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Gescheiterte Investorensuche: Aviapartner Düsseldorf stellt Betrieb ein

Der Flughafendienstleister Aviapartner Düsseldorf wird seinen Geschäftsbetrieb am 31. Oktober 2025 endgültig einstellen. Diese Maßnahme ist die Folge einer gescheiterten Investorensuche im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das im Juni 2025 beantragt worden war. Von der Betriebsstilllegung sind rund 300 Mitarbeiter betroffen, deren Arbeitsplätze am Flughafen Düsseldorf verloren gehen. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens hatten sich zugespitzt, nachdem Aviapartner Düsseldorf bereits 2023 die Lizenz für die eigenständige Bodenabfertigung (Be- und Entladen von Luftfahrzeugen sowie Gepäckabfertigung) am Düsseldorfer Flughafen verloren hatte. Seitdem war das Unternehmen nur noch als Subunternehmer für andere Abfertiger tätig. Generalbevollmächtigter Georg Heidemann, der nach dem Insolvenzantrag zunächst den Betrieb stabilisiert hatte, erklärte, dass ohne einen Erwerber und neues Kapital zur Betriebsstilllegung keine Alternative bestehe. Der Verlust der eigenen Lizenz in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld konnte nicht mehr kompensiert werden. Der Flughafen Düsseldorf ist auf reibungslose Prozesse bei der Passagier- und Gepäckabfertigung angewiesen. Obwohl der Geschäftsbetrieb bis zuletzt weitergeführt werden konnte, müssen die betroffenen Beschäftigten nun entlassen werden. Gespräche mit dem Betriebsrat über einen möglichen Interessenausgleich und einen Sozialplan sollen zeitnah aufgenommen werden, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Das Insolvenzgeld sicherte die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter bis einschließlich August 2025. Der Fall Aviapartner ist ein deutliches Beispiel für die volatilen und wettbewerbsintensiven Bedingungen im Geschäft der Bodenabfertigungsdienstleistungen an großen Verkehrsflughäfen.

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Cebu Pacific sichert sich Airbus-Kapazität von Bulgaria Air für das Weihnachtsgeschäft

Cebu Pacific, die größte Billigfluggesellschaft der Philippinen, stärkt ihre Flottenkapazität für die besonders nachfragestarke Weihnachts- und Neujahrssaison durch ein strategisches Leasing-Abkommen mit der europäischen Fluggesellschaft Bulgaria Air. Im Rahmen eines sogenannten Damp-Lease-Vertrags bringt Cebu Pacific zwei Airbus A320-Flugzeuge aus Bulgarien in die Flotte, um die steigende Passagiernachfrage auf den wichtigsten Inlandsrouten zu bedienen. Die Vereinbarung sieht vor, dass die zwei 180-sitzigen Airbus A320ceo-Jets von Dezember 2025 bis Januar 2026 von Manila (mnl) aus vier hochfrequentierte Inlandsstrecken bedienen werden: Cebu, Davao, Iloilo und Cagayan de Oro. Bei einem Damp Lease stellt Bulgaria Air die Flugzeuge, das notwendige Cockpitpersonal, die Wartung und die Versicherung, während Cebu Pacific ihr eigenes Kabinenpersonal für die Flüge bereitstellt. Diese Maßnahme unterstreicht den proaktiven Ansatz von Cebu Pacific im Kapazitätsmanagement, um die operative Stabilität in Zeiten intensiver Reisetätigkeit zu gewährleisten. Angesichts globaler Herausforderungen, die die Verfügbarkeit von Flugzeugen und Triebwerken beeinflussen, stellt die kurzfristige Anmietung eine flexible und schnelle Lösung dar, um die Kapazitätsziele des Unternehmens zu erreichen und gleichzeitig langfristige Verpflichtungen zu vermeiden. Proaktive Kapazitätssteuerung als strategische Notwendigkeit Der philippinische Markt für Flugreisen verzeichnete in den letzten Jahren ein robustes Wachstum, wobei die Inlandsnachfrage, insbesondere während der Feiertage, regelmäßig Spitzenwerte erreicht. Cebu Pacific, die bereits 2024 ein ähnliches Abkommen mit Bulgaria Air zur Kapazitätsergänzung für fünf Monate geschlossen hatte, setzt diese Strategie fort. Diese kurzfristigen Leasing-Vereinbarungen sind für die Fluggesellschaften in Asien zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um die Lücken zu schließen, die durch Lieferverzögerungen bei Flugzeugherstellern und anhaltende Wartungsprobleme bei Triebwerken entstehen. Cebu Pacifics Präsident

