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CO2-Zertifikate: Air-Berlin-Insolvenzverwalter verliert vor dem EuGH

Vor dem Europäischen Gerichtshof hat Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schlappe in Sachen der Kohlenstoffdioxid-Emissionszertifikate erlitten. Für die Masse zog der Jurist vor Gericht, um die nach der Insolvenz eingestellte Zuteilung von Gratis-Zertifikaten einzuklagen. Der Fall wurde vom Verwaltungsgericht Berlin zur Vorab-Entscheidung dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser lehnte das Ansinnen der Insolvenzmasse der ehemaligen Fluggesellschaft ab. Hintergrund der Klage ist, dass Air Berlin für den Zeitraum von 2012 bis 2020 kostenfreie Emissionszertifikate zugeteilt bekommen hatte. Diese sind handelbar und wurden teilweise auch verkauft. Die deutschen Behörden gaben an Air Berlin nach Insolvenz und Einstellung des Flugbetriebs aber keine Zertifikate mehr aus. Diese sind jedoch durchaus wertvoll und hätten zu Gunsten der Gläubiger verkauft werden können. Dazu kommt der Umstand, dass Air Berlin dies auch getan hat und zwar jene, die für 2018 zugesagt wurden, hatte man bereits vor August 2017 veräußert. Diese bekam man dann aber nicht. Daher zog Insolvenzverwalter Flöther zunächst vor das Verwaltungsgericht Berlin. Dieses legte den Fall dem Europäischen Gerichtshof zur Vorab-Entscheidung vor. Diese fiel zu Ungunsten von Air Berlin aus, so dass das deutsche Gericht das Urteil mit hoher Wahrscheinlichkeit übernehmen wird.

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Qatar Airways: Airbus kündigt Liefervertrag über 50 A321neo

Zwischen Golfcarrier Qatar Airways und Airbus herrscht schon länger dicke Luft. Nun ging der Hersteller in die nächste Eskalationsstufe und storniert einen Großauftrag über 50 A321neo. Das will die Fluggesellschaft aber nicht auf sich sitzen lassen und kündigt bereits eine Klage dagegen an. Qatar Airways prangert bereits seit längerer Zeit Mängel am Maschinentyp Airbus A350 an und kann diese seit mehreren Monaten nicht einsetzen. Die Zivilluftfahrtbehörde von Katar verpasste diesem Muster aufgrund von Lackmängeln Flugverbot. Gerichtlich fordert das Oneworld-Mitglied Schadenersatz in der Höhe von 618 Millionen U.S.-Dollar ein. Zunächst schien es so als wäre Qatar Airways die einzige Fluggesellschaft, die Qualitätsprobleme am Airbus A350 festgestellt habe. Nach und nach wurde jedoch bekannt, dass auch andere Carrier idente bzw. ähnliche Probleme festgestellt haben. Airbus hält dies für einen rein “kosmetischen Mangel”. In Doha sieht man die Angelegenheit komplett anders, wobei der Hersteller gegenüber Bloomberg äußerte, dass man die Schadenersatzklage für überzogen hält. Airbus löst nun die nächste Eskalationsstufe aus und storniert eine Großbestellung über 50 Maschinen der A321neo-Reihe. Der Auftrag stammt aus dem Jahr 2011 und war ursprünglich für das Ceo-Modell bestimmt. Ein Jahr später wurde dieser in Neo-Flugzeuge umgewandelt. Vor nicht allzu langer Zeit wandelte man einen Teil der Order in A321LR um. Der europäische Hersteller will jedoch nicht mehr liefern und steigt aus dem Vertrag aus. Gegenüber Reuters bestätigt ein Airbus-Sprecher: “Wir bestätigen, dass wir den Vertrag mit Qatar Airways über 50 A321 entlang unserer Rechte gekündigt haben”. Ein solcher Schritt wird von Flugzeugbauern sehr selten gesetzt und wenn

