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Wegfall der Maskenpflicht soll Eurowings-Buchungszahlen beflügeln

Die Lufthansa-Tochter Eurowings sieht im Bereich der Geschäftsreisen, dass sich eine Trendumkehr abzeichnet. Dieser Bereich schwächelt bei vielen Fluggesellschaften weiterhin, da zahlreiche Unternehmen seit dem Beginn der Coronapandemie die Anzahl der Dienstreisen deutlich reduziert haben. Laut Eurowings sollen die Buchungszahlen seitens Geschäftsreisender im November 2022 um 60 Prozent über dem Aufkommen des Vorjahresmoants liegen. In Relation zu den Sommermonaten liegen die aktuellen Buchungseingänge sogar doppelt so hoch. Zu den derzeitigen Top-Strecken bei Eurowings zählen beispielweise die europäischen Verbindungen von Düsseldorf nach Mailand und Wien, von Hamburg nach London und von Stuttgart nach Budapest. Bei den innerdeutschen Routen liegen Verbindungen von Berlin nach Köln, von Düsseldorf nach Berlin, von Stuttgart nach Berlin und von Hamburg nach Stuttgart weit vorne. Damit wird eine Trendwende deutlich: Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie verzeichnet Eurowings zum Winterhalbjahr hin keinen Nachfragerückgang mehr, sondern im Gegenteil eine Belebung der Buchungszahlen im Geschäftsreise-Segment. „Wir sehen branchenübergreifend eine zunehmende Dynamik bei Business-Reisen. In nahezu allen Industriezweigen verstärkt sich aktuell die Reisetätigkeit – auch weil der Nachholbedarf an persönlichen Treffen sehr hoch ist,“ sagt Eurowings CEO Jens Bischof. Auch schreibt das Unternehmen, dass der Wegfall der Maskenpflicht, auf die Deutschland noch bis Ende September 2022 gepocht hatte, die Anzahl der Neubuchungen positiv beeinflusst habe. An den großen deutschen Messestandorten Düsseldorf, Köln, Hamburg und Stuttgart, die gleichzeitig auch die größten Standorte von Eurowings sind, ist der Aufwind besonders zu spüren: Das Bedürfnis nach persönlichem Austausch füllt die Messeplätze, treibt damit Geschäftsreisen und zieht Besucher aus dem gesamten europäischen Raum an. So

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Verschleppte Erstattungen: USA verhängen 1,4 Millionen Dollar Geldstrafe gegen Air India

Die Fluggesellschaft Air India hat in den Vereinigten Staaten von Amerika Ärger am Hals. Die Verkehrsbehörde hat den Carrier aufgefordert etwa 120 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigungen für Verspätungen und Streichungen, die während der Pandemie entstanden sind, zu bezahlen. Weiters muss Air India Flugscheine im Gesamtwert von 121,5 Millionen U.S.-Dollar erstatten. Es handelt sich um Flüge, die während der Coronapandemie gestrichen wurden Bislang warten noch immer viele Reisende auf ihre Rückzahlungen. Aus diesem Grund hat das DOT eine Geldstrafe in der Höhe von 1,4 Millionen U.S.-Dollar gegen den Carrier aus Indien verhängt. Ein von der Behörde geführtes Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass Air India auch ganz ohne Coronapandemie enorm lang für die Erstattung von Flugscheinen benötigt. Das Luftfahrtunternehmen soll sich bei Flugplanänderungen bzw. Streichungen weit mehr als 100 Tage Zeit lassen und dann gerademal die Hälfte der Berechtigten ausbezahlt haben. Besonders sauer stößt der DOT auf, dass Air India nicht automatisch erstattet, sondern nur dann, wenn die Passagiere explizit danach fragen. Diese Praxis soll weder mit den U.S.-amerikanischen Gesetzen noch mit dem so genannten Serviceversprechen von Air India in Einklang stehen.

