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Triebwerksproblem: Boeing 757-300 von Condor absolviert Rücklandung auf Lanzarote

Am Dienstagabend erlitt die von Condor betriebene Boeing 757-300 mit der Registrierung D-ABOA kurz nach dem Start in Lanzarote ein Triebwerksproblem. Die Maschine hätte eigentlich als DE1439 nach Hamburg fliegen sollen, jedoch nahmen die Piloten eine sichere Rücklandung vor. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass unmittelbar nach dem Abheben „ein Problem mit einem der beiden Triebwerke festgestellt“ wurde. Der Kapitän habe daher entschieden wieder zum Flughafen Lanzarote zurückzukehren. Techniker nehmen die betroffene Boeing 757-300 genau unter die Lupe und werden Reparaturarbeiten durchführen. Bislang befindet sich die D-ABOA weiterhin auf dem spanischen Airport. Condor erklärte zur Rücklandung auf Lanzarote: „Dabei handelt es sich um ein gängiges Manöver, bei dem auch in diesem Fall zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die 266 Gäste und die acht Crewmitglieder bestand“. Ein Spotter filmte rein zufällig den Start der D-ABOA und veröffentlichte das Video in YouTube. Die Fehlfunktion des Triebwerks ist nicht zu sehen, da die Kamera nicht mit der Bewegung des Flugzeugs mitgeführt wurde. Allerdings ist der Vorfall sehr deutlich zu hören.

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ICAO: „Erzwungene Landung von FR4978 war unrechtmäßig“

Die Zivilluftfahrtorganisation ICAO kommt in ihrem Bericht zu Ryanair-Flug FR4978 zum Schluss, dass die im Mai 2021 erzwungene Landung in Minsk ein unrechtmäßiger Eingriff der Regierung von Belarus war. Der Vertreter der Russischen Föderation erhob Protest gegen den Bericht. Die ICAO teilte mit, dass man nach Auswertung von neuem Material, darunter auch Tonaufnahmen, zum Schluss gekommen ist, dass die angebliche Bombendrohung absichtlich falsch war und auf Anweisung von weißrussischen Regierungsbeamten an die Buzz-Crew übermittelt wurde. Im Mai des Vorjahres führte die polnische Fluggesellschaft Buzz im Auftrag von Ryanair einen Flug von Athen nach Vilnius durch. Im Luftraum von Belarus wurde die Crew von der Flugsicherung mit einer angeblichen Bombendrohung konfrontiert und auch mit Hilfe eines Kampfjets zur Landung in Minsk gezwungen. An Bord befanden sich etwa 100 Passagiere, darunter auch der oppositionelle Blogger Roman Protassewitsch und seine damalige Freundin Sofia Sapega. Die beiden wurden unmittelbar nach der Landung verhaftet. Belarus bestreitet bis heute, dass man die Boeing 737-800 von Buzz zur Notlandung in Minsk gezwungen habe. Man beharrt darauf, dass es eine Bombendrohung gegeben habe. Die ICAO vertritt in ihrem Bericht die Ansicht, dass der Flugsicherung absichtlich falsche Informationen, die an die Crew weitergegeben wurden, zugeschoben wurden. Im Nachgang dieses Vorfalls haben die Europäische Union und andere Gebiete Sanktionen gegen Belarus verhängt. Unter anderem ist es weißrussischen Carriern bis heute untersagt den Luftraum der EU zu nutzen. Dies führte dazu, dass Belavia das komplette Flugangebot in Richtung Westeuropa einstellen musste. So ganz und gar nicht einverstanden mit dem Ermittlungsbericht zeigte

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Air Baltic gibt erste de Havilland Dash 8-400 an Leasinggeber zurück

Kurz nach dem Beginn der Coronapandemie hat sich die lettische Fluggesellschaft Air Baltic entschlossen die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 nicht mehr in den Liniendienst zu stellen. Nun werden die Maschinen ausgeflogen und an Leasinggeber Nordic Aviation Capital zurückgegeben. „Der erste Rücklieferungsflug markiert ein offizielles Ende unserer bisherigen Entwicklungsstufe. Unsere Q400 -Flotte hat uns geholfen, dorthin zu gelangen, wo wir heute sind – mit der jüngsten und modernsten Flotte Europas. Airbus A220-300 sind das Rückgrat unseres zukünftigen Wachstums“, so Firmenchef Martin Gauss. Im Frühjahr 2020 hat sich Air Baltic – kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie – entschieden, dass die 12 de Havilland Dash 8-400 nicht mehr in den Flugbetrieb zurückkehren werden. Seither ist man ein reiner Airbus-A220-300-Operator. Die Turbopropflugzeuge sind geleast und werden bis Jahresende sukzessive zurückgegeben. Eingeflottet wurde die erste de Havilland Dash 8-400 NextGen im Jahr 2010. Rasch wurde eine aus 12 Einheiten bestehende Teilflotte aufgebaut. Air Baltic erklärt, dass man seither rund 11 Millionen Passagiere auf 222.000 Dash-Flügen befördert habe.

