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Spanische Staatsbahn will Eurostar Konkurrenz machen

Die Eurostar-Züge, die durch den Kanaltunnel zwischen dem europäischen Festland und dem Vereinigten Königreich verkehren, könnten schon bald Konkurrenz von der spanischen Staatsbahn bekommen.  Tunnel-Betreiber Getlink bestätigte, dass es mit Renfe Gespräche gibt und will das Vorhaben ausdrücklich unterstützten. Dies würde nicht nur für mehr Wettbewerb sorgen, sondern auch für niedrigere Tarife für die Passagiere. Die Eurostar-Züge gelten derzeit als durchaus hochpreisig. Auch überlegt man die Gründung einer Leasinggesellschaft, die Wagenmaterial an weitere Betreiber vermieten könnte. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Betriebsaufnahme mindestens fünf, aber bis zu zehn Jahre dauern könnte. Eurostar ist eine Tochtergesellschaft der französischen Staatseisenbahnen. Diese plant die Fusionierung ihrer Töchter Eurostar und Thalys, um die Kosten senken zu können. Während der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen auf der Kanaltunnel-Strecke stark eingebrochen, was in erster Linie an den komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen lag.

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DHL bezieht 800.000 Liter SAF-Kraftstoff

Der Logistikkonzern DHL Express will innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 800.000 Leiter nachhaltigen Flugkraftstoffs (SAF) beziehen. Dazu schloss man mit BP und Neste eine strategische Partnerschaft ab. In Kombination mit der bereits angekündigten Einführung des innovativen neuen Kraftstoffs im DHL-Netzwerk an den Flughäfen San Francisco (SFO), East Midlands (EMA) und Amsterdam (AMS) werden damit 50 Prozent des Ziels von DHL Express erreicht, bis 2026 zehn Prozent des Treibstoffbedarfs in der Luftfracht durch nachhaltige Kraftstoffe zu decken. Der Logistikdienstleister erwartet, dass sich mit der strategischen Kooperation über den gesamten Lebenszyklus des Flugkraftstoffs hinweg circa zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen lassen – dies entspricht dem jährlichen Kohlendioxidausstoß von rund 400.000 Pkw DHL Express befördert in seinem globalen Netzwerk, das 220 Länder und Territorien umfasst, mehr als 480 Millionen eilige Dokumente und Sendungen pro Jahr. Vereinfacht ausgedrückt: Die rund 1.000 DHL-Flüge, die jährlich zwischen Cincinnati in den USA und dem Hub Leipzig mit Maschinen vom Typ Boeing 777 abgewickelt werden, könnten für die Dauer von zwölf Jahren vollständig mit den vereinbarten 800 Millionen Litern Bio-Kerosin betrieben werden  – eine 100-prozentige Nutzung des nachhaltigen Flugturbinenkraftstoffs unterstellt. Dies entspricht insgesamt 12.000 CO2-neutralen Langstreckenflügen. „Wir haben uns als weltweit führender Logistikdienstleister dazu verpflichtet, unseren Kunden umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen anzubieten. Die wegweisenden SAF-Vereinbarungen mit bp und Neste sind ein bedeutender Schritt für die Luftfahrtbranche und unterstreichen einmal mehr die Ziele unseres Nachhaltigkeitsfahrplans“, sagt Frank Appel, CEO Deutsche Post DHL Group. „Die Verwendung nachhaltiger Flugkraftstoffe ist derzeit einer der wichtigsten Hebel in der Luftfahrt, um die

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Einreise: Indonesien schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Indonesien lässt ab sofort vollständig Geimpfte ohne Quarantäne ins Land einreisen. Zuvor hatte man seit 7. März 2022 einen Testlauf auf der Insel Bali durchgeführt. Laut Tourismusministerium ist dieser positiv verlaufen, so dass die Einreiseregeln jetzt auf den gesamten Staat ausgedehnt werden. Konkret bedeutet das, dass unter Vorlage des Impfnachweises keine Quarantäne mehr notwendig ist. Allerdings muss man im Zuge der Ankunft einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren. Eine Absonderung muss nicht angetreten werden. Sollte die Untersuchung positiv ausfallen, setzen die lokalen Gesundheitsbehörden jedoch durchaus die im individuellen Fall nötigen Maßnahmen. Hinsichtlich der Visumserteilung ist zu beachten, dass derzeit Österreicher das Visa-on-Arrival-Programm nicht nutzen können. Dieses ist für Österreich explizit ausgesetzt. Schweizer und Deutsche sind davon nicht betroffen. Die Regelung gilt auch für die bei Urlaubern beliebte Insel Bali.

