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Malaysia lässt sämtliche CoV-Einreisebeschränkungen fallen

Malaysia verabschiedet sich vollständig von den wegen des Coronavirus verhängten Einreisebeschränkungen. Ab sofort ist das Land in Südostasien frei für Reisende zugänglich. Seit April 2022 sind die Grenzen in Malaysia bereits geöffnet. Zuletzt war die Einreise jedoch noch an bestimmte pandemiebedingte Nachweispflichten gebunden. Diese sind seit dem 1. August 2022 abgeschafft. In einer Regierungsmitteilung hieß es, dass alle Corona-Einreisebestimmungen unabhängig vom Impfstatus der Einreisenden aufgehoben wurden. In der aktualisierten Information des Auswärtigen Amtes werde darauf hingewiesen, dass Touristen dennoch die App MySejahtera herunterladen müssen. Der dort bislang zu hinterlegende Impfnachweis sei allerdings nicht mehr zu erbringen. Das berichtet Check24. Bis zum 31. Juli musste der Impfstatus in der malaysischen App nachgewiesen werden. Ungeimpfte Reisende hatten überdies einen höchstens 48 Stunden alten, negativen PCR-Test vorzuweisen. Binnen 24 Stunden nach der Einreise nach Malaysia musste ein zusätzlicher Antigen-Schnelltest durchgeführt werden, auf den ungeachtet des Ergebnisses eine fünftägige Quarantäne erfolgte.

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Lufthansa vereinbart mit Gewerkschaft Verdi Gehaltssteigerung für Bodenpersonal

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Vergütungstarifvertrag für das Bodenpersonal der Lufthansa geeinigt. Es seien spürbare Gehaltssteigerungen vereinbart worden, die überproportional für die unteren Vergütungsgruppen seien. Bei der AUA-Mutter kommt es damit nicht erneut zu einem Streik der Beschäftigten an Check-in oder bei der Abfertigung von Flugzeugen. Ein eintägiger Ausstand hatte in der vergangenen Woche mehr als 1.000 Flugstreichungen an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München ausgelöst. Und das mitten in der Hauptsaison, die Reisenden wegen Störungen des Flughafenbetriebes aufgrund von Personalmangel in Europa ohnehin schon viel Geduld abverlangt. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit dem Sozialpartner eine gute Lösung für unsere Mitarbeitenden zu finden“, so Michael Niggemann, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Lufthansa AG. „Wir haben große Gehaltszuwächse vereinbart. Es war uns wichtig, die unteren und mittleren Einkommensgruppen über-proportional zu berücksichtigen. Damit werden wir der sozialen Verantwortung für unsere Beschäftigten gerecht und sichern unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Ange-sichts der immer noch hohen Belastungen durch die Pandemie und der unsicheren Konjunktur haben wir die Anhebung der Vergütungen über mehrere Stufen zeitlich gestreckt und durch eine 18-monatige Laufzeit längerfristige Planungssicherheit geschaffen.“ Im Einzelnen beinhaltet der neue Vergütungstarifvertrag folgende Bestandteile: •    Festbetrag von 200 Euro pro Monat rückwirkend zum 1. Juli 2022•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung von 2,5 Prozent, mindestens aber 125 Euro ab 1. Januar 2023•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung um 2,5 Prozent ab 1. Juli 2023 •    Laufzeit von mindestens 18 Monaten Steigerungen der monatlichen Grundvergütungen (brutto) innerhalb der Laufzeit:  •  

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Analyse: Fliegen Österreicher oder bleiben sie lieber am Boden?

