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Flixtrain will ÖBB und Westbahn Konkurrenz machen

Die Österreichischen Bundesbahnen und die Westbahn könnten ab 30. März 2023 Konkurrenz zwischen Wien und München bekommen. Flixtrain hat bei der Regulierungsbehörde Schienen Control die Zuteilung von zwei täglichen Trassenpaaren beantragt. Die Züge der Flixbus-Schwester sollen auf deutscher Seite bis Stuttgart geführt werden. Derzeit gibt es auf der österreichischen Westbahn-Strecke zwei Anbieter. Die ÖBB und der private Herausforderer stehen seit über einem Jahrzehnt im Wettbewerb. Die Westbahn fährt seit Anfang dieses Monats auch bis ins deutsche München. Vorausgesetzt Flixtrain nutzt die beantragten Trassen auch tatsächlich, so würde es künftig drei Anbieter geben. Dies hätte dann auch zur Folge, dass die Westbahn und Flixtrain sich gegenseitig Konkurrenz machen würden und zwar im Abschnitt zwischen Wien und München. Derzeit kooperiert man im Bereich Ticketverkauf, denn Fahrkarten für die Westbahn-Züge können auch über die Homepages von Flixbus und Flixtrain gekauft werden. Ob man im Falle einer Wettbewerbssituation die Fahrscheine gegenseitig anerkennen wird oder sich Konkurrenz machen wird, ist noch völlig offen. Beantragt hat Flixtrain zwei tägliche Kurspaare. Abfahrten ab Wien Hauptbahnhof sind täglich um 8 Uhr 46 und 14 Uhr 56 geplant. Das Fahrziel ist Stuttgart, wobei über Salzburg und München gefahren werden soll. Zu den Zwischenhalten ist noch wenig bekannt. Die Südwestpresse schreibt unter anderem, dass unter anderem in Ulm und Esslingen gehalten werden soll. Die aus Stuttgart startenden Züge sollen Wien Hbf jeweils um 13 Uhr 14 und 19 Uhr 14 erreichen. Flixtrain wollte sich nicht großartig zum Antrag, der bei der österreichischen Regulierungsbehörde gestellt wurde, äußern. Man verweist auf Herbst

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Nach knapp zehn Monaten: Air Montenegro in eigener Livery unterwegs

Im Juni des Vorjahres hatte die staatliche Air Montenegro ihre erste Livery vorgestellt, aber erst jetzt tragen die beiden Embraer 195 das Farbenkleid. Zuvor waren diese komplett in weiß unterwegs. Stress hatte man hinsichtlich der Lackierung offensichtlich nicht. Am 10. Juni 2021 führte Air Montenegro als Nachfolger von Montenegro Airlines den ersten Linienflug durch. Kurz davor stellte man die Livery vor, jedoch waren bis zuletzt die beiden Embraer 195 in Full White unterwegs. Das änderte sich, denn nun tragen beide Regionaljets das vom Russen Maksim Arbuzov entworfene Design. Obwohl dieses bislang nicht auf den Flugzeugen angebracht war, sorgte es für kontroverse Diskussionen. Es war durchaus gewollt, dass dieses auf der Livery des Vorgängers Montenegro Airlines basieren soll, jedoch sieht darin der Insolvenzverwalter einen Verstoß gegen das Markenrecht. Die Folge daraus: Eine von mehreren Klagen befasst sich mit der Angelegenheit. Anzumerken ist, dass sowohl Air Montenegro als auch die insolvente Montenegro Airlines im Eigentum des Staats stehen. Der Masseverwalter klagt beispielsweise auch, weil Uniformen zur Nachfolge-Fluggesellschaft mitgenommen wurden.

