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Jet Airways: Liechtenstein friert Investorengelder ein

In Liechtenstein wurden Vermögenswerte eines Investors der indischen Fluggesellschaft Jet Airways eingefroren. Zuvor gab es Razzien in Immobilien in Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, berichtet Bloomberg. Die einstige Etihad-Airways-Beteiligung sollte bereits seit längerer Zeit in der Luft sein. Das Comeback musste immer wieder verschoben werden. Auch geht es um noch ungeklärte Altlasten wie beispielsweise Lohnansprüche ehemaliger Mitarbeiter. In den drei Alpenländern ermitteln die Behörden wegen des mutmaßlichen Vorwurfs der Geldwäsche. In Indien betont die Fluggesellschaft, dass die Vorgänge keinen Einfluss auf den Carrier haben sollen. Die Liechtensteiner Polizei bestätigte lediglich, dass Vermögenswerte sichergestellt wurden, jedoch werden unter Hinweis auf das laufende Ermittlungsverfahren keine weiteren Details kommuniziert. Das Investmentunternehmen Kalkroch Capital erklärt in einem Statement: „Die laufenden Ermittlungen wurden aufgrund von anonymen Anzeigen eingeleitet, die im Zusammenhang mit bestimmten Geschäften eingereicht wurden, bei denen Florian in seiner persönlichen Eigenschaft einer der Finanzinvestoren ist. Die Streitigkeiten sind kommerzieller Natur. Florian hat bereits beim zuständigen Gericht Beschwerde gegen diese Streitigkeiten und Beschwerden eingelegt, die ebenfalls untersucht werden“. In Indien berichten diverse Medien, dass zahlreiche Zahlungen noch offen sein sollen. Es soll sich im einen fast dreistelligen Millionenbetrag in U.S.-Dollar handeln. Seitens Jet Airways werden die Berichte aber scharf dementiert. Es handelt sich, sofern die lokalen Nachrichtenartikel stimmen, fast ausschließlich um Altlasten, die man aus der Insolvenzmasse quasi „mitgekauft“ hat.

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Volga-Dnepr Airlines mit Il-76 in der Antarktis

Die russische Frachtfluggesellschaft ist Anfang dieses Monats erstmals mit einer Iljuschin Il-76 in der Antarktis gelandet. Die mit PS-90A-76-Triebwerken flog am 7. November 2022 in rund 6,5 Stunden mit 82 Fluggästen und 6,5 Tonnen Fracht zur russischen Basis, die „blaue Eispiste“ genannt wird. In der Antarktis wurde eine etwa 100 Meter breite und drei Kilometer lange temporäre Runway errichtet. Auf dieser setzte Volga-Dnepr Airlines am 7. November 2022 erstmals mit Il-76 auf. Der lokale Stützpunkt der Russischen Föderation verfügt sogar über zwei Flugplätze. Es handelt sich um die Progress-Piste und den Zenit-Flugplatz. Auf dem zuletzt genannten setzte der russische Carrier auf. „Blaue Eispiste“ wird die Antarktis-Runway in der russischen Kommunikation genannt. In dieser Saison sind vier Flüge zwischen Kapstadt und Progress geplant, wobei der Schwerpunkt der Basis auf dem Ausbau des Wintergeländes liegt. Der kleinere Flugplatz auf der Basis wird bereits für kleinere Flugzeuge genutzt, die Pendelflüge zwischen anderen Kommandos auf dem gefrorenen Kontinent durchführen.

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Präsidenten-Dreamliner soll an Mexicana de Aviacion gehen

