secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Über das Verkehrsministerium: Slowenien klopft erneut bei Lufthansa an

Die Verkehrsministerien von Deutschland und Slowenien haben Gespräche über die Verbesserung der Luftverkehrsanbindung von Ljubljana geführt. Dabei machte die slowenische Delegation deutlich, dass man einer Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Lufthansa Group interessiert ist. Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind rund 20.566 Reisende mit Airlines der Kranich-Gruppe ab der Hauptstadt Sloweniens geflogen. Rund 30 Prozent sind an einem Lufthansa-Drehkreuz umgestiegen. Die Regierung hofft nun, dass man den Ausbau bestehender Verbindungen bewirken kann. Im Vorjahr gab es Gespräche mit der italienischen Tochter Air Dolomiti. Slowenien hoffte, dass man die Stationierung von Embraer 195 erreichen kann. Allerdings haben die Verhandlungen zu keinem Erfolg geführt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums sollen die Kosten hierfür zu hoch gewesen sein. Air Dolomiti bestätigte, dass es im Vorjahr ein Treffen mit Vertretern der slowenischen Regierung gegeben hat. Eine kurzfristige Kapazitätsaufstockung wird es per 1. Juli 2022 geben. Anstatt der Bombardier CRJ900 setzt Lufthansa auf der Frankfurt-Strecke künftig Airbus A319 ein. Diese Route wird im Regelfall zweimal täglich bedient. Vorerst ist der Einsatz von größerem Fluggerät bis zum Ende der Sommerflugplanperiode 2022 befristet.

weiterlesen »

Wegen CoV-Krankenständen: AUA muss weiter Flüge streichen

Corona-Infektionen bei Mitarbeitern wirbeln den Flugplan der Lufthansa-Tochtergesellschaft derzeit heftig durcheinander. Zu Wochenbeginn wurden wieder einige Flüge aus dem Programm genommen. Heute müssen weitere 19 Flüge gestrichen werden, sagte eine Sprecherin der Airline der Nachrichtenagentur Reuters. Bei den betroffenen Flügen handle es sich vorwiegend um Städteflüge innerhalb Europas, etwa nach Düsseldorf, München, Zürich oder Paris. Weitere Anpassungen seien nicht ausgeschlossen. Bereits am Wochenende mussten etwa 100 von 700 Flügen gestrichen werden, weil Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. „Austrian Airlines unternimmt aber alles, um eine größtmögliche Stabilität des Flugplans sicherzustellen und insbesondere Streichungen von klassischen Ferienflügen zu verhindern“, sagte die Sprecherin. Eine Prognose für die kommenden Tage sei schwierig. „Die österreichweiten Corona-Infektionen spiegeln sich analog auch bei Austrian Airlines wider.“ Die AUA empfiehlt allen Fluggästen, unbedingt online den Flugstatus zu überprüfen, bevor man sich auf den Weg zum Flughafen macht. Betroffene Passagiere würden nach Möglichkeit auf andere Flüge umgebucht oder im Bedarfsfall entschädigt. Laut EU-Fluggastrechteverordnung hat man ab einer Flugverspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, die je nach Entfernung der Destination zwischen zweihundertfünfzig und sechshundert Euro beträgt. Bei der AUA hätten am Wochenende die Umbuchungen aber nicht immer reibungslos funktioniert, so der ORF. Am Flughafen Wien haben sich lange Warteschlangen gebildet, Passagiere berichten von stundenlangen Wartezeiten, teilweise habe man erst im letzten Augenblick vom Flugausfall erfahren.

weiterlesen »