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Belgrad: Air Serbia nimmt vier weitere Strecken auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia nimmt im Sommerflugplan 2022 einige neue Ziele ab dem Flughafen Belgrad auf. Dabei handelt es sich um touristisch relevante Destinationen wie Rijeka und Palma de Mallorca. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Ab 21. April 2022 will Air Serbia zunächst an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag mit Airbus A319 zwischen Belgrad und Valencia fliegen. Ab Anfang Juni 2022 soll donnerstags und sonntags geflogen werden. Derzeit ist geplant, dass diese Route ganzjährig bedient werden soll. Nach Bari will der Carrier ab dem 5. Juni 2022 fliegen. Diese Strecke soll saisonal während der Sommerflugplanperiode an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Sonntag mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden. Palma de Mallorca will Air Serbia ab 11. Juni 2022 anbieten. Es handelt sich um keine gänzlich neue Verbindung, denn in der Vergangenheit hatte man diese bereits im Rahmen von Charterflügen im Programm. Neu ist lediglich, dass die Palma-Flüge nun als reguläre Linienflüge angeboten werden sollen. Ab 15. Juni 2022 will Air Serbia das kroatische Ziel Rijeka ansteuern. Auch diese Route ist saisonal und derzeit auf die Sommerperiode 2022 befristet. In der Vergangenheit wurde diese Strecke ganzjährig bedient, jedoch um Dezember 2019 eingestellt. Nun kommt das, zumindest temporäre, Comeback. Die Flüge sind für die Verkehrstage Mittwoch und Samstag mit ATR72 geplant.

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Emirates fliegt wieder mit Boeing 777 in die USA

Golfcarrier Emirates Airline bedient ab dem heutigen Freitag die U.S.-amerikanischen Ziele Chicago, Dallas Fort Worth, Miami, Newark, Orlando und Seattle wieder regulär. Am Samstag sollen wieder alle 12 Ziele in den Vereinigten Staaten angeflogen werden. Das Unternehmen setzte einige Verbindungen, die mit dem Muster Boeing 777 bedient werden, temporär aus. Hintergrund ist, dass dieser Maschinentyp bezüglich dem 5G-Mobilfunknetz noch keine Freigabe seitens der FAA hatte. Betroffen waren alle Operator. Die Fluggesellschaft betreibt auch Boeing 777-Frachtflugzeuge nach Chicago, Houston, Los Angeles, Columbus und Aguadilla, die Exporte und wichtige Fracht wie Lebensmittel und lebensrettende Medikamente und Pharmazeutika befördern. „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die unseren Kunden durch die vorübergehende Aussetzung von Flügen zu einigen unserer US-Destinationen entstehen. Sicherheit wird immer unsere oberste Priorität sein, und wir werden an dieser Front niemals spielen. Wir begrüßen die neueste Entwicklung, die es uns ermöglicht, wichtige Transportverbindungen in die USA wieder aufzunehmen, um Reisende und Frachtverlader zu bedienen. Wir sind uns jedoch auch sehr bewusst, dass dies eine vorübergehende Begnadigung ist und eine langfristige Lösung erforderlich wäre. Emirates wird weiterhin eng mit den Flugzeugherstellern und den zuständigen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um die Sicherheit und Kontinuität unserer Dienste zu gewährleisten“, so Emirates-Präsident Tim Clark.

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Das erwartet Reisende aktuell im Winterurlaub

