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Brasilien: Azul flottet ersten Airbus A350-900 ein

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul hat ihren ersten von vorerst vier Airbus A350-900 übernommen. Es handelt sich um ein gebrauchtes Flugzeug, das vormals bei Hongkong Airlines im Einsatz war. Die Maschine ist 4,9 Jahre alt und trägt bereits die Livery von Azul Linhas Aéreas Brasileiras. Unter der temporären Registrierung F-WTAO wurde dieser Airbus A350-900 in der vergangenen Woche von Lourdes-Tarbes nach Sao Paulo Viracopos überstellt. In Brasilien trägt die Maschine nun das Luftfahrtkennzeichen PR-AOY. Azul wird insgesamt vier Langstreckenflugzeuge dieses Typs einflotten. Man bedient sich dem Angebot auf dem Gebrauchtmarkt. Eine weitere Einheit soll noch vor Jahresende 2022 nach Brasilien überstellt werden. Allerdings ist die Art und Weise wie die Jets bezogen werden durchaus kurios. Diese wurden einst selbst in Auftrag gegeben, jedoch nicht abgenommen. Stattdessen wurden die betroffenen Airbus A350-900 nach Hongkong ausgeliefert. Der bisherige Nutzer verkleinert die Flotte massiv, was auch am Kollaps der HNA Group liegt.

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Klagenfurt: Ryanair rechnet mit bis zu 60.000 Passagieren

Im November 2022 wird die Billigfluggesellschaft Ryanair nach vielen Jahren Abwesenheit zum Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier rechnet damit, dass man jährlich zwischen 50.000 und 60.000 Passagiere von/nach Kärnten befördern wird. An einer Angebotsausweitung im Sommerflugplan 2023 arbeitet man bereits. Gegenüber Aviation.Direct erklärte das Unternehmen vor einigen Wochen, dass die Vorausbuchungszahlen den Erwartungen entsprechen und teilweise auch darüber liegen. In Kooperation mit dem Flughafen Klagenfurt werde man Shuttle-Services aus Zubringer in die Kärntner Schigebiete auf die Beine stellen. Ryanair-Sprecher Andreas Gruber sagte nun, dass man aus heutiger Sicht mit etwa 50.000 bis 60.000 Passagieren pro Jahr von/nach Klagenfurt rechnet. Damit stehen die Karten, dass es Lilihill gelingen könnte die jährlichen Fluggastzahlen über die 100.00er-Marke zu bringen, gar nicht so schlecht. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Markt das Flugangebot so annimmt wie momentan erwartet wird. Seitens Ryanair könnte es im Sommerflugplan 2023 zu einer Angebotsausweitung in Kärnten kommen. Gruber erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass man momentan am Flugplan für das kommende Jahr arbeitet und einen Ausbau des Angebots intensiv prüft. Noch keine Neuigkeiten zu möglichem Graz-Comeback Vor einigen Wochen hat Ryanair während einer Pressekonferenz durchsickern lassen, dass es auch Gespräche mit dem Grazer Flughafen über eine mögliche Nonstop-Verbindung nach London-Stansted gibt. Als möglicher Aufnahmetermin steht der Sommerflugplan 2023 zur Diskussion. Auf Nachfrage erklärte der Firmensprecher, dass es zu diesem Thema noch keine Neuigkeiten gibt. Neben Klagenfurt und Wien hat Ryanair im Winterflugplan 2022/23 auch den Salzburger Flughafen im Streckennetz. Diesen steuert man während der kalten Jahreszeit ab Dublin, London-Stansted und Manchester

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Westbahn hat München-Preise für Klimaticket-Inhaber erhöht

