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Österreichs Finanzbehörden nehmen ausländische Fernbusse ins Visier

Die österreichischen Finanzbehörden haben kürzlich auf der Tauernautobahn (A10) eine Schwerpunktaktion, in der man Reisebusse aus Bosnien und anderen Staaten, ins Visier genommen hat. Dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen die Umsatzsteuerpflicht festgestellt. Im Bus- und Eisenbahnverkehr ist es so, dass für die Umsatzsteuer nicht nur am Abfahrtsort abgeführt werden muss, sondern anteilsmäßig auch in jenen Staaten, die durchfahren werden. Das hat im Fernbusverkehr zwischen – beispielsweise – Bosnien und Deutschland zur Folge, dass in einer ganzen Reihe von Staaten von den Unternehmern Steuern abgeführt werden müssen. Die Personenbeförderung mit Reisebussen im Linienverkehr unterliegt wie jede andere Leistung, die ein Unternehmer gegen Entgelt ausführt, auf der österreichischen Strecke der Umsatzsteuer. Bereits seit längerem wird an der Bekämpfung des Betrugsmusters „Illegale Personenbeförderung im Linienverkehr zwischen Bosnien und Österreich“ gearbeitet. Busunternehmer müssen auch dann, wenn Österreich ohne Zwischenhalt durchfahren wird, zehn Prozent Umsatzsteuer für die Personenbeförderung entrichten, so das Finanzministerium. Das Finanzamt Österreich hat in Kooperation mit dem Zollamt Österreich, dem Amt für Betrugsbekämpfung, der Landesverkehrsabteilung Salzburg sowie der Landespolizeidirektion Kärnten eine Schwerpunktaktion auf der Tauernautobahn durchgeführt. Dabei hat man Reisebusse, die im Fernlinien- oder Charterverkehr unterwegs waren, unter die Lupe genommen. Die Behörden konnten außergewöhnlich viele Treffer erzielen. „Diese höchst professionelle Schwerpunktaktion zeigt, wie wichtig die Vernetzung verschiedener Behörden in Sachen Betrugsbekämpfung ist. So sorgen wir für Gerechtigkeit zwischen allen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern in Österreich und für die Einhaltung unserer Gesetze. Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen für die hervorragende Zusammenarbeit bei diesem äußerst effektiven gemeinsamen Einsatz und gratuliere zu

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Düsseldorf: Eurowings nimmt Kurs auf Kittilä

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird ab 24. Dezember 2022 mit Kittilä ein neues Ziel in Nordlappland anbieten. Dieses wird ab Düsseldorf angeboten. Weitere Destinationen, die man im hohen Norden im Programm hat sind unter anderem Kiruna und Luleå in Schweden, Rovaniemi in Finnland sowie Tromsø in Norwegen. Eurowings wird die neue Strecke nach Kittilä mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 bedienen. Tickets sind ab 49,99 Euro über alle Vertriebskanäle des Carriers buchbar. Derzeit ist vorgesehen, dass diese Route ab 24. Dezember 2022 jeweils am Verkehrstag Samstag geflogen werden soll. Das Nordlicht jagen, Ski fahren oder mit Huskies auf Tuchfühlung gehen: Kittilä ist das perfekte Reiseziel für alle, die Lust auf klirrend-kalte Winterabenteuer haben. Die kleine Stadt liegt in der finnischen Region Lappland, rund 200 Kilometer nördlich des Polarkreises. Wer im Winter so hoch im Norden einen Urlaub plant, der will vor allem eins: die Nordlichter sehen. Finnisch-Lappland ist der ideale Ausgangsort, um die tanzenden Lichter, auch Aurora Borealis genannt, am Himmel zu bewundern. Die kleine Gemeinde Kittilä liegt fernab von großen Städten und die wunderschöne Natur drumherum bietet ideale Bedingungen für eine Polarlichterjagd. Eine beliebte Sehenswürdigkeit ist vor allem der Nationalpark Pallas-Yllästunturi. Er ist der drittgrößte Nationalpark in Finnland und bietet zahlreiche Wanderwege durch alte Nadelwälder und Skilaufrouten auf den Gipfeln der Fjells, der skandinavischen Gebirge. Aufgrund der wenig bis gar nicht vorhandenen Lichtverschmutzung ist eine Reise in diese skandinavische Region in Lappland ideal, um das Polarlicht am Himmel zu bewundern. Tipp: Am besten lassen sich die Polarlichter vom Gipfel des

