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Eurowings bläst UK-Urlaubsflüge ab

Im März 2021 kündigte Eurowings groß den Einstieg ins Leisure-Geschäft ab dem Vereinigten Königreich an. Zunächst wollte man Manchester und Birmingham mit Palma de Mallorca verbinden. Nach mehreren Verschiebungen kommt nun – zumindest für dieses Jahr – die Absage. Nachdem Premierminister Boris Johnson einen Zeitplan für den Ausstieg aus den Coronamaßnahmen vorgestellt hatte, schnellten die Neubuchungen bei vielen Fluggesellschaften nach oben. Mit Verspätung wurden die Einschränkungen zwar beendet, doch eine umstrittene Reiseampel, gegen die diverse Fluggesellschaften, Airports und Reiseveranstalter erfolglos geklagt hatten, blieb erhalten. Eurowings wollte sich einen Teil des UK-Reisekuchens abholen und kündigte die Aufnahme von Nonstop-Flügen zwischen Birmingham bzw. Manchester und Palma de Mallorca an. Es blieb bei der Ankündigung, denn die Erstflüge wurden wiederholt nach hinten verschoben. Nun wurde die Präsenz im UK-Leisure-Geschäft – zumindest für die laufende Sommersaison 2021 – endgültig abgesagt.

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British Airways will neue Gatwick-Tochter gründen

Der Flughafen London-Gatwick ist British Airways offenbar so wichtig, dass man laut darüber nachdenkt eine neue Tochtergesellschaft zu gründen. Diese soll billiger operieren als die Mainline. Als Vorbild dient dabei BA Cityflyer, Betreiber der Embraer-Flotte ab London-City. Mit eigenen Lowcostern hatte British Airways in der Vergangenheit keinen Erfolg. Man meinte mit Go unter anderem Ryanair und Easyjet in Stansted Paroli bieten zu müssen, doch das Projekt war ein finanzielles Fiasko. Mit GB Airways, die ursprünglich als Gibraltar-Ableger gegründet wurde, lief es nicht besser. Letzlich übernahm Easyjet diese Tochter. Go wurde übrigens ebenfalls vom orangefarbenen Mitbewerber geschluckt. Unter Berufung auf ein internes Rundschreiben berichtet Reuters, dass man nach dem Vorbild von Iberia Express eine Tochtergesellschaft in Gatwick aufziehen möchte. Diese soll „wettbewerbsfähigere Kosten“ haben. Gemeint sind damit mit hoher Wahrscheinlichkeit die Löhne. Der Einsatz des neuen Carriers soll im Außenauftritt von British Airways erfolgen. Es ist also nicht geplant die IAG-Marke Level wieder nach Gatwick bringen. Mit den Gewerkschaften sucht man jedenfalls den Dialog und hat entsprechende Verhandlungen aufgenommen. Generell bestätigt die IAG in einem Statement, dass British Airways das Kurzstreckennetzwerk ab Gatwick reaktivieren möchte. Zur möglichen neuen Tochtergesellschaft will man sich aber nicht weitergehend äußern.

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Für Inlandsflüge: Virgin Australia stockt die Flotte auf

Die Fluggesellschaft Virgin Australia ist mit einer Flotte von 53 Maschinen ein Schwergewicht im Verkehr innerhalb Australiens und international in der näheren Umgebung. Die Corona-Pandemie führt nun dazu, dass man den Fokus noch stärker auf das Domestic-Geschäft legen wird. Dazu organisiert sich der Carrier nun neun Boeing 737-800, die von einer Leasinggesellschaft bezogen werden. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge, die zwischen Oktober 2021 und Feber 2022 übergeben werden sollen. Stationiert werden die Mittelstreckenjets überwiegend auf dem Flughafen Brisbane. In einer Medienerklärung schreibt das Unternehmen, dass man mit dem Ansteigen der Impfrate mit einem starken Zuwachs im Inlandsverkehr rechnet. Man will sich entsprechend rüsten und betont explizit, dass die neun gebrauchten Boeing 737-800 innerhalb von Australien eingesetzt werden sollen. Derzeit besteht die Flotte von Virgin Australia aus zwei Boeing 737-700 und 51 B737-800. Man wartet auch auf die Auslieferung von 25 Boeing 737 Max 10. Weitere Maschinen werden von Subunternehmern im Auftrag von Virgin Australia betrieben.

