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German Airways fliegt auch im Winter 2022/23 für Luxair

Die Fluggesellschaft German Airways wird auch im Winterflugplan 2022/23 mit Embraer 190 im Auftrag von Luxair fliegen. Vorerst ist der Wetlease-Einsatz bis 26. März 2023 im Reservierungssystem der Luxemburger Fluggesellschaft ersichtlich. Derzeit ist geplant, dass das angemietete Fluggerät auf 13 Strecken ab Luxemburg zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt es sich um die Ziele Barcelona, Bari, Lissabon, Bukarest, Mailand-Malpensa, Nizza, Palermo, Palma de Mallorca, Porto, Santorini und Tivat. Kurzfristige Änderungen sind jederzeit möglich. Auch werden nicht alle Frequenzen auf den genannten Routen mit Wetlease-Gerät von German Airways bedient. Oftmals handelt es sich wöchentlich um einzelne Umläufe.

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Wassermangel: National Airlines fliegt Trinkwasser nach Jackson ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft National Airlines hat in den letzten Tagen große Mengen Trinkwasser nach Jackson (Mississippi) eingeflogen. Aufgrund von Überschwemmungen ist das städtische Leitungswasser seit einigen Tagen nicht mehr nutzbar. Der Carrier nutzte einen Airbus A330, dessen Frachtraum mit Wasserflaschen gefüllt war, um die Hilfslieferung nach Jackson bringen zu können. Es handelte sich um keinen Sonderflug, denn man nahm das Trinkwasser auf einem regulären Charterflug mit. Die Flaschen sollen an die rund 150.000 Bewohner verteilt werden. „National war schon immer führend bei der Beförderung von Soforthilfematerialien in Krisenregionen. Ob es sich nun um medizinische Hilfsgüter für COVID-19 oder um lebenswichtige Güter bei Naturkatastrophen handelt, die Flugzeuge von National Airlines bringen die Hilfsgüter in die am stärksten betroffenen Gebiete und verteilen sie rechtzeitig. Die jüngsten Bemühungen, Trinkwasser nach Jackson zu bringen, sind eine weitere Gelegenheit für uns, den Menschen zu helfen, wenn sie in großer Not sind“, so Christopher Alf, Vorstandsvorsitzender der National Air Cargo Holdings. Seit etwa elf Tagen gibt es aufgrund von Überschwemmungen in Jackson nur noch weniges reines Trinkwasser. Der Regenfälle haben laut Stadtwerken dazu geführt, dass die Wasseraufbereitungsanlage nicht mehr in der Lage ist die für die 150.000 Bewohner benötigte Menge aufzubereiten. Derzeit ist nicht absehbar wie lange das lokale Wasserwerk benötigt um die sonst übliche Qualität wiederherstellen zu können.

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Zubringerflüge für Condor: Lufthansa klagt gegen Entscheidung des Bundeskartellamts

Die Entscheidung des deutschen Bundeskartellamts, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor Zugang zu Zubringerflügen einräumen muss, will der Kranich-Konzern nicht auf sich sitzen lassen. Man klagt gegen den Bescheid der Wettbewerbsbehörde. Damit geht der Dauerstreit zwischen den beiden Unternehmen in die nächste Runde. Lufthansa hatte Condor den Zugang zu Zubringerflügen aufgekündigt. Der Ferienflieger wehrte sich dagegen und brachte unter anderem eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein. Der Kranich verlängerte daraufhin das Special-Pro-Rate-Agreement, jedoch nur befristet. Die deutschen Wettbewerbshüter haben entschieden, dass Lufthansa dem Mitbewerber Condor nicht nur Zugang zu den Zubringerflügen einräumen muss, sondern ordneten an, dass weitere Tarifklassen für den Ferienflieger geöffnet werden müssen. Lufthansa brachte mit Eurowings Discover einen Konkurrenten auf den Markt, der auf der Langstrecke ein mit Condor vergleichbares Geschäftsmodell verfolgt. Wie zunächst die Fachzeitung FVW berichtete, will Lufthansa die Entscheidung des Bundeskartellamts nicht zur Kenntnis nehmen. Da in Rechtsstaaten grundsätzlich Rechtsmittel gegen behördliche Entscheidungen offenstehen, ist das Erkenntnis der Wettbewerbshüter noch nicht rechtskräftig. Innerhalb offener Frist brachte der Kranich-Konzern eine Klage gegen die Entscheidung ein. Nun müssen Richter entscheiden, wobei damit zu rechnen ist, dass der Instanzenzug voll ausgeschöpft werden könnte bis endgültige Klarheit über die Zubringerflüge vorliegt.