Die Urlaubsaison ist in vollem Gange und nach über 2 Jahren Pandemie ist die Reiselust der Österreicher so groß wie nie. Welches Verkehrsmittel bevorzugt man hierzulade für die Urlaubsreise? Steigen die Österreicher noch ins Flugzeug oder haben sie etwa Flugscham? Und wer kann sich vorstellen, zukünftig nur noch terran, also ohne Flugzeug, zu urlauben? Diesen und weiteren Fragen ist das Online Research-Institut Marketagent in seiner aktuellen Reisestudie unter 1.000 Personen nachgegangen. Reisegewohnheiten der Österreicher Herr und Frau Österreicher verreisen im Mittel 14 Tage, also 2 Wochen im Jahr. Urlaub im eigenen Land bzw. in direkten Nachbarländern bestreitet man hierzulande am liebsten mit dem Auto (78%), immerhin jeder Dritte nutzt die Bahn (33%), ein Fünftel fliegt (19%). Auch innerhalb Europas bevorzugen die Österreicher mehrheitlich die Anreise mit dem KFZ (57%). 2 von 5 steigen für Europa-Reisen in ein Flugzeug (41%), 27% in den Zug. Bei Fernreisen führt dann natürlich fast kein Weg mehr am Flughafen vorbei. Mehr als drei Viertel nutzen für Fernreisen das Flugzeug 76%). Immerhin noch jeweils 6% bestreiten eine Fernreise auch mit Auto bzw. Wohnwagen oder Bahn. Im Mittel leistet man sich hierzulande laut der vorliegenden Umfrage übrigens 1 Mal pro Jahr eine Flugreise. Sieht man sich die Kriterien an, die für die Befragten bei der Wahl eines Transportmittels am ausschlaggebendsten sind, überrascht es nicht, dass Herr und Frau Österreicher am liebsten mit dem Auto in den Urlaub fahren. Schließlich erfüllt das KFZ drei der Top-4-Kriterien: Gutes Preis-Leistungsverhältnis (64%), Komfort bei der Reise (52%) und wenig bis kein

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Deutsche Flughäfen haben 73 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht

Die deutschen Verkehrsflughäfen haben im Juni 2022 rund 73 Prozent des Aufkommens, das man im Vergleichsmonat des Jahres 2019 hatte, erreicht. Gegenüber Juni 2022 hat sich die Nutzung der Airports um 213,6 Prozent gesteigert. Rückgänge gab es im Frachtbereich: Deutschlandweit wurden 420.102 Tonnen umgeschlagen. Damit lag man um 6,5 Prozent unter dem Wert, den man im Juni 2021 erreicht hat, jedoch um 7,9 Prozent über dem Vorkrisenmonat. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen war mit 160.847 Starts und Landungen fast doppelt so hoch wie im Juni 2021 (+87,9%), gegenüber 2019 wurden mit -21,4% bereits wieder mehr als drei Viertel aller gewerblichen Flüge durchgeführt. Im Europa-Verkehr konnte das Aufkommen gegenüber 2021 verdreifacht werden. Die 12,64 Mio Passagiere bedeuten ein Plus von +205,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 sind dies mehr als vier Fünftel der Reisenden (81,0%). Die Interkont-Nachfrage wuchs zum Vorjahr um +285,0% auf über 2,66 Mio Passagiere. Im Vergleich zum Juni 2019 werden damit wieder mehr als zwei Drittel der Reisenden befördert (70,8%).Die Bedeutung des innerdeutschen Luftverkehrs nimmt weiter ab. Mit 1,93 Mio innerdeutschen Passagieren (+195,5% ggü 2021) fällt die Nachfrage wieder unter die 2 Mio-Marke und hat damit etwas mehr als die Hälfte des Vorkrisenaufkommens erreicht (52,1%). Nachfrage im ersten Halbjahr 2022 deutlich höher als im Vorjahreszeitraum Von Jänner bis Juni 2022 wurden an den deutschen Flughäfen mehr als 68,72 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt. Mit +326,7% verzeichnen die Flughäfen ein intensives Wachstum zum Vorjahr. Zum Vorkrisenniveau in 2019 fehlen aber noch 42,3%. 8,35 Mio Passagiere flogen

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Flughafen Wien AG korrigiert Gewinnprognose nach oben

Die Flughafen Wien AG rechnet damit, dass man heuer einen Umsatz in der Höhe von 670 Millionen Euro erzielen wird. Dies bisherige Prognose wurde um 30 Millionen Euro angehoben. Auch soll der prognostizierte Gewinn höher ausfallen. Das börsennotierte Unternehmen teilte am Mittwoch ad hoc mit, dass man mit einem positiven Ebitda in der Höhe von „zumindest rund 290 Millionen Euro“ rechnet. Dies vormalige Prognose wurde damit um 30 Millionen Euro nach oben korrigiert. Das Jahresergebnis soll mit „mindestens 100 Millionen Euro“ positiv ausfallen. Vormals rechnete man mit etwa 80 Millionen Euro. Allerdings weist der Vorstand der Flughafen Wien AG auch darauf hin, dass es Faktoren gibt, die die Vorausschau negativ beeinflussen können. Dazu schreibt das Unternehmen: „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lock Downs oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt. Die Investitionen werden bei rund € 84 Mio. liegen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr“.