Amsterdam: KLM könnte Verdienstentgang vom Airport einfordern

Zwischen dem Flughafen Amsterdam-Schiphol und ihrem größten Kunden, KLM, bahnt sich ein kostspieliger Streit an. Die Fluggesellschaft ist über den Umstand, dass die Kapazität wegen Personalmangel stark eingeschränkt wird, nicht erfreut und will etwaigen Verdienstentgang vom Airport einfordern. Nach derzeitigem Stand müssen zwischen 6. Juli 2022 und 28. August 2022 täglich rund 13.500 Sitzplätze aus der Produktion genommen werden werden. Dies trifft KLM als größten Anbieter besonders stark und ist auch finanziell belastend. Der Carrier lehnt die Reduktion der Kapazität kategorisch ab und hält dies für „äußerst nachteilig“. „Es sollte eine einmalige, kurzfristige Lösung sein. KLM hält es für inakzeptabel, dass die Nutzer des Flughafens strukturell die Last der Kapazitätsprobleme in Schiphol tragen müssen“, so das Unternehmen in einer Erklärung. „KLM hat sich im Interesse der Passagiere und der Sicherheit am Flughafen an den Bemühungen um eine Lösung des Problems beteiligt. Wir haben dies unter anderem dadurch getan, dass wir den Aufforderungen von Schiphol nachgekommen sind, Flüge zu streichen und den Ticketverkauf freiwillig zu verlangsamen, Flüge über den Tag zu verteilen, Anschlusszeiten zu verlängern usw.“. Die niederländische Fluggesellschaft prüft derzeit inwiefern man Mehrkosten und Verdienstentgang, die aus der Situation in Schiphol resultieren, vom Airport einfordern kann. Der Flughafen Amsterdam hat im Nachgang der Corona-Pandemie die Gebühren zum Teil kräftig erhöht, so dass der aktuelle Personalmangel, der der Auslöser für das Chaos ist, den Fluggesellschaften noch saurer im Magen liegen könnte.

weiterlesen »

Belgische Gewerkschaften bestehen auf Treffen mit Brussels-Chef Gerber

Drei Gewerkschaften, die bei Brussels Airlines einen dreitägigen Streik organisiert haben, bestehen darauf, dass es zu einem persönlichen Gespräch mit Firmenchef Peter Gerber kommen muss. Dieser soll daran aber nicht interessiert sein. Gar unbefristete Streiks stehen mittlerweile im Raum. Am Freitag ist es zu einem Treffen zwischen Vertretern der Gewerkschaften der Flugbegleiter und Piloten sowie des Managements gekommen. Zum Ärgernis der Arbeitnehmervertreter soll Brussels-CEO Gerber daran nicht teilgenommen haben. Nun fordert man, dass sich dieser persönlich an den Verhandlungstisch begeben soll. Sowohl die Arbeitnehmervertreter der Piloten als auch jene des Kabinenpersonals kann sich nun vorstellen, dass unbefristet gestreikt werden könnte. Einen entsprechenden Aufruf unter den Mitgliedern hat man bereits gestartet. Bei der belgischen Lufthansa-Tochter wurde von Donnerstag, 23. Juni 2022 bis Samstag, 25. Juni 2022 die Arbeit niedergelegt. Brussels Airlines musste etwa 315 Flüge streichen. Betroffen waren in etwa 40.000 Fluggäste. Die Gewerkschaften fordern, dass die Löhne erhöht werden, die Arbeitsbedingungen verbessert werden und die jüngsten Teuerungen berücksichtigt werden. Man will die abgeschlossenen Krisen-Tarifverträge loswerden. Das will aber das Management nicht. „Da wir 2020, 2021 und auch noch im ersten Quartal 2022 Verluste gemacht haben, erlaubt es uns unsere finanzielle Situation nicht, die aktuellen Tarifverträge ückgängig zu machen oder wieder zu öffnen, die als Teil unserer Vereinbarung mit der belgischen Regierung im Jahr 2020 von allen unseren Sozialpartnern unterzeichnet wurden, um eine Zukunft für unser Unternehmen zu gewährleisten“, so ein Firmensprecher. Die Gewerkschaften vertreten nun die Ansicht, dass nur persönliche Gespräche mit Firmenchef Peter Gerber zu einem Kompromiss führen können.

weiterlesen »

