Hauptdrehkreuz – traf bei vielen Airlines aber auf wenig Gegenliebe. Emirates kündigte Schadensersatzforderungen gegen den Flughafen an. Während mit dem Kapazitätsdeckel die größte Beschränkung Ende Oktober aller Voraussicht ausläuft, wird es dennoch weiterhin Beschränkungen geben. Diese sollen verhindern, dass Fluggesellschaften zu Stoßzeiten kurzfristig Änderungen oder Ergänzungen vornehmen. Eine gesonderte Notfallmaßnahme, mit der die Kapazität für kürzere Zeiträume eingeschränkt werden kann, wird dem Flughafen im Falle schwerwiegender Störungen während der Hauptreisezeiten ebenfalls weiterhin zur Verfügung stehen.

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Linz: Air Dolomiti stockt Verbindung nach Frankfurt auf

Mit Beginn des Winterflugplans am 30. Oktober 2022 baut Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns, ihre Flugverbindung von Linz nach Frankfurt weiter aus. Das bisherige Angebot wird durch eine zusätzliche Vormittags-Verbindung aufgestockt. Die Zusatzstrecke bietet allen Geschäfts- und Städtereisenden noch mehr Anschlussmöglichkeiten im Interkontinental- und Europaverkehr. Die Flüge werden an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag im Lufthansa- Code-Share durchgeführt. “Die Aufstockung der Frankfurtverbindung ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung “Rückkehr zur Normalität”. Durch die zusätzliche Verbindung am Vormittag können wir unseren Passagieren noch bessere Umsteigemöglichkeiten und eine noch flexiblere Termin- und Reiseplanung bieten, was sich wiederum positiv auf die Nachfrage auswirken wird”, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport.

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