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Red Sea Airlines: Neue ägyptische Fluggesellschaft

Vor der Corona-Krise wurde in Ägypten eine neue Fluggesellschaft unter dem Namen Red Sea Airlines gegründet. Wohl aufgrund Corona erfolgte der Start nun aber verspätet und vieles ist noch unklar. Es trennt Afrika von der Arabischen Halbinsel – das Rote Meer oder auf Englisch Red Sea. Unterschiedliche Staaten grenzen an das Rote Meer, am Ostufer Saudi-Arabien und Jemen, am Westufer Ägypten, Sudan, Eritrea und Dschibuti. Im Golf von Akaba sind zudem Jordanien und Israel zu finden. Fluggesellschaften aus diese acht Ländern könnten sich somit mit dem Meeresnamen schmücken. Und das tat auch die Nationalfluggesellschaft des kleinsten Anrainerstaates. Die im Jahre 1963 gegründete Air Djibouti trug ab 1973 den Zusatz Red Sea Airlines im Namen. Doch nach finanziellen Schwierigkeiten stoppte Air Djibouti – Red Sea Airlines am 22. Januar 1991 den Flugverkehr und wurde anschließend aufgelöst. Eine ebenfalls staatliche Nachfolgegesellschaft nutzte denselben Namen zwischen 1997 und 2002 wieder. Auch die ab 2015 verkehrende virtuelle Fluggesellschaft Air Djibouti bedient sich teilweise diesem Zusatz. Neben den Fluggesellschaften aus Dschibuti nutzte auch die Nationalairline von Eritrea den Meeresnamen. Die 1991 gegründete Eritrean Airlines flog zwischen 1998 und 2001 mit der Ergänzung Air Red Sea ab Asmara. Nun wird der Air Djibouti der Zusatzname strittig gemacht. In Ägypten wurde eine neue Airline mit dem Namen Red Sea Airlines gegründet. Der Flugbetriebsleiter, Nabil Helmy, hat vor wenigen Tagen mit einem Statement in den Sozialen Medien die Blicke auf sich gezogen. Seine Aussage war „New Star is born in aviation“ (in etwa: ein neuer Stern in der

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Kongo: Africa Airlines hat den Flugbetrieb aufgenommen

Unter dem Namen Africa Airlines erhob sich am Samstag im Kongo eine neue Fluggesellschaft in die Luft. AOC und Betriebsgenehmigung wurden unmittelbar zuvor erteilt. Die Flotte besteht zunächst aus einer einzigen Boeing 737-300. Die TN-AKC ist bereits auf der Strecke Brazzaville-Pointe Noire im Liniendienst. Man tritt mit Trans Air Congo und Canadian Airways Congo in den direkten Wettbewerb. Die betroffene Maschine war vormals bei Karinou Airlines im Einsatz. Laut MAviO News beschäftigt der Carrier derzeit drei Kapitäne und einen Ersten Offizier. Man befindet sich auf Personalsuche. Es handelt sich um die erste Neugründung, die AOC und Betriebsgenehmigung erhalten hat, seit der Pleite von ECAir.

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Grönland lässt nur noch Geimpfte und Genesene einreisen

Grönland, eine autonome Region Dänemarks, lässt bis mindestens 31. Oktober 2021 nur Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind oder aber genesen sind einreisen. Davon ausgenommen sind Personen mit Wohnsitz in Grönland, jedoch müssen diese dann eine häusliche Quarantäne antreten. Eine weitere Ausnahme betrifft Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. In Begleitung ihrer geimpften oder genesenen Eltern entfällt für diese die Auflage des Impf- bzw. Genesungsnachweises. Die Regionalregierung Grönlands beschränkt weiterhin die Kapazität der Flugverbindungen. Beispielsweise sind vom Flughafen Reykjavik (Domestic) nach Kulusuk maximal drei wöchentliche Umläufe zugelassen. Insgesamt dürfen pro Woche nicht mehr als 90 Personen eingeflogen werden. In Sisimiut, Upernavik und Aasiaat gelten zusätzliche Reisebeschränkungen. Nur vollständig geimpfte Personen dürfen während der gesamten Reise die öffentlichen Verkehrsmittel von und in diesen geografischen Gebieten – einschließlich Flugzeugen, Bussen und Schiffen – nutzen. Für den Fall, dass eine teilgeimpfte oder nicht geimpfte Person ausnahmsweise aus diesen Gebieten reist, muss die Person entweder für 14 Tage in Quarantäne oder bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses eines PCR-Tests, der 5 Tage nach der Abreise aus Sisimiut, Upernavik oder Aasiaat durchgeführt wurde, unter Quarantäne gestellt werden. Dies gilt bis zum 31. Oktober. Sämtliche Flugverbindungen, die nach Grönland angeboten werden, unterliegen Kapazitätsbeschränkungen. Dies schließt auch Air Greenland, Icelandair und Norlandair ein. Die Carrier sind angewiesen auf diesen Umstand hinzuweisen.

