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Austro Control mit Rekordaufkommen im Juli 2022

Die österreichische Flugsicherung Austro Control verzeichnete im Juli 2022 den verkehrsreichsten Monat seit der Gründung der ACG. Man zählte rund 102.000 Flüge im Luftraum der Alpenrepublik. Nach den deutlichen Rückgängen wegen der Corona-Pandemie hat sich der Flugverkehr während der Sommermonate deutlich erholt und lag für Juli mit +8% bereits über dem Verkehrsniveau von 2019. Rekordtag war der 31. Juli mit knapp über 3.500 Flügen. Der Grund für diese deutliche Verkehrszunahme lag zum einen in der verstärkten Reisetätigkeit nach Aufhebung der COVID-Einschränkungen zum anderen auch an der Verlagerung von Verkehrsströmen durch den Ukraine-Krieg. Weil das Kriegsgebiet weitläufig umflogen werden musste, waren beispielsweise mehr Langstreckenflüge im österreichischen Luftraum unterwegs. „Die hervorragende Performance unserer Flugtotsinnen und Fluglotsen kann sich insbesondere auch im internationalen Vergleich sehen lassen. Es freut mich, dass sich unsere umfassenden Vorbereitungen auf den Sommerverkehr und die guten internen Abstimmungen so positiv ausgewirkt haben und wir einen reibungslosen und pünktlichen Ablauf des Flugverkehrs im österreichischen Luftraum sicherstellen konnten“, sagt Austro Control Geschäftsführer Philipp Piber. Die ACG vertritt die Ansicht, dass man einer durchschnittlichen Verspätung von 0,15 Minuten zu den pünktlichsten Flugsicherungen in Europa zählt. Besonders bewährt hat sich in diesem Rekordsommer die gute Zusammenarbeit und Abstimmung in der Systempartnerschaft mit Airlines und Airports. „Es hat sich insbesondere bezahlt gemacht, dass Austro Control die Zeit während der Krise und des geringeren Verkehrsaufkommens genutzt hat, um durch intensive Trainings die Fluglotsinnen und Fluglotsen auf die Bewältigung eines wieder höheren Flugverkehrsaufkommens vorzubereiten. Ebenso wurde der Personalaufbau bei den Fluglotsinnen und Fluglotsen weiter vorangetrieben“, bekräftigt

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Flughafen Klagenfurt führte Notfallübung durch

Am Flughafen Klagenfurt wurde am Samstag eine Notfallübung, an der rund 100 Personen beteiligt waren, durchgeführt. Simuliert wurde ein Landeunfall einer fiktiv aus Salzburg kommenden Maschine. Es handelte sich um ein turnusmäßiges Training, das europäische Verkehrsflughäfen regelmäßig durchführen müssen. Die Übungsannahme: Um 14.00 Uhr landet ein Kurzstrecken-Flugzeug von Salzburg kommend auf dem Airport Klagenfurt. An Bord sind 25 Personen. Bei der Landung bricht das Flugzeug plötzlich nach rechts aus, durchstößt den Flughafenzaun und kommt westlich des ÖAMTC-Stützpunktes zu liegen. Feuer bricht aus, brennende Teile fliegen umher. Unmittelbar nach der Meldung durch die Flugverkehrsdienststelle Klagenfurt wird die Alarmstufe 3 (Notstufe) ausgerufen. Es erfolgt die Alarmierung aller Einsatzorganisationen wie Rettung, Feuerwehr und Polizei. Nach etwa eineinhalb Stunden war die Flugnotfallübung beendet. Wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich des reibungslosen Ablaufs sowie der Zusammenarbeit unter den Helfern wurden gewonnen. Das Szenario war so realitätsnah wie möglich gestaltet: In einer Flugzeugattrappe westlich des ÖAMTC-Stützpunktes befanden sich die „Passagiere“. Diesen Part übernahmen Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Mössinger sowie der Jugendfeuerwehr Gurnitz.  Die Flughafenfeuerwehr hatte – in entsprechender Entfernung zur Flugzeugattrappe – einen Flugzeugbrand simuliert und startete den Löschangriff, unterstützt von weiteren Feuerwehren. Das Rote Kreuz barg die Verletzten und transportierte sie nach der Erstversorgung ab. Die Polizei sperrte den mutmaßlichen Unfallort großräumig ab und nahm die Ermittlungen auf. Ebenfalls anwesend war der offizielle Beobachter der Obersten Zivilluftfahrtbehörde, die beim Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) angesiedelt ist. Seine Stellungnahme wird im Laufe des Novembers vorliegen. „Ich danke allen Beteiligten für den professionellen Einsatz. Die Flugnotfallübung zeigte uns, wie wichtig