Seit einigen Monaten steuert die private Eisenbahngesellschaft Westbahn auch die bayerische Landeshauptstadt München an. Inhabern des österreichischen Klimatickets bietet man für den deutschen Streckenanteil das so genannte „Klima Plus Ticket“ an. Dieses hat man verteuert. Das Unternehmen spricht von einem „zeitlich begrenzten Aktionstarif“. Ursprünglich wurde dieser spezielle Fahrschein, der zwischen Salzburg und München bzw. umgekehrt erhältlich ist, zum Fixpreis von 14,90 Euro angeboten. Zwar hat man immer wieder billigere Aktionsfahrscheine, jedoch lag der Preis dieser „Verlängerung“ für Inhaber des österreichischen Klimatickets unter Berücksichtigung des Umstands, dass dieser in der Comfort Class gilt, zumeist unter den regulären Preisen. Ab 11. Dezember 2022 wird die Westbahn zusätzlich auch im bayerischen Rosenheim halten. Derzeit fährt man zwischen Salzburg und München-Ost ohne regulären Zwischenhalt. Die deutsche Bundespolizei zwingt jedoch häufig Züge aus Österreich am Bahnhof Freilassing zum außerplanmäßigen Zwischenhalt, um unter dem Deckmantel „Flüchtlinge“ Passkontrollen durchzuführen. Dadurch kommt es im Eisenbahnverkehr zwischen Salzburg und München bei allen Anbietern zu häufigen Verspätungen. Der neue Halt in Rosenheim hat auch finanziell unangenehme Auswirkungen für Inhaber des österreichischen Klimatickets, denn die Westbahn hat ohne nähere Kommunikation den Preis für das „Klima Plus Ticket“ zwischen Salzburg und München v.v. um fünf Euro auf 19,90 Euro angehoben. Der „alte Preis“ von 14,90 Euro gilt nunmehr von/nach Rosenheim. Die Westbahn erklärt einem Statement gegenüber Aviation.Direct, dass der künftige Halt in Rosenheim mit der Preiserhöhung in keinem Zusammenhang steht. Man habe den Preis für das „Klima Plus Ticket“ auch nicht „klammheimlich“ erhöht. „Der Tarif von 14,90 Euro als Ergänzung des KTÖ

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IATA streicht Newark aus dem NYC-Area-Code

Der Newark Liberty International Airport ist eines der wichtigsten Drehkreuze für die Metropole New York. Ab 3. Oktober 2022 wird dieser Flughafen vom Weltluftfahrtverband IATA nicht mehr unter dem Area-Code NYC gelistet sein. In und rund um New York befinden sich zahlreiche Airports. Für den internationalen Flugverkehr sind Newark (EWR) und John F. Kennedy (JFK) von hoher Bedeutung. Für Inlandsflüge spielt auch der La Guardia Airport (LGA) eine wichtige Rolle. Weiters bestehen einige kleinere Flughäfen wie Teterboro (TEB) oder Stewart International (SWF), die jedoch im direkten Vergleich mit ihren drei großen Konkurrenten im Passagierverkehr eine nur verschwindend geringe Rolle spielen. Fast alle Verkehrsflughäfen, die über regelmäßige Passagierflüge verfügen, haben einen von der IATA einzigartig vergebenen Code. Beispielsweise lautet jener für Wien „VIE“ oder jener von Paris-Orly „ORY“. Manchmal können die Abkürzungen auch verwirrend sein, denn St. Petersburg trägt den Code „LED“. Das ist historisch bedingt, denn während der sowjetischen Zeit wurde die Stadt Leningrad genannt. Neben den Abkürzungen für die Flughäfen gibt es auch so genannte Area-Codes. Diese können mehrere Airports umfassen und bezeichnen vereinfacht gesagt die Region. Beispielsweise trägt London die Abkürzung „LON“. Diesem Regio-Code sind dann die Airports, die jeweils ihren eigene Abkürzung haben, untergeordnet. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass die IATA bestehende Airports aus einem Area-Code entfernt. Den Flughafen Newark wird man ab Anfang Oktober 2022 nicht mehr dem Area-Code NYC zuordnen. Auf den ersten Blick hat das für Passagiere keine besondere Bedeutung, da auf deren Tickets ohnehin die Abkürzung des jeweiligen Airports vermerkt ist.