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D-AMSA: Eine Max, die nie zu SunExpress Deutschland kommen wird

Eigentlich hätte SunExpress Deutschland die Flotte mit elf Boeing 737 Max 9 erneuern sollen. Dazu wird es aber nicht kommen, denn kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurde die Liquidation der einstigen Ferienfluggesellschaft eingeleitet. Seit dem Jahr 2019 steht eine Maschine dieses Typs in voller Lackierung von SunExpress Deutschland in den USA herum. Aufgrund des weltweiten Flugverbots konnte der Mittelstreckenjet, der die Registrierung D-ASMA hätte tragen sollen, nicht ausgeliefert werden. Kaum war dieses auch in Europa aufgehoben, sorgte Corona für ein noch viel weitreichenderes defacto-Grounding. Für SunExpress Deutschland brachte die Coronakrise das endgültige Aus, denn die freiwillige Liquidation wurde beschlossen. Die Beschäftigten haben ihre Arbeitsplätze verloren. Von dieser Maßnahme ist die türkische SunExpress nicht betroffen. Diese ist weiterhin auf dem Markt aktiv. Was passiert nun mit jener Boeing 737 Max 9, die in voller Livery herumsteht und auf bessere Zeiten wartet? Diese soll nun an Alaska Airlines gehen. Dazu wurde der Mittelstreckenjet in den Paintshop gebracht und erhielt dort das Farbenkleid des tatsächlichen Abnehmers. Die derzeitige Testregistrierung der betroffenen Maschine lautet N1784B. Übrigens: Eine weitere Boeing 737 Max 9, die als D-ANSB zu SunExpress Deutschland hätte stoßen sollen, wurde ebenfalls in die volle Livery der ehemaligen deutschen Airline versetzt. Die nachstehende Slideshow zeigt einige Impressionen der Boeing 737 Max 9 in der Livery von SunExpress Deutschland. Wie berichtet wurden diese aber nie eingeflottet.

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Green Airlines: Chalair flog leer von Paderborn nach Sylt

Am vergangenen Freitag hat der Ticketverkäufer Green Airlines leere Sitze von Paderborn nach Sylt fliegen lassen. An Bord der von Chalair gecharterten Beechcraft 1900D befand sich kein einziger Fluggast. Die F-HETS wurde am Freitag aus dem rund 685 Kilometer entfernen Caen (Frankreich) eingeflogen. An Bord dieses Positionierungsflugs befanden sich keine Passagiere. Den Green-Airlines-Charterflug von Paderborn nach Westerland (Sylt) hätte man sich angesichts des „grünen“ Image, das sich der Ticketverkäufer gibt, im Sinne der Umwelt sparen können, denn man hatte überhaupt keine Fluggäste. So hob die Beech 1900D ohne einen einzigen Passagier an Bord in Richtung Sylt ab. Der Rückflug nach Paderborn hatte fünf Reisende. Kapazität hätte dieser Maschinentyp für 19 Fluggäste gehabt. Somit ergibt sich für den Charterumlauf vom Freitag beim Hinflug eine Auslastung von null Prozent und beim Rückflug waren es rund 26 Prozent. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Ticketverkäufer, der Maschinen chartert und die Flugscheine auf eigene Rechnung vermarktet. Dabei gibt man sich besonders „grün“ und wirbt mit „klimafairem Fliegen“. Allerdings passen lange Positionierungsflüge und neuerdings auch Leerflüge zwischen Paderborn und Sylt wohl eher nicht zu diesem Anspruch.