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Cathay Pacific hat letzte ausländische Crewbasis geschlossen

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat ihre letzte ausländische Crewbasis geschlossen. Künftig sollen alle Besatzungen ab der Homebase Hongkong eingesetzt werden. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie trennt sich der Carrier von Mitarbeitern, die außerhalb der chinesischen Sonderverwaltungszone stationiert sind. Zuletzt unterhielt man nur noch in den Vereinigten Staaten von Amerika Stützpunkte mit stationierten Piloten und Flugbegleitern. Damit ist auch bald Schluss und das unabhängig davon, dass man für das kommende Jahr die Ausweitung des Flugbetriebs angekündigt hat. Laut Bloomberg News soll es für einige Flugzeugführer die Möglichkeit geben nach Hongkong zu wechseln. Dennoch kommt es zu zahlreichen Kündigungen. Der Carrier will mit der geänderten Strategie die Kosten senken. Einst hatte Cathay Pacific in vielen Ländern der Welt Personal beschäftigt. In den USA war dies beispielsweise in Anchorage, San Francisco, New York und Los Angeles der Fall. Man hatte in etwa 100 Piloten in diesem Land. Weiters waren in Neuseeland, Australien, Kanada, Deutschland und im Vereinigten Königreich fliegende Mitarbeiter stationiert. Diese Bases wurden bereits früh nach dem Beginn der Corona-Pandemie geschlossen. Auf Anfrage erklärte Cathay Pacific bezüglich der Schließung der Stützpunkte in den USA: „Nach einer Überprüfung unserer Pilotenbasen in den USA und in Absprache mit den relevanten Stakeholdern wurden die US-Basen zum 31. Oktober 2022 geschlossen, und eine Reihe von Piloten ist umgezogen, um sich dem Team in Hongkong anzuschließen“.

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Ryanair fordert sofortige Rückzahlung der AUA-Staatshilfe

Vor wenigen Tagen hat Austrian Airlines angekündigt, dass man den staatlich besicherten Kredit, der im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde, vorzeitig zurückbezahlen wird. Das hat nun den Mitbewerber Ryanair aus der Reserve gelockt. Dieser stichelt in einer Medienmitteilung gegen die AUA und wirft vor, dass diese die Preise drastisch erhöht habe. Dabei spielt der Billigflieger auch auf eine aktuelle Werbekampagne an, denn die österreichische Fluggesellschaft wirbt derzeit mit „Danke Österreich“ und 25 Prozent Rabatt auf ausgewählten Strecken. Ryanair fordert in diesem Zusammenhang, dass Austrian Airlines „die staatlichen Beihilfen unverzüglich zurückzahlen“ und „außerdem ihre sehr hohen Tarife auf den kürzlich angekündigten neuen Strecken senken“ soll. „Während Ryanair weiterhin in den Betrieb in Wien investiert und diesen ausbaut, ohne auch nur einen Euro an staatlicher Beihilfe zu erhalten, hat Austrian Airlines die Pandemie nur dank staatlicher Beihilfen in Höhe von 600 Millionen Euro von der österreichischen Regierung und ihrer deutschen Muttergesellschaft Lufthansa überlebt. Trotz dieser Beihilfen hat Austrian Airlines weiterhin Arbeitsplätze abgebaut, Strecken gestrichen und ihre ohnehin schon hohen Flugpreise weiter erhöht. Kürzlich erklärte Austrian Airlines, dass sie die staatlichen Beihilfen an die österreichische Regierung „vorzeitig“ zurückzahlen werde, jedoch nicht vor Ende 2022. Wenn es Austrian Airlines ernst damit ist, sich bei den österreichischen Steuerzahlern zu bedanken, dann sollte sie diese Gelder sofort, nächste Woche oder spätestens Ende November an die österreichischen Steuerzahler zurückzahlen“, so der Billigflieger in einer Medienmitteilung. Weiters weist Ryanair darauf hin, dass die in der vergangenen Woche angekündigten Neuaufnahmen bereits vom Lowcoster bedient werden. Man behauptet, dass der

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Türkei: Beschädigte Il-76TD kommt für 21.500 U.S.-Dollar unter den Hammer

