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VC ruft Lufthansa-Piloten erneut zum Streik auf

Die Vereinigung Cockpit ruft ihre Mitglieder bei Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo ab Mittwoch erneut zum Streik auf. Diesmal soll bei der Passagierfluggesellschaft zwei Tage lang die Arbeit niedergelegt werden. Die Pilotengewerkschaft teilte mit, dass man von der Arbeitgeberseite „ungeachtet anderslautender Ankündigungen“ bislang kein neues Angebot erhalten habe. Die Vereinigung Cockpit hält das Verhalten für „absolut unverständlich“. Daher ruft man die Lufthansa-Flugzeugführer ab Mittwoch zum zweitägigen Streik auf. Bei der Frachttochter soll die Arbeit gar drei Tage lang niedergelegt werden. „Um auch in dieser Lage nichts unversucht zu lassen, haben wir dennoch einen Verhandlungstermin für Dienstag angeboten. Dieser wird dem Vernehmen nach stattfinden. Klar muss jedoch sein, der angekündigte Streik kann nur durch ein ernstzunehmendes Angebot des Unternehmens abgewendet werden“, so VC-Pressesprecher Matthias Baier. In der vergangenen Woche ging die erste Streikrunde der Lufthansa-Piloten über die Bühne. Der Carrier musste einen Großteil des Flugangebots streichen. Betroffen waren auch Verbindungen zwischen Österreich und Deutschland. Sollte zwischen der VC und der Kranich-Konzern nicht zuvor Tauwetter eintreten, ist neuerlich mit erheblichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu rechnen. „Wir hätten es uns anders gewünscht“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC, „doch leider sind die Beharrungskräfte bei der Lufthansa erheblich. Es ist jetzt wichtig, dass die Parteien schnell und mit dem gebotenen Ernst am Verhandlungstisch zueinander finden.“

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Oman verweigert Israels Fluggesellschaften auch weiterhin Überflüge

Das Vorhaben Israels die Flugrouten unter anderem nach Asien mittels Überflug über die arabische Halbinsel zu verkürzen stößt auf Widerstand des Omans. Im Gegensatz zu Bahrain, Saudi-Arabien und anderen Staaten verweigert man auch weiterhin Überflüge. Über Jahrzehnte hinweg haben nahezu alle arabischen Länder israelischen Airlines die Nutzung ihrer Lufträume verweigert. Nach und nach ist deutliche Entspannung eingekehrt, denn beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Saudi-Arabien gestatten mittlerweile Überflüge. Der Oman allerdings nicht. In israelischen Medien wird spekuliert, dass der mit Israel verfeindete Iran massiven Druck auf das Sultanat ausgeübt haben könnte. Dieser soll sich dem Druck gebeugt haben und damit die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen vorerst verhindert haben. Damit ist vorerst die Möglichkeit die Flugrouten möglichst geradlinig zu gestalten auf Eis. Konkret wird sich das auf die (geplanten) El-Al-Flüge nach Indien, Thailand, Australien und einige asiatische Staaten aus. Diese müssen auch weiterhin Umwege nehmen. Bislang wurde damit gerechnet, dass das Luftfahrtabkommen mit dem Oman nur noch reine Formsache ist, denn mit Saudi-Arabien konnte man sich einigen. Dabei bleibt es jedoch nicht.

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Adria Airways: Insolvenzverwalter klagt zwei ehemalige Geschäftsführer auf 78 Millionen Euro

Die Pleite der ehemaligen Fluggesellschaft Adria Airways soll nun auch ein zivilrechtliches Nachspiel für das ehemalige Management haben. Der Insolvenzverwalter brachte eine Schadenersatzklage in der Höhe von 78 Millionen Euro ein. Im September 2019 ging dem Carrier, der einige Zeit zuvor an 4K Invest verkauft wurde, das Geld aus. Am 30. September 2019 musste Konkurs angemeldet werden. Im Frühjahr 2021 wurde bekannt, dass die lokale Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Manager eingeleitet hat. Der Insolvenzverwalter hatte zuvor festgestellt, dass rund 3,6 Millionen Euro sowie Bargeld spurlos verschwunden sein sollen. Davon unabhängig sind die zivilrechtlichen Klagen, die gegen die ehemaligen Geschäftsführer Arno S. und Holger K. eingebracht worden sein sollen. Beide Manager waren parallel auch Managing Partner bei der Eigentümergesellschaft 4K Invest. Das zuletzt genannte Unternehmen ist seit den Zusammenbrüchen von Darwin Airline („Adria Airways Switzerland“) und Adria Airways wie vom Erdboden verschluckt. Zahlreiche Gesellschaften wurden mittlerweile liquidiert.

