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Gegen Lebensmittelverschwendung: AUA startet Melangerie-Sackerl

Nicht jeder Passagier hat an Bord Hunger und schon gleich gar nicht, wenn man für Snacks und Getränke die Geldbörse zücken muss. Die logische Konsequenz daraus: Meistens bleibt am Abend was übrig, das in der Mülltonne landen kann. Austrian Airlines versucht nun probeweise zu günstigeren Preisen zu verkaufen. Dabei werden die vergleichsweise hohen Kosten, die in der Speisekarte verzeichnet werden, aber nicht generell gesenkt. Vielmehr handelt es sich um ein To-Go-Angebot, das übriggebliebene Catering-Produkte zu einem günstigeren Preis „zum Mitnehmen“ beinhaltet. Seit 2. Feber 2022 bietet Austrian Airlines unter dem Projektnamen „AM2GO“ an, dass auf längeren Europaflügen mit Zielflughafen Wien kurz vor der Landung so genannte „Melangerie-Sackerl“ angeboten werden. Diese beinhalten Frischeprodukte, die nicht regulär verkauft wurden, jedoch andernfalls möglicherweise in der Tonne landen würden. Laut AUA werden für Für einen kleinen Beitrag werden je nach Verfügbarkeit ein oder zwei Produkte in einem Papiersackerl zusammen mit Holzbesteckset ausgegeben. Die Fluggäste können so die vor der Entsorgung geretteten Speisen nach Ankunft in Wien zu Hause oder als Stärkung zur Weiterreise genießen. Sinn und Zweck des Probelaufs ist, dass die Verschwendung von Lebensmitteln eingedämmt werden soll. Dabei setzt das Angebot an „Melangerie-Sackerln“ voraus, dass am jeweiligen Flug vor der Landung in Wien noch unverkaufte Frischeprodukte an Bord sind. Im Rahmen der Testphase soll „AM2GO“ laufend angepasst und auf weitere Strecken ausgerollt werden.

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Podgorica: Air Montenegro nimmt drei Frankreich-Strecken auf

Die staatliche Fluggesellschaft Air Montenegro kündigt die Aufnahme von drei neuen Strecken für den Sommerflugplan 2022 an. Dabei handelt es sich um Nantes, Lyon und Paris-Carles de Gaulle. Der Carrier beabsichtigt ab 7. Mai 2022 einmal pro Woche zwischen Podgorica und Nantes zu fliegen. Bereits ab dem 9. April 2022 soll in selbiger Frequenz das Ziel Lyon angesteuert werden. Am selben Tag will Air Montenegro drei wöchentliche Umläufe nach Paris-Charles de Gaulle aufnehmen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Regierung von Montenegro einen weiteren Embraer 195, der vormals von Montenegro Airlines genutzt wurde, gekauft hat. Die Besonderheit an diesem Regionaljet ist, dass ein Triebwerk fehlt. Dieses wurde in der Vergangenheit gepfändet. Die gerichtliche Maßnahme steht aber in keinem Zusammenhang mit Air Montenegro.

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Tirana: Air Albania kündigt Düsseldorf und Athen an

Die Fluggesellschaft Air Albania legt im Sommerflugplan 2022 zwei zusätzliche Strecken ab Tirana auf. Es handelt sich um das deutsche Düsseldorf sowie um die griechische Hauptstadt Athen. Nach Nordrhein-Westfalen will die Airline aus Albanien ab dem 27. März 2022 fliegen. Derzeit sind drei Umläufe pro Woche geplant. Diese sollen an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden. Nach Athen soll es ab dem 28. März 2022 gehen. Derzeit ist vorgesehen, dass diese Route viermal wöchentlich bedient wird. Auch ab Kukes will Air Albania heuer wieder fliegen. Momentan sind Verbindungen nach Basel und Zürich geplant. Istanbul ist ebenfalls in der „Pipeline“, jedoch gibt es für diese Route noch keinen Termin für die Wiederaufnahme. Näheres zu Air-Albania-Flüge ab Kukes in diesem Artikel.

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Tunesien lockert die Einreiseregeln

Das nordafrikanische Tunesien verlangt von vollständig geimpften Personen keinen negativen PCR-Test mehr. Künftig kann auch ein Antigen-Schnelltest-Ergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Weiterhin erforderlich ist, dass zwei Formulare online ausgefüllt werden müssen. Diese müssen in ausgedruckter Form mitgeführt werden. Die Fluggesellschaften sind angewiesen das Vorhandensein von Impfnachweis, Testbefund und der Formulare spätestens im Zuge des Boardings zu überprüfen. Kinder unter sechs Jahren sind generell ausgenommen. Ab dem sechsten Lebensjahr sind Impfung und mindestens Antigen-Schnelltest sowie die Formulare vorzulegen. Personen, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, dürfen – abgesehen von wenigen Ausnahmen – nicht nach Tunesien einreisen. Das Tourismusamt weist darauf hin, dass es an allen Grenzübergängen zu stichprobenartigen Coronatests kommen kann. Die Kosten hierfür trägt der Staat. Falls dieser positiv ausfallen sollte, ist eine fünftägige Quarantäne anzutreten.