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Herbstferien: Köln/Bonn erwartet 560.000 Fluggäste

Der deutsche Flughafen Köln/Bonn geht davon aus, dass man während der Herbstferien des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen etwa 560.000 Passagiere haben wird. Mit dem „Peak“ rechnet man bereits dieses Wochenende. Am Freitag (30.9.) begrüßt der Airport 38.000 Fluggäste, am ersten Wochenende sind es von Freitag bis Sonntag insgesamt 108.000. Für den Ferien-Zeitraum haben Passagierfluggesellschaften insgesamt rund 4.000 Starts und Landungen angemeldet, in der Spitze 260 Flüge (Abflüge und Ankünfte) am Tag. Die beliebtesten Ferienziele sind die Türkei, Spanien und Italien. Aufgrund des höheren Passagieraufkommens in den Ferien sollten Gäste ausreichend Zeit einplanen und gut vorbereitet zum Flughafen kommen. „Wir freuen uns, dass sich der positive Aufwärtstrend in den Herbstferien fortsetzt. Gemeinsam mit allen Partnern und Dienstleistern haben wir uns bestmöglich auf die Ferien vorbereitet, um unseren Gästen einen guten Start in den Urlaub zu ermöglichen. Wir wissen aber auch, dass die nach wie vor angespannte personelle Situation im Luftverkehr und bei beteiligten Dienstleistern operative Herausforderungen mit sich bringt“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. In den Ferien könne es deshalb vor allem in Verkehrsspitzen zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten kommen. „Gemeinsam mit allen Prozesspartnern am Flughafen arbeiten wir Hand in Hand zusammen, um die Abläufe bestmöglich zu steuern“, so Schmid. In besonders beliebten Flugzeiten wie am Freitag und am Samstag, kann es an Stationen wie Check-In oder Sicherheitskontrolle zu Wartezeiten kommen. Die für die Passagierkontrollen zuständige Bundespolizei hat Maßnahmen ergriffen und setzt inzwischen einen zweiten Dienstleister für die Kontrollen ein. In verkehrsreichen Spitzenzeiten kann die Sicherheitskontrolle dennoch bei

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Tarifstreit: Swiss-Piloten setzen Streik-Urabstimmung fort

Die von der Gewerkschaft Aeropers vertretenen Piloten legen im Tarifstreit mit der Fluggesellschaft Swiss nach und lehnen die vorgeschlagene Schlichtung ab. Bislang fanden die Angebote der Arbeitgeberseite bei den Arbeitnehmervertretern keinen Anklang. Momentan läuft auch der Abstimmungsprozess über mögliche Streikmaßnahmen. Die Verhandlungen ziehen sich schon lange hin, denn seit 2021 befindet man sich in Gesprächen. Bislang konnte noch keine Einigung erzielt werden. „Während des bisherigen Prozesses haben wir der Geschäftsleitung der Swiss zweimal eine Mediation oder eine Schlichtung angeboten, wobei diese Offerten von Swiss Mal um Mal abgelehnt wurden“, so Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes Aeropers. „Wir fragen uns, warum die Geschäftsleitung genau jetzt ein Schlichtungsverfahren als sinnvoll erachtet, nachdem sie diesen Weg bisher konsequent abgelehnt hat“. Auch kreidet die Gewerkschaft der Fluggesellschaft Swiss negativ an, dass man die Anregung für ein Schlichtungsverfahren nur wenige Minuten vor der offiziellen Medienmitteilung erhalten haben. In einer Aussendung stellt Aeropers die „Ernsthaftigkeit der geäußerten Absicht“ in Frage. Auch hält man die mögliche Dauer von 45 Tagen für zu lange. „Die Piloten brauchen jetzt Verbindlichkeit und ein stabiles Umfeld, um ihre Passagiere weiterhin sicher und zuverlässig transportieren zu können. Ich habe deshalb Dieter Vranckx, dem CEO von SWISS, eine abschließende Verhandlungsrunde im kleinen Führungskreis vorgeschlagen, um den bereits viel zu langen und für beide Seiten unproduktiven Verhandlungsprozess zeitnah zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen“, so der Aeropers-Präsident. Die Arbeitnehmervertreter betonen in einem Medienstatement, dass die Abstimmung über einen möglichen Pilotenstreik planmäßig weiterläuft. Allerdings hofft man gleichzeitig auf eine Einigung am Verhandlungstisch. Am 29. September