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Wechsel an der Eurowings-Spitze: Max Kownatzki als Favorit für die Nachfolge von Jens Bischof gehandelt

Die Lufthansa Group steht vor einem bedeutenden Führungswechsel in ihrer wichtigen Tochtergesellschaft Eurowings. Konzernchef Carsten Spohr bestätigte am Donnerstag in Frankfurt, dass Jens Bischof, der Eurowings in den letzten Jahren erfolgreich zu einem zuverlässigen Gewinnbringer transformiert hat, Ende 2025 wie geplant mit Erreichen seines 60. Lebensjahres aus der Geschäftsführung ausscheiden wird. Die Suche nach einem Nachfolger läuft auf Hochtouren, wobei ein Name in Branchenkreisen als klarer Favorit gehandelt wird: Max Kownatzki, derzeitiger Vorstandsvorsitzender des Lufthansa-Joint-Ventures SunExpress. Sollte Kownatzki an die Spitze von Eurowings wechseln, wäre dies eine bemerkenswerte personelle Rochade innerhalb des Lufthansa-Konzerns und würde Bischof ein weiteres Mal auf einem Chefposten nachfolgen. Bischof selbst hatte bereits im Jahr 2020 das Ruder bei SunExpress an Kownatzki übergeben, als er den CEO-Posten bei Eurowings antrat. Die potenzielle Besetzung durch Kownatzki würde die Strategie des Konzerns fortsetzen, Führungskräfte mit tiefgehender Erfahrung im Low-Cost- und Touristiksegment auf Schlüsselpositionen zu setzen. Bischofs Erbe: Transformation zur Value-Airline Jens Bischof trat den Posten des Eurowings-Chefs im März 2020 an, kurz vor der globalen Luftfahrtkrise. Seine Amtszeit war von einer radikalen Neuausrichtung geprägt. Bischof forcierte die Transformation von Eurowings, die in den Jahren zuvor mit Komplexität und roten Zahlen zu kämpfen hatte, hin zu einer fokussierten und profitablen Value-Airline für europäische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese strategische Neuausrichtung zahlte sich in den letzten beiden Geschäftsjahren aus. Eurowings, die größte deutsche Ferienfluggesellschaft, erzielte 2024 erneut ein positives Jahresergebnis. Das gesamte Point-to-Point-Geschäftsfeld der Lufthansa Group, bestehend aus Eurowings und der Beteiligung an SunExpress, schloss das Jahr 2024 mit einem bereinigten ebit von

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Airbus trotzt Engpässen: Hersteller hält an 820 Auslieferungen fest – Konzernumbau des Auftragsvolumens

Der europäische Luftfahrthersteller Airbus hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 insgesamt 507 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert und hält damit trotz eines von CEO Guillaume Faury als „komplex und dynamisch“ beschriebenen operativen Umfelds an seinem ehrgeizigen Ziel von rund 820 Auslieferungen für das Gesamtjahr fest. Die Bilanz des Konzerns für die ersten neun Monate bis zum 30. September 2025 zeigte eine solide finanzielle Leistung, gestützt durch wachsende Umsätze in allen drei Hauptdivisionen, obwohl das Auftragsvolumen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückging. Airbus erwirtschaftete in diesem Zeitraum einen Umsatz von 47,4 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) belief sich auf 4,1 Milliarden Euro, während das berichtete Ebit bei 3,4 Milliarden Euro lag. Die Erträge pro Aktie erreichten 3,34 Euro. Der freie Cashflow vor Kundenfinanzierung war jedoch mit -0,9 Milliarden Euro noch negativ, was die hohe Belastung durch die Vorfinanzierung des Produktionshochlaufs widerspiegelt. Faury bestätigte, dass die Auslieferungen weiterhin am Ende des Jahres stark gebündelt (backloaded) seien. Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass der Umsatz im Kerngeschäft Verkehrsflugzeuge um drei Prozent auf 33,9 Milliarden Euro stieg, primär durch die höhere Zahl von Auslieferungen und ein Zuwachs im Dienstleistungsgeschäft. Auch die Sparten helicopters und defense and space trugen signifikant zum Konzernergebnis bei und verzeichneten Umsatzsteigerungen von 16 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro beziehungsweise 17 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Der Flaschenhals Lieferkette: Modifizierte Hochlaufpläne Die primäre Herausforderung für Airbus bleibt die Instabilität und Kapazitätsgrenze in der globalen Lieferkette. Um das Produktionsziel von 820 Flugzeugen zu erreichen, müsste das

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Neuausrichtung trotz Rekordergebnissen: ANA stellt Betrieb der Low-Cost-Marke Air Japan ein

