
Riyadh Air nimmt Betrieb auf und fordert die etablierten Golf-Airlines heraus
Mit dem Jungfernflug von Riad nach London Heathrow am 26. Oktober 2025 hat Saudi-Arabien offiziell seinen ambitionierten Vorstoß in den globalen Luftfahrtmarkt gestartet. Die neue staatliche Fluggesellschaft Riyadh Air, unterstützt durch den saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), markiert einen zentralen Pfeiler der „Vision 2030“ des Königreichs. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren, den Tourismus massiv auszubauen und Riad als bedeutendes globales Drehkreuz für Verkehr und Logistik zu etablieren. Die Aufnahme des Flugbetriebs, beginnend mit einer Schlüsselverbindung in Europa, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem ehrgeizigen Ziel: ein Netzwerk von über 100 Destinationen innerhalb der nächsten fünf Jahre aufzubauen. Damit positioniert sich Riyadh Air unmittelbar als ernstzunehmender Konkurrent zu den etablierten Golf-Riesen wie Emirates und Qatar Airways. Der Premierenflug RX401 startete in den frühen Morgenstunden in Riad und landete nach einer Flugzeit von sechs Stunden und 48 Minuten in London. Die Passagiere dieses historischen Fluges bestanden ausschließlich aus Mitarbeitern von Riyadh Air und des PIF sowie geladenen Partnern und Gästen. Dieses Verfahren einer internen Inbetriebnahme soll Berichten zufolge auch für die nächsten Flüge beibehalten werden, um Prozesse zu optimieren und das Personal weiter zu schulen. Die Strecke zwischen Riad und der britischen Hauptstadt soll künftig täglich bedient werden. Als nächste internationale Destination ist Dubai vorgesehen, was die regionale Konkurrenzsituation zusätzlich verschärfen dürfte. Gigantische Flottenaufträge als Basis des Wachstums Die rasante Expansion von Riyadh Air basiert auf einer in der Luftfahrtgeschichte beispiellosen Größenordnung an Flugzeugbestellungen für einen neuen Betreiber. Die Flotte, mit