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Polen: Neos nimmt Warschau-Nosy Be auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos fliegt zwischen 29. September und voraussichtlich 16. Dezember 2022 im Auftrag eines Reiseveranstalters zwischen Warschau und Nosy-Be. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Boeing 787-9. Die Durchführung der Flüge erfolgt ab der polnischen Hauptstadt jeweils am Verkehrstag Donnerstag unter der Flugnummer NO438. Zurück geht es ab Madagaskar jeweils an Freitagen als NO439. Vorerst sind die Nonstopflüge bis zum 16. Dezember 2022 befristet. Es handelt sich um Charter für einen polnischen Reiseveranstalter. Neos ist eine italienische Fluggesellschaft, deren Flotte aus vier Boeing 737-Max-8, sechs B737-800 und sechs B787-9 besteht. Offizielle Homebase ist der Flughafen Mailand-Malpensa. Das Unternehmen ist seit 2002 auf dem Markt.

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Norse Atlantic UK hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Der UK-Ableger von Norse Atlantic Airways ist nun offiziell eine Fluggesellschaft. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat Norse Atlantic UK AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Aus rechtlichen Gründen benötigt man einen UK-Ableger, um das avisierte Wachstum ab dem Inselstaat durchführen zu können. Momentan werden die Gatwick-Flüge im Rahmen der fünften Freiheit von der norwegischen Fluggesellschaft durchgeführt. Das wird sich nun ändern, denn Norse Atlantic UK kann nun als britischer Carrier ab dem Vereinigten Königreich Nonstopflüge in Staaten durchführen, für die man ein UK-AOC benötigt. Der Konzern erklärte unter anderem, dass dieser Umstand von entscheidender strategischer Bedeutung ist. Man wird zunächst acht Boeing 787-8 im Vereinigten Königreich registrieren. Die Aufnahme von insgesamt sieben Strecken ist bereits angekündigt. Damit wird man ab UK die meisten Nonstopstrecken anbieten. Homebase von Norse Atlantic UK ist der Flughafen London-Gatwick. „Das Vereinigte Königreich wird in Zukunft ein wichtiger Teil unseres Netzes sein, und die Erteilung eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und einer Betriebslizenz durch die britische Luftfahrtbehörde wird Verbrauchern und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks eine größere Auswahl und erschwingliche Preise bieten. Norse… verfügt nun über zwei Luftverkehrsbetreiberzeugnisse, eines in Norwegen und eines im Vereinigten Königreich, was dem Unternehmen mehr Flexibilität und Expansionsmöglichkeiten bietet“, so Norse-Chef Bjorn Larsen.

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Condor bietet kostenpflichtige Reservierung von Handgepäckfächern an

Die Ferienfluggesellschaft Condor testet auf einigen Strecken die kostenpflichtige Reservierung von Gepäckfächern. Die Option soll auf ausgewählten Routen, die mit Airbus A330-200 bedient werden, zur Verfügung stehen. Seit einigen Jahren hat sich besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke der Trend durchgesetzt, dass in den günstigsten Economy-Class-Tarifen kein Aufgabegepäck mehr inkludiert ist. Einige Billigflieger, aber auch Condor, haben mittlerweile gar die maximalen Dimensionen des Handgepäcks erheblich verkleinert. Unabhängig davon: Wer spät in das Flugzeug einsteigt hat bei vollausgelasteten Flügen gelegentlich Probleme freien Stauraum für sein Handgepäckstück zu finden. Condor testet auf Abflügen ab 1. November 2022 die kostenpflichtige Vorab-Reservierung von Gepäckfächern. Diese Option kann nur auf ausgewählten Routen, die mit Airbus A330-200 bedient werden, gebucht werden. Der Mindestpreis für das reservierte Overhead-Bin liegt bei 9,99 Euro. Es gilt dynamisches Pricing, sprich der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage. Für die Kabinencrews könnte der Probelauf von Condor zu deutlich mehr Arbeit führen. Es ist anzunehmen, dass es an Bord die eine oder andere Diskussion geben wird, wenn andere Fluggäste ihre Handgepäckstücke in ein kostenpflichtig reserviertes Overhead-Bin legen. Vermutlich genau aus diesem Grund testet der Ferienflieger die neue Option erstmal. „Viele Reisende kennen das: Man sitzt am Gate, das Boarding beginnt und man fragt sich, ob das eigene Handgepäckstück noch einen Platz im Gepäckfach finden wird. Dem können Condor Gäste nun ganz entspannt entgegensehen und sich einfach vorab online ihr eigenes Gepäckfach reservieren – optimalerweise direkt in Kombination mit einem Sitzplatz. So wird das Fliegen noch entspannter“, so Condor-Geschäftsführer Ralf Teckentrup. Eine

