secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Juli: Fast zehn Millionen Fluggäste zählen die deutschen Flughäfen

Im Monat Juli 2021 steigt das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen auf knapp 40 Prozent des Vorkrisenniveaus. Exakt 9.911.416 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen, informiert der Flughafenverband ADV. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang nunmehr -60,2 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2020 sind das also mehr als doppelt so viel Passagiere (+98,6 Prozent). Das Cargo-Aufkommen performt weiterhin mit +20,4 Prozent und 452.752 Tonnen (gegenüber 2019 +11,5 Prozent) auf hohem Niveau. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +38,7 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -43,2 Prozent deutlich niedriger. 120.958 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

weiterlesen »

Jet2 bestellt 36 Airbus A321neo

Die britische Fluggesellschaft Jet2 hat sich nun auf ein Nachfolgemuster für die teilweise in die Jahre gekommenen Boeing-Maschinen festgelegt. Der Auftrag ging an Airbus. Insgesamt ordert der Carrier 36 A321neo. Die Maschinen werden mit 232 Sitzen bestuhlt und mit der Airspace-Kabine ausgerüstet sein. Bei letzterem verspricht der Hersteller, dass bis zu 60 Prozent mehr Stauraum für Handgepäck zur Verfügung stehen soll. Hinsichtlich der Triebwerke hat man sich noch nicht entschieden.  „Jet2.com wird stolz darauf sein, in den kommenden Jahren den Airbus A321neo zu betreiben. Dieses Flugzeug ist unserer Meinung nach das effizienteste und umweltfreundlichste Flugzeug, das derzeit am Himmel fliegt. Es wird unseren Fluggästen ein wunderbar komfortables und angenehmes Erlebnis bieten, wenn sie mit uns in ihren wohlverdienten Jet2-Urlaub fliegen“, sagte Philip Meeson, Executive Chairman von Jet2.

weiterlesen »

Italien verschäft die CoV-Regeln 

Die italienische Regierung stellt neue Corona-Regeln auf. Hauptsächlich beschränken diese sich auf die Benutzung diverser Fortbewegungsmittel. Schlüssel für den Zutritt ist der „Green Pass“, wie in Italien das von der EU eingeführte Covid-Zertifikat genannt wird. Ausländische Touristen müssen hingegen keinen Grünen Pass mitführen, ein vergleichbarer 3G-Nachweis, digital oder in Papierform, reicht aus. Hierfür braucht es neu zusätzlich das Covid-Zertifikat, um Zutritt zu erhalten: Schiffe und Fähren (interregional, mit Ausnahme der Verbindungen in der Meerenge von Messina), Züge für die Personenbeförderung im Inter-City-, Inter-City-Nacht- und Hochgeschwindigkeitsverkehr, interregionale Autobusse und Charter-Busse. Das berichtet abouttravel.ch.

weiterlesen »

KLM modifiziert Winter-Flugplan

Die Pläne der Fluggesellschaft lösen sich in Luft auf: Der geplante Liniendienst, den KLM im Herbst dieses Jahres zwischen Schiphol und Phuket aufnehmen wollte, wird abgesagt.  „Die aktuellen Umstände haben uns dazu veranlasst, die Route nicht zu starten“, sagte Sicco Marsman, Vice President Network Planning, im Gespräch mit dem Luchtvaartnieuws Magazine. KLM hat Phuket im Mai als eines der sechs neuen Langstreckenziele für die Wintersaison angekündigt. Die thailändische Ferieninsel soll ab Ende Oktober viermal wöchentlich mit einer Boeing 777-300ER angeflogen werden, mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur auf dem Weg dorthin. Sowohl Kuala Lumpur als auch Phuket unterliegen sehr strengen lokalen Einreisebestimmungen. Aus diesem Grund ist es der Fluggesellschaft zufolge nicht möglich, die ursprünglichen Plänen umzusetzen. Auch Änderungen bei US-Strecken KLM fliegt in dieser Wintersaison nonstop von Schiphol nach Miami und Orlando. Ursprünglich sollten beide Ziele über einen Dreiecksflug angeflogen werden. Diese Pläne werden jetzt aber über Bord geworfen und die Städte sollen doch unabhängig voneinander angeflogen werden, bestätigte ein Sprecher auf luchtvaartnieuws.nl. Im Winterflugplan, der am 31. Oktober in Kraft tritt, wird Miami dienstags, freitags und sonntags einen Direktflug haben. Orlando ist für Montag, Donnerstag und Samstag geplant. „Natürlich können sich Änderungen ergeben“, sagte der Sprecher. Beide Ziele werden von einer Boeing 787-9 Dreamliner bedient.

weiterlesen »