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Kommentar: British Airways Tochter „Euroflyer“ stellt Gatwick–Berlin wieder ein

Rückzug im Zweikampf mit easyJet auf der Strecke nach nur wenigen Wochen. British Airways und die Kurzstrecke am Flughafen Gatwick eine gefühlte „Never-Ending-Story“. Anders als ab dem Hub und Heimathafen London-Heathrow, wo „BA“ klarer Platzhirsch ist war der nach Passagierzahlen zweitgrößte Londoner Flughafen Gatwick, im Süden der Stadt gelegen, immer ein wenig das ungeliebte „Stiefkind“. Über Jahre hinweg bot dies der ebenfalls britischen easyJet die Möglichkeit sich nahezu ungestört vor Ort auszubreiten. Inzwischen verfügt der britische Low-Coster über mehr als 75 stationierte Flugzeuge am Flughafen Gatwick, welcher zwischenzeitlich an seiner absoluten Kapazitätsobergrenze kratzt und daher auch über keine nennenswerten Slots mehr verfügt. Eine Airline welche noch über Slots verfügt ist dabei British Airways, auch wenn man es über inzwischen Jahre hinweg nicht hinbekommen hat zumindest die Kurz- und Mittelstrecke ab Gatwick profitabel zu fliegen. Und so folgte auch nach der Corona-Pandemie und dem Stop aller BA-Kurzstrecken ab Gatwick der Hinweis per Memo ans eigene Personal, dass man eine eigene, operativ schlanke Struktur benötigt um in Gatwick konkurrenzfähig zu werden. Daraus entstand dann nach einer Planungsphase, ganz ähnlich dem eigens für London-City (LCY) entwickelten Produkt mit dem Namen „Cityflyer“, das nun für Gatwick entwickelte Modell „Euroflyer“. Knapp 30 Strecken von Faro über Teneriffa bis Berlin wurden im vergangenen Dezember mit Flugbetriebsaufnahme März 2022 angekündigt. Die Berlin-Strecke musste kurze Zeit nach Buchungsfreigabe eine Verschiebung von März 2022 auf Mai 2022 hinnehmen, da „BA“ schlicht Material und Personal in Gatwick fehlte. So wurde die Strecke final im Mai 2022 mit 5 wöchentlichen Flügen

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Bei Austrian Airlines droht ein Streik

Nach drei ergebnislosen KV-Verhandlungen für das Bordpersonal der Austrian Airlines erhöhen Gewerkschaft und Betriebsrat den Druck.  Wie der Kurier online berichtet, sind für kommenden Donnerstag Betriebsversammlungen angesetzt. Wegen der hohen Inflation und des Sparpakets im nächsten Jahr drohen laut Gewerkschaft Reallohnverluste von 20 Prozent. Aus diesem Grund werden Maßnahmen zur Abgeltung der Inflation gefordert. Die österreichische Lufthansa-Tochter soll vereinfacht gesagt eine Inflationsabgeltung basierend auf der Durchschnittsinflation (von Jänner 2022 bis September 2022) von etwa 6,99 Prozent und das nur für ein Jahr (2023) angeboten haben. Das sei aus Sicht des Betriebsrats und der Arbeitnehmervertretung zu wenig, die Vida habe sich bereits eine Streikfreigabe vom ÖGB genehmigen lassen. Auch die Austrian Airlines haben sich bereits diesbezüglich zu Wort gemeldet. Gegenüber dem Kurier wurden sowohl die aktuell laufenden Gespräche mit den Betriebsräten und Gewerkschaft als auch die weiteren Gesprächstermine bestätigt. Am nächsten Donnerstag sind ab 09.00 Uhr Betriebsversammlungen im Office Park 3 des Flughafen Wien-Schwechat angesetzt. „Die angekündigte reguläre Betriebsversammlung kann zu etwaigen Änderungen im Flugplan führen, betroffene Passagiere werden aktiv in Kenntnis gesetzt. Wir entschuldigen uns schon jetzt bei unseren Gästen für etwaige Unregelmäßigkeiten“, so der Carrier gegenüber dem österreichischen Medium. Zu inhaltlichen Punkten schweigt die Airline.

