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Jazeera nimmt Kuwait Stadt-Wien auf

Die Billigfluggesellschaft Jazeera Airways beabsichtigt ab 2. Juni 2022 zwei wöchentliche Flüge zwischen Wien und Kuwait-Stadt anzubieten. Diese sollen als J921/J922 jeweils an Montagen und Donnerstagen durchgeführt werden. Vorerst ist geplant, dass saisonal während der Sommersaison 2022 geflogen wird. Gänzlich ausschließen will man eine mögliche Verlängerung seitens des Carriers allerdings nicht. Die Flugzeit in Richtung Wien wird seitens des Carriers mit fünf Stunden und zehn Minuten angegeben. In die umgekehrte Richtung geht es mit vier Stunden und 45 Minuten ein wenig schneller. Die Flotte von Jazeera Airways besteht momentan aus acht Airbus A320 und neun A320neo.  Weiters erwartet der Carrier die Übernahme von acht bestellten A321neo sowie zwanzig A320neo. Vor einiger Zeit tätigte Jazeera Airways eine größere Bestellung. Nach Wien sollen sowohl A320ceo als auch A320neo zum Einsatz kommen.

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Lufthansa Group zieht sich erneut aus dem italienischen Inlandsmarkt zurück

Die Lufthansa Group zieht sich – zumindest vorläufig – aus dem italienischen Inlandsgeschäft zurück. Air Dolomiti wird vorerst nicht mehr inneritalienisch fliegen, sondern sich auf ihre Stützpunkte Frankfurt am Main und München konzentrieren. Lufthansa versuchte sich mehrfach mit äußerst bescheidenem Erfolg innerhalb von Italien zu etablieren. Der Ausflug als Lufthansa Italia ab Mailand-Malpensa mit von Germanwings betriebenen Flugzeugen war ein finanzielles Desaster. Der Zukauf der 1991 gegründeten Regionalfluggesellschaft Air Dolomiti entwickelte sich nach und nach in eine andere Richtung als ursprünglich geplant. Das Unternehmen war ein kleiner Regio-Carrier, der fast ausschließlich inneritalienisch unterwegs war. Bereits seit 1994 kooperiert man mit Lufthansa und wurde neun Jahre später von dieser vollständig übernommen. Dennoch ist man weiterhin auch unter eigenen Flugnummern und mit eigener Livery in der Luft. Nach und nach schrumpfte das inneritalienische Streckennetz zusammen. Zuletzt hatte man nur noch wenige Routen. Der Fokus liegt längst auf ACMI-Dienstleistungen für Lufthansa ab Frankfurt und München. Teilweise fliegt man auch unter eigenen Flugnummern, jedoch stets mit Codeshare der Konzernmutter. Im Gespräch mit Travel Quotidiano bestätigte Air-Dolomiti-Chef Steffen Harbarth, dass der von ihm geleitete Carrier künftig nur noch ab den Bases Frankfurt am Main und München fliegen wird. Die Routen innerhalb Italiens werden aufgegeben. Zwischenzeitlich wurde auch der Verkauf von Flugscheinen auf den betroffenen Strecken eingestellt. Die Lufthansa Group zieht sich damit erneut vollständig und zumindest vorläufig aus dem Inlandsgeschäft in Italien zurück. Air Dolomiti wird künftig – ähnlich wie die Konzernschwester Lufthansa Cityline – auf Zubringerdienste für die Konzernmutter fokussiert sein. Im Gegensatz zu

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Nordica will zehn Airbus A320 einflotten