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Aeroflot least 339 Flugzeuge aus russischer Produktion

Die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation und die Fluggesellschaft Aeroflot haben die bereits seit einigen Wochen mehr oder weniger bekannte Großbestellung über 339 Verkehrsflugzeuge unter Dach und Fach gebracht. Demnach wird die größte russische Airline 210 Irkut MS-21, 89 Sukhoi Superjet SSJ-100 und 40 Tupolew Tu-214 erhalten. Die Maschinen sollen zwischen 2023 und 2030 ausgeliefert werden. Beim SSJ-100 handelt es sich um die ursprünglich für den Iran entwickelte Sonderversion, die ausschließlich in der Russischen Föderation gefertigte Komponenten enthalten soll. Aeroflot wird die 339 Flugzeuge nicht kaufen, sondern über staatliche Leasinggesellschaften beziehen. Sowohl Rostec als auch Banken im Staatseigentum verfügen über Lessoren, die auf Flugzeuge spezialisiert sind. Mit der Großbestellung will Aeroflot die Kurz- und Mittelstrecke unabhängig von westlichem Fluggerät machen. Dem Vernehmen nach gibt es auch Überlegungen für die Langstrecke. Diese sind aber noch nicht spruchreif. Im Raum steht, dass beispielsweise eine modernisierte Variante der Ilyushin Il-96 produziert werden könnte. Auch andere Muster aus der Sowjetära könnten in erneuerter Form wieder gebaut werden. Aus Übergang will Russland einige stillgelegte Einheiten reaktivieren.

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Klagenfurt: Shuttlebusse sollen Ryanair-Passagiere in Schigebiete bringen

Im Winterflugplan 2022/23 wird der irische Billigflieger nach vielen Jahren Abwesenheit wieder auf den Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier erklärte auf Anfrage, dass die Vorausbuchungslage den Erwartungen entsprechen soll. Ryanair beabsichtigt in der Winterflugplanperiode 2022/23 von Charleroi, Dublin, London-Stansted und Manchester aus den Kärntner Flughafen anzusteuern. Damit steigt die Anzahl der ab Klagenfurt verfügbaren Destinationen deutlich, denn derzeit hat man auf der Linie mit Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) nur zwei Ziele. Rund um die Ryanair-Flüge sollen auch Shuttlebusse organisiert werden. Diese sollen den Passagieren die An- und Abreise in die Schiregionen vereinfachen. Dazu ein Sprecher von Ryanair: „Der Flughafen Klagenfurt plant auch die Organisation von Bussen, die um unseren Zeitplan herum geplant werden sollten, um den Gästen das bestmögliche Skierlebnis zu bieten“. Auf die Frage welche Strecke derzeit am besten vorausgebucht ist, erklärte die Billigfluggesellschaft: „Die Vorausbuchungslage entspricht den Erwartungen, wenn man bedenkt, dass es sich um ein neues Ziel handelt, wobei London-Stansted unsere leistungsstärkste Strecke ist“.