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Japan: Start-Up Toki Air hat erste ATR72-600 übernommen

In Japan geht unter dem Namen Toki Air eine neue Regionalfluggesellschaft an den Start. Diese will sich auf derzeit unterversorgte Airports konzentrieren und im kommenden Jahr den Betrieb aufnehmen. Mittlerweile hat man von Leasinggeber Nordic Aviation Capital die erste ATR72-600 übernommen. Zunächst will man in Niigata starten und die Konnektivität der Region verbessern. Man wird der vierte ATR-Operator in Japan werden. Man hat sich für die ATR72-600 auch deshalb entschieden, weil diese aus Sicht von Toki Air einen besonders niedrigen Treibstoffverbrauch haben soll. Die Margen sind auch in der japanischen Regionalluftfahrt eher gering, so dass die höchsten Einsparpotentiale beim Spritverbrauch zu finden sind. Dazu erklärt Firmenchef Masaki Hasegawa unter anderem: „Wir freuen uns, unsere ATR 72-600 bald in Betrieb nehmen zu können. Dank ihrer unübertroffenen Vielseitigkeit und ihrer verantwortungsvollen und erschwinglichen Leistung sind die ATR-Flugzeuge die ideale Wahl für uns als Fluggesellschaft und für unser Land. Dieses erste Flugzeug wird es uns ermöglichen, unserem höheren Ziel zu dienen, indem wir den Gemeinden der Präfektur Niigata und den umliegenden Regionen eine verantwortungsvolle und zuverlässige Flugverbindung zur Verfügung stellen. Wir freuen uns darauf, Toki am Himmel von Japan fliegen zu sehen“. Auf den japanischen Inseln sind derzeit 15 Turbopropflugzeuge des europäischen Herstellers ATR im Einsatz. Diese Anzahl wird sich aufgrund einiger Neubestellungen – direkt und über Leasinggeber – in den nächsten Jahren erhöhen. Das Startup Toki Air setzt zunächst auf eine reine ATR-Flotte, wobei man sich grundsätzlich auch andere Muster vorstellen kann. Das nachstehende Video gibt einen kleinen Einblick in die Lackierungsarbeiten.

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Tschechische LR Airlines mit Let 410 in Griechenland unterwegs

Die tschechische Fluggesellschaft LR Airlines ist nicht sonderlich groß. Das in Ostrava ansässige Luftfahrtunternehmen ist mit Beechcraft Premier und Cirrus SR22 im Executive-Bereich tätig und mit Let 410 Turbolet führt man Charterflüge durch. Die mit dem zuletzt genannten Maschinentyp angebotenen Flüge können durchaus lange sein, denn beispielsweise setzt man die OK-LRA ab Brno auch in Richtung Heraklion ein. Dort fliegt man unter anderem im Auftrag von Int’Air Iles. Die letztgenannte Fluggesellschaft hat ihren Sitz am Flughafen Ouani auf den Komoren. Die Ursprünge der regionalen Fluggesellschaft gehen auf das Jahr 2007 zurück, als sie noch unter dem Namen Inter Iles Air bekannt war. Das Flugzeug flog in knapp 5 Stunden von Brünn nach Heraklion. Von dort aus fliegt LR Airlines für den Auftraggeber ab den Komoren. Die Anzahl der Let 410-Turbolet in der Flotte des Carriers schwankt. Nebst der OK-LRA ist im Charter- und ACMI-Betrieb derzeit auch die OK-LRB verfügbar. In der Vergangenheit war man innerhalb von Kroatien auch für Trade Air in der Luft. Die Routen wurden aber in eine längere Pause geschickt, die in Kürze beendet werden soll. Statt Let 410 Turbolet hat das kroatische Luftfahrtunternehmen nun Saab 340 eines Mitbewerbers angemietet. Die Wiederaufnahme der subventionierten Routen hat sich aus bürokratischen Gründen in die Länge gezogen und wurde seitens Trade Air seit Mai 2022 wiederholt nach hinten verschoben. Nachstehende weitere Fotos der Let 410 auf Heraklion in einer Slideshow:

