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Belgrad feiert zehn Jahre Air Serbia

In der vergangenen Woche hat Air Serbia ihren zehnjährigen Bestand unter dem heutigen Firmennamen gefiert. Seither hat man etwa 310.000 Flüge durchgeführt, auf denen 25 Millionen Passagiere an Bord waren. Der Carrier war zuvor unter dem Namen Jat Airways unterwegs und war auch für eine in die Jahre gekommene Flotte unterwegs. Im Jahr 2013 ist Etihad Airways als Minderheitsgesellschafter eingestiegen. Am 26. Oktober 2013 ist man unter der heutigen Marke Air Serbia an den Start gegangen. Seither hat sich das Unternehmen stark modernisiert und auch ein kleines Langstreckennetzwerk aufgebaut.

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Brussels Airlines hat ersten Airbus A320neo übernommen

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines hat ihren ersten Airbus A320neo übernommen. Dieser ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken bestückt und das erste von vorläufig fünf Exemplaren, die das Luftfahrtunternehmen einflotten wird.  In der Brussels-Airlines-Konfiguration ist der Airbus A320neo mit 180 Sitzplätzen bestuhlt. Weiters verfügt man ab Werk über die so genannte Airspace-Kabine, die insbesondere mehr Stauraum für Handgepäckstücke beinhaltet. Der neue A320neo wird die gesamte Airbus-Flotte von Brussels Airlines mit 43 Flugzeugen ergänzen, darunter 34 Flugzeuge der A320-Familie und neun A330-300. Das neue Flugzeug hat die perfekte Größe für den europäischen Markt und wird auf dem Kurz- und Mittelstreckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung OO-SBA.  „Es ist für uns von entscheidender Bedeutung, unsere Flotte zu modernisieren, um unsere CO2-Bilanz zu verbessern. Die A320neo reduziert sowohl die Lärmbelastung als auch den CO2-Fußabdruck im Vergleich zur aktuellen A320-Generation erheblich. Wir freuen uns, das erste fabrikneue Flugzeug direkt von Airbus in Toulouse zu erhalten, dem bis Ende nächsten Jahres noch vier weitere folgen werden. Dies ist ein Meilenstein in unserer Geschichte, und der heutige Tag ist wirklich ein Moment des Stolzes“, so Dorothea von Boxberg, CEO, Brussels Airlines. „Brussels Airlines hat hart daran gearbeitet, profitabel zu werden. Das erste brandneue Flugzeug für unsere Fluggesellschaft zeigt die anhaltende Unterstützung und das Vertrauen der Lufthansa Group in unser Team. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern bedanken, die zum Erfolg von Brussels Airlines beitragen – sei es durch exzellenten Kundenservice oder durch ihre Hilfe, uns effektiver zu machen. Wir haben bei Brussels Airlines einen

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Lufthansa mit Milliarden-Gewinn dank teurer Flugtickets

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres konnte Lufthansa einen operativen Gewinn in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro einfliegen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man sich um rund ein Drittel steigern.  Es handelt sich um das zweitbeste Ergebnis, das die Firmengruppe in der gesamten Firmengeschichte erzielt hat. Dazu beigetragen hat auch, dass man kräftig an der Preisschraube gedreht hat, denn der Yield ist so hoch wie noch nie seit der Gründung des Carriers. Gleichzeitig profitierte man von hoher Nachfrage, denn die Passagiere waren bereit mitunter viel Geld für die Tickets zu bezahlen. Im kommenden Jahr will Lufthansa mit der Ausrollung der umstrittenen Green-Fares auf der Langstrecke beginnen.  Den bisherigen Rekord in einem dritten Quartal hatte Lufthansa übrigens im Jahr 2017, unmittelbar nach der Pleite des Mitbewerbers Air Berlin. Damals konnte man aber nicht so hohe Durchschnittserlöse pro Ticket erzielen wie im Q3/2023. Konzernchef Carsten Spohr prognostiziert, dass die von ihm geleitete Firmengruppe das laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinn von zumindest 2,6 Milliarden Euro abschließen wird.  Eine genaue Betrachtung zeigt auch, dass Lufthansa gruppenweit lediglich 88 Prozent des Angebots, das man vor der Corona-Pandemie hatte, durchgeführt hat. Daraus folgt, dass man die aktuellen Finanzzahlen fast ausschließlich über stark erhöhte Ticketpreise erreichen konnte. Mitbewerber wie Ryanair werfen dem Kranich-Konzern vor, dass dieser das Angebot knapp halten würde, um möglichst hohe Preise verlangen zu können.  Lufthansa kündigt jedenfalls an, dass das Angebot im kommenden Jahr auf etwa 94 Prozent des Vorkrisenniveaus ausgebaut werden. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet man damit, dass es sich bei

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Quartalszahlen: Swiss meldet Rekordzahlen