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Flughafenverband ADV zu Verdi-Streik: „Deutschland für einen Tag vom Luftverkehr abgeschnitten“

Das Sicherheitspersonal ist gestern erneut an neun Flughäfen in den Warnstreik getreten. 756 gestrichene Flüge bedeuteten am gestrigen Tag für 102.000 Passagiere ausgefallene Reisen und damit ausgefallende Termine. Über die Hälfte der gebuchten Passagiere konnten ihren Flug nicht antreten. Dies zeige die Unverhältnismäßigkeit der sogenannten Warnstreiks, kritisiert der Flughafenverband ADV. Der Arbeitsausstand an den Kontrollstellen habe sich auch negativ auf die Frachtverkehre ausgewirkt, da der Zugang der Mitarbeiter in der Frachtabfertigung durch bestreikte Personalkontrollen beeinträchtigt war. „Unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen die Abfertigung der Frachtflugzeuge zu gewährleisten, stellt eine große Herausforderung dar. Dies aber ist zwingend notwendig, um die Versorgungs- und Lieferketten aufrecht zu erhalten“, heißt es in einer Aussendung. Bereits in der vergangenen Woche hatte Verdi die größten deutschen Flughäfen ganztägig bestreikt. Verdi führt Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Eine fünfte Verhandlungsrunde ist für Morgen, Donnerstag angesetzt. „Wir erwarten eine schnelle Einigung, damit die Auseinandersetzungen beendet werden“, kommentiert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Und weiter: „Das Image des Luftverkehrsstandorts Deutschland bei internationalen Reisenden wird sonst weiter beeinträchtigt. Zusätzlich führen die ausufernden Warnstreiks bei den Flughäfen – als unbeteiligte Partei – zu einem täglichen wirtschaftlichen Schaden von über 2,55 Millionen Euro Nicht mitgerechnet sind die deutlich höheren wirtschaftlichen Schäden bei Reisenden und Airlines.“  

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German Airways setzt sich Zorro-Masken auf

Die Fluggesellschaft German Airways verpasst ihren Embraer 190 sogenannte Zorro-Masken. Die D-AMWO ist die erste Maschine, die eine schwarze Umrandung der Cockpit-Fenster erhalten hat. Sukzessive soll die gesamte Flotte dieses Design erhalten. Besagtes Flugzeug war im Rahmen eines Dry-Lease-Vertrags an Ego Airways vermietet. Die Zeitfracht-Tochter holte diesen Embraer 190 vor einigen Wochen zurück und hat ihn in Deutschland als D-AMWO eintragen lassen. Da die Livery des einstigen Leasingnehmers auflackiert war, stand lat German Airways ein Termin im Paintshop in den Niederlanden an. Der Jet wird ab Mitte Mai wieder auf Linie gehen und bis dahin genutzt, um Piloten in London-City für den herausfordernden Anflug auf den Innenstadtflughafen der britischen Hauptstadt zu trainieren: Schon am Mittwoch verlässt die D-AMWO den Flughafen Köln/Bonn wieder in Richtung Großbritannien. „Das Team von German Airways hat bei der Rückholung unserer Embraer und der Ummeldung nach Deutschland ganze Arbeit geleistet. Wir sind froh, dass wir unser Flugzeug jetzt wieder zuhause haben und freuen uns auf den Einsatz bei einem unserer neuen Kunden. Dann erhält die D-AMWO auch ihre endgültige Bemalung”, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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UK: P&O Ferries feuert 800 Seeleute per Videobotschaft