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Deutsche Bahn bestellt 43 weitere ICE3neo

Die Deutsche Bahn AG bestellt bei Siemens weitere 43 Ferntriebwägen des Typs ICE3neo. Die Order, die bis 2029 ausgeliefert werden soll, wächst damit auf 73 Exemplare an. Es handelt sich um eine überarbeitete Variante des ICE3. Laut Erklärung der Deutschen Bahn AG knüpft der ICE3neo nicht an den ICE4, sondern an den ICE3. Die ersten 30 Garnituren sollen bis zum Jahr 2026 auf die Schiene gebracht werden und in erster Linie auf Schnellfahrstrecken zum Einsatz kommen. Weiters erwartet die DB bis 2026 auch 44 weitere ICE4-Züge. Im Betrieb soll der Hauptunterschied zwischen ICE3neo und ICE4 in der Geschwindigkeit liegen. Das Neo-Modell soll mit 320 Stundenkilometern flotter unterwegs sein als der ICE4. Daher will man diese Züge primär als so genannte ICE-Sprinter zwischen deutschen Metropolen einsetzen. Durch erneuerte Scheiben soll auch der Handyempfang während der Fahrt besser sein.

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USA: Play steuert Stewart International Airport an

Die isländische Fluggesellschaft Play wird in der Metropolregion New York den Stewart International Airport ansteuern. Dieser ist weit weniger bekannt als die Flughäfen John F. Kennedy, Newark und La Guardia. Ab 9. Juni 2022 will Play täglich zwischen Keflavik und dem Stewart-Airport fliegen. Dieser befindet sich etwa 88 Kilometer nordöstlich von New York City, nahe der Stadt Newburgh. Hauptsächlich wird dieser Flughafen für Inlandsflüge genutzt. Play dürfte sich in erster Linie aus Kostengründen für den Stewart International Airport entschieden haben, da dieser gegenüber John F. Kennedy, Newark und La Guardia als günstiger gilt. Die Anbindung an New York City erfolgt beispielsweise über eine Bahnlinie und diverse Bustransfer-Anbieter. Für das laufende Jahr plant Play drei Ziele in den Vereinigten Staaten anzubieten. Dabei handelt es sich um Baltimore, Boston und neu Stewart International. Die Strecken sollen ab Keflavik mit Airbus A321neo bedient werden. Zubringer werden von diversen Airports in Europa angeboten.

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D-AASH: Avanti Air hat erste DHC Dash 8-400 eingeflottet

Die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air hat mit der D-AASH die erste von drei de Havilland Dash 8-400 auf dem AOC registriert. Die Maschine trägt die Seriennummer 4187 und war in der Vergangenheit unter anderem bei Flybe im Einsatz. Das rund 14,5 Jahre alte Turbopropflugzeug wurde ursprünglich als N187WQ an Colgan Air ausgeliefert. Im Jahr 2015 wechselte die Maschine zur britischen Flybe und war als G-PRPA unterwegs. Kurz nach der Pleite der britischen Regionalfluggesellschaft wurde diese Dash 8-400 auf dem deutschen Flughafen Saarbrücken abgestellt. Im März soll dies nunmehrige D-ASSH in den Niederlanden umlackiert werden. Auch soll die Kabine dieser Maschine erneuert werden, bestätigte Geschäftsführer Stefan Kissinger gegenüber Aviation.Direct. In der Vergangenheit war Avanti Air mit ATR42/72 in der Luft. Später flottte man auf Fokker 100 um. Den Ausflug in die Welt der Regionaljets beendet man nun, denn im Herbst 2021 wurde bekannt, dass man drei de Havilland Dash 8-400 einflotten wird. Diese werden beispielsweise auch ab Graz, Klagenfurt und Memmingen für Reiseveranstalter fliegen.