Die estnische Nordic Aviation Group, der unter anderem Xfly und Nordica angehören, wird im Sommer 2022 den ersten Airbus A320 in Betrieb nehmen. Dieser wird im Bereich des Wetlease- und ACMI-Bereichs, der bei Xlfy angesiedelt ist, zum Einsatz kommen, aber von Nordica betrieben werden. Man will sich mit dem dem zusätzlichen Mittelstreckenjet breiter aufstellen und künftig ACMI- und Charterdienstleistungen zwischen 70 und 180 Sitzplätzen anbieten können. Künftig setzt man auf die Maschinentypen ATR72-600, Bombardier CRJ-900, Embraer E-Jets und Airbus A320. Auf dem AOC von Xfly sind derzeit sieben ATR72-600 und neun CRJ-900 registriert. Auf jenem von Nordica ist eine EInheit des zuletzt genannten Typs registriert. Interessanterweise will man den Airbus A320 nicht von Xfly, sondern von Nordica betreiben lassen. “Dies ist eine natürliche Entwicklung für unsere Gruppe. Nach sechs Jahren erfolgreicher Tätigkeit auf dem regionalen CPA/ACMI-Markt sind wir nun bereit, in dieses viel größere Marktsegment einzutreten. Es bietet uns neue Geschäftsmöglichkeiten und schafft neue wertvolle Kompetenzen innerhalb unserer Gruppe. Große Fluggesellschaften konzentrieren sich mehr und mehr auf ihre wichtigsten wettbewerbsfähigen Geschäftssegmente, und die Auslagerung des regionalen Betriebs und die Hinzufügung von ACMIs für saisonale Spitzenkapazitäten von Narrowbody-Flugzeugen wird in Zukunft zunehmen”, so Nordic-Aviation-Group-Manager Jan Palmer. Sein Kollege Anton Õnnik geht davon aus, dass in den nächsten Jahren eine A320-Teilflotte von mindestens zehn Exemplaren aufgebaut werden kann. Man befinde sich in Gesprächen mit Charter- und ACMI-Kunden und ist der Ansicht, dass man künftig ein bedeutender Player in diesem Segment werden kann. Nähere Einzelheiten wollte der Nordic-Aviation-Group-Manager noch nicht nennen. Jedenfalls soll

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Turkish Airlines krempelt die Tarife um

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines führt mit Wirksamkeit zum 11. Mai 2022 kofferlose Tarife in der Economy-Class ein. Das neue Tarifsystem erinnert stark an jenes der hauseigenen Billigmarke Anadolujet, jedoch gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede. In der Economy-Class können die Passagiere aus Eco Fly, Extra Fly und Prime Fly wählen. Der zuerst genannte Tarif inkludiert lediglich acht Kilogramm Handgepäck und die Verpflegung an Bord. Bei Extra Fly sind auch 23 Kilogramm Aufgabe-Gepäck, Standard-Sitzplatzreservierung, mehr Meilen und Umbuchung gegen Gebühr dabei. Prime Fly inkludiert 30 Kilogramm Gepäck, kostenlose Umbuchungen, Inanspruchnahme früherer Flüge am selben Tag, Fast-Track, Standard-Sitzplatzreservierungen und Erstattungen gegen Gebühr. Auch in der Business-Class kommt es zu Veränderungen, denn mit Business Fly und Business Prime führt man zwei unterschiedliche Tarife ein. In der zuerst genannten Preisklasse sind zwei Handgepäckstücke mit maximal acht Kilogramm, Speisen und Getränke an Bord, Lounge-Zugang, Priority-Check-In und -Boarding, Standard-Sitzplatzwahl und Umbuchungen gegen Gebühr inkludiert. Im Business-Prime-Tarif darf man 40 Kilogramm Gepäck mitnehmen, kann kostenfrei Umbuchen, am selben Tag einen früheren Flug nutzen und soll im Falle einer Stornierung eine volle Rückerstattung erhalten. Interessanterweise will der Carrier die neuen Tarife vorerst nur auf Flügen zwischen dem Ausland und der Türkei einführen. Beispielsweise von Wien nach Istanbul wird das Modell zur Anwendung kommen. Will man mit Turkish Airlines beispielsweise von Wien über Istanbul nach Dubai fliegen, so soll sich vorläufig nichts ändern. Der Carrier wendet die geänderten Tarife vorerst nicht auf Buchungen Ausland via Türkei ins Ausland an. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass dies zu einem

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FlyAir41: 9A-ZAG ist nun startklar

Die Sundair-Konzernschwester FlyAir41 hat am Dienstag die Service-Freigabebescheinigung (CRS) für den Airbus A319 mit der Registrierung 9A-ZAG erhalten. Die Maschine kann damit laut Geschäftsführer Marcos Rossello kommerziell eingesetzt werden. Der Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 3443 und wurde im Jahr 2008 an Iberia ausgeliefert. Vor der Einflottung bei FlyAir41 wurden bei einem Wartungsbetrieb in Bremen umfangreiche Arbeiten durchgeführt. Das Unternehmen bezeichnete nicht näher was gemacht werden musste, um die 9A-ZAG fit für den Sommer 2022 machen zu können. Die für den Einsatz auf dem AOC der FlyAir41 notwendige CRS hat man am Dienstag erhalten. Geschäftsführer Marcos Rossello erklärte, dass die 9A-ZAG seit dem heutigen Mittwoch kommerziell eingesetzt werden kann. FlyAir41 ist eine junge kroatische Fluggesellschaft, die überwiegend im Auftrag ihrer Konzernschwester Sundair fliegt.