Der japanische Luftfahrtgigant All Nippon Airways (ANA) hat am 30. Oktober 2025 inmitten der Bekanntgabe von Rekordergebnissen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 eine tiefgreifende strategische Entscheidung getroffen: die Einstellung des Flugbetriebs unter der Marke Air Japan. Obwohl Air Japan als juristische Einheit mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate) innerhalb der ANA Group bestehen bleiben wird, werden ihre operativen Aufgaben von der Hauptlinie ANA übernommen. Die Entscheidung zur Markenrealignierung wurde mit den Herausforderungen des globalen Geschäftsumfelds begründet, darunter der militärische Konflikt in der Ukraine, Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen sowie die verlängerten Bodenzeiten der Boeing 787-Flugzeuge. Diese unerwartete Restrukturierung betrifft AirJapans derzeitige Flotte von zwei Boeing 787-8-Flugzeugen, die touristische Verbindungen zwischen Tokio-Narita und drei asiatischen Zielen – Seoul-Incheon, Bangkok und Singapur – bedienen. Diese Dienste werden bis zum 29. März 2026 eingestellt. Die zweite Low-Cost-Marke des Konzerns, Peach, die eine reine Airbus-Schmalrumpfflotte betreibt, ist von dieser Umstrukturierung nicht betroffen. Die Stilllegung von AirJapan, die erst 2022 als hybrider, wertorientierter internationaler Carrier zur Konkurrenzierung von Japan Airlines’ (JAL) Zipair Tokyo gestartet wurde, markiert das Ende eines kurzlebigen Experiments im wachsenden Segment des asiatischen Preisfliegermarktes. Sie unterstreicht die Notwendigkeit für ANA, die Ressourceneffizienz angesichts globaler Engpässe und interner Herausforderungen zu maximieren. Rekordgewinne und die Rolle des internationalen Verkehrs Die strategische Entscheidung zur Einstellung von AirJapan wird von einem beeindruckenden finanziellen Fundament untermauert. ANA meldete für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2025/26 ein historisches Betriebsergebnis: Der Betriebsertrag erreichte einen Rekordwert von 1,19 Billionen Yen (etwa 7,9 Milliarden US-Dollar), bei einem operativen Gewinn von 97,6

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Turbulente Zeiten bei Swiss: Triebwerksmangel zwingt zur Stilllegung der Airbus A220-100 Flotte

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, sieht sich aufgrund der weltweiten Probleme mit den Pratt & Whitney Geared Turbofan (GTF)-Triebwerken zu drastischen operativen Maßnahmen gezwungen. Wie Swiss-Finanzvorstand Dennis Weber am Donnerstag bei der Vorstellung der Quartalsbilanz in Zürich bekannt gab, zieht die Fluggesellschaft bis auf Weiteres ihre gesamte Flotte von neun Airbus A220-100 aus dem Betrieb. Die Triebwerke dieser stillgelegten Maschinen sollen demontiert und als Ersatzteile verwendet werden, um die Verfügbarkeit der größeren und strategisch wichtigeren 21 Airbus A220-300 zu gewährleisten. Diese Entscheidung ist ein deutliches Zeichen für die kritische Lage, die der anhaltende Triebwerksmangel in der Luftfahrtindustrie verursacht. Die Reaktivierung der A220-100 ist bei Swiss nicht vor dem Jahr 2027 geplant. Der Finanzvorstand betonte, dass die Konzentration auf den Betrieb der A220-300-Flotte auch dazu beitragen werde, die Betriebskosten zu senken und die operative Stabilität zu verbessern. Die Notmaßnahme, die Flotte zu verkleinern, erfolgt in einer Zeit, in der Swiss bereits ein schwierigeres Marktumfeld verzeichnet. Der Betriebsgewinn für die ersten neun Monate 2025 sank auf 411,2 Millionen Franken, was einem Rückgang von fast einem Fünftel im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Laut Weber ist dies unter anderem auf eine schwächere Nachfrage nach Economy-Tickets auf den Transatlantikstrecken zurückzuführen. Der GTF-Krise entkommen: Die strategische Stilllegung Die Stilllegung der A220-100-Flotte durch Swiss ist die direkteste Reaktion einer europäischen Fluggesellschaft auf die GTF-Triebwerkskrise, die seit 2023 die Luftfahrtbranche in Atem hält. Die von Pratt & Whitney hergestellten Triebwerke der pw1100g- und pw1500g-Serien, die sowohl die Airbus A320neo- als auch

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Lieferengpässe: Lufthansa verlängert Einsatzzeit von A340-600 und A380

