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Rossiya setzt drei Boeing 747-400 innerhalb Russlands ein

Die russische Fluggesellschaft Rossiya hat die ersten drei Boeing 747-400 wieder in den aktiven Liniendienst gestellt. Die Jumbojets werden derzeit in erster Linie innerhalb der Russischen Föderation eingesetzt. Drei Boeing 747-400 wurden vergangene Woche zwischen Moskau-Scheremetjewo und Sotschi eingesetzt. Rossiya ist der einzige Operator dieses Maschinentyps in Russland. Die verwendeten Jumbojets waren zuvor bei Transero im Einsatz. Im Zuge der Insolvenz wechselten diese Flugzeuge zu Rossiya. Die Teilflotte besteht aus insgesamt neun Exemplaren. Zunächst wurde die RA-73289, die sich im Eigentum von VTB-Leasing befindet, reaktiviert. Zwei weitere Boeing 747-400 wurden bereits aus dem Storage geholt und im Inlandsverkehr eingesetzt. Primär fliegen diese zwischen Moskau und Sotschi, wo Rossiya einen SSJ-100-Minihub aufgebaut hat.

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Air Asia X kehrt nach London zurück

Die Billigfluggesellschaft Air Asia X will ihr Streckennetz aufgrund stark gestiegener Nachfrage zügig hochfahren. Man fokussiert sich zwar auf die Mittelstrecke, jedoch wird man ab Kuala Lumpur wieder nach London fliegen. Ebenso nimmt man Flüge nach Dubai und Istanbul, Tokio-Haneda, Honolulu (über Osaka), Sapporo und Sydney auf. Derzeit sind die Routen nach Delhi und Seoul in Betrieb. Bis Ende 2022 will die Capital-A-Tochter mit 15 Maschinen in der Luft sein. Im direkten Vergleich mit der Flottengröße, die man vor Corona hatte, bedeutet dies einen Rückgang um 24 Flugzeuge. Das Unternehmen kündigte an, dass man Piloten und Flugbegleiter, die man im Zuge der Pandemie auf unbezahlte Urlaube geschickt hatte, schrittweise wiedereinstellen wird. Allerdings ist unklar wie viele Beschäftigte der Lowcoster tatsächlich zur Rückkehr bewegen kann. Air Asia X galt bereits vor der Krise als defizitär. Mit den Langstreckenflügen flog man hohe Verluste ein. Im Zuge der Pandemie nahm man Umschuldungen vor. Ohne diese wäre Unternehmensangaben nach der Neustart nicht möglich gewesen. Künftig will man sich primär auf Mittelstreckenflüge ab Kuala Lumpur konzentrieren, aber in verkleinertem Umfang auch auf der Langstrecke aktiv bleiben. Mit einer rasanten Expansion ist nicht zu rechnen.

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Grünes Licht: Air India darf Air Asia India übernehmen

Die Kartellbehörde Indiens hat für die Übernahme der Billigfluggesellschaft Air Asia India durch Air India grünes Licht gegeben. Künftig soll der Lowcoster eine Tochter der zuletzt genannten Fluggesellschaft werden. Unter welcher Marke man auftreten wird ist noch offen. Derzeit befindet sich Air Asia India zu 83,67 Prozent im Eigentum von Tata Sons. Dieser Konzern hat über eine Tochtergesellschaft die angeschlagene Air India erworben. Die Muttergesellschaft von Air Asia, Capital A, will sich vollständig aus der Beteiligung in Indien zurückziehen. Tata Sons will die Flugbetriebe unter dem Dach der Air India zusammenziehen. Man beantragte im April die Genehmigung der Wettbewerbsbehörde für den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften und schlug vor, dass Air India eine 100-prozentige Beteiligung an der Billigfluggesellschaft erwirbt. Von der Konsolidierung ist auch das gemeinsam mit Singapore Airlines betriebene Joint-Venture Vistara betroffen. Auch diese Fluggesellschaft soll unter das Dach der Air India gestellt werden.

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Zipair tilgt das „Z“ von den Leitwerken

Die japanische Billigfluggesellschaft Zipair wird das sich momentan auf den Leitwerken der Flugzeuge befindliche „Z“ entfernen. Das Unternehmen erklärte, dass diese Veränderung zügig vorgenommen werden soll. Die Tochtergesellschaft von Japan Airlines reagiert damit auf den Umstand, dass Russland im Zuge des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine den Buchstaben „Z“ als Erkennungs- und Propagandazeichen verwendet. Bereits vor Zipair haben sich andere Unternehmen, bei denen vor dem Krieg das „Z“ im Unternehmenslogo eine Rolle spielte, dieses entfernt. Der Billigflieger setzt derzeit vier Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-8 ein. Aufgrund der Coronapandemie ging man später als ursprünglich angekündigt an den Start. Japan Airlines will mit Zipair zusätzliche Kundengruppen ansprechen und neue Märkte erschließen.

