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Gegenmaßnahme: USA beschränken Kapazität chinesischer Carrier

Die chinesischen Behörden verhängen gegen Fluggesellschaften, die Corona-Fälle „importieren“ empfindliche Strafen, die bis zum Flugverbot gehen können. Seitens der Heimatsaaten diverser Carrier hegt sich immer mehr Widerstand gegen diese Praxis. Die USA beschränken nun die Kapazität. Es trifft zunächst vier Fluggesellschaften mit Sitz in China. Diese dürfen über einen Zeitraum von vier Wochen nur noch maximal 40 Prozent der Sitze mit Passagieren besetzen. Konkret betroffen sind laut einer Erklärung der U.S.-amerikanischen Regierung nachstehende Airlines: Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Xiamen Airlines. In den USA macht man auch keinen Hehl daraus, dass es eine Art „Racheaktion“ ist, denn in den vergangenen Monaten kassierten amerikanische Airlines wiederholt Flugverbote oder Kapazitätsbeschränkungen, da nach der Ankunft Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch andere Staaten wollen auf die Maßnahmen von China reagieren und ihrerseits entsprechend chinesische Anbieter „abstrafen“. Auch die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines kassierte schon einmal ein Flugverbot für China, denn dem Carrier war man vor, dass zu viele Fälle „importiert“ wurden. In diesem Zusammenhang gab die örtliche Zivilluftfahrtbehörde sogar eine eigene Pressemitteilung heraus.

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Sun Air setzt Linienflüge erneut aus

Der dänische British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia setzt erneut alle Linienverbindungen aus. Als Grund gibt man in der entsprechenden Mitteilung die Corona-Pandemie an. Unter anderem schreibt die Regionalfluggesellschaft: „Wenn sich die europäischen Länder jedoch auf harmonischere Reisebeschränkungen einigen können und eine regelmäßigere Nachfrage im Markt entsteht, sind wir bereit eine oder mehrere Routen zu starten.“ Der Carrier erklärt weiters, dass man beabsichtigt die nachstehenden Strecken, die auf eigene Rechnung unter der Marke British Airways betrieben werden, zu reaktivieren. Konkrete Zeitpunkte nennt man jedoch nicht. Einige Routen auf der Liste ruhen bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie. Billund – Brüssel Billund – Düsseldorf Billund – London City Billund – Manchester Billund – Oslo Friedrichshafen – Dusseldorf Für alle anderen Strecken, die „vor Corona“ im Programm waren, sieht es eher düster aus. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach nicht mehr reaktiviert werden. Sun Air of Scandinavia betont ausdrücklich, dass die Flugstrecke Manchester-Cambridge-Göteborg weiterhin bedient wird. Es handelt sich um einen Vollcharter im Auftrag des Pharmakonzerns AstraZeneca. Die Flotte von Sun Air of Scandinavia besteht derzeit aus 15 Dornier 328-300-Jets. Die vormals eingesetzten BAe ATP, BAe Jetstream 31/32 und Dornier 328-100 (Turboprop) wurden in den letzten Jahren ausgeflottet.

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Cubana will IATA-BSP-Rauswurf bekämpfen

Die staatliche Fluggesellschaft Cubana wurde seitens der IATA vom Abrechnungssystem BSP ausgeschlossen. Für den Carrier ist das äußerst schmerzhaft, jedoch wirft man dem Weltluftfahrtverband vor, dass dieser „politisch motiviert“ handeln würde. Die Entscheidung der IATA wurde unter anderem mit dem U.S.-Handelsembargo begründet. Da dieses seit gefühlten Ewigkeiten besteht, folgt die Reaktion des Weltluftfahrtverbands reichlich spät. Daher ist anzunehmen, dass es andere Gründe gibt, die derzeit nicht öffentlich gemacht werden. Lediglich führte man an, dass jene Bank, die im Hintergrund die Durchführung der Zahlungsprozesse gemacht hat, unter Berufung auf das Embargo die Tätigkeit eingestellt hat. Cubana kündigte an, dass man den Flugbetrieb in Richtung Spanien dennoch aufrechterhalten will. Für die Abrechnung der Tickets wird man sich aber eine andere Lösung einfallen lassen müssen. Auch werden Buchungen über Agenturen künftig kompliziert, da diese im Regelfall über IATA-BSP abgerechnet werden. Der Carrier kündigte eine Beschwerde innerhalb der IATA, der man angehört an. Welche Aussicht dies hat, ist völlig offen. In südamerikanischen Medien werden Vertreter von Cubana dahingehend zitiert, dass diese der IATA „politisch motiviertes Verhalten“ vorwerfen. Die weiteren Entwicklungen gilt es abzuwarten.