Seit einiger Zeit versucht Mexiko eine Boeing 787, die eigentlich als Präsidentenmaschine dienen sollte, zu verkaufen. Ohne Erfolg, denn bislang konnte man keinen Käufer für das Langstreckenflugzeug finden. Nun will man es Mexicana de Aviacion zur Verfügung stellen. Geflogen ist die Maschine schon länger nicht mehr, denn sie befand sich die letzten Jahre in einem Hangar. Immer wieder versuchte die mexikanische Regierung den politisch umstrittenen Präsidenten-Dreamliner zu verkaufen, jedoch wollte diesen niemand haben. Präsident Lopez Obrador erklärte, dass man diese Boeing 787 der privaten Fluggesellschaft Mexicana de Aviacion zur Verfügung stellen will. Diese soll es für Sonderflüge einsetzen dürfen. Dazu das Staatsoberhaupt: „Das Flugzeug wird Mexicana de Aviación für besondere Reisen zur Verfügung gestellt, wenn sie nach Europa oder auf einen anderen Kontinent fliegen wollen, oder von Mexiko-Stadt nach Tulum, Cancun, Los Cabos, auch wenn es ein bisschen mehr kostet, könnte es für diejenigen gemietet werden, die ihre Familien, ihre Mitarbeiter als Belohnung für ihre Leistung mitnehmen wollen“. Die XC-MEX ist nicht nur politisch umstritten, sondern gilt auch als Verschwendung von Steuergeld. Ursprünglich kostete das Flugzeug 114,6 Millionen Dollar, jedoch nach der Umrüstung zu einem Präsidententransportflugzeug stiegen die Gesamtkosten jedoch auf 218,7 Millionen Dollar.

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Bombendrohung gegen Finnair in Wien: Betrunkener kommt mit 4.300 Euro Geldstrafe davon

Jener Passagier, der im November 2019 auf einem Flug von Helsinki nach Wien mit einer angeblichen Bombe in seiner Aktentasche drohte, wurde durch das Bezirksgericht von Västra Nyland zu einer Geldstrafe verurteilt. Weiters muss er sowohl die anderen Reisenden als auch die Airline entschädigen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll der Mann alkoholisiert gewesen sein und den Flugbegleitern mit einer angeblichen Bombe in seinem Handgepäck gedroht haben. Der Kapitän wurde umgehend informiert und dieser kontaktierte die österreichische Flugsicherung. Da der Vorgang nicht diskret war, sondern äußerst lautstark abgelaufen ist, brach an Bord des Finnair-Fluges Panik aus. Der Vorfall setzte sich nach der Landung in Wien-Schwechat fort, denn der alkoholisierte Mann drohte mit der Zündung seiner vermeintlichen Bombe. Die Exekutive griff durch und konnte glücklicherweise nichts finden. In Finnland kassierte er eine vergleichsweise äußerst milde Strafe, denn das Gericht in Västra Nyland verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in der Höhe von 60 Tagessätzen. Den Passagieren wurden pro Person 80 Euro an Entschädigung zugesprochen. An die Fluggesellschaft Finnair muss der unruly PAX einen Schadenersatz in der Höhe von 2.000 Euro leisten. Insgesamt hat der Mann für seine Aktion also etwa 4.300 Euro zu bezahlen. Damit kommt er vergleichsweise sehr günstig davon, denn in vergleichbaren Fällen wurden in anderen Ländern zum Teil sehr lange Haftstrafen verhängt. Vor Gericht war der Mann übrigens nicht einsichtig. Er stritt den Vorfall komplett ab und hielt auch die Entschädigungen, die Passagieren und Airline zugesprochen wurden, für zu hoch. Lediglich gab er zu, dass er stark betrunken war.

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Smartwings erneut mit Boeing 737-Max in der Antarktis

