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Balearen-Angebot liegt um zehn Prozent über dem Rekordjahr 2019

Viele Fluggesellschaften scheinen heuer große Hoffnungen auf eine starke Nachfrage in Richtung Balearen zu setzen. Aus Zahlen des spanischen Airlineverbandes ALA geht hervor, dass das Angebot dieses Jahr um zehn Prozent über dem Rekordjahr 2019 liegt. Demnach befinden sich für den Sommer 2022 rund 44,4 Millionen Sitzplätze im Verkauf. ALA erklärt weiters, dass die touristische Nachfrage in keiner anderen spanischen Region so stark gestiegen ist wie auf den Balearen. Gleichzeitig richtet man einen eindringlichen Appell an die Flughäfen Ibiza und Palma de Mallorca: Diese sollen dafür sorgen, dass die Polizei personell aufstockt, so dass es bei Passkontrollen, die Passagiere, die aus Non-Schengen-Staaten ankommen und abfliegen, zu keinen übermäßig langen Warteschlangen kommt. Andernfalls würde Chaos drohen.

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Nach Twitter-Posting: Indien erteilte Boeing 737 von Spicejet Flugverbot

Die indische Zivilluftfahrtbehörde ordnete aufgrund eines Twitter-Postings eines Passagiers, der sich über den Zustand der Kabine beklagte, die sofortige Stilllegung einer Boeing 737 von Spicejet an. Das Vorgehen ist wohl weltweit einzigartig. Ein Reisender flog am 19. April 2022 mit Spicejet von Bengaluru nach Guwahati. Der Zustand der Kabine erboste ihn. Er postete, dass diese regelrecht heruntergekommen ist, wichtige Teile kaputt sind oder komplett fehlen. Mit seinem Smartphone machte er Fotos und markierte im Twitter-Posting auch die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA. Diese reagiere prompt und verordnete dem betroffen Mittelstreckenjet ein temporäres Flugverbot. Das Amt bestätigte den Vorfall. Doch ganz ohne „zweite Chance“ für Spicjet lief es nicht. Das Posting setzte der Passagier kurz nach der Landung des Hinfluges ab, so dass die Behörde Zeit zur Vorbereitung hatte. Am Flughafen Bengaluru überraschten Kontrolleure der DGCA die Crew nach der Landung des Rückfluges. Diese nahmen die Boeing 737 unter die Lupe und befanden diese für nicht flugfähig. Ein sofortiges Grounding wurde angeordnet. Dieses gilt so lange bis Spicejet alle festgestellten Mängel behoben hat und die Inspekteure der Zivilluftfahrtbehörde im Zuge einer neuerlichen Prüfung diese für in Ordnung befunden haben. Spicejet konnte dann besonders schnell reparieren, denn bereits einen Tag später lud man die Kontrolleure zur Abnahme der Arbeiten ein. Das Unternehmen erklärte dazu unter anderem: „Auf Anweisung der DGCA wurden an einer Boeing 737 von SpiceJet, die am 19. April gegen 15:40 Uhr in Bengaluru gelandet war, Arbeiten an der Kabine durchgeführt. Das Flugzeug nahm den Flugbetrieb am Morgen des 20. April nach

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Airbus zieht Deal an Land: Angola bestellt drei Airbus C295

Die C295 von Airbus besetzt eine Fähigkeitsnische, die von immer mehr Kunden erkannt wird. Nun hat Angola drei C295 fest bestellt, von denen zwei als maritime Aufklärungs- und SAR-Flugzeuge zum Einsatz kommen sollen. Das zweimotorige Turbopro-Flugzeug C295 von Airbus gewinnt immer mehr Kunden: Nun hat sich auch die im Südwesten Afrikas gelegene Republik Angola dazu entschlossen, das Muster zu bestellen. Airbus teilte heute mit, dass das Land für seine Luftstreitkräfte (Força Aérea Nacional de Angola) drei C295 in Auftrag gegeben habe. Eines der drei Flugzeuge soll für Transportmissionen eingesetzt werden, die anderen beiden als maritime Aufklärungs- und Überwachungsflugzeuge. Die Küstenlinie des Landes ist rund 1.600 Kilometer lang. Mit den beiden C295 in MSA-Konfiguration (Maritime Surveillance Aircraft) soll der Such- und Rettungsdienst (SAR) über See sichergestellt werden. Außerdem will das Land die Fähigkeiten der Flugzeuge für den Fischerei- und Grenzschutz nutzen. Dazu werden die beiden C295 mit dem FITS Mission System (Fully Integrated Tactical System) ausgerüstet, bei dem die Informationen von mehreren Sensoren wie beispielsweise Radar und elektro-optische Sensoren zusammenlaufen. Die Força Aérea Nacional de Angola ist nach der Auslieferung der Flugzeuge der 38. Betreiber des Musters.

