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Reisemedikamente: Apotheken verzeichnen verstärkte Nachfrage

An einem durchaus interessanten Ort soll feststellbar sein, dass die Reisebereitschaft der Österreicher stark gestiegen ist: Apotheken verzeichnen derzeit einen gesteigerten Absatz im Bereich typischer Reisemedikamente. Der Verkauf von Mitteln gegen Reisekrankheiten ist gegenüber dem Vorjahr um 56 Prozent gestiegen. Parallel dazu hat sich der Verkauf von Mitteln gegen Erkältungskrankheiten und leichte Infekte um 66 Prozent erhöht. Im Gegensatz dazu steht, dass bei Produkten zur Unterstützung der Gewichtsreduktion sind die Verkäufe um über 20 Prozent zurückgegangen sind. „Veränderungen in den Lebensgewohnheiten der Bevölkerung spiegeln sich stets in den Verkäufen in den Apotheken wider. Darum ist der außergewöhnlich kräftige Zuwachs bei Mitteln gegen Reisekrankheiten ein starkes Indiz dafür, dass es unsere Landsleute wieder vermehrt in die Ferne zieht. Auch der Rückgang bei Schlankheitsmitteln unterstreicht die Rückkehr zu Lebensfreude und Genuss. Zugleich deutet das starke Plus bei Erkältungsmitteln auf den hohen Bedarf in den ersten Monaten 2022 hin, zusätzlich ist darin aber sicher auch ein Anteil zur vermehrten Vorsorge für den Spätsommer und Herbst enthalten, was angesichts der aktuellen Prognosen nicht verwundert“, erklärt Apotheker Martin R. Geisler, Generalsekretär der ApoLife Apothekengruppe.

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Antonow An-148: Air Koryo bekommt keine Ersatzteile mehr

Die nordkoreanische Fluggesellschaft Air Koryo steht im Zusammenhang mit zwei Antonow An-148-100 vor einem Problem. Die Ukraine hat aufgrund des Umstands, dass das abgeschottete Regime die Volksrepubliken Donezk und Luhansk offiziell anerkannt hat, sämtliche diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Das hat auch Auswirkungen auf die beiden An-148-100, die der Flotte von Air Koryo angehören, denn bislang stellte Antonow das Know-how für Wartung sowie Ersatzteile. Diese Zusammenarbeit musste mit sofortiger Wirkung beendet werden, so dass laut der U.S.-amerikanischen Website NK News nun die Lufttüchtigkeit der beiden Regionaljets in Frage ist. Bislang profitierte Nordkorea davon, dass Flugzeugteile und Fachwissen für Muster, die in der Ukraine und/oder Russland gefertigt wurden, von den internationalen Sanktionen ausgenommen waren. Die beiden An-148-100 von Air Koryo sind rund 8,6 Jahre alt und damit die jüngsten Flottenmitglieder des nordkoreanischen Staatscarriers. Abgesehen von zwei Tu-204 stammen alle anderen Maschinen noch aus Sowjetzeiten.

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Sicherheitsbedenken: Wizz Air darf mit Orban-Frachter nicht in die USA fliegen

Der Fluggesellschaft Wizz Air Hungary ist es vorläufig nicht gestattet Fracht- und Postflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Das Department of Transportation hat den Antrag auf Erteilung des so genannten „Foreign Carrier Permit“ abgelehnt und die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken der Zivilluftfahrtbehörde FAA begründet. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie hat die Regierung rund um Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban beschlossen, dass ein „staatliches Frachtflugzeug“ angeschafft werden soll. Man organisierte einen vormals von Qatar Airways betriebenen Airbus A330F und beauftragte ohne Ausschreibung den Billigflieger Wizz Air mit dem Betrieb. Die Maschine trägt nicht die übliche Livery, sondern „Hungary Air Cargo“ ist auf dem Rumpf zu lesen. Formell handelt es sich bei der von der Orban-Regierung gewählten Konstruktion um eine Mischung aus Aircraft-Management und Charter. Primär kommt die HA-LHU im Regierungsauftrag zum Einsatz, jedoch lässt man auch für andere Kunden Fracht-Charterflüge durchführen. Unabhängig davon hat Wizz Air Anfang dieses Jahres beantragt Lufttransporte von Gütern und Post im Charter zwischen jedem beliebigen Airport der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika durchführen zu dürfen. Hierfür ist seitens der USA der so genannte „Foreign Carrier Permit“ erforderlich. Bei positiver Bearbeitung des Antrags hätte sich die Genehmigung zwar zunächst auf Cargoflüge beschränkt, jedoch wäre des quasi auch ein Fuß in der Tür für mögliche Passagierflüge gewesen. Daraus wird nun nichts, denn das Department of Transportation hat das Ansinnen abgelehnt und die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, die die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat, begründet. In der detaillierten Begründung, die am 20. Juli 2022 zugestellt wurde, ist