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings war erneut mit einer Boeing 737-Max-8 in der Antarktis. Man brachte mit der OK-SWA Forscher aus Europa zur Troll-Station. Auf dem Weg dorthin wurden mehrere Zwischenstopps eingelegt. Im Jänner 2022 führte Smartwings die Typenerstlandung im „ewigen Eis“ durch. Man war der weltweit erste Carrier, der mit Boeing 737-Max in der Antarktis gelandet ist. Am 11. November 2022 setzte man mit der OK-SWA erneut auf. Es handelte sich um einen Charterflug, den man für Aircontact durchgeführt hat. An Bord befanden sich Forscher aus Bremen und Oslo. Aus diesem Grund wurde der Mittelstreckenjet zunächst von Prag in die deutsche Stadt überstellt. Am 9. November 2022 ging es dann als QS4196 zunächst nach Oslo, dann nach Prag und anschließend nach N’Djamena. Kurz nach Mitternacht des Folgetages wurde die Reise fortgesetzt und die nächste Zwischenlandung vollzog man in Kapstadt. Am 11. November 2022 hob man gegen 11 Uhr 30 in der südafrikanischen Metropole ab und erreichte die Troll-Forschungsstation um zirka 15 Uhr 00. Anschließend ging es mit aus technischen Gründen notwendigen Zwischenstopps zurück. Die OK-SWA erreichte Prag am 13. November 2022 und führt wieder reguläre Smartwings-Linienflüge durch. In den letzten Wochen werden immer wieder Antarktis-Flüge durchgeführt. Beispielsweise war Volga-Dnepr Airlines mit Ilyushin Il-76 auf der „blauen Eispiste“ und Hifly Malta war erneut mit Airbus A340 im ewigen Eis.

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Ita Airways: MSC nimmt sich selbst aus dem Rennen

Die Reederei MSC hat kein Interesse mehr bei Ita Airways einzusteigen. Man habe den italienischen Behörden und dem Partner Lufthansa mitgeteilt, dass man an einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nicht länger interessiert ist, so Pierfrancesco Vago, Executive Chairman Cruise Division MSC Group. Erst vor wenigen Tagen hat das italienische Finanzministerium die Exklusivität der Verhandlungen mit dem Konsortium rund um Certares aufgehoben. Einzelne Regierungsmitglieder haben gefordert, dass erneut mit MSC/Lufthansa verhandelt werden sollte. Die Kranich-Airline zeigte sich zunächst interessiert, jedoch ist die Reederei laut Vago nicht mehr in erneute Verhandlungen eingestiegen. Welche Auswirkungen die Entscheidung von MSC auf Lufthansa hat, ist derzeit noch völlig offen. Vorgesehen war, dass der Reedereikonzern den wesentlich größeren Anteil übernehmen soll. Der Zuschlag ging aber an Certares/Air France-KLM/Delta. Bislang konnte aber kein Kaufvertrag abgeschlossen werden, so dass das Rennen wieder offen ist. Indigo Partners wittert nun die Chance zum Zug zu kommen.

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Thai Airways will bis zu vier Airbus A380 reaktivieren

Das Star-Alliance Mitglied Thai Airways evaluiert eine mögliche Wiederinbetriebnahme des Maschinentyps Airbus A380. Derzeit verfügt man über sechs Exemplare, jedoch sind diese seit dem Beginn der Corona-Pandemie abgestellt. Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss ursprünglich das Comeback der Superjumbos bei der von ihm geleiteten Airline aus. Die Entscheidung wurde mittlerweile revidiert, so dass im Sommerflugplan 2023 wieder einige Kranich-A380 in der Luft sein werden. Ähnlich könnte es nun bei Star-Alliance-Partner Thai Airways kommen. Laut CH-Aviation.com denkt der Carrier laut darüber nach, dass drei bis vier Superjumbos ihr Comeback im Liniendienst feiern könnten. Damit will man Kapazitätsengpässe auf stark nachgefragten Routen wie Bangkok-London überbrücken. Langfristig plant man jedoch nicht mehr mit diesem Muster.

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Zu wenige Flugzeuge: Flybe muss den Flugplan kürzen

