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Wien: Umstrittener Lauda-Europe-Base-Supervisor wird abgelöst

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe löst jenen Base-Supervisor, der im Vorjahr in Wien mit harschen Verkaufsanweisungen an das Kabinenpersonal für Aufsehen gesorgt hat, ab. Das Unternehmen befindet sich derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger, wie aus einer von Lauda Europe veröffentlichten Stellenanzeige hervorgeht. Im Vorjahr gerieten interne E-Mails des für Wien zuständigen Base-Supervisors der Ryanair-Tochter an die Öffentlichkeit und sorgten durchaus für Wirbel. Beispielsweise wurde im April 2021 angewiesen, dass mehr alkoholische Getränke an die Fluggäste verkauft werden sollen. Im Juli 2021 wurde geleakt, dass der Überwachungsdruck auf die Flugbegleiter insofern erhöht wird, da diese sich gegenüber ihrem Base-Supervisor rechtfertigen müssen, wenn zwischen zwei Verkäufen mehr als 15 Minuten liegen. Die Tonart des internen E-Mails erinnerte stark an eine Mischung aus einer Drückerkolonne und einer alten Geheimpolizei.Die Gewerkschaft Vida kritisierte dies scharf. Der Manager sorgte auch im ersten Coronajahr für Aufsehen, denn eine Demonstration vor der Zentrale der Gewerkschaft Vida wurde unter anderem von ihm organisiert. Lauda Europe wollte zur Neuausschreibung der Position des Base-Supervisors für Wien keine Stellung beziehen. Lediglich erklärte man, dass dieser Job jeweils auf ein Jahr befristet ist. Der scheidende Amtsinhaber soll sich laut Aviation.Direct-Informationen auf eigenen Wunsch zurückziehen und künftig wieder als Senior-Flugbegleiter fliegen.

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Myanmar lässt geimpfte Touristen einreisen

Nach einer fast zweijährigen Abschottung öffnet sich Myanmar wieder für geimpfte Touristen. Allerdings können diese nicht ohne Quarantäne einreisen, denn eine einwöchige Absonderung ist anzutreten. Dies dürfte dazu führen, dass diese Destination bei Urlaubern nicht sonderlich stark nachgefragt ist. Mit Wirksamkeit zum 17. April 2022 will Myanmar auch den internationalen Flugverkehr reaktivieren. Dieser war – abgesehen von wenigen Ausnahmen – unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt. Im März 2020 putschte sich das Militär an die Macht. Auch dies führte zu zusätzlicher Isolation. Die Einreise nach Myanmar ist nur vollständig geimpften Personen gestattet. Diese müssen einen entsprechenden Nachweis vorlegen und anschließend eine einwöchige Quarantäne antreten. Während dieser müssen zwei PCR-Tests auf eigene Kosten absolviert werden. Erst nach sieben Tagen nach der Einreise, unter der Voraussetzung, dass der zweite Test negativ ausfällt, darf man die Absonderung verlassen.

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Iceland Pro Cruises chartert Seaventure für drei Jahre

Der Tour Operator Iceland Pro Cruises hat für die Sommersaisons der Jahre 2023, 2024 und 2025 das Schiff Seaventure exklusiv gechartert. Heuer ist dieses bei zwei einzelnen Grönland-Kreuzfahrten für diesen Veranstalter im Einsatz. Iceland Pro Cruises will ab dem kommenden Sommer 2022 das Angebot gänzlich umstellen. Man wird dann die Seaventure sowohl in Richtung Grönland als auch nach Island einsetzen. Die Ocean Diamond hat man an einen U.S.-amerikanischen Tour Operator weitervermietet, erklärte Geschäftsführerin Ann-Cathrin Bröcker. Die Seaventure war vormals bei Hapag-Lloyd als Bremen im Einsatz.

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Hamburg: Zehn statt drei Minuten „Kiss&Fly-Parken“

Der norddeutsche Flughafen Hamburg verlängert ab Mitte Mai 2022 die kostenfreie Parkdauer in der so genannten “Kiss&Fly-Zone” auf zehn Minuten. Bislang durften Personen, die Passagiere zum Airport gebracht haben, maximal drei Minuten gebührenfrei parken. Dauert das „Tschüss“ doch mal länger, kann an sechs Kassenautomaten entlang der Terminalkante bezahlt werden. Die entsprechende Infrastruktur richtet der Flughafen zurzeit ein. Schon bei der Anfahrt zum Flughafen hilft eine Schilderbrücke bei der Orientierung: Wer nicht länger als zehn Minuten halten möchte, kann die Kurzhaltezone kostenlos nutzen – alle anderen können zu den Parkhäusern abbiegen und zahlen wie bisher 4 Euro für 30 Minuten Parken, danach greifen kostengünstigere Stundentarife. Der Hamburger Flughafen richtet Anfang Mai 2022 zusätzlich eine Exklusive Haltezone (Taxi/VIP) auf der Abflugebene ein, die Taxifahrern und anderen Vertragspartnern vorbehalten ist. Hier werden die Abläufe bei der Ein- und Ausfahrt noch zeitsparender gestaltet, da sich die Schranke für registrierte Kennzeichen automatisch öffnet. Unabhängig von der Parkdauer können Taxifahrer bzw. Vertragspartner direkt ausfahren. Die Abbuchung erfolgt monatlich über die hinterlegte Kreditkarte.