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Singapur erleichtert geimpften Deutschen die Einreise

Voraussichtlich ab 8. September 2021 können vollständig geimpfte Personen zwischen Deutschland und Singapur ohne Quarantäne reisen. Ebenso soll dies aus Brunei kommend ermöglicht werden. Ansonsten bleiben die Einreisebestimmungen von Singapur weiterhin hart. Ganz einfach funktioniert das allerdings nicht, denn zusätzlich muss ein negative PCR-Test, der nicht älter als 48 Stundens ein darf, vorgelegt werden. Dieser muss in englischer Sprache abgefasst sein. Nach der Landung muss man am Flughafen Singapur Changi einen weiteren PCR-Abstrich abnehmen lassen. Das Ergebnis muss abgewartet werden. Die Behörden haben die Möglichkeit anzuordnen, dass ein paar Tage nach der Ankunft nochmals ein PCR-Test vorgenommen werden. Weiters muss man sich zuvor mindestens 21 Tage in Deutschland aufgehalten haben. Die letzte notwendige Impfdosis muss zumindest 14 Tage vor dem Abflug gespritzt worden sein. Auch sind nicht alle Flüge zugänglich, sondern nur jene, die als „VTL“ gekennzeichnet sind. Weitere Auflagen sind, dass der „Vaccinated Travel Pass“ beantragt werden muss. Das wird voraussichtlich ab dem 1. September 2021 online möglich sein. Dieser muss spätestens sieben Tage vor dem geplanten Flug angefordert werden. Singapur verlangt weiters, dass eine Versicherungspolizze mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Singapur Dollar für Behandlungen im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen vorgelegt wird. Vor Ort muss auf dem Smartphone eine App, die das Contact-Tracing erleichtern soll, verwendet werden. Die Rückreise nach Deutschland gestaltet sich übrigens wesentlich einfacher. Vollständig geimpfte Personen können ohne weitere Auflagen in die Bundesrepublik einreisen. Maßgeblich ist dabei, dass man sich in den letzten 14 Tagen zum Beispiel in Singapur oder Deutschland aufgehalten hat und seit mindestens zwei

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Österreich hat wieder mehr Camping-Urlauber

Im Vorjahr erlebte der Camping-Urlaub eine regelrechte Renaissance. Der Aufwärtstrend setzte sich auch heuer fort. Davon profitiert auch die österreichische Touristik. So wurden im heurigen Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat mit rund 216.000 knapp 20 Prozent mehr Ankünfte auf österreichischen Campingplätzen verzeichnet. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von vier Tagen resultieren daraus etwa 857.000 Übernachtungen – was einem Plus von rund 27 Prozent entspricht. Gäste aus dem Ausland kamen heuer, im Vergleich zum noch stärker reisebeschränkten Juni 2020, deutlich häufiger – hier gab es etwa 48 Prozent mehr Ankünfte. Als beliebteste Bundesländer für Camper erwiesen sich Kärnten und Tirol (Quelle: Statistik Austria). „Die aktuelle Statistik zeigt, dass naturnaher Urlaub mit viel Aufenthalt im Freien heuer beliebt ist und immer mehr Reisende die Vorteile der Urlaubsform erkennen“, sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC).

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USA: Breeze organisierte sich weitere 200 Millionen U.S.-Dollar

Die neue Neeleman-Fluggesellschaft Breeze organisierte sich mit einer Serie-B-Finanzierungsrunde weitere 200 Millionen U.S.-Dollar. Der Carrier ist seit dem 27. Mai 2021 in der Luft und baut derzeit das Streckennetz sukzessive auf. Laut Mitteilung des Carriers haben sowohl bestehende als auch neue Investoren Kapital zur Verfügung gestellt. Insgesamt organisierte man sich bislang 300 Millionen Euro. Mit Breeze will David Neeleman den U.S.-amerikanischen Markt aufmischen. Das Unternehmen überraschte zum Launch-Zeitpunkt mit vergleichsweise sehr lockeren Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen. Ansonsten verfolgt man das klassische BIlligfliegerkonzept. Derzeit bedient man in den USA 16 Destinationen.

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Münster: Lufthansa reaktiviert Frankfurt-Anbindung

Ab 6. September 2021 soll Münster/Osnabrück wieder an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main angebunden werden. Nach rund 1,5 Jahren Pause soll die seit 1972 bediente Strecke reaktiviert werden. Ab September gibt es zunächst neun wöchentliche Verbindungen. Die Abflüge am FMO erfolgen jeweils um 10:40 Uhr (donnerstags bis sonntags) und 18:40 Uhr (täglich außer dienstags und donnerstags). Die Rückflüge erreichen den FMO um 09:55 Uhr (samstags und sonntags), 10:05 Uhr (donnerstags und freitags), sowie 18:00 Uhr (täglich außer dienstags und donnerstags). Ab dem Winterflugplan Ende Oktober soll das Angebot analog zur Verfügbarkeit der Anschlussflüge in Frankfurt ausgebaut werden. Zum Einsatz gelangt ein Bombardier CRJ-900 der Lufthansa CityLine mit 90 Sitzplätzen. Zusammen mit den bereits im März wieder aufgenommenen München-Flügen steht der FMO nun wieder bis zu fünfmal täglich im Lufthansa-Flugplan.

