secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Schutz der Pottwale: MSC meidet Hellenisichen Graben

Für Meeressäuger wie Wale und Delfine ist die Schifffahrt erwiesenermaßen problematisch, denn immer wieder kommt es zu Unfällen, die für die Tiere tödlich enden können. Nicht nur der Kontakt mit Schrauben, sondern auch die Geräusche können die Meeressäuger stark beeinträchtigen. Die Reederei MSC reagiert nun laut der NGO Ocean Care auf den Umstand, dass im Hellenischen Graben eine weitgehend isolierte Population von 200 bis 300 Pottwalen lebt. Man ändert sowohl bei Kreuzfahrten als auch Frachtverbindungen die Routen, um Kollisionen, die für die Tiere tödlich enden können, zu vermeiden. Die Organisation hält die Entscheidung von MSC für „längst überfällig“ und begrüßt diese im Sinne des Walschutzes. Man appelliert an andere Reedereien diesem Beispiel zu folgen, „denn für die Pottwale im östlichen Mittelmeer ist eine der letzten Chancen um zu überleben“. Schätzungen von Forschern besagen, dass im Hellenischen Graben, der bis zu 5.000 Meter tief ist, in etwa 200 bis 300 Pottwale leben. Diese sollen sich dort ganzjährig aufhalten und sind damit von ihren Artgenossen, die in anderen Regionen der Welt heimisch sind, weitgehend isoliert. Pottwale sind besonders häufig von unfreiwilligen Zusammenstößen mit Schiffen betroffen. Die genaue Ursache hierfür weiß niemand so genau, jedoch dürfte diese im artspezifischen Verhalten liegen.

weiterlesen »

Personalengpässe: Salzburger Flughafenchefin sprang als Lounge-Kellnerin ein

Der Salzburger Flughafen hatte zuletzt mit Personalengpässen in einigen Bereichen zu kämpfen. Für Geschäftsführerin Bettina Ganghofer aber ein lösbares Problem: Sie sprang als Kellnerin in der Business Lounge des Airports ein und bediente die Gäste persönlich. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Chef oder die Chefin eines Flughafens in der Lounge Getränke und Snacks serviert, doch Bettina Ganghofer packte mit an, denn die starken Schneefälle der vergangenen Woche haben viele zusätzliche Helfer gebraucht. Insgesamt halfen 25 Verwaltungsangestellte in den Bereichen Passagierbetreuung und auf dem Vorfeld aus. Laut einem Bericht der Salzburger Kronen Zeitung hatte der Airport für das starke Aufkommen, das man am vergangenen Wochenende verzeichnete, nicht genügend Personal. Dazu kamen starke Schneefälle, so dass auch auf dem Vorfeld besonders viele Beschäftigte benötigt wurden. Unterkriegen lässt man sich am Flughafen Salzburg offensichtlich von nichts und niemandem und wenn es erforderlich ist, dann gibt es in der Lounge Kaffee und Co von der Chefin persönlich serviert.

weiterlesen »

Skyguide: Schweizer Luftfahrt erholte sich nur minimal

In der Schweiz konnte sich der Luftverkehr im Vorjahr minimal erholen und pendelte sich ungefähr bei der Hälfte es Aufkommens von 2019 ein. Gegenüber 2020 nahmen die Flugbewegungen über der Schweiz und in den von Skyguide kontrollierten Gebieten um etwa 29,7 Prozent zu. Genf und Zürich verzeichneten rund 17,9 Prozent mehr Starts und Landungen als in 2020. Im Vergleich zu 2019 kontrollierte Skyguide jedoch rund 50 Prozent weniger Flüge. Das Verkehrsaufkommen blieb also insgesamt sehr schwach. Mit Beginn der Sommersaison 2021 nahm der Flugverkehr stetig zu und übertraf am Ende des Jahres den Verkehr von 2020 um 29,7 Prozent. Skyguide kontrollierte durchschnittlich 1.891 Flüge pro Tag. Der Spitzentag war der 31. Juli 2021 mit 3.301 Bewegungen (2019: 28. Juni mit 4.522 Movements). Im Jahr 2021 kontrollierte Skyguide 690.275 IFR Flüge. In ihrer Prognose vom Mai 2021 hatte Eurocontrol ein Wachstum von +7,6% im Basisszenario und von +26,1% im Szenario mit hohem Wachstum vorausgesagt, das schliesslich mit einem Wachstum von +29,7% im Jahr 2021 gegenüber 2020 eintrat. Der Luftraum Genf verzeichnete eine Zunahme von +31,1 % und der Luftraum Zürich von +30,6%. Die Zahl der An- und Abflüge auf den Schweizer Flughäfen stieg im Vergleich zu 2020 um 18%. Das Verkehrsaufkommen der Schweizer Landesflughäfen stieg in Genf um 16,2% und in Zürich um 19,3%.

