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Barcelona: Level fliegt künftig unter eigenem AOC

Die International Airlines Group beabsichtigt, dass die Billigmarke Level künftig nicht mehr von Iberia betrieben wird, sondern unter eigenen Zertifikaten als vollwertige Fluggesellschaft auf dem Markt aktiv sein soll. Derzeit befindet sich das Unternehmen in der Zulassungsphase. Es wird damit gerechnet, dass “in Kürze” AOC und Betriebsgenehmigung seitens der spanischen Behörden erteilt werden. Der Flugbetrieb, der momentan von Iberia für Level durchgeführt wird, soll dann in Eigenregie erfolgen. Näher will die International Airlines Group darauf noch nicht eingehen, denn im Rahmen des Kapitalmarkttages wurde dieser Umstand nur beiläufig erwähnt. In der Vergangenheit gab es bereits zwei dezidierte Level-Flugbetriebe. Einerseits handelte es sich um die französische Openskies, die vollständig auf die Marke Level umgestellt wurde. Diese ehemalige IAG-Tochter war für den Betrieb der Lowcost-Langstreckenflüge ab Paris-Orly zuständig. Während der Corona-Pandemie hat man beschlossen, dass diese wegen anhaltender Verluste aufgegeben werden. Openskies wurde anschließend in die freiwillige Liquidation geschickt, da sich kein Kaufinteressent gefunden hat. Andererseits unterhielt man unter dem Namen Level Europe GmbH (vormals Anisec Luftfahrt GmbH) eine Tochter-Airline in Wien. Diese war nebst der österreichischen Hauptstadt auch kurzzeitig mit einer Basis in Amsterdam-Schiphol vertreten. Erfolgreich war der Carrier nie, denn von Anfang an hatte man massive Probleme die Flugzeuge auszulasten, was möglicherweise auch am starken Konkurrenzkampf gelegen haben könnte. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde von der damaligen Kurz-Regierung darüber nachgedacht und auch kurzzeitig verhandelt, dass auf Basis der Level Europe in Kooperation mit der IAG ein Nachfolger für Austrian Airlines entstehen könnte. Letztlich hat man sich aber dafür entschieden der

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Air Baltic meldet Rekordumsatz

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres de bislang höchsten Einnahmen erzielen. Der Umsatz wird mit 510,6 Millionen Euro, etwa 41 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, angegeben.  Darüber hinaus wurden die ersten neun Monate mit einem vergleichbaren EBITDAR von 129,5 Mio. EUR abgeschlossen, was den Wert des Jahres 2022 um über 74 Mio. EUR übertrifft. Auch die Ergebnisse für das dritte Quartal 2023 zeigen einen Aufwärtstrend: Mit einem vergleichbaren EBITDAR von 72,7 Mio. EUR und einer EBITDAR-Marge von 33,2 % sowie einem Umsatz von 219,3 Mio. EUR wurde ein Rekordwert erreicht. Die letztgenannte Zahl stellt einen Anstieg von 28 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum dar und unterstreicht das starke Wachstum und die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens im Markt.  „Im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 hat Air Baltic durchweg eine starke finanzielle und operative Leistung gezeigt. In diesem Zeitraum erlebten wir einen Rekordsommer mit fast einer halben Million Passagieren pro Monat und einem stetigen Anstieg der Gesamtnachfrage. Dieses Wachstum spiegelt sich in unseren Einnahmen wider, die den Meilenstein von einer halben Milliarde Euro überschritten haben. Trotz der Herausforderungen bei der Versorgung mit Ersatztriebwerken und der Zuverlässigkeit, die zu einem Flugverbot führten und die Leistung im dritten Quartal beeinträchtigten, erzielte Air Baltic eine der höchsten EBITDAR-Margen, die jemals im dritten Quartal erzielt wurden. Ohne die Triebwerksprobleme hätten die Ergebnisse noch besser ausfallen können“, so Firmenchef Martin Gauss. 

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Flughafen Skopje plant Erweiterung der Check-in-Schalter

Der Flughafen Skopje plant die Einrichtung von zehn zusätzlichen Check-in-Schaltern. Grund dafür sind die stetig steigenden Passagierzahlen. Der Flughafen Skopje plant, bis zum nächsten Jahr zehn zusätzliche Check-in-Schalter einzurichten. Grund dafür sind die stetig steigenden Passagierzahlen, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Derzeit verfügt der Flughafen über 23 Check-in-Schalter.