Am 22. November 2022 kommt in Ankara eine seit rund elf Jahren abgestellte Iljuschin Il-76TD unter den Hammer. Die Maschine, die vormals als 4L-SKN in der Luft war, wird von der staatlichen Flughafenbehörde versteigert. Das Mindestgebot beträgt „nur“ 21.500 U.S.-Dollar. Es hat aber seinen guten Grund, dass die Transportmaschine mehr als elf Jahre lang nicht in der Luft war in auf dem Flughafen Erzurum auf bessere Zeiten wartet. Diese Il-76TD ist beschädigt. Am 30. Oktober 2011 brachte man nach einem Erdbeben Hilfsgüter in der Türkei. Am Boden machte die 4L-SKN unliebsame Bekanntschaft mit einem baugleichen Jet, der die Registrierung EX-036 getragen hat. Die Flügelspitze durchschlug das Parkdeck der geparkten Sky Georgia Iljuschin. Angesichts des Umstands, dass die Transportmaschine bereits im Jahr 1984 gebaut wurde, hielt man eine Reparatur für unwirtschaftlich. Ob diese angesichts der doch enormen Strukturschäden überhaupt möglich gewesen wäre, wurde nicht ernsthaft geprüft. Offiziellen Angaben nach habe es auch Unstimmigkeiten mit den Versicherungen gegeben. Im Bereich des Cockpits ist diese Il-76TD schwer beschädigt. Man deckte diesen ab, schleppte das Flugzeug in einen anderen Bereich des Airports und seither steht das Transportflugzeug unverändert in Erzurum. Selbstredend fallen für den Daueraufenthalt dieser Il-76TD erhebliche Parkkosten an. Sky Georgia will das Frachtflugzeug nicht mehr reparieren lassen und der türkische Airport hat ein erhebliches Interesse daran dieses vom Vorfeld zu bekommen. Die Airline selbst ist übrigens seit vielen Jahren nicht mehr in der Luft und einige Comeback-Versuche sind gescheitert. Die Auktion soll zumindest die noch offenen Parkkosten der letzten Monate einbringen. Wer

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German Airways bringt Pralinenjet in die Luft

Die Fluggesellschaft German Airways hat dem Embraer 190 mit der Registrierung D-APRI eine Pralinen-Sonderbeklebung verpasst. Der Jet wirbt für Leysieffer, die im September 2022 von der Konzernmutter Zeitfracht übernommen wurde. Die Flotte der deutschen Airline ist zwischenzeitlich auf acht E190 angewachsen. Diese werden im Charter sowie im Wetlease eingesetzt. German Airways selbst bezeichnet die Sonderbeklebung als „die wahrscheinlich schnellste Praline der Welt“. „Wir sind nun mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäfts europaweit sichtbar. Und wir freuen uns sehr über unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Frankfurt will Terminal 2 vom Netz nehmen

Mit der für das Jahr 2026 geplanten Eröffnung des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll das T2 erneut temporär stillgelegt werden. Man will es in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren umfassend sanieren. Das Portal Aero.de berichtet dazu weiters, dass jene Airlines, die momentan das Terminal 2 nutzen in das bereits fertiggestellte T3 umziehen werden. Das T2 werde dann als „Backup-Terminal“ in Bereitschaft gehalten und anschließend soll es saniert werden.  Die Fraport AG sieht derzeit keinen Bedarf für den Betrieb von drei Abfertigungsgebäuden. Ursprünglich war das T3 als Lowcost-Terminal angekündigt. Es ist bereits betriebsbereit, jedoch wird man es aufgrund der wegen der Coronapandemie gesunkenen Nachfrage erst im Jahr 2026 eröffnen. Das T2 soll dann zu Sanierungs- und Backup-Zwecken vom Netz genommen werden.

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Fußball-WM: MSC setzt drei Kreuzfahrtschiffe als „schwimmende Hotels“ ein