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Pünktlich zum Ferienbeginn: Tankwarte streiken in London-Heathrow

Am Flughafen London-Heathrow wollen die gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiter der Betankungsfirma Aviation Fuel Services ab Donnerstag bis voraussichtlich Sonntag streiken. Die Arbeitnehmervertreter fordern im Namen ihrer Mitglieder mehr Gehalt. Die Gewerkschaft Unite rechnet damit, dass sich zahlreiche Flüge verspäten werden oder gar komplett ausfallen könnten. Zu den Kunden des bestreikten Unternehmens zählen unter anderem Air France, KLM, Emirates, United Airlines und Virgin Atlantic. Der Flughafen London-Heathrow leidet unter akutem Personalmangel und musste deshalb einen tägliche Obergrenze von 100.000 Passagieren einziehen. Dieser soll bis vorläufig 11. September 2022 gelten. Die Fluggesellschaften sind aufgerufen, dass diese den Verkauf von Flugscheinen deutlich einschränken sollen.

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Easyjet bestätigt Bestellung von 38 A320neo und 18 A321neo

Nachdem die Aktionäre von Easyjet grünes Licht gegeben haben, bestätigte der Billigflieger eine Bestellung über 56 Flugzeuge der Airbus A320neo-Reihe. Bei 18 Exemplaren handelt es sich um A321neo. „Wir sind davon überzeugt, dass dieser Auftrag zu positiven Renditen für das Unternehmen und zur Erreichung unserer strategischen Ziele beitragen wird. Die neuen Flugzeuge stehen im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Easyjet, wobei die Einführung der effizienteren Flugzeuge mit neuer Technologie eine Kernkomponente von Easyjets Weg zu Netto-Null-Emissionen darstellt. Darüber hinaus sind die neuen Flugzeuge deutlich leiser und haben einen halb so großen Lärmpegel wie die älteren Flugzeuge, die sie ersetzen“, so Easyjet-Finanzchef Kenton Jarvis. Der Billigflieger betreibt derzeit eine Flotte von mehr als 300 Flugzeugen der A320-Familie, darunter die Modelle A319, A320ceo, A320neo und A321neo, und ist damit der weltweit größte Betreiber von Single-Aisle-Flugzeugen von Airbus. Easyjet bedient mehr als 130 europäische Flughäfen in rund 31 Ländern und bedient über 1 000 Routen.

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Qatar Airways liebäugelt mit Aufstockung der B777X-Order

Golfcarrier Qatar Airways denkt laut über eine mögliche Erweiterung der Großbestellung für das Langstreckenmuster Boeing 777X nach. Dies könnte aufgrund des Dauerstreits, den man mit Airbus bezüglich behaupteter Qualitätsmängel beim A350 hat, auch notwendig werden, um die Wachstumspläne umsetzen zu können. Im Rahmen der Farnborough Air Show erklärte Qatar-Konzernchef Akba Al Baker, dass man derzeit mit dem Gedanken spielt weitere Boeing 777X zu bestellen. Derzeit hat man bereits 60 Stück auf Order und ist darüber hinaus auch Erstkundin für die Frachtversion dieses Musters. Das B777X-Programm befindet sich deutlich hinter dem Zeitplan. Es sind einige Verzögerungen eingetreten, so dass der U.S.-amerikanische Hersteller derzeit damit rechnet, dass man erst im Jahr 2025 das erste Exemplar an einen Kunden ausliefern kann. Man befindet sich bereits ein paar Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Davon betroffen ist auch Lufthansa, denn die deutsche Fluggesellschaft hat dieses Muster ebenfalls bestellt.

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Japan: Start-Up Feel Air ordert bei ATR 36 Flugzeuge

Die japanische Feel Air Holding hat im Rahmen der Farnborough Air Show eine Absichtserklärung über den Erwerb von 36 Maschinen der Typen ATR42 und ATR72 unterschrieben. Man plant im Jahr 2004 unter der Marke Feel Air East an den Start zu gehen. Die vorläufige Bestellung umfasst auch das stol-fähige Muster ATR42-600S. Man will mit den Turbopropflugzeugen neue Strecken innerhalb Japans erschließen. Die Bestellung der besonderen Variante der ATR42 deutet darauf hin, dass man auch kleinere Airports mit kurzen Pisten ins Auge gefasst hat. „In den kommenden Jahren wird Feel Air Holdings mindestens fünf regionale Fluggesellschaften gründen, deren Flotte letztlich 36 ATR-Flugzeuge umfassen wird“, sagte Hideki Ide, Chief Executive Officer von Feel Air Holdings, in einer Erklärung. „Unser grundlegendes Ziel ist es, die regionale Luftverkehrsmobilität in Japan zu verbessern, indem wir lokale Ziele, die derzeit nicht angeflogen werden, miteinander verbinden und so eine stärkere Verbindung zwischen regionalen Unternehmen und Menschen schaffen, neue Märkte erschließen und die lokale Wirtschaft bereichern. ATR-Flugzeuge spielen eine wesentliche Rolle in unserer Geschäftsstrategie, da sie die ideale Größe für solche regionalen Operationen haben und eine außergewöhnliche Betriebseffizienz aufweisen.“