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Norwegian nimmt wieder Kurs auf Salzburg

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle plant im Winter 2022/23 wieder den österreichischen Flughafen Salzburg anzusteuern. Ab Stockholm-Arlanda will man während der Hauptsaison zwei wöchentliche Umläufe anbieten. Durchgeführt werden die Flüge von der Tochtergesellschaft „Norwegian Air Sweden AOC“. Am 25. Dezember 2022 wird man einen Umlauf an einem Sonntag anbieten. Ansonsten fliegt man bis voraussichtlich 25. März 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Boeing 737-800. Die Strecke richtet sich in erster Linie an schwedische Wintersportler, die ihren Urlaub in Österreich verbringen wollen. Eine echte „Neuaufnahme“ ist diese Route nicht, denn Norwegian Air Shuttle war bereits in der Vergangenheit im „Schifahrer-Verkehr“ nach Salzburg tätig.

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EASA hat Preighter-Ära beendet

Seit 1. August 2022 sind so genannte „Preighter“ in der Europäischen Union Geschichte, denn die EASA hat die seit Frühjahr 2020 bestehende Ausnahmeregelung nicht mehr verlängert. Man hält dies für nicht mehr notwendig. Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Passagierflüge aufgrund von Grenzschließungen bzw. nahezu unüberwindbaren Einreise- und Quarantänebestimmungen, die panikartig ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz erlassen wurden, so ganz und gar nicht gefragt. Viele Fluggesellschaften haben ihren Betrieb temporär eingestellt bzw. konnten sich zumindest teilweise ins Frachtgewerbe „flüchten“. Temporär bestand eine äußerst hohe Nachfrage, so dass auch Passagierflugzeuge für den Transport von Masken und sonstigen Gütern herangezogen wurden. Auch die österreichische Austrian Airlines funktionierte Maschinen, mit denen normalerweise Passagiere transportiert werden, temporär in so genannte „Preighter“ um. Für den genannten Carrier war es aber eher ein „Groscherlgeschäft“, denn in Österreich gab es – im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern – keinen Frachtboom. Im Gegenteil: Das Aufkommen war sogar stark rückläufig. Die EASA sieht nun keine Notwendigkeit für den weiteren Einsatz von Passagierflugzeugen als so genannte „Preighter“. Die Ausnahmeregelung ist am 31. Juli 2022 ausgelaufen und wurde nicht verlängert. Dazu erklärt die europäische Behörde:  Die Ausnahmeregelungen wurden nicht über den 31. Juli 2022 hinaus verlängert. Das Gleiche gilt für bestehende Genehmigungen, die auf der Grundlage der Abweichung für die Beförderung von Fracht in Fahrgasträumen erteilt wurden. Es wird erwartet, dass die Frachtkapazität in den Laderäumen von Passagierflugzeugen bis zum Sommer 2022 zunehmen wird, was den Druck auf die Logistikkette verringern wird“.

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Rhätische Bahn will längsten Personenzug der Welt auf die Schiene bringen

Die Rhätische Bahn setzt einen neuen Maximalwert: Am 29. Oktober 2022 startet ein Weltrekord. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 175. Geburtstag der Schweizer Bahnen schaltet in Preda das Signal für den 1.910 Meter langen Zug auf grün. Einen längeren Personenzug gab es weltweit in der weit zurückreichenden Geschichte der Bahn noch nie. Er setzt aber nicht nur mit der gigantischen Länge einen Superlativ: Nie zuvor hat ein solcher Zug das Hochgebirge durchquert. Die Reise auf einer Schmalspurbahn geht durch enge Kurven, zahlreiche Tunnel und über Viadukte und Brücken. Die Fahrt auf Rekordniveau Der Zug mit 25 „Capricorn“-Triebzügen, die über 100 Personenwagen verfügen, fährt auf der UNESCO Welterbestrecke Albula/Bernina von Preda bis Bergün. Dort durchfährt der XXL-Zug die Kehrtunnel; auch das weltberühmte Landwasserviadukt gehört zur Strecke. Für den übrigen Verkehr gilt die Verbindung zwischen Preda und Bergün während der Fahrzeit als gesperrt. Die Geschwindigkeit auf der Strecke mit einer Länge 24,93 Kilometern und über 789 Höhenmetern liegt zwischen 30 und 35 Kilometer pro Stunde. Damit dauert die Rekordfahrt voraussichtlich 46 Minuten. Die Energieversorgung erfolgt nachhaltig mit 100 Prozent Bündner Wasserkraft. Für eine uneingeschränkte und problemlose Fahrt sorgen sieben zusätzliche Lokführer und insgesamt 21 Techniker. Sie stehen vor so einigen Herausforderungen, denn sie beschleunigen und bremsen alle 25 Züge gleichzeitig. Die Mitarbeiter kommunizieren über die rund zwei Kilometer Zuglänge mit einem Feldtelefon, die Einsatzfähigkeit liegt beim Zivilschutz. Mit an Bord gehen 150 Ehrengäste sowie weitere 4.400 rekordbegeisterte Bahnfans. Das Albulatal feiert den Weltrekordversuch Rund um die Rekordfahrt wartet in Bergün ein Festgelände auf