Die Reederei MSC Cruises hat am Sonntag ihr jüngstes Flottenmitglied, die World Europa, offiziell getauft. Das mit LNG angetriebene Kreuzfahrtschiff ist das erste von insgesamt vier Neubauten dieser Klasse. Auch werden zusätzlich Brennstoffzellen zur Energiegewinnung eingesetzt. Die förmliche Zeremonie wurde im Hafen von Doha abgehalten. Das ist kein Zufall, denn die Reederei unterhält mit Qatar Airways eine enge Zusammenarbeit. Drei MSC-Schiffe werden während der Fußball-WM, die in Kürze in Katar über die Bühne gehen wird, als schwimmende Hotels dienen. Das liegt auch daran, dass man seitens der Organisatoren damit rechnet, dass es ohne „temporäre Hotels“ aufgrund der enorm hohen Nachfrage zu Engpässen kommen könnte. Für Kreuzfahrer hat die WM auch andere Auswirkungen. Viele Schiffe dürfen während dieser Zeit in Katar nicht einlaufen. Daher werden einige Anbieter die Stopps in Doha temporär aussetzen. Es gibt aber auch andere Beispiele, denn es gab auch spezielle Pakete inklusive Fußball-WM-Tickets zu kaufen. Die Reederei MSC wird während dem Sportevent ihre Schiffe Poesia, Opera und World Europa als „schwimmende Hotels“ im Hafen von Doha bereitstellen. Möglicherweise könnte noch ein viertes Kreuzfahrtschiff dazu kommen. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft soll das zuletzt genannte Schiff auf Jungfernfahrt gehen. Diese führt nach Dubai, Abu Dhabi und Sir Bani Yas Island in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie nach Dammam in Saudi-Arabien. Am März 2023 soll der Neubau auch im Mittelmeer eingesetzt werden.

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Condor rechnet weiterhin mit hoher Nachfrage

Die deutsche Fluggesellschaft Condor, die in Kürze ihre ersten beiden Airbus A330neo erhalten wird, rechnet trotz der hohen Inflation mit einer weiterhin starken Nachfrage im Bereich Ferienflüge. Auch kündigt Firmenchef Ralf Teckentrup an, dass man bis 2026 die Staatshilfen zurückbezahlt haben will. Gegenüber dem Handelsblatt sagte der Manager unter anderem: „Wir sehen, dass wir auch im Winter die Preise realisieren können, die wir für unsere Ergebnisziele brauchen. Und ich glaube, dass es ein sehr vernünftiger Sommer 2023 werden wird“. Der aufgrund der Corona-Pandemie entstandene Nachholbedarf an Urlauben wäre noch immer nicht gestellt. Teckentrup ist der Ansicht, dass sich die Deutschen auch weiterhin Reisen leisten werde, jedoch geht er davon aus, dass aufgrund der Inflation die durchschnittliche Dauer von zwei Wochen auf zehn Tage sinken wird. Im kommenden Jahr will Condor die von der Bundesrepublik Deutschland über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährten Darlehen weiter tilgen. „Sobald wir 175 Millionen Euro unseres Hilfsdarlehens an die staatliche KfW-Bank zurückgezahlt haben, gehen die restlichen Anteile an Attestor“, so Teckentrup gegenüber dem Handelsblatt. Derzeit hält der Investor 51 Prozent während die öffentliche Hand über eine Beteiligungsgesellschaft mit 49 Prozent im Boot ist. Condor hat wiederholt staatliche Kredite erhalten. Zunächst griff die Regierung dem Carrier im Zuge des Thomas-Cook-Zusammenbruchs unter die Flügen. Anschließend hatte man nach dem geplatzten PGL-Deal nochmals Geld bekommen und später gab es wegen der Corona-Pandemie erneut Geld. Alle Beihilfen und Kredite wurden von der EU-Kommission genehmigt. Insgesamt bekam die Ferienfluggesellschaft 525 Millionen Euro, die man abstottern muss.

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Staatshilfe für Croatia Airlines: EU-Gericht weist Ryanair-Klage ab

Das Gericht der Europäischen Union hat eine Klage der Billigfluggesellschaft Ryanair, die sich gegen das von der EU-Kommission erteilte grüne Licht für Staatshilfen in der Höhe von 11,7 Millionen Euro für Croatia Airlines gerichtet hat, abgewiesen. Das Rechtsmittel wurde im Vorjahr eingebracht und betrifft die aufgrund der Corona-Pandemie seitens der kroatischen Regierung ausbezahlten Finanzmittel. Die Beihilfemaßnahme wurde von der EU-Kommission genehmigt. Ryanair hatte gegen die Bewilligung geklagt und das EU-Gericht hat nun abweisend entschieden. Gegen das Urteil kann der irische Billigflieger vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Derzeit ist die weitere Vorgehensweise noch offen, da sich Ryanair noch nicht zur Entscheidung in Sachen Croatia Airlines geäußert hat.

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