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Flughafen Zürich erwirtschaftet Gewinn im ersten Halbjahr

Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr vom zunehmendem Reiseverkehr nach dem Abklingen der Corona-Pandemie profitiert. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 73 Prozent auf 458 Millionen Franken, wie der Flughafen Zürich mitteilte. Zum Vorkrisenniveau vom ersten Semester 2019 fehlten damit noch gut 20 Prozent der Erträge. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA konnte gegenüber dem Vorjahr auf 238 Millionen Franken mehr als verdoppelt werden. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 55 Millionen Franken nach einem Fehlbetrag von 45 Millionen in der Vorjahresperiode. Im ersten Halbjahr 2019 war noch ein Gewinn von 143 Millionen Franken verbucht worden. Mit dem Ende der Reiserestriktionen kamen auch die Passagiere zurück. So reisten von Januar bis Juni wieder 9.1 Millionen Passagiere über den Flughafen Zürich. Das sind mehr als viermal so viel wie noch im Vorjahr und bereits mehr als 60 Prozent des Vorkrisenniveaus vom ersten Halbjahr 2019. Für das laufende Jahr stellt die Flughafenbetreiberin weiterhin eine Verdopplung des Passagiervolumens auf 20 Millionen Passagiere in Aussicht. Damit wären bereits wieder zwei Drittel des Volumens von 2019 erreicht.

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D-ANNE: Ex-Indigo-A320 stößt zu Leav-Aviation-Flotte

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation nimmt in Kürze einen weiteren Airbus A320 in Betrieb. Dieser wird die Registrierung D-ANNE tragen und ab der Homebase Köln/Bonn für ACMI- und Charteraufträge in Europa eingesetzt werden. Derzeit besteht die Flotte der jungen Airline aus einem Airbus A320, der die Registrierung D-ANDI trägt. Der Neuzugang wird von SMBC geleast und ist derzeit 11,8 Jahre alt. Ursprünglich wurde die Maschine mit der Seriennummer 4481 an die Billigfluggesellschaft Indigo ausgeliefert. Der kommerzielle Erstflug mit der D-ANNE einige Tage nach der Überstellung und formellen Abnahme durchgeführt werden. In Köln/Bonn ist die Maschine am Dienstag kurz nach 16 Uhr 00 eingetroffen. Zuvor wurden Arbeiten in Ostrava vorgenommen. Leav Aviation ist eine deutsche Fluggesellschaft, die sich auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert hat. Das junge Unternehmen hat erst heuer AOC und Betriebsgenehmigung durch das Luftfahrtbundesamt überreicht bekommen. Derzeit ist man ausschließlich im Charter im Einsatz bzw. führt Wetlease-Aufträge für andere Airlines durch.

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Gelungenes Event in Schärding: MBB Bölkow & Friends Treffen 2022

Oberösterreich wurde vom 12.08. bis einschließlich 15.08.2022 zum Mittelpunkt der Messerschmitt-Bölkow Blohm Luftfahrzeuge und befreundeter Flieger. Vierzig Luftfahrzeuge und weitere Gast-Flugzeuge, überwiegend aus den ehemaligen Messerschmitt Bölkow Blohm Werken stammend, folgten dem Ruf von Andrea & Thomas, am langen Wochenende nach Schärding / Suben in Oberösterreich zu kommen. Ein Treffen historischer deutscher Flugzeuge aus den 60er, 70er und auch 40er Jahren (wie z.B. die Bücker Bestmann von Wolfgang & Regina Niebch) von Fliegern für Flieger sollte es werden. Nachdem das Flugzeug von Tom Strohmeier, seine Bölkow BO209RV Monsun beim letzten Treffen in Hildesheim zum schönsten der Veranstaltung gekürt wurde, war es ihm Ehre und Pflicht das 2022er Treffen auszurichten. Normalerweise beheimatet im oberbayerischen Jesenwang (EDMJ – westlich von München) wurde beratschlagt, wie und wo das Treffen ausgerichtet werden könne. Denn Jesenwang, mit seiner etwas kürzeren Landebahn, hätte für so manchen Gastflieger bei entsprechender Beladung eine Herausforderung dargestellt. Sicherheit geht vor, so hatten sich die Ausrichter dazu entschieden das Treffen nicht am Heimatflugplatz, sondern an einem anderen Flugplatz auszurichten. Tom Strohmeier nahm mit der Flieger-Union Schärding (LOLS) Kontakt auf und fand einen mehr als kooperativen Verein, welcher ohne zu Zögern den Bölkow & Friends ihr Areal und deren Infrastruktur (wie z.B. die „Villa Patrick“ mit Ihren vier Doppelzimmern und bester Möglichkeit zum Camping am Platz) zur Verfügung stellte. Schön gelegen, nahe der Dreiflüsse-Stadt Passau, gut zu erreichen und fliegerisch wie auch touristisch anfliegens- und sehenswert, war dann schnell die Entscheidung getroffen. Grenzübergreifend war somit die Basis gelegt. Auch die lokale Gastronomie,