Der Luftfahrtkonzern Lufthansa sieht sich angesichts anhaltender und teils eskalierender Lieferverzögerungen bei den Langstreckenflugzeugen von Boeing und Airbus gezwungen, seine Flottenstrategie neu zu justieren. Trotz der Freude über eine historische Doppelauslieferung von zwei Boeing 787-9 Dreamlinern innerhalb von zwei Tagen – ein Novum in der 100-jährigen Geschichte der Lufthansa bei Langstreckenflugzeugen – steht der Konzern vor substanziellen Herausforderungen bei der Umsetzung seiner mittelfristigen Flottenplanung und der Einführung neuer Bordprodukte. Konzernchef Carsten Spohr bestätigte am Donnerstag in Frankfurt, dass die hochmodernen Langstreckenflugzeuge Boeing 777-9 und Airbus A350-1000 der Lufthansa nicht vor dem Jahr 2027 zur Verfügung stehen werden. Diese Verzögerungen wirken sich unmittelbar auf die operativen Planungen aus: Um die Kapazitätslücke zu schließen, wird Lufthansa die Lebensdauer ihrer Großraumflugzeuge verlängern. So soll die Airbus A380-Flotte voraussichtlich noch „fünf Jahre plus“ im Einsatz bleiben. Zudem wird die bereits als Auslaufmodell geltende Airbus A340-600 auch im Sommerflugplan 2026 am Drehkreuz Frankfurt weiterhin Linienflüge übernehmen. Die langfristige Vision des Konzerns, das neue Interkontprodukt Allegris (Lufthansa) und Swiss Senses (Swiss International Air Lines) flächendeckend auszurollen, wird durch die Verzögerungen ebenfalls beeinflusst. Das Ziel bleibt, die Umrüstung aller Interkontinentalflugzeuge bei Lufthansa und Swiss bis zum Ende des Jahrzehnts abzuschließen. Lieferengpässe diktieren den Einsatzplan der Langstreckenflotte Die massiven Lieferverzögerungen, insbesondere beim Boeing 777X-Programm, das sich unter anderem wegen Zertifizierungsherausforderungen erneut verschoben hat, zwingen die Lufthansa zu kurzfristigen operativen Entscheidungen. Die geplante Einführung des 400-sitzigen Flaggschiffs Boeing 777-9 am Frankfurter Drehkreuz verschiebt sich nach Spohrs Angaben in den Sommerflugplan 2027. Damit verfehlt Boeing die ursprünglichen Auslieferungspläne, die vor

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Neugestaltung des Flughafen-Zubringers: Aus Vienna Airport Lines wird der Vienna Airport Bus

Die ÖBB und ihre Tochtergesellschaft, die Österreichische Postbus AG, haben den Start ihres neu gestalteten Flughafen-Zubringerangebots unter der Bezeichnung Vienna Airport Bus (VAB) bekannt gegeben. Die bisher unter Vienna Airport Lines firmierenden Buslinien bleiben mit ihren Routen erhalten, präsentieren sich aber fortan in einer auffälligen türkisen Farbgebung. Mit dieser visuellen Änderung soll die Erkennbarkeit der Busse auf den Strecken vom und zum Flughafen Wien deutlich gesteigert werden. Das Angebot umfasst weiterhin drei Linien, die nun als VAB 1, VAB 2 und VAB 3 verkehren und unterschiedliche Teile der Stadt anbinden. Die Linie VAB 1 fährt nahezu rund um die Uhr und verbindet den Westbahnhof sowie den Hauptbahnhof mit dem Flughafen, wobei der Takt überwiegend bei 30 Minuten liegt. Die Linie VAB 2 bietet eine schnelle Direktverbindung zum Schwedenplatz in der Innenstadt und verkehrt tagsüber alle 30 Minuten. VAB 3 bedient die Donaustadt, fährt jedoch lediglich einmal pro Stunde. Insgesamt kommen zwölf barrierefreie Busse mit Gepäckregalen zum Einsatz, deren Automaten ebenfalls ein Redesign erfahren haben. Die Fahrpreise für den Vienna Airport Bus liegen bei elf Euro für eine Einzelfahrt und 20 Euro für Hin- und Rückfahrt. Kinder zahlen sechs beziehungsweise elf Euro. Durch Kooperationspartner wie Austrian Airlines oder die People’s Air Group ist ein geringfügig ermäßigter Tarif erhältlich. Das Busangebot positioniert sich damit preislich unter dem speziellen City Airport Train (CAT), dessen Einzelfahrt etwa 15 Euro kostet. Im Jahr 2024 nutzten laut ÖBB rund 800.000 Passagiere das Busangebot. Die teils eingeschränkten Betriebszeiten der VAB-Linien, insbesondere der Linie 3, könnten jedoch die

