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Flybe nimmt Kurs auf die Isle of Man

Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe beabsichtigt ab 30. Oktober 2022 die Isle of Man ab London-Heathrow und Belfast-City mehrmals wöchentlich anzusteuern. Als Fluggerät kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. Von Belfast-City aus will Flybe sechsmal wöchentlich fliegen. Tickets will man ab 29,99 Pfund-Sterling anbieten. Ab London-Heathrow will der Regio-Carrier fünf Umläufe pro Woche anbieten. Die Flugscheine ab der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs verkauft das Luftfahrtunternehmen ab 79,99 Pfund-Sterling. „Das gesamte Team von Flybe freut sich über unser anhaltendes Wachstum und den erweiterten Winterflugplan, der nicht nur die Erweiterung unserer Flotte und unseres Streckennetzes innerhalb Großbritanniens und Nordirlands, sondern auch in Europa widerspiegelt. Noch stolzer sind wir darauf, dass unsere neue Fluggesellschaft den Kunden auf der Isle of Man, in Belfast und in anderen wichtigen Regionen zusätzliche Reisemöglichkeiten und noch günstigere Angebote bieten wird – gerade jetzt, wo sie am meisten gebraucht werden, um alle Menschen mit ihren Lieben, Erlebnissen und Reisezielen zu verbinden, die in diesem Winter und in der Ferienzeit am wichtigsten sind“, so Flybe-Geschäftsführer Dave Pflieger.

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El Al startet Ticketverkauf auf Tel Aviv-Tokio

Ab 1. März 2023 will die Fluggesellschaft El Al Nonstopflüge zwischen Tel Aviv und Tokio anbieten. Der Verkauf von Tickets wurde bereits eröffnet, jedoch stehen die formellen behördlichen Genehmigungen noch aus. El Al hat sich dafür entschieden in der japanischen Hauptstadt den Flughafen Narita anzusteuern. Derzeit ist vorgesehen, dass man zunächst zweimal wöchentlich zwischen den beiden Städten pendeln wird. Die Hinflüge sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag durchgeführt werden. Zurück geht es jeweils an Donnerstagen und Sonntagen. Als Fluggerät sollen Langstreckenjets des Typs Boeing 787-8 eingesetzt werden. Der Sommerflugplan 2023 ist noch unvollständig in den Systemen von El Al geladen. Beispielsweise sind zwischen 1. Juli 2023 und 1. September 2023 noch keine Flüge geladen. Der Carrier beantwortete die Frage, ob man die Route in diesem Zeitraum pausieren wird oder aber ob man die Planungen noch finalisiert, nicht.

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Bukarest: HiSky Europe legt zwei neue Strecken auf

Auch die rumänische Fluggesellschaft HiSky Europe reagiert auf den Umstand, dass sich der Mitbewerber Blue Air in schweren Turbulenzen befindet. Man legt ab Bukarest zwei weitere Strecken auf. Diese sollen mit Airbus A320 bedient werden. Blue Air musste vor einigen Wochen den Flugbetrieb einstellen. Zunächst ging man davon aus, dass man ab 12. September 2022 wieder abheben kann, jedoch konnte man den Termin nicht einhalten. Derzeit hofft der Billigflieger, dass es am 10. Oktober 2022 soweit sein wird. Allerdings sind noch viele Fragen offen. In der Zwischenzeit haben Mitbewerber wie Wizz Air reagiert und angekündigt, dass die Präsenz in Rumänien deutlich aufgestockt wird. HiSky ist eine Fluggesellschaft mit Sitz in der Republik Moldau. Kürzlich wurde bekannt, dass man über einen Leasinggeber zwei Airbus A321LR beziehen wird. Unter dem Namen HiSky Europe unterhält man in Rumänien eine EU-Tochter. Diese wird im Winterflugplan 2022/23 die Destinationen Brüssel und Dublin neu ab Bukarest anbieten. Beide Routen sollen mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Die belgische Hauptstadt soll ab 4. November 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Zwischen 30. November 2022 und vorerst 27. Jänner 2023 plant man zusätzlich auch mittwochs zu fliegen. Dublin will man ab 7. Dezember 2023 jeweils an den Tagen Mittwoch, Samstag und Sonntag ansteuern.

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U.S.-Börsenaufsicht verhängt Bußgelder über Boeing und Ex-Chef Muilenburg

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing und sein ehemaliger Chef Dennis Muilenburg müssen im Nachgang des 737-Max-Debakels ein millionenschweres Bußgeld bezahlen. Man einigte sich mit der Börsenaufsicht SEC, räumte jedoch kein Fehlverhalten ein. Die Behörde wirft dem Konzern und dem ehemaligen Generaldirektor vor, dass Investoren über die Sicherheit der Boeing 737-Max getäuscht worden sein sollen. Daher verhängte man über den Hersteller eine Geldstrafe in der Höhe von 200 Millionen U.S.-Dollar. Muilenburg wird mit einer Million U.S.-Dollar zur Kasse gebeten. Weder der ehemalige Firmenchef noch das Unternehmen selbst haben irgendein Fehlverhalten eingeräumt. Allerdings wurde laut SEC-Mitteilung den Bußgeldern zugestimmt. Es handelt sich nicht um die erste Zahlung, die Boeing leisten muss. Anfang des Vorjahres einigte man sich mit dem Justizministerium auf eine Zahlung von 2,5 Milliarden U.S.-Dollar.

