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Nürnberg bekommt drittes Cargo-Center

Auf dem Flughafen Nürnberg soll ein drittes Cargo-Center errichtet werden. Einen entsprechenden Vorvertrag haben Airport-Chef Michael Hupe und Soheyl Rahmani, Geschäftsführer der CHI NUE Cargo Handling GmbH, unterschrieben. Mit der Inbetriebnahme des Cargo Center Nürnberg (CCN) 1987 hat sich der Logistikstandort Airport Nürnberg zunehmend etabliert. Bereits 2003 folgte das Cargo Center 2 mit einer Verdoppelung der Logistik- sowie Bürofläche. Mehr als 8.000 Tonnen werden durchschnittlich pro Jahr im Luftfrachtverkehr des Airport Nürnberg transportiert. Hinzu kommen viele tausend Tonnen Fracht, die in den beiden Cargo Centern abgefertigt und per Lkw befördert werden. Seit vielen Jahren ist das ein stabiler Markt. Während der Pandemie kamen diverse Sondertransporte hinzu, etwa von Schutzmasken oder Schnelltests. Die aktuell positive Marktentwicklung im Logistikbereich führte darüber hinaus immer wieder zu Nachfragen nach Erweiterung der Logistikflächen am Standort Flughafen. Erweiterbar ist der Cargo-Bereich durch den Abriss des alten Cateringgebäudes der ehemaligen Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs, die diesen Standort nicht mehr nutzt. Mit dem neuen CCN3 wächst das Angebot um rund 3.600 Quadratmeter Hallen- und rund 1.900 Quadratmeter Bürofläche. Zum Vergleich: Die aktuelle Gesamtlagerfläche (CCN1 und CCN2) beträgt 14.400 Quadratmeter und die Bürogesamtfläche 6.550 Quadratmeter. Die Fertigstellung des neuen Cargo Center ist bis Ende 2023 vorgesehen. Zum 1. Juli 2021 konnte die Firma CHI NUE Cargo Handling GmbH als Nutzer der geplanten neuen Halle sowie von Teilen der Bürofläche gewonnen werden. Die zusätzliche Bürofläche wird zudem von am Standort tätigen Speditionen benötigt. Die CHI ist Handlingspartner namhafter Logistikdienstleister für Luftfrachtgüter in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum der CHI NUE Cargo

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Alitalia stellt am 14. Oktober 2021 den Flugbetrieb ein

Am Abend des 14. Oktober 2021 wird Alitalia den Flugbetrieb endgültig einstellen. Am Folgetag übernimmt der Nachfolger ITA, wobei noch unklar ist unter welcher Marke. Die „alte Airline“ informierte darüber, dass alle Flüge nach dem 14. Oktober 2021 gestrichen sind. Von Alitalia wird ITA einige Assets kaufen, wobei die Markenrechte nicht enthalten sind. Diese muss man im Rahmen einer öffentlichen Auktion ersteigern. Passagiere, die Tickets für Flüge ab dem 15. Oktober 2021 gekauft haben, können eine Umbuchung auf Termine bis inklusive 14. Oktober 2021 erhalten. Alternativ wird die vollständige Rückerstattung angeboten. Bestehende Buchungen sollen nicht von Alitalia auf ITA übertragen werden, weshalb bei Flugscheinen, die längerfristig ausgestellt wurden, empfohlen wird sich das Geld erstatten zu lassen und neu zu buchen. Die „alte Airline“ befindet sich in einem Insolvenzverfahren und soll liquidiert werden.

