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Regierung will Sri Lankan Airlines privatisieren

Der möglichen Privatisierung der staatlichen Fluggesellschaft Sri Lankan Airlines wurde eine wichtige Hürde genommen, denn die Regierung hat sich nun bereiterklärt, dass man das Unternehmen zumindest teilweise verkaufen will. Dem Minister für Luft- und Seefahrt wurde unter Aufsicht des Finanzministers der Auftrag erteilt, dass ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet werden soll. Das Kabinett hat beschlossen, dass anschließend eine offizielle Verkaufsausschreibung gestartet werden soll. Man hat aber noch nicht entschieden, ob der Konzern vollständig oder nur teilweise privatisiert werden soll. Fix ist jedenfalls, dass man zumindest Investoren an Bord holen will. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft zeigte sich zuletzt bezüglich einer möglichen Privatisierung offen. Man kann sich aber auch vorstellen, dass Tochtergesellschaften teilweise verkauft werden, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Derzeit befindet sich der Carrier auf Gewinnkurs, jedoch flog man in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Verluste ein. Sri Lankan Airlines war bereits ein privates Unternehmen, jedoch wurde das Unternehmen im Jahr 2008 nach erheblichen Verlusten durch Verstaatlichung vor der Insolvenz bewahrt. Kritiker vertreten die Ansicht, dass sich ein privat geführtes Luftfahrtunternehmen nicht rechnen würde.

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A220-Order: Croatia Airlines unterschreibt Absichtserklärung

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat bei Airbus eine offizielle Absichtserklärung über den Erwerb von sechs A220 unterschrieben. Diese soll in den nächsten Wochen in einen formellen Kaufvertrag weiterentwickelt werden. Weder Airbus noch die Fluggesellschaft haben sich dazu geäußert, ob es sich um die 100er- oder die 300er-Variante handelt. Aus Kreisen von Croatia Airlines ist zu hören, dass es sich um je drei Stück handeln soll und sich die Airline auch Optionen auf weitere Exemplare sichern wird. Die ersten sechs Exemplare sind aber keine „echte“ Neubestellung. In der Vergangenheit hat Croatia Airlines eine Order, die man ursprünglich für A319 abgegeben hat, in A320neo umgewandelt. Nun will man diese in A220 konvertieren. Die Fluggesellschaft beabsichtigt die Flotte komplett auf die Regionaljets von Airbus Canada umzustellen. Die Umstellung wird ab der Erstauslieferung in einem Zeitraum von vier Jahren über die Bühne gehen. Es ist anzunehmen, dass die A220-Order zu einem späteren Zeitpunkt aufgestockt wird.

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Turkish Airlines erzielt Milliardengewinn im dritten Quartal

Der Gesamtumsatz von Turkish Airlines steigt im dritten Quartal 2022 auf 6,1 Milliarden US-Dollar und übertrifft den gleichen Zeitraum des Jahres 2019 um 52 Prozent. Demgegenüber steigen die Frachteinnahmen im Vergleich um 110 Prozent und liegen bei etwa 880 Millionen US-Dollar. Dank starker Nachfrager und einem breiten Streckennetz fliegt der türkischer Carrier einen Reingewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar ein. Somit kann trotz des seit 2020 anhaltend schwierigen Marktumfeldes das fünfte Quartal in Folge mit einem Nettogewinn abgeschlossen werden. Im dritten Quartal 2022 beförderte Turkish Airlines insgesamt 23 Millionen Passagiere mit einer Auslastung von 91,4 Prozent auf Inlandsflügen und 85,3 Prozent auf internationalen Verbindungen. Die Stückkosten (ohne Treibstoff) konnten um 5 Prozent gegenüber dem ,gleichen Zeitraum 2019 gesenkt werden, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Die Flotte von Turkish Airlines besteht zum Ende des Quartals aus 390 Flugzeugen, davon 260 Schmalrumpf-, 109 Großraum- sowie 21 Frachtflugzeugen.