weiterlesen »

Salzburg: Wizz Air hat St. Petersburg mal wieder verschoben

Aus den bereits für September 2020 angekündigten Wizz-Air-Flüge zwischen Salzburg und Sankt Petersburg wird auch mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 nichts. Der Carrier hatte diese zuletzt ab Ende März 2022 im Verkauf. Im Sommer 2020 kündigte Wizz Air an, dass man ab September 2020 zwischen Salzburg und Sankt Petersburg fliegen wird. Den Erstflug hat man bereits unzählige Male nach hinten verschoben und dies nun erneut getan. Nun strebt man an ab 17. Juni 2022 viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten zu fliegen. Angesichts der Vorgeschichte bleibt die tatsächliche Umsetzung abzuwarten. Im Reservierungssystem des Carriers werden momentan sowohl Kiew-Schuljany als auch Kiew-Borispil angezeigt. Es handelt sich jedoch nicht um zwei Strecken, sondern um eine einzige. Hintergrund ist, dass der innerstädtische Airport der ukrainischen Hauptstadt eine Pistensanierung vornehmen wird. Während dieser Zeit müssen alle Carrier – beispielsweise – nach Borispil ausweichen. Wizz Air fliegt im Regelfall nur von Abu Dhabi aus nach Borispil. Der Grund dafür ist simpel: Derzeit ist Schuljany nicht für den Maschinentyp A321neo geeignet. Nach den Bauarbeiten wird dies möglich sein und dann sollen auch die VAE-Flüge am innerstädtischen Airport starten und landen. Momentan verkauft Wizz Air Flüge ab dem 29. März 2022 von Salzburg nach Kiew. Ob diese tatsächlich aufgenommen werden oder abermals nach hinten verschoben werden, ist derzeit noch nicht klar. Das Ziel Varna hat man gänzlich aufgegeben. Im Vorjahr sagte man dieses unmittelbar vor dem Erstflug hab und verschob diesen um ein Jahr nach hinten. Vor wenigen Wochen kam dann das endgültige Aus, wobei auf dieser

weiterlesen »

Ryanair: Verdi kritisiert Frankfurt-Schließung scharf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi kritisiert die angekündigte Schließung der von Malta Air betriebenen Ryanair-Basis Frankfurt am Main scharf. Die Arbeitnehmervertreter stellen gar den Vorwurf des mutmaßlichen Missbrauchs der Kurzarbeit in den Raum. Seit einigen Jahren werden alle deutschen Bases des irischen Lowcosters von der Tochtergesellschaft Malta Air betrieben. Im Außenauftritt kommen fast ausschließlich Flugzeuge im Design von Ryanair zum Einsatz. Lediglich ein „operated by“-Sticker neben der Fronttür sowie ein Logo auf den aufgeklebten Safety-Cards sind für Passagiere offensichtliche Hinweise darauf. Erst kürzlich verkündete Ryanair, dass die Basis Frankfurt am Main per 31. März 2022 geschlossen wird. Laut Verdi sind davon 250 in Deutschland stationierte Malta-Air-Mitarbeiter betroffen. „Wir erleben Verunsicherung und Gleichgültigkeit gegenüber den individuellen Schicksalen der Beschäftigten und Missmanagement ungeahnten Ausmaßes“, erklärt Dennis Dacke, zuständiger Gewerkschaftssekretär bei Verdi. Malta Air bietet den Betroffenen an, dass diese nach Möglichkeit zu anderen Stationen innerhalb Europas wechseln können. Verdi wirft vor, dass in diesem Zusammenhang neue Arbeitsverträge mit „versteckten Klauseln“ abgeschlossen werden sollen. „Binnen weniger Wochen sollen die Beschäftigten darüber entscheiden, ob sie ihre Zelte abbrechen und wohin sie gehen und ihr neues Leben, häufig mit Familie, beginnen“, so Dacke. Wenn die Beschäftigten diesem Druck nicht nachgeben, stünde am Ende die betriebsbedingte Kündigung zur Disposition: „Gerade dies führt dazu, dass die oftmals transnationalen Beschäftigten in sehr nachteilige individuelle Arbeitsverträge gezwungen werden“. Besonders scharf kritisiert Verdi, dass die Frankfurter Malta-Air-Mitarbeiter mangels Alternativen auf dem deutschen Arbeitsmarkt unter Druck stehen würden. „Für sie sei die Situation alternativlos, da sie nach der betriebsbedingten Kündigung kaum Chancen

