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Swiss rechnet mit „solidem Jahresgewinn“

Die Fluggesellschaft Swiss konnte im dritten Quartal 2023 von der hohen Nachfrage profitieren. Dies führte dazu, dass man in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres ein operatives Ergebnis in der Höhe von 287,5 Millionen Schweizer Franken eingeflogen hat. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war man mit -375,5 Millionen Schweizer Franken tief in der Verlustzone. Die Erträge haben sich um 132,3 Prozent auf 3,18 Milliarden Schweizer Franken verbessert. Im dritten Quartal 2022 lag das operative Ergebnis bei 220,5 Millionen Euro. Derzeit geht die Geschäftsleitung der schweizerischen Lufthansa-Tochter davon aus, dass man das laufende Geschäftsjahr „mit einem soliden Gewinn abschließen“ wird. „In diesem für uns als Airline finanziell wichtigsten Quartal haben das branchenweit verknappte Angebot und der hohe Nachholbedarf an Flugreisen für vorteilhafte Marktvoraussetzungen gesorgt. Diese konnten wir auch dank der wirksamen Restrukturierung und einer hohen Flugplanstabilität in den Sommermonaten in starke Resultate umwandeln“, so Swiss-Finanzchef Markus Binkert. Insgesamt beförderte Swiss von Jänner bis September rund 9,3 Mio. Fluggäste und damit rund zweieinhalb Mal so viel wie in der Vorjahresperiode. In diesem Zeitraum führte der Carrier über 78.000 Flüge durch, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Auf dem gesamten Streckennetz hat die Lufthansa-Tochter in den ersten neun Monaten 2022 insgesamt 82,5 Prozent mehr Sitzkilometer (ASK) angeboten, die Anzahl der verkauften Sitzkilometer (RPK) stieg im selben Zeitraum um 186,6 Prozent. Der Sitzladefaktor betrug durchschnittlich 79,6 Prozent und lag damit um 28,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im dritten Quartal transportierte Swiss 4,0 Mio. Passagiere gegenüber 2,6 Mio. in der Vorjahresperiode. Die Airline

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Quartalszahlen: Starker Sommer 2022 beschert Lufthansa fetten Gewinn

Das dritte Quartal 2022 war für Lufthansa finanziell erfolgreich. Man kann einen Überschuss von 809 Millionen Euro ausweisen. Im Vorjahreszeitraum war man mit 72 Millionen Euro in den roten Zahlen. Der operative Gewinn der Firmengruppe ist auf 1,1 Milliarden Euro gestiegen und liegt damit mehr als viermal so hoch wie im dritten Quartal 2021. Bereits in der Vorwoche hat Lufthansa die Prognose für den Jahresgewinn 2022 deutlich angehoben. Man rechnet mit einem bereinigten Ebit von mehr als einer Milliarde Euro. Auch rechnet der Vorstand rund um Carsten Spohr damit, dass man im vierten Quartal 2022 in der Gewinnzone bleiben wird. Der Passagierbereich der Lufthansa Group hat besonders stark unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten. Dieser konnte erstmalig seit dem Beginn der Krise wieder in die schwarzen Zahlen fliegen. Dies liegt aber auch daran, dass man im Sommer 2022 die Ticketpreise zum Teil äußerst kräftig angehoben hat. Die Bereiche Fracht und Wartung befinden sich ebenfalls auf Rekordkurs und werden laut Lufthansa die Vorjahreswerte abermals übertreffen. Die Töchter Austrian Airlines und Brussels Airlines sollen bis Jahresende 2022 die staatlich besicherten Kredite, die von Österreich bzw. Belgien gewährt wurden, vorzeitig zurückbezahlen. Die Zahl der Fluggäste der Passagier-Airlines wurde im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. So flogen zwischen Juli und September mehr als 33 Millionen Fluggäste mit den Airlines der Lufthansa Group (Vorjahreszeitraum: 20 Millionen). „Die Lufthansa Group hat im dritten Quartal mit einem operativen Gewinn von über einer Milliarde Euro ein sehr gutes Ergebnis erzielt und stellt damit ihre wiedererlangte

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Air Côte d’Ivoire will mit A330-900 auf die Langstrecke