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Streik in Griechenland: Kein Fährverkehr am 1. Mai

In Griechenland wurde für den 1. Mai ein Streik der Seeleute angekündigt. Für 24 Stunden soll an den Häfen die Arbeit landesweit niedergelegt werden, wodurch auch sämtliche Fährverbindungen entfallen. Urlauber müssen somit auf alternative Beförderungsmittel zwischen dem Festland und den Inseln zurückgreifen, beispielsweise auf verfügbare Inlandsflüge. Wie mehrere griechische Medien übereinstimmend berichten, hat die Gewerkschaft Panhellenische Schifffahrtsföderation (PNO) für den 1. Mai zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Dieser soll sich auf sämtliche Schiffskategorien erstrecken, somit sind auch Fähren betroffen. Beginnen soll der Arbeitsausstand um 0:01 Uhr, das Ende ist für Mitternacht vorgesehen. Ziel der Protestaktion ist es laut einer Mitteilung der Gewerkschaft, Solidarität mit der Arbeiterbewegung zu zeigen. Der 1. Mai ist in Griechenland ebenso wie in Österreich als „Tag der Arbeit“ ein Feiertag. Weil das Datum in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, wurde dieser Feiertag offiziell auf den 2. Mai verleg, wie Check24 berichtet. Keine Nachweispflicht mehr ab 1. Mai In Griechenland entfallen ab dem 1. Mai die coronabedingten Zugangsbeschränkungen für öffentliche Einrichtungen und Innenräume. Dann seien Restaurants, Bars und Veranstaltungen wieder zugänglich, ohne dass Besucher und Besucherinnen einen negativen Test, einen Impf- oder Genesungsnachweis vorzeigen müssen. Ob die Abschaffung der Nachweispflicht jedoch auch für die Einreise nach Griechenland gelten soll, würde bisher jedoch noch nicht final feststehen. Nach aktuellem Stand müssen sich Urlauber ab einem Alter von fünf Jahren für die Einreise an die 3G-Regel halten.

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United Airlines fliegt einen Verlust in Milliardenhöhe ein

Die US-Fluggesellschaft United Airlines ist mit tiefroten Zahlen ins Geschäftsjahr gestartet, rechnet jedoch mit einem starken Comeback. In den drei Monaten bis Ende März fiel unter dem Strich ein Verlust von umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro an, wie der US-Carrier in einer Aussendung mitteilt. Damit bewegte sich das Minus in der gleichen Größenordnung wie vor einem Jahr. Wie die gesamte Branche litt die Airline im vergangenen Quartal darunter, dass die Corona-Krise – besonders durch die zu Jahresbeginn grassierende Omikron-Virusvariante – den Flugverkehr ausbremste. Die Erlöse fielen mit 7,6 Milliarden Dollar zwar mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum aus. Sie lagen aber immer noch 21 Prozent unter dem Vergleichswert von 2019, also vor der Pandemie. Allerdings geht United zum Sommer hin von einer starken Erholung des Geschäfts aus. Die Nachfrage boome so stark, dass im laufenden Quartal nicht nur eine Rückkehr in die Gewinnzone, sondern sogar Rekordumsätze zu erwarten seien.

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Wien: Nächtigungen erreichen im März rund 55 Prozent von 2019

Über 700.000 Nächtigungen brachte der heurige März und damit ein rechnerisches Plus von 696 Prozent zum Vergleichsmonat 2021. Das März-Ergebnis entspricht rund 55 Prozent des März 2019. Im ersten Quartal 2022 wurden insgesamt über 1,4 Millionen Übernachtungen (+560 Prozent zu 2021) gezählt. Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe sind von Jänner bis Februar ausgewertet: Sie betragen rund 38 Millionen Euro – um 142 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Mit insgesamt 709.000 Übernachtungen schloss Wien den März mit einem rechnerischen Plus von 696 Prozent zum Vergleichsmonat 2021 ab, während dem die Beherbergungsbetriebe für Freizeitgäste geschlossen waren. Aus Österreich wurden 174.000 Nächtigungen (+250 Prozent zum März des Vorjahres) gezählt, es folgen Deutschland, Ukraine, Italien, USA, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Rumänien sowie Israel in den Top-10 des bisherigen Jahres. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im Februar (Daten für März liegen noch nicht vor) 22,8 Millionen Euro, das ist ein rechnerisches Plus von 388 Prozent. Im Zeitraum Jänner bis Februar konnten die Betriebe somit 38,19 Millionen Euro erwirtschaften, das sind um 242 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2021. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im März 30,6 Prozent (3/2021: 6,9 Prozent), jene der Zimmer rund 40 Prozent (3/2021: rund 9 Prozent).

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Europa: Reiseversicherer rechnet mit 600 Prozent mehr Touristen aus den USA