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Immer mehr Länder ohne Maskenpflicht an Bord und an Flughäfen

Noch vor wenigen Wochen war fast auf der gesamten Welt klar: In Flughafenterminals und an Bord von Flugzeugen muss man einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Lediglich Österreich scherte aus und pocht auch weiterhin als einziger Staat auf der Erde auf FFP2-Masken. Mittlerweile ist aber nicht mehr so klar, ob man Maske tragen muss oder nicht. Viele Länder haben bereits die Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen an Bord von Flugzeugen bzw. in Terminals abgeschafft. In Österreich ist das bislang nicht der Fall, denn man pocht weiterhin auf die auch als Schleifmasken bekannten FFP2-Bedeckungen. Zum Beispiel in Deutschland muss man innerhalb der Flughäfen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, jedoch in Flugzeugkabinen sehr wohl. Staaten wie Rumänien, Kroatien und das Vereinigte Königreich – um exemplarische Beispiele zu nennen – haben die Maskenpflicht komplett abgeschafft. Weder an Bord noch in Terminals muss man Mund und Nase bedecken. Immer mehr Staaten praktizieren dies so, jedoch gibt es auch Länder, die weiterhin zwischen Airports und Flugzeugen unterscheiden. In untenstehender Übersicht ist der aktuelle Stand der Dinge in einigen ausgewählten Ländern dargestellt. Die Darstellung ist exemplarisch, hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll lediglich einen Überblick liefern: Land Maske an Bord Maske am Flughafen Niederlande Nein Nein – nur im Sicherheitsbereich Großbritannien Nein Nein Dänemark Nein Nein Schweden Nein Nein Ungarn Nein Nein Polen Nein Nein USA Nein Nein Schweiz Nein Nein Belgien Ja Nein Deutschland Ja Nein Österreich Ja (FFP2) Ja (FFP2) Spanien Ja Ja Italien Ja Ja Frankreich Ja Nein Rumänien Nein Nein Finnland Nein Nein Kroatien Nein Nein

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Freiburg: Borussia Mönchengladbach landete direkt neben dem Stadion

Am Freitagabend kam es in Freiburg zu einer Premiere, denn die Fußballmannschaft von Mönchengladbach landete mit einer Dornier 328. Die Besonderheit: Die Runway befindet sich quasi direkt neben dem Europapark-Stadion. Hintergrund ist, dass sich die Verantwortlichen im Vorfeld darauf geeinigt hatten, dass die Sportstätte in der Nähe eines kleinen Flugplatzes gebaut wird. Borussia Mönchengladbach war am Freitag die erste Gastmannschaft, die diesen auch für die Anreise zum Auswärtsmatch nutze. Die Entfernung zum Stadion ist quasi nur ein symbolischer Steinwurf.  Der “City Airport Freiburg” trägt den ICAO-Code EDTF und wird überwiegend von der General Aviation genutzt. Der internationale Flugverkehr nutzt im Regelfall den wesentlich größeren EuroAirport, der sich auf französischem Staatsgebiet befindet.

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Ostern: Karlsruhe hatte mehr Passagiere als vor der Pandemie

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden zählte zwischen 14. und 17. April 2022 rund 17.000 Passagiere, die im Linien- und Charterverkehr unterwegs waren. Durchgeführt wurden 100 Starts und Landungen. Der Airport erklärt dazu unter anderem, dass die Abfertigung ohne Probleme bewältigt werden konnte. Mit gesteigertem Andrang hatte man gerechnet, jedoch soll es zu keinem Chaos gekommen sein. Hinsichtlich der Anzahl der Fluggäste lag man sogar über dem Vergleichszeitraum aus dem Jahr 2019. „Wir haben bereits früh damit begonnen, uns auf die Zeit nach Corona einzustellen, und die veränderten Bedingungen in unsere Abläufe zu integrieren. Alle relevanten Prozesse wurden analysiert und auf die neuen Bedingungen – wie beispielsweise größere Abstände zwischen Fluggästen und ein erhöhtes Kontrollaufkommen von Dokumenten – hin angepasst. Als Folge wurden Veränderungen beim Check-In, in der Wegeführung und im Gate-Bereich umgesetzt. Diese Maßnahmen haben sich nun ausgezahlt”, so Eric Blechschmidt, Bereichsleiter Luftverkehr am FKB.