Die Fluggesellschaft Air Côte d’Ivoire hat sich für die Bestellung von zwei werksneuen Airbus A330-900 entschieden. Diese sollen im vierten Quartal 2024 bzw. im zweiten Quartal 2025 ausgeliefert werden. Der Carrier lässt die Neuzugänge mit 240 Sitzen bestuhlen. Diese werden sich auf vier Beförderungsklassen verteilen. Air Côte d’Ivoire will mit den A330-900 den Verkehr in Richtung Europa, USA und in den Nahen Osten ausbauen. Konkrete Destinationen hat man im Zuge der Bekanntgabe der Order allerdings nicht genannt. Für die Fluggesellschaft sind die Widebodies eine Premiere, denn bislang hat man keine Maschinen in dieser Größenklasse. Die Flotte besteht momentan aus vier de Havilland Dash 8-400, einem Airbus A320neo, zwei A320ceo und zwei A319. In der Vergangenheit war man auch an zwei A319neo interessiert, jedoch hat man die entsprechende Order in A330-900 umgewandelt. Momentan bedient man fast ausschließlich Ziele auf dem afrikanischen Kontinent. Im Charter fliegt man auch die eine oder andere Insel an. Mit der Einflottung der Langstreckenmaschinen will man im größeren Stil expandieren. Es bleibt daher abzuwarten welche neuen Destinationen Air Côte d’Ivoire ab 2024 aufnehmen wird.

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Nordica hat ersten Charterflug mit Airbus A320 durchgeführt

Die Fluggesellschaft Nordica hat mit der ES-NAB ihren ersten Airbus A320 übernommen. Die Maschine ist am 21. Oktober 2022 in Tallinn eingetroffen und hat bereits ihre ersten Charterflüge absolviert. Der kommerzielle Erstflug mit der ES-NAB wurde am 25. Oktober 2022 im Auftrag eines Reiseveranstalters unter der Flugnummer ND8011 von Tallinn nach Hurghada durchgeführt. Anschließend ging es weiter als ND8081 nach Heraklion und am 26. Oktober 2022 als ND8031 zurück nach Tallinn. Das Luftfahrtunternehmen, das der Nordic Aviation Group angehört, will bis zu 15 Airbus A320 einflotten. Diese Anzahl von Mittelstreckenjets hält man für die „kritische Größe“, um im ACMI- und Chartersegment mitmischen zu können. Auch will man vier Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Diese sollen in Hamburg und München stationiert werden und von dort aus für einen nicht näher bezeichneten Wetlease-Kunden fliegen. Geschäftsführer Jan Palmér wollte keine Auskunft über den Auftraggeber erteilen. Man befindet sich bereits auf der Suche nach fliegendem Personal. Nach aktuellem Stand der Dinge will man die Flotte bis Sommer 2024 auf zehn Maschinen der A320-Reihe aufbauen. Im Sommer 2023 will man im ACMI- und Chartermarkt mit bis zu sechs Flugzeugen dieses Typs aktiv sein. Dabei will man sich nach Möglichkeit auf Dienstleistungen für andere Fluggesellschaften fokussieren und langfristige Verträge abschließen. Zunächst wird man aber im Charter für Tez Tour fliegen. Der Umstand, dass Nordica verstärkt ins ACMI- und Chartersegment einsteigen will, ist nicht rein zufällig. Im Baltikum steigen immer mehr Unternehmen in diesen Bereich ein. Dazu wurden auch neue Fluggesellschaften gegründet. Primär dürften dabei die

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Eurowings setzt Deutschland-Strecken ab Graz und Linz erneut aus

Die Fluggesellschaft Eurowings wird die Nonstop-Verbindungen ab Linz und Graz nach Düsseldorf erneut aussetzen. Derzeit ist geplant, dass die vorerst letzten Flüge kurz vor Weihnachten 2022 durchgeführt werden. Anschließend soll der Flugverkehr bis 30. Jänner 2023 ruhen. Ab Linz fliegt Eurowings bis zum 23. Dezember 2022 bis zu fünfmal wöchentlich nach Düsseldorf. Anschließend wird die Route in eine „Winterpause“ geschickt. Die Wiederaufnahme ist für den 30. Jänner 2023 angekündigt. Selbiges gilt auch für die ab Graz angebotene Nonstop-Verbindung in die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Erst kürzlich hat Eurowings die Graz-Stuttgart-Strecke reaktiviert. Bereits jetzt ist fix, dass diese erneut in eine „Pause“ geschickt wird. Analog zu den Düsseldorf-Routen ab der Steiermark und ab Linz wird diese am 23. Dezember 2022 vorerst letztmals bedient. Am 30. Jänner 2023 soll diese wieder reaktiviert werden. Eurowings hat die drei in diesem genannten Artikel Stecken von Austrian Airlines übernommen. Seither wurden diese mehrfach über längere Zeiträume ausgesetzt. Am Flughafen Klagenfurt pausiert derzeit die Köln/Bonn-Strecke. Diese will man zwischen 20. Dezember 2022 und 30. Dezember 2022 in reduziertem Umfang reaktivieren. Es sollen dann nur noch zwei Umläufe pro Woche angeboten werden.