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Bozen: Skyalps stellt Rom-Flüge ein

Das hauseigene Start-up des Flughafens Bozen, Skyalps, erleidet den ersten Rückschlag: Mangels Nachfrage wird die Anbindung an die Hauptstadt Rom mit 30. August 2021 eingestellt. Berlin und Düsseldorf bleiben bis mindestens Ende Oktober 2021 im Programm. Der Airport in Südtirol hatte über einige Jahre hinweg keine regelmäßigen Linienflüge. Die neuen Eigentümer des Flughafens Bozen gründeten die Tochtergesellschaft Skyalps, die einige Strecken durch die maltesische Luxwing bedienen lässt. Grundsätzlich will man das Angebot eher incoming-orientiert gestalten, jedoch erklärte Geschäftsführer Josef Gostner gegenüber Alto Adige, dass beispielsweise Olbia in beide Richtungen sehr gut nachgefragt ist. Weiters sagte der Manager, dass man an den Wochenenden etwa 800 Fluggäste habe. Die Ergebnisse des aktuellen Sommers bezeichnet Gostner als Probelauf, denn der Fokus liegt auf dem Wintergeschäft. Man will Schifahrer nach Südtirol einfliegen und so die Auslastung der Hotels, die den Eigentümern von Airport und Skyalps gehören, erhöhen. Besonders potentielle Urlauber aus Deutschland hat man im Blick.

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Icelandair kündigt Keflavik-Salzburg an

Ab 15. Jänner 2022 will Icelandair mit Boeing 757-200 das isländische Keflavik mit dem österreichischen Salzburg verbinden. Vorerst ist ein wöchentlicher Umlauf geplant. Die tatsächliche Aufnahme steht unter dem Vorbehalt der weiteren Pandemie-Entwicklungen. Icelandair wird jeweils am Verkehrstag Samstag gegen 8 Uhr 00 als FI574 in Keflavik abheben und den zweitgrößten Airport Österreichs um 12 Uhr 50 erreichen. Der Rückflug wird als FI575 durchgeführt. Der Abflug ist in Salzburg um 14 Uhr 00 und die Ankunft in Island ist gegen 17 Uhr 15 geplant. Die Route wird saisonal währen der Schi-Saison angeboten. Mit der Ankündigung von Icelandair gibt es derzeit zwei Fluggesellschaften, die im Winterflugplan 2021/22 linienmäßig zwischen Keflavik und Salzburg fliegen wollen. Der neugegründete Mitbewerber Play hat bereits seit einigen Wochen entsprechende Flüge im Verkauf.

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Endlich! Nonstop-Flüge von Berlin nach Dubai

Was Emirates seit langer Zeit schon versucht, wird nun einer kleinen Fluggesellschaft gelingen. Flüge zwischen der deutschen Hauptstadt und der größten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Schon seit langer Zeit bemüht sich Emirates, dass sie die deutsche Hauptstadt Berlin ins Streckennetz aufnehmen kann. Doch aufgrund unterschiedlicher Verträgen, ist es Emirates erlaubt, nur vier deutsche Städte anzufliegen. Und das macht Emirates seit langer Zeit auch schon. Frankfurt, München, Hamburg und Düsseldorf verbindet die Golf-Airline mit ihrem Hub in Dubai. Sollte Emirates also Berlin anfliegen wollen, müsste sie eines der vorgenannten Ziele streichen. Dies ist nicht im Sinne von Emirates. Noch vor wenigen Monaten weibelte der Marketingchef der Fluggesellschaft, Adnan Kazim, mit den Worten, dass jetzt der beste Zeitpunkt sei, um Berlin mit Dubai zu verbinden um die wirtschaftlichen Chancen zu nutzen. Emirates erhält Unterstützung von Unternehmen, sowie Industrie- und Handelskammern und Agenturen aus dem Tourismus- und Wirtschaftssektor aus Berlin und Brandenburg. Auch der BER-Chef, Lütke Daldrup sprach sich für eine Verbindung nach Dubai aus. Und genau die erhält BER nun auch. Aber nicht durch Emirates. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines wird ab dem 4. Oktober 2021 in Zusammenarbeit mit dem deutschen Reisekonzern FTI Group Flüge zwischen Berlin und Dubai aufnehmen. Anfänglich zwei Mal wöchentlich, ab Dezember dann drei Mal, wird ein Airbus A321-200 zwischen den beiden Städten fliegen. Die FTI Group und Smartlynx werben damit, dass die Flüge genau zur bevorstehenden Weltausstellung EXPO2020 lanciert werden.

