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Keine Flugaufträge: White Airways kündigt viele Mitarbeiter

Da die portugiesische Regionalfluggesellschaft White Airways den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal verloren hat, stehen nun 50 Piloten- und 60 Flugbegleiterstellen akut auf der Kippe. Weiters sollen zehn Verwaltungsmitarbeiter abgebaut werden. Im Rahmen einer Betriebsversammlung wurden die Beschäftigten darüber informiert, dass man derzeit keine Flugaufträge hat und somit in naher Zukunft auch keine Flüge durchgeführt werden können. Aus diesem Grund wird man den Personalstand auf 40 Mitarbeiter verkleinern. Das AOC und die Betriebsgenehmigung will man halten, um im Sommerflugplan 2023 wieder fliegen zu können. Die Pilotengewerkschaft SPAC erklärte, dass ihrem Kenntnisstand nach je 12 Piloten, 12 Flugbegleiter und eine nicht näher genannte Anzahl an Wartungs- und Verwaltungsmitarbeitern im Unternehmen bleiben sollen. Die Vorgehensweise von White Airways wird scharf kritisiert. Der Carrier hatte den Wetlease-Auftrag von Tap Air Portugal per Ende Oktober 2022 verloren. Man war mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 für die größte Airline Portugals unterwegs.

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Ab New York und Boston: Jetblue fliegt mit A321LR nach Paris

Nach London nimmt die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Kurs auf die französische Hauptstadt Paris. Zunächst will man ab New York-JFK und später auch ab Boston fliegen. Der Ticketverkauf soll in den nächsten Wochen eröffnet werden. Bereits seit dem Jahr 2021 steuert Jetblue in Europa die britische Hauptstadt London an. Man bietet die mit Airbus A321LR durchgeführten Langstreckenflüge sowohl ab Heathrow als auch ab Gatwick an. In Paris hat sich der Billigflieger für den Flughafen Charles de Gaulle entschieden. Auch hier trifft man auf ein durchaus wettbewerbsintensives Umfeld, denn nebst U.S.-amerikanischen und französischen Carriern hat man mit La Compagnie einen Spezialanbieter für reine Businessclass-Flüge ab Orly als Konkurrenten. Auch dieser nutzt den Maschinentyp Airbus A321LR. Jetblue versucht auf der Langstrecke einen Spagat zwischen Lowcost und einer für diesen Maschinentyp durchaus attraktiven Businessclass anzubieten. Man ist der Ansicht, dass es ganz ohne „C“ auf der Langstrecke nicht funktioniert. Damit liegt man möglicherweise richtig, denn sämtliche Anbieter, die sich bislang mit Lowcost-All-Eco-Flügen über den „großen Teich“ versucht haben, sind gescheitert oder haben durchaus Yield-Probleme. Offiziell hat Jetblue das Ziel Paris, das man ab New York-JFK und später auch ab Boston anbieten möchte, erst am Mittwoch angekündigt. Gerüchte gab es schon länger und ernsthaft dementiert wurden diese von der Airline nicht. Man macht keinen Hehl daraus, dass man auf der Suche nach weiteren europäischen Destinationen, die man mit A321LR ansteuern kann, ist. Bezogen auf Paris kündigt man an, dass man „günstige Tarife“ auf die momentanen „Hochpreisstrecken“ bringen werde. „Jetblue bietet auf diesen Strecken etwas völlig

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Lufthansa Cargo transportiert Fisch und Meeresfrüchte nach Frankfurt

Seit Anfang November fliegt Lufthansa Cargo wöchentlich mit A321-Frachtern zwischen Frankfurt und Evenes im Norden Norwegens. Wie die Frachtairline in einer Aussendung mitteilt, werden auf der Verbindung Fisch und Meeresfrüchte in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Nordlaks und der Spedition Salmosped transportiert. Der Evenes Airport liegt nahe der Stadt Harstad/Narvik und gehört zur Provinz Troms og Finnmark in Norwegen. Im Umkreis des Flughafens Evenes seien mitunter zahlreiche Lachsproduzenten ansässig. Sowohl der Fang von Wildlachs, als auch die Erträge aus der Lachszucht würden stetig wachsen. Allein im Jahr 2021 wurden mehr als eine Million Tonnen Lachs aus Norwegen exportiert. „Über dieses innovative Produktangebot freue ich mich ganz besonders. Es zeigt, wie wir dank der Flexibilität des A321-Frachters für unsere Kunden individuell zugeschnittene Transportlösungen ermöglichen können. Wir tragen nicht nur dazu bei, dass künftig Fisch und Meeresfrüchte aus Norwegen noch schneller weltweit ans Ziel kommen, sondern das in bester und frischester Qualität. Transportwege zu einigen Märkten können über die direkte Anbindung an den Hub Frankfurt nun von sechs oder vier Tagen auf weniger als 24 Stunden verkürzt werden“, hebt Ashwin Bhat, Chief Commercial Officer bei Lufthansa Cargo hervor.