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Bislang nur sieben AUA-Jets mit neuer Europa-Kabine unterwegs

Manchen Passagieren fallen eben auch kleinste Details auf, die andere nicht einmal wahrnehmen: Austrian Airlines hat im Airbus A320neo die jüngste Kurzstrecken-Economy-Sitzgeneration der Lufthansa Group verbaut. Diese ist bei der AUA bislang nur in wenigen A320ceo im Einsatz. Derzeit verfügt Austrian Airlines in dieser Größenklasse über 29 Airbus A320ceo, je drei A321-100 und -200 sowie über einen A320neo. Bislang sind nur die Maschinen mit den Registrierungen OE-LZA, OE-LZB, OE-LZC, OE-LZD, OE-LZE und OE-LZF sowie die neue OE-LZN mit dem neuen Standard-Eco-Sitz der Lufthansa Group ausgerüstet. Alle anderen Airbusjets dieser Klasse haben noch die „alten“ Sesseln verbaut. Laut einer Sprecherin handelt es sich um den „Group Standard Sitz“, der seit einigen Jahren in Verkehrsflugzeuge der A320-Reihe des Lufthansa-Konzerns verbaut werden. Bei Austrian Airlines sind bislang nur wenige Maschinen damit ausrüstet. Dies hängt damit zusammen, dass man bislang lediglich sechs A320ceo umgerüstet hat und erst einen A320neo eingeflottet hat. Andere Konzernmitglieder sind mit der „neuen Europakabine“ schon wesentlich weiter. Laut Austrian Airlines mehr Platz und besser gepolstert Passagiere, die nicht sonderlich genau schauen, werden lediglich zwei offensichtliche Merkmale erkennen: Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Fach, in dem sich im Regelfall die Safety-Card und der Verkaufskatalog befinden, nicht mehr senkrecht, sondern quer angeordnet. Weiters gibt es beleuchtete USB-Steckdosen, die vormals nicht vorhanden waren. Beim genauen Hinsehen erkennt man auch rasch, dass der Abstand zwischen den Lehnen ein wenig größer ist, die Schriftart auf der Rückenlehne des Vordersitzes anders ist und es auch sonst ein paar kleine Unterschiede gibt. Kein Wunder, denn die aktuelle

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World Europa: MSC übernimmt LNG/Brennstoffzellen-Kreuzfahrtschiff

Die italienische Reederei MSC hat mit der World Europa das bislang größte Kreuzfahrtschiff, das mit LNG- und Brennstoffzellenantrieb ausgerüstet ist, übernommen. Gebaut wurde es von der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique. Die Reederei betont, dass die Kombination der beiden Technologien dazu führen soll, dass es unter dem Strich jenes Kreuzfahrtschiff sein soll, das momentan die geringsten Schadstoffemissionen der gesamten Branche haben soll. Die MSC World Europa wird im November 2022 in Doha getauft werden. Die Jungfernfahrt soll im Dezember 2022 durchgeführt werden. Zunächst wird das Schiff in der Golfregion stationiert sein, ehe es im März 2023 nach Europa überstellt wird. Anschließend werden Kreuzfahrten in der Mittelmeerregion ab Genua, Neapel, Messina, Valletta, Barcelona und Marseille angeboten. Dem Neuzugang wird ein Schwesterschiff folgen: Die MSC World America soll im Jahr 2025 in See stechen und wird sich ein wenig unterscheiden. Laut Reederei soll der Neubau auf die Marktanforderungen der Vereinigten Staaten von Amerika maßgeschneidert werden. Nähere Details will man demnächst mitteilen.

