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Leipzig: Condor kündigt Athen-Flüge an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einer Verbindung zwischen Leipzig/Halle und Athen an. Diese soll ab dem 18. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Airbus A321 bedient werden. „Wir freuen uns, dass wir mit Athen ein neues Ziel für unsere Kunden ab Leipzig anbieten können. Mit der neuen Verbindung und der Aufstockung unserer Flugkapazitäten insgesamt, bieten wir unseren Gästen für den Sommer ein vielfältiges Flugprogramm – und bauen unsere enge Partnerschaft mit dem Flughafen Leipzig/Halle weiter aus“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup. Mit bis zu 41 wöchentlichen Abflügen zu 12 Zielen ist Condor laut Airport die Nummer eins unter den Ferienfluggesellschaften am Flughafen Leipzig/Halle. Neben dem neuen Ziel Athen werden auch die Urlaubsregionen Antalya, Fuerteventura, Teneriffa, Las Palmas, Funchal, Heraklion, Hurghada, Korfu, Kos, Rhodos und Mallorca angeflogen. „Dass Condor als unser wichtigster Partner im touristischen Verkehr weiter am Standort Leipzig/Halle wächst und sein Angebot ausbaut, freut uns sehr“, sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, und ergänzt: „Mit Athen kommt nicht nur eine spannende Metropole für Städtetrips ins Angebot, sondern auch attraktive Umsteigemöglichkeiten zu vielen griechischen Inseln.“

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Österreichs Hotellerie im Vorjahr auf das Niveau von 1970 gefallen

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe konnten sich im Vorjahr nicht von den Auswirkungen der Coronapandemie erholen und verzeichneten sogar gegenüber 2020 ein deutliches Minus bei den Nächtigungszahlen. Laut am Mittwoch von der Statistik Austria veröffentlichter Zahlen gab es im Vorjahr 79,57 Millionen Übernachtungen. Im ersten Coronajahr hatten die österreichischen Betriebe noch 97,87 Millionen Nächtigungen. Vor der Pandemie waren es 152 Millionen Übernachtungen. Damit fiel die Hotellerie im Vorjahr auf das Niveau des Jahres 1970 zurück. „Dass die Nächtigungen 2021 selbst im Vergleich zum Schreckensjahr 2020 weiter gesunken sind, zeigt klar, dass wir mehr denn je zielgerichtet Unterstützung benötigen“, kommentiert Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich. „Diese dramatischen Rückgänge, die auf die lang andauernden Betriebsschließungen von Jänner bis Mai 2021 sowie November 2021 zurückzuführen sind, zeigen deutlich, dass auch nach Beendigung von Lockdowns große Verunsicherung und ein extrem zurückhaltendes Buchungsverhalten herrschen.“ Während im ersten Jahr der Corona-Pandemie (2020) der Umsatz der Gesamtwirtschaft in Österreich um 6,4 Prozent auf 781 Mrd. Euro sank, hatte der Tourismus mit einem Minus von 34,9 Prozent auf 19,3 Mrd. Euro eine deutlich schlechtere Entwicklung zu verkraften. Ein Ende des Abwärtstrends ist leider nicht in Sicht. Denn gemäß den aktuellen Umsatzsteuervoranmeldungen der Bereiche Beherbergung und Gastronomie verbuchen beiden Sparten zusammen von Jänner bis Oktober 2021 ein Minus von 37,2 Prozent, 2020 waren es -27,1 Prozent.