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Flixbus fährt wieder nach Kiew

Der deutsche Fernbus- und Bahnlinienanbieter Flixmobility hat den Verkauf von Fahrkarten von/nach Kiew wieder aufgenommen. Zunächst sollen die Verbindungen ab Warschau und Prag in die Hauptstadt der Ukraine reaktiviert. Die erste Fahrt wurde bereits am Montag durchgeführt. Ende April 2022 will Flixbus wieder von Budapest aus nach Kiew fahren. Nach und nach sollen weitere Strecken von West-Europa in die ukrainische Hauptstadt reaktiviert werden. Man hält den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für richtig. Flixbus hatte aufgrund des Krieges die Fahrten nach Kiew ausgesetzt. Lediglich Lwiw, das sich in der West-Ukraine befindet, wurde durchgehend angesteuert. Mittlerweile registriert man wieder mehr Fahrgäste mit Ziel Ukraine. Vor wenigen Wochen war dies genau umgekehrt, denn die Fernbusse wurden von vielen Flüchtlingen genutzt, um in die Nachbarstaaten, beispielsweise Polen, zu kommen.

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Hurghada: Tui legt zusätzliche Charterflüge mit Austrian Airlines auf

Der Reiseveranstalter Tui stockt das Pauschalreisen-Angebot in Richtung Ägypten weiter auf. Man sicherte sich bei Austrian Airlines rund 1.000 Sitzplätze von/nach Hurghada. Die Nachfrage soll stark steigend sein und sich wieder auf Vorkrisenniveau befinden. Laut Tui war die Stadt am Roten Meer zu Ostern die am besten gebuchte Destination. Die 1.000 Sitzplätze, die man sich bei Austrian Airlines gesichert hat, sind in erster Linie für den Herbst 2022 gedacht. Das Unternehmen rechnet mit einer hohen Nachfrage, die gar über dem Vorkrisenniveau liegen könnte. Wir haben uns deshalb entschieden, die Flugkapazitäten in der Hochsaison von Wien nach Hurghada um eine zusätzliche Verbindung am Samstag auszubauen“, sagt David Szabo, Flug- und Produktmanager Tui Österreich. „Außerdem haben wir uns für die Herbstferien bereits jetzt über tausend Flugplätze gesichert. Mit unserem Airline-Partner Austrian Holidays bieten wir unseren Gästen ein gern gebuchtes Qualitätsprodukt.“ Insgesamt sieben Mal wöchentlich geht es ab dem Flughafen Wien nach Hurghada, dreimal wöchentlich ab Salzburg sowie zweimal wöchentlich ab Graz und Linz. Für die Herbstferien wurden fünf zusätzliche Verbindungen ins Programm genommen, davon fliegt Tui vier Sonderflüge mit Austrian Airlines am 26. Oktober 2022.  Zusätzliche Flüge mit Austrian Airlines: 7. Mai – 29. Oktober 2022: immer samstags 23. Oktober 2022: einmal täglich 26. Oktober 2022 viermal täglich

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Tui Cruises schafft „Booster-Pflicht“ ab

Die Reederei Tui Cruises führte Anfang dieses Jahres ein, dass nur Fahrgäste, die drei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, an Bord dürfen. Nun kippt man die Praxis und betrachtet zwei Stiche wieder als ausreichend. Davon unabhängig verlangt man weiterhin, dass vor der Einschiffung zwei Antigen-Schnelltests absolviert werden müssen. Da sich im Winter 2021/22 Kreuzfahrtschiffe zu regelrechten Corona-Schleudern entwickelt hatten, stand die Branche im Kreuzfeuer der Kritik. Mehrere Ausfahrten von verschiedenen Betreibern wurden abgebrochen oder bereits im Vorfeld abgesagt. Tui Cruises reagierte im Februar 2022 darauf und verlangte die so genannte “Booster-Impfung” als Grundvoraussetzung, um an Bord gehen zu können. Dies kippt man nun, empfiehlt jedoch den Fahrgästen, dass diese rechtzeitig an ihre Booster-Impfung denken sollen. Für fast alle Fahrten muss man nun – nebst dem Impfnachweis – zwei negative Antigen-Schnelltestbefunde vorweisen. Selbstverständlich werden alternativ auch die genaueren PCR-Test akzeptiert. Aus behördlichen Gründen kann es vorkommen, dass im Falle von Auflagen bestimmter Staaten vor der Einschiffung ein PCR-Test absolviert werden muss. In diesem Fall informiert Tui Cruises die Gäste rechtzeitig.