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Wien: Air Baltic und Vueling fahren Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaften Air Baltic und Vueling reduzieren im Winterflugplan 2022/23 ihre Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Beide Carrier fahren die Frequenzen zurück und haben damit Kapazität herausgenommen. Bei Air Baltic sind die Flüge zwischen den Hauptstädten von Lettland und Riga betroffen. Ursprünglich plante man während der Winterperiode 2022/23 mit insgesamt 244 Flügen. Aus dem Reservierungssystem des Carriers ist ersichtlich, dass man Frequenzen herausgenommen hat. Zwischen Ende Oktober 2022 und Ende März 2023 hat man nun 202 Umläufe geplant. Ähnlich verhält es sich bei der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling, die ab Wien die Destination Barcelona bedient. Diese hatte in der Winterperiode 2022/23 ursprünglich 147 Rotationen geplant. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass die IAG-Tochter mittlerweile auf 118 Umläufe reduziert hat. Traditionell werden typische „City-Strecken“ mit touristischem Charakter in der kalten Jahreszeit seltener bedient. Allerdings haben Fluggesellschaften vor der Corona-Pandemie äußerst langfristig geplant, so dass Justierungen eher die Ausnahme waren. Mittlerweile planen die meisten Anbieter nur noch auf ein paar Monate im Voraus und nehmen häufig Anpassungen im Streckennetz vor. Es ist also damit zu rechnen, dass es auch bei Air Baltic und Vueling zu weiteren Änderungen kommen kann. Diese werden sich je nach Nachfrage nach oben oder unten bewegen.

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Streit um Sondersteuer: Ryanair fährt Budapest-Frequenzen weiter zurück

Im Streit rund um die von der ungarischen Regierung eingeführte Sondersteuer für Fluggesellschaften hat Ryanair bereits acht Strecken ab Budapest gestrichen. Zusätzlich wird man auf sieben weiteren Routen die Frequenzen zum Teil signifikant zurückfahren. Die Stimmung zwischen der ungarischen Regierung und dem Billigflieger Ryanair, dessen polnische Tochter Buzz eine Basis in Budapest unterhält, gilt derzeit als wenig freundschaftlich. Der Carrier poltert gegen eine Sondersteuer und handelte sich aufgrund des Umstands, dass man diese nachträglich an die Passagiere weitergereicht hat, ein Bußgeld ein. Gegen dieses geht man vor dem Gericht der Europäischen Union vor. Zwischenzeitlich hat Ryanair angekündigt, dass man aus Ungarn Kapazität abziehen wird und in die Nachbarländer, darunter auch Österreich, verlagern wird. Gestrichen werden die Flugverbindungen nach Bordeaux, Bournemouth, Köln/Bonn, Kaunas, Krakau, Riga und Turin. Zusätzlich kürzt man die Frequenzen auf weiteren Strecken. Amman, Bristol, Manchester, Pisa, Prag, Sofia und Warschau-Modlin bietet man im Winterflugplan 2022/23 seltener ab der ungarischen Hauptstadt an. Mit Ausnahme von Prag fährt man jeweils einen wöchentlichen Umlauf zurück. Die Flüge in die tschechische Hauptstadt reduziert Ryanair von fünf auf zwei Umläufe pro Woche.

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Ab Debrecen und Budapest: Aeroexpress Regional geht mit Embraer 120 auf die Linie

Mittlerweile ist der Maschinentyp Embraer 120 im europäischen Linienflugverkehr nur noch selten anzutreffen. Ab Budapest und Debrecen werden nun Flüge in Richtung Rumänien mit diesem Muster angeboten. Der Embraer-120-Operator Budapest Aircraft Service gründete gemeinsam mit einem Partner die virtuelle Fluggesellschaft Aeroexpress Regional. Über diese Vertriebsfirma werden ab Budapest und Debrecen Flüge nach Rumänien angeboten. Eigenen Angaben nach will man der im Nachbarland lebenden ungarischen Community ermöglichen schneller zu reisen. Die Fahrzeit auf dem Landweg ist durchaus sehr lange. Budapest Aircraft Service, im Außenauftritt gelegentlich auch Base Airlines, war in den letzten Jahren auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Man ist einer der letzten verbliebenen Operators des Maschinentyps Embraer 120 in Europa. In einer Medienmitteilung zeigt sich der ungarische Hauptstadtflughafen erfreut, dass unter der Marke Aeroexpress Regional drei wöchentliche Flüge nach Cluj angeboten werden. Laut Reservierungssystem werden diese an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag durchgeführt. Von Debrecen aus nimmt am an montags, mittwochs und freitags Kurs auf Cluj. An selbigen Tagen fliegt man ab dem ungarischen Airport auch ins rumänische Targu Mures. Flugscheine werden ab 17.500 Forint, was in etwa 43,45 Euro entspricht, oneway verkauft. Je nach Nachfrage kann der Ticketpreis, wie in der Luftfahrt üblich, deutlich steigen. Die Durchführung der Flüge erfolgt mit Embraer 120 von Budapest Aircraft Service. Derzeit verfügt man über drei Turbopropflugzeuge dieses Typs. Diese sind nach Angaben der Airline mit 30 Sitzplätzen bestuhlt.