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LOT kündigt drei Strecken ab Warschau-Radom an

Seit einigen Jahren ist es am zivilen Teil des polnischen Flughafens Radom, der auch als „Warschau-Radom“ vermarktet wird, ruhig. Das soll sich mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 ändern, denn die staatliche Lot will einige Destinationen ab dem verschlafenen Airport anbieten. Bislang konzentriert sich das Angebot des Star-Alliance-Mitglieds im Gebiet der polnischen Hauptstadt auf den Flughafen Warschau-Chopin. Der Airport Warschau-Modlin wird derzeit fast ausschließlich von Ryanair bzw. der polnischen Tochtergesellschaft Buzz genutzt. In Radom herrscht am zivilen Teil seit einigen Jahren eine regelrechte Flaute, denn seit dem Rückzug von Sprintair gibt es keine regelmäßigen Linienflüge mehr. Der Chopin-Airport gilt, abgesehen von der Coronazeit, als chronisch überlastet. Die Regierung zieht allerdings nicht in Betracht den bei Airlines –ausgenommen Ryanair – eher unbeliebten Flughafen Modlin als Entlastung auszubauen, sondern will in Radom investieren. Der fast ungenutzte Airport soll stark ausgebaut werden. Insbesondere Charterflüge will man hier abfliegen lassen. Nach mehreren Jahren Flaute kündigt die staatliche Fluggesellschaft Lot an, dass ab Radom die Ziele Paris-Charles de Gaulle, Kopenhagen und Rom-Fiumicino aufgenommen werden sollen. Die Routen soll bis zu dreimal pro Woche mit Boeing 737-800 bedient werden. „Wir freuen uns, die lang erwartete Nachricht bekannt zu geben, dass der Flughafen Warschau-Radom heute seine erste Fluggesellschaft erhält. Wir sind stolz darauf, dass dies LOT Polish Airlines ist. Die von LOT Polish Airlines vorgeschlagenen Reiseziele sind ideale Reiseziele, sowohl für geschäftliche als auch für touristische Zwecke. Wir freuen uns sehr, dass unsere nationale Fluggesellschaft das Potenzial bei Passagieren aus der Region und dem Flughafen Radom selbst erkannt

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Lufthansa übernimmt in Kürze ersten Dreamliner

Nach langer Zwangspause darf Boeing seit einigen Tagen wieder Langstreckenflugzeuge des Typs B787 ausliefern. Das hat auch Auswirkungen auf Lufthansa, denn man rechnet damit, dass die künftige D-ABPA „Berlin“ noch im August 2022 übernommen werden kann. Ursprünglich hätte dieser Dreamliner an Hainan Airlines bzw. Vistara gehen sollen. Beide Carrier wollten das Langstreckenflugzeug dann doch nicht, so dass sich Lufthansa diesen „Whitetail“ sichern konnte. Aufgrund des von der FAA verfügten Lieferstopps musste der Kranich-Konzern aber wesentlich länger als gedacht auf die Auslieferung der ersten B787-9 warten. Vor dem kommerziellen Ersteinsatz soll noch die jüngste Lufthansa-Kabine eingebaut werden. Bereits vor einiger Zeit hat Lufthansa angekündigt, dass der erste Boeing-787-9-Flug nach Toronto durchgeführt werden soll. Einen exakten Termin für den kommerziellen Erstflug gibt es noch nicht. Vorab sollen zu Trainingszwecken einige Inlandsflüge sowie innerhalb Europas mit Dreamliner bedient werden.