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Skyalps baut Flotte auf vier de Havilland Dash 8-400 aus

Die Hausmarke des Flughafens Bozen plant noch heuer die Flotte auf vier de Havilland Dash 8-400 zu verdoppeln. Derzeit setzt man zwei Maschinen dieses Typs, die von der maltesischen Luxwing betrieben werden, ein. Ein Firmensprecher erklärte gegenüber Aviation.Direct, dass das dritte Turbopropflugzeug in Kürze in Bozen eintreffen wird. “Die dritte Maschine sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen und die vierte ist noch im heurigen Jahr in Aussicht. Leider kann ich Ihnen hierzu keine genauen Zeitpläne mitteilen, da – auch immer noch der Pandemie geschuldet – Verzögerungen einkalkuliert werden müssen”, so der Medienreferent. Die momentane Nachfrage beschreibt Skyalps als gut und blickt dem Sommerflugplan 2022 positiv entgegen. “Wir haben ja einige neue Destinationen im Programm und sind gespannt wie, sowie zuversichtlich, dass diese Routen von unseren Gästen sehr gut aufgenommen werden. Mit den Destinationen in Sardinien und im Süden Italiens sowie in Richtung Balearen erhoffen wir uns vor allem im Outgoing-Geschäft einen Schub nach vorne”, so ein Firmensprecher. Neu ist auch, dass man zwei eigene Pauschalreiseplattformen auf die Beine gestellt hat. Mit “SkyAlps Vacations” spricht man Passagiere im Premium-Segment an. “Dolomiti Smart Holiday” soll eine “etwas günstigere Alternative” bieten. Über beide Plattformen können Fluggäste ihre Urlaube – Hotel inklusive Flug ab Bozen – als Pauschalreisen buchen. Der Vertrieb erfolgt unter anderem über die Homepage von SkyAlps. Im Charter wird man einige Strecken ab Maribor anbieten. Damit gibt es zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder regelmäßige Flüge ab dem slowenischen Airport. Der Verkauf von Tickets für die Slowenien-Strecken erfolgt

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Verdi-Streik: Hamburg sagt erneut alle Abflüge ab

Am Flughafen Hamburg werden am 22. März 2022 aufgrund des von Verdi organisierten Streiks des Sicherheitspersonals sämtliche Abflüge ausfallen. Der Airport teilte mit, dass die Sicherheitskontrollen geschlossen sein werden. Aus diesem Grund können am Dienstag keine Passagierflüge ab der Hansestadt durchgeführt werden. Ankünfte sind allerdings weiterhin möglich. Es ist davon auszugehen, dass nicht viele Fluggesellschaften ihre Verbindungen oneway bedienen werden. Daher ersucht der Hamburger Flughafen, dass alle Fluggäste, die Buchungen von/nach Hamburg für Dienstag und/oder Mittwoch haben, dass diese mit ihrer Airline Kontakt aufnehmen und die weitere Vorgehensweise abklären. Bereits in der vergangenen Woche wirkte sich der Streik des Sicherheitspersonals in der Freien und Hansestadt besonders heftig aus. Alle Siko-Linien waren geschlossen und somit konnten keine Abflüge durchgeführt werden. Hamburg rechnet damit, dass am morgigen Dienstag rund 18.000 Reisende betroffen sein werden. Auch an anderen deutschen Verkehrsflughäfen hat Verdi das Sicherheitspersonal zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, so dass mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen ist.

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Deutschland: Verdi ruft Sicherheitspersonal erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Dienstag, den 22. März 2022, erneut an zahlreichen deutschen Verkehrsflughäfen das Sicherheitspersonal zum 24-stündigen Streik auf. Der Hamburger Airport geht davon aus, dass der Großteil der Abflüge gestrichen werden muss. Betroffen sind diesmal die Flughäfen Frankfurt, Berlin, Bremen, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn. Damit ist ein Großteil des internationalen Flugverkehrs betroffen. Auf Deutschlands zweitgrößtem Airport, München, soll jedoch nicht gestreikt werden.  Passagieren wird geraten, dass diese sich rechtzeitig über den Status ihrer Buchung bei ihrer Airline (telefonisch oder über die jeweilige Firmenhomepage) informieren sollten. Im Falle dessen, dass der Flug durchgeführt wird, sollte man möglichst frühzeitig anreisen, da die Streikmaßnahmen auch die Sicherheitskontrollen betroffen. Es ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. In der Vorwoche ist in Hamburg aufgrund des Warnstreiks die Siko gar komplett ausgefallen und alle Abflüge mussten aus Sicherheitsgründen gestrichen werden.