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Mit Lufthansa ohne Quarantäne nach Singapur

Die Einreise nach Singapur für vollständig geimpfte Reisende aus Deutschland ist ab dem 8. September wieder möglich. Eine bislang verordnete Quarantäne bei Ankunft in Singapur entfällt damit ab diesem Zeitpunkt. Deutschland ist das erste Land, mit dem die Millionenmetropole in Südostasien ein entsprechendes Abkommen vereinbart hat.  Die Befreiung von der Quarantänepflicht gilt für ausgewählte Flüge, sogenannte Vaccinated Travel Lane (VTL) Flights. Lufthansa und Singapore Airlines werden ab 16. September gemeinsam täglich einen dieser VTL-Flüge anbieten, entweder ab Frankfurt oder München. Buchungen sind ab sofort möglich. Zusätzlich können sich Kunden ab dem 1. September auf einer Website der Singapur-Regierung für die VTL-Flüge registrieren lassen.  „Die Öffnung Singapurs ermöglicht nicht nur, dass Menschen wieder Familie und Freunde besuchen oder Geschäftspartner treffen können, sondern kann darüber hinaus auch Signalwirkung für andere Staaten in der Region haben“, sagt Elise Becker, Lufthansa Vertriebschefin für Asien. „Es ist wichtiger denn je, dass Länder gemeinsame Lösungen erarbeiten, um auch internationale Flugreisen wieder zu ermöglichen. Lufthansa und Singapore Airlines leisten einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung.“ Seit der Ankündigung der singapurischen Regierung habe sich die Nachfrage für Flüge zwischen Deutschland und Singapur verdreifacht, so die AUA-Muttergesellschaft.

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HUB Airlines: Multinationale Billigairline mit A350 geplant

Verschiedene Airlines haben sich schon die Zähne an Billigflügen auf Langstrecken ausgebissen und nun steht mit HUB Airlines ein völlig neues Konzept an. Vier Firmen auf unterschiedlichen Kontinenten sollen mit einer Flotte bestehend aus Airbus A350 bald abheben. Seit Juni 2017 ist Rudolf Brockhausen daran ein neues Konzept in Long-Haul LowCost-Bereich (LHLC) auf die Beine zu stellen. Am 21. November 2019 konnte dann die HUB Airlines Ltd in London gegründet werden. Der Brasilianer war selbst Airline-Pilot und hat die Musterberechtigung auf A320, B737, B757, B767 und B777. Doch für seine HUB Airlines will er auf ein anderes Muster setzen, die Airbus A350. HUB Airlines soll eine Holding sein, welche vier unabhängige Fluggesellschaften betreibt: HUB Europe, HUB North America, HUB South America und HUB Southeast Asia. Der Start soll in Brasilien bei HUB South America erfolgen. Hierfür wurde auch schon die Basis bekannt gegeben, der Viracopos International Airport in Campinas (nordwestlich von Sao Paulo). Auf diesem Flughafen ist auch die Azul beheimatet. Man hat die Ambition, die größte Linienfluggesellschaft für den Langstreckenverkehr zu werden. Die als „HUBird“ bezeichneten Flugzeuge sollen in einer Zweiklassen-Konfiguration eingesetzt werden. Bereits im Oktober 2020 hat HUB dem Flugzeughersteller Airbus mitgeteilt, dass man sich für die A350 XWB entschieden hätte. Gemäß Aussage der angehenden Airline, wurde eine kluge Struktur entwickelt, welche auf dem Uhrzeigersinn basiert. So können die vier Drehkreuze einfach miteinander verbunden werden. Noch hält sich HUB Airlines bedeckt, ab wann der Flugbetrieb aufgenommen werden soll.

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