Hayways: FlyArmenia versucht es nochmals

FlyArmenia Airways wollte mit Boeing 737-Classics verschiedene Destinationen in Russland anfliegen. Doch das Projekt scheiterte schnell. Jetzt will man es unter einem neuen Namen nochmals wagen. Erst im Oktober 2019 wurde die FlyArmenia Airways in Jerewan gegründet. Bereits im Juli 2020 erhielt man von den armenischen Behörden ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC, #070) ausgestellt. Doch richtig durchgestartet ist FlyArmenia dennoch nicht. Dies liegt wohl auch damit zusammen, dass eine der beiden Boeing 737 nach Wartungsarbeiten in Tallinn direkt nach Teheran geflogen ist, anstatt in die Ukraine. Anschließend hatte man das AOC verloren. Aviation.direct hat darüber berichtet. Und nun will FlyArmenia wieder an den Start gehen. Aufgrund einer Neuausrichtung und einer neuen Strategie hat man sich zu einer Namensänderung entschlossen. Ab sofort wird man unter dem Namen Hayways auftreten. Die Website wurde auch entsprechend schon überarbeitet und mit dem neuen Logo versehen. Als künftige Destinationen nennt Hayways: Anapa am Schwarzen Meer, Moskau, Nowosibirsk, Rostow am Don, Sankt Petersburg und Saratow. Die Ausrichtung ist diesbezüglich sehr ähnlich wie unter dem alten Namen. Auch Flottentechnisch dürften es wiederum Boeing 737 werden. Zuletzt teilte die Airline im Juni 2021 mit, dass man in Verhandlungen mit einigen Leasinggeber über neuere Boeing 737 NG ist. Weitere Infos sind noch nicht bekannt.

weiterlesen »

Wizz Air fährt Dortmund-Präsenz schon jetzt herunter

Die Fluggesellschaft Wizz Air reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Dortmund bereits vor der offiziellen Schließung der Basis. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge wird auf einen Airbus A320 reduziert. Sowohl der Airport als auch Wizz Air betonen, dass lediglich die Station geschlossen wird, jedoch Dortmund weiterhin von anderen Bases aus angeflogen werden soll. Im Winterflugplan 2021/22 wird die Präsenz aber deutlich kleiner ausfallen, denn aus dem Reservierungssystem des Billigfliegers geht hervor, dass zahlreiche Strecken künftig nicht mehr angeboten werden. Unter anderem fallen Marrakesch, Santorini, Thessaloniki, Athen, Keflavik, Palma de Mallorca, Split, Fuerteventura, Split und Catania dem Rotstift zum Opfer. Die bereits pausierenden Strecken nach Lissabon und Porto sollen nicht mehr reaktiviert werden. Da in obiger Liste einige klassische saisonale Ziele enthalten sind, bleibt es abzuwarten, ob Wizz Air diese im Sommerflugplan 2022 wieder auflegen wird oder nicht. Marrakesch und Fuerteventura gelten eigentlich als beliebte Sommerziele. Aufgrund der – beispielsweise im Vergleich mit Dortmund-Wien – längeren Flugzeit scheint eine Bedienung im Rahmen der Kabotage an den Flight Duty Regulations zu scheitern. Hierfür wäre in Dortmund stationiertes Personal von Vorteil. Die einzige deutsche Basis wurde erst im Vorjahr eröffnet und soll zum 24. Oktober 2021 geschlossen werden. Daher ist es kein Zufall, dass viele Routen bis zum 23. Oktober 2021 eingestellt werden. Einige setzt man ab Anfang September aus und bedient sie während der Herbstferien nochmals. Für Athen ist jedenfalls schon am 3. September 2021 Schluss. Die Wien-Strecke hingegen soll in Kürze erneut reaktiviert werden.

weiterlesen »

München: Easyjet stellt Faro und Palma ein

Der österreichische Billigflieger Easyjet Europe stellt die erst Mitte Juli 2021 aufgenommen Strecken von München nach Faro und Palma de Mallorca im September 2021 ein. Ursprünglich war angekündigt, dass diese zumindest bis zum Ende der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 bedient werden sollen. Es zeichnete sich jedoch schon länger ab, dass Easyjet die beiden Sommer-Strecken nur während der bayerischen Schulferien bedienen wird, denn der Angebotszeitraum wurde verkürzt. Konkret bedeutet das, dass diese Destinationen nicht mehr bis Ende Oktober 2021 buchbar waren. Faro soll ab München letztmalig am 4. September 2021 bedient werden. Die Palma-Strecke wird per 11. September 2021 eingestellt. Easyjet Europe betrachtet beide Routen als Saisongeschäft und hält sich offen diese im Sommerflugplan 2022 wieder aufzulegen. Zur Auslastung machte das Unternehmen keine Angaben. Die Aufnahme der beiden Ziele wurde vergleichsweise kurzfristig angekündigt.

weiterlesen »