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Hainan Airlines stockt Flüge nach Europa auf

Die Fluggesellschaft Hainan Airlines wird in der Sommersaison ihr Flugangebot in Europa ausbauen. Unter anderem werden die Flüge nach Berlin und Manchester aufgestockt. Die Fluggesellschaft Hainan Airlines plant, mit Beginn der Sommerzeit den Flugverkehr nach Europa auszuweiten. Betroffen sind Flüge nach Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien. Die deutsche Hauptstadt Berlin will die Airline mit einem erweiterten Flugangebot bedienen. Konkret sollen in der Sommersaison fünf statt drei wöchentliche Flüge nach Berlin angeboten werden. Die Flüge finden ab Peking statt. Auch Manchester soll mehr Flüge erhalten, berichtet das Portal Aero Routes. Die Fluggesellschaft plant sieben wöchentliche Flüge nach Manchester, drei mehr als bisher. Auch die spanische Hauptstadt Madrid soll öfter angeflogen werden. Im Sommer soll Madrid dreimal wöchentlich angeflogen werden, bisher waren es zwei Flüge pro Woche. Aber auch in Italien wird das Flugangebot ausgeweitet. Die Hauptstadt Rom wird vom Standort Chongqing aus auf drei wöchentliche Flüge aufgestockt, vom Standort Shenzhen aus soll Rom viermal wöchentlich angeflogen werden.

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Etihad Airways baut Flugangebot in Europa aus

Die Fluggesellschaft Etihad Airways wird ihr Flugangebot in Europa ausbauen. Die Strecken, die ausgebaut werden sollen, sind Athen, Malaga und Nizza. Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat ihre Pläne für die kommende Sommersaison 2024 bekannt gegeben. Etihad Airways plant eine Ausweitung des Angebots in Europa, konkret sollen die Flüge nach Athen, Malaga und Nizza erhöht werden. Die Stadt Athen wird derzeit mit sieben wöchentlichen Flügen bedient, diese sollen im kommenden Sommer auf zwölf Flüge aufgestockt werden, so das Portal Aero Routes. Ab dem 14. Juli sollen es sogar 14 wöchentliche Flüge sein. Auch die Stadt Málaga soll mehr Flüge erhalten: Die Zahl der wöchentlichen Flüge zwischen Abu Dhabi und Malaga soll von zwei auf drei erhöht werden. Außerdem soll Nizza saisonal angeflogen werden. Für die Strecke Abu Dhabi-Nizza sind zwei wöchentliche Flüge geplant.

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Etihad Airways stockt Bangkok-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat angekündigt, die Strecke zwischen Abu Dhabi und Bangkok auszubauen. Die Fluggesellschaft plant 17 wöchentliche Flüge auf dieser Strecke. Die Fluggesellschaft Etihad Airways hat angekündigt, die Strecke Abu Dhabi-Bangkok auszubauen. Derzeit wird die Strecke mit 14 wöchentlichen Flügen bedient, ab Ende Februar soll die Anzahl der Flüge erhöht werden. Laut dem Portal Aero Routes plant die Fluggesellschaft eine Aufstockung auf 17 wöchentliche Flüge.

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Air Asia X überrascht mit starken Quartalszahlen

Die hauptsächlich auf der Langstrecke aktive Billigfluggesellschaft Air Asia X konnte im dritten Quartal 2023 einen Gewinn in der Höhe von 12,9 Millionen U.S.-Dollar einfliegen. Das Management beziffert den Umsatz mit rund 139 Millionen U.S.-Dollar. Auch hatte man erheblich mehr Fluggäste an Bord. Der Carrier gibt an, dass im dritten Quartal des laufenden Jahres 807.000 Passagiere befördert wurden und die Kapazität um 24 Prozent ausgebaut werden konnte. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnten damit mehr als zehnmal so viele Reisende geflogen werden. Mit ihrer aktuellen Flotte von 17 Airbus A330-300 und einem noch ausstehenden Auftrag über 15 A330-900 kann sich Air Asia X nun auf die Suche nach künftigen Einsatzmöglichkeiten für ihre Flotte konzentrieren.   „Unsere Strategie, die Erholung des Unternehmensnetzwerks zu verbessern und die Erträge entsprechend der Nachfrage in unseren Kernmärkten zu steigern, hat weiterhin Priorität“, erklärt Chief Executive Officer Benyamin Ismail. AirAsia X freut sich, mitteilen zu können, dass in den vergangenen 12 Monaten alle wichtigen Geschäftskennzahlen weiterhin die Erwartungen übertroffen haben, auch wenn sich die Reisenachfrage nach dem anfänglichen Boom aufgrund des Nachholbedarfs normalisiert hat.“   Auch ist es Air Asia X nun gelungen das Insolvenzverfahren zu verlassen. Man befand sich über zwei Jahre lang in einem PN17-Verfahren. Noch im Juli 2023 lehnte das Gericht einen entsprechenden Antrag ab. Nun sahen die Richter, auch unter dem Eindruck der jüngsten Finanzzahlen, die Situation anders und haben den Carrier aus dem Insolvenzverfahren entlassen.