Ein klassisches Eigentor hat sich das Fährunternehmen P&O geschossen, denn man hat hunderte Mitarbeiter gekündigt und als Ersatz neue Crews rekrutiert. Diesen zahlt man aber weit niedrigere Löhne. Im Vereinigten Königreich hat man mit der Aktion gefühlt das gesamte Land gegen sich aufgebracht. Bislang genoss P&O Ferries einen ganz guten Ruf, jedoch änderte sich dies vergangene Woche schlagartig. Mit einer Videobotschaft trennte man sich ohne Vorwarnung von rund 800 Mitarbeitern und zwar per sofort und zum Teil sogar fristlos. Als Ersatz hat man in Indien Crews rekrutiert, die für ein Fünftel des britischen Mindestlohns arbeiten sollen. Das führt nicht nur zu Protesten seitens der gekündigten Seeleute und der Gewerkschaft, sondern auch zu einem Shitstorm gegen die Reederei. Diese fährt schon lange nicht mehr unter der Flagge des Vereinigten Königreichs, denn die Fähren hat man auf Zypern registriert. Die britischen Mitarbeiter hatte man auf der Kanalinsel Jersey angestellt, um das Arbeitsrecht des Vereinigten Königreichs umgehen zu können. Dies führt dazu, dass sich P&O Ferries in vielen Fällen fristlos von bestehenden Besatzungsmitgliedern trennen konnte. Die Corona-Pandemie hat dem Fährunternehmen stark zugesetzt, denn aufgrund der komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen war die Nachfrage über fast zwei Jahre hinweg sehr niedrig. Das hat in den Finanzen des Unternehmens, der Eigentümer aus Dubai hat, tiefe Spuren hinterlassen. Die Art und Weise wie man sich vom Personal getrennt hat und der Umstand, dass man indische Seeleute für einen Bruchteil des britischen Mindestlohns beschäftigen will, sorgt für heftige Kritik.

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Ryanair fordert Verbot der Verdi-Streiks

Die irische Fluggesellschaft Ryanair fordert von der deutschen Bundesregierung, dass diese die von Verdi organisierten Streiks des Sicherheitspersonals an deutschen Verkehrsflughäfen verbieten soll. Man argumentiert damit, die Airports eine wesentliche Funktion der Konnektivität tragen. Die Billigfluggesellschaft schreibt in einer Aussendung weiters, dass man es für “nicht hinnehmbar” hält, “dass das deutsche Sicherheitspersonal zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen streikt, sodass Fluggäste durch Flugbeeinträchtigungen und Flugausfälle weiter geplagt werden”. Man verweist auch darauf, dass aufgrund der Corona-Pandemie viele Passagiere rund zwei Jahre lang nur eingeschränkt reisen konnten. “Es ist zutiefst enttäuschend, dass einige unserer Kunden, die am 22. März 2022 von Deutschland aus reisen wollten, durch diesen unnötigen Streik des deutschen Sicherheitspersonals von ihren Flügen abgehalten werden. Es ist an der Zeit, dass die deutsche Regierung aktiv wird und sofort Maßnahmen ergreift, um diese Streiks und die inakzeptablen Beeinträchtigungen für die Fluggäste zu beenden. Die Passagiere haben bereits zwei Jahre lang Beeinträchtigungen durch die Pandemie erlebt und sollten nicht noch weiter durch Streiks belastet werden, gerade wenn sie wieder zu reisen beginnen”, so Ryanair-Manager Andreas Gruber.

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Mexiko-Stadt nimmt Felipe-Angeles-Airport in Betrieb

Seit Montag ist der zweite Verkehrsflughafen der mexikanischen Hauptstadt offiziell in Betrieb. Der “Felipe Angeles Airport” trägt den Code NLU und befindet sich rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexico-City. Es handelt sich nicht um den Großflughafen, dessen Bau im Jahr 2018 abgebrochen wurde. Ursprünglich sollte ein gänzlich neuer Airport gebaut werden. Das Projekt war aber umstritten und wurde nach einem Regierungswechsel im Jahr 2018 abgebrochen und vegetiert mittlerweile als Bauruine vor sich hin. Stattdessen baute man einen bestehenden Militärflughafen aus. Dieser soll nun den Flughafen Benito Juárez (MEX) entlasten. Regierungsangaben nach soll die Erweiterung des militärischen Airports Santa Lucía gegenüber dem ursprünglich geplanten Großflughafen rund 5,5 Milliarden Euro eingespart haben. Am Montag wurde der NLU offiziell eröffnet. Derzeit steuern die Fluggesellschaften Volaris, Viva Aerobus, Aero Mexico Connect und Conviasa diesen Airport an. Gänzlich ohne Kritik ist die zivile Ausbau der Militärbasis aber nicht verlaufen. Das Bauprojekt wurde von den Streitkräften organisiert, wobei die handwerklichen Leistungen an Subunternehmer vergeben wurden. Lokalen Medienberichten nach stehen Korruptionsvorwürfe im Raum.