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AirDrop: Southwest-Kapitän platzt wegen Nacktfotos der Kragen

Eigentlich sollte es ein Routineflug von Houston nach Cabo San Lucas werden, jedoch kam es bereits vor dem Start ganz anders. Der Kapitän drohte gar, dass er überhaupt nicht abfliegen wird und die Sicherheitsbehörden an Bord bitten wird. Grund: Nacktfotos wurden über AirDrop verteilt. AirDrop ist ein Apple-Dienst, der auch das großflächige Verteilen von Dateien über Wireless LAN ermöglicht. Genau das haben bislang unbekannte Täter gemacht und mit den verschickten Porno-Fotos für ordentlich Unruhe im Southwest-Flugzeug gesorgt. Eine Flugbegleiterin wurde noch vor dem Start darauf aufmerksam gemacht. Sie informierte ihren Vorgesetzten. Der Kapitän machte in seiner Ansage keinen Hehl daraus, dass er gar nicht weiß was AirDrop ist, jedoch waren seine Worte klar: Entweder das Verschicken von Nacktfotos hört sofort auf oder die Maschine wird zum Gate zurückkehren, Sicherheitskräfte werden an Bord kommen und die Ferien sind dann ruiniert. „Die Sicherheit und das Wohlergehen von Kunden und Mitarbeitern haben für das Southwest-Team jederzeit höchste Priorität. Wenn wir auf ein potenzielles Problem aufmerksam gemacht werden, kümmern sich unsere Mitarbeiter um die Probleme, um den Komfort der Reisenden zu gewährleisten“, so Southwest Airlines in einer Stellungnahme.

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August 2022: Wizz Air hatte 4,96 Millionen Fluggäste

Die Wizz Air Group beförderte im August 2022 gruppenweit 4,96 Millionen Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Vorjahreswert, denn im August 2021 hatte man rund 3,6 Millionen Reisende an Bord. Im Juli 2022 konnte Wizz Air mit 4.760.725 Fluggästen den bisherigen Höchstwert seit dem Beginn der Corona-Pandemie erreichen. Diesen konnte man im August 2022 übertreffen, jedoch blieb man knapp unter der Fünf-Millionen-Passagiere-Marke. Laut Mitteilung des Carriers verbesserte sich die Auslastung von 83,6 Prozent im August 2021 auf 90,5 Prozent im August 2022. Auch gegenüber Juli 2022 konnte man den Ladefaktor steigern, denn im genannten Monat wies man die Auslastung mit 89,7 Prozent aus. Wizz-Air-Präsident Robert Carey erklärte Ende der vergangenen Woche im Rahmen einer Pressekonferenz, die in Wien stattfand, dass derzeit damit gerechnet wird, dass die Fluggesellschaften der Firmengruppe bis Jahresende 2022 etwa 55 Millionen Fluggäste befördern werden.

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Düsseldorf: Schauinsland-Reisen legt Luxor-Charter auf

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen bietet im Winterflugplan 2022/23 Charterflüge nach Luxor an. Diese werden ab Düsseldorf angeboten und von der deutschen Ferienfluggesellschaft Tuifly Deutschland durchgeführt. Hintergrund ist auch, dass ab 3. November 2022 Kreuzfahrten mit der Nile Excellence ab Luxor angeboten werden. Schauinsland-Reisen bietet in diesem Zusammenhang Pauschalreise mit Schiffssegmenten an. Man nimmt das genannte Schiff in der Wintersaison 2022/23 exklusiv unter Vertrag. Die Charterflüge sollen jeweils an Donnerstagen durchgeführt werden. An diesen Tagen legt auch jeweils das Kreuzfahrtschiff in Luxor ab. Der Tour Operator bietet verschiedene Pakete an. Der Rückflug ist auch ab anderen Airports, beispielsweise Marsa Alam möglich.

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Irischer Leasinggeber klagt Rossiya auf Herausgabe von Airbus A319

Der irische Leasinggeber Gain Aircraft Ireland hat im Vereinigten Königreich Klagen gegen Rossiya und Aeroflot eingebracht. Der gerichtliche Schritt zielt darauf ab, dass zwei Airbus A319 herausgegeben werden. Die betroffenen Maschinen sind im Jahr 2020 über einen Sale-and-Leaseback-Deal ins Eigentum der Tochtergesellschaft von GA Telesis gekommen. Unmittelbar nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation forderte der Lessor sein Eigentum zurück. Bislang wurden die Flugzeuge jedoch nicht zurückgeben, sondern wurden ohne Zustimmung ins russische Luftfahrtregister überführt und werden weiterhin verwendet. Zahlreiche Leasinggeber haben unter anderem im Vereinigten Königreich Klagen gegen russische Fluggesellschaften eingebracht. Diese zielen darauf ab, dass die Maschinen entweder zurückgegeben werden oder aber entsprechender Schadenersatz geleistet wird. Die Durchsetzbarkeit von Urteilen ist allerdings kompliziert, den Russland leistet nicht nur keine Amtshilfe, sondern hat national eine Rechtslage geschaffen, die ausländisches Fluggerät „schützt“. Westliches Fluggerät wird seitens der Carrier nur noch in Staaten eingesetzt, in denen die Pfändung als äußerst unwahrscheinlich gilt. Laut CH-Aviation.com tragen die betroffenen Flugzeuge derzeit die Registrierungen RA-73186 und RA-73216. Zuvor waren diese als VQ-BCO und VQ-BCP im Register der Bermuda Inseln eingetragen. Momentan stehen beide Maschinen im aktiven Liniendienst und fliegen primär innerhalb der Russischen Föderation.