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Kaliningrad: Russland setzt verstärkt auf Korridorzüge durch Litauen

Da der Flugverkehr zwischen Moskau und Kaliningrad aufgrund von Überflugverboten derzeit mit langen Umwegen verbunden ist, setzt man nun verstärkt auf den Eisenbahnverkehr. Am Donnerstag nahm ein zusätzliches Kurspaar den Dienst auf. Die Verbindung führt von Moskau über Weißrussland und Litauen nach Kaliningrad, dessen Oblast eine Enklave der Russischen Föderation ist. Während auf dem Staatsgebiet von Belarus Ein- und Ausstiege möglich sind, wird durch Litauen ohne Zwischenhalt als so genannter Korridorzug gefahren. Die zusätzlichen Verbindungen tragen die Zugnummern 147 und 148 und sind als innerrussische Züge im Transit klassifiziert. Dessen ungeachtet gibt es dennoch Zwischenstopps auf dem Staatsgebiet von Weißrussland, jedoch ist Ein- und Aussteigen in Litauen nicht möglich. Mitgeteilt wurde, dass man sich mit den Verwaltungen der Eisenbahnen der beiden Staaten entsprechend abgestimmt habe. Die Zusatzzüge werden an den Verkehrstagen Montag, Dienstag und Freitag ab Moskau mit Fahrziel Kaliningrad verkehren. Die Rückfahrten werden jeweils an Montagen, Donnerstagen und Sonntagen angeboten. Es handelt sich um die Aufstockung einer bestehenden Transit-Bahnstrecke. Bisher fuhren drei regelmäßige Züge in die russische Exklave: ein täglicher Zug von Moskau nach Kaliningrad, ein Zug von St. Petersburg nach Kaliningrad, der viermal pro Woche verkehrt, und ein Zug von Sotschi nach Kaliningrad, der jeden zweiten Tag verkehrt. Laut der Eisenbahnverwaltung von Litauen sollen Personen-Korridorzüge von/nach Kaliningrad nicht unter die Sanktionen der Europäischen Union fallen. Russland beabsichtigt im Verkehr mit der Enklave verstärkt auf den Schienenweg zu setzen, da der Luftweg aufgrund notwendiger Umwege, die je nach Zielort durchaus sehr weit sein können, sehr kostspielig geworden ist.

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USA: Grünes Licht für Icelandair Wetlease-Charter

Die Fluggesellschaft Icelandair hat die Zulassung für die Durchführung von Charterflügen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba erhalten. Das Verkehrsministerium hat den Antrag im Wetlease für World Atlantic Airlines zu fliegen bewilligt. Im Vorfeld gab es seitens Gewerkschaften und der Fluggesellschaft Swift Air erheblichen Widerstand. Dieser konnte die Entscheidungsträger aber nicht beeindrucken, denn diese gaben grünes Licht für bis zu 31 Rotationen pro Woche. Geplant ist, dass Maschinen des Typs Boeing 757 im Auftrag von World Atlantic Airlines zwischen verschiedenen U.S.-Städten und Kuba eingesetzt werden sollen. Es handelt sich übrigens nicht um die erste Kooperation dieser Art, denn heuer war Icelandair bereits für Anmart Air ab drei amerikanischen Städten in Richtung Kuba im Einsatz. „Wir sind der Ansicht, dass mit Island eine ausreichende Gegenseitigkeit besteht, um dem extra-bilateralen Antrag des Luftfahrtunternehmens unter den gegebenen Bedingungen stattzugeben, und stellen fest, dass von keiner Seite Beweise dafür vorliegen, dass die isländische Regierung Charteranträge von US-Luftfahrtunternehmen mit der siebten Freiheit abgelehnt hat“, erklärte das DoT zur Entscheidung.