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Ryanair baut Israel-Präsenz wieder aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair rechnet damit, dass die Nachfrage in Israel im Winterflugplan 2022/23 sehr hoch sein wird. Man wird rund 200 Flüge pro Woche in dieses Land anbieten. Dabei steuert man die Flughäfen Eilat-Ramon und Tel Aviv an. Der Lowcoster wird 25 Israel-Strecken anbieten. Davon führen vier zum Airport, der sich nahe dem Roten Meer befindet. Die anderen nutzen den wesentlich größeren Flughafen Tel Aviv. In Eilat war der Carrier bereits in der Vergangenheit tätig, jedoch wurden sämtliche Flüge aufgrund der Corona-Pandemie temporär eingestellt. Auch der Konkurrent Wizz Air gab kürzlich bekannt, dass man den Ramon-Airport wieder ansteuern wird. Unter anderem bietet man ab Wien-Schwechat Flüge an. „Seit dem Start in Israel hat Ryanair seine Präsenz in Israel kontinuierlich und zuverlässig ausgebaut, den Tourismusmarkt des Landes diversifiziert sowie den ganzjährigen Verkehr und die Verbindungen aus ganz Europa gefördert. Zu Beginn der ersten Wintersaison nach dem Covid ist Ryanair hocherfreut, seinen bisher umfangreichsten Flugplan nach Israel anzukündigen, der den Aufschwung des israelischen Passagierverkehrs und des Inbound-Tourismus beschleunigen wird – einschließlich der spannenden Aufnahme von Eilat in das wachsende Ryanair-Netz von über 225 Flughäfen“, so Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson. Israels Tourismusminister Yoel Razvozov erklärte unter anderem: „Die Ausweitung der Flüge spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Ziele, die ich mir für den israelischen Tourismus gesetzt habe: 10 Millionen Touristen pro Jahr bis 2030, und Ryanair ist ein großartiger Partner bei der Arbeit an diesem Ziel. Die vielen Touristen, die aufgrund dieses Rekordflugplans nach Israel kommen werden, werden einen großen Beitrag zur

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Große Hoffnungen in Ryanair-Comeback in Klagenfurt

Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist seit 1. November 2022 zurück in Klagenfurt. Den Auftakt machte die Wiederaufnahme der Verbindung nach London-Stansted. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man auch die Ziele Charleroi, Dublin und Manchester an. Der Klagenfurter Flughafen sucht seit einiger Zeit auf geringfügiger Basis nach Aushilfen, die man laut Stellenanzeigen besonders an Samstagen benötigt, da an diesem Verkehrstag die meisten Ryanair-Flüge durchgeführt werden sollen. Der Stundenlohn, den die Abfertigungstochter anbietet, ist mit 11,83 Euro aber nicht gerade in einem Ausmaß, das einen Ansturm auf die Aushilfsstellen auslösen würde. Unabhängig davon war Ryanair bereits Anfang der 2000er-Jahre in größerem Umfang in Klagenfurt präsent. Damals gab es seitens der Landesregierung umfangreiche Subventionen, die letztlich vom Europäischen Gerichtshof für unzulässig erklärt wurden. Selbiges betrifft auch die ehemaligen Hapag-Llyod-Express/Tuifly/Air-Berlin-Flüge. Den damaligen Rückzug aus der Landeshauptstadt Kärntens begründete die damalige D-A-CH-Chefin mit einer angeblich „unverschämten Preiserhöhung seitens des Airports“. Die Realität war damals aber, dass die Zuschüsse ausgelaufen sind und auch aus finanziellen Gründen nicht mehr verlängert wurden. Das Land Kärnten befand sich damals in einer ernsthaften Krise, da man nicht nur in der Luftfahrt, sondern auch im Bankenwesen viel Geld sprichwörtlich verlocht hat. Ryanair feierte im Jahr 2020 ein „kleines Comeback“ in Kärnten. Man führte einige Umläufe von/nach Palma de Mallorca durch. Die Route wurde aber vorzeitig wieder eingestellt, da die Nachfrage aufgrund der Pandemie schwach war und noch dazu von der österreichischen Regierung Testpflichten eingeführt wurden, die damals mangels (kostenfreiem) Angebot nur sehr schwer von Privatpersonen erfüllt werden konnten. Somit war das damalige Comeback

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Indien: Altlasten behindern Jet-Airways-Neustart