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Portugal schreibt Azoren-PSO-Flüge neu aus

Für die Fluggesellschaften Sata und Azores Airlines könnte es nun eng werden, denn die Regierung von Portugal schreibt die PSO-Strecken zwischen dem Festland und den Azoren sowie Madeira neu aus. Das hat zur Folge, dass sich sämtliche EU-Carrier bewerben können. Bislang sind die subventionierten Azoren-Strecken fest in der Hand von Sata und ihrer Tochter Azores Airlines. Allerdings handelt es sich nicht bei allen Routen um PSO-Strecken, denn manche werden eigenwirtschaftlich betrieben. Auf diesen will der Konzern in den letzten Jahren fast ausschließlich Verluste eingeflogen haben. Ausgeschrieben sind nun Flugverbindungen zwischen dem Festland und den Azoren sowie zwischen den Azoren und Madeira, die nicht gewinnbringend betrieben werden können, jedoch für die Konnektivität der Inseln von Bedeutung sind. Bewerben kann sich jede Fluggesellschaft mit Sitz in der Europäischen Union, die die Voraussetzungen erfüllt. Für Sata und Azores Airlines ist dies durchaus problematisch, denn es besteht zumindest die theoretische Möglichkeit, dass man auf der einen oder anderen Strecke den Zuschlag verlieren könnte.

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Bodensee als spannende Destination für Fahrrad-Urlaube

Die Dreiländer-Region (Schweiz, Österreich, Deutschland) am Bodensee hat touristisch weit mehr zu bieten als nur Baden im See. In den letzten Jahren etablierte sich diese Gegend auch bei Radfahrern als zunehmend interessantes Ziel. Besonders auf schweizerischer Seite sind mittlerweile die Radwege äußerst gut ausgebaut. Seeumrundungen sind problemlos auf dem Drahtesel möglich. Fliegerisch ist der Bodensee über die Flughäfen Altenrhein (Schweiz) und Friedrichshafen (Deutschland) angebunden. Weiters bestehen Bahnverbindungen unter anderem nach Bregenz und Lindau. Teilweise steuern auch Fernbusunternehmen wie Flixbus einige Städte rund um den Bodensee an. Auf der Velo-Rallye Bodensee entdecken Sie die schönsten Plätze vom Rheintal über St.Gallen bis ins Appenzellerland und in den Thurgau. Auf insgesamt sechs verschiedenen Velotouren (Radtouren) gilt es intakte Naturlandschaften zu entdecken, spannende Museen zu besuchen, eine wohlverdiente Pause bei den schönsten Picknickplätzen und Feuerstellen einzulegen und von den malerischen Aussichtspunkten immer wieder den Blick über den See schweifen zu lassen. Charmante Restaurants laden zur Rast ein und weitere Erlebnisbetriebe locken Neugierige an.  Spätestens, wenn Sie sich Frühmorgens oder bei Sonnenuntergang auf eine Stand-up-Paddle Tour einlassen, haben Sie sich in unser Meer verliebt, versprochen! Ob Neuling oder bereits absoluter Profi – das Südufer Bodensee lässt Paddelherzen höherschlagen. Hier können Sie in lauschigen Uferoasen die Seele baumeln lassen und auf neuen Touren die Schönheit des Bodensees entdecken.  Die Ostschweiz ist nicht nur schön anzusehen, man muss sie auch riechen und schmecken, um wirklich erkennen zu können, was die Region so besonders macht. Gelegenheit dazu schafft “Handkuss”– Das Ostschweizer Festival für Genusshandwerk! Bei diesem Festival können

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