Auch in Wien gab es am Sonntag lange Warteschlangen vor der „Siko“

Am Sonntag ist es am Flughafen Wien-Schwechat punktuell zu langen Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle gekommen. Betroffene behaupten, dass sie rund 1,5 Stunden anstehen mussten. Vorliegende Privatfotos belegen, dass sich die Warteschlangen quer durch das Terminal 2 hinein in die Terminals 1 und 3 gezogen haben. Den Hauptansturm hatten offensichtlich die Vias-Mitarbeiter im erst kürzlich wieder in Betrieb genommenen Abfertigungsgebäude 2 zu bewältigen. Auch im Terminal 3 mussten die Reisenden länger anstehen, jedoch soll dort weniger los gewesen sein. Einige clevere Fluggäste, denen bekannt ist, dass es im Sicherheitsbereich einen Shuttlebus zwischen den Sicherheitsbereichen gibt, sind daher ins T3 ausgewichen. Der Flughafen Wien macht keinen Hehl daraus, dass es am Sonntagvormittag einen starken Passagieransturm gibt. Man habe bereits reagiert und die Kapazität der Sicherheitskontrollen aufgestockt. Zu hoffen bleibt, dass dies die Wartezeiten verkürzt, denn bereits vor der Corona-Pandemie zählten lange Warteschlangen vor der Sicherheitskontrolle im Terminal 2, die damals für Schengen-Flüge noch im Bereich der B-Gates durchgeführt wurden, besonders während der Frühwellen zur Tagesordnung. Passagiere können auch einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sich Sicherheitskontrollen schneller durchgeführt werden können. Beispielsweise kann man die Wartezeit nutzen, um Flüssigkeiten zu entfernen, den Laptop aus der Tasche zu nehmen und gegebenenfalls kann man schon Gürtel, Uhr und so weiter ablegen. Auch ist es sehr ratsam, dass man sich schon vorher damit befasst was ins Handgepäck darf und was nicht, so dass volle Marmeladengläser und Co nicht einzeln von den Sicherheitsmitarbeitern entfernt werden müssen.

weiterlesen »

Potentielle Gefahr: 1,5 Meter großer Luftballon schwebte über Manchester-Runway

Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass die Comicfigur Peppa Pig ein landendes Flugzeug auf der Runways begrüßt. Zum Glück, denn in Manchester wäre es beinahe zu einem Unfall gekommen, denn ein Luftballon in Form dieser Figur verirrte sich auf die Start- und Landebahn. Ein Pilot der Fluggesellschaft Jet2 meldete nach der erfolgreichen Landung, dass er auf der Piste einen sehr großen Peppa-Piga-Ballon gesehen habe. Dieser war offiziellen Angaben etwa 1,5 Meter groß und hätte für Flugzeuge gefährlich werden können. Die Cockpitcrew dieses Jet2-Fluges sah das unliebsame Hindernis rechtzeitig und reagierte entsprechend. Nach der Meldung des Flugzeugführers rückten Sicherheitskräfte des Flughafens Manchester aus, die diesen riesigen Luftballon einfangen wollten. Das war gar nicht so einfach, denn laut lokalen Medienberichten machte dieser sich wiederholt eigenständig auf die Reise, so dass der Einsatz etwa 15 Minuten dauerte. Anschließend wurde der gesamte Bereich nochmals gründlichst überprüft, denn man wollte ausschließen, dass womöglich noch ein zweiter Ballon irgendwo herumliegt. Wie dieser Peppa-Pig-Ballon, der vermutlich vor einiger Zeit mit Helium gefüllt wurde, auf die Runway geraten konnte, ist unklar. Vermutet wird, dass dieser mal einem Kind gehört haben könnte und dieses sein Spielzeug möglicherweise verloren hat. Der Ballon machte sich dann eigenständig auf die Reise und kam ungünstigerweise nach dem Abbau des Heliums auf dem Flughafenareal zu Boden. Zum Zeitpunkt der Landung scheint das Helium noch zumindest so stark gewesen zu sein, dass der Peppa-Pig-Ballon aufrecht einige Zentimeter über dem Grund schweben konnte. Aufgrund der Größe von 1,5 Meter war dieser deutlich sichtbar.

weiterlesen »

Münster: Aegean hat Heraklion-Charterflüge aufgenommen

Der deutsche Flughafen Münster/Osnabrück konnte am Freitag die Aufnahme einer von Aegean Airlines bedienten Nonstopverbindung nach Heraklion feiern Der A320, der im Auftrag verschiedener Reiseveranstalter fliegt, war vollbesetzt. Die Charterflüge werden während der Sommersaison jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Dienstag durchgeführt. Unter Berücksichtigung der Flugangebote anderer Carrier gibt es nun fünf wöchentliche Verbindungen zwischen Münster/Osnabrück und der griechischen Insel Heraklion. Aegean Airlines wurde am Freitag standesgemäß mit der traditionellen Feuerwehr-Wasserfonatine begrüßt. „Mit Münster/Osnabrück nehmen wir einen weiteren Flughafen in Deutschland in unser Streckennetz auf. Wir freuen uns auf erfolgreiche und gut gebuchte Flüge gemeinsam mit unseren Touristikpartnern und dem Flughafen Münster/Osnabrück“, so Detlev Geiser, Country Sales Manager der Aegean Airlines.

weiterlesen »