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Sommer 2022: Volotea mit starkem Wachstum in Frankreich

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea beförderte zwischen Januar und August 2022 streckennetzweit 6,5 Millionen Passagiere. Der Ladefaktor wird seitens des Carriers mit 90 Prozent beziffert. Das Angebot lag um 31 Prozent über dem Wert, den man im Jahr 2019 hatte. Eine besondere Rolle sollen die Aktivitäten in Frankreich gespielt haben. Hier hielt man zwischen Juni und August 2022 das bislang größte Angebot in der Firmengeschichte vor. Die Anzahl ab diesem Staat durchgeführten Flüge lag um 28 Prozent über dem Vorkrisenniveau. Man hat in Lille und Lourdes je eine neue Basis eröffnet und 37 zusätzliche Strecken aufgenommen. Unter dem Strich steht, dass man zwischen Juni und August 2022 rund 1,7 Millionen Passagiere ab Frankreich hatte und damit 39 Prozent über dem Vorkrisensommer 2019 lag. Streckennetzweit setzte Volotea stark auf Inselverbindungen. Diese sollen 48 Prozent des gesamten Angebots ausmachen. Ab Frankreich führte man in den drei Sommermonaten rund 11.500 Flüge bei einer Auslastung von 96 Prozent durch. Man führt unterhält derzeit in Nantes, Bordeaux, Toulouse, Straßburg, Marseille, Lyon, Lille und Tarbes-Lourdes Stützpunkte. Den Mitarbeiterstand in Frankreich hat man heuer um 150 auf 620 Beschäftigte erhöht. „Wir sind sehr erfreut über die Leistung unserer Sommeraktivitäten, die einen beispiellosen und historischen Wendepunkt für unser Unternehmen darstellen. Diese Ergebnisse spiegeln die wirksamen Strategien wider, die während der Covid-Periode im Hinblick auf die Anpassung unseres Netzes festgelegt wurden, um die größte Anzahl von Verbindungen zwischen den regionalen Hauptstädten mit wenigen Verbindungen in Europa zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Heute sind wir besonders von unserem Modell überzeugt und bereit,

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KLM stockt Graz-Amsterdam auf

Die niederländische Fluggesellschaft KLM stockt im Winterflugplan 2022/23 auf der Strecke Graz-Amsterdam auf zehn wöchentliche Umläufe auf. Die Route wird von der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper mit Embraer 175 und Embraer 195-E2 bedient. Über das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol stehen Passagieren aus der Steiermark Umsteigemöglichkeiten zu 167 Destinationen offen. Dabei handelt es sich um 96 Ziele innerhalb Europas sowie um 71 interkontinentale Strecken. „Es freut uns sehr, dass wir kurz nach dem 5ten Geburtstag der Strecke von Graz nach Amsterdam diese guten Nachrichten haben. Die zusätzlichen Flüge sind nicht nur für den Lokalverkehr zwischen Graz und Amsterdam interessant sondern ermöglichen signifikant bessere Anschlüsse zu vielen Destinationen im weltweiten Streckennetz der KLM“, so Guido Hackl, Country Sales Manager Air France-KLM Austria, Czech Republic & Slovakia. Winterflugplan ab Graz auf einen Blick: KL1895 Amsterdam- Graz: 11:55-13:35 KL1896 Graz-Amsterdam: 14:05-15:55 (Diese Flüge werden täglich durchgeführt.) Neu dazu kommen folgende Flüge: KL1901 Amsterdam-Graz: 17:10-18.:50 KL1902 Graz-Amsterdam: 19:30-21:20 (Diese Flüge werden montags/freitags und sonntags durchgeführt).

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Rumänien: Legend Airlines hat AOC für A340-Betrieb in der Tasche

Die junge Fluggesellschaft Legend Airlines hat seitens der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde die AOC-Zulassung für den Maschinentyp Airbus A340 erhalten. Der Vierstrahler mit der Registrierung YR-LRC darf nun für Passagier- und Frachtflüge eingesetzt werden. Die erste Maschine des Start-Ups trägt die Seriennummer 844 und war vormals bei Air Belgium im Einsatz. Vor der Registrierung in Rumänien wurden auf dem Flughafen Amman umfangreiche Wartungsarbeiten vorgenommen. In Kürze wird Legend Airlines mit der künftigen YR-LRB einen weiteren Airbus A340-300 erhalten. Auch dieser war zuvor bei Air Belgium im Einsatz. Beide Flugzeuge werden von Airbus Financial Services geleast. Legend Airlines teilte mit, dass der Flugbetrieb in naher Zukunft aufgenommen werden soll. Man hält die Genehmigung für die Durchführung von Passagier- und Frachtflügen. Das AOC und die Betriebsgenehmigung wurden von der rumänischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt.