Derzeit gilt es beim Schiurlaub so einiges zu beachten, denn beispielsweise Österreich, die Schweiz, Deutschland und Südtirol praktizieren unterschiedliche Regeln. In Italien ist unter anderem auch zu beachten, dass für die Nutzung offizieller Skigebiete eine Privathaftpflichtversicherung notwendig ist. Der nachstehende Gastbeitrag soll einen Überblick über die aktuellen Bestimmungen in den am häufigsten gebuchten Wintersportländer in Europa bieten. Österreich: Zurück auf die Piste – mit Après-Chill Einen Corona-Ausbruch wie in Ischgl zu Beginn der Pandemie möchte Österreich in der diesjährigen Skisaison unbedingt vermeiden. Nach Ende des Lockdowns für Geimpfte und Ungeimpfte hat das Land für 2022 einige Schutzvorkehrungen getroffen, die die erneute Bildung eines Hotspots verhindern sollen. In Österreich gilt in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die 2G-Regel – so auch beim Skifahren (ausgenommen: Kinder bis zwölf). Wintersportler benötigen für den Kauf eines Skipasses eine vollständige Impfung oder den Status als Genesener. Tickets können zumeist im Onlineshop oder an den Kassen vor Ort gekauft werden – hier wird der Nachweis über den 2G-Status erbracht. Ski- und Snowboardschulen sind geöffnet – auch hier greift in den klein gehaltenen Gruppen die 2G-Regel. Auf der Piste gilt Mindestabstand sowie FFP2-Maskenpflicht für alle ab 15 Jahren in den Gondeln, Sesselliften mit Haube und Zugangsbereichen zu den Liften. Bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr besteht keine Maskenpflicht, bis zum 14. Lebensjahr genügt ein enganliegender Mund-Nasenschutz. Seilbahnen, Skibusse, Sportshops und WC-Anlagen werden mit Kaltverneblungsgeräten desinfiziert. Zudem optimieren Kamerasysteme anhand von Dichtemessungen und Mobilitätsanalysen die Wartezeiten an den Kassen und Liften. Hinzu kommt der Verzicht auf das klassische Après-Ski,

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Mauritius: Einreise ohne Quarantäne nur für Geboosterte

Der Inselstaat Mauritius verschärft mit Wirksamkeit zum 19. Februar 2022 die Einreisbestimmungen. Ab diesem Tag gelten nur noch Personen, die eine Auffrischungsimpfung gegen Covid-19 nachweisen können, als vollständig geimpft. Konkret bedeutet das, dass bei allen Impfstoffen, ausgenommen Johnson&Johnson, drei Stiche notwendig sind. Beim genannten Vakzin gilt eine Nachimpfung als Auffrischung. Kreuzimpfungen werden anerkannt. Die letzte für die Einreise notwendige Spritze muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Zusätzlich müssen Einreisende einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Nur so kann man der ansonsten üblichen Hotel-Quarantäne entgehen. Eine Ausnahme gibt es für Genesene: Bei diesen reicht unter bestimmten Umständen auch der Nachweis einer Impfung als Auffrischung aus. Personen, die nicht oder unvollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen eine 14-tägige Hotelquarantäne auf eigene Kosten antreten. Weiters ist der Nachweis einer Krankenversicherung, die Erkrankungen an Covid-19 auf dem Gebiet von Mauritius abdeckt, dann obligatorisch.

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Wetlease: British Airways holt Iberia Express nach Gatwick

Die Iberia-Tochter Iberia Express wird zwischen April und Oktober 2022 im Auftrag der Konzernschwester ab London-Gatwick tätig sein. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrags wird der spanische Carrier einige Routen ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedienen. Der entsprechende Vertrag wurde bereits konzernintern unterschrieben. In Gatwick zieht British Airways die neue Tochtergesellschaft BA Euroflyer auf. Diese soll kostengünstiger als die Mainline operieren. Offensichtlich hat man Personalmangel, denn man holt sich zum Start Hilfe von der spanischen Schwester Iberia Express. Den Einsatz bestätigte der Konzern, jedoch macht man keine näheren Angaben darüber wie viele Maschinen im Auftrag von British Airways ab Gatwick fliegen werden. Die spanische Gewerkschaft USO hingegen erklärt, dass es sich um vier Flugzeuge handeln wird.

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A320neo: Swiss stellt Airspace-Kabine vor