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Ab Juni 2022: Skyalps nimmt Bozen-Zürich auf

Die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, beabsichtigt das Streckennetz auf bis zu 37 Destinationen auszubauen. Neu will man beispielsweise nach Zürich fliegen. Die Flotte wird auf vier de Havilland Dash 8-400 ausgebaut. Geschäftsführer CEO Alex Spinato erklärte im Gespräch mit Adv Training unter anderem, dass man „innerhalb weniger Monate ein zu 100 Prozent italienischer Operator“ sein wird. Gemeint ist damit, dass man den Flugbetrieb, der momentan von der maltesischen Luxwing gestellt wird, mit eigenem AOC und eigener Betriebsgenehmigung selbst durchführen wird. Die entsprechenden Anträge sind bereits bei der italienischen Zivilluftbehörde ENAC eingebracht und das formelle Zulassungsverfahren läuft. Erst vor wenigen Tagen wurde auf dem AOC von Luxwing die dritte de Havilland Dash 8-400 (9H-ALE) registriert. Es handelt sich um eine Maschine, die vormals bei Austrian Airlines im Einsatz war. Auch das vierte Turbopropflugzeug war vormals für die österreichische Lufthansa-Tochter in der Luft. Es handelt sich laut Spinato um die Maschine mit der Seriennummer 4104 (OE-LGJ „Baden“). Diese wird spätestens Mitte Mai 2022 in Bozen eintreffen. Bis zu 37 Destinationen – Ab Juni 2022 neu nach Zürich Ab Juni 2022 will man Linienflüge zwischen Zürich und der Landeshauptstadt Südtirols anbieten. Dies bestätigte Alex Spinato gegenüber Adv Training. Weitere Routen sollen folgen, wobei der Manager eine Andeutung machte, dass man künftig auch außerhalb der Homebase fliegen könnte. Den Auftakt macht man mit der Charter-Operation ab Maribor. Im Auftrag eines Tour Operators bedient man ab dem slowenischen Airport drei Ziele in Italien. „Dank der Vielseitigkeit unserer Maschinen sind wir in der Lage Strecken

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Flughafen Salzburg baut Photovoltaikanlagen aus

Der Flughafen Salzburg will in den nächsten Jahren stark in Solaranlagen, die auf dem Areal des zweitgrößten Airports Österreichs montiert werden sollen, investieren. Bereits heute sind auf den Dächern der Gebäude Panels montiert, die etwa 480.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Innerhalb der nächsten Jahre soll die Produktion elektrischer Energie aus Sonnenkraft stark ausgebaut werden, erklärte Flughafenchefin Bettina Ganghofer gegenüber den Salzburger Nachrichten. Man will auch auf Freiflächen Solarpanels aufstellen und mehrere Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren. „Ich sehe insgesamt ein Potenzial, über das nächste Jahrzehnt über sechs Millionen Kilowattstunden hier aufzusetzen. Davon zirka die Hälfte aus Freiflächen und die andere Hälfte aus Gebäudedächern“, wird Ganghofer von den Salzburger Nachrichten zitiert.

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Wiener Neustadt: Goldeck legt wieder Brac-Flüge auf

Das österreichische Luftfahrtunternehmen Goldeck Flug bietet heuer wieder ab Wiener Neustadt (Ost) Flüge ins kroatische Brac an. Diese werden saisonal ab Ende April 2022 bis voraussichtlich Oktober 2022 durchgeführt. Formell handelt es sich nicht um Linienflüge, sondern um Bedarfsflüge zu festen Abflugzeiten. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit Pilatus PC-12 NG durchgeführt werden. Der Carrier weist darauf hin, dass man sich vorbehält bei zu wenigen Buchungen einzelne Umläufe nicht durchzuführen. Goldeck Flug will jeweils um 11 Uhr 00 in Wiener Neustadt (Ost) abheben. Der Zielort in Kroatien soll gegen 12 Uhr 30 erreicht werden. Die Rückflüge verlassen Brac um 13 Uhr 30 und landen in der niederösterreichischen Stadt gegen 15 Uhr 00. Pro Flug können maximal sechs Passagiere befördert werden. Das günstigste Return-Ticket ist ab 1.890 Euro erhältlich. Ein klassisches Online-Buchungssystem gibt es nicht. Über die Goldeck-Homepage können Buchungsanfragen gestellt werden. Anschließend meldet sich das Unternehmen bei den Interessierten mit einem Angebot. Alternativ kann auch telefonisch gebucht werden. Gänzlich neu ist der “Brac-Shuttle” nicht, denn Goldeck Flug hatte diesen bereits in der Vergangenheit. In den letzten beiden Jahren wurden die Flüge ab WIener Neustadt aufgrund der Corona-Pandemie nur in geringem Umfang angeboten. Heuer will man, je nach Nachfrage, über die gesamte Saison hinweg bis zu zweimal pro Woche fliegen.