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Kleineres Flugzeug eingesetzt: Chaos und Ärger auf Eurowings-Flug von Palma nach Düsseldorf

Am 18. November 2023 sollten die Passagiere des Eurowings-Fluges EW9583 mit einem Airbus A320 von Palma de Mallorca nach Düsseldorf fliegen. Wegen technischer Probleme konnte diese Maschine nicht genutzt werden, so dass Eurowings Europe die 9H-EXQ stellte. Damit ging der Ärger aber erst so richtig los. Die ursprünglich geplante Maschine kann bis zu 180 Fluggäste befördern. Das Ersatzflug, ein Airbus A319, verfügt jedoch über 30 Sitzplätze weniger. Dies führte dazu, dass eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Passagieren nicht befördert werden konnte. Stehplätze sind an Bord von Verkehrsflugzeugen nicht erlaubt. Die Unzufriedenheit der betroffenen Reisenden war enorm, denn hinsichtlich Umbuchungen auf andere Flüge soll es nur sehr langsam und schleppend voran gegangen sein. Auch soll sich der eine oder andere schlecht behandelt geführt haben und nicht verstanden haben warum genau er nicht mitfliegen darf. Auch unter den Fluggästen, die mit der 9H-EXQ nach Düsseldorf fliegen durften, war es nicht gerade ohne Diskussionen. Der Grund dafür ist, dass überdurchschnittlich viele Reisende kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen gekauft hatten. Diese wurden aber nicht gegeben, sondern die Plätze wurden komplett neu verteilt. Teilweise hängt es auch damit zusammen, dass die betroffenen Reihen bzw. Sitze im Maschinentyp Airbus A319 – im Gegensatz zum A320 – schlichtweg nicht vorhanden sind. Unabhängig davon: Die 9H-EXQ hat den Flughafen Palma de Mallorca dann mit mehr als drei Stunden Verspätung verlassen. Dies näherte wohl bei vielen Reisenden die Hoffnung darauf, dass eine Entschädigung gemäß Fluggastrechteverordnung fällig werden könnte. Relevant ist aber nicht der Zeit des Abfluges, sondern der Ankunft. Der Europäische

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BGH: Wer keine frühestmögliche Ersatzbeförderung anbietet, muss entschädigen

Eigentlich sind die Rechte, die Passagiere aufgrund der EU-Verordnung 261/2004 klar definiert. Eigentlich, denn manche Airlines interpretieren diese sehr speziell. Der Bundesgerichtshof entschied am 22. November 2023 neuerlich, dass Passagiere bei Unregelmäßigkeiten das Recht auf einen Ersatzflug zum frühestmöglichen Zeitpunkt haben. Bei vielen Fluggesellschaften ist es gängige Praxis, dass die Umbuchung auf andere Fluggesellschaften und/oder andere Allianzen verweigert wird. Nur eigene Flüge würden in Frage kommen. Dies ist rechtswidrig, haben unter anderem der Europäische Gerichtshof und der österreichische OGH bereits in mehreren Verfahren entschieden. Der deutsche Bundesgerichtshof musste sich mit einem Flug, der Anfang 2020 wegen einer Unwetterwarnung gestrichen wurde, befassen. Die Kläger wollten von Keflavik nach München fliegen. Die Umbuchung auf eine Flugverbindung, die noch am gleichen Tag – wohlgemerkt nach dem Unwetter – stattgefunden hätte, wurde verweigert. Stattdessen mussten die Reisenden noch zwei weitere Tage in Island bleiben. Die Airline war der Ansicht, dass es überhaupt keinen Sinn gemacht hätte, wenn auf den stattgefundenen Flug am gleichen Tag umgebucht worden wäre, denn eine Ankunftsverspätung von drei Stunden wäre nicht zu vermeiden gewesen. Unter Berufung auf außergewöhnliche Umstände (Unwetter) hat man auch die Auszahlung von Entschädigungsleistungen verweigert. Weiteres Argument: Bei Ersatzflügen würden nur jene in Frage kommen, die eine Ankunft mit weniger als drei Stunden Verspätung ermöglichen würden. Mit dieser Argumentation obsiegte die Fluggesellschaft in den Vorinstanzen. Die Kläger haben aber nicht locker gelassen und sind bis vor den BGH gezogen. Dieser sieht die Angelegenheit gänzlich anders und hat zu Gunsten der Passagiere entschieden. Maßgeblich für die Entscheidung war,

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Michael O’Leary findet Kartellverfahren in Italien „lächerlich“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat in Italien seit einigen Monaten Ärger mit dem Bundeskartellamt am Hals. Der Carrier hat in diesem Staat einen Marktanteil von 40 Prozent und ist damit der mit Abstand größte Anbieter. Michael O’Leary hingegen will mit den Wettbewerbshütern eher nicht kooperieren. Die italienischen Behörden nehmen die in diesem Jahr bei vielen Anbietern stark gestiegenen Ticketpreise unter die Lupe und haben gar in Aussicht gestellt, dass es zu regulatorischen Eingriffen kommen könnte. Neben Ryanair sind auch zahlreiche andere Airlines von Verfahren betroffen. Der irische Billigflieger pocht auf die freie Gestaltung der Ticketpreise, die unter anderem in einer EU-Verordnung verankert sind. Auch der Algorithmus, mit dem das Verkaufssystem des Lowcosters die Preise bildet, soll in Italien unter die Lupe genommen werden. Genau das will Michael O’Leary aber nicht offenlegen und bezeichnet gar das ganze Prüfverfahren als “lächerlich”. Während einer in Lissabon abgehaltenen Veranstaltung meinte er gar, dass in Italien eine “Bande von Populisten ab Werk” wären.

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