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Lagos: Dieb klaut Flight Management System aus Arik-Air-B737

Kann man auf einem Flughafen unbemerkt in eine Boeing 737 gelangen und dort im Cockpit etwas ausbauen und unbemerkt das Areal wieder verlassen? Nicht so ganz, aber auf dem Flughafen Lagos versuchte ein Dieb genau das. Betroffen ist eine Boeing 737 von Arik Air. Diese befand sich abgestellt in Lagos. Ein mutmaßlicher Dieb baute aus der EI-ULN das Flight Management System aus. Lokalen Medienberichten nach sollen im Cockpit auch andere Systeme bzw. Teile entwendet worden sein. Ganz unbemerkt blieb der mutmaßliche Dieb aber nicht, denn er wurde von Sicherheitsbeamten und Zöllnern erwischt. Diesen soll er jedoch heftig gedroht haben. Für den Ausbau derartiger Systeme sind umfangreiche technische Kenntnisse notwendig. Es ist völlig unklar was der Eindringling eigentlich mit diesen will, denn auch der Verkauf auf dem Schwarzmarkt ist nahezu unmöglich, da drin der Luftfahrt aus Sicherheitsgründen die Herkunft genau nachgewiesen und dokumentiert werden muss.

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IATA: 58,4 Prozent weniger Passagiere als in 2019

Aktuelle Zahlen des Weltluftfahrtverbands IATA zeigen, dass sich die Flugbranche im Vorjahr leicht erholen konnte. Nimmt man aber das Vorkrisenjahr als Vergleichsgrundlage, so lagen die Fluggesellschaften deutlich darunter. Gegenüber 2020 hatten die Carrier deutlich mehr Passagiere, jedoch lag das Aufkommen im Vorjahr um etwa 58,4 Prozent unter der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielt hatte. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 lag das Minus bei 65,8 Prozent, so die IATA. Domestic-Strecken haben laut dem Weltluftfahrtverband besser performed als internationale Flüge. Der Rückgang gegenüber 2019 lag bei Inlandsverbindungen bei 28,2 Prozent. Grenzüberschreitend hatte man ein Minus von 75,5 Prozent. Heruntergebrochen auf europäische Carrier: Diese hatten im Vorjahr um 67,6 Prozent weniger Reisende als vor der Corona-Pandemie. Laut IATA wurde die Kapazität ebenfalls heruntergefahren. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 waren um 65,3 Prozent weniger Sitze im Verkauf. Dies führte aber nicht zu einer Optimierung der Auslastung, denn diese sank im Vergleich mit dem Vorkrisenniveau um 24 Prozentpunkte auf 58 Prozent.

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Hawaiian Airlines bekommt B787-9 nicht vor 2023

Die U.S.-amerikanische Hawaiian Airlines rechnet damit, dass man die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 787-9 erst im ersten Halbjahr 2023 übernehmen wird. Die Einflottung war eigentlich für das laufende Jahr vorgesehen. Gleichzeitig musste das Unternehmen bekanntgeben, dass man im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 144,7 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat. Der Umsatz lag bei rund 1,6 Milliarden U.S.-Dollar, jedoch standen diesem Kosten von 1,7 Milliarden U.S.-Dollar gegenüber. Im Jahr 2020 verzeichnete der Carrier einen Fehlbetrag von 511 Millionen U.S.-Dollar. „Unsere beiden 787, die 2022 ausgeliefert werden sollten, verzögern sich und wir erwarten nun, sie frühestens in der ersten Hälfte des Jahres 2023 zu erhalten. Die Kapazität dieser Flugzeuge wurde von unserer Kapazitätserwartung für das Gesamtjahr gestrichen“, so Firmenchef Peter Ingram im Zuge der Präsentation der Geschäftszahlen.