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Lugano: Silver Air fliegt heuer wieder nach Elba

Am schweizerischen Flughafen Lugano ist es seit einiger Zeit ruhig geworden, denn regelmäßige Linienflüge hat man seit der Einstellung der Inlandsverbindungen nach Zürich und Genf nicht mehr. Ab 19. Juni 2022 will die tschechische Silver Air die saisonalen Elba-Flüge reaktivieren. Der Carrier ist seit einigen Jahren mit dem Fluggerät Let 410 im Inselverkehr tätig. Aufgrund der Corona-Pandemie war das Angebot in den letzten beiden Jahren stark reduziert. Innerhalb Italiens bedient man subventionierte PSO-Strecken von Bologna, Florenz, Mailand-Linate und Pisa nach Marina di Campo (Elba). Derzeit ist man auch der einzige verbliebene Anbieter regelmäßiger Flugverbindungen von/nach Elba. Lugano ist die einzige internationale Destination, die von Silver Air ab der italienischen Insel bedient wird. Derzeit ist vorgesehen, dass zwischen dem 19. Juni und 25. September 2022 zweimal wöchentlich geflogen wird. Die Flugtickets werden über den Partner Flights and Travel angeboten. Elba soll ab dem Tessiner Airport an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag bedient werden. In der Vergangenheit gab es auch unter anderem ab Bern, Zürich, Friedrichshafen, Altenrhein und München saisonale Linienflüge auf die Insel Elba. Diese wurden unter anderem von den mittlerweile nicht mehr existierenden Regionalfluggesellschaften SkyWork und InterSky durchgeführt. Von Bern aus gibt es heuer wieder Charterflüge, die von Swiss Flight Services durchgeführt werden sollen.

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Vilnius: Heston beantragt Zulassung für USA-Flüge

Die in Vilnius ansässige Fluggesellschaft Heston Airlines will künftig auch Charterflüge in die Vereinigten Staaten von Amerika anbieten. Man stellte in den USA einen entsprechenden Antrag für die Bereiche Passagiere und Cargo. Dabei beantragte man weiters die beschleunigte Bearbeitung. Zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es seit einigen Jahren ein Openskies-Abkommen. Dennoch müssen Fluggesellschaften im Zuge ihres Markteintritts ihre formelle Zulassung beantragen. Nachdem dies erteilt ist, dürfen Flüge zwischen jedem Punkt der EU und den USA durchgeführt werden. Unterschieden wird dabei zwischen Charter- und regulären Linienflügen. Heston Airlines hat auch beantragt, dass Zwischenstopps in den Vereinigten Staaten eingelegt werden dürfen. Dies könnte beispielsweise für Weiterflüge innerhalb der USA, aber auch in andere Länder genutzt werden. Dies wäre beispielsweise für ACMI-Dienstleistungen ab Deutschland notwendig, denn Heston Airlines wird seit einiger Zeit als möglicher Wetlease-Partner für einen deutschen Ferienflieger gehandelt. Das Unternehmen wollte zu möglichen Plänen keine Stellungnahme abgeben. Derzeit besteht die Flotte des Carriers aus drei Airbus A330-300 und drei A320. Die Flotte soll um zwei weitere Exemplare des zuletzt genannten Maschinentyps aufgestockt werden. Heston Airlines ist eine junge Fluggesellschaft, die erst im Vorjahr ihr AOC und ihre Betriebsgenehmigung erhalten hat.

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