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Leasinggeber 777 Partners bestellt 30 Boeing 737-Max-200

Das Investmentunternehmen 777 Partners hat im Rahmen der Farnborough Air Show kommuniziert, dass man bis zu 66 weitere Boeing 737-Max erwerben wird. Bereits fixiert wurde eine Order über 30 B737-Max-200. Es handelt sich bereits um die fünfte Max-Bestellung von 777 Partners. Das Unternehmen ist an verschiedenen Fluggesellschaften, darunter auch Flair Airlines, beteiligt. Die Maschinen werden in erster Linie an Beteiligungen verleast. Die Boeing 737-Max-200 ist eine spezielle Variante der Max-8, die über eine erhöhte Sitzplatzkapazität verfügt. Entwickelt wurde diese Version für Billigflieger. Erstkunde war Ryanair. Josh Wander, Managing Partner von 777 Partners, bezeichnete die neuerliche Großbestellung als wichtigen Meilenstein in der Geschäftsbeziehung mit Boeing. Mit dieser würde das geplante Wachstum der von ihm geleiteten Leasinggesellschaft abgesichert werden.

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Nigeria: Aero Contractors muss Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Aero Contractors musste am Mittwoch bekanntgeben, dass der Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit eingestellt wurde. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass fast alle Flugzeuge gewartet werden müssen. Daher könne man den Flugplan nicht aufrechterhalten. Wie auch andere Fluggesellschaften mit Sitz in Nigeria befindet sich dieser Carrier seit einiger Zeit in einer tiefen Finanzkrise, die unter anderem auch durch die Corona-Pandemie hervorgerufen wurde. Derzeit betreibt man die Maschinentypen Boeing 737-400, 737-500 und de Havilland Dash 8-300. Man fliegt überwiegend innerhalb des Landes, hat jedoch auch einige Ziele in den Nachbarstaaten im Portfolio. Laut einem Bericht der „The Daily Sun“ sollen die Finanzprobleme auch auf den Umstand, dass man mit der Einflottung zweier geleaster Airbus A320 nicht wie geplant voran gekommen ist. Eine der beiden Maschinen ist seit einiger Zeit defekt und kann daher nicht eingesetzt werden. Der Leasinggeber forderte den zweiten Airbus A320 zurück, weil man mit den Raten im Rückstand sein soll. Zusätzlich soll die älteste Fluggesellschaft Nigerias unter den stark gestiegenen Kerosinpreisen leiden. Dazu kommt der Umstand, dass an manchen Airports der Treibstoff knapp oder gar nicht mehr vorhanden ist. „Diese Entscheidung wurde sorgfältig erwogen und getroffen, da die meisten unserer Flugzeuge derzeit gewartet werden und wir unseren geschätzten Kunden daher keinen nahtlosen und effizienten Service bieten können“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung von Aero Contractors. „Wir arbeiten daran, diese Flugzeuge in den nächsten Wochen wieder in Betrieb zu nehmen, damit wir unseren Passagieren weiterhin den sicheren, effizienten und zuverlässigen Service bieten können,

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Australien: Kreuzfahrtschiffe mit hohen Corona-Positiv-Raten

Auf Kreuzfahrtschiffen sind Corona-Infektionen noch immer ein aktuelles Thema. Erst kürzlich legte die mit rund 3.000 Fahrgästen und Crewmitgliedern besetzte Pacific Explorer in Australien an. An Bord befanden sich mehr als 100 bestätigte Corona-Fälle. Das Schiff dockte am Montag White Bay Cruise Ship Terminal in Sydney an. Zuvor befand es sich auf einer neuntägigen Kreuzfahrt vor der Queensland-Küste. Laut Reederei müssen sich die positiv Getesteten weiterhin in ihren Kabinen aufhalten. Diese hat man gar mit roten Stickern markiert. Verlassen darf das Schiff nur wer einen negativen Antigen-Schnelltest vorweisen kann. Es handelt sich nicht um einen Einzelfall, denn erst vor wenigen Tagen legte die Coral Princess mit ebenfalls mehr als 100 positiv Getesteten in Sydney an. Im Nachgang wurden die Zahlen gar nach oben korrigiert. Die Regionalregierung will nun über weitere Schritte im Umgang mit Kreuzfahrtschiffen beraten.

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