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Russische Regierung lässt elf ältere Flugzeuge reaktivieren

Überraschend kommt es nicht, doch das russische Handelsministerium will elf schon länger abgestellte Maschinen wieder flugtauglich machen. Es handelt sich um acht Tupolew Tu-204/214, zwei Ilyushin Il-96 und eine Antonow An-124. Gemäß der Agentur Interfax sollen 15,4 Milliarden Rubel (rund 269.145.497,54 Euro) in die Hand genommen werden, um vorerst diese elf Flugzeuge wieder in die Luft zu bringen. Auch ist vorgesehen, dass die Musterzulassungen geändert werden sollen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass weitere ältere Maschinen, die teilweise noch aus Sowjetzeiten stammen, wieder fit gemacht werden sollen. Hintergrund ist, dass die Ersatzteilversorgung für westliche Muster immer schwieriger wird. Zwar hat man aus China ein Signal erhalten, dass man Nachbauteile bekommen könnte, doch dies dürfte nicht ausreichend sein. Das Hochfahren der Herstellung russischer Maschinen dauert noch einige Zeit. Derzeit geht man davon aus, dass das Vorhaben rund drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen wird. Das notwendige „Kleingeld“, das erforderlich ist, will der Staat in die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation einbringen. Durch die „Umverteilung“ von Mitteln aus dem Bundeshaushalt will man das Geld kurzfristig bereitstellen können. Aufgrund der Sanktionen sollen rund zehn Tu-214 jährlich gefertigt werden. Auch die Wiederaufnahme der Produktion der Il-96 wird zumindest nicht ausgeschlossen.

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Viele Krankenstände: AUA musste 52 Flüge streichen

Stolze 52 von rund 360 geplanten Flügen musste Austrian Airlines allein am Samstag streichen. Ursachen hierfür waren Personalmangel und der Streik bei der französischen Flugsicherung. Dabei erklärte Firmenchefin Annette Mann erst unmittelbar zuvor, dass man ausreichend fliegende Mitarbeiter habe. Das Unternehmen wäre von vielen Krankenständen, besonders im Bereich der Flugbegleiter, regelrecht überrollt worden. Diese sind in erster Linie auf angebliche Corona-Infektionen zurückzuführen. Somit entstand bei Austrian Airlines ein personeller Engpass, den es laut Generaldirektorin Mann eigentlich nicht geben sollte. Die Personaldecke scheint angespannt zu sein und bereits kleine Unregelmäßigkeiten können sich offensichtlich erheblich auf den Flugbetrieb auswirken. Die Folge aus den vielen Streichungen, von denen zunächst der Kurier berichtete: Tausende Passagiere sind in Wien und an anderen Flughäfen gestrandet. Betroffene berichten gegenüber Aviation.Direct, dass die Themen Ersatzbeförderung und Umbuchungen nicht reibungslos laufen. An der Homebase soll es zu langen Warteschlangen an den Schaltern gekommen sein und nicht in jedem Fall gab es eine Lösung für die Passagiere. Außerhalb Wiens soll an manchen Airports den Betroffenen mitgeteilt worden sein, dass diese sich an das Call-Center der Austrian Airlines wenden sollen. Vor Ort könne man leider nichts machen. Das Streichkonzert setzt sich am Sonntag offensichtlich fort, denn zahlreiche AUA-Flüge sind bereits abgesagt worden. Noch ist nicht klar wie viele Verbindungen über den Tag hinweg ausfallen werden. Austrian Airlines erklärte am Vormittag gegenüber Aviation.Direct, dass nach aktuellem Stand der Dinge 42 Verbindungen von/nach Wien ausfallen werden. Passagiere sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Stand ihrer Buchung informieren und im Falle einer Streichung

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Wien: Vias-Mitarbeiter bekommen einmalig 1.400 Euro

