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Widerøe-Übernahme durch Norwegian: Wettbewerbsbehörde hat massive Bedenken

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle beabsichtigt die Regionalfluggesellschaft Widerøe zu übernehmen. Norwegens Wettbewerbsbehörde sieht das Vorhaben aber kritisch und zieht sogar die Untersagung des Zusammenschlusses in Erwägung.  Widerøe ist im Inlandsverkehr stark vertreten und verbindet viele ländliche Regionen miteinander oder aber mit größeren Städten und/oder der Hauptstadt Oslo. Auch Norwegian unterhält einige Domestic-Strecken, jedoch ist man auf besonders kleinen Airports nicht präsent. Dies ist das Kerngeschäft von Widerøe, die man übernehmen will. Abgesehen von wenigen kleinen Anbietern gibt es im Inlandsverkehr nur noch SAS, die jedoch schon seit vielen Jahren schleichend auf dem Rückzug ist.  Die norwegische Wettbewerbsbehörde zeigt sich besorgt darüber, dass eine Übernahme von Widerøe durch Norwegian zu einem faktischen Zusammenschluss führt und sich die Anbietervielfalt abermals reduzieren würde. Konkret nennt man, dass dann nur noch Norwegian (inklusive Widerøe) und SAS übrigbleiben würden. Die wenigen Nischenstrecken, die von Kleinstanbietern bedient werden, wären fast nicht nennenswert.  Behörde rechnet mit steigenden Ticketpreisen  Die Wettbewerbshüter gehen davon aus, dass eine solche Konsolidierung besonders auf jenen Routen, auf denen es momentan verschiedene Anbieter gibt, zu weniger Flügen, die dann teurer verkauft werden, führen könnte. Man befürchtet explizit, dass nach der Übernahme kräftig an der Preisschraube gedreht werden könnte. Dieser Gedanke ist nicht abwegig, denn im europäischen Vergleich haben viele Übernahmen und Fusionen, aber nicht alle, mittelfristig zu höheren Ticketpreisen geführt. Selbstredend: Hauptsächlich betroffen waren Strecken, auf denen es keienn Wettbewerb, sondern nur einen Alleinanbieter gibt.  Behördenleiterin Tina Soereide sagte unter anderem, dass die geplante Übernahme von Widerøe durch Norwgeian Air Shuttle zur

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easyJet stockt Flugangebot nach Pula auf

Die Fluggesellschaft easyJet plant, im Sommer 2024 ihr Flugangebot nach Pula zu erweitern. Konkret plant die Fluggesellschaft zusätzliche Flüge von Glasgow und London Luton. Die Fluggesellschaft easyJet plant die Wiederaufnahme der Strecke Glasgow-Pula im Sommer 2024. Der Carrier plant die Wiederaufnahme der Strecke am 24. Juni, die zuletzt vor zwei Jahren in den Flugplan aufgenommen wurde. Die Flüge zwischen Glasgow und Pula sollen zweimal wöchentlich stattfinden, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News. Von Glasgow aus soll Pula bis zum 30. August angeflogen werden. Auch die Zahl der Flüge zwischen London und Pula soll erhöht werden. Die Rede ist von drei Flügen pro Woche, die die Airline saisonal anbieten will. Die Wiederaufnahme soll bereits am 2. April erfolgen.

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Air Canada absolviert harte Landung in Toronto

Die von Air Canada betriebene Boeing 777-300 mit der Registrierung C-FIUV hatte aus Tokio-Haneda kommend am 13. November 2023 eine harte Landung in Toronto-Pearson. Ein Video, das von einem Spotter aufgenommen wurde, sorgt im Internet für Aufsehen.  Dieses zeigt das Langstreckenflugzeug, das plötzlich von starken Winden erfasst wird. Den Piloten ist es gelungen den Jet sicher zu landen, jedoch mit hoher Geschwindigkeit und ausgesprochen hart. Die C-FIUV wurde danach ausführlich von Mechanikern untersucht und wieder freigegeben. Der Wiedereinsatz erfolgte am 14. November 2023 in Richtung Tokio-Haneda. 

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Brasilien: Boeing 737 von Runway-Oberflächenbelag beschädigt

Am 14. November 2023 hatte die von Gol betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung PR-GXT auf dem brasilianischen Flughafen Navegantes mit Runway-Qualitätsproblemen zu kämpfen.  Aus noch ungeklärter Ursache sollen sich während dem Beschleunigungsvorgangs Teile des Oberflächenbelags gelöst haben. Diese sind dann auf die Boeing 737-800 gekracht und haben einen noch nicht näher bezifferten Schaden verursacht.  Die Zivilluftfahrtbehörde hat die temporäre Schließung des Airports zum Zweck von Notreparaturen verfügt. Nach etwa vier Stunden wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Das beschädigte Flugzeug musste den Startvorgang abbrechen und konnte den Flug nach Rio de Janeiro aus Sicherheitsgründen nicht durchführen. 