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Tahiti denkt über Obergrenze für Touristen nach

Französisch-Polynesien setzt künftig auf Slow Tourism und will weniger Urlauber anzuziehen, die dafür länger bleiben sollen. Die Inselgruppe um Tahiti in Französisch-Polynesien hat einen Plan vorgestellt, wie sich der Tourismus auf den Inseln in den nächsten fünf Jahren entwickeln soll. Das Ziel sei es, den Tourismus durch sogenannten „Slow-Tourismus“ nachhaltiger zu gestalten, wie rnd.de berichtet. Laut Plan sollen nicht mehr Urlauber Tahiti und seine Inseln besuchen als Einwohner dort leben – das wären dann rund 300.000 Gäste pro Jahr. Auf diese Weise sollen Touristen die Einwohner der Insel besser kennenlernen und so davon überzeugt werden, länger zu bleiben. Wie CNN berichtet, ist noch unklar, ob die Obergrenze ebenfalls für Menschen mit französischen Pass aus Übersee gelten soll, da Französisch-Polynesien zum französischen Staatsgebiet gehört. Neben Tahiti gehören zu Französisch-Polynesien beliebte Reiseziele wie Bora Bora und Mo‘orea.

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Korean Air erweitert Flugplan nach China, Japan und Israel

Korean Air fliegt nach einer langen Covid-bedingten Pause zukünftig wieder mehr Destinationen in China und Japan an und nimmt die Verbindung nach Israel erneut auf. Die Airline erweitert ihren Flugplan um Flüge nach Shanghai, Nanjing und Qingdao in China, nach Sapporo und Okinawa in Japan sowie nach Tel Aviv. Ab dem 20. November fliegt die Airline einmal wöchentlich sonntags nach Shanghai. Die Strecke nach Nanjing wird ab dem 7. Dezember einmal wöchentlich mittwochs wieder aufgenommen. Am 11. Dezember nimmt Korean Air zudem den Flugbetrieb auf der Strecke nach Qingdao wieder auf. Der Flug startet einmal wöchentlich sonntags in Seoul/Incheon um 9:05 Uhr und kommt in Qingdao um 9:45 Uhr an. Bereits seit dem 28. Oktober bedient die Airline einmal wöchentlich freitags wieder die chinesische Hafenstadt Dalian. Darüber hinaus wurde die Frequenz auf den Strecken nach Shenyang und Tianjin von einmal auf zweimal wöchentlich erhöht, und zwar dienstags/freitags beziehungsweise dienstags/samstags.  Korean Air wird außerdem ihr Streckennetz nach Japan wieder ausbauen. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die gestiegene Reisenachfrage infolge der Aufhebung der Einreisebeschränkungen des Landes. So finden ab dem 1. Dezember wieder täglich Flüge nach Sapporo Chitose statt. Auch die Strecke nach Okinawa wird ab dem 1. Dezember wieder bedient: Viermal wöchentlich montags, donnerstags, freitags und sonntags, mit Abflug in Seoul/Incheon um 8:05 Uhr und Ankunft in Okinawa um 10:25 Uhr. Darüber hinaus feiert der Carrier sein Comeback in Israel: Korean Air nimmt ab dem 26. Dezember die Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Sie starten jeweils montags, mittwochs und freitags

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Air Cairo will Embraer 190 einflotten

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo befindet sich derzeit auf der Suche nach Flugzeugführern für den Maschinentyp Embraer 190. Der Carrier beabsichtigt mit der Einführung von Regionaljets die Flotte zu erweitern. Derzeit ist noch völlig offen wie viele Flugzeuge des brasilianischen Herstellers in die Flotte aufgenommen werden. Das Unternehmen gab auch keine Auskunft darüber an welchem Airport diese stationiert werden sollen und wann der Erstflug mit diesem Muster durchgeführt wird. Seit Juli 2022 verfügt Air Cairo auch über drei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600. Diese werden überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt. Der Billigflieger, an dem auch die staatliche Egyptair beteiligt ist, führt sowohl Charter- als auch Linienflüge durch. Man hat sich auf eigene Rechnung als Billigfluggesellschaft positioniert, wobei man offensichtlich auch auf Nischenstrecken expandieren will. Die Embraer-Regionaljets sollen eingesetzt werden, um auch im Inland zusätzliche Strecken erschließen zu können. Weiters will man im Charterbereich mehr Möglichkeiten anbieten können. Derzeit besteht die Flotte aus drei ATR72-600, sechs Airbus A320neo und neun A320. Das ägyptische Luftfahrtunternehmen soll in den nächsten Wochen zwei weitere A320neo einflotten. In der Vergangenheit hatte man auch Airbus A321 in der Flotte. Auch hatte man mit der SU-GCU kurzzeitig einem Embraer 170 im Wetlease. Betrieben wurde dieser von EgyptAir Express.

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Unruly PAX: Verletzte nach United-Flug in Krankenhaus eingeliefert

Am Montag sorgte ein so genannter „unruly PAX“ auf United-Airlines-Flug 476, der mit einer Boeing 777-200 bedient wurde, für Verletzte. Eine Frau, die ein Kleinkind am Arm hatte, rastete komplett aus und attackierte Flugbegleiter und andere Passagiere. Laut Augenzeugen störte sich die Dame daran, dass sie aufgrund der Vorbereitungen für die Landung in Chicago-O’Hare von der Crew gebeten wurde ihren Sitzplatz einzunehmen. Sie brüllte anschließend das Kabinenpersonal an und forderte, dass sich die Flugbegleiterin „verpissen“ solle. Weiters beschwerte sie sich darüber, dass der Sitznachbar nach Alkohol riechen würde. Das Desaster nahm nun seinen Lauf, denn der „unruly PAX“ drohte nun der Flugbegleiterin mit Tötung. Eine Kollegin versuchte – mit wenig Erfolg – die Situation zu deeskalieren. Anschließend wurde es handgreiflich. Dadurch wurden sowohl Kabinenmitarbeiter als auch Passagiere verletzt und mussten unmittelbar nach der Landung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Unruhestifterin wurde von der Polizei verhaftet.

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Düsseldorf: Qatar Airways hat Doha-Flüge aufgenommen

Der Golfcarrier Qatar Airways hat am Dienstag, den 15. November 2022, eine Nonstopverbindung zwischen Doha und Düsseldorf aufgenommen. Der Erstflug QR085 wurde mit einer Boeing 787 bedient. Qatar Airways bietet derzeit Flüge nach München, Frankfurt und Berlin an und macht Düsseldorf zu ihrem vierten Ziel in Deutschland. Im Juli 2022 hat der Golfcarrier die Frequenzen nach Frankfurt auf drei Flüge pro Tag erhöht. „Wir freuen uns über die Aufnahme von Direktflügen nach Düsseldorf, die unser Angebot in Deutschland erweitern und unseren Einstieg in das Ruhrgebiet markieren – gerade rechtzeitig zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022™. Mit dieser neuen Verbindung kommen nicht nur deutsche Passagiere in den Genuss täglicher Flüge von einem neuen Standort aus, sondern auch Kunden in den nahegelegenen Ländern Belgien und Niederlande haben Zugang zu über 150 Zielen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten“, so Qatar Airways Akbar Al Baker.

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Hahn-Verkauf: Insolvenzverwalter prüft „weitere Maßnahmen“

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn wird sich weiter verzögern. Die Frist für die Bezahlung des Kaufpreises ist neuerlich ohne Zahlung abgelaufen. Nun teilte Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner mit, dass er auch weitere Maßnahmen prüft. „Der Vollzug des Kaufvertrags verzögert sich leider nochmals. Ich stehe weiterhin mit der Käuferin in Kontakt, um den Vollzug zu realisieren. Gleichzeitig prüfe ich aber weitere Maßnahmen, um schnell Klarheit für den Flughafen Frankfurt-Hahn zu schaffen. Der Flughafenbetrieb wird in vollem Umfang weitergeführt“, so der Jurist in einem Statement.

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Finnair will Subunternehmer in der Kabine einsetzen

Die Fluggesellschaft Finnair plant den Bordservice auf Langstreckenverbindungen in die USA und nach Thailand an einen Subunternehmer zu vergeben. Dadurch sollen nicht nur Kosten eingespart werden, sondern 450 Flugbegleiter-Stellen stehen auf der Kippe. Mit verschiedenen Beschäftigungsgruppen konnte sich das Oneworld-Mitglied auf Sparpakete einigen. Beim finnischen Kabinenpersonal ist dies derzeit nicht der Fall. Daher sucht der Carrier nach Alternativen. Diese sind man im Einsatz von Subunternehmern im Bereich der Kabine. Entsprechende Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern werden aufgenommen. Sollte der Plan zur Vergabe von Unteraufträgen umgesetzt werden, könnte dies zu einem Abbau von bis zu 450 Arbeitsplätzen in den Inflight-Diensten von Finnair führen. Finnair beschäftigt derzeit etwa 1750 Flugbegleiter in Finnland. Der Kabinenservice auf den Finnair-Strecken nach Singapur, Hongkong und Indien sowie auf den Doha-Strecken ab Stockholm und Kopenhagen wird bereits von Finnairs Partnern erbracht. „Unser Ziel ist es nach wie vor, gemeinsam mit unserem Kabinenpersonal eine Sparlösung zu finden. Wir brauchen jetzt den echten Willen der Verhandlungsführer, Lösungen zu finden, die es uns ermöglichen, den Bordservice mit unserem eigenen Personal fortzusetzen und Entlassungen zu vermeiden. Die Diskussion über alternative Lösungen ist ein äußerst wichtiger Teil des Verhandlungsprozesses“, so Topi Manner, CEO von Finnair.

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