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Swiss und Flughafen Zürich führen „Sunflower Initiative“ für unsichtbare Einschränkungen ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines und die Flughäfen Zürich und Genf werden per 1. November 2025 Teil der globalen „Sunflower Initiative“ (Sonnenblumen-Initiative). Ziel des Programms ist es, Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen, wie Autismus, ADHS, Demenz oder Epilepsie, diskret zu erkennen und ihnen einen verständnisvolleren Reiseablauf zu ermöglichen. Das zentrale Element der Initiative ist ein grünes Umhängeband mit dem gelben Sonnenblumenmotiv, das betroffene Reisende freiwillig tragen können. Dieses stille Symbol signalisiert den Flughafen- und Airline-Mitarbeitern, dass die Person in bestimmten Situationen möglicherweise mehr Zeit, Geduld, Hilfe oder Verständnis benötigt. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, betonte, dass die Teilnahme an der Initiative dazu beitragen solle, Barrieren abzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Gäste verstanden fühlen. Weltweit leben über eine Milliarde Menschen mit einer solchen nicht sichtbaren Einschränkung, für die Flugreisen oft eine besondere Herausforderung darstellen. Der Flughafen Zürich stellt die Umhängebänder ab dem 1. November kostenlos an verschiedenen Stellen zur Verfügung, unter anderem an den Treffpunkten für mobilitätseingeschränkte Personen (PRM Pick-Up Points) sowie an den Infoschaltern. Auch am Flughafen Genf sind die Bänder erhältlich. Die Initiative, die bereits an zahlreichen internationalen Flughäfen und Veranstaltungsorten etabliert ist, gewinnt weltweit an Bedeutung und wird von der Hidden Disabilities Sunflower Scheme koordiniert. Das Tragen des Bandes soll dabei lediglich Bewusstsein, Respekt und Empathie fördern und ersetzt keine Begleit- oder Rollstuhlservices. Auch ermöglicht es kein bevorzugtes Vorankommen bei Check-in, Sicherheitskontrollen oder Boarding. Die Initiative steht vielmehr für einen weiteren Schritt hin zu einer inklusiveren Reisekultur.

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Brussels Airlines nimmt neue Langstreckenverbindung nach Kilimanjaro auf

Brussels Airlines erweitert ihr Afrika-Streckennetz und wird ab dem 3. Juni 2026 erstmals Direktflüge nach Kilimanjaro in Tansania anbieten. Die neue Langstreckenverbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-300 mit insgesamt 288 Sitzen in den Klassen Business, Premium Economy und Economy. Mit der Aufnahme der Destination festigt die belgische Fluggesellschaft ihre Position als wichtiger Akteur im Flugverkehr nach Subsahara-Afrika. Kilimanjaro wird das 18. Ziel von Brussels Airlines in Subsahara-Afrika und das fünfte in Ostafrika sein. Es ergänzt die bestehenden Verbindungen nach Entebbe (Uganda), Kigali (Ruanda), Bujumbura (Burundi) und Nairobi (Kenia). Die Route bietet Reisenden direkten Zugang zum Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, sowie zu Tansanias weltberühmten Nationalparks, wie der Serengeti und der Ngorongoro Conservation Area, beides UNESCO-Welterbestätten. Dorothea von Boxberg, CEO von Brussels Airlines, bezeichnete Subsahara-Afrika als das „zweite Zuhause“ der Airline und betonte die Bedeutung der Verbindung für die lokale Wirtschaft Tansanias. Neben der neuen Langstreckenverbindung nach Tansania baut Brussels Airlines auch ihr Kurz- und Mittelstreckenangebot für den Sommer 2026 aus. Im Afrika-Netz wird die Frequenz nach Freetown (Sierra Leone) von fünf auf sechs wöchentliche Flüge erhöht. Im Europaverkehr gibt es ebenfalls signifikante Steigerungen: Verbindungen nach Spanien und Portugal erhalten 17 zusätzliche wöchentliche Flüge zu Zielen wie Barcelona, Malaga, Alicante und Porto. Auch die Frequenzen nach Kopenhagen (+5), Prag (+4) und Budapest (+2) werden deutlich aufgestockt. Die neuen Flüge nach Kilimanjaro sind bereits buchbar, wobei Hin- und Rückflugtarife ab 519 Euro starten. Die Expansion unterstreicht die Wachstumsstrategie von Brussels Airlines innerhalb des

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