weiterlesen »

Belgrad: Air Serbia nimmt Salzburg, Hannover und Nürnberg auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia kündigt die Aufnahme von Nonstop-Flügen von Belgrad nach Salzburg, Hannover und Nürnberg an. Diese sollen ab Anfang Juni 2022 bedient werden und ganzjährig angeboten werden. Die Mozartstadt wird der Carrier ab 7. Juni 2022 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag mit der serbischen Hauptstadt verbinden. Eingesetzt werden Turboprop-Flugzeuge des Typs ATR72. Im Winterflugplan 2022/23 sind derzeit zwei Umläufe pro Woche geplant. Zwischen Belgrad und Hannover will Air Serbia ab dem 3. Juni 2022 fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag mit Airbus A319 geflogen werden soll. Für den Winterflugplan 2022/23 plant man derzeit zwei wöchentliche Rotationen. Nürnberg soll ab dem 6. Juni 2022 zweimal wöchentlich mit Belgrad verbunden werden. Auch auf dieser Route will der Carrier mit Jets des Typs Airbus A319 fliegen. Derzeit ist vorgesehen, dass die Verkehrstage Montag und Freitag sind. Flugplan Belgrad-Salzburg: light No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0620 Belgrade (BEG) 7:00 Salzburg (SZG) 9:00 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0621 Salzburg (SZG) 9:30 Belgrade (BEG) 11:20 Tue, Sun 7 June 2022 JU 0624 Belgrade (BEG) 18:00 Salzburg (SZG) 20:00 Thu 9 June 2022 JU 0625 Salzburg (SZG) 20:30 Belgrade (BEG) 22:20 Thu 9 June 2022 Flugplan Belgrad-Hannover: Flight No. Place of departure Time of departure Destination Time of arrival Frequency Flight commencement date JU 0270 Belgrade (BEG) 6:30 Hanover (HAJ) 8:30 Fri, Sun 3 June 2022 JU 0271 Hanover (HAJ) 9:15 Belgrade (BEG) 11:10

weiterlesen »

Norwegen beseitigt Quarantänepflicht für alle Reisenden

Trotz enorm hoher Infektionszahlen lockert das Land seine Einreisebeschränkungen: Reisende müssen in Norwegen ab sofort nicht mehr in Quarantäne. Unabhängig vom Impf- oder Genesungsstatus müssen Besucher im Anschluss an die Einreise nach Norwegen nicht mehr in Quarantäne. Bislang mussten in Norwegen alle Reisenden ohne digitalen Impf- oder Genesenennachweis für bis zu zehn Tage in Quarantäne, wenn sie aus einem als rot oder dunkelrot markierten Risikogebiet eingereist sind. Diese Isolationspflicht wurde nun abgeschafft. Ungeimpfte ohne Genesenennachweis seien allerdings verpflichtet bei der Einreise weiterhin einen negativen PCR- oder Antigenschnelltest vorzulegen. Außerdem müssen alle Reisenden einen weiteren Schnelltest direkt am Grenzübergang oder innerhalb von 24 Stunden durchführen und sich vor der Einreise registrieren. Das berichtet das Reiseportal Reisevor9.

weiterlesen »