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Am 24. Juni 2022: Flughafen Klagenfurt lädt zum Tag der offenen Tür ein

Der Flughafen Klagenfurt lädt am 24. Juni 2022 zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte können bei freiem Eintritt und kostenlosem Parken Blicke hinter die Kulissen des Airports werfen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr 00 und soll gegen 18 Uhr 00 enden. Der Tag der offenen Tür markiert den Start in die Sommersaison und bietet eine Vielzahl an Informationen und Eindrücken für Luftfahrtinteressierte und darüber hinaus. Natürlich gibt es Informationen über Linien- und Charterflugverbindungen ab KLU. Dazu präsentieren sich Organisationen und Vereine, die am Airport Klagenfurt beheimatet sind: Flugvereine, Reiseveranstalter, Austrocontrol, Helikopter der Flugpolizei, Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr und andere. Das österreichische Bundesheer informiert über die Piloten-Ausbildung. Sowohl ein Hubschrauber-Flugsimulator als auch ein Segelflug-Flugsimulator geben ein Gefühl, wie es sich in einem Cockpit anfühlt. Besucherinnen und Besucher können aber auch abheben: Die Flugvereine und Flugschulen werden günstige Schnupperflüge anbieten. Gesorgt ist selbstverständlich auch für die Verpflegung, zum Beispiel mit einem eigenen „Airport Burger“ von Tomi Yamas Foodtruck. Ein Höhepunkt wird mit Sicherheit das „Touch-&-Go“ zweier Eurofighter des Österreichischen Bundesheeres: Um 14.00 Uhr werden die beiden Abfangjäger bei einem kurzen Touchdown und einer Platzrunde zu bestaunen – und jedenfalls auch zu hören! – sein, mit fachkundiger Moderation durch zwei Experten des Österreichischen Bundesheeres. Weiters angesagt haben sich die „Caravan C208“ und die „T-28 Trojan“, zwei Juwele der „Flying Bulls“. Die T-28 wurde 1954 erbaut und war bis 1965 in der US Navy im Einsatz. Nicht weniger als acht Jahre Restaurationszeit und 30.000 Arbeitsstunden waren notwendig, bis das Schmuckstück in der

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Streichungen: Eurowings frustriert Passagiere in Salzburg und Innsbruck

In Salzburg und Innsbruck sind am Wochenende einige Eurowings-Flüge ausgefallen. Betroffen waren sowohl Linien- als auch Charterflüge. Die Folge daraus: Viele Passagiere sind in Österreich „gestrandet“ bzw. konnten ihre Urlaubsflüge nicht antreten. Eurowings hat in Salzburg insgesamt drei Flugzeuge stationiert. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A319 und einen A320. Mit der OE-LYX wurde am Samstag das Kurspaar nach Hamburg gestrichen. Am Sonntag ist die Kette Salzburg-Lamezia Terme-Innsbruck-Lamezia Terme-Salzburg ausgefallen. Die OE-LYZ hat das Routing Salzburg-Korfu-Salzburg-Köln-Salzburg nicht durchgeführt. Zu den Gründen der Flugabsagen wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Salzburgs Flughafensprecher Alexander Klaus verweist gegenüber dem Österreichischen Rundfunk unter anderem darauf, dass die Fluggesellschaft bzw. der jeweilige Reiseveranstalter alternative Reisemöglichkeiten anbieten würden.

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Österreich: Banken verlangen horrende Spesen beim Geldwechsel

In fast allen beliebten Urlaubsländern außerhalb Europas, aber auch in einigen innerhalb, gilt der Euro nicht als nationale Währung. Während beispielsweise im Schweden, den USA oder im Vereinigten Königreich Kartenzahlungen üblich sind, sieht man in Ländern wie Kroatien lieber das klassische Bargeld. Wechselt man bereits in Österreich so kann es laut einem aktuellen Bankentest der Arbeiterkammer ziemlich teuer werden. Fast alle Banken der Alpenrepublik verkaufen auch Fremdwährungen. Jene, die häufig nachgefragt sind, hat man zumeist in den Filialen vorrätig. Wird es ein wenig ausgefallen, muss man diese meist ein paar Tage zuvor in der Bankstelle vorbestellen. Die Arbeiterkammer nahm die Spesen von zehn in der Hauptstadt Wien tätigen Kreditinstituten unter Lupe und stelle fest, dass die Gebühren mitunter äußerst hoch sind. Eine Bank verlangt gar 10 Euro Mindestspesen, was gerade bei kleineren Beträgen so richtig teuer kommt. Die Arbeiterkammer hat im Mai 2022 die Kosten beim Geldwechsel der Bank Austria, Bawag-Psk, Easybank, Erste Bank, Hypo Niederösterreich, Oberbank, Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien, Schelhammer und Volksbank Wien genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben die Konsumentenschützer festgestellt, dass die Spesen für das Wechseln in eine fremde Währung zwischen null und fünf Prozent schwanken. Die Mindestspesen machen zwischen null und zehn Euro aus. „Wer kleinere Beträge wechseln möchte, für den kann es teuer zu stehen kommen“, warnt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Wie hoch sind die Wechselspesen beim Tausch von Euro in eine Fremdwährung? Bank99 (Post): wird nicht angeboten Bank Austria: 2 Prozent, mindestens aber 6,80 Euro – nur eigene Kunden werden bedient Bawag-Psk: 3