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Austrian Airlines zieht B777-Charter ab Zagreb an Land

Normalerweise fliegt Austrian Airlines mit den Maschinentypen Embraer 195 und Airbus A320 zwischen Wien und Zagreb. Am 5. Oktober 2022 kommt eine Boeing 777-200ER zum Einsatz. Anschließend geht es weiter nach Berlin. Die Flugzeit zwischen den beiden Hauptstädten ist aufgrund der geringen Entfernung nicht sonderlich lange. Der Einsatz von Langstreckengerät kommt daher nicht häufig vor. Am 5. Oktober 2022 wird Austrian Airlines im Charterauftrag mit einer Boeing 777-200ER für einen Kunden zwischen Wien und Zagreb fliegen. Da es sich um keinen regulären Linienflug, sondern um eine Dienstleistung, die man für einen Charterkunden erbringt, handelt, kann man über die AUA-Homepage keine Tickets kaufen. Derzeit ist geplant, dass der Sonderflug am 5. Oktober 2022 gegen 10 Uhr 15 in Wien abheben soll. Von Zagreb aus wird Austrian Airlines dann mit Boeing 777-200ER im Kundenauftrag nach Berlin-Brandenburg fliegen. Der Start in der kroatischen Hauptstadt soll gegen 12 Uhr 00 erfolgen.

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OLG Wien untersagt Flixbus Datenerfassung für Direktwerbung

Der Fernbusanbieter Flixbus erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien eine herbe juristische Niederlage. Das Gericht erklärte die bisherige Praxis, dass nach der Eingabe der E-Mail-Adresse beim Buchungsvorgang zusätzlich zur Übermittlung der Fahrkarten auch Werbung zugeschickt wird, für unzulässig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Verein für Konsumenteninformation hatte im Auftrag des österreichischen Sozialministeriums die Flix SE geklagt. Nach Eingabe der E-Mail-Adresse erscheint die Klausel, dass die E-Mail-Adresse dazu genutzt wird, den Kunden die Buchungsbestätigung sowie zusätzliche Angebote rund ums Reisen zu senden. Um dem Erhalt dieser E-Mails zu widersprechen, müssen Kundinnen und Kunden eine gesonderte Nachricht an die Flix SE schicken. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab der Unterlassungsklage statt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Flix SE ist der größte Betreiber von Fernbusverbindungen in Europa. Weiters ist man unter anderem in Deutschland auch als privates Eisenbahnunternehmen tätig. Die Muttergesellschaft tritt seit einiger Zeit als „Flix“ auf. Für das Busangebot nutzt man die Marke „Flixbus“ und die Zugtickets werden als „Flixtrain“ vermarktet. Laut Verein für Konsumenteninformation ist bei Onlinebuchungen die Eingabe einer E-Mail-Adresse verbindlich. Unter dem Eingabefeld für die E-Mail-Adresse findet sich folgender Text: „Wir nutzen Deine E-Mail-Adresse, um Dir die Buchungsbestätigung sowie zusätzliche Angebote rund ums Reisen zu senden. Du kannst dem Erhalt dieser E-Mails jederzeit kostenlos widersprechen. Sende hierfür eine E-Mail an ‚unsubscribe(at)flixbus.com‘.“ Das OLG Wien gab der Klage des VKI statt und bestätigte gleich mehrere Gesetzesverstöße. Es liegt keine rechtskonforme vorherige Einwilligung zur Direktwerbung vor. Eine Einwilligung muss nämlich freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise

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Indien: Regierung will ehemalige Air-India-Töchter verkaufen

Vor dem Verkauf der Fluggesellschaft Air India an Tata Sons wurden einige Tochtergesellschaften aus dem Konzern herausgelöst. Diese waren kein Bestandteil der Privatisierung. Nun will die indische Regierung diese zu Geld machen. Laut lokalen Medienberichten wurden die Vorbereitungen für den Verkauf von zwei von vier ehemaligen Air-India-Töchtern eingeleitet. Man will zunächst das Marktpotential prüfen und erst in einem zweiten Schritt Interessensbekundungen von möglichen Käufern einholen. Vom Verkauf des Air-India-Konzerns an Tata Sons waren unter anderem die Töchter AI Engineering Services Ltd (AIESL), AI Airport Services Ltd (AIASL), Alliance Air Aviation Ltd (AAAL) und Hotel Corporation of India Ltd (HCL) ausgenommen. Diese sind in der Holdinggesellschaft Air India Assets Holding Ltd verblieben und befinden sich somit weiterhin im Staatseigentum. Der Wert der vier Gesellschaften wird auf etwa 1,8 Milliarden U.S.-Dollar geschätzt. Die Regierung strebt an, dass diese vollständig verkauft werden sollen. Zunächst will man zwei Firmen privatisieren und zu einem späteren Zeitpunkt sollen die beiden anderen folgen. Mit einer ersten öffentlichen Ausschreibung wird für das Jahr 2023 gerechnet.

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