Die Beschäftigten der Flughafen-Wien-Tochter Vias, die unter anderem für die Sicherheitskontrollen zuständig ist, werden für das zweite Halbjahr 2022 eine Einmalzahlung in der Höhe von rund 1.400 Euro als Teuerungsausgleich erhalten. Dies gaben Betriebsrat und Gewerkschaft Vida nach Abschluss der Verhandlungen bekannt. Arbeitnehmervertreter Daniel Liebhart ist der Ansicht, dass die in der österreichischen Luftfahrt tätigen Unternehmen erkannt hätten, dass die Personalsituation in der gesamten Branche angespannt ist. Den Umstand, dass es bislang zu keinem Chaos gekommen ist, führt der Vida-Fachgruppenobmann darauf zurück, dass viele Überstunden geleistet werden. „Wir sind besonders stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen, die dafür sorgen, dass der Flughafen Wien aktuell zu den pünktlichsten Airports Europas zählt“, betont der Gewerkschafter. Sowohl mit Austrian Airlines als auch mit Vias habe man „positive Sozialpartnergespräche“ führen können. Bei beiden Unternehmen führen diese dazu, dass zunächst Einmalzahlungen an die Beschäftigten geleistet werden. „Bei der am Flughafen Wien für die Sicherheit und Passagierkontrollen zuständigen VIAS konnten wir gemeinsam mit dem Betriebsrat bereits Prämienzahlungen von in Summe rund 1.400 Euro für das zweite Halbjahr 2022 in Verhandlungen erreichen und damit einen Teuerungsausgleich schaffen. Mit der VIAS-Geschäftsführung befinden wir uns auch in fruchtbaren Gesprächen zur mittelfristigen Etablierung eines spürbar besseren Lohnniveaus, um das Problem der Personalknappheit im Sicherheitsbereich und der Bodenabfertigung der Passagiere nachhaltig lösen zu können“, erklärt Liebhart. Kritisch sieht man seitens der Vida, dass Austrian Airlines weiterhin am Sparpaket, das zu Beginn der Corona-Pandemie vereinbart wurde, festhält. Dieses sieht unter anderem vor, dass die Löhne gekürzt sind. Gleichzeitig sollen aber die Dienstpläne

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Skytrax: Lufthansa ist den fünften Stern wieder los

In der Luftfahrtbranche war es vielen ein Rätsel warum Skytrax vor einigen Jahren das Fünf-Sterne-Rating an Lufthansa verliehen hatte. Die Ankündigung einer neuen Business-Class, die bis dato nicht eingeführt wurde, hatte damals maßgeblich dazu beigetragen. Nun ist der Kranich den fünften Stern wieder los und darüber so ganz und gar nicht erfreut. In der Luftfahrt gibt es für so ziemlich alles und jeden irgendeinen Award. Einst genossen die Skytrax-Ratings hohes Prestige, jedoch büßte die Agentur nach der Fünf-Sterne-Einstufung der Lufthansa ganz ordentlich an Vertrauen ein. Seither hat sich beim Kranich auch einiges getan, denn man glich besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke das Bordprodukt an jenes von Billigfliegern an und auch auf der Long Haul muss man für viele Serviceleistungen mitunter tief in die Tasche greifen. Natürlich sieht es in der First Class anders aus, jedoch ist diese für die breite Masse nicht wirklich relevant. Lufthansa ist jedenfalls den fünften Skytrax-Stern los und bei genauer Betrachtung des Ratings rangiert man in der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke nur noch minimal über dem Billigflieger Ryanair. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass man viele Elemente des Produkts des Konkurrenten kopiert und abgewandelt umgesetzt hat. Beispiel: Paid-Catering. „Die Lufthansa Group investiert derzeit mehrere Milliarden in ein noch besseres Reiseerlebnis. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte des Konzerns. Diese beispiellosen Investitionen zielen darauf ab, das Bord- und Bodenprodukt rundum zu erneuern. Wir stehen vor der Einführung eines neuen Spitzenproduktes auf der Langstrecke in allen vier Reiseklassen (Economy, Premium Economy, Business,

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Innsbruck: Trade-Air-Fokker 100 musste Sicherheitslandung in Zagreb einlegen

Auf dem Weg von Thessaloniki nach Innsbruck musste die kroatische Fluggesellschaft Trade Air mit der einzigen Fokker 100 der Flotte am Freitag eine außerplanmäßige Landung in Zagreb einlegen. Die Maschine mit der Registrierung 9A-BTE hatte einen technischen Defekt. Trade Air war mit der Fokker 100 im Auftrag des Reiseveranstalters Idealtours unterwegs. Man befand sich unter der Flugnummer C3 703 auf dem Rückweg von Thessaloniki nach Innsbruck. Am Nachmittag des 24. Juni 2022 erhielten die Piloten im Cockpit eine Warnanzeige und entschieden sich daher in niedriger Flughöhe bei langsamer Geschwindigkeit in Zagreb zwischenzulanden. Ursache war ein Hydraulikausfall. Die Crew konnte den Jet sicher landen. An Bord befanden sich 100 Passagiere. Eine Gefahr für die Reisenden habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. In Zagreb befindet sich die Homebase von Trade Air, so dass dort die notwendige technische Überprüfung bzw. Instandsetzung vorgenommen werden kann. Ungünstig war dies aber für Idealtours-Urlauber, denn die weiteren mit dieser Maschine ab Innsbruck geplanten Charterflüge mussten gestrichen werden. Erst Anfang dieser Woche sprang Trade Air ein und brachte jene Passagiere, die am Sonntag von Eurowings Europe sitzen gelassen wurden, an ihr Urlaubsziel nach Lamezia Terme. Vergangenes Wochenende konnte die Lufthansa-Tochter aufgrund von Personalmangel gleich zwei in Salzburg stationierte Airbus A319 nicht betreiben. Über den Maschinenumlauf hätte auch für Idealtours nach Lamezia Terme geflogen werden sollen. Auch bei Austrian Airlines ist es in Innsbruck zu Ausfällen gekommen, denn am Donnerstagabend ist der Kurs OS913 (Wien-Innsbruck) ausgefallen. Das hatte zur Folge, dass die Anbindung an das Drehkreuz Wien, die für 6