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Gourmetrestaurant für 700 Schafe: Nürnberg lässt „Rasenmähen“

Am Flughafen Nürnberg sind auch heuer wieder Schafe als Rasenmäher im Einsatz. Der Airport lässt derzeit von rund 700 Tieren die Rasenflächen „bearbeiten“. Diese stammen von einem Fachbetrieb, der in der Nähe des Airports angesiedelt ist. Für die Schafe sind die Grasflächen des Nürnberger Flughafens ein regelrechtes Restaurant, denn die Tiere ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Der Airport profitiert vom Einsatz der Vierbeiner, denn man spart sich Personal und Treibstoff für klassische Rasenmäher. Die Mäh-Aktion wurde in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband sowie dem Umweltamt der Stadt Nürnberg erfolgreich durchgeführt und soll ab sofort jährlich stattfinden. „Für den Airport Nürnberg bietet der Einsatz der Schafherde eine nachhaltige Form der Landschaftspflege und fördert die Biodiversität am Standort. Das Projekt schafft anschauliche Synergien zwischen den landwirtschaftlich betriebenen Flächen der Knoblauchslandbauern und einem industriell geprägtem Flughafen. Durch Verbiss und Vertritt entsteht ein Mosaik an vielfältigen Lebensräumen, welches bei mechanischen Prozessen ausbleibt“, so der Flughafen Nürnberg in einer Medienerklärung.

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Latam Airlines bestellt 17 weitere Airbus A321neo

Die südamerikanische Latam Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show 17 zusätzliche Airbus A321neo bestellt. Auch bestätigte man, dass man den A321XLR als Ergänzung auf der Langstrecke einsetzen wird. „Wir begrüßen die strategische Vision und den Nachhaltigkeitsanspruch von LATAM. Dieser Auftrag für die A321neo nach der Umstrukturierung ist ein starkes Zeichen für den Wert, den Airbus in die Verwirklichung dieser Vision und dieses Ziels einbringt. Die A321XLR wird die Eröffnung neuer Routen ermöglichen und es LATAM erlauben, ihre internationale Reichweite in der Region zu erhöhen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Leiter von Airbus International. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order erhöht sich der Auftragsbestand von Latam Airlines auf 100 Maschinen der A320neo-Reihe. Der A321neo ist das größte Mitglied der A320neo-Familie von Airbus, die mit Triebwerken der neuen Generation und Sharklets ausgestattet ist und eine Treibstoff- und CO2-Einsparung von mehr als 20 Prozent sowie eine Lärmreduzierung von 50 Prozent ermöglicht. Der A321XLR-Version bietet eine weitere Reichweitenverlängerung auf 4.700 nm, was dem Flugzeug eine Flugzeit von bis zu 11 Stunden ermöglicht. Im vergangenen Monat hob der A321XLR zum ersten Mal ab und absolvierte erfolgreich ihren ersten Testflug.

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Urlauberreiseverkehr: ÖAMTC warnt vor langen Staus auf Autobahnen

Der österreichische Autofahrerclub ÖAMTC warnt davor, dass es am Wochenende aufgrund starkem Urlaubereiseverkehr zu Staus auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen kommen wird. Schon voriges Wochenende waren die Kolonnen in Salzburg auf der Tauern Autobahn (A10) Richtung Süden insgesamt mehr als zwanzig Kilometer lang. Dieses Wochenende wird aber noch verkehrsintensiver werden”, befürchtet das Alfred Obermayr von den ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. In weiteren deutschen Bundesländern und Teilen der Niederlande beginnen die Ferien, aber auch viele Nachzügler brechen erfahrungsgemäß gegen Ende Juli auf. In Tirol werden die Brenner Autobahn (A13) und die Fernpassstrecke zeitweise überlastet sein. Laut ÖAMTC wird es an folgenden Grenzübergängen bei der Ausreise zu Staus und Zeitverlusten kommen:  West Autobahn (A1) Walserberg Pyhrn Autobahn (A9) Spielfeld Karawanken Autobahn (A11) vor dem Karawankentunnel Inntal Autobahn (A12) Kiefersfelden Weitere Staupunkte im Detail Brenner Autobahn (A13) von Innsbruck bis Mautstelle Schönberg sowie in Südtirol vor der Mautstelle Sterzing. Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf. West- (A1) und Tauern Autobahn (A10) vom Walserberg bis Puch, von Hüttau bis Flachau und vor der Mautstelle St. Michael. Innkreis Autobahn (A8) zwischen Grenze und Ort im Inkreis wegen Bauarbeiten. Pyhrn Autobahn (A9) vor St. Pankraz und Überbach. Eine besondere Rolle kommt in der Sommerreisesaison ÖAMTC-Stauberater Herbert Thaler zu. Auf der Tauern Autobahn verengen derzeit zwischen Hallein und Zetzenberg Tunnel auf über 30 Kilometern einige Baustellenbereiche die Fahrbahn. Schon kleine Pannen können in diesen Engstellen zu kilometerlangen Staus führen. „Wir fahren vor allem diese Baustellenbereiche auf der A10 ab. Mit dem Motorrad sind defekte Fahrzeuge schnell zu erreichen“, so Thaler.