U.S.-Amerikaner scheinen laut einer Statistik, die vom Reiseversicherer Allianz Partners erstellt wurde, heuer verstärkt ihre Urlaube in Europa verbringen zu wollen. Die Assekuranz geht davon aus, dass im direkten Vergleich mit dem Vorjahr um rund 600 Prozent mehr Ankünfte erfolgen werden. Das Reiseversicherungs- und Assistance-Unternehmen analysierte mehr als 40.000 Flugrouten für fünf- bis achttägige Reisen zwischen Memorial Day und Labor Day und stellte fest, dass London mit 22 Prozent aller Buchungen den Löwenanteil aller geplanten Reisen hält. Paris (Nr. 2) und Dublin (Nr. 3) bleiben ebenfalls an der Spitze der begehrtesten europäischen Urlaubsorte für Sommerreisen 2022. Zu den weiteren Top-Destinationen gehören Reykjavik, das sich auf Platz 4 hält, und Lissabon, das zum ersten Mal seit 2019 wieder auf der Liste steht, auf Platz 7. Rom und Edinburgh rückten auf Platz 5 bzw. 6 vor, während Athen in diesem Jahr um drei Plätze von 2021 auf Platz 8 fiel. Barcelona (Platz 9) und Amsterdam (Platz 10) vervollständigen die Liste, die im Vergleich zum letzten Jahr jeweils um einen Platz nach unten gerutscht sind. Die Umfrage untersuchte auch die geplanten Reisedaten und die Reisedauer derjenigen, die in dieser Sommersaison den Atlantik überqueren wollen. Die Umfrage zeigt, dass 75 Prozent derjenigen, die in diesem Sommer ins Ausland reisen, sieben Tage Urlaub machen werden, und 11 Prozent planen, acht Tage weg von zu Hause zu sein. Die Untersuchung des Reiseversicherungs- und Assistance-Unternehmens ergab außerdem, dass Freitag, der 27. Mai, voraussichtlich der beliebteste Reisetag sein wird, der das Memorial-Day-Wochenende und den inoffiziellen Sommerbeginn einläutet.

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Österreich: Wirtschaftskammer fordert erneut Streichung der 3G-Einreiseregel

Das österreichische Gesundheitsministerium arbeitet derzeit an neuen Einreiseregeln. Die momentane Verordnung ist bis Ende September 2022 befristet, kann jedoch jederzeit geändert werden. Die Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer fordert abermals, dass die 3G-Regel aufgehoben werden soll. Dabei verweist man auch auf die Praxis, die andere EU-Staaten, mit denen im Bereich Tourismus im Wettbewerb steht. Viele Regierungen haben die bürokratischen G-Regeln bei der Einreise bereits ersatzlos gestrichen. Die Wirtschaftskammer erwartet nun von Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne), dass sich die im Inland vollzogenen Lockerungen auch im Bereich der Einreiseverordnung finden müssen. „Es freut mich, dass österreichweit die meisten Covid-Maßnahmen aufgehoben werden konnten und unsere Gäste endlich wieder unbeschwert das einzigartige österreichische Tourismusangebot nutzen können. Nicht nachvollziehen kann ich hingegen, warum man in Sachen Einreiseverordnung nach wie vor nicht mit den Inlandsregeln gleichgezogen hat“, so Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Im harten Wettbewerb der Destinationen darf Österreich nichts unversucht lassen, um sich als für die Reisenden attraktives Land zu positionieren. Während viele europäische Mitbewerber ihre Einreiseregelungen bereits weitestgehend gelockert haben, gilt für die Einreise nach Österreich weiterhin 3-G. Um dem heimischen Tourismus keinen Wettbewerbsnachteil aufzubürden, braucht es hier besser heute als morgen eine entsprechende Änderung“.

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Winter 2022: Corendon Europe legt weitere Ferienstrecken ab Deutschland auf

Der Winterflugplan 2022/2023 der Corendon Airlines Europe nimmt weiter konkrete Formen an. Ab Düsseldorf und Hannover legt man neue Verbindungen nach Ägypten bzw. Agadir auf. Weiters nimmt man ab Karlsruhe/Baden-Baden Fuerteventura ins Programm. Von Düsseldorf und Hannover aus will Corendon Europe ab Anfang November 2022 die ägyptischen Badeorte Marsa Alam und Sharm el Sheikh ansteuern. Von der Messestadt aus will man auch Agadir ins Programm aufnehmen. Während die zuerstgenannte Destination zweimal pro Woche bedient werden soll, ist zu den anderen Zielen derzeit eine wöchentliche Rotation geplant. Ab 6. November 2022 plant Corendon Europe jeweils an Sonntagen ab Karlsruhe/Baden-Baden die Kanaren-Insel Fuerteventura anzufliegen. Ab München stockt man das Angebot zu diesem Ziel auf zwei wöchentliche Umläufe auf. Die maltesische Fluggesellschaft hat erst vor wenigen Tagen zusätzliche Ziele für den Winter 2022/23 bekanntgegeben.

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Österreich: Bundesheer kündigt Überschall-Abfangtrainings an

Das österreichische Bundesheer wird im Zeitraum von 25. April bis 6. Mai 2022 Abfangmanöver im Überschallbereich trainieren. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie den Bundesländern Tirol und Vorarlberg. Die Fluggebiete werden in Zusammenarbeit mit der zivilen Flugsicherung festgelegt. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird in großen Höhen geflogen. „Dieses Training ist ein unverzichtbarer Teil für eine funktionierende österreichische Luftraumüberwachung. Ein sicherer Flugbetrieb ist auch bei Einsätzen im Überschallbereich zu gewährleisten und die Flugsicherheit hat höchste Priorität. Die Piloten trainieren unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können. Die enge und äußerst zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist ebenso wesentlicher Zweck des Trainings“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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