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Flughafen Düsseldorf bekommt zwei neue Geschäftsführer

Mit Lars Redeligx und Pradeep Pinakatt bekommt der Flughafen Düsseldorf eine neue Doppelspitze. Hintergrund ist, dass die beiden bisherigen Geschäftsführer das Unternehmen verlassen werden. Beide auf eigenen Wunsch. Thomas Schnalke, der seit über 20 Jahren in der Geschäftsleitung des Düsseldorfer Flughafens ist, verlängert seinen Vertrag nicht. Er verlässt den Airport somit per Jahresende auf eigenen Wunsch. Auch Lars Mosdorf scheidet – ebenfalls auf eigenen Wunsch – mit 31. Dezember 2022 aus. Somit musste der Aufsichtsrat zwei neue Geschäftsführer suchen. Lars Redeligx, der unter anderem für die Lufthansa Group tätig war, wird die Funktion von Schnalke übernehmen. In seiner bisherigen Laufbahn war er unter anderem Chief Commercial Officer von Brussels Airlines sowie Geschäftsführer der LSG. Derzeit arbeitet er als CEO des privaten Bahnfrachtunternehmens Lineas in Brüssel. Für die Position des Lars Mosdorf wurde eine interne Nachfolgelösung gefunden. Pradeep Pinakatt, der seit 2017 Geschäftsführer der Ground-Handling-Tochter ist, steigt in die Geschäftsführung des Düsseldorfer Flughafens auf. Bereits zum 1. November 2022 übernimmt er die Agenden Finanzen und Personal. Weiters wird Pinakatt als Arbeitsdirektor fungieren.

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Einreise: Neuseeland streicht Test-Vorlagepflicht

Ab 20. Juni 2022 muss man bei der Einreise nach Neuseeland keinen negativen Coronatest mehr vorlegen. Die Regierung lässt die bisherige Regelung einen Monat früher als ursprünglich angekündigt fallen. Ministerin Ayesha Verrall erklärte, dass sich gezeigt habe, dass die bisherige Strategie erfolgreich war und daher halte man es seitens de neuseeländischen Regierung für sicher die Testanforderungen früher aufzuheben. Unverändert bleibt aber, dass einen Tag nach der Ankunft sowie am fünften Tag des Aufenthalts Antigen-Schnelltests durchgeführt werden müssen. Dabei handelt es sich um so genannte Selbsttests. Neuseeland praktizierte seit dem Beginn der Corona-Pandemie besonders strenge Einreisebestimmungen, die zum Teil sogar die eigenen Staatsbürger am Betreten des Staats gehindert haben. Ein Gericht erklärte den zuletzt genannten Umstand für rechtswidrig. Seit einigen Monaten öffnet sich das Land wieder schrittweise. Seit Anfang Mai 2022 dürfen Touristen aus insgesamt 60 Staaten, darunter auch Österreich, Deutschland und die Schweiz, wieder einreisen. Ab 31. Juli 2022 will man sich wieder komplett öffnen. Man verlangt dem aktuellen Informationsstand auch weiterhin, dass der Nachweis erbracht wird, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist.

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Malta: Harmony Jets steigt ins Fracht- und Ambulanzgeschäft ein

Der maltesische Businessjet-Operator Harmony Jets hat einer seiner Falcon 50 eine neue Livery verpasst. Gleichzeitig wurde dieses Flugzeug umfassend überholt. Die Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit dem Dassault Structure Repair Team. Das Unternehmen ergreift über seine Part-145 eine Reihe von Initiativen, um seine eigene Flotte autonom warten zu können. Harmony Jets hat aktiv neue Mitarbeiter rekrutiert, da das Unternehmen seine Aktivitäten über VIP-Flüge hinaus auf Fracht- und Ambulanzflüge ausdehnen will. Zu den neuen Mitgliedern des Teams gehören der CAMO-Manager Ayman Amara, der stellvertretende Ground Operations Manager Enrico Santos, der Head of Dispatch Mahesh Manohor, Crew Dispatcher Malika Rreskini und Junior Dispatcher Ferdinando Valente. Das in Malta ansässige Unternehmen hat außerdem eine Tochtergesellschaft in Dubai eröffnet, um die kommerziellen Aktivitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten auszubauen, berichtet Mavio News. Interessanterweise hat das Unternehmen offiziell seine ATO (Approved Training Organisation) gegründet, so dass es nun nicht nur externe Schulungen anbieten, sondern auch seine eigenen Piloten typisieren kann. CTKI wird Jean-Pierre Johanny sein, während HoT Bruno Motais de Narbonne sein wird.

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