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Medical: Air Greenland musste mit A330-800 in Norwegen zwischenlanden

Die Landung des von Air Greenland betriebenen Airbus A330-800 mit der Registrierung OY-GKN auf dem Flughafen Stavanger kommt nicht alltäglich vor. Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste eine außerplanmäßige Zwischenlandung eingelegt werden.  Die Langstreckenmaschine befand sich unter der Flugnummer GL781 auf dem Weg von Kopenhagen nach Kangerlussuaq. Laut Air Greenland machte es ein medizinsicher Notfall, der sich an Bord ereignet hat, notwendig, dass außerplanmäßig in Norwegen zwischengelandet werden musste. Der erkrankte Fluggast wurde dort an ein medizinisches Team übergeben. Anschließend setzte derAirbus A330-800 den Flug nach Grönland fort. 

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Singapur erteilt E190-E2 und E195-E2 die Musterzulassung

Die Zivilluftfahrtbehörde von Singapur hat den Maschinentypen Embraer E190-E2 und E195-E2 die Musterzulassung erteilt. Damit dürfen diese von/nach Singapur eingesetzt werden.  Der Billigflieger Scoot beabsichtigt ab dem kommenden Jahr neun E190-E2 einzusetzen. Da bislang keine Zulassung seitens Singapur vorlag, musste der Hersteller diese einholen. Damit stehen Einflottung und Betrieb durch den Lowcoster nichts mehr im Weg. 

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Wetlease: Avion Express Malta hilft in Mexiko bei Viva Aerobus aus

Seit wenigen Tagen hilft Avion Express Malta mit einem Airbus A320 bei der mexikanischen Billigfluggesellschaft Viva Aerobus aus. Im Rahmen eines Wetlease-Vertrages führt man kommerzielle Linienflüge vor den Anbieter durch.  Hintergrund ist, dass auch Viva Aerobus von den Problemen rund um die GTF-Triebwerke von Pratt & Whitney, die bei A320neo/A321neo in Verwendung sind, betroffen ist. Aus diesem Grund kann das mexikanische Luftfahrtunternehmen momentan einige Flugzeuge dieses Typs nicht nutzen. Die Folge daraus: Es fällt Kapazität weg und man muss mit Flugplanpassungen reagieren.  Viva Aerobus versucht die Engpässe nun mit vorerst drei Airbus A320, die man im Rahmen von ACMI-Verträgen samt Besatzungen einmietet, zu überbrücken. Avion Express Malta fliegt seit Donnerstag, den 16. November 2023 mit einem Airbus A320ceo für den mexikanischen Anbieter. Derzeit ist nicht bekannt wie lange der Auftrag läuft. Mit der in Litauen ansässigen Muttergesellschaft wurde jedenfalls eine Vereinbarung unterschrieben, die drei A320ceo umfasst.   Die erste Maschine trägt die Registrierung 9H-SWB und steht nun im Auftrag von Viva Aerobus im aktiven Liniendienst. Der mexikanische Carrier warnte bereits bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen, dass die Triebwerksprobleme finanziell teuer werden könnten. Man versucht sich nun mit dem Wetlease mehr Kapazitäten zu verschaffen. Allerdings gelten solche Einsätze als durchaus teuer. 

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Norse erstmals mit Boeing 787-9 im Ewigen Eis gelandet

Im Rahmen eines Charterfluges ist Norse Atlantic Airways erstmals mit einer Boeing 787-9 auf dem Troll Airfield, das sich in der Antarktis befindet, gelandet. Es handelt sich auch um die Typenerstlandung dieses Musters.  Im Einsatz war die Maschine mit der Registrierung LN-FNC. Diese setzte am 15. November 2023 um 2 Uhr 01 Ortszeit auf dem Ewigen Eis auf. Auftraggeber dieses Sonderfluges war das norwegische Polarinstitut. An Bord der Maschine befanden sich Ausrüstung und 45 Forscher.  Am 13. November 2023 machte sich der Dreamliner von Oslo aus auf die Reise. In Kapstadt wurde ein Zwischenstopp von etwa 40 Stunden eingelegt. Am Mittwoch hob der Langstreckenjet dann um 23 Uhr 03 Lokalzeit mit dem Ziel Antartiks ab. Dort konnte die LN-FNC dann sicher aufsetzen. Norse Atlantic Airways zeigt sich äußerst stolz darauf diesen Charterflug durchgeführt zu haben,  „Es ist eine große Ehre und Aufregung für das gesamte Norse-Team, dass wir gemeinsam einen bedeutenden Moment mit der Landung des ersten 787 Dreamliners erreicht haben. Im Geiste der Erforschung sind wir stolz darauf, an dieser wichtigen und einzigartigen Mission beteiligt zu sein. Es ist ein wahrer Beweis für unsere hochqualifizierten Piloten und Besatzungen sowie für unsere hochmodernen Boeing-Flugzeuge“, so Firmenchef Bjørn Tore Larsen. 