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Qatar Airways: Airbus storniert A350-Großbestellung

Im Streit zwischen Airbus und Qatar Airways gibt es rund um die behaupteten Qualitätsmängel beim Maschinentyp A350 eine weitere Eskalation: Der europäische Flugzeugbauer hat laut Nachrichtenagentur Reuters die Bestellungen für die noch nicht ausgelieferten 19 A350-1000 storniert. Sowohl Qatar Airways als auch Airbus wollten die Berichterstattung zunächst nicht kommentieren. Der Golfcarrier weigerte sich zuletzt weitere Maschinen der A350-Reihe zu übernehmen. Ein Gericht in London urteilte, dass man diese sowohl abnehmen als auch bezahlen muss. Der Flugzeugbauer hat dem einstigen Großkunden gegen Jahresanfang auch eine A321neo-Großbestellung gestrichen und zwischenzeitlich erreicht, dass die Lieferslots neu vergeben werden dürfen. Qatar Airways und Airbus führen in London mehrere Gerichtsverfahren gegeneinander. Im Kern geht es um behauptete Qualitätsmängel am A350. Diese werden von Airbus unter Verweis auf eine Einschätzung der Easa als kosmetischer Mangel angesehen. Der Golfcarrier und die Luftfahrtbehörde von Katar sehen dies jedoch gänzlich anders.

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Halbjahreszahlen: Swiss flog 67 Millionen Franken Gewinn ein

Die Fluggesellschaft Swiss konnte im ersten Halbjahr 2022 einen Gewinn in der Höhe von 67 Millionen Franken einfliegen. Damit hat man die Verlustzone verlassen. Den Löwenanteil hat die starke Nachfrage im zweiten Quartal 2022 beigetragen. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres hatte Swiss rund 5,3 Millionen Passagiere an Bord. Damit nutzten im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum rund fünfmal mehr Reisende die Dienstleistungen der Lufthansa-Tochter. Der Umsatz stieg auf 1,8 Milliarden Schweizer Franken. Das Luftfahrtunternehmen geht davon aus, dass das Ergebnis des Gesamtjahres 2022 positiv sein wird. Das operative Ergebnis lag mit CHF 67,0 Mio. um rund CHF 465 Mio. über Vorjahr (1. HJ. 2021: CHF – 398,2 Mio.). Die operativen Erträge stiegen um 179,7 Prozent auf CHF 1,8 Mrd. (1. HJ. 2021: CHF 659,3 Mio.). Die Kapazität für die erste Jahreshälfte lag bei 62 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum von 2019, im Jahr 2021 lag der Wert bei 26 Prozent. „Wir freuen uns sehr, dass es uns bereits nach den ersten sechs Monaten dieses Jahres und trotz weiterhin reduzierter Kapazität gelungen ist, wieder aus der Verlustzone zu kommen. Durch den großen Nachholbedarf an Flugreisen, höhere Ticketpreise und verbesserte Kostenstrukturen hat sich unsere Liquiditätssituation in den letzten Monaten sehr positiv entwickelt. Dies hat es uns auch ermöglicht, den vom Bund verbürgten Bankenkredit im zweiten Quartal vor Ende der Laufzeit zurückzuführen“, so Finanzchef Markus Binkert. Positiver Trend verstärkt sich im zweiten Quartal Der positive Geschäftstrend der ersten Monate dieses Jahres hat sich im zweiten Quartal deutlich verstärkt. Eine stark anziehende Nachfrage hat zu

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