Deutschland: Regierung will türkische Leiharbeiter an Flughäfen genehmigen

Die deutsche Bundesregierung will den Einsatz von Leiharbeitern aus dem Ausland an deutschen Verkehrsflughäfen bewilligen. Allerdings besteht man darauf, dass die Arbeitgeber zumindest den Tariflohn bezahlen müssen. Dies erklärte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gegenüber der „Bild am Sonntag“. Branchenverbände ringen bereits seit einigen Wochen darum, dass seitens der Regierung grünes Licht für den temporären Einsatz von rund 2.000 türkischen Leiharbeitern an Deutschlands Flughäfen gegeben wird. Bislang verhielt sich die deutsche Regierung eher zurückhaltend, jedoch dürfte der Ferienauftakt in NRW die Einstellung verändert haben. Unter anderem in Köln/Bonn und Düsseldorf ist es zu enorm langen Warteschlangen gekommen. In Deutschland fehlen an vielen Airports helfende Hände, denn Personalmangel herrscht in nahezu allen Bereichen. Besonders stark betroffen sind die Sicherheitsdienstleister, die im Auftrag der Bundespolizei die Sicherheitskontrollen durchführen. Da viel zu wenige Mitarbeiter zur Verfügung stehen, kommt es punktuell zu stundenlangen Wartezeiten. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) erklärte gegenüber der Zeitung unter anderem, dass er sich mit den Ministerkollegen Heil und Faeser (Inneres) abgestimmt habe. Die Leiharbeiter sollen beispielsweise im Bereich der Gepäckabfertigung eingesetzt werden. Der Einsatz soll auf „einige Monate“ befristet werden. Die Verantwortung für die chaotischen Zustände an Deutschlands Flughäfen sieht das FDP-Regierungsmitglied aber nicht bei der Staatsführung, sondern bei den Airports und bei den Flughäfen.

weiterlesen »

A220-Ersatzteile knapp: Air Baltic kürzt Flugangebot ab September 2022

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für September 2022 zahlreiche Flugverbindungen aus dem Verkauf genommen und Passagiere, die bereits Tickets erworben hatten, über die Streichungen informiert. Hintergrund ist, dass die Versorgung mit Ersatzteilen angespannt ist. Ab September wird der Carrier temporär keine Flüge mehr ab der litauischen Hauptstadt nach Oslo, London Gatwick, Dublin und Hamburg anbieten. Auch ab der Homebase Riga wird das Angebot reduziert, jedoch fallen die Kürzungen kleiner aus als in Vilnius. Auf zahlreichen Strecken fährt man übergangsweise die Frequenzen zurück. „Leider haben globale Lieferkettenprobleme auch die Verfügbarkeit einiger Flugzeugteile beeinträchtigt. Diese Teile werden für die Flugzeuge von Air Baltic benötigt. Aus diesem Grund werden viele Fluggesellschaften in den kommenden Monaten das gesamte Flugnetz umstrukturieren. Dies ist ein globales Problem in der Luftfahrtindustrie, das nicht durch das Leasing eines Flugzeugs gelöst werden kann“, so das Unternehmen auf Anfrage. Es bleibt abzuwarten, ob auch andere Airbus-A220-Betreiber von der laut Air Baltic problematischen Verfügbarkeit von Ersatzteilen betroffen sein werden. Beispielsweise setzt die Lufthansa-Tochter Swiss zahlreiche Maschinen dieses Typs ein. Der lettische Carrier ist die erste Airline, die öffentlich über die Problematik spricht.

weiterlesen »

Frankfurt: Bis zu 14 Prozent mehr Lohn für Fraground-Mitarbeiter

Für die rund 3.500 Mitarbeiter der Fraport-Tochter Fraground gibt es mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2022 eine Gehaltserhöhung. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi nach zwei Verhandlungsrunden geeinigt. Das Unternehmen ist insbesondere am Standort Frankfurt am Main im Bereich der Bodenverkehrsdienstleistungen tätig. Die Bezüge sollen um bis zu 14 Prozent angehoben werden. Die rund 3.500 Beschäftigten werden weiters eine Einmalzahlung in der Höhe von 700 Euro ausbezahlt bekommen. Letztere ist insbesondere als so genannter Teuerungsausgleich gedacht. Laut Gewerkschaft sollen die Stundenlöhne im Ausmaß zwischen 1,64 und 2,74 Euro pro Arbeitsstunde angehoben werden. So soll es sich ergeben, dass die Mitarbeiter bis zu 425 Euro mehr pro Monat verdienen werden.

weiterlesen »