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Aus Etihad-Order: Air Arabia Abu Dhabi bekommt 26 Airbus A321neo

Die Fluggesellschaft Air Arabia Abu Dhabi könnte 26 Airbus A321neo aus einer Order von Etihad Airways erhalten. Dies kündigte Firmenchef Tony Douglas im Rahmen des jüngsten CAPA-Leader-Summits in Manchester an. Die Billigfluggesellschaft ist ein Joint-Venture von Air Arabia und Etihad. Douglas erklärte unter anderem, dass man sich künftig auf die Maschinentypen Airbus A350-1000 und Boeing 787 konzentrieren werde. Im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge will man zunehmend auf Air Arabia Abu Dhabi setzen. An diesem Unternehmen ist Etihad Airways mit 51 Prozent beteiligt und Air Arabia hält 49 Prozent. Derzeit betreibt der junge Billigflieger vier Airbus A320. Wiederholt haben die Partner angekündigt, dass Air Arabia Abu Dhabi, die in direkter Konkurrenz mit Wizz Air Abu Dhabi steht, in den nächsten Jahren stark wachsen sollte. Die Corona-Pandemie führte dazu, dass sich der Expansionsplan nach hinten verschoben hat. Bis zu 26 Airbus A321neo aus der Etihad-Order könnten laut Douglas nach und nach zur Flotte stoßen.

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Österreich: Maskenpflicht im Flugzeug, auf Schiffen und im Reisebus jedoch nicht

Die jüngst adaptiere Corona-Verordnung des österreichischen Gesundheitsministeriums brachte in vielen Bereichen die Aufhebung der Maskenpflicht. In öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Flugzeugen – pocht Minister Johannes Rauch (Grüne) aber weiterhin auf FFP2-Masken. Es kommt aber darauf an in welchem “Setting” das Fahrzeug unterwegs ist. Ist ein Autobus im Linienverkehr – egal, ob Nah- oder Fernverkehr – unterwegs, dann müssen die Fahrgäste FFP2-Maske tragen. Handelt es sich allerdings um eine Charterfahrt, beispielsweise mit Fußballfans auf dem Weg zu einem Match oder zurück, so besteht keinerlei Verpflichtung Masken zu tragen. Selbiges gilt auch dann, wenn es sich um eine Reisefahrt handelt. Gemeint ist damit, wenn das Busunternehmen eine klassische Busreise durchführt. Es spielt dabei keine Rolle, ob auch so genannte “vulnerable Personen” dabei sind oder nicht. Auch auf Ausflugsschiffen, die beispielsweise auf der Donau und auf dem Bodensee unterwegs sind, ist die Maskenpflicht gefallen. Dies gilt sowohl für die Außen- als auch die Innenbereiche. Verkehrt das Schiff aber nicht “touristisch”, sondern als eine Art Fähre, dann müssen weiterhin FFP2-Masken getragen werden. Die aktuelle Regelung galt bereits vor den Verschärfungen, die nur wenige Tage nach dem vermeintlichen “Freedom Day” gesetzt wurden. Das österreichische Gesundheitsministerium schaffte es trotz mehrfacher Erinnerung nicht zu erklären warum in Reisebussen keine Maskenpflicht besteht, jedoch an Bord von Flugzeugen sehr wohl. Auch beantwortete das von Johannes Rauch geleitete Ministerium nicht, ob Charterflüge mit Reisebus- bzw. Charterbus-Fahrten gleichzusetzen sind. Dies hätte insbesondere auf die Business Aviation, aber auch auf Urlaubs-Charterflüge Auswirkungen. Auch gab das österreichische Gesundheitsministerium keine Auskunft darüber warum man

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