Der Neustart der ehemaligen Etihad-Airways-Beteiligung Jet Airways ist bis dato entgegen anderslautender Ankündigungen noch nicht erfolgt. Als regelrechter Hemmschuh erweisen sich Altlasten wie beispielsweise unbezahlte Löhne. Die Schulden resultieren von der „alten“ Jet Airways, die von einem Konsortium rund um Jalan-Kalrock aus der Insolvenz herausgekauft wurde. Allerdings scheint sich die Lösung dieser Altlasten deutlich komplizierter zu gestalten als von den handelnden Personen angenommen. Die Folge daraus ist, dass der Comeback-Flug schon wiederholt verschoben werden musste. Man hat zwar AOC und Betriebsgenehmigung seit einigen Monaten zurück, aber den Flugbetrieb konnte man bislang nicht reaktivieren. Nun ist völlig unklar, ob dies überhaupt noch in diesem Jahr gelingen wird. „Für die Wiederbelebung und den Neustart einer Fluggesellschaft gibt es in Indien keinen Präzedenzfall. Es dauert zwar etwas länger, als wir ursprünglich gehofft hatten, aber wir nähern uns dem Ziel. Es ist ein komplexer Prozess, und wir wollen nicht überstürzt handeln und es später bereuen“, so ein Firmensprecher. Das Unternehmen wurde von einer lokalen Behörde explizit angewiesen, dass man vor einem eventuellen Neustart die Problematik rund um noch ausstehende Löhne regeln muss. Dies gestaltet sich aber durchaus kompliziert, da Unterlagen fehlen. Es bleibt daher abzuwarten wie lange Jet Airways benötigt, um diesen Hemmschuh aus der Welt zu schaffen.

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SkyUp wieder auf „dringender Suche“ nach Wetlease-Aufträgen

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp befindet sich auf dringender Suche nach neuen Wetlease-Aufträgen. Das Unternehmen hat dazu einen Aufruf auf der Social-Media-Plattform LinkedIn gepostet. Man schreibt unter anderem, dass man derzeit die einzige ukrainische Fluggesellschaft ist, die noch in der Luft ist. „Während der 8-monatigen Zwangsverlagerung aufgrund der Wet-Lease-Verträge ist es uns gelungen, Flugzeuge und Team zu retten: 11 Mittelstreckenflugzeuge vom Typ Boeing-737, 408 Flugbegleiter und 204 Piloten“, so das Unternehmen. Eigenen Angaben nach ist man im Sommerflugplan 2022 für zehn Fluggesellschaften, darunter Wizz Air, Smartwings, Freebird, Tailwind und Corendon geflogen. Es handelt sich nicht um den ersten „dringenden Aufruf“, denn bereits im Frühjahr suchte man so nach Wetlease-Kunden. Nun sucht man für den Winter 2022/23 dringend nach neuen Wetlease-Aufträgen. Dazu schreibt der Carrier: „Wir brauchen dringend neue Partnerschaften, damit wir in dieser Wintersaison und darüber hinaus nicht aus der Spur geraten“. Trotz intensiver Bemühungen konnte man im Sommerflugplan 2022 nur einen Bruchteil der Anzahl der Flüge, die man in der Vorjahresperiode hatte, durchführen. Das liegt in erster Linie am Krieg in der Ukraine. Zurückhaltung bezüglich Malta-Tochter SkyUp hat vor einigen Monaten eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet. Diese befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren. Das Unternehmen kündigte ursprünglich an, dass man bereits im Dezember 2022 die ersten Charterflüge durchführen wird. Auch sprach man von einer Flotte von 19 Boeing 737 für den Sommerflugplan 2023. Auch Langstreckenflüge hat man in Aussicht gestellt. Mittlerweile ist man in der Kommunikation deutlich zurückhaltender. Der Malta-Ableger soll dem aktuellen Stand der Dinge nach Ende 2022 oder Anfang

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Es geht doch um die Wurst: Auch Condor setzt auf Currywürste