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Alaska Airlines: Evakuierung wegen brennendem Smartphone

Auf Alaska Airlines Flug AS751 von New Orleans nach Seattle fing am 23. August 2021 ein Smartphone Feuer. Nach Angaben der Fluggesellschaft soll sich der Vorfall unmittelbar nach der Landung ereignet haben. Die Boeing 737-900ER mit der Registrierung N479AS befand sich demnach auf dem Weg zum Gate. Offiziellen Angaben nach soll ein Smartphone eines Passagiers überhitzt gewesen sein und zu Brennen begonnen haben. Die Crew schritt sofort ein und betätigte die Feuerlöscher. Das „Problemgerät“ wurde anschließend im so genannten „Battery Containment Bag“ verstaut. Die Crew entschied sich für die Evakuierung des Mittelstreckenjets. Das bedeutet, dass die Reisenden die Maschine über die Notrutschen verlassen haben. An Bord befanden sich 129 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Zwei Personen wurden vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert.

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Niederlande: Höchstgericht stellt Betriebsübergang von Martinair auf KLM fest

Nach vielen Jahren Prozessführung stellte der Oberste Gerichtshof der Niederlande fest, dass im Jahr 2014 ein Betriebsübergang von Martinair auf KLM stattgefunden hat. Die Vorinstanzen sahen das anders und gaben den 152 Klägern zunächst nicht Recht. Die Klage richtete sich sowohl gegen KLM als auch gegen die zuständige Gewerkschaft, die ihre Zustimmung für die Kündigungen der betroffenen Cargo-Piloten erteilt hatte. Das Höchstgericht stelle nun fest, dass „die Frachtpiloten mit Wirkung vom 1. Januar 2014 bei KLM rechtmäßig angestellt sind und alle Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag zwischen den Frachtpiloten und Martinair zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs auf KLM übergegangen sind“. Weiters musste den Flugzeugführern innerhalb von 20 Tagen nach Zustellung des Urteils ein Arbeitsangebot bei KLM unterbreitet werden. Innerhalb von maximal sechs Monaten muss die Anstellung erfolgen und zwar unter Berücksichtigung jener Position, die zuvor bei Martinair bekleidet wurde. Dieser Teilaspekt dürfte sich in erster Linie an Flugzeugführer richten, die bei KLM keinen Job bekommen hatten. Die Gewerkschaft muss die Abtretung der Forderungen anerkennen und darüber hinaus gemeinsam mit KLM die Anwalts- und Gerichtskosten tragen. Geklagt hatten insgesamt 152 Frachtpiloten von Martinair.

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UAC setzt Ilyushin Il-114-300-Testflüge aus

Im Nachgang des Absturzes des Prototyps der Ilyushin Il-122V gab die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation bekannt, dass die Testflüge für das Passagierflugzeug Il-114-300 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Die ursprüngliche Variante des Turbopropflugzeugs war kein Kassenschlager. Nur wenige Exemplare wurden gefertigt. Von der Neuauflage, Il-114-300, erwartet sich die United Aircraft Corporation deutlich mehr. Zumindest hat man mittlerweile deutlich mehr Bestellungen als von der Ursprungsvariante jemals gefertigt wurden. In einer Medienmitteilung erklärt die UAC unter anderem, dass man zunächst alle Umstände und Details des Absturzes der Il-112V auswerten muss. Weiters erklärt man, dass man das leistungsstarke Triebwerk genauer untersuchen muss. Es handelt sich um Weiterentwicklungen des Klimow TW7-117. Seit Jahresende 2020 ist dieses für die Il-114-300 zugelassen. Die genaue Ursache des Absturzes der Il-112V steht noch nicht fest, jedoch deutet ein Video eines Augenzeugens darauf hin, dass es zu einer Überhitzung gekommen sein könnte. Dadurch wurde ein Brand ausgelöst, der letztlich zum Strömungsabriss und dann zum Absturz geführt haben könnte. Dieses Problem könnte der UAC bekannt gewesen sein können, denn in russischen Medien äußern sich mehrere Ingenieure dahingehend, dass man bei Tests am Boden festgestellt habe, dass die Temperatur bei Belastungstests sehr stark angestiegen ist.