Istanbul: Cargohalle unter Schneelast kollabiert

Die starken Schneefälle am Flughafen Istanbul haben auch erheblichen Sachschaden hinterlassen. Von einer Überwachskamera wurde zufällig der Einbruch des Dachs einer Cargo-Halle festgehalten. Diese wird von Turkish Airlines genutzt, wie das Unternehmen bestätigte. Das Dach des Gebäudes kollabierte unter der Schneelast, so dass die „weiße Pracht“ durchgebrochen ist. Auf dem Video, das in Sozialen Medien die Runde macht, ist auch zu sehen, dass sich ein Arbeiter in letzter Sekunde retten konnte. Ein Firmensprecher bestätigte, dass niemand verletzt wurde und lediglich Sachschaden entstanden ist. In welcher Höhe muss noch durch Sachverständige ermittelt werden.

weiterlesen »

Swissport übernimmt Fluggastservices für Eurowings in Köln/Bonn

Eurowings hat Swissport damit beauftragt, am Flughafen Köln/Bonn die Check-in und Gate-Services für Passagiere sowie die Koordination der Flugzeugabfertigung der Flotte zu übernehmen. Der Schweizer Dienstleister hat in Deutschland einen Großauftrag von Eurowings an Land gezogen. Die Zusammenarbeit umfasst die Passagierabfertigung und die Koordination der Flugzeugabfertigung und beginnt schon im Sommer dieses Jahres, wie die ehemalige Swissair-Tochter am Donnerstag mitteilte. Der neue Vertrag mit der Lufthansa-Tochtergesellschaft soll spätestens im Juli 2022 in Kraft treten, heißt es. Ab dann würden rund 310 Eurowings-Flüge pro Woche beziehungsweise 16.000 Flüge pro Jahr abfertigt werden. Für den neuen Auftrag möchte Swissport rund 180 neue Mitarbeiter einstellen. „Es ist ein Privileg für Swissport, Eurowings an einem so bedeutenden Standort mit Passagierservices und Flugzeug-Turnaround-Koordination zu unterstützen“, so Philipp Frech, Regional Managing Director Deutschland und Österreich von Swissport. „Die Aufnahme von Köln/Bonn in die Liste der Flughäfen, an denen Swissport Eurowings bereits bedient, ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, weltweit operative Exzellenz zu liefern, wo immer unsere Kunden tätig sind. Gleichzeitig freuen wir uns, rund 180 spannende neue Arbeitsplätze am Flughafen schaffen zu können.“

weiterlesen »

Wegen Omikron: Southwest Airlines erwartet nun doch Quartalsverlust

Die US-Billigfluggesellschaft Southwest streicht trotz eines überraschend guten Jahresschlusses ihre Prognose für das laufende Quartal wieder zusammen. Die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus bremse die Erholung der Ticketnachfrage aus, wie das Unternehmen mitteilt. Southwest Airlines kappt nun das Flugangebot für das erste Jahresviertel und rechnet mit roten Zahlen – wie schon die größten Konkurrenten. Wegen der Omikron-Variante und schlechten Wetters rechnet das Management für Januar und Februar mit Verlusten. Zwar werde das Geschäft im März voraussichtlich wieder Gewinne abwerfen, doch das reiche nicht für schwarze Zahlen im gesamten Quartal, erklärte Bob Jordan, der zum 1. Februar zum neuen Southwest-Chef aufsteigt. Die restlichen Quartale und das Gesamtjahr 2022 sollen für die Airline aber profitabel sein. Noch im Dezember hatte das Management auch für den Jahresauftakt ein positives Ergebnis vorhergesagt. Dafür standen zuletzt die Zeichen noch gut. Im vierten Quartal 2021 erzielte Southwest zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie auch durch staatliche Hilfszahlungen einen Gewinn. Mit 85 Millionen US-Dollar lag das um solche Posten bereinigte Ergebnis zudem über den Erwartungen der Analysten. Insgesamt verbuchte das Unternehmen 2021 einen Gewinn von 977 Millionen Dollar. Ohne die Staatshilfen von 2,7 Milliarden Dollar für Gehaltszahlungen hätte hier aber ein hoher Verlust gestanden.

weiterlesen »