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Kreta dehnt Corona-Maßnahmen aus

Die griechische Regierung weitet die Corona-Maßnahmen auf der Insel Kreta weiter aus. Bislang galt in Heraklion und Chania eine nächtliche Ausgangssperre. Neu wurde auch die Stadt Rethymno einbezogen. Die bestehenden Maßnahmen werden um eine Woche verlängert. Dies beinhaltet auch, dass die Gastronomie keine Musik mehr abspielen darf. Die Ausgangssperre besteht in der Zeit von 1 Uhr 00 bis 6 Uhr 00. Vorläufig sind die Anordnungen bis zum 25. August 2021 befristet, jedoch werden mögliche Verlängerungen nicht ausgeschlossen. Die Regierung will insbesondere Partys unterbinden. Man geht davon aus, dass diese zum Anstieg der positiven Fälle geführt haben. Der Gastronomie ist es in den größten Ferienorten komplett untersagt Musik abzuspielen bzw. Live-Musik vorzuführen. Während der Ausgangssperre müssen die Lokale geschlossen bleiben.

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Luton: Wizz Air UK nimmt neuen Full-Flight-Simulator in Betrieb

Der Billigflieger Wizz Air UK hat nun am Flughafen London Luton einen neuen Full-Flight-Simulator zur Verfügung. Dieser wird im Rahmen einer langfristigen Vereinbarung von IAGO Flight Training betrieben. In erster Linie soll dieser von in Luton stationierten Airbus-Piloten von Wizz Air genutzt werden. Auch Flugzeugführer von Konzernschwestern könnten künftig Trainings in London statt Budapest absolvieren, denn dies ist explizit vorgesehen. Wenn der Lowcoster den Simulator selbst nicht benötigt, können diesen auch Piloten anderer Airlines nutzen. Hierfür verrechnet IAGO Flight Training die entsprechende Gebühr laut Preisliste. „Der Flughafen London Luton ist für uns der perfekte Ort, um Crew-Trainings durchzuführen. Nicht nur für unsere britischen Crews, sondern auch für andere Crews, die anderswo in Europa stationiert sind. Die kombinierten Stärken von IAGO und Avion Group machen es zu einer Win-Win-Situation“, erklärt András Sebők, Chief Central Operations Officer bei Wizz Air.

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ÖBB und AUA testen Kofferaufgabe im Zug

Mit dem Zug zum Flughafen anreisen, dem Schaffner den Koffer übergeben und dann am Airport direkt zum Gate? Genau das testen Austrian Airlines und die Österreichischen Bundesbahnen auf ausgewählten Railjet-Verbindungen im Rahmen der Airail-Kooperation. Ab 23. August 2021 soll es möglich sein, dass Passagiere als Linz und Salzburg ihre Gepäckstücke während der Anreise im Raijet-Zug aufgeben können. Bereits während der Bahnfahrt erhält der Koffer dann das Label und die ÖBB und Austrian Airlines kümmern sich dann um den Weitertransport an den Zielort. Nach Ankunft am Flughafen Wien können sich Airail-Gäste somit ohne Umwege zu ihrem Gate begeben und entspannt borden. Alle eingecheckten Gepäckstücke können am Zielflughafen wie gewohnt entgegengenommen werden, so die AUA. „Eine engere Verzahnung mit der Bahn ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Mit der Airail-Gepäckaufgabe im Zug können wir einen wesentlichen Nachteil einer Zubringer-Zugfahrt gegenüber einem Zubringer-Flug beseitigen. So wollen wir immer mehr Airail-Passagiere bequem mit dem Zug zu unserem Drehkreuz in Wien und dann mit dem Flugzeug in die Welt bringen“, erklärt AUA-Generaldirektor Alexis von Honesbroech. Das Gepäckaufgabe-Service im Railjet wird vorerst testweise von 23. August bis 31. Oktober 2021 für die Airail-Strecken Salzburg Hauptbahnhof – Flughafen Wien sowie Linz Hauptbahnhof – Flughafen Wien bei je zwei Verbindungen eingeführt. Andreas Matthä, Generaldirektor der Österreichischen Bundesbahnen, sagt: „Mit Airail bieten wir unseren Kunden bei ihrer Reise eine durchgehende Mobilitätskette. So gelangen sie in Zügen der ÖBB bequem und schnell vom Salzburger bzw. Linzer Stadtzentrum direkt zum Flughafen Wien. Die Gepäckaufgabe in ausgewählten Zügen soll die Anreise künftig

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