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AirHelp: Viele Flüge von Unregelmäßigkeiten betroffen

Das Fluggastrechteportal AirHelp nahm genauer unter Lupe in welchen Ländern es während der noch laufenden Sommersaison 2021 zu den meisten Problemen im Zusammenhang mit Flügen gekommen ist. Dabei nehmen Belgien, Frankreich und Deutschland unrühmliche Plätze ein. Trotz Corona haben sich die europäischen Bürger ihre Sommerurlaube nicht nehmen lassen und sind viel verreist – mehr als 400.000 Flüge wurden alleine in Europa verbucht. Kein Vergleich zu 2020. In den Jahren vor der Corona-Pandemie war diese Hauptreisezeit allerdings besonders anfällig für Flugprobleme. AirHelp wollte daher zum Ende der Ferien in Deutschland wissen, inwieweit Passagiere diesen Sommer von Verspätungen und Ausfällen in Europa betroffen waren. Die Analyse der Flugdaten von 15 europäischen Ländern für Juni und Juli 2021 zeigt: In Belgien, Frankreich und Deutschland gab es demnach die meisten Zwischenfälle. In Belgien wurde zwar vergleichsweise wenig geflogen (unter 10.000 Flüge im Juni und Juli), trotzdem ist die Zahl der von Verspätungen und Flugausfällen betroffenen Passagiere hoch: Fast jeder dritte Reisende (31 Prozent) hatten mit Störungen zu kämpfen. Das entspricht rund 271.000 Passagieren. Auch in Frankreich war mindestens jeder vierte Fluggast (26 Prozent) von Flugstörungen betroffen, das sind mehr als 3.660.000 Passagiere bei rund 57.200 analysierten Flügen. Ein Fünftel der Flüge ab Deutschland betroffen Die Deutschen machen nicht nur selbst gerne Urlaub, sondern Deutschland ist auch ein beliebtes Reiseziel für Europäer. Fast 60.000 Flieger haben in den letzten zwei Monaten die deutschen Flughäfen verlassen und rund 3,68 Millionen Passagiere in den Urlaub oder zurück in die Heimat transportiert. Dabei kam es auch hierzulande zu

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Juli 2021: Air Baltic hatte 209.146 Fluggäste

Die lettische Air Baltic konnte im Juli 2021 insgesamt 209.146 Passagiere befördern. Durchgeführt wurden 2.559 Flüge. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde eine Steigerung um 38 Prozent erzielt. Allerdings lag man um 69 Prozent unter der Beförderungsleistung von Juli 2019. „Dieser Sommer hat uns einiges versprechend gezeigt und ein Anzeichen dafür, dass die Erholung der Luftfahrtindustrie begonnen hat. Insbesondere die Auslastung unserer Flüge hat den höchsten Stand seit Beginn der Krise erreicht. Dennoch ist die Zahl der beförderten Passagiere im Juli um 64 % niedriger als im Juli 2019“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.   July, 2021 July, 2020 Change Number of passengers 209 146 151 529 +38% Number of flights 2 559 2 019 +27% 15-minute flight punctuality indicator 78% 97% -19%-points

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Hamburg: Condor fliegt neu nach Samos

Condor hat am Flughafen Hamburg eine neue Flugverbindung nach Samos aufgenommen. Dieses Ziel war zuvor ab dem norddeutschen Airport nicht nonstop erreichbar. Ab sofort steuert der Ferienflieger die griechische Insel einmal pro Woche an. „Griechenland ist auch in diesem Jahr – wie schon 2020 – besonders beliebt bei den Norddeutschen. Wir freuen uns sehr, unser Angebot auf die griechischen Inseln um ein weiteres Urlaubsziel erhöhen zu können. Die Insel Samos bietet das, wonach sich viele Reisende sehnen: Strand, Meer, Berge – Sonne gibt es auf einer der sonnreichsten Inseln Griechenlands gratis dazu“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Samos ergänzt das Flugangebot ab Hamburg zu den schönsten Mittelmeerzielen optimal und Gäste haben ab sofort damit die Möglichkeit direkt ab der Hansestadt mit Condor auf die griechische Urlaubsinsel zu fliegen“, so Tobias Schnitker, Head of Pricing & Revenue Short / Medium Haul. „Mit dem neuen Ziel freuen wir uns, unsere Partnerschaft mit dem Hamburg Airport weiter zu stärken und den Menschen der Region noch mehr Destinationen als Urlaubsziel anzubieten.“ Die Fluggesellschaft Condor setzt diesen Sommer wieder auf Vielfalt: Insgesamt steuert Condor 19 Nonstop-Ziele ab Hamburg an. Mit der Verbindung nach Samos fliegt die Fluggesellschaft ab sofort neun Urlaubsziele in Griechenland an, darunter Inseln wie Korfu, Kreta, Rhodos und Zakynthos. Condor verbindet die Hansestadt mit weiteren Sonnenzielen, wie zum Beispiel mit den kanarischen Inseln, Palma de Mallorca, Funchal und Hurghada.