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Lufthansa Cargo legt A321P2F-Flüge nach London-Heathrow auf

Im Winterflugplan 2022/23 plant Lufthansa Cargo eine regelmäßige Frachtflugverbindung mit Airbus A321P2F zwischen Frankfurt am Main und London-Heathrow durchzuführen. Derzeit ist geplant, dass die Strecke zweimal wöchentlich bedient werden soll. Die Lufthansa Group flottet seit einiger Zeit Frachtflugzeuge des Typs Airbus A321P2F ein. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagierflugzeuge, die für ihr neues Aufgabengebiet in Cargomaschinen umgebaut wurden. Beispielsweise wurde ein A321, der vormals bei Niki und Laudamotion im Einsatz war, umgerüstet. Operativ wird dieser Flugzeugtyp von Lufthansa Cityline im Auftrag von Lufthansa Cargo betrieben. Ab 2. November 2022 soll dieses Muster zweimal wöchentlich für reine Frachtflüge auf der Strecke Frankfurt am Main-London Heathrow eingesetzt werden. Die Durchführung des Services ist für die Verkehrstage Mittwoch und Freitag geplant. Dabei soll der A321P2F jeweils um 9 Uhr 15 unter der Flugnummer LH8358 am größten Airport Deutschlands abheben. Die britische Hauptstadt wird man gegen 9 Uhr 55 Lokalzeit erreichen. Der Rückflug hebt als LH8359 um 11 Uhr 25 in Heathrow ab und wird um 13 Uhr 55 Frankfurt am Main erreichen.

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Winterflugplan 2022/23: Air Serbia stockt Frequenzen deutlich auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia stockt im Winterflugplan 2022/23 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen auf. Dies betrifft auch Verbindungen nach Deutschland und Österreich. Beispielsweise wird man künftig sechsmal wöchentlich nach Berlin fliegen. Zwischen Belgrad und Salzburg wird Air Serbia im Winterflugplan 2022/23 zweimal statt dreimal wöchentlich fliegen. Es kommt aber zu einer Änderung des Fluggeräts, denn die beiden Umläufe sollen nicht mit ATR72, sondern Airbus A319 bedient werden. Die österreichische Bundeshauptstadt Wien will der Carrier künftig 14 Mal pro Woche ansteuern. Bislang bietet man zehn Rotationen an. Der Verkehr zwischen den Hauptstädten von Serbien und Deutschland soll von vier auf sechs Umläufe pro Woche angehoben werden. Nach Düsseldorf geht es künftig nicht mehr dreimal, sondern fünfmal wöchentlich. Frankfurt am Main bekommt eine weitere Rotation, so dass man dieses Ziel sechsmal pro Woche anfliegen wird. Die Ziele Nürnberg und Hannover wird man entgegen ursprünglicher Planungen auch im Winter 2022/23 anbieten. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche mit Airbus A319. Im europäischen Streckennetz wird Air Serbia im bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 auch auf folgenden Routen Aufstockungen vornehmen Amsterdam (siebenmal wöchentlich), Athen (zehnmal wöchentlich), Bukarest (neunmal wöchentlich), Istanbul (zehnmal wöchentlich), Ljubljana (14 Mal pro Woche), London-LHR (sechsmal wöchentlich), Mailand-MXP (fünfmal pro Woche), Moskau-SVO (zehnmal pro Woche), Podgorica (20 Umläufe pro Woche), Prag (fünfmal wöchentlich), Rom-FCO (fünfmal wöchentlich), St. Petersburg (dreimal pro Woche), Sarajevo (siebenmal wöchentlich), Skopje (11 Umläufe pro Woche), Stockholm-Arlanda (viermal wöchentlich), Tirana (12 Mal pro Woche), Tivat (13 Mal wöchentlich) und Zagreb (11 Umläufe pro Woche). Die ursprünglich als reine Sommerstrecken geplanten

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Winterflugplan 2022/23: Corendon Europe setzt Ägypten-Schwerpunkt