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Wien: Wizz-Air-Flüge ab Dubai erst in „ein paar Wochen“ buchbar

Vergangene Woche kündigte der Billigflieger Wizz Air an, dass im Winterflugplan 2022/23 wieder Nonstop-Flüge zwischen Wien und Dubai angeboten werden sollen. Ein Blick auf die Homepage des Carriers zeigt jedoch den Hinweis „landet in Abu Dhabi“. Während einer Pressekonferenz verkündete Wizz-Air-President Robert Carey, dass man in der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 vier wöchentliche Umläufe nach Abu Dhabi sowie drei nach Dubai anbieten wird. Das Reservierungssystem des Billigfliegers bildet diese Ankündigung jedoch nicht ab. Buchbar sind derzeit bis zu acht wöchentliche Rotationen nach Abu Dhabi. Zwar kann man die Destination Dubai ab Wien-Schwechat auswählen, jedoch erscheint im nächsten Buchungsschritt der Hinweis „landet in Abu Dhabi“. Dies lässt auf den ersten Blick die zumindest nicht unbegründete Vermutung zu, dass Wizz Air versuchen könnte die Flüge in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate auch „als Dubai“ zu vermarkten. Dies wird jedoch seitens der Fluggesellschaft zurückgewiesen. Man erklärt auf Anfrage: „Wizz Air ist gerade dabei den Flugplan für Dubai zu finalisieren. Die Flüge sollten in den kommenden Wochen aktualisiert und richtig im Buchungssystem angezeigt werden.“ Passagiere, die jetzt Flugscheine von Wien nach Abu Dhabi buchen, sollten berücksichtigten, dass sich Wizz Air bei Streichungen äußerst unkooperativ verhält. Der Carrier verweigert unter Hinweis auf seine Allgemeinen Beförderungsbedingungen Ersatzbeförderungen mit anderen Fluggesellschaften, auch wenn man dazu aufgrund der Fluggastrechteverordnung und einem Urteil des Obersten Gerichtshof verpflichtet ist. Der Kundenservice des Carriers suggeriert in Aviation.Direct vorliegenden Fällen, dass lediglich die Erstattung und/oder Umbuchung auf andere Wizz-Air-Flüge möglich sein sollen. Auch beim Abwimmeln von Forderungen bezüglich Ausgleichszahlungen bzw. Auslagen der

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August 2022: Karlsruhe/Baden-Baden übertrifft Vorkrisen-Aufkommen

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden konnte von der hohen Nachfrage im Sommer 2022 stark profitieren. Zuletzt konnte man das Aufkommen von August 2019 gar übertreffen. Im August 2022 hatte der Airport 160.163 Passagiere und damit um 1.430 Reisende mehr als im Vergleichsmonat des Jahres 2019. Bereits seit April 2022 zeichnet sich in Karlsruhe/Baden-Baden eine deutliche Erholung der Fluggastzahlen ab. „Durch die Anstrengungen und die gute Arbeit unserer Mitarbeiter und Partner konnten alle Aufgaben mit hohem Servicegrad erfüllt werden. Dies ist besonders bemerkenswert, da einige Flüge auf Grund der bekannten Probleme an anderen Flughäfen und im Luftraum nicht immer pünktlich am FKB landeten“, so Uwe Kotzan, Geschäftsführer Baden-Airpark. Am 10. August 2022 konnte der Airport ein besonderes Jubiläum feiern. Man begrüßte den 20-millionsten Fluggast. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ist seit dem Jahr 1997 ein ziviler Verkehrsflughafen. Zuvor wurde das Areal jahrzehntelang militärisch genutzt.

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