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Ab 31. März 2023: Israel bannt vierstrahlige Flugzeuge

Aus Umweltschutzgründen will Israels Flughafenbehörde ab 31. März 2023 den Betrieb von vierstrahligen Verkehrsflugzeugen nicht mehr gestatten. Der Bann soll für sämtliche Flüge von/nach Israel gelten, wobei Überflüge nicht betroffen sein sollen. Das Amt begründet den Schritt in erster Linie mit Umwelt- und Lärmschutzüberlegungen. Gänzlich ausgeschlossen wird der Betrieb von Vierstrahlern aber nicht sein, denn Operators können Sondergenehmigungen beantragen. Auch sollen Notlandungen generell vom Bann ausgenommen sein. Die Israel Airports Authority machte keine näheren Angaben zu den Kriterien nach denen Ausnahmebewilligungen erteilt werden. Es ist aber anzunehmen, dass Regierungsmaschinen sowie dringende Frachtflüge diese erhalten können. Im Passagierbereich gibt es derzeit keine Verbindungen, die mit Vierstrahlern bedient werden. In der Vergangenheit verfügte El Al über Boeing 747. Die letzte Einheit hat die Flotte kurz vor dem Beginn der Corona-Pandemie verlassen. Ausländische Carrier setzten momentan nur Fluggerät mit zwei Triebwerken ein. „Der Anstieg des Passagier- und Flugzeugverkehrs am Ben-Gurion-Flughafen ist eine ökologische Herausforderung. Ich habe die Absicht, die Flughafenbehörde und den Ben-Gurion-Flughafen nicht nur im Bereich der Digitalisierung, sondern auch in Bezug auf Umwelt und Nachhaltigkeit in der Welt der Luftfahrt anzuführen. Der Stopp der Landung von viermotorigen Flugzeugen am Ben-Gurion-Flughafen ist ein Schritt und der erste Schritt eines umfassenderen Plans, der derzeit ausgearbeitet wird“, so Hagai Topolansky, Generaldirektor der IAA.

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Air Europa least zehn Boeing 737-Max-8 und fünf B787-9

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ihre Flotte zwischen 2024 und 2026 um insgesamt 15 Flugzeuge, die man über den Leasinggeber AerCap beziehen wird, erweitert. Es handelt sich um fünf Boeing 787-9 und zehn B737-Max-8. Die Auslieferungen sollen gegen Jahresanfang 2024 starten und im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Gleichzeitig betont man, dass man der erste Operator sein wird, der Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 auf einem spanischen AOC registrieren wird. „Air Europa ist ein langjähriger Freund und geschätzter Kunde von AerCap.  Wir freuen uns, mit dieser für die Fluggesellschaft wegweisenden Transaktion unser Vertrauen in das Unternehmen und das Managementteam von Air Europa zu bekräftigen und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrem Flottenmodernisierungsprogramm“, so AerCap-CCO Peter Anderson. Air-Europa-Geschäftsführer Richard Clark sagte anlässlich der Vertragsunterzeichnung: „Wir freuen uns sehr über diese Vereinbarung mit AerCap, mit der wir eine lange und erfolgreiche Beziehung pflegen. Sie bekräftigt unsere Strategie, die Flotte auf die modernsten, effizientesten und nachhaltigsten Modelle der Branche auszurichten. Einmal mehr sind wir Pioniere. So wie wir das erste spanische Unternehmen waren, das den Boeing 787 Dreamliner in seine Flotte aufgenommen hat, tun wir jetzt dasselbe, indem wir die neue Boeing 737 Max in unsere Flotte aufnehmen“.

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Air Montenegro konnte deutlich mehr Passagiere befördern

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro konnte seit Jahresanfang 2022 die Anzahl der beförderten Passagiere im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um rund 150 Prozent steigern. Der Carrier erklärte, dass man heuer bislang rund 230.000 Fluggäste an Bord gehabt habe. Im Sommer 2022 hat Air Montenegro insgesamt 16 Destinationen im Portfolio. Dabei sind sowohl Linien- als auch Charterziele berücksichtigt. Eigenen Angaben nach führt man derzeit intensive Verhandlungen mit Reiseveranstaltern. Diese sollen dazu führen, dass im kommenden Jahr weitere Charterdestinationen angesteuert werden sollen. In diesem Fall würde man auch die Flotte entsprechend erweitern. In einer Mitteilung zieht Air Montenegro nachstehendes Fazit zum bisherigen Geschäftsverlauf im Jahr 2022: „Trotz der Instabilität auf dem Markt, der Pandemie, der Ereignisse in der Ukraine und einer Reihe von Herausforderungen im Luftfahrtsektor in ganz Europa ist es Air Montenegro gelungen, ihr Streckennetz innerhalb eines Jahres um das Dreifache zu erweitern. Das dynamische Wachstum des Unternehmens und die erhebliche Zunahme der beförderten Passagiere haben dazu geführt, dass ein Flugzeug mit größerer Kapazität geleast wurde“.

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