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe setzt im Winterflugplan 2022/23 einen deutlichen Ägypten-Schwerpunkt. Man bietet unter Hurghada und/der Marsa Alam ab insgesamt 20 Flughäfen in Belgien, Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Der Löwenanteil des Angebots entfällt auf die Bundesrepublik Deutschland. Allerdings nahm Corendon in den letzten Tagen auch umfangreiche Kürzungen am bevorstehenden Winterflugplan 2022/23 vor. Betroffen sind viele Türkei-Verbindungen ab Deutschland, aber auch die eine oder andere Madeira-, Kanaren- und Ägypten-Strecke. Die Routen in den Bosporus-Staat werden im Regelfall mit Fluggerät der türkischen Airline bedient, während auf den anderen Strecken zumeist Corendon Europe oder Wetlease-Partner im Einsatz sind. Derzeit plant man das Ziel Hurghada ab den österreichischen Flughäfen Graz, Linz, Salzburg und Wien-Schwechat anzubieten. Ab der Schweiz fliegt man ab Basel-Mulhouse, wobei sich dieser Airport auf französischem Staatsgebiet befindet. Von Deutschland aus will man Hurghada ab folgenden Flughäfen ansteuern: Berlin, Köln/Bonn, Düsseldorf, Erfurt, Friedrichshafen, Memmingen, Münster, Hannover, Leipzig Halle, Weeze, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken und Stuttgart. Geplant sind 25 Flugverbindungen zwischen Deutschland und der ägyptischen Stadt. Marsa Alam soll dem aktuellen Stand der Dinge nach von Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Nürnberg aus angeflogen werden. Geplant sind je zwei Umläufe pro Woche, so dass Corendon Europe 14 Rotationen pro Woche ab Deutschland anbieten will. Allerdings kann es noch dazu kommen, dass die eine oder andere Route nach Hurghada und/oder Marsa Alam aus dem Programm genommen werden könnte.

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Sommer 2023: German Airways plant mit neun Embraer 190

Mit neun Flugzeugen will die deutsche Fluggesellschaft German Airways im Sommerflugplan 2023 in der Luft sein. Derzeit betreibt man sieben Regionaljets des Typs Embraer 190. Die geplante Aufstockung auf neun Maschinen bestätigte ein Sprecher auf Anfrage gegenüber Aviation.Direct. German Airways ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man nicht an. Die Flotte besteht momentan aus sieben Embraer 190 sowie einer Pilatus PC-12. Im Sommerflugplan 2023 will man laut der Zeitfracht-Tochter mit neun E190 in der Luft sein. Dabei wird man dem Geschäftsmodell treu bleiben und diese im Wetlease für andere Carrier oder im Charter für Reiseveranstalter, Tour Operator und andere Auftraggeber einsetzen. Eine Konzernschwester von German Airways ist der Flughafen Rostock-Laage, denn dieser wurde vor einiger Zeit von Zeitfracht übernommen. Auf die Frage bei welchen Auftraggebern die Flotte im Winterflugplan 2022/23 im Einsatz sein wird, antwortete der German-Airways-Sprecher: „Wir schließen langfristige Verträge, insofern ist derzeit nicht von größeren Änderungen der aktuellen Auftraggeber auszugehen (z.B. ITA, KLM). Die genaue Allokation ist in Planung. Weiterhin werden wir wie bisher mit zwei Flugzeugen im Charter unterwegs sein (Sportmannschaften, Kreuzfahrtunternehmen, Unternehmensshuttle, usw.). Natürlich schließen wir auch nicht aus, dass noch neue Partner dazu kommen“.