Die Fluggesellschaft Swiss führt in ihren Maschinen der A320neo-Reihe das Kabinenkonzept „Airspace“ ein. Dieses beinhaltet insbesondere größere Gepäckfächer und ein neues Beleuchtungssystem. Noch in diesem Monat nehmen die ersten beiden Flugzeuge mit der neuen Kabine vom Typ A320neo ihren Liniendienst auf. Die Overhead-Bins sind laut Swiss um etwa 40 Prozent größer als beispielsweise im Airbus A320ceo. Sie bieten Platz für größere Gepäckstücke von bis zu 61 x 40 x 25 Zentimeter. Bis zu vier statt wie bisher drei Gepäckstücke finden in einem Gepäckfach nebeneinander Platz, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Das neue Beleuchtungskonzept soll sich je nach Tages- oder Nachtzeit am Biorhytmus der Passagiere orientieren. Von warmem Rot über Zwischentöne bis hin zu älterem Blau soll die Beleuchtung justiert werden können. Im Bereich der Sitze sollen die Fluggäste mehr Platz im Schulterbereich haben und die Waschräume sollen nun besser für Menschen mit Mobilitätseinschränkung nutzbar sein. „Trotz der Krise arbeiten wir als Premium-Carrier kontinuierlich daran, unseren Fluggästen weiterhin höchste Qualitätsstandards zu bieten. Dazu leistet das moderne und innovative Kabinenkonzept ‚Airspace‘ von Airbus für unsere Kund:innen auf der Kurzstrecke einen wichtigen Beitrag. Wir freuen uns sehr, ihnen mit mehr Platz für ihr Handgepäck und einem neuen, dem Biorhythmus angepassten Lichtkonzept noch mehr Komfort bieten zu können“, erklärt Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss. HB-JDD und HB-JDE haben bereits die neue Kabine Mit der HB-JDD hat die Lufthansa-Tochter Anfang dieses Monats den ersten Airbus A320neo, der mit der neuen Kabine ausgerüstet ist, übernommen. Dieser trägt den Taufnamen

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Ryanair droht mit vollständigem Rückzug aus Marokko

Die Ryanair Group befindet sich derzeit in einer Unstimmigkeit mit den Behörden von Marokko. Der Carrier droht mit dem vollständigen Abzug der Flugverbindungen ab Mai. Hintergrund ist, dass der Billigflieger mit den wiederholt ausgesprochenen Sperren internationaler Flüge nicht einverstanden ist. Die lokale Nachrichtenseite Maghreb Intelligence berichtet, dass der Kontakt zwischen Ryanair und den marokkanischen Behörden seit dem Beginn der Corona-Pandemie stark angespannt sein soll. Demnach ist der irische Konzern darüber verärgert, dass der Luftraum wiederholt geschlossen wurde und die Fluggesellschaft ihren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Fluggästen nicht nachkommen konnte. Angeblich sollen zehntausende Reisende betroffen sein. Aufgrund des wegen der Omikron-Variante ausgesprochenen Banns für alle internationale Passagierflüge sind die Ryanair-Verbindungen von/nach Marokko bis mindestens 1. Feber 2022 ausgesetzt. Derzeit gibt es noch keine Entscheidung darüber, ob die behördliche Maßnahme, die alle Airlines trifft, mit Ende Jänner 2022 auslaufen wird oder nicht. Ryanair hatte erst vor einigen Monaten die Eröffnung einer neuen Boeing-737-Basis auf dem Flughafen Agadir bekanntgegeben. Im Falle eines Rückzugs aus Marokko könnte auch diese geschlossen werden. Der lokale Tourismus betrachtet die aktuellen Entwicklungen mit Sorge, denn der irische Konzern soll in der Vergangenheit viele Urlauber eingeflogen haben.

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Australien: Queensland schafft Einreise-Quarantäne ab

Der australische Bundesstaat Queensland will sich mit Wirksamkeit zum 22. Jänner 2022 wieder vollständig für internationale Einreisen öffnen. Ins Land lassen will man allerdings ausschließlich Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind. Zusätzlich ist ein negativer PCR-Test, der zum Zeitpunkt des Besteigens des Flugzeugs nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorzulegen. Stichprobenartig sollen bei der Ankunft Antigen-Schnelltests vorgenommen werden. Allenfalls sollen ankommende Reisende innerhalb von 24 Stunden nach der Landung einen solchen in Australien absolvieren. Die bislang übliche Quarantäne entfällt. Ohne den Nachweis der vollständigen Impfung gegen Covid-19 soll die Einreise verweigert werden. Der Bundesstaat Queensland gilt bei Touristen nicht zuletzt aufgrund des Great Barrier Reef als besonders beliebt.

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