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LH403: Lufthansa-Boeing-747-8 musste Sicherheitslandung in Boston absolvieren

Lufthansa-Flug LH403, durchgeführt mit einer Boeing 747-8, musste am 22. August 2022 auf dem Weg von New York-Newark nach Frankfurt am Main umkehren und auf dem Flughafen Boston eine Sicherheitslandung einlegen. Zunächst gab es Berichte über eine mögliche Rauchbildung im Bereich des Cockpits. Zunächst sah es an Bord der D-ABYK nach einem typischen Routineflug aus, denn selbst die mittlerweile schon fast branchenübliche Verspätung hatte diese Verbindung. Etwa 50 Minuten nach dem Start entschied sich der Kapitän zur Umkehr. Dabei wurde Boston als Ausweichflughafen ausgewählt. Laut Lufthansa soll die Cockpit-Crew eine „technische Unregelmäßigkeit“ festgestellt haben und sich daher entschieden haben einen Notfall zu erklären, um mit Priorität auf dem Logan International Airport landen zu können. Die Boeing 747-8 setzte gegen 22 Uhr 17 Lokalzeit sicher auf. Lokale Medien behaupten, dass im Bereich des Cockpits Rauch sichtbar gewesen sein soll und die Piloten Sauerstoffmasken getragen haben sollen. Offiziell erklärt ein Sprecher der Kranich-Airline: „Lufthansa Flug LH403, auf dem Weg von New York (EWR) nach Frankfurt (FRA), wurde aufgrund einer technischen Unregelmäßigkeit nach Boston (BOS) umgeleitet. Als Vorsichtsmaßnahme und in Übereinstimmung mit den Verfahren für eine vorrangige Landung erklärte die Flugdeckbesatzung einen Luftnotfall. Das Flugzeug ist normal in Boston gelandet und alle Passagiere sind normal von Bord gegangen. Ein Wartungsteam inspiziert derzeit das Flugzeug. Die Passagiere werden auf andere Flüge umgebucht. Wir bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten, die Sicherheit unserer Passagiere und der Besatzung hat für uns zu jeder Zeit höchste Priorität“.

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Pakistan: Zwei Airbus A320 haarscharf einer Katastrophe entgangen

Auf dem pakistanischen Flughanfen Jinnah ist es am Samstag, den 20. August 2022, zu einem Beinahe-Zusammenstoß zweiter Verkehrsflugzeuge gekommen. Eine Maschine der Pakistan International Airlines befand sich im Anflug auf eine Piste, aber der bereits ein Airbus A320 von Air Sial auf die Startfreigabe wartete. Flug PF123, durchgeführt mit dem A320 mit der Registrierung AP-BOA, wartete auf Runway 25L auf die Startfreigabe. Zeitgleich befand sich Flug PK351, durchgeführt mit dem A320 mit dem Luftfahrtkennzeichen AP-BLW, im Endanflug auf diese Piste. Die Maschine von Air Sial begann mit dem Rollen zu einem Zeitpunkt, zu dem das PIA-Flugzeug weniger als einen Kilometer entfernt war. Zu einem Unfall ist es glücklicherweise nicht gekommen. Um 13 Uhr 14 Lokalzeit setzte der Airbus A320 von Pakistan International Airlines auf der Start- und Landebahn auf. Nur eine Minute später hob das baugleiche Flugzeug von Air Sial ab. Dieses hatte vom Tower die ausdrückliche Startfreigabe erhalten gehabt. In Pakistan geht man davon aus, dass es sich um einen Fehler der Flugsicherung handelt. Allerdings wehrt sich das Center Karatschi dagegen. Man behauptet, dass die PIA-Maschine angewiesen worden wäre, dass der Landeanflug abgebrochen werden soll, jedoch der Kapitän den Funkspruch ignoriert haben soll. Die pakistanische Zivilluftfahrtbehörde (PCAA) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Sie erklärte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und das Verhalten korrigiert wird, damit solche Vorfälle seltener vorkommen.

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Türkei: Southwind hat Russland-Urlauber-Shuttle aufgenommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat nun die gesamte Flotte, die aus zwei Airbus A330-200 und einem A321-200 besteht, in die Luft gebracht. Die Charter-Airline ist in erster Linie auf den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya ausgerichtet. Hinter dem Carrier steht der türkische Tour Operator Pegas Touristik. Dieser gründete unter dem Namen Southwind eine neue Fluggesellschaft, die primär russische Urlauber in die Türkei bringen soll. Anfang August 2022 wollte man bereits abheben, jedoch ist es zu Verzögerungen gekommen. Mittlerweile hat man die drei Flugzeuge in die Luft gebracht und fliegt mit dem A321 unter anderem von Perm, St. Petersburg, Jekaterinburg, Kazan und Tscheljabinsk aus nach Antalya. Die beiden Großraumjets sind unter anderem ab Nowosibirsk, Kasan und St. Petersburg im Einsatz. Allerdings bietet man auch Flüge außerhalb des „Kerngeschäfts“ an. Beispielsweise fliegt man mit der TC-GRB auch nach Brüssel und Zürich. Das Streckennetz nach Russland soll weiter ausgebaut werden. Man will auch Moskau, Jemeljanowo, Ufa und Krasnojarsk mit Zielen in der Türkei verbinden. Dazu hat man auch eine Homepage unter einer russischen URL ins Leben gerufen. In Kürze will man einen zweiten Airbus A321 in Betrieb nehmen, jedoch soll dieser laut russischen Medienberichten von Nordwind Airlines mit Sitz in Moskau operiert werden. Pegas kooperiert auch mit den Reiseveranstaltern Coral Travel und Anex Tour. Des zuletzt genannte Unternehmen hat erst kürzlich mit Mavi Gök Airlines eine eigene Fluggesellschaft in die Luft gebracht.