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Österreich und Ungarn streiten um gefeuerten Raaberbahn-Vorstand

Die Abberufung eines Vorstandsmitglieds bei der ungarisch-österreichischen Raaberbahn ist der Auslöser für einen heftigen Streit zwischen den Regierungen von Österreich und Ungarn. In diktatorischer Manier wäre eine Entscheidung getroffen und vollzogen worden ohne dass die anderen Aktionäre beziehungsweise der Aufsichtsrat konsultiert worden wären.  Die Raaberbahn AG ist eine private Eisenbahngesellschaft, die den Zusammenbruch der Donaumonarchie gleichermaßen überstanden hat wie die Ära des Kommunismus in Ungarn. Über die langjährige Firmengeschichte hinweg hat sich lediglich die Eigentümerschaft immer wieder geändert. Mit 65,6356 Prozent ist der ungarische Staat der mit großem Abstand größte Aktionär. Die Republik Österreich hält 28,2378 Prozent. Der Rest entfällt auf den Strabag-Konzern.  Vor wenigen Tagen wurde Hana Dellemann, die bislang als stellvertretende Generaldirektorin sowie Leiterin der österreichischen Zweigniederlassung fungierte, abberufen. Das österreichische Verkehrsministerium will dagegen vorgehen, denn man behauptet, dass man als Aktionär gar nicht gefragt wurde. Auch soll der Aufsichtsrat mit dieser Sache gar nicht betraut worden sein. Schenkt man der österreichischen Darstellung Glauben: Die ungarische Regierung hätte einen Alleingang gemacht ohne irgendjemanden zu fragen oder zu informieren.  Seitens der Raaberbahn AG ist man wohl aus gutem Grund äußerst bedeckt. Man kommuniziert lediglich, dass Hana Dellemann nicht mehr dem Management der Eisenbahngesellschaft angehört. Weitere Fragen beantwortet man nicht, Ihre Aufgaben wären von den anderen Vorstandsmitgliedern übernommen worden.  Unter Orban wird Ungarn zunehmend autoritär regiert. In gewisser Weise ist die offizielle Reaktion des Gewessler-Ministeriums ein wenig verwunderlich, denn in autoritären Regimen ist es schlichtweg nicht üblich Andere um Erlaubnis zu fragen. Immerhin sollten die Entwicklungen in Ungarn, die vielen

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Diesmal über Amman: AUA hat Friedenslicht nach Österreich geflogen

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder das traditionelle ORF-Friedenslicht nach Österreich eingeflogen. Dieses hat aufgrund des von der Hamas angezettelten Krieges eine ganz besondere Bedeutung. Aus Sicherheitsgründen konnte es diesmal nicht in Tel Aviv an Bord einer AUA-Maschine gebracht werden.  Austrian Airlines pausiert seit einigen Wochen sämtliche regulären Israel-Flüge. Im Auftrag der Bundesregierung hat man Sonderflüge durchgeführt, denn die ursprünglich angedachte Lösung, dass das Bundeheer mit den betagten Hercules-Maschinen zum Einsatz kommt, ist grandios gescheitert. Das militärische Fluggerät war fluguntauglich.  Die AUA konnte das in Bethlehem entzündete Friedenslicht diesmal nicht in Tel Aviv abholen, sondern es wurde zunächst auf dem Landweg nach Amman (Jordanien) gebracht. Von dort aus flog es dann am 16. November 2023 an Bord von OS854 nach Wien-Schwechat.  „Das ORF-Friedenslicht ist heuer mehr denn je ein starkes Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, das so vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht schenkt“, betont ORF Oberösterreich-Landesdirektor Klaus Obereder beim Empfang des Lichtes am Flughafen Wien-Schwechat: „Vor mehr als 2000 Jahren ist die Botschaft vom Weihnachtsfrieden in Bethlehem verkündet worden – darum ist dieses Weihnachtssymbol heuer besonders wichtig. Verbunden mit der großen Hoffnung auf Frieden in der Welt.“  Das ORF-Friedenslicht kann am 24. Dezember in allen ORF-Landesstudios, auf allen besetzten Bahnhöfen und in allen Rotkreuz-Dienststellen, bei vielen Feuerwehren und auch in vielen Kirchen geholt werden. 

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