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Vogelschlag in Wien: Wizz-Air-A321-231 erleidet Triebwerksschaden

Der von Wizz Air betriebene Airbus A321-231 HA-LTI befindet sich seit einigen Tagen flugunfähig in Wien-Schwechat abgestellt. Hintergrund ist, dass diese Maschine am 14. März 2022 auf Flug W62881 (Wien-Tirana) einen Vogelschlag erlitten hat. Dabei wurde das rechte Triebwerk schwerwiegend beschädigt. Laut Wizz Air erlitt die HA-LTI während dem Take-Off in Wien einen Vogelschlag. “Das ist die Ursache für den Triebwerksausfall. Deswegen waren am Freitag Techniker an der Maschine und haben das Triebwerk getauscht. Das Flugzeug befindet sich weiterhin in Wien, da der komplexe Triebwerktausch noch nicht abgeschlossen ist”, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. Die aufgrund des vogelschlagbedingten Engine Failures notwendige Rücklandung konnte am 14. März 2022 sicher durchgeführt werden. Die Passagiere wurden anschließend mit einem anderen Flugzeug an ihr Ziel Tirana gebracht. Vogelschläge kommen in der Luftfahrt immer wieder vor und gelten bei Fluggesellschaften als besonders ärgerlich, denn in vielen Fällen ist das Triebwerk so stark beschädigt, dass ein Tauschtriebwerk montiert werden muss. Dieses ist sehr teuer und dabei sind die Kosten für die Montage und die notwendige Standzeit noch gar nicht berücksichtigt. Ein Weiterflug nach Tirana wäre aus Sicherheitsgründen nicht in Frage gekommen.

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Air Horizont steigt ab Zaragoza ins Liniengeschäft ein

Die maltesische Charterfluggesellschaft Air Horizont steigt ab dem spanischen Zaragoza ins Liniengeschäft ein. Initial wird der Carrier vier Destinationen aufnehmen. Dabei handelt es sich um Berlin, Dublin, Porto und Rom-Fiumicino. Air Horizont wurde im Jahr 2015 gegründet und sitzt im maltesischen Lija, das sich rund 15 Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt befindet. Bislang war man auf die Durchführung von Charterflügen sowie die Erbringung von ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Die Flotte besteht aus sechs Boeing 737-400 mit einem durchschnittlichen Alter von fast 30 Jahren. Ab Zaragoza will man ab 29. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag die deutsche Bundeshauptstadt ansteuern. Rom-Fiumicino soll ab 6. Mai 2022 jeweils an Freitagen und Sonntagen angeflogen werden. An selbigen Verkehrstagen will man ab dem 27. Mai 2022 nach Porto fliegen. Der Erstflug ins irische Dublin soll am 3. Juni 2022 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass auch diese Destination jeweils an Freitagen und Sonntagen bedient werden soll. Tickets können unter anderem über die spanischsprachige Version der Homepage von Air Horizont gekauft werden.

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Flucht vor Ryanair: Croatia Airlines setzt verstärkt auf Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines reagiert auf die bevorstehende Expansion des Mitbewerbers Ryanair in Zagreb und Zadar. Der Carrier verlegt einige Routen auf den Flughafen Split, wo man deutlich weniger Konkurrenz hat. Dabei handelt es sich um die Ziele Stockholm-Arlanda, Bukarest, Dublin, Mailand-Malpensa und Amsterdam. Weiters wird man am 2. Mai 2022 die derzeit pausierende Route zwischen Osijek und München reaktivieren. Diese soll dann zweimal wöchentlich bedient werden, wobei in der kroatischen Stadt auch weiterhin kein Fluggerät stationiert wird. Ryanair expandiert seit einiger Zeit in Kroatien stark. Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe unterhält auf den Flughäfen Zagreb und Zadar Bases. Weiters steuern andere Konzernairlines von anderen Stützpunkten heraus die beiden Airports an. Croatia Airlines sieht sich offenbar vom irischen Mitbewerber zunehmend unter Druck gesetzt. Hinsichtlich dem Produkt stellte man erst kürzlich eine Neuerung vor und zwar eine abgespeckte Business-Class. Das Star-Alliance-Mitglied bietet in der bevorstehenden Sommersaison verstärkt Nonstop-Verbindungen von/nach Split an. An diesem Airport hat man weniger Konkurrenz, denn die Ryanair Group konzentriert sich stark auf Zagreb, Zadar sowie Dubrovnik. Croatia Airlines wird die neuen Split-Routen Mitte Juni 2022 aufnehmen und wie folgt bedienen: dreimal wöchentlich Mailand-Malpensa, einmal pro Woche Amsterdam, zweimal wöchentlich Bukarest, dreimal pro Woche Dublin und zweimal wöchentlich Stockholm-Arlanda. Seitens des Carriers wird ausdrücklich nicht ausgeschlossen, dass weitere Nonstop-Flüge ab sekundären kroatischen Airports aufgenommen werden könnten. Diese würden dann zu Lasten des Zagreb-Angebots gehen.

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