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Berlin will Termine für die Sicherheitskontrolle vergeben

Bei Flugreisen kann man mittlerweile viele Dinge vorbestellen bzw. reservieren. Künftig kann man sich am Berlin-Brandenburg Airport auch einen Slot für das Passieren der Sicherheitskontrolle sichern. Vorerst soll dies kostenfrei möglich sein. Die Coronapandemie brachte es mit sich, dass man mittlerweile für viele Dinge eine Terminvereinbarung benötigt. So kann man sich in naher Zukunft auch am Flughafen Berlin-Brandenburg einen Zeitpunkt für das Passieren der Sicherheitskontrolle vereinbaren. Dies soll über ein Online-Tool ermöglicht werden. Sinn und Zweck ist, dass die Warteschlangen in den Terminals reduziert werden sollen. Dass es einige Zeit dauern wird bis sich eine solche Neuerung bei den Passagieren herumspricht, ist auch den Verantwortlichen am BER klar. Daher wird es auch keine Verpflichtung zur Terminreservierung geben. Es ist davon auszugehen, dass es getrennte Linien gibt: Jene für Personen mit Termin und eben welche für Reisende ohne Termin. In Deutschland ist der BER der erste und vorerst einzige Flughafen, der ein Slot-System für die Sicherheitskontrolle einführt. Details will man erst in den nächsten Tagen vorstellen, jedoch betont man, dass die Buchung von Siko-Terminen freiwillig und kostenlos sein wird. Es ist anzunehmen, dass der eine oder andere Flughafen den Projektverlauf in Berlin genau beobachten wird, denn die Vergabe von Siko-Terminen könnte auch eine künftige Einnahmequelle sein. Es ist also nicht auszuschließen, dass es schon bald Nachahmer geben wird, die gegen eine Gebühr „Skip the line“ ermöglichen könnten.

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Flugtickets: Niedersachsen will Vorauskasseprinzip abschaffen

In Deutschland nimmt die Debatte rund um die Vorauskassepraxis bei Flugscheinen deutlich an Fahrt auf. Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollen die Branche an einen runden Tisch bitten. Die Landesregierung von Niedersachsen hat es noch eiliger, denn diese will, dass diese Thematik im Bundesrat behandelt werden soll. „Künftig müsste dann das Ticket erst beim Check-in bezahlt werden. Damit wollen wir den Verbraucherschutz für die Reisenden deutlich verbessern“, zitiert das Handelsblatt Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU). Am Dienstag will man einen Beschluss im Kabinett fassen. Dieser soll dazu führen, dass der Bundesrat am 16. September 2022 erstmals über die Vorauskassepraxis bei Flugtickets beraten soll. Der von der Bundesregierung geplante runde Tisch soll die Branche auch auf mögliche Veränderungen vorbereiten. Noch in den 1990er Jahren war es bei vielen Fluggesellschaften möglich, dass Tickets telefonisch oder über Agenturen zur Abholung vor dem Abflug am Airport reserviert werden konnten. Die Bezahlung erfolgte dann erst am Schalter. Für die Airlines hatte dies ein gewisses Risiko, denn ist der Passagier nicht erschienen so gab es auch kein Geld. Allerdings konnte der Platz neu vergeben werden und früher war der Anteil der Reisenden, die ihren Flugschein erst unmittelbar vor dem Abflug am Airport gekauft haben, wesentlich höher. Der Umstand, dass die Debatte rund um die Bezahlung von Flugscheinen ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, liegt in erster Linie am Verhalten der Anbieter. Zwar ist über die EU-Verordnung 261/2004 geregelt, dass bei Streichungen innerhalb von sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, jedoch halten sich viele Fluggesellschaften daran

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