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Condor-Chef Teckentrup erneut an die BDF-Spitze gewählt

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften e.V. hat Condor-Chef Ralf Teckentrup einstimmig zum Präsidenten wiedergewählt. Der Manager steht bereits seit 2007 an der Spitze der Interessensorganisation. Nach der Corona-Krise stehen wir derzeit in der Luftfahrt vor der großen Herausforderung, die sprunghaft angestiegene Nachfrage nach Luftverkehrsreisen operativ reibungslos abzuwickeln. Darüber hinaus brauchen die deutschen Fluggesellschaften für die Zukunft gute Rahmenbedingungen, um im internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können, während wir gleichzeitig den weltweit wachsenden Flugverkehr nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten müssen. Das sind Aufgaben, denen sich nicht nur jede einzelne deutsche Fluggesellschaft stellen muss, sondern die wir auch gemeinsam im BDF angehen wollen. Ich möchte mich bei meinen BDF-Airline-Kollegen dafür bedanken, dass sie mir erneut das Vertrauen dafür ausgesprochen haben, weiterhin an der Spitze des Verbands zu stehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so Teckentrup in einer ersten Erklärung. Gleichzeitig wählte die Mitgliederversammlung des Verbandes den BDF-Vorstand turnusgemäß neu. Wiedergewählt wurden Dorothea von Boxberg (Vorsitzende des Vorstandes der Lufthansa Cargo AG), Jens Bischof (Vorsitzender der Geschäftsführung der Eurowings GmbH) und Oliver Lackmann (Chief Flight Operations Officer der Tui Airline). Neu in den Vorstand wurde Michael Niggemann gewählt. Als Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Lufthansa AG verantwortet er das Ressort „Personal und Infrastruktur” und ist Arbeitsdirektor des Unternehmens.

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Zürich: Ethiopian Airlines nimmt Addis Abeba auf

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines verlängert ab 31. Oktober 2022 die bestehende Verbindung zwischen Addis Abeba und Mailand-Malpensa bis Zürich-Kloten. An vorerst drei Verkehrstagen bietet man somit Direktflüge zwischen der Schweiz und Äthiopien an. Immer wieder werden die Begriffe „Nonstopflug“ und „Direktflug“ falsch interpretiert, obwohl die Definition ganz klar ist: Nonstop bedeutet, dass man ohne Zwischenlandung von A nach B fliegt. Bei einem Direktflug hingegen kann es beliebig viele Stopps geben, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Besonders im Sommer zeigen sich Ferienpassagiere immer wieder überrascht, wenn ihr Direktflug eine Zwischenlandung aufweist. Ethiopian Airlines wird das Kurspaar ET736/ET737 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag nach Zürich verlängern. Derzeit ist geplant, dass folgendes Routing geflogen werden soll: Addis Abeba-Mailand (Malpensa)-Zürich-Mailand (Malpensa)-Addis Abeba. Vorgesehen ist auch, dass auf dem innereuropäischen Teilstück im Rahmen der Fünften Freiheit Passagiere befördert werden. Eingesetzt werden im Regelfall Boeing 787-9. Malpensa soll weiterhin siebenmal wöchentlich bedient werden. An den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag gibt es dem aktuellen Planungstand nach keine „Verlängerung“ in die Schweiz.

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