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Transavia muss Angebot in Amsterdam reduzieren

Allein die Billigfluggesellschaft Transavia muss ab Amsterdam-Schiphol rund 200 Flüge aus dem Programm nehmen. Hintergrund ist, dass die Regierung der Niederlande entschieden hat, dass die Kapazität wegen dem akuten Personalmangel reduziert werden muss. Auch KLM und andere Carrier müssen ihr für den Sommer 2022 geplantes Schiphol-Angebot reduzieren. Derzeit erhalten viele Passagiere Benachrichtigungen von ihren Airlines, dass die für Juli und August 2022 gebuchten Flüge nicht wie ursprünglich geplant stattfinden werden. Die Vorgehensweise der Carrier ist unterschiedlich. Transavia-Chef Marcel de Nooijer erklärt unter anderem: „Es gibt eine Gruppe, die Opfer dieses Kapazitätsabbaus ist. Das tut weh. Das ist ein großer Verlust für unsere Passagiere und für unser Unternehmen. Die erzwungene Verringerung der Zahl der Fluggäste ist höchst unerwünscht und muss einmalig und von kurzer Dauer sein“. Olivier Jankovec, Generaldirektor des Flughafenverbandes ACI Europe sagt unter anderem: „Der Amsterdamer Flughafen Schiphol ist in vielerlei Hinsicht das, was die Niederlande größer macht, als sie sind. Unter diesem Gesichtspunkt besteht kein Zweifel, dass die Entscheidung der Regierung, die Kapazität des Flughafens erheblich zu reduzieren, die Niederlande kleiner machen wird“.

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Heathrow: British-Airways-Bodenpersonal kurz vor dem Streik

In die jüngste Streiksaison wird sich nun auch British Airways einreihen, denn das an der Homebase London-Heathrow stationierte Bodenpersonal stimmte für Arbeitsniederlegungen. Die zuständigen Gewerkschaften Unite und GMB wollen mehrere Tage zum Streik aufrufen. Hintergrund ist, dass die Arbeitnehmervertreter der Ansicht sind, dass der Umstand, dass im Bereich des Managements vormalige Lohnkürzungen zurückgenommen wurden, jedoch beim Bodenpersonal nicht. Je nach Berufsgruppe geht es um bis zu zehn Prozent des Monatslohns. Das wollen die Gewerkschaften nicht akzeptieren und es ist derzeit auch nicht ausgeschlossen, dass die Arbeitsniederlegungen auf Flugbegleiter und Piloten ausgedehnt werden könnten. Auch mit deren Vertretern ist man im Clinch. British Airways zeigt sich offiziell über den Umstand, dass die BA-Bodenmitarbeiter in Heathrow für Streik gestimmt haben, enttäuscht. Dennoch will man weiterhin verhandeln und hofft, dass der Streik so verhindert werden kann. Weniger optimistisch sind da die Gewerkschaften, denn diese wollen zunächst ein stark nachgebessertes Angebot sehen. BA hält entgegen, dass Einmalzahlungen ausgeschlagen worden wäre und man aufgrund der Pandemie rund vier Milliarden Pfund Verlust gemacht habe. Die Arbeitnehmervertreter wollen in den nächsten Tagen ihre Streiktermine bekanntgeben. Wenn die Arbeit niedergelegt wird, ist mit Chaos in Heathrow zu rechnen.