Unter den deutschen Fluggesellschaften geht es offensichtlich nicht nur in Sachen Wettbewerb um die Wurst, sondern auch auf den Klapptischen in der Kabine. Nach Tuifly und Eurowings bietet auch Condor Currywürste über den Wolken an. Einst war dieses Produkt das inoffizielle „Nationalgericht“ der Air Berlin. Nach der Pleite ist es ein bisschen in Vergessenheit geraten. Tuifly und später Eurowings haben die Currywurst dann für sich entdeckt und bieten diese im Bordverkauf an. Nun meint auch Condor, dass Passagiere darauf auf keinen Fall verzichten können. Die Würste, die mit Kartoffelspalten serviert werden, können aber nicht spontan wie an der Currywurst-Bude um die Ecke gekauft werden. Es ist eine Vorbestellung notwendig. Diese kann online oder über Reisebüros getätigt werden. Die Mitbewerber setzen auf den spontanen Hunger. In der Condor-Economy Class können Taste the World Gerichte und Snacks bis 24 Stunden vor dem Abflug kostenpflichtig hinzugebucht werden. Im Economy Best Tarif ist ein Snack bereits inkludiert. In der Business Class ist eine kostenlose Auswahl bis 24 Stunden vor Abflug möglich. Die Currywürste werden auf der Kurz- und Mittelstrecke angeboten.

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Deutschland: Fußball-WM lässt Katar-Buchungen um 900 Prozent steigen

Das Interesse der Deutschen an Flugreisen zur Fußballweltmeisterschaft in Katar steigt. Die Zahl der Flugreisen von Deutschland nach Katar lag im September um rund 900 Prozent über den Werten vom Januar. Damit liegt das Interesse der deutschen Fans zwar hinter anderen Quellmärkten, Deutschland belegt jedoch mit 2,6 Prozent Anteil am Gesamtaufkommen von WM-Touristen Platz 12. Das ergeben Daten des Touristikmarketings-Unternehmens Sojern, das das Buchungsverhalten von Reisenden weltweit erfasst. Nach Sojerns Analysen kommen die meisten WM-Touristen aus den Nachbarländern der Arabischen Emirate (17 Prozent), gefolgt von den USA (7 Prozent), Indien (7 Prozent), Großbritannien (6 Prozent). Die meisten deutschen WM-Fans gelangen via Frankfurt (51 Prozent) nach Katar. München (19 Prozent), Berlin (14 Prozent) und Düsseldorf (8 Prozent) folgen. Starkes Wachstum zeigen zuletzt auch die Städte Hannover und Stuttgart. Mathias Gerber, Sales Director Sojern DACH: „Deutschland liegt im internationalen Vergleich auf dem 12. Platz der Zubringermärkte nach Katar. Die weltweite Nachfrage nach Reisen in den Nahen Osten ist insgesamt hoch und liegt über den Zahlen für 2019. Interessant wird sein, ob die Reiseabsichten nach Katar und in die umliegenden GCC-Länder aus Deutschland über das Turnier hinaus bis ins Jahr 2023 anhalten werden.“

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Zürich: Air Baltic ist für Swiss in der Luft

Der Winterflugplan 2022/23 ist frisch gestartet und Air Baltic fliegt seither mit sechs Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss International Airlines. Die Wetlease-Maschinen kommen im europäischen Streckennetz, überwiegend ab Zürich-Kloten, zum Einsatz. Vor einigen Wochen hat die schweizerische Lufthansa-Tochter kommuniziert, dass man vorerst im Winter 2022/23 sechs Airbus A220-300 samt Besatzungen von Air Baltic einmieten wird. Dies wurde seitens lokaler Gewerkschaften zum Teil heftig kritisiert. Mittlerweile hat sich Swiss dazu entschlossen, dass man auch im Sommer 2023 auf die Dienstleistungen des lettischen Carriers setzen wird. Offiziell will man mit den Einsatz der A220-300 von Air Baltic den eigenen Flugbetrieb stabilisieren. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Swiss unter akutem Personalmangel leidet. Dieser hat verschiedene Gründe, jedoch hat man sich aufgrund der firmeninternen Impfpflicht von zahlreichen Flugbegleitern und Piloten getrennt. In der Kabine ist die Anzahl der Kündigungen höher. Für den Sommerflugplan 2023 will man bis zu 1.8000 neue Flugbegleiter einstellen. Neben Air Baltic ist weiterhin auch Helvetic Airways im Auftrag von Swiss unterwegs. Die Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen wurde auch für den Sommer 2023 bestätigt, so dass diese langfristig angelegt ist. Der lettische Carrier setzt derzeit die Maschinen mit den Registrierungen YL-ABC, YL-ABF, YL-AAU, YL-ABG, YL-ABJ und YL-CSD für die schweizerische Lufthansa-Tochter ein. Swiss ist selbst auch ein A220-Operator. Im Eigenbetrieb hat man neun Airbus A220-100 und 21 A220-300.

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