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Sixt will bis 2030 überwiegend Elektroautos vermieten

Der Autovermieter Sixt will bis etwa 2030 die Flotte weitgehend auf elektrische Fahrzeuge umstellen. Das Unternehmen will in Europa den Anteil der E-Autos auf 70 bis 90 Prozent erhöhen. Derzeit hat man überwiegend Kraftfahrtzeuge mit Verbrennungsmotoren. Der Konzern strebt an, dass man bis Ende 2023 weltweit zwischen 12 und 15 Prozent Elektrofahrzeuge zur Vermietung anbieten kann. Bis Ende dieses Jahres will man 20 weitere Autos mit E-Antrieb einflotten. Kürzlich hat eine Studie ergeben, dass Elektrofahrzeuge besonders bei Urlaubern wenig gefragt sind. Unter anderem machen diese sich Sorgen, ob es in der Unterkunft bzw. im näheren Umfeld Lademöglichkeiten gibt. Dieses Problem hat man bei Sixt erkannt und will in den kommenden Jahren rund 50 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur investieren. Auch schließt man weitere Verträge ab, um im Laufe des nächsten Jahres einen möglichst flächendeckenden Zugang zu öffentlich verfügbaren Lademöglichkeiten anbieten zu können. Dazu wird „Sixt Charge“ in die App des Unternehmens integriert. Zu den Preisen für das Laden gibt es noch keine Angaben.

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Sommer 2023: Aegean Airlines kehrt nach Ljubljana zurück

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines beabsichtig im Sommer 2023 den slowenischen Flughafen Ljubljana mit Athen zu verbinden. Die neue Strecke soll am 6. Juni 2023 mit Airbus A320 aufgenommen werden. Derzeit sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Diese sollen an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag bedient werden. Zuletzt hatte Aegean Airlines diese Route im Jahr 2016 im Streckennetz. Nach nur einer Sommerperiode wurde die Verbindung aber aufgegeben. Ab 7. Juni 2023 will der griechische Carrier wieder Nonstopflüge zwischen Athen und Split anbieten. Diese Route pausiert seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Man will die Verbindung an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag bedienen. Aegean Airlines wird hier in den direkten Wettbewerb mit Croatia Airlines treten.

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Madrid: Air Europa legt Dreamliner-Sonderflüge zur Fußball-WM in Katar auf

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa legt anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft, die heuer in Katar stattfindet, einige Sonderflüge auf. Diese werden ab Madrid mit Boeing 787 angeboten und steuern in Doha den Hamad International Airport an. Formell handelt es sich aus rechtlichen Gründen um so genannte „regelmäßige Charterflüge“. Air Europa wird zwischen 19. November 2022 und 7. Dezember 2022 pro Richtung je fünf Flüge anbieten. Diese werden mit den Maschinentypen Boeing 787-8 und 787-9 durchgeführt. Unter der Flugnummer UX967 wird es am 19. November 2022 erstmals mit Boeing 787-9 in Richtung Doha gehen. Als UX779, UX885 und UX821 sind weitere Flüge mit diesem Maschinentyp für den 20. November, 21. November und 29. November 2022 geplant. Am 25. November 2022 soll eine Boeing 787-8 als UX811 eingesetzt werden. Die Rückflüge werden an folgenden Tagen mit Boeing 787-9 angeboten: 29. November 2022 (UX822), 5. Dezember 2022 (UX812) und 7. Dezember 2022 (UX946). Der Maschinentyp B787-8 soll am 2. Dezember 2022 (UX934) und 4. Dezember 2022 (UX886) eingesetzt werden.

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