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Personalsuche: Lufthansa zahlt Mitarbeitern bis zu 1.500 Prämie für Empfehlungen

Während der Corona-Pandemie hat Lufthansa viele Mitarbeiter abgebaut. Dies wurde überwiegend über finanzielle Anreize zum vorzeitigen Austritt oder aber Golden-Handshakes bewerkstelligt. Zwischenzeitlich räumte Konzernchef Carsten Spohr ein, dass man sich von zu vielen Beschäftigten getrennt habe. Die Folge daraus: Akuter Personalmangel in vielen Bereichen. Nun sollen die Mitarbeiter bei der Suche von neuen Lufthanseaten mitanpacken. In der Vergangenheit hatte die Luftfahrt nur selten Probleme neue Beschäftigte zu finden, denn Arbeiten in dieser Branche hatte nicht nur viel Prestige, sondern war für viele Menschen auch ein Lebenstraum. Lufthansa genoss in Deutschland als Arbeitgeber einen sehr guten Ruf und war für viele Menschen in der Luftfahrt das Traumziel. Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Stellenabbau beim Kranich, bei Flughäfen, Dienstleistern und anderen Fluggesellschaften führte aber dazu, dass sich das Interesse an Jobs in der Luftfahrtbranche in sehr eng gesteckten Grenzen hält. Offene Stellen gibt es fast überall, aber Bewerbungen erhalten die Arbeitgeber nicht sonderlich viele. Die Gründe hierfür sind vielfältig und können nicht komplett über einen Kamm geschoren werden. Generell scheint sich das Verhalten vieler Arbeitgeber aber nachteilig ausgewirkt zu haben, denn potentielle Bewerber versuchen ihr Glück erst gar nicht, weil sie die Branche hinsichtlich der Job-Stabilität für riskant halten. Wer weiß, vielleicht ist man ja beim nächsten Lockdown dann arbeitslos oder aber kommt in die mickrige deutsche Kurzarbeit, von der gerade Geringverdiener nur schwer bis gar nicht leben können. Bislang wurde von den potentiellen Arbeitgebern auch nur wenig getan, um die Jobs attraktiver zu machen. Gerade im Bereich des Bodenpersonals haben

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Korean Air legt einzelne Prag-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Korean Air wird nach langer Abwesenheit wieder auf den tschechischen Flughafen Prag zurückkehren. Das Comeback ist vorläufig nur von kurzer Dauer, denn man legt vorerst nur vier Umläufe auf. Unter der Flugnummer KE8969 will man am 16. Dezember 2022 und am 7. Januar 2023 mit Boeing 777-300ER von Seoul nach Prag fliegen. Die Rückflüge sollen jeweils am 17. Dezember 2022 und am 8. Januar 2023 als KE8970 durchgeführt werden. In der Vergangenheit unterhielt Korean Air in Kooperation mit dem Skyteam-Partner CSA, an dem man einst beteiligt war, eine regelmäßige Langstreckenverbindung zwischen den beiden Hauptstädten. Mittlerweile ist CSA auf nur noch einen geleasten Airbus A320 zusammengeschrumpft und bedient lediglich die Strecke Prag-Paris. Auch ist Korean Air nicht mehr am tschechischen Luftfahrtunternehmen beteiligt. Man verkaufte die Anteile schon vor längerer Zeit an Smartwings. Bedingt durch das Insolvenzverfahren befindet es sich nun mehrheitlich im Eigentum der Smartwings-Gesellschafter.

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Amsterdam: Ruud Sondag zum Interimschef bestellt

Die Royal Schiphol Group, der unter anderem der Flughafen Amsterdam angehört, bekommt mit Wirksamkeit zum 1. November 2022 einen neuen Geschäftsführer. Ruud Sondag wurde vom Aufsichtsrat zum vorläufigen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hintergrund ist, dass Dick Benschop aufgrund der chaotischen Zustände am größten Airport der Niederlande zurückgetreten ist. Er übt sein Amt bis zur Bestellung eines Nachfolgers weiterhin aus. Die Ablöse erfolgt am 1. November 2022. Sondag ist allerdings nur provisorisch bestellt worden, da man sich momentan im Auswahlverfahren für die dauerhafte Nachfolge befindet. Die Royal Schiphol Group soll nun übergangsweise von ihm geleitet werden. Als Finanzchef fungiert Robert Carsouw. Als Chief Operating Manager ist Hanne Buis bestellt. Der Aufsichtsrat will so rasch wie möglich über die endgültige Neubesetzung des Führungsteams entscheiden. Hierfür benötige man aber noch etwas Zeit.

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