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Airbus gründet Luftfrachtdienst mit BelugaST-Frachtern

Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Luftfrachtdienst eingerichtet, der seine Beluga-Frachterflotte für den Transport überdimensionaler Fracht nutzen wird. Die fünf Airbus BelugaST des Konzerns haben eine maximale Nutzlast von 40 Tonnen und wurden bisher für den Transport großer Flugzeugteile zwischen den Standorten eingesetzt. Der neue „Airbus Beluga Transport“-Service werde diese Maschinen nun nach und nach einsetzen, um übergroße Lasten für Kunden in Bereichen wie Energie, Raumfahrt und Militär zu transportieren, wie der Flugzeugbauer mitteilt. Der Konzern werde die walförmigen BelugaST-Maschinen durch eine Flotte von sechs BelugaXL-Flugzeugen der neuen Generation mit einem Fassungsvermögen von 44 Tonnen ersetzen. Sobald Airbus alle sechs neuen BelugaXLs in Betrieb genommen habe, werde die vollständig freigegebene BelugaST-Flotte an eine neu gegründete Tochtergesellschaft mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) und eigenem Personal übergeben werden. „Der größere Querschnitt der Beluga wird den Kunden neue Märkte und neue logistische Möglichkeiten eröffnen. Bei der Beladung von Hubschraubern ist es ein großer Vorteil, dass sie nicht erst zerlegt werden müssen. Ebenso können die größten Triebwerke von Verkehrsflugzeugen in einer vollständig verkleideten Konfiguration untergebracht werden”, so Phillippe Sabo, Head of ATI and Air Oversize Transport bei Airbus.

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Smartwings landet mit Boeing 737-Max-8 in der Antarktis

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings landete am 26. Jänner 2022 erstmals mit einer Boeing 737 Max in der Antarktis. Mit der OK-SWB wurde ein Charterflug durchgeführt. Es handelt sich um die Typenerstlandung auf dem diesem Kontinent. Es ging vergleichsweise schnell, dass ein Carrier im Rahmen eines Flugauftrags erstmalig eine Boeing 737 Max 8 in Richtung ewiges Eis einsetzte, denn beispielsweise musste sich der vierstrahlige Airbus A340 wesentlich länger gedulden. Smartwings landete mit der OK-SWB auf dem Troll Airfield, das sich im Norden der Antarktis befindet. Eine klassische Runway aus Beton oder Asphalt gibt es nicht, denn der Boden ist so ziemlich über das ganze Jahr hinweg gefroren. Daher landen die Flugzeuge, die für die Forschungsmissionen eingesetzt werden, auf Eis. Der Sonderflug hob zunächst im norwegischen Oslo ab und nahm Kurs auf Kapstadt. Dabei wurde eine Zwischenlandung in N’Djamena eingelegt. Von Südafrika ging es dann auf direktem Weg in die Antarktis. Nach rund zwei Stunden Aufenthalt trat die OK-SWB die Rückreise nach Oslo (via Kapstadt) an. Die Besatzung des Smartwings-Flugzeugs erhielt während des Fluges per Datalink und Satellitentelefonkommunikation kontinuierlich Wetterberichte und Updates zur Flughafenbetriebsfähigkeit. Die 3.000 m lange, mit Eis bedeckte Landebahn dient zum Landen und Starten. Die Dicke des Eises wurde gemessen und analysiert, um die Operation zurückzuhalten. Die Oberfläche wurde speziell vorbereitet und die Bremswirkung vor dem Betrieb vom Norwegischen Polarinstitut gemessen, um Start und Landung gemäß den Vorschriften und Standards der Flugzeughersteller unter Einhaltung aller Sicherheitsmargen zu ermöglichen. Die Landung auf Eis erfordert eine speziell ausgebildete Besatzung, die aus

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Condor-Finanzchef Debus wechselt zu Flixbus

Der momentane Condor-Finanzchef, Christoph Debus, wechselt von der Luft auf den Boden und zwar zu Flixbus. Ab Anfang März 2022 wird der Manager die finanziellen Geschicke des Fernbus- und Bahnbetreibers managen. Gleichzeitig bereitet Flixmobility den Börsengang vor. Momentan ist die Konzernmutter von Flixbus und Flixtrain als Gesellschaft mit beschränkter Haftung organisiert. Das wird sich ändern, denn man wird ab 1. April 2022 eine Societas Europaea (Europäische Aktiengesellschaft) sein. Dies ist der Ersteschritt für den avisierten Gang an die Börse. Bei Flixmobility folgt Christoph Debus auf Christian Rummel, der erst vor zehn Monaten als Finanzchef vorgestellt wurde. Der scheidende Condor-Manager stand über viele Jahre hinweg an der Seite von Ralf Teckentrup an der Spitze der deutschen Fluggesellschaft.