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Royal Air Maroc mit neuem Catering und neuen Uniformen

Das Oneworld-Mitglied Royal Air Maroc will sich selbst frischen Wind verpassen. Die Besatzungen und das Bodenpersonal erscheinen künftig in einem neuen Look. Die neue Dienstkleidung wird bereits sukzessive an die Mitarbeiter ausgegeben. Der Carrier erklärt unter anderem, dass man die neuen Uniformen habe speziell entwerfen lassen. Diese sollen Eleganz und gleichzeitig ein seriöses Image zeigen. „Sie vereinen Authentizität und Modernität und verwenden kreative Elemente aus dem marokkanischen und afrikanischen Erbe. Dazu gehören die dekorativen Mosaikmuster und die charakteristischen Schnitte des regionalen kulturellen und handwerklichen Erbes sowie die hellen und warmen Farben, die ebenfalls von der Umgebung inspiriert sind, wie die Farbe „Amethyst“, die neue visuelle Signatur der Marke“, so Royal Air Maroc. Catering-Angebot erweitert Im Bereich der Bordverpflegung gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Die Fluggesellschaft will künftig die „marokkanische Gastfreundschaft personalisieren und fördern“. Dazu hat man in Zusammenarbeit mit lokalen Spitzenköchen neue Menüs entwerfen lassen. Man will eine Auswahl an lokalen, afrikanischen und internationalen Gerichten servieren. Das Angebot ist je nach Beförderungsklasse und Flugdauer gestaffelt. In der Business-Class will man künftig à la carte-Menüs anbieten. Damit will man der gut zahlenden Kundschaft ermöglichen, dass mehr Individualität möglich ist. Generell wird man künftig immer eine vegetarische Alternative an Bord haben. In der Economy-Class sowie auf sehr kurzen Flügen auch in der Business-Class werden Mealboxes ausgegeben. Deren Umfang ist laut Royal Air Maroc an die Flugdauer angepasst. Schritt für Schritt will man auch den Kabinen einen neuen Look verpassen. Auch an den Flughäfen, die man ansteuert, sollen die Wartebereiche erneuert werden. Dabei soll

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Wizz Air Saudi-Arabia soll mit 50 Flugzeugen fliegen

In Saudi-Arabien will Wizz Air einen neuen Ableger aufbauen, der bis etwa 2030 mit einer Flotte von 50 Flugzeugen in der Luft sein soll. Die neue Fluggesellschaft soll zügig aufgebaut werden und auch zahlreiche neue Routen in Richtung Europa erschließen. Im Rahmen der jüngsten Besprechungen mit Analysten nannte das Wizz-Air-Management erstmals nähere Details zu den Plänen in Saudi-Arabien. Vor einigen Wochen hat man eine Absichtserklärung, die auch die Gründung eines lokalen Ablegers beinhaltet, unterschrieben. Seither wurden zahlreiche neue Strecken von/nach Saudi-Arabien angekündigt. Gleich drei Routen führen nach Wien-Schwechat. Diese werden zunächst von Wizz Air Hungary bedient. In Zukunft soll es nach dem Vorbild der Wizz Air Abu Dhabi auch in Saudi-Arabien eine eigenständige Tochtergesellschaft geben. Die Ausrichtung wurde vom Management der Wizz Air Holdings vage skizziert. In etwa die Hälfte der Kapazität sollen für Flüge im Nahen Osten eingesetzt werden. Ein Viertel will man für Domestic-Flüge innerhalb Saudi-Arabiens verwenden. Das verbleibende Viertel soll für den staken Ausbau des Flugangebots zwischen dem ölreichen Wüstenstaat und Europa dienen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärt Wizz-Konzernchef Jozsef Varadi: „Der erste und wichtigste Prozess besteht darin, die richtige Partnerschaft mit lokalen Investoren zu finden, und daran arbeiten wir. Sobald dies geklärt ist, können wir den formalen Prozess der Bewerbung um eine Fluggesellschaft abschließen“. Bislang hat Wizz Air in Saudi-Arabien noch kein AOC beantragt. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben benötigt man lokale Mehrheitseigentümer und kann somit allenfalls Minderheitsgesellschafter werden. Derzeit verhandelt man mit potentiellen Partnern. Aufgrund der Absichtserklärung, die man vor einigen Wochen unterschrieben hat, ist damit zu

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