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Ryanair fährt Präsenz in Berlin um 40 Prozent zurück

Die Billigfluggesellschaft Ryanair fährt ihr Angebot am Flughafen Berlin-Brandenburg im Winterflugplan 2022/23 um rund 40 Prozent zurück. Der Carrier wirft dem Management des Airports „erhöhte Flughafengebühren“ vor. Der Mitbewerber Easyjet kritisierte bereits vor einigen Monaten die Kosten am BER und verkleinerte die örtliche Basis. Laut Mitteilung von Ryanair bietet man im Winter 2022/23 um 19 Destinationen weniger an. Dies habe zur Folge, dass pro Woche 230 Flüge entfallen. Der Billigflieger vertritt die Ansicht, dass die Gebühren am Flughafen Berlin-Brandenburg sowie in Frankfurt am Main „nicht wettbewerbsfähig“ sein sollen und verweist unter anderem auf Nürnberg und Leipzig/Halle als Gegenbeispiele. Die Basis Frankfurt am Main wurde im März 2022 geschlossen. Teilweise wurde das Angebot nach Hahn verlagert. Im Zuge der Bekanntgabe der Angebotsreduktion am Flughafen Berlin-Brandenburg stichelt Ryanair neuerlich gegen den Konkurrenten Lufthansa, den man unter anderem als „Subventionsjunkie“ bezeichnet. Ryanair-Group CEO Michael O’Leary sagte unter anderem: „Als Europas größte Fluggesellschaft bedauert Ryanair, den reduzierten Berlin-Winterflugplan 2022 mit 40 Prozent weniger wöchentlichen Flügen im Vergleich zum Winterflugplan 2019 aufgrund der gestiegenen Flughafengebühren anzukündigen. Die höheren Flughafenkosten in Berlin machen es für uns jedoch attraktiver, Flugzeuge auf kostengünstigere Alternativen in andere Regionen Deutschlands und Europas zu verlegen. Während Ryanair den Tourismus an den deutschen Regionalflughäfen weiter ankurbelt (die verstehen, dass wettbewerbsfähige Flughafenentgelte notwendig sind, um die Erholung des Verkehrsaufkommens nach Covid zu unterstützen), bleibt uns keine andere Wahl, als unsere Winterflugplan-Kapazität an teuren Flughäfen wie Berlin und Frankfurt am Main stark zu reduzieren, die weiterhin überhöhte Flughafenentgelte erheben, obwohl ihr Verkehr einbricht. Infolge

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Saudia fliegt viermal wöchentlich Jeddah-Wien

Die Fluggesellschaft Saudi Arabian Airlines wird im Winterflugplan 2022/23 bis zu vier wöchentliche Nonstopflüge zwischen Jeddah und Wien anbieten. Diese Route wird auch vom Mitbewerber Wizz Air angeboten. Saudia wird im Winter 2022/23 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag zwischen den beiden Städten fliegen. Als Fluggerät sollen im Regelfall Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden. Das Königreich Saudi-Arabien investiert momentan viel Geld in den Ausbau des Tourismus. „Österreich ist für uns ein wichtiger Markt und wir sind sehr stolz darauf, Saudi-Arabien an vier Tagen pro Woche mit Österreich zu verbinden. Unser Winterflugplan für Österreich umfasst Flüge von und zu dem größten österreichischen Flughafen, Wien, und bietet den Gästen eine große Flexibilität bei ihrer Reise nach Saudi-Arabien. Wir freuen uns darauf, Gäste aus Österreich an Bord unserer Saudia-Flugzeuge willkommen zu heißen und ihnen ein einzigartiges Flugerlebnis in allen Klassen mit der herzlichen Gastfreundschaft Saudi-Arabiens zu bieten. Der Freizeitverkehr entwickelt sich rasant und wir als Saudia haben es uns zum Ziel gesetzt, die Erwartungen der Reisenden zu erfüllen und zu übertreffen“, so Hisham Bindkhail, Regional Manager für Saudia in Europa. Der Wien-Flugplan auf einen Blick: Flugtage Abflug Ankunft Flugnummer Flugzeugtyp Di, Do, Sa, So JED VIE SV151 A320 Di, Do, Sa, So VIE JED SV150 A320