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Israel stellt Airlines weitere Kredite bereit

Die Regierung Israels beabsichtigt den Carriern El Al, Arkia und Israir weitere finanzielle Unterstützung zu gewähren. Dabei handelt es sich um Kredite, die eine endfällige Laufzeit von zwei Jahren haben. Laut einem Bericht der lokalen Wirtschaftszeitung Calcalist müssen die Darlehen am Ende der Laufzeit zurückbezahlt werden. Unter bestimmten Umständen, beispielsweise wenn die Aktionäre weniger Eigenkapital einschießen können, kann es zu Laufzeitverlängerungen kommen. Dies wäre aber im Einzelfall zu prüfen. Die genaue Höhe der Summen und das Verhältnis zwischen staatlich injizierten und eigentümerinjizierten Beträgen stehen noch nicht fest. Dennoch schätzte man, dass El Al 150-200 Millionen US-Dollar und Arkia und Israir jeweils 20 Millionen US-Dollar erhalten werden.

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Air New Zealand steckt tief in der Verlustzone

Neuseeland ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend abgeschottet. Das hat auch Auswirkungen auf die Finanzzahlen von Air New Zealand: Der Carrier schrieb im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 201,1 Millionen U.S.-Dollar. „Air New Zealand zeigte Agilität unter sich ständig ändernden Betriebsbedingungen, verwaltete Wiedereröffnungen, Pausen und dann Schließungen, während sie gleichzeitig neue Einnahmen aus zusätzlichen Frachtrouten generierte und die inländische und regionale Passagierkapazität erhöhte, um der gestiegenen Nachfrage nach inländischen Urlaubsreisen gerecht zu werden“, so Firmenchefin Dame Therese Walsh. Air New Zealand meldete für den 12-Monats-Zeitraum Betriebseinnahmen von 1,74 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 48 Prozent gegenüber den vorangegangenen 12 Monaten entspricht. Die Inlandskapazität erreichte im Juli dieses Jahres 93 Prozent des Niveaus von 2019, bevor Sperren den Hochlauf verkürzen. Air New Zealand schloss das Geschäftsjahr mit einer Liquidität von 900 Millionen US-Dollar ab. Darin enthalten sind 127,4 Millionen US-Dollar in bar und der Rest aus nicht in Anspruch genommenen Mitteln aus einer Bereitschaftskreditfazilität der neuseeländischen Regierung. Der durchschnittliche monatliche Cash-Burn in der ersten Hälfte dieses Kalenderjahres betrug 6,26 Millionen US-Dollar.

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Australien: Qantas meldet 1,25 Milliarden U.S.-Dollar Verlust

Das Oneworld-Mitglied Qantas „flog“ im am 30. Juni 2021 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 1,25 Milliarden U.S.-Dollar ein. Der Flugbetrieb ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend lahmgelegt. Der Gesamtumsatzverlust durch COVID-19 über den 12-Monats-Zeitraum erreichte bei Qantas 11,65 Milliarden US-Dollar. Bis Ende 2022 erwartet der Carrier jedoch, dass der Umsatzeinbruch seit Beginn von COVID-19 auf rund 14,5 Milliarden US-Dollar steigen wird. Die Qantas-Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit 2,76 Milliarden US-Dollar an verfügbarer Liquidität ab. Darin enthalten waren 1,6 Milliarden US-Dollar in bar und 1,16 Milliarden US-Dollar an nicht in Anspruch genommenen Fazilitäten. Ein Anstieg der Inlandsflüge in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 führte dazu, dass Qantas seine Schulden von 4,66 Milliarden US-Dollar auf 4,29 Milliarden US-Dollar reduzierte.