Die Regionalfluggesellschaft Flybe muss den Winterflugplan 2022/2023 kürzen. Unternehmensangaben nach hat man aufgrund verspäteter Übergaben von Leasingflugzeugen nicht ausreichend Kapazität zur Verfügung. Vom Rotstift betroffen sind überwiegend Verbindungen ab Belfast-City. Der Carrier musste in diesem Jahr wiederholt angekündigte Strecken absagen bzw. die Frequenzen reduzieren, weil man Flugzeuge später als vertraglich vereinbart übergeben bekommen hat. Das soll auch diesmal der Grund sein. Es handelt sich um Maschinen, die über Leasinggeber bezogen werden. Man muss auch am Flughafen London-Heathrow, wo die Start- und Landerechte besonders begehrt sind, streichen. Die dreimal täglich bediente Verbindung von/nach Leeds kann nicht fortgeführt werden, weil das dafür benötigte Fluggerät nicht vorhanden ist. Am stärksten betroffen von den Reduktionen ist der Flughafen Belfast-City. Ab diesem Airport dünnt man die bestehenden Strecken stark aus bzw. pausiert einige Routen. Vorerst sollen die Reduktionen nur temporärer Art sein, denn einige Wochen später finden diese sich wieder im Reservierungssystem. Gegenüber der Tageszeitung „The Irish Times“ erklärte das Unternehmen: „Aufgrund weiterer unerwarteter Verzögerungen bei bereits geplanten Flugzeugauslieferungen sieht sich Flybe gezwungen, die schwierige Entscheidung zu treffen, einige unserer geplanten Winterflüge zu reduzieren. Wir möchten uns nochmals für diese unerwarteten Flugplanänderungen entschuldigen und danken allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld mit den Verzögerungen bei der Auslieferung unserer geleasten Flugzeuge“.

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Flix ist zurück in den schwarzen Zahlen

Der deutsche Mobilitätskonzern Flix konnte im Zeitraum von 1. April bis 30. September 2022 so viele Passagiere wie noch nie befördern. In Deutschland dürfte das Neun-Euro-Ticket, das zwischen Juni und August 2022 angeboten wurde, der Nachfrage einen Dämpfer verpasst haben, denn dieses war weder bei Flixbus noch bei Flixtrain gültig. Der Konzern ist nebst diesen beiden Marken auch als Greyhound in Nordamerika und als Kamil Koc in der Türkei aktiv. Laut Mitteilung der Muttergesellschaft Flix SE habe man zwischen April und Ende September 2022 gruppenweit 34 Millionen Fahrgäste befördert. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum soll dies einem Plus von 130 Prozent entsprechen. Damit habe man auch die Zahlen, die man vor der Coronapandemie erzielen konnte, übertreffen können. Nun will man wieder die Expansion vorantreiben. Zuletzt habe man nach den Corona-Durstjahren 2020 und 2021 wieder schwarze Zahlen schrieben können. „Flix ist heute stärker denn je. Das zeigt, dass sich unser Ansatz des nachhaltigen und bedachten Wiederaufbaus des Netzwerks bewährt hat. Wir halten an der Strategie fest, die Mobilität der Zukunft auf profitable und nachhaltige Weise mitzugestalten. Die Expansion nach Brasilien, in die USA, nach Kanada, Portugal und in die baltischen Staaten während der Pandemie war ein wichtiger und erfolgreicher Schritt auf dem Weg zu unserer Vision, erschwingliche und nachhaltige Mobilität für alle Menschen auf der ganzen Welt anzubieten“, so Konzernchef André Schwämmlein. In der Deutschland-Österreich-Schweiz-Region war man laut dem Manager ebenfalls profitablen auf den Straßen und Schienen unterwegs. Dazu Schwämmlein: „Es freut mich besonders, dass wir auch auf unserem Heimatmarkt

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Lufthansa stellt WM-Sonderbeklebung vor

Mit dem Airbus A330, der die Registrierung D-AIKQ trägt, fliegt Lufthansa heute die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach Maskat. Dort werden die Kicker in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft ein Trainingslager abhalten. Dem Langstreckenjet hat die größte Fluggesellschaft Deutschlands eine Sonderbeklebung verpasst. Unter anderem trägt die D-AIKQ nun den Schriftzug „#DiversityWins!“. Damit will Lufthansa für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt und die Verbindung von Menschen werben. Gestaltet wurde das Design in Kooperation mit dem Illustrator Peter Phobia. Der Flug, mit dem die Nationalmannschaft in ihr Trainingslager reist, ist ein Linienflug, der über Maskat nach Dubai fliegt. Lufthansa begrüßt daher auf dieser Verbindung mit der Flugnummer LH 632 auch zahlreiche andere Gäste, die nicht zur DFB-Delegation gehören.

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