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Flughafen München rechnet mit 30 Millionen Passagieren

Der Flughafen München zählte zwischen Januar und September 2022 rund 23 Millionen Passagiere. Im dritten Quartal des laufenden Jahres erreichte man etwa 74 Prozent des Vorkrisenaufkommens. Für das Gesamtjahr rechnet die Geschäftsleitung mit rund 30 Millionen Reisenden. In den ersten neun Monaten lag der zweitgrößte Airport Deutschlands um rund zehn Millionen Fluggäste über dem Aufkommen, das man im Vorjahr erreichen konnte. Die bislang stärksten Monate waren Juli, August und September 2022. In den traditionell starken Sommermonaten hatte man rund 10,2 Millionen Passagiere und erreichte damit etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Sollte sich die aktuelle Entwicklung fortsetzen, rechnet die Flughafen München GmbH bis zum Jahresende mit mehr als 30 Millionen Fluggästen. „Die Luftverkehrsnachfrage ist in diesem Jahr mit einer enormen Dynamik zurückgekehrt. Die Menschen haben die Chance, endlich wieder fliegen zu können, in sehr großer Zahl genutzt. Das ist eine sehr erfreuliche Botschaft für unsere gesamte Branche, weil sie unsere Einschätzung bestätigt, dass der Luftverkehr seine bedeutende Rolle als unverzichtbarer Verkehrsträger für weltweite Mobilität auch in Zukunft wahrnehmen wird“, so München-Geschäftsführer Jost Lammers. Die Anzahl der Starts und Landungen stieg von Januar bis September 2022 auf rund 212.000. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Verdoppelung. Bei der Summe aus Luftfracht und Luftpost liegt die in den ersten drei Quartalen des Jahres umgeschlagene Tonnage bei 200.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber 2021 ebenfalls fast verdoppelt. Die Auslastung der Flugzeuge liegt in München derzeit auf Rekordniveau: Waren die Maschinen in den ersten neun Monaten des

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Pakistan: Air-Arabia-Ableger Fly Jinnah hat AOC und OL erhalten

Der Air-Arabia-Ableger Fly Jinnah ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn man hat am 11. Oktober 2022 seitens der Zivilluftfahrtbehörde Pakistans AOC und Betriebsgenehmigung erhalten. Der erste Airbus A320 in den Farben des Startups trägt die Registrierung AP-BOO. In Kooperation mit Air Arabia baut man in Karachi einen neuen Billigflieger auf. An diesem hält das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Minderheitsbeteiligung. Ähnlich ist man auch in Armenien mit Fly Arna vorgegangen. Während die meisten Ableger unter der Marke Air Arabia fliegen, haben die Carrier in Pakistan und in Armenien einen eigenen Markenauftritt. „Dieser Meilenstein spiegelt unser Engagement für die Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Sicherheitsstandards im gesamten Flugbetrieb wider, während wir gleichzeitig allen unseren Kunden den größtmöglichen Nutzen bieten. Wir danken der pakistanischen Zivilluftfahrtbehörde für ihre Unterstützung während des gesamten Verfahrens zur Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und sind zuversichtlich, dass Fly Jinnah dem pakistanischen Luftverkehrssektor einen erheblichen Mehrwert bringen wird“, so Air-Arabia-Group-Chef Adel Al Ali. Fly Jinnah wird zunächst mit drei Airbus A320 fliegen. Diese tragen die Registrierungen AP-BOO, AP-BOP und AP-BOQ. Die Flugzeuge stammen aus dem Leasingpool der Air Arabia Group. Zu einem späteren Zeitpunkt will man A320neo und/oder A321neo betreiben. Zunächst will man ein lokales Streckennetz ab Karachi aufbauen. Im Vertrieb arbeitet man eng mit Gesellschafter Air Arabia zusammen.

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