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Ryanair stellt alle Nordirland-Flüge ein

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird sich vollständig aus Nordirland zurückziehen. Momentan bietet der Carrier seine Dienstleistungen ab Belfast International und Belfast City an. Die Unternehmensführung wirft der britischen Regierung vor, dass diese keine Anreize zur Erholung der Branche geben würde. „Aufgrund der Weigerung der britischen Regierung, die APD [Air Passenger Duty] auszusetzen oder zu reduzieren, und des Fehlens von Anreizen für die Erholung von Covid von beiden Belfast-Flughäfen wird Ryanair diesen Winter den Betrieb von Belfast International und Belfast City Airport ab dem Ende des Sommerflugplans einstellen“, so der Billigflieger in einer Stellungnahme. Die auf den Routen von/nach Belfast eingesetzten Flugzeuge sollen – zumindest im Winterflugplan 2021/22 – ab anderen Airports in Europa zum Einsatz kommen. Wohin diese umstationiert werden sagte Ryanair aber nicht. Man spricht lediglich von „kostengünstigeren Flughäfen in UK und Europa“. Das Flugangebot in Derry wurde bereits Anfang 2021 eingestellt. Erst im Juni dieses Jahres kehrte Ryanair nach elfjähriger Abwesenheit zum Belfast-City-Airport zurück. Derzeit bietet man acht Strecken ab diesem Airport an. Dabei handelt es sich um viele Routen, die vormals von Flybe bedient wurden.

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USA schieben Grenzöffnung für EU-Bürger auf die lange Bank

Viele Fluggesellschaften in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika haben auf eine rasche Lockerung der Einreisebestimmungen durch die Biden-Regierung gehofft. Daraus scheint nun zumindest kurzfristig nichts zu werden. Fix ist jedenfalls, dass künftig die vollständige Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die Einreise wird. Der noch unter Donald Trump erlassene Travel Ban für EU-Bürger und weitere Staaten in Europa wurde bislang nicht aufgehoben. Daran wird sich auch kurzfristig nichts ändern. Die U.S.-Regierung beabsichtigt keine Lockerungen vor Ende November 2021. Als möglicher Termin wird vage in Aussicht gestellt, dass es nach Thanksgiving schrittweise zu Öffnungen kommen könnte. Dies wird von Fluggesellschaften auf beiden Seiten des Atlantiks heftig kritisiert. Man fordert eine sofortige Öffnung für vollständig geimpfte Personen.

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Qantas will im Dezember 2021 wieder international abheben

Die australische Qantas und die Tochtergesellschaft Jetstar beabsichtigen den internationalen Flugbetrieb im Dezember 2021 zu reaktivieren. Zunächst will man ausschließlich Destinationen mit hoher Impfrate anfliegen. Allerdings stehen über dem Re-Start noch viele Fragezeichen, denn die Voraussetzung ist, dass in Australien mindestens 80 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sind. Derzeit kommt die Kampagne aber nur sehr schleppend voran. „Die Aussicht auf Flüge nach Übersee mag derzeit weit entfernt erscheinen, insbesondere während die Bundesstaaten New South Wales und Victoria im Lockdown sind. Aber das aktuelle Tempo der Impfkampagne deutet darauf hin, dass wir in einigen Monaten viel mehr Freiheit haben sollten“, erklärt Firmenchef Alan Joyce. Bereits vor einigen Monaten kündigte der Manager an, dass man nur noch Passagiere, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, befördern wird. Auch eine Impfpflicht für die eigenen Mitarbeiter wurde erst letzte Woche nachgelegt.

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USA: Delta verlangt höhere Kassenbeiträge von Ungeimpften

Im Gegensatz zum Mitbewerber United Airlines hat Delta Air Lines keine Impfpflicht für die bestehende Belegschaft eingeführt. Nun erhöht man aber den Druck auf die Mitarbeiter, denn wer sich nicht impfen lassen möchte, muss bald einen höheren Beitrag an die betriebseigene Krankenversicherung zahlen. Das U.S.-amerikanische System der Krankenabsicherung ist mit jenem, das in Europa praktiziert wird, nicht vergleichbar. Eine generelle Versicherungspflicht existiert nicht. Große Arbeitgeber unterhalten eigene Krankenkassen. So auch Delta Air Lines. Der Carrier teilte mit, dass Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, künftig bis zu 200 U.S.-Dollar pro Monat an die betriebseigene Krankenversicherung bezahlen müssen. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass Ungeimpften der monatliche Beitrag deutlich erhöht wird. Delta begründet dies damit, dass man im Schnitt 50.000 U.S.-Dollar pro Covid-Krankenhausaufenthalt aufwenden muss.

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