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Ryanair spielt Arbeitsniederlegungen herunter und warnt vor ATC-Streik

In verschiedenen europäischen Ländern gingen am Freitag Streiks bei Flugbetrieben der Ryanair Group über die Bühne. Der Konzern spielt diese aber regelrecht herunter und behauptet gar, dass die Arbeitsniederlegungen „kaum unterstützt werden“. Eigenen Angaben nach musste Ryanair am Freitag zwei Prozent der geplanten 3.000 Flüge streichen. Der Löwenanteil betraf Belgien, denn von/nach Charleroi und Brüssel-Zaventem mussten 40 Prozent der Verbindungen abgesagt werden. Das Unternehmen behauptet, dass die Streikbereitschaft in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Irland und im Vereinigten Königreich besonders gering sein soll. „Die große Mehrheit der Ryanair-Besatzungen arbeitet normal“, so das Unternehmen. Für das Wochenende rechnet man „nur mit minimalen, wenn überhaupt, Beeinträchtigungen des Flugplans als Folge dieser sehr geringfügigen und kaum unterstützten Arbeitsniederlegungen“. Eine ganz andere „Hausnummer“ steht dem Billigflieger aber in Frankreich bevor, denn dort werden die Fluglotsen im Zentrum Marseille einen zweitägigen Arbeitskampf antreten. Dieser betrifft sämtliche Nutzer des Luftraums und Ryanair geht davon aus, dass erhebliche Verspätungen und Ausfälle bei Flügen, die durch den französischen Luftraum führen, die Folge sein werden. Die Streiks des eigenen Personals hingegen sollen – so das Unternehmen – regelrecht keine Bedeutung haben. Unabhängig davon: Personen, deren Urlaubsflug gestrichen wurde, interessiert es herzlich wenig, ob Ryanair der Ansicht ist, dass Streiks angeblich „kaum unterstützt werden“.

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Boeing und Norwegian legen Streit bei: 50 B737 Max 8 fix bestellt

Die Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle und der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing haben eine Absichtserklärung, die Ende Mai 2022 unterschrieben wurde, in eine Festbestellung umgewandelt. Der Billigflieger hat nun 50 Boeing 737 Max 8 bestellt. Zuvor gab es zwischen den beiden Unternehmen erhebliche gerichtliche Auseinandersetzungen, denn Norwegian hatte sich im Zuge des Insolvenzverfahrens von einer vormaligen Großbestellung entledigt. Mit dem Konkurrenten Airbus konnte man sich einigen, jedoch wollte Boeing das einseitige Storno nicht einfach auf sich sitzen lassen. Nun konnte man am Verhandlungstisch alle Unstimmigkeiten beilegen. Norwegian Air Shuttle hat damit 50 Boeing 737 Max 8 fix bestellt. Weiters wurde kommuniziert, dass sich der Carrier Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare gesichert hat. Norwegian musste sich im Zuge der Coronapandemie in mehreren Staaten in Insolvenzverfahren flüchten. Die Fluggesellschaft verkleinerte sich massiv und gab unter anderem die Langstrecke komplett auf.

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AUA-Chefin Mann will Preise erhöhen und sieht keinen Personalmangel

Zwischen 50 und 100 Euro oneway sollen Langstreckenpassagiere der Austrian Airlines in Zukunft tiefer in die Geldbörse greifen müssen, wenn es nach Firmenchefin Annette Mann geht. Im Europanetz sollen die Preiserhöhungen „nur wenige Euro“ ausmachen. Seit einigen Monaten steht mit Annette Mann erstmals eine Frau an der Spitze der österreichischen Lufthansa-Tochter. Im Gespräch mit dem Ö1-Morgenjournal kündigt die Managerin Preiserhöhungen an, die sie insbesondere mit den stark gestiegenen Treibstoffpreisen begründet. Ohne die Passagiere stärker zur Kasse zu bitten, könne Austrian Airlines nicht mehr profitabel werden. Mann sieht angesichts zahlreicher Sparpakete, die bereits umgesetzt wurden, keine Alternativen zu Erhöhungen der Flugscheinpreise. „Man wird das auch in Zukunft spüren, Fliegen wird teurer“, so die AUA-Chefin. Allerdings werde sich der Effekt der deutlich erhöhten Treibstoffpreise aufgrund von Fuel-Hedging-Geschäften, die Lufthansa zentral für die gesamte Firmengruppe tätigt, erst im nächsten Jahr zeigen. Eigentlich wollte Austrian Airlines im laufenden Geschäftsjahr zumindest eine schwarze Null schreiben. Derzeit geht Annette Mann davon aus, dass sich das heuer aufgrund der Kerosinpreise nicht ausgehen wird. Seitens der OMV erwartet sie sich entsprechende Entschädigungen, denn die Managerin ist der Ansicht, dass die AUA von den eingeschränkten Treibstoffmengen in Wien doch stark betroffen ist. Der Umstand, dass man auf der Kurz- und Mittelstrecke überwiegend „auswärts“ tanken muss, führt wegen höherem Gewicht zu gesteigertem Verbrauch. Mit dem OMV-Management sollen Gespräche über Kompensationen geführt werden. Von Personalmangel bei Austrian Airlines will Annette Mann übrigens nichts wissen. Sie verweist darauf, dass man 150 zusätzliche Flugbegleiter eingestellt habe. Auch hätte die Kurzarbeit geholfen, dass man

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