Inlandsverkehr: Deutschland prüft 3G-Nachweis

Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit die Einführung des 3G-Nachweises im Reiseverkehr im Inland. Diese würde Fernzüge und -busse sowie Flüge betreffen. Ein genauer Zeitpunkt für die mögliche Einführung ist noch offen, so ein Sprecher auf Anfrage. Einige Staaten haben bereits für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel im überregionalen Inlandsverkehr den 3G-Nachweis eingeführt. Deutschland könnte hier nachziehen, wobei noch viele Fragen offen sind. Beispielsweise wird noch darum gerungen, ob sowohl Antigen- als auch PCR-Ergebnisse zählen oder nur PCR-Befunde. Unklar ist auch die Frage wer eigentlich die Kontrollen durchführen soll. Man will sich aber an Frankreich orientieren, denn dort wurde dem Personal der französischen Staatseisenbahnen auferlegt den 3G-Nachweis zu kontrollieren. Dies könnte dann auch in Deutschland zu kommen. Bei Flügen müsste das Bodenpersonal die Unterlagen sichten und bei Fernbussen der Fahrer oder etwaiges Service-Personal an den Haltestellen. Wenig überraschend halten Vertreter von Branchenverbänden nur wenig von den aktuellen Plänen. Beispielsweise geht man beim Luftfahrtverband BDL davon aus, dass solche Regeln die Mobilität in Deutschland erschweren könnten. Ob Deutschland tatsächlich den 3G-Nachweis im Inlandsverkehr einführt, gilt es abzuwarten.

weiterlesen »

Wien: A321neo-Ausfall verursachte lange Verspätung

Am vergangenen Donnerstag sorgte die Fluggesellschaft Wizz Air in Wien für verärgerte Passagiere, denn der Kurs W6 2955, der um 12 Uhr 15 abheben sollte, startete erst um kurz vor 20 Uhr 00 Lokalzeit. Auch die Verbindung nach Eriwan war verspätet, jedoch nur um eine Stunde. Beide Flüge hätten mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden sollen. Tatsächlich geflogen sind aber dann A321ceo. Die HA-LXV nach Korfu und die HA-LTH nach Eriwan. Um die Verspätung des Kurses W6 2954 (Korfu-Wien) zumindest minimieren zu können, wurde die Strecke “umgedreht”. Das heißt statt Wien-Korfu-Wien flog der Airbus A321 Korfu-Wien-Korfu. Zuvor wurde das Flugzeug ferry aus Bukarest eingeflogen und kehrte am Freitag kurz nach Mitternacht auch wieder leer in die Hauptstadt Rumäniens zurück. Für den Flug W6 2891 wurde die HA-LTH ferry aus Krakau eingeflogen. Nebst dem Erwian-Umlauf bediente dieser Airbus A321 am Freitag ab Wien noch den Rom-Umlauf und wurde dann leer nach Warschau überstellt. Bedingt durch das Einfliegen dieses Mittelstreckenjets war der Eriwan-Flug am vergangenen Donnerstag um rund eine Stunde verspätet. Die Fluggesellschaft Wizz Air bestätigte, dass die beiden Kurse verspätet waren. Ein Sprecher sagte dazu gegenüber Aviation Direct: “Die Flüge nach Korfu und Jerewan waren aus technischen Gründen verspätet”. Nähere Einzelheiten zur Ursache der technischen Probleme wollte man aber nicht nennen. Betroffen war jedenfalls eine Maschine des Typs Airbus A321neo, die deswegen nicht eingesetzt werden konnte. Tankwagen hatte Panne in der Nähe einer Wizz-Air-Maschine Am Freitag bot sich am Flughafen Wien-Schwechat ein nicht gerade alltägliches Bild. Vor einer Maschine von

weiterlesen »

Auch Virgin Australia kündigt Impfpflicht an

Nach und nach verkünden immer mehr Fluggesellschaften eine generelle Impfpflicht für ihre Mitarbeiter. In Australien machte Qantas den Anfang und nun zieht auch der Mitbewerber Virgin Australia nach. Der Carrier erfindet dabei das Rad nicht neu, sondern übernimmt mit minimalen Adaptionen die Ankündigung von Qantas. Das bedeutet, dass das fliegende Personal und die Bodenmitarbeiter mit Kundenkontakt bis 15. November 2021 ihrem Arbeitgeber die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen müssen. Beschäftigte in anderen Bereichen müssen dies bis Ende März 2022 erledigen. Virgin Australia macht auch keinen Hehl daraus, dass man sich von Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, trennen wird. In Europa ist Swiss die erste Airline, die eine Impfpflicht für das fliegende Personal verkündet hat. In den USA kündigte United Airlines einen solchen Schritt an. Die weltweit erste Airline, die vorpreschte, war Cathay Pacific.

weiterlesen »