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Schweden: Air Leap musste den Flugbetrieb einstellen

Mit der schwedischen Regionalfluggesellschaft Air Leap hat die Corona-Pandemie ein weiteres Opfer gefunden. Der Carrier musste am Montag den Flugbetrieb vollständig einstellen. Laut Erklärung des Vorstands hat dies finanzielle Gründe. Der schwedische Regio-Carrier hatte bis zuletzt eine Flotte, die aus einer ATR72-500 und vier Saab 340B bestand. Weiters waren im Rahmen eines Wetlease-Vertrags zwei von Lipican Aer Saab 2000 im Auftrag von Air Leap im Einsatz. Die Geschäftsleitung erklärte, dass man sich außer Stande sieht den Flugbetrieb unter den aktuellen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Dabei wird unter anderem angeführt, dass man zwei Jahre lang faktisch ohne finanzielle Hilfe der Regierung geflogen ist und damit die Konnektivität aufrechterhalten hat. Dazu ist man nun aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage. Von einem vollständigen Wurf des Handtuchs will man aber noch nicht sprechen. Angestrebt wird ein umfangreicher Umbau des Unternehmens. In Norwegen, wo Air Leap ebenfalls aktiv war, hatte man auch eine von Amapola Flyg betriebene Fokker 50 im Einsatz. Der Ableger hat aber kein eigenes AOC, sondern operiert unter den schwedischen Zertifikaten.

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Air Serbia kündigt Amman, Lyon und Sotschi an

Die Fluggesellschaft Air Serbia kündigt für den Sommerflugplan 2022 die Aufnahme drei weiterer Strecken an. Dabei handelt es sich um Amman, Lyon und Sotschi. Die Routen sollen ab Anfang Juni 2022 bedient werden. Ab 1. Juni 2022 will Air Serbia mehrmals wöchentlich zwischen Belgrad und Amman fliegen. Einen Tag darauf sollen zwei wöchentliche Umläufe ins russische Sotschi aufgenommen werden. Lyon will das serbische Luftfahrtunternehmen ab dem 3. Juni 2022 ansteuern. Die Entscheidung Nonstopflüge nach Amman zur starten, ist das Ergebnis der strategischen Bedeutung der Erneuerung unserer Präsenz in der Region des Nahen Ostens, während die geplante Aufnahme der Flüge nach Sotschi das Ergebnis der Bedeutung des russischen Marktes für Air Serbia und der Tatsache ist, dass dieses Reiseziel mit internationalen Direktflügen unterversorgt ist. Dank äußerst erfolgreicher Strecken nach Krasnodar und Rostow am Don haben wir uns als eine der Fluggesellschaften mit dem größten Marktanteil zwischen Russland und dem Balkan positioniert. Wir konzentrieren uns auch auf die Stärkung unserer Präsenz in Frankreich, weshalb wir Flüge nach Lyon einführen, das eine der wohlhabendsten Regionen des Landes und ein Markt mit großem Potenzial ist. Wir freuen uns, unser Netzwerk um diese neuen Ziele zu erweitern, und freuen uns auf eine weitere Expansion in der kommenden Zeit“, so Boško Rupić, Verkaufsleiter von Air Serbia. Die Amman-Flüge sollten ursprünglich im Juni 2020 aufgenommen, wurden jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie bis auf weiteres verschoben. Bis 2001 wurden Nonstopflüge auf dieser Strecke von ihrem Vorgänger JAT Yugoslav Airlines durchgeführt. Amman-Flugplan: Flight No. Place of departure Time of departure

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