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ÖAMTC: Ambulanzjet kam im Vorjahr 73 Mal zum Einsatz

Der österreichische Autofahrer-Klub ÖAMTC organisierte im Vorjahr für 1.946 erkrankte oder verletzte Personen die Heimreise aus dem In- und Ausland. Dabei kam in 73 Fällen auch der Ambulanzjet zum Einsatz. Laut Mitteilung des ÖAMTC wurde die überwiegende Mehrheit mit Krankenwägen nach Hause befördert. In 124 Fällen wurden reguläre Linienflüge gebucht und 73 Mal kam der Ambulanzjet zum Einsatz. „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig gerade in Corona-Zeiten der uneingeschränkte Nothilfe-Betrieb des ÖAMTC war und ist“, erklärt Maria Tüchler, Leiterin der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. „Unsere Calltaker hatten reichlich zu tun – im Schnitt haben sie 516 Anrufe pro Tag entgegengenommen. Im August, als das Reisen wieder etwas leichter möglich war, waren es täglich sogar rund 1.260 Telefonate“. Außerdem wurden 7.254 Fahrzeuge rückgeholt, großteils innerhalb von Österreich. „Gleichzeitig musste die Gesundheit der Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden. Erreicht haben wir das bereits ganz zu Beginn der Pandemie mit einer Homeoffice-Offensive.“ Im Zuge dessen hat allein im Raum Wien, Niederösterreich und Burgenland rund die Hälfte der in der Nothilfe-Zentrale tätigen Gelben Engel das Callcenter in Wien-Erdberg gegen einen privaten Arbeitsplatz getauscht.

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EU-Kommission bewilligt 1,7 Milliarden Euro für den BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg darf eine staatliche Beihilfe in der Höhe von bis zu 1,7 Milliarden Euro erhalten. Die EU-Kommission gibt für die Maßnahme grünes Licht. Der Airport geriet aufgrund der Coronapandemie in finanzielle Schieflage. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Freigabe wie folgt: „Die Flughäfen sind durch den Ausbruch des Coronavirus und die geltenden Reisebeschränkungen besonders hart getroffen worden. Mit dieser Maßnahme trägt Deutschland dazu bei, die Eigenkapitalposition des Flughafens Berlin Brandenburg zu stärken und dem Unternehmen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs zu bewältigen. Gleichzeitig wird die öffentliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft, um unzulässige Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um sicherzustellen, dass die nationalen Unterstützungsmaßnahmen im Einklang mit den EU-Vorschriften so schnell und wirksam wie möglich umgesetzt werden können“. Wann der Flughafen Berlin-Brandenburg die nun genehmigte Staatshilfe ausbezahlt bekommen wird, ist noch offen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, denn die Geschäftsleitung warnte wiederholt davor, dass der Betreibergesellschaft langsam, aber sicher das Geld ausgeht.

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Airbus und Arbeitnehmervertreter können sich einigen

Airbus hat mit seinen Arbeitnehmervertretern eine umfangreiche Einigung zur industriellen Neuaufstellung des Luft- und Raumfahrtkonzerns erzielt. Diese betreffe die Gründung eines neuen Sektionsmontage-Unternehmens sowie die Zukunft der Einzelteil- und Baugruppenfertigung von Premium Aerotec, teilte der Flugzeugbauer mit. Die derzeit über das gesamte Unternehmen und seine Tochtergesellschaften verteilte Montage von Flugzeugrümpfen werde in einem neuen Unternehmen zusammengeführt und als Kernaktivität vollständig zum 1. Juli 2022 in den Konzern integriert. Airbus hatte im April im Zuge einer Neuaufstellung seiner Flugzeugstruktur-Montage in Europa die Gründung zweier Unternehmen angekündigt – eines in Frankreich, was Anfang des Jahres bereits erfolgt ist – und eines Deutschland. „Mit der industriellen Neuaufstellung schaffen wir bei Airbus die richtigen Voraussetzungen für den Flugzeugbau der Zukunft und stärken Deutschlands Rolle innerhalb von Airbus in Europa für die kommenden Jahrzehnte“, sagte Finanzvorstand Dominik Asam. Das Konzept könne mit der Einigung jetzt vollständig umgesetzt werden. Für die Einzelteilfertigung des Zulieferers Premium Aerotec liege ein überzeugendes Angebot der Muhr und Bender KG (Markenname „Mubea“) vor, teilte Airbus weiter mit. Es umfasse die Standorte Augsburg und Varel sowie die Premium-Aerotec-Tochter im rumänischen Brasov. Das mittelständische Familienunternehmen wolle die Arbeitsplätze erhalten und die Standorte sogar ausbauen. Das Angebot von Mubea beinhaltet den Angaben zufolge ein umfangreiches Konzept zur langfristigen Arbeitsplatzsicherung und ermöglicht die Schaffung eines wettbewerbsfähigen deutschen Unternehmens, dessen Kerngeschäft die Produktion von Einzelteilen und Baugruppen sein werde. Damit werde das neue Unternehmen ein wichtiger langfristiger Zulieferer für das industrielle System von Airbus – der Konzern werde als Schlüsselkunde einen wichtigen Anteil seines Auftragsvolumens absichern. 

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