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Zürich tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Der Flughafen Zürich-Kloten verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 45,1 Millionen Schweizer Franken. Damit ist man tiefer in die roten Zahlen gerutscht, denn im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde das Minus mit 27,5 Millionen Schweizer Franken ausgewiesen. Von Jänner bis Juni 2021 nutzten rund 2,1 Mio. Passagiere den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise, was einem Rückgang von 60,5 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ging die Anzahl Passagiere gar um 85,9 Prozent zurück. Die Anzahl Flugbewegungen verringerte sich im ersten Halbjahr 2021 um 31,9 Prozent auf 41.123 Starts und Landungen. Einzig die Anzahl Frachtflüge erhöhte sich (+18,6 Prozent), was sich auch positiv auf die Menge der umgeschlagenen Frachtgüter im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 auswirkte (+25,1 Prozent auf 180.788 Tonnen). Die Gesamterträge in den ersten sechs Monaten 2021 lagen gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 15,1 Prozent tiefer bei CHF 263,6 Millionen, gegenüber 2019 sind es sogar -55,2 Prozent. Dabei reduzierten sich insbesondere die aviatischen Erträge, die lediglich noch 25 Prozent der Gesamterträge ausmachten, während es vor Corona rund 55 Prozent waren. Die Betriebskosten nahmen im Vorjahresvergleich trotz eines hohen Anteils Fixkosten um 16,6 Prozent auf CHF 171,4 Millionen ab. Gegenüber 2019 verringerte sich die bereinigte Kostenbasis um 30,4 Prozent. Die Einsparungen sind hauptsächlich auf tiefere Personalaufwendungen als Folge der Kurzarbeit, tiefere Polizei- und Sicherheitskosten sowie weitere allgemeine Kostenreduktionen zurückzuführen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) sank im Vorjahresvergleich um 12,1 Prozent auf

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Swiss-Chef will maximal halbe Staatshilfe abrufen

Die Fluggesellschaft Swiss bezahlte laut Firmenchef Dieter Vranckxs im Juli 2021 einen Teil des staatlich garantierten Kredits zurück. Gegenüber RTS erklärte der Manager, dass 50 Millionen Franken überwiesen wurden. Dabei führte er aus, dass das Sommergeschäft gut gelaufen ist und man gut Geld verdienen konnte. Daher habe man die ersten 50 Millionen Schweizer Franken rückführen können. Die Kreditlinie, die gewährt wurde, beträgt 1,5 Milliarden Schweizer Franken. Vollständig abgerufen wurde das Darlehen bislang nicht. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, nicht mehr als die Hälfte des Kredits, also 750 Millionen Franken, auszugeben. Dieses Versprechen haben wir bisher gehalten. Im Juni hatten wir die Möglichkeit, 50 Millionen Franken zurückzuzahlen“, so Dieter Vranckx gegenüber RTS. „Wir haben es im Juni gesehen: Wenn die Geschäfte besser laufen, können wir einen Teil des Kredits zurückzahlen. Aber der Winter kommt, November und Dezember sind sehr schwierige Monate für eine Airline, werden wir wahrscheinlich wieder Finanzmittel abrufen müssen.“

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