Die Fluggesellschaft Swiss konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres mit 615,9 Millionen Schweizer Franken das stärkste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. Die operativen Erträge lagen bei vier Milliarden Schweizer Franken. An Bord hatte man 12,4 Millionen Reisende.  „Ich bin dankbar und stolz, dass wir als Swiss-Team in den wichtigen Sommermonaten solch ein gutes Ergebnis erwirtschaftet haben. Damit haben wir unser finanzielles Fundament weiter gestärkt und bewiesen, dass wir nach überwundener Pandemie auch längerfristig solide auf eigenen Beinen stehen“, so Finanzchef Markus Binkert.  In den Monaten Juli bis September steigerte Swiss ihr operatives Ergebnis gegenüber Vorjahr um ein Viertel auf knapp 277,6 Millionen Franken (2022: 220,5 Millionen Franken) und erzielte das stärkste Quartalsergebnis ihrer Geschichte. Die operativen Erträge stiegen um rund 10,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken (2022: 1,3 Milliarden Franken). Obwohl die Nachfrage nach Cargoleistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist und inzwischen wieder auf Vorkrisenniveau zurück ist, hat die Frachtsparte der Lufthansa-Tochter auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 einen Beitrag zum Gesamtergebnis geleistet.  „Ich danke dem gesamten Swiss-Team sehr herzlich für seine ausgezeichnete Team-Leistung, die unser Rekordergebnis ermöglicht hat. Es freut mich besonders, dass wir nicht nur finanziell auf Kurs sind, sondern dass die jüngste Umfrage klar zeigt, dass die Motivation und die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden deutlich gestiegen sind. Gerade vor dem Hintergrund, dass das wirtschaftliche Umfeld anspruchsvoller wird und wir weltpolitisch unruhigen Zeiten entgegen gehen, ist es von großer Bedeutung, dass wir uns ein solides finanzielles Polster geschaffen haben. Es versetzt

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Quartalszahlen: AUA kritisiert „überdurchschnittlich hohe Inflation in Österreich“

Auch im dritten Quartal des laufenden Jahres konnte Austrian Airlines von stark erhöhten TIcketpreisen bei gleichzeitig hoher Nachfrage profitieren. Der Carrier erzielte ein Adjusted-Ebit in der Höhe von 129 Millionen Euro. An Bord waren 4,5 Millionen Fluggäste.  Mit einem Umsatz von 741 Millionen Euro lag das dritte Jahresquartal 8% über dem Niveau des Vorjahres (Q3 2022: 687 Millionen Euro). Sowohl die Gesamterlöse (762 Millionen Euro) als auch die Gesamtaufwendungen (633 Millionen Euro) lagen mit 6% bzw. 4% knapp über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Gesamterlöse Q3 2022: 719 Millionen Euro, Gesamtaufwendungen Q3 2022: 609 Millionen Euro). Das bereinigte Betriebsergebnis (Adjusted EBIT) liegt mit 129 Millionen Euro um 17% über dem Vorjahresquartal (Q3 2022: 110 Millionen Euro).  Mit knapp 4,5 Millionen Fluggästen beförderte Austrian Airlines so viele Passagiere wie im Vergleichsquartal 2019. Die 65 Maschinen der Austrian Bestandsflotte waren zu durchschnittlich 87,7% ausgelastet und hoben mit einer Regelmäßigkeit von 99,3% ab. Erstmals nach der krisenbedingten natürlichen Fluktuation stieg der Personalkörper der rot-weiß-roten Airline wieder auf knapp über 6.000 Mitarbeiter.  Austrian Airlines betrachtet die in Österreich – im direkten Vergleich mit anderen EU-Staaten – überdurchschnittlich hohe Inflation auch als Problem. „Wir stehen im unmittelbaren Wettbewerb mit Europa und der Welt. Die weiterhin überdurchschnittlich hohe Inflation in Österreich schlägt über Indexierung und Lohnabschlüsse inzwischen voll in alle Bereiche unserer Kostenstruktur durch und wird uns im kommenden Jahr noch härter treffen”, erklärt CEO Annette Mann. „Zusätzlich werden Alleingänge Europas in Klimafragen das Drehkreuz Wien gegenüber Nicht-EU-Hubs ab 2025 weiter benachteiligen. Es wird daher erhebliche politische

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Flughafen Frankfurt öffnet Gesichtserkennung für alle Airlines

Der Flughafen Frankfurt am Main ermöglicht nun allen Airports die Nutzung der Gesichtserkennung für die Zwecke Check-in, Identitätsfeststellung und Boarding. Eigenen Angaben nach ist man der erste Airport Europas, der diesen Schritt setzt. Bislang stand das System exklusiv den Airlines der Lufthansa Group sowie ausgewählten Star-Alliance-Partner zur Verfügung. Vor der Inanspruchnahme des Services, das datenschutzrechtlich umstritten ist, müssen sich Passagiere einmal an einem Automaten oder über ihr Smartphone registrieren.

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Getjet AIrlines fliegt mit drei A320 für Azerbaijan Airlines

Während der Winterperiode 2023/24 stationiert Getjet Airlines drei Airbus A320-200 auf dem Flughafen Baku. Im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung bedient man zahlreiche Routen für die staatliche Azerbaijan Airlines.  Die drei Maschinen sind auf dem litauischen AOC registriert und samt Beistellung von fliegendem Personal für einige Monate an Azal vermietet. Ab Baku sollen die Wetlease-Flugzeuge unter anderem nach Dubai, Istanbul, Antalya, Mailand-Malpensa, Prag und Berlin zum Einsatz kommen.  „Wir starten in die Wintersaison mit einer neuen starken und vielversprechenden Partnerschaft mit der aserbaidschanischen Fluggesellschaft in die Wintersaison, was beweist, dass ACMI-Flüge weiterhin sehr gefragt sind. Dies ist ein Meilenstein für uns in zweierlei Hinsicht. Erstens stärkt diese Partnerschaft unsere Präsenz in Asien und stärkt unseren globalen Flottenbetrieb. Zweitens setzen wir eine erhebliche Anzahl unserer Airbus A320-Familie für die gesamte Wintersaison, die normalerweise saisonale Herausforderungen für ACMI-Anbieter mit sich bringt. Wir freuen uns, dass wir weltweit Vertrauen in unsere Dienstleistungen gewonnen haben und in verschiedenen Regionen und Kontinenten unabhängig von der Jahreszeit ausweiten können“, so Rūta Kulvinskaitė, CEO von GetJet Airlines.  Die konzernweite Flotte des ACMI-Anbieters besteht derzeit aus Boeing 737, Airbus A320 und A321. Man unterhält unter anderem in Litauen und Malta operative Flugbetriebe. Eigenen Angaben nach hat man bislang 170 Flughäfen in 50 Ländern angeflogen. Zu den Kunden zählen unter anderem Wizz Air, Finnair, Transavia, Icelandair, Tui Airways, Air Serbia und Vueling. 

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U.S.-Senat bestellt Whitaker zum FAA-Leiter

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehorde steht nun unter der Leitung von Michael G. Whitaker. In der vergangenen Woche wurde der Interimschef offiziell durch den U.S.-Senat in seinem Amt bestätigt. Damit wurde der bisherige kommissarische Leiter fest an der Spitze der FAA installiert. Er übernahm vor rund 18 Monaten ad interim die Behördenleitung, denn sein Vorgänger Stephen Dickson ist abgetreten.

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Lufthansa schließt LSG-Verkauf ab

Lufthansa hat mit Ende Oktober den Verkauf jenes Teils der LSG, den man noch hatte, abschlossen. Neuer Eigentümer ist die Aurelius Group. Anfang April 2023 wurde ein entsprechender Kaufvertrag, der nun vollzogen wurde, unterschrieben.  Vor einiger Zeit hat Lufthansa mit dem Verkauf von Tafelsilber wie der Catering-Tochter LSG begonnen. Im Jahr 2019 hat man das Europageschäft des Teilkonzerns an den Mitbewerber Gategroup verkauft. Nun hat man auch den Rest abgestoßen. Die außereuropäischen Aktivitäten sind an Aurelius gegangen.  „Ich bedanke mich im Namen der gesamten Lufthansa Group bei allen Mitarbeitern der LSG Group. Sie waren in den vergangenen Jahrzehnten ein wesentlicher Teil der Erfolgsgeschichte unseres Konzerns. Die Lufthansa Group ist die Nummer Eins in Europa geworden – auch dank der stets hervorragenden Arbeit und der Leidenschaft der Kolleginnen und Kollegen der LSG Group. Mit der Aurelius Group wurde jetzt ein neuer Eigentümer gefunden, der neue Impulse setzen kann und in das Geschäftsfeld Catering weiter investieren wird. Umso mehr freue ich mich, dass die LSG Group als Partner für Bordprodukt und Servicekonzepte auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Gäste unserer Konzern-Airlines hat“, sagt Remco Steenbergen, Finanzvorstand der Deutschen Lufthansa AG.  Offiziell heißt es seitens Lufthansa, dass der Verkauf von LSG und Airplus dazu beitragen soll, dass man sich stärker auf das Airline-Geschäft konzentrieren könne. „Nach der bereits in diesem Jahr erfolgten Vereinbarung zum Verkauf von Airplus und der Einigung zur Übernahme eines Anteils an ITA ist das Closing zum Verkauf der LSG Group ein weiterer Beleg dafür, dass wir unsere

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Jetblue nimmt Edinburgh und Dublin auf

Mit Edinburgh und Dublin hat die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue zwei weitere Europa-Ziele bekanntgeben. Diese sollen im Sommerflugplan 2024 mit New York JFK und Boston verbunden werden. Die Dublin-Flüge sollen am 13. März 2024 aufgenommen werden. Edinburgh wird ab New York erst per 22. Mai 2024 bedient. Die Neuaufnahmen sind vorerst